Nur noch drei Bünde für den Tages-Anzeiger

Der Tages-Anzeiger wird ab Ende Juni nicht mehr vier, sondern nur noch drei Bünde umfassen. Die Anpassung ist unter anderem eine Folge der rückläufigen Werbeeinnahmen.

Dadurch seien die vier Bünde relativ dünn geworden, sagte Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer auf Anfrage. Tamedia reagiert mit der Anpassung des Tages-Anzeigers aber auch auf die stärkere Belegung ihres Zürcher Druckzentrums. Dort wird künftig nämlich auch die Neue Zürcher Zeitung gedruckt. «Es war also klar, dass wir die bisherigen
Produktionsabläufe überdenken mussten», sagte Zimmer.

Durch die Abspeckung auf drei Bünde kommt es beim Tagi zu einer Anpassung in der Seitenabfolge. Neu rückt die Wirtschaft in den ersten Bund vor. Redaktionelle Seiten werden laut Zimmer nicht abgebaut. Mit drei Bünden sei es aber auch viel besser möglich, aktuelle Schwerpunkte zu setzen. Der erste Bund umfasst neu die Ressorts Politik und Wirtschaft. Diese Veränderung widerspiegle die Entwicklung, dass wirtschaftliche und politische Themen enger verknüpft seien, schreibt Chefredaktor Res Strehle im Tages-Anzeiger vom Mittwoch. Im zweiten Bund soll die «Nähe zu Leserschaft und Region» im Vordergrund stehen. Er umfasst neu den Zürich- und den Sport-Teil. Im dritten Bund schliesslich werden Kultur, Gesellschaft und Wissen vereint und durch tägliche Serviceseiten ergänzt. Dieser Bund wird laut Strehle am Samstag zu einem Lesebund ausgebaut. Dabei will der Tages-Anzeiger auf die klassischen journalistischen Formate wie Interviews, Reportagen und Porträts setzen. (SDA)

Radiobranche plant Marketingoffensive für DAB+

Die Radiobranche nimmt einen weiteren Schritt auf dem Weg in die digitale Zukunft. Vertreter der SRG und der privaten Radiostationen haben am Mittwoch eine Vereinbarung unterzeichnet, die den Wechsel von der analogen UKW- zur digitalen DAB+-Verbreitung definiert.

Für die Radiohörenden hat die Umstellung ins digitale Zeitalter einschneidende Konsequenzen: Sie müssen ihre alten Radios entsorgen und sich ein neues, DAB+-fähiges Radio erwerben oder Radio übers Internet hören. «Die Leute haben eine ganz andere Beziehung zum Fernsehen und zum Radio. Sie wechseln den Fernseher so oft wie das Handy, aber ihr Radiogerät können sie während Jahrzehnten behalten», sagte SRG-Direktor Roger de Weck an einer Medienkonferenz in Bern. Im Strategiepapier werden die Modalitäten in Sachen Finanzen, Organisation, Verantwortlichkeiten und Marketing geregelt, wie die Branchenpartner am Mittwoch gemeinsam mitteilten. Damit der Vertrag in Kraft tritt, müssen ihm mindestens 80 Prozent der Privatradiostationen zustimmen.

Abstimmung entscheidend

Zudem muss das Volk am 14. Juni Ja sagen zur Revision des Bundesgesetzes über Radio und Fernsehen (RTVG). Falls das Volk Nein sagt, scheitert das Vorhaben und es entsteht ein Verlust von vier Millionen Franken, wie Philippe Zahno von der Union Radios Régionales Romandes sagte. Einen «Plan B» gebe es nicht. Das Ziel ist, in der Schweiz ab dem Jahr 2020 Radioprogramme nur noch digital und hauptsächlich über DAB+ zu verbreiten. Rund 70 Programme aller Sprachregionen würden über DAB+-Plattformen verbreitet. Spätestens 2024 soll der letzte UKW-Sender vom Netz genommen werden. Im vergangenen Jahr wurden in der Schweiz nahezu zwei Millionen DAB+-Radios verkauft. 15 bis 20 Prozent der Hörer verfügen bereits über ein Digitalradio, in vier Jahren sollen es über 50 Prozent sein.

Die Vereinbarung wurde in Bern von SRG-Generaldirektor Roger de Weck und den Präsidenten des Verbands Schweizer Privatradios (VSP), Jürg Bachmann, der Union Radios Régionales Romandes (RRR), Philippe Zahno, der Union nicht- kommerzorientierter Lokalradios (Unikom), Lukas Weiss, in Anwesenheit des Bundesamts für Kommunikation (Bakom) unterzeichnet.

SRG übernimmt die meisten Kosten

Darin wird etwa festgelegt, mit welchen Massnahmen die Bekanntheit und Nutzung von digitalen Radioprogrammen in der Schweiz weiter gesteigert werden können. Der Erfolg der digitalen Migration hänge von einem raschen, engagierten und massiven Einsatz an Marketing- und Kommunikationsmassnahmen aller Beteiligten ab, heisst es in der Präambel der Vereinbarung. Bis zum Inkrafttreten des RTVG übernimmt die SRG die Verantwortung für die Marketingaktivitäten und im Sinne einer Anschubfinanzierung sämtliche Kosten. Die SRG trägt damit das finanzielle Risiko, falls das Gesetz an der Urne versenkt werden sollte.
Tritt das neue Gesetz in Kraft, finanziert die SRG zwei Drittel der Marketingoffensive, die übrigen Akteure ein Drittel. Diese Kostenaufteilung zwischen den Privaten und der SRG entspricht den Reichweitenverhältnissen der beteiligten Partner. Die Vertragsparteien bemühen sich gemäss der Vereinbarung, die Nutzung des digitalen Radios bis 2019 auf 68 Prozent oder mehr zu steigern. Dazu gelte es, eine gemeinsame Kommunikationsstrategie zu vereinbaren und umzusetzen.

Reif für die Digitalisierung

Bereits im Dezember hatte die Radiobranche Bundesrätin Doris Leuthard einen entsprechenden Fahrplan mit Massnahmen überreicht. Der Bericht war von der Arbeitsgruppe Digitale Migration (AG DigiMig) erarbeitet worden und basiert auf der 2006 vom Bundesrat formulierten Strategie für die zukünftige Radioverbreitung in der Schweiz. Die Arbeitsgruppe formierte sich 2013 mit dem Ziel, für die Radiobranche eine gemeinsame Strategie für den koordinierten Umstieg der Radioprogramme von UKW auf DAB+ zu entwickeln. Die Branche ist überzeugt, dass die Schweiz reif ist für eine digitale Migration. (SDA)

In acht von zehn Schweizer Haushalten gibt es Streit über das TV-Programm

In einer repräsentativen Studie hat Zattoo das Verhalten der Schweizer rund ums Fernsehen unter die Lupe nehmen lassen. Das Ergebnis: Streit über das TV-Programm gehört zum Alltag in Schweizer Familien.

Am Thema Sport und da insbesondere beim Fussball scheiden sich die Geister. Wie endet der Konflikt? Männer sprechen viel häufiger von Einigung – Frauen davon, dass sich einer von beiden durchsetzt.

Ein Fernseher, eine Fernbedienung, zwei unterschiedliche Vorstel-lungen von guter Unterhaltung: In acht von zehn (83 Prozent) Schweizer Mehrpersonen-Haushalten entbrennt mindestens hin und wieder Streit, so das Ergebnis einer repräsentativen «TV-Zuhause»-Studie*. Das Marktforschungsinstitut Forsa hat diese im Auftrag von Eu-ropas grösstem Internet-TV-Anbieter Zattoo erhoben. In jedem vierten Haushalt (24 Prozent) kommt es sogar häufig oder fast immer zu Differenzen um die Fernbedienung. Das Streitrisiko steigt mit der Haushaltsgrösse: Leben vier und mehr Personen gemeinsam unter einem Dach, eskaliert die Auseinandersetzung um das TV-Programm bei rund 34 Prozent häufig. 

In Familien mit Kindern gehen die Vorstellungen bei der liebsten Freizeitbeschäftigung der Schweizer stärker auseinander als in kinderlosen Haushalten. Und fern jeden Kuschelkurses ist vor allem die jüngere Altersgruppe von 14 bis 29 Jahren, wohingegen ältere Paare deut-lich seltener streiten. «Die Fernsehgewohnheiten gleichen sich bei langen Beziehungen offenbar an oder man hat einen Weg gefunden, wie man sich einig werden kann», erläutert Jörg Meyer, Chief Officer Content & Consumer bei Zattoo.

Am Sport scheiden sich die Geister

Der Streit entzündet sich am häufigsten beim Thema «Sport» (31 Prozent), gefolgt von den Reality-TV-Formaten (24 Prozent). Beim Sport ist vor allem «König Fussball» (73 Prozent der Fälle) der Konfliktauslöser. Streitpotential bergen darüber hinaus Formel 1 (36 Prozent), Tennis (22 Prozent) und Eishockey (21 Prozent). Bei Magazin- und Kindersendungen bleiben Meinungsverschiedenheiten hinge-gen fast völlig aus.

Mann spricht von Einigung, Frau sieht das anders

Zattoo ging auch der Frage nach, wie die Diskussionen um das Programm gelöst werden. Vier von zehn Befragten einigen sich, doch immerhin 16 Prozent gaben an, dass es stets einen gibt, der den Kampf um die Fernbedienung gewinnt und damit bestimmt, was geschaut wird. Genau in diesem Punkt geht die Wahrnehmung zwischen den Geschlechtern allerdings auseinander. Männer (42Prozent) sind häufiger als Frauen (35 Prozent) davon überzeugt, dass man sich geeinigt habe, wohingegen Frauen öfter finden, dass einer von beiden sich durchsetze. «Ein Ergebnis, das vermuten lässt, dass Männer sich doch stärker behaupten und ihren Fussball gucken», so Jörg Meyer weiter.

Dem Fernsehstreit kann aus dem Weg gegangen werden: Viele der Befragten gaben an, dass sie Sendungen aufzeichnen, später in der Mediathek anschauen oder ihre favorisierte Sendung gleich auf einem anderen Gerät ansehen. Damit niemand in die Röhre schauen muss, bietet auch das Internet eine friedliche Alternative.

*Die grosse «TV-Zuhause»-Studie von Zattoo: Repräsentativ für Internetnutzer ab 14 Jahren in Mehr-personen-Haushalten. Die Umfrage wurde im Zeitraum vom 13.- 24. Februar 2015 von dem Marktfor-schungsinstitut Forsa erhoben. 1.041 Personen wurden befragt.

 
Ausgewählte Zahlen in der Übersicht

– 83% der Schweizer Mehrpersonen-Haushalte streiten zumindest gelegentlich über das Fernsehprogramm
– 24% haben sogar häufig Reibereien über das Programm
– 31% der Streits entstehen, weil einer der Beteiligten Sport schauen möchte
– 39% der Befragten gaben an, der Streit ende mit der Einigung auf eine Sendung
 

Kundenzuwachs und Pitch-Gewinne

Open Up, Fünfstern und Grayling vermelden Neuigkeiten, was ihr Kundenportfolio betrifft.

Open Up kommuniziert für Valais/Wallis Promotion

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Die PR- und Kommunikationsagentur Open Up unterstützt die intersektorielle Vermarktungsorganisation «Valais/Wallis Promotion» seit Jahresbeginn 2015 in der Medienarbeit. Ziel ist es, mittels einer aktiveren Medienarbeit das Wallis rund um die Themen Industrie, Landwirtschaft und Tourismus in der Deutschschweiz klarer zu positionieren. Als branchenübergreifende Promotionsunternehmung fördert Valais/Wallis Promotion die intersektorielle Vermarktung der Bereiche Tourismus, Landwirtschaft, Industrie und Handel sowie die Entwicklung des Wallis als wertschöpfungsstarken Kanton. open up berät die Organisation bei ihren laufenden Kommunikationsaktivitäten und unterstützt sie in der aktiven Medienarbeit mit besonderem Fokus auf die Deutschschweiz.

Gerade die aktuellen Rahmenbedingungen bestätigen die prioritäre Ausrichtung des Kantons Wallis auf den Schweizer Markt. Denn laut einer Imagestudie hat rund die Hälfte der Schweizer Bevölkerung das Wallis selten oder gar noch nie besucht. Mit der aktiveren Kommunikation sollen auch die unbekannten Seiten des Wallis vermehrt in den Vordergrund gerückt werden – mit spannenden Persönlichkeiten und überraschenden Geschichten und Hintergründen.

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Fünfstern hat neu Manor im Portfolio

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Die Basler Fullservice -Agentur Fünfstern hat den Pitch um die kreative Umsetzung der EVP (Employer Value Proposition) von Manor Schweiz gewonnen. In einer mehrstufigen Präsentation konnte sich die Agentur gegenüber drei weiteren Konkurrenten durchsetzen und wird ab 1. April 2015 die Kommunikation des HR-Marketings von Manor kreativ in Szene setzen.
 

Neben internen PR- und Marketing-Aktivitäten, einem Messestand und Stellenanzeigen, galt es beim Pitch vor allem auch eine Karrierewebsite als tragendes, zentrales Medium zu entwickeln. Dabei konnte sich Fünfstern gegenüber der Konkurrenz durchsetzen und überzeugte in einer mehrstufigen Präsentation in allen Bereichen: Konzept, Gestaltung, Text und schwergewichtig: neue Medien. Das Konzept setzt stark auf eine crossmediale Vernetzung der verschiedenen Medien. So kann sich das neue Mitarbeitermagazin beispielsweise auf der Karrierewebseite mit einem gefilmten Interview ergänzen. Im Zentrum des kreativen Konzepts stehen die Mitarbeitenden, die für die Kunden das Gesicht von Manor verkörpern. Alles im Rahmen des bestehenden Corporate Designs – und doch frisch, lebendig und stylish, wie es sich im «guten» Konsumgütermarketing gehört.

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Kroatien-Tourismus bucht Grayling

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Die Kroatische Zentrale für Tourismus entscheidet sich für Grayling als internationalen PR-Partner und beauftragt die Kommunikationsexperten mit der Positionierung der Reisedestination in elf Märkten. Konkret lautet das Ziel, die Anzahl der Besucher – vor allem in der Vor- und Nach-Saison – zu erhöhen und die Pro-Kopf-Ausgaben der Touristen im Land zu steigern. Grayling in Deutschland wird die Rolle als Lead-Agentur für den Etat übernehmen, da das Land für Kroatien den wichtigsten Markt darstellt. Neben Deutschland umfasst der Etat auch die Märkte Schweiz, Österreich, Grossbritannien, Frankreich, Italien, Schweden, Norwegen, die Niederlande, Polen und die USA – mit einem Fokus auf New York.

Grayling war schon in der Vergangenheit erfolgreich für Kroatien im Einsatz. Das internationale PR-Netzwerk koordinierte 2013 die «Welcome Croatia» Kampagne, die den kroatischen EU-Beitritt begleitete.

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Zu guter Letzt: Waffen mit Geschichte

Erhöhen Waffen die eigene Sicherheit? Viele Amerikaner sind davon überzeugt. Nach dieser Kampagne sind es ein paar weniger.

60 Prozent aller Amerikaner denken, eine Schusswaffe mache die eigene Welt sicherer. Das sind ziemlich viele, wenn man bedenkt, dass die Realität anders aussieht. Wo Waffen vorhanden sind, passieren mehr Selbstmorde, Unfälle und «spontane» Tötungsaktionen. Das kann man erzählen, so oft man will, die meisten Waffen-Käufer beeindruckt das wenig. Zahlen und Statistiken betreffen ja ohnehin immer nur die anderen. Eine gut gemachte Kampagne kann da wesentlich mehr auslösen. So geschehen in New York: Die Agentur Grey baute einen kompletten Waffenladen nach und lockte so zahlreiche Kaufinteressenten an. Die Beratungsgespräche gerieten erst ins Stocken, als der Verkäufer auf die Vorgeschichte der einzelnen Modelle aufmerksam machte: Alles Tatwaffen, mit denen bereits Menschen umgebracht wurden. Weitere könnten nach einem Kauf folgen. Klick, ins Grübeln gekommen, Ziel erreicht. (hae)

 

Adicto gestaltet App für erstes Fashion Social Network

Ingenium, eine junge Mode- und Marketing-Agentur aus Los Angeles, hat die St. Galler Design-Agentur Adicto für das Konzept und Design einer neuen mobilen Plattform für Fashion-Professionals engagiert.

Ab sofort ist diese App weltweit für iOS und Android verfügbar. Die Ingenium-App und Community ermöglicht es Talenten aus allen Bereichen des Fashion-Business, ein eigenes Portfolio zu erstellen und mit anderen in Kontakt zu treten.  «Der Fokus liegt allein auf der Mode» sagt Valentin Lieu, Inhaber von Ingenium Agency und Betreiber der App. «Das ist es auch, was Sie auf jedem Screen der App spüren. Bei Ingenium geht es um Motivation und Unterstützung im Bereich der Fashion-Professionals. Das Design der App hat style, besitzt aber genug Understatement um das Hauptaugenmerk auf das Wesentliche – die Portfolios zu lenken.»

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Die App soll aber auch aufstrebenden Talenten helfen, ihre Arbeit zu präsentieren, entdeckt zu werden und letztlich einen Job oder Auftrag in der Modebranche zu landen. Um dieses Ziel zu erreichen, geht Ingenium weit über das Anbieten eines Online-Fashion-Portfolios hinaus. Benutzer können Personen, Brands oder Designs liken und folgen, oder direkt Kommentare an den Inhaber des Profils senden. Es animiert dazu Talente zu entdecken, Inspirationen zu suchen, Ideen auszutauschen und zusammenzuarbeiten.

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«Wir kennen auch in der Schweiz eine Fülle von Talenten im Fashion-Business, denen eine Plattform fehlt auf der sie zeigen können wer sie sind und was sie so besonders macht» sagen Nicolás Durán und Christian Woelk, Inhaber und Designer von Adicto. «Während der Zusammenarbeit mit Ingenium ist die einfache Kommunikation innerhalb der App stets das oberste Ziel gewesen. Entstanden haben ist eine leistungsfähige, mobile Community, die hoffentlich für einen regen Austausch und viele neue Connections sorgen wird.»

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Dabei handelt es sich bei der wichtigsten Eigenschaft der Ingenium App um ein Offline-Feature: Es soll echte Gespräche als Ausgangspunkt für die Zusammenarbeit in der realen Welt zwischen jungen Talenten und Fashion-Profis fördern. Eine integrierte Suche ermöglicht es jedem, spezifische Talente, Fähigkeiten und Erfahrungen in seiner direkten Umgebung oder weltweit zu finden.

Ingenium ist ab sofort für iPhone, iPod touch sowie Android Smartphones erhältlich. Eine erweiterte Tablet-Version wird ebenfalls bald verfügbar sein. Zudem bestehen weitere Pläne um eine Web-App, Kunden- und Scout-Portale, gesponserte Wettbewerbe und andere Programme zu schaffen, die Professionals und Nachwuchstalente ins Rampenlicht rücken.

Ingenium kann kostenlos aus dem iTunes App Store und Google Play heruntergeladen werden. Die Nutzung ist ebenfalls kostenlos und werbefrei.
 

Cinderella: Mal-Wettbewerb für Kinder

Zum Kinostart von «Cinderella» suchen wir kleine Künstlerinnen und Künstler, welche die Titelseite der nächsten Werbewoche gestalten!

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Die junge Ella lebt nach dem Tod ihrer Eltern bei ihrer ungnädigen Stiefmutter und deren Töchtern und wird von ihnen nicht nur schikaniert, sondern auch hämisch «Cinderella» genannt. Als sie eines Tages einem gutaussehenden Fremden begegnet, scheint Ella endlich einen Seelenverwandten gefunden zu haben, nichtsahnend, dass er in Wirklichkeit der Prinz selbst ist. Als der Hof alle jungen Frauen des Landes zu einem grossen Ball einlädt, macht Ella sich gegen alle Hindernisse und mit Hilfe einer guten Fee auf, um ihr Leben ein für alle Mal zu ändern …

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Kinostart: 12. März; mit: Lily James, Cate Blanchett und Richard Madden

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Liebe Eltern, liebe Kinder

Sicher kennt Ihr das Märchen vom Aschenbrödel – oder eben Cinderella – gut. Hundert Mal vorgelesen, hundert mal gehört. Und jetzt neu erzählt von einem Disney-Film, der heute in den Kinos anläuft.

Cinderellas «Werbung» um den schönen Prinzen ist ihr Schuh, den sie auf der mit Pech bestrichenen Treppe des Schlosses verliert.

Male den Schuh von Cinderella in den buntesten Farben und gewinne eine Cinderella-Kinderuhr. Die drei schönsten Bilder werden mit einer Cinderella-Tasche, Cinderella-Zauberkürbissamen und einer Cinderella-Armbanduhr ausgezeichnet, das beste Bild bringen wir als Titelbild der nächsten Werbewoche-Ausgabe. Einsendeschluss ist der 20. März.

Sende Dein Bild mit Angabe von Name, Alter und Wohnort an:

Werbewoche
Stichwort: Cinderella
Medien & Medizin Verlag MMV AG
Neugasse 10
CH-8005 Zürich

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BSW und SBB: Konstruktive Gespräche

BSW Leading Swiss Agencies und SBB haben sich zu einer Aussprache über die laufende Ausschreibung zur Konkurrenzpräsentation «Weiterentwicklung SBB Dachkommunikation» getroffen. Die Gespräche verlaufen konstruktiv.

Dabei hatten beide Seiten die Gelegenheit, ihre Standpunkte darzulegen.  Auf diese Ausschreibung reagierte BSW Leading Swiss Agencies mit Kritik (Werbewoche.ch berichtete). Das Vorgehen des grössten nationalen Transportunternehmens ignoriere geltende Regeln und Empfehlungen der gesamten Branche.

SBB wies den Vorwurf zurück und betonte ihr Vorgehen sei transparent und korrekt (Werbewoche.ch berichtete).

Basierend auf dieser Aussprache empfiehlt BSW Leading Swiss Agencies nun folgendes Vorgehen:

• Das Ausschreibeverfahren wird entsprechend dem publizierten Vorgehen von SBB/IMS Infrastruktur weitergeführt und ist grundsätzlich so akzeptiert.

• In der ersten Phase der Ausschreibung der Bewerbung zur eigentlichen Konkurrenzpräsentation, ist auf das Vorstellen von kreativen Lösungen mit Umsetzungen zu verzichten. BSW Leading Swiss Agencies geht davon aus, dass dies keine Voraussetzung ist für eine Einladung zur Phase 2, der persönlichen und bezahlten Präsentation. Einzugeben sind ausschliesslich schriftliche Überlegungen zur Aufgabe auf maximal zwei A4-Seiten.

Dies in Ergänzung zu den verlangten Unterlagen und Informationen, die in den Ausschreibungsbedingungen und im Pflichtenheft festgehalten sind.  Mit Ausnahmen der Gewinneragentur, deren Copyright mit dem Honorar abgegolten wird, bleibt das Nutzungsrecht an präsentierten Überlegungen und Konzepten (Phase 2) bei den sich bewerbenden Agenturen und wird nicht automatisch an die SBB AG übertragen. Dies wurde seitens der SBB in ihrem Fragenkatalog so kommuniziert und im Gespräch bestätigt.

Im gemeinsamen Gespräch mit der SBB wurde vereinbart, dass sich SBB und BSW Leading Swiss Agencies in den nächsten Monaten zusammensetzen werden, um gemeinsam ein verbindliches Vorgehen zu definieren, nach welchem in Zukunft Agenturen evaluiert und Konkurrenzpräsentationen ausgeschrieben werden. Dies mit dem Ziel, die heutige sehr technische Beschaffung durch ein Verfahren abzulösen, das der strategischen und kreativen Arbeit der Agenturen besser gerecht wird. Gegenüber Werbewoche.ch betont SBB-Kommunikationschef Stephan Wehrle nochmals, dass man mit dem BSW konstruktive Gespräche führe: «Wir sind einhellig der Meinung, dass eine Konfliktsituation nicht zielführend ist.»

FCP unterstützt BSW

Der Verband FCP in der Schweiz (Forum-corporate-publishing.com), in dem die Spezialisten für Corporate Publishing und Content Marketing zusammengeschlossen sind, unterstützt die Haltung von BSW Leading Swiss Agencies, was die Wahl und das Evaluationsverfahren von Kommunikationsagenturen angeht. Die Diskussion über faire und sinnvolle Evaluationsverfahren habe mit der von den SBB ausgeschriebenen Konkurrenzpräsentation neue Nahrung erhalten, so der Verband in einer Mitteilung vom Mittwoch. Der FCP in der Schweiz befürwortet den BSW-Leitfaden zur Auswahl einer Agentur vor allem auch deshalb, weil sich im Bereich Corporate Publishing und Content Marketing aufwändige Pitchverfahren ganz besonders unproduktiv für alle Seiten auswirken können. Der FCP in der Schweiz wird in den nächsten Monaten eine auf die Tätigkeit Corporate Publishing und Content Marketing zugeschnittene Empfehlung für eine effiziente Agenturevaluation erarbeiten. (pd/hae)

 

TV-Wirkungstag 2015: «Die Macht der Bilder»

Der Countdown läuft – am 17. April ist es erstmals soweit: Die grösste Gattungsinitiative im deutschsprachigen Raum, Wirkstoff TV, lädt zum ersten Schweizer TV-Wirkungstag ins Aura nach Zürich.

Unter dem Motto «Die Macht der Bilder» zeichnen erstklassige internationale Referenten – darunter Wirkstoff TV Geschäftsführer Martin Krapf und Fernsehreporter Ulrich Tilgner – ihr Bild davon, welche Trends sich künftig durchsetzen werden und zeigen, wie Werbeauftraggeber TV und Bewegtbild als universelles Lead-Medium auf allen Screens für die Kommunikation ihrer Marken nutzen können. Weitere Top-Referenten wie Byron Sharp, Willibald Müller, Virginia Mouseler und Stefan Arbanowski präsentieren was sowohl heute als auch morgen «die Macht von TV ausmacht» und ihre Vision von modernem TV ist, während Journalist und Moderator Wolfram Kons gewohnt charmant durch den Tag führt.

Die Werbewoche ist Medienpartner und wird rund um den Event berichten.

Datum/Ort: 17. April 2015 im Aura Zürich
Einlass: ab 8.30 Uhr
Programm: 9.15 – 15.00 Uhr
Get-Together: ab 15.00 Uhr

Referenten und Themen

Professor Byron Sharp ist Direktor des Ehrenberg-Bass Instituts für Marketingwissenschaften an der Universität South Australia, deren Research von vielen weltweit führenden Unternehmen (u.a. Coca-Cola, Kraft, Kellogg’s oder Nielsen) genutzt wird. Er hat über 100 wissenschaftliche Artikel publiziert, ist redaktioneller Beirat bei fünf Zeitschriften und Autor des Buches «How Brands Grow – What Marketers Don't Know». Darin präsentiert Byron Sharp sein jahrzehntelangen Research und zeigt unter anderem auf, wie sich Marken entwickeln, wie Werbung wirklich funktioniert oder was Verkaufsförderung effektiv bewirkt. Er eröffnet den TV-Wirkungstag mit Erkenntnissen aus seiner Publikation unter dem Titel «How Brands Grow».

Nahost-Experte, Journalist & Fernsehreporter Ulrich Tilgner ist Korrespondent des Schweizer Fernsehens und berichtet seit den 80er Jahren aus dem Orient. Er beschäftigt sich vor allem mit den politischen Konflikten der Region und ihren wirtschaftlichen und kulturellen Hintergründen. Am TV-Wirkungstag berichtet er über die «Macht der Bilder» in Krisen- und Kriegsgebieten – was für eine Wirkung diese haben können aber auch wie diese teilweise manipuliert werden können.

Willibald Müller alias Mr. Media Strategy ist ein deutscher Top-Experte für Mediaberatung bei «companion», eine auf digitales Marketing spezialisierte Strategieberatung mit eigener Onlineforschung und -technologie. Willibald Müller war vor seinem Engagement bei «companion», Geschäftsführer der Mediaagenturen Carat und MEC und verantwortete dort unter anderem die strategische Kommunikationsberatung für klassische und digitale Medien sowie Sonderwerbeformen. Er referiert am TV-Wirkungstag zum Thema «Impact Social Media».

Virgina Mouseler ist französische Psychoanalytikerin und TV-Junkie. Mit ihrem Mann, dem Journalisten Bertrand Villegas, teilt sie das Interesse an Fernsehprogrammen aus aller Welt. Aus dem ursprünglich hobbymässigen Versand eines Newsletters zu internationalen Medienthemen ergab sich schliesslich Mitte der 90er die Geschäftsidee zu «The Wit» – einer Agentur für weltweite Programmbeobachtung und TV-Trendforschung. Inzwischen verfügt «The Wit» über eine Datenbank mit 80‘000 TV-Formaten aus aller Welt und beschäftigt rund um den Globus Korrespondenten, die jeden Tag neueste Informationen über TV-Formate und Entwicklungen auf den Fernsehmärkten liefern. Ihr Beitrag am TV-Wirkungstag steht unter dem Titel «The most talked TV moments in the world».

Stefan Arbanowski leitet das Kompetenzzentrum «Future Applications and Media» des Fraunhofer Institutes für offene Kommunikationssysteme (FOKUS) in Berlin. Seit 1995 ist er an diversen nationalen und internationalen Forschungsprojekten zu den Themen Dienstplattformen, Middleware Technologien, Rich Media, Mobile- und Personal Communications beteiligt. Aktuell koordiniert er die HybridTV und IPTV Aktivitäten von «Fraunhofer FOKUS» und erforscht und entwickelt interaktive Medien- und Telekommunikationslösungen. Er spricht am TV-Wirkungstag über «TV in der Zukunft».

Ein bekannter Kopf in der Branche: Martin Krapf war von 2002 bis 2012 Geschäftsführer des RTL-Vermarktungsunternehmens IP Deutschland, arbeitet seitdem als selbstständiger Berater und ist Geschäftsführer der deutschen Gattungsinitiative Wirkstoff TV, Veranstalter und Gastgeber des TV-Wirkungstags. Er berichtet wie sich das Medium TV mit seiner hohen Werbewirkung und der zentralen Position in der digitalen Multiscreen-Realität international weiterentwickeln wird und gibt einen Ausblick auf die nächsten Projekte von Wirkstoff TV.

Durch den Tag führt TV-Moderator Wolfram Kons. Kons ist studierter Jurist und absolvierte zudem ein journalistisches Volontariat. Seit 1983 war Kons als Autor, Reporter und Moderator für Radio und Tageszeitungen tätig, bevor 1990 seine Karriere im Fernsehen begann, als er als Korrespondent für das RTL-Frühmagazin in Moskau stationiert war. Von 1991 an war Wolfram Kons Moderator der Sendungen «Guten Morgen Deutschland!» und «Punkt 7», seit 1996 präsentiert er die Morgenmagazine «Punkt 6» und «Punkt 9» und ist ausserdem leitender Redakteur. Neben diversen weiteren Moderationen für RTL Television arbeitete er unter anderem auch für DW-TV, RTL2 und N-TV.

BSSM kreiert BLKB-Geschäftsbericht

Die Basellandschaftliche Kantonalbank hat ihren Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2014 veröffentlicht. Für Konzept und Umsetzung zeichnet BSSM verantwortlich. Abgestimmt auf die E-Strategie der Bank setzt die Agentur dabei stark auf Onlinemedien.

Die Onlineversion unter Blkb.ch/gb2014 ist das Herzstück des Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichts 2014 der BLKB. Im Anschluss an das 150-Jahr-Jubiläum thematisiert der Imageteil den Wandel. Er hat nicht nur im Kundenverhalten und in den Arbeitsabläufen Spuren hinterlassen. Auch bei den Mitarbeitenden sind Veränderungen sichtbar. Fünf von ihnen geben in Interviews Auskunft über ihre Erfahrungen mit dem Wandel.

Neu ergänzt Blkb.ch/live die Berichterstattung der Bank im Baselbiet. Über dieses neuartige Portal berichtet die BLKB laufend über ihre Aktivitäten. Damit haben Besucherinnen und Besucher immer einen aktuellen Blick auf die Bank. Das zweigleisige Konzept, das die Basellandschaftliche Kantonalbank mit der diesjährigen Ausgabe lanciert, entspricht dem Trend zur rollenden Berichterstattung. Unter Berücksichtigung der regulatorischen Vorgaben.

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Das technische Konzept ermöglicht eine digitale Publikation aus einer Datenquelle. Zusammen mit der Internetagentur 4eyes und dem Mediendienstleister Neidhardt + Schön hat BSSM das Internetportal mit einer PDF-on-Demand-Plattform ergänzt.

Verantwortlich bei Basellandschaftliche Kantonalbank, Liestal: Christoph Loeb (Gesamtverantwortung); Nadja Schwarz (Projektleitung). Verantwortlich bei BSSM Werbeagentur, Basel: Urs Schneider (CD); Hannes Müller (Konzept/Text); Pascal Rehmann, (AD/Grafik); Daniel Bard und Christine Dittmar (Screendesign); Sybille Cueni (Prepress); Imke Fichtner (Produktion); Claudia Paganini (Beratung). Online: Internetagentur 4eyes, Basel; Neidhardt + Schön, Zürich. Fotos: Derek Li Wan Po, Basel. Video: BLKB.

Druckbranche ist überraschend optimistisch

Erste zentrale Resultate des zweiten «Drupa Global Trends» Report zu den wirtschaftlichen und operativen Trends der weltweiten Printbranche liegen jetzt vor – mit teilweise überraschenden Erkenntnissen.

Dies ist umso interessanter, da der Fragenkatalog im wesentlichen identisch ist mit dem des ersten «Drupa Global Trends» Report vom Februar 2014. Dadurch lassen sich Entwicklungen und die wichtigsten Eckdaten der weltweiten Printbranche – wie finanzielle Konditionen, Geschäftsklima, Investitionsabsichten oder eingesetzte Technologien – detailliert aufzeigen und Trends erkennen.

«Sehr überrascht hat uns die positive Grundeinschätzung des Experten-Panels. Sowohl die Druckdienstleister als auch die internationale Zulieferindustrie bewerteten die aktuelle wirtschaftliche Situation ihres Unternehmens zum Befragungszeitpunkt im Oktober 2014 positiv. Noch überraschender aber war die Erkenntnis, dass die Druck- und Zulieferindustrie mit einer deutlich positiven Einschätzung in die Zukunft gehen», fasst Werner Matthias Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung Messe Düsseldorf, die zentralen Ergebnisse der Studie zusammen. Auf die Frage «Wie bewerten Sie die Aussichten für die kommenden zwölf Monate» haben 48 Prozent der befragten Druckdienstleister eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation erwartet, und nur sieben Prozent eine Verschlechterung. Ähnlich positiv sind die Ergebnisse bei der weltweiten Zulieferindustrie: 51 Prozent rechnen mit einer Verbesserung und nur acht Prozent mit einer Verschlechterung.

Deutlich differenzierter fallen hingegen die Ergebnisse bei den einzelnen untersuchten Parametern aus:

1. Die Umsätze der Druckdienstleister steigen weiterhin – aber weniger ausgeprägt. 39 Prozent der Druckdienstleister melden eine Steigerung ihrer Umsätze, während nur 22 Prozent einen Rückgang verbuchen. Doch dieser positive Saldo von 17 Prozent liegt weit unter den 27 Prozent der ersten Umfrage.

2. Die Margen der Druckdienstleister sinken weiter. Fast die Hälfte (43 Prozent) der befragten Druckdienstleister berichtet über sinkende Margen; lediglich 16 Prozent konnte diese erhöhen. Positive Ausnahmen sind hier die Märkte Nordamerika und der Mittlere Osten, in denen 29 bzw. 28 Prozent eine Steigerung der Margen meldeten.

3. Digitaldruck ist (noch) kein Umsatzbringer im grossen Massstab. So schnell der Anteil von Digitaldruck im gesamten Drucktechnologiemix auch weiterhin steigt, werden die meisten Umsätze aber nach wie vor durch konventionellen Druck generiert. Lediglich zehn Prozent der befragten Druckdienstleister erzielten 2014 mehr als 25 Prozent ihres Umsatzes im Digitaldruck (2013: 7,9 Prozent).

4. Druckdienstleister setzen nicht auf druckfremde Leistungen. Oft als neues Geschäftsfeld empfohlen – in der Realität aber noch nicht angekommen: Lediglich 27 Prozent der befragten Druckereien erzielen mehr als zehn Prozent ihres Umsatzes mit druckfremden Leistungen (zum Beispiel Asset Management für Kunden, Pflege von Datenbanken etc.).

Zieht man ein vorläufiges Fazit des zweiten «Drupa Global Trends» report, so fällt es durchaus positiv aus – auch wenn einzelne Parameter einen negativen Trend implizieren. Gestützt wird dieser Optimismus durch die Investitionspläne, die sowohl Druckdienstleister als auch Zulieferfirmen angegeben haben. Denn nur mit einer vorausschauenden Entwicklungsstrategie ist die Wettbewerbsfähigkeit und damit Zukunft des Unternehmens gewährleistet.

Mehr als 1'100 internationale Entscheidungsträger der internationalen Druckindustrie und ihrer Zulieferindustrie haben den umfangreichen Fragenkatalog im Oktober 2014 beantwortet. Die unabhängigen Marktforschungsunternehmen Wissler & Partner (Schweiz) und Printfuture (UK) haben – wie schon beim ersten «Drupa Global Trends» Report und bei dem ersten «Drupa Global Insights» Report – die Ergebnisse kompetent ausgewertet und aufbereitet. Ende März stehen die Executive Summary kostenlos in sieben Sprachen (Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Chinesisch und Russisch) sowie die komplette Version inkl. Zahlenband in englischer Sprache zum Preis von 249,00 Euro online auf Drupa.de zum Download zur Verfügung.
 

Evoq Labs erstellt für Wacom Microsite

Wacom hat Evoq Labs mit der Konzeption und Erstellung einer Microsite für Will (Wacom Ink Layer Language) beauftragt. Die Site richtet sich primär an Developer und ermöglicht diesen, Will in ihre Applikationen zu integrieren.

Die Wacom Ink Layer Language ermöglicht dem Nutzer den nahtlosen Einsatz digitale Tinte auf jedem mobilen Endgerät, unabhängig vom Betriebssystem, und den problemlosen Transfer zwischen den Geräten. Die digitale Unterschrift wird zum Zertifizierungselement, handschriftliche Notizen und Zeichnungen halten problemlos Einzug in die digitale Welt. Sie finden hier Informationen zum Programmieren mit WILL und Antworten auf FAQs. Nach erfolgreicher Registrierung können Sie sich das Software Development Kit herunterladen und eigene Anwendungen entwickeln. Die Icons zur Menüführung wurden speziell für die Site von Evoq Labs entwickelt und zeigen auf spielerische Weise, wie die Tinte in der digitalen Welt genutzt werden kann Will.wacom.com

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Verantwortlich bei Wacom Technology Corporation: Bart de Bruijn (Global Product Marketing Manager ); Sebastian Zirnbauer (Global Brand Manager ). Verantwortlich bei Evoq Labs: Design und Konzept: Claudia Fetzer und Corinne Brunner (Design und Konzept); Hans Kohla (Icondesign); Projektleitung, Oliver Weibel (Projektleitung, Konzept und Programmierung).
 

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