Leuthard wirbt mit tieferer Abgabe für RTVG

Nur noch 400 Franken statt wie bisher 462 Franken pro Jahr zahlt ein Haushalt für den Radio- und Fernsehempfang, wenn das Volk am 14. Juni Ja sagt zur RTVG-Revision . Mit diesem Argument hat Doris Leuthard am Montag den Abstimmungskampf eröffnet.

Die Gesamtsumme an Radio- und Fernsehgebühren werde mit der allgemeinen Abgabe auf mehr Schultern verteilt werde, begründete Medienministerin Leuthard die Senkung vor den Medien in Bern. Die neue Abgabe soll auf Mitte 2018 oder Anfang 2019 eingeführt werden. Künftig werde es 3,3 Millionen Beitragszahler statt wie bisher 2,6 Millionen geben. Die Abgabe soll pro Haushalt erfolgen und nicht mehr daran gekoppelt sein, ob dieser ein Empfangsgerät besitzt. Einige tausend Menschen müssten die neue Abgabe bezahlen, obwohl sie gar kein Empfangsgerät besitzen. Doch auch das heutige System sei ungerecht, da die Schwarzseher und -hörer von den ehrlichen Zahlern finanziert würden. Das sei neu nicht mehr möglich. Die Anmeldung soll automatisch erfolgen – bei Haushalten gestützt auf das Einwohnerregister, bei Unternehmen auf das Mehrwertsteuerregister. Wer kein Empfangsgerät hat, kann sich während fünf Jahren von der Abgaben befreien lassen könne. Diese Senkung sei ein «schöner Batzen», sagte die Präsidentin der Stiftung für Konsumentenschutz, Nationalrätin Prisca Birrer-Heimo (SP/LU). Sie hofft auf weitere Senkungen, da der bürokratische Aufwand sinken werde und die aufwendigen Kontrollen wegfielen. Zudem begrüsste sie, dass die Härtefallregelung erhalten bleibt und unter anderem Empfänger von Ergänzungsleistungen von der Abgabe befreit bleiben.

Nicht mehr Geld für die SRG

Gemäss Leuthard ist der Wechsel wegen des technischen Fortschritts nötig. Das alte System entstamme einer Zeit ohne Internet. Heute hätten 92 Prozent der Haushalte und 100 Prozent der Unternehmen einen Internet-Anschluss. Auch könne Radio und Fernsehen auf Tablets und Smartphones empfangen werden. Deshalb mache es «keinen Sinn mehr, die Gebühr an ein klassisches Empfangsgerät zu knüpfen». Ziel sei nicht, mehr Geld für Radio und Fernsehen einzutreiben. Immerhin habe der Bundesrat in den letzten zwölf Jahren die Gebühren jeweils nur der Teuerung angepasst. Die von den Gegnern gestreute Befürchtung, die Gebühren würden auf 1000 Franken pro Haushalt steigen, bezeichnete Leuthard als Falschbehauptung. Zur Forderung des Schweizerischen Gewerbeverbandes (sgv), die Eidg. Finanzkontrolle müsse die Finanzen der SRG durchleuchten, weil die SRG die Ja-Kampagne via ihren Trägerverein finanzieren könne, sagte die Medienministerin: «Wir durchleuchten die Finanzen der SRG bereits, die Finanzkontrolle kann gerne auch reinschauen, wenn sie dazu Lust hat.»

Nulltarif für drei von vier Unternehmen

Der SGV hatte gegen die RTVG-Revision das Referendum ergriffen. Er fürchtet, dass die Wirtschaft werde mit der Abgabe mit zusätzlich 200 Millionen Franken belastet wird. Leuthard sagte dazu, nur Unternehmen mit einem Umsatz von über 500'000 Franken pro Jahr müssten die Abgabe zahlen. Für drei Viertel aller Unternehmen bedeute dies, dass sie nichts bezahlten. Weitere 9 Prozent zahlten nur 400 Franken. Heute liegt die Gebühr zwischen 612 und 1409 Franken. Die Abgabe für Unternehmen kann dagegen auf bis 39'000 Franken steigen. Doch dies gelte nur für Firmen mit einem Umsatz von über einer Milliarde Franken. Leuthard betonte, die neue Medienabgabe sei einfach und gerecht. Der Stadtpräsident von Lausanne und Vize-Präsident des Schweizerischen Städteverbandes, Daniel Brélaz (Grüne), sagte, er «bezweifle, dass es irgendein Unternehmen gibt, in dem nicht ab und zu Fernsehen geschaut oder Radio gehört wird». Andererseits sei es «absurd», dass jemand keine Gebühren bezahle, einzig weil er die richtige Technik dafür habe. Leuthard mahnte, die Diskussion über das RTVG nicht mit der Diskussion über den Service public zu vermischen. Die Service-Public-Diskussion müsse geführt werden, weshalb der Bundesrat einen Bericht ans Parlament in Arbeit habe doch: «Beim RTVG ändern wir nur das Inkasso.» (SDA)

Bild: Uvek

Kräftiger Werbemonat Februar

Anders als der Januar zeigte sich der Februar werblich mutig und verzeichnet einen Werbedruck von 353,3 Millionen Bruttofranken. Dies entspricht einem Plus von 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Die ersten zwei Monate 2015 ergeben so einen Werbedruck von kumuliert 677,8 Millionen Bruttofranken, was kumuliert ein Plus von 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Dies zeigt der Werbemarkt Trend Report 2015/02 von Media Focus.

Fahrzeugbranche drückt aufs Gaspedal

Die Branche Fahrzeuge hat mit 41,8 Millionen Bruttofranken ihren Werbedruck im Monat Februar um 16,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr erhöht. Rund 35 Millionen Werbedruck (8,8 Prozent) flossen davon in die Produktgruppe der PKW Neuwagen. Die Liste der Top 10 Produkte des Monats unterstreicht die Stärke der Fahrzeugbranche: Mit Mazda2, Audi Q3 Geländewagen, Volvo XC60 SUV und dem Citroën C4 Cactus fallen gleich vier Fahrzeuge unter die Top 10 der meistbeworbenen Produkte. Mit einer Werbedrucksteigerung von 227 Prozent weist die Marke Audi den höchsten Werbedruck der Branche im Februar aus. 45 Prozent des Werbedrucks investierte sie dabei in das Medium Out-of-Home und 31 Prozent in TV-Werbung.

Grüne Getränkewelle bei Rivella

Der Getränkemarkt weist diesen Monat ein Werbeplus von 54 Prozent aus. Zu verdanken ist dies unter anderem Rivella mit dem Produkt Rivella Grün. Das neu lancierte Lifestyle-Getränk, welches diesen Monat auf Platz 5 der 10 meistbeworbenen Produkte auftaucht, lässt sogar das ebenfalls neu lancierte Produkt Coca Cola Life hinter sich. Rivella hat seine Werbedruckausgaben gegenüber dem Vorjahresmonat um 650 Prozent erhöht und ist diesen Monat der stärkste Getränkewerber. An zweiter Stelle folgt Coca Cola, wobei deren Werbedruckausgaben um nur 20 Prozent gestiegen sind. Während Rivella im Februar knapp zwei Drittel ihrer Werbeausgaben auf Rivella Grün setze, investierte Coca Cola nur gerade mal 15 Prozent des gesamten Werbebudgets für Coca Cola Life ein. Sogar Coca Cola Zero und Coca Cola Light wurden mit 21 Prozent stärker beworben. Den grössten Teil der Werbeausgaben investierte Rivella in TV-Werbung, dieser machte 91 Prozent des gesamten Mediamix aus. Auch Coca Cola setzte mit 73 Prozent ihres Werbedrucks einen grossen Anteil in TV-Werbung.

Die Post geht ab und fährt der SBB davon

Die Branche Verkehrsbetriebe verzeichnet im Februar einen Werbedruck von 5,8 Millionen Bruttofranken. Dies ist ein Plus von 71 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. An dieser Entwicklung beteiligt ist auch die Schweizerische Post. Sie erhöhte ihre Werbedruckausgaben um 206 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat und investierte den Werbedruck fast vollumfänglich in die Produktgruppe «Kuriere und Postdienste». Auch die SBB hat ihren Werbedruck diesen Monat spürbar erhöht: Mit einer Steigerung von 146 Prozent weist sie insgesamt einen nur gering kleineren Werbedruck wie die Schweizerische Post auf und ist ihr dicht auf den Fersen.

Werbedruck im Gesamtmarkt

Entwicklung des Werbedrucks per Februar 2015

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Werbedruck in den Branchen

Werbedruck der Branchen mit Vorjahresvergleich

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Top 10 des Monats

Die Top Werbetreibenden und meistbeworbenen Produkte/Dienstleistungen (ohne Sortiments- und Imagewerbung) im Februar

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Werbedruck in den Medien

Entwicklung des Werbedrucks in den Medien im Vorjahresvergleich

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Schweiz Tourismus ernennt neuen Marktleiter Indien

Um die umfassende Bearbeitung des für den hiesigen Tourismus wichtigen Herkunftsmarkts Indien sicherzustellen, hat Schweiz Tourismus Claudio Zemp zum neuen Marktleiter Indien ernannt. Er startet am 1. Mai 2015 in Mumbai.

Der 41-Jährige ist laut Mitteilung ein ausgewiesener Tourismus- und Marketing-Fachmann mit langjähriger internationaler Erfahrung. Beim Switzerland Convention & Incentive Bureau (SCIB) in London war Zemp zuletzt in Namen von Schweiz Tourismus (ST) für die Märkte Vereinigtes Königreich und Irland verantwortlich. Zuvor arbeitete er zehn Jahre lang für das Switzerland Travel Center STC als Aviation Manager, ebenfalls in London. Weitere Stationen seiner weltweiten beruflichen Erfahrung sind die Funktionen als Reiseberater bei STA Travel in Auckland und als Senior Sales Consultant bei Trottomundo in Zürich.

Im Märkteportfolio von ST nimmt Indien in der Gruppe der Strategischen Wachstumsmärkte eine wichtige Stellung ein: Es gilt, das starke Wachstum der letzten Jahre* aufrecht zu halten. Die Ausgangslage dafür ist gut: Die Schweiz gehört für indische Reisende nach wie vor zu den begehrtesten Destinationen in Europa. Dies vor allem aufgrund des Schnee-Erlebnisses, das an 365 Tagen im Jahr möglich ist, der guten Erreichbarkeit mit täglichen Direktflügen von Mumbai und Delhi, der anmutigen Landschaft und dem Potenzial bei einer jüngeren Kundschaft, die sich zunehmend für aktive Ferien interessiert.

Zemp beginnt am 1. Mai 2015 in Mumbai und tritt damit die Nachfolge von Stephan Heuberger an, der als Projektleiter im Content Management zu ST an den Hauptsitz wechselt. Zemp wird in Indien ein Team von vier Mitarbeiterinnen in Mumbai und Delhi leiten.

* Wachstum der von indischen Gästen generierten Hotelübernachtungen von 2000 bis 2014: +170 Prozent. Quelle: Bundesamt für Statistik BFS

Michael Fueter lanciert neue Webpage

Basierend auf einem Template der Firma Getfabrik.com präsentiert sich Michael Fueters Online-Auftritt in einem neuen Design.

Getfabrik.com wird unter anderem auch genutzt von bekannten, englischen Produktionsfirmen wie Academy oder Knucklehead. Neben einer Auswahl seiner Arbeiten beinhaltet die Website Michaelfueter.com auch Links zu Fueters Awards, seiner Kundenliste und seinen Vertretungen im In- und Ausland.  Zu Michael Fueters Auftraggebern zählen unter anderem Mercedes-Benz, BMW, Audi, Renault, Mazda, Schweiz Tourismus, Denner, Migros, SUVA, CSS, Carlsberg Breweries, COI, Swisscom, AXA, Credit Suisse und die Schweizerische Post.

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Seine Filme haben gegen 150 Awards gewonnen, darunter Cannes Lions, Epica Awards, Eurobest, Cristal Festival, Art Director's Club New York, New York Festivals, Klappe Deutschland, Art Director's Club Deutschland, Art Director's Club Schweiz und EDI Schweiz. Sein mit Ruf Lanz für Suvaliv umgesetzter Stadion-Spot wurde soeben zum Publisuisse Spot des Jahres 2014 gewählt (Werbewoche.ch berichtete). Michael Fueter ist Mitglied beim Art Director's Club Schweiz (ADC) und Member der Director's Guild of America (DGA).
 

Ogilvy schickt den Defender auf die Ehrenrunde

Bevor der Land Rover Defender endgültig abtritt, schickt ihn Ogilvy & Mather mit einer medienübergreifenden Kampagne auf eine Ehrenrunde.

Ende 2015 wird im Land Rover Werk in Solihull (GB) der letzte Defender vom Band rollen. Mit dem «Landy», wie ihn seine Fans liebevoll nennen, geht sozusagen der Ur-Land Rover mit 67 Jahren in den Ruhestand. Mit ihm geht nun für Land Rover und Landy-Fans auf der ganzen Welt eine Ära zu Ende. Und eine Legende beginnt.

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Um hierzulande das letzte Defender-Jahr kommunikativ zu unterstützen, hat Ogilvy & Mather Zürich eine medienübergreifende Kampagne entwickelt, die seit Anfang Jahr läuft. Thematisiert und in Szene gesetzt werden dabei die vielseitige und bewegte Geschichte des Defenders sowie spezifische Angebote für exklusive und limitierte Sondermodelle, die sowohl in Printanzeigen als auch online beworben werden.

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Ogilvy & Mather Zürich hat in Zusammenarbeit mit der Event- und Kommunikationsagentur Woehrle Pirola Zürich für das letzte Defender-Jahr eigens eine Defender-Microsite konzipiert und kreiert. Neben den Angeboten sind auf Defender.ch laufend Infos zum Landy sowie Geschichten, Filme, Huldigungen und eine Time-Line mit den bewegendsten Momenten und wichtigsten Meilensteinen aus der Defender Historie online verfügbar. Als Highlight des Abschiedsjahres wird im Sommer eine Farewell Party für den Defender mit zahlreichen Überraschungen stattfinden, zu der alle Defender Fahrer der Schweiz eingeladen sind.

Verantwortlich bei Jaguar Land Rover Schweiz: Stephan Vögeli (Managing Director), Karin Held (Director Marketing, PR & Sponsoring), Sladjana Mitrovic (Communications Manager). Verantwortlich bei Ogilvy & Mather: Jonathan Schipper (Gesamtverantwortung), Claudia Sigg (Beratung), Thomas Bolliger (CD), Marcel Elsener (Text), Woehrle Pirola AG (Konzept/Text)
 

Rod: Neue HIV-Kampagne zielt auf Früherkennung

Wer ausserhalb der Grippesaison die Symptome eines viralen Infekts zeigt und in den Wochen davor ungeschützten Geschlechtsverkehr hatte, sollte sich zum Arzt begeben. Die neue HIV-Kampagne des Bundes zielt auf die Früherkennung der Krankheit.

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«Bei den meisten Menschen treten kurz nach der Ansteckung mit HIV Krankheitssymptome auf, die ähnlich sind wie die einer Grippe», teilte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag mit. Diese gelte es ernst zu nehmen. Die neue «Love Life»-Kampagne von Rod Kommunikation fokussiert auf frisch Infizierte, weil der HI-Virus gerade in den ersten Wochen sehr ansteckend ist. Zudem könne eine Soforttherapie unter Umständen dazu beitragen, dass das Virus weniger Schaden am Immunsystem anrichtet.

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Das BAG lanciert die neue Kampagne zusammen mit der Aids-Hilfe Schweiz und dem Verein Sexuelle Gesundheit Schweiz. Mit Radio-Spots und Anzeigen wird appelliert, bei Grippesymptomen nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr einen Arzt aufzusuchen.

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Breite Kritik an letzter Kampagne

Der letztjährigen «Love Life»-Kampagne hatte es an öffentlicher Aufmerksamkeit nicht gefehlt: Der Film dazu wurde über eine Million Mal angeschaut, die Website verzeichnete Hunderttausende Besucher. Das «Love Life»-Manifest ist über 178'000 Mal unterzeichnet worden. Es sei gelungen, HIV und Safer Sex als wichtiges Thema in der öffentlichen Diskussion zu halten, hatte der Bundesrat in einem Bericht vom Herbst 2014 geschrieben. Doch die Kampagne löste auch breite Kritik aus. Die Stiftung Zukunft CH störte sich am «hochsexualisierten» Inhalt der Plakate. Auch Parlamentarier monierten, dass diese keinen guten Einfluss auf die sexuelle Entwicklung hätten. Mit der Kampagne befasste sich nach verschiedenen Klagen sogar das Bundesverwaltungsgericht. Dieses stoppte die «Love Life»-Kampagne vorerst nicht. Es erscheine fraglich, ob die Kampagne eine Gefährdung für Kinder und Jugendliche darstelle, argumentierten die Richter. Der Entscheid ist eine Zwischenverfügung, das definitive Urteil folgt. (SDA)

Strafanzeige wegen Wahlkampf-Werbung

Die Zürcher CVP-Regierungsratskandiatin Silvia Steiner reicht wegen einer Wahlkampf-Werbung Strafanzeige ein. Dies sagte Steiner gegenüber dem Zürcher Privatradiosender Radio 1.

Sie sei zutiefst erschüttert über die Unwahrheiten die eine Broschüre über sie verbreite. Die Broschüre wurde heute an viele Zürcher Haushaltungen verteilt. Das Überparteiliche Komitee «Selbstbestimmung am Lebensende» schreibt in der mehrseitigen Broschüre, CVP-Regierungsratskandidatin Steiner sei eine Gefahr für die Demokratie. Deshalb dürfe sie «auf keinen Fall Regierungsrätin» werden. «Dies ist eine Schmierenkampagne, inhaltlich falsch und ehrverletzend», sagt Steiner im Radio 1-Interview. «Ich habe als erstes Strafanzeige erstattet und werde informieren um die Wahrheit ans Licht zu bringen», so Steiner weiter. Sie erwartet, dass ihr die Anti-Werbung im Wahlkampf massiv schaden wird.
 

Numéro10: «Bli Bla Blo» für Net+

Numéro10 hat für Net+ hat eine neue Kampagne lanciert, um das neue Angebot des Multimedia-Anbieters zu kommunizieren.

Das neue Produkte-Angebot beinhaltet TV, Internet und Telefon, genannt «Bli Bla Blo». Mit dem neuen Produkt will der Anbieter sich als ambitioniert und verwegen positionieren. Die Kampagne beinhaltet nebst TV-Spots auch Printsujets.

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E, T & H: Tilsiter wird zu dem Schweizer Käse

Die Agentur E, T & H macht in einer neuen Kampagne Tilsiter zum Schweizer Käse schlechthin.

Tilsiter ist ein echtes Stück Schweizer Heimat. Er entsteht mit nachhaltig produzierten Schweizer Rohstoffen aus kleinräumiger Landwirtschaft und wird in Familienbetrieben nach traditionellem Handwerk verarbeitet. Erstmals hergestellt wurde Tilsiter Ende des 19. Jahrhunderts im Thurgau. Heute produzieren rund zwei Dutzend Käsereien vom Boden- bis an den oberen Zürichsee Tilsiter und er ist eine der beliebtesten Käsesorten der Schweiz.

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Grund genug, aus Tilsiter den Schweizer Käse schlechthin zu machen. Genau so wie Rivella der Durstlöscher der Schweiz, ist nun also «Tilsiter. Der Schweizer Käse.» Mit diesem Claim lanciert die Sortenorganisation Tilsiter Switzerland ihre neue Kampagne.

Als Markenbotschafter kommunizieren die bekannten Tilsiter-Kühe die neue Positionierung und verknüpfen Schweizer Ikonen (Geschichte, Brauchtum, Kultur, Sehenswürdigkeiten u.ä.) auf eine emotionale Weise mit unserem Tilsiter als dem Schweizer Käse. Ein kleines Augenzwinkern darf dabei natürlich nicht fehlen. Zum Einsatz kommen TV-Spots und Plakate, der Auftritt wird an Publikumsmessen und Degustationen in Supermärkten erlebbar werden.

Verantwortlich bei der Sortenorganisation Tilsiter: Peter Rüegg (Geschäftsführer), Claudia Moya (Marketing und Kommunikation). Verantwortlich bei E,T&H: Peter Thoma (Gesamtverantwortung), Jean-Marc Demeulemeester, Brigitte Andres (Kreation), Gertrud Weitz (Beratung und Media), Elefant Studios (Filmproduktion), Fabian Gasser (Director / CG Artist), Marco Fischer (Head of Production).

Zu guter Letzt: Sitzplatz für Füdlibürger

Das sogenannte «Maurerdekolleté» will eigentlich niemand sehen. Dennoch greifen zwei aktuelle Kampagnen die unerwünschte Po-Ritze thematisch auf. Mit zwei komplett unterschiedlichen Aussagen.

Man will es nicht sehen, aber man muss: Das im Volksmund «Maurerdekolleté» genannte Hintern-Phänomen tritt im Alltag häufig auf. Und dies, obwohl das Problem mit einem Gurt problemlos zu beheben wäre. Und es sind bei weitem nicht nur Klempner, Bauarbeiter und sonstige Handwerker, die rückseitig mehr Einblicke gewähren, als vom Betrachter erwünscht: Überall wo gesessen oder sich gebückt wird, droht das Füdligate. 

Zwei aktuelle Kampagnen greifen die Problematik sehr ähnlich auf. Dennoch könnten die Aussagen nicht unterschiedlicher sein. Das kanadische Sanitärgeschäft Hoyle's und die Agentur Sid Lee zementieren das Maurerdekolleté-Klischée – auf Englisch «Plumber's Crack» – selbstironisch und verwandeln ahnunglose Bürger auf der Parkbank in auffällige Werbeträger für die Plumber (Klempner) der Firma:

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Eine etwas weniger lustige Message, dafür eine ebenso amüsante und handwerklich gut gemachte Umsetzung bietet FCB Chicago für die Meredith's Miracles Colon Cancer Foundation. Im Bus rutscht den Gästen die Hose bedrohlich nach unten. Der Hinweis: Niemand will das sehen, ausser der Doktor, welcher den Patienten auf Darmkrebs untersucht. Die Aussage mag etwas gesucht wirken, schliesslich reisst sich auch der Arzt nicht um diesen Anblick. Und wenn, dann ist ein ganz anderer nötig. Trotzdem: Die Kampagne dürfte für ziemlich viel Aufmerksamkeit sorgen, denn das Resultat sieht täuschend echt aus. (hae)

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Leone Ming verlost Logo

Die Agentur Leone Ming verlost zum Jubiläum ein Corporate Design und verbindet die ganze Aktion mit einer crossmedialen Kampagne.

Als strategiegetriebene Markenagentur hat sich Leone Ming auf Branding und Markenkommunikation fokussiert. In den letzten 14 Jahren sind dabei 199 Erscheinungsbilder oder Produktmarken entwickelt worden. Für die Gestaltung des 200. Erscheinungsbildes hat die Agentur aus Liechtenstein einen Wettbewerb ausgeschrieben. Konkret: Das 200. Corporate Design wird verlost.

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Um am Wettbewerb teilnehmen zu können, müssen drei von der Agentur gestaltete Logos erkannt werden. Die gesamte Aktion ist mit einer crossmedialen Kampagne umgesetzt worden. Neben den klassischen Werbemitteln, wie Anzeigen und Plakatstellen, sind auch Webbanner, Social Media, POS-Mittel und Guerilla-Massnahmen eingesetzt worden. Unter anderem sind 8000 Bierdeckel verteilt worden, die als Anmeldetalon benützt werden können. Interessierte können sich auch direkt auf dem F12 Plakat anmelden oder ihre Visitenkarte in einer Box am F12 einwerfen. Die Aktion läuft noch bis 15. April 2015.

Verantwortlich bei Leone Ming: Leone Ming (Creative Direction, Konzeption), Christine Böhmwalder (Art Direction, Beratung), Fabienne Dosch (Grafik), Sabine Frommelt (Projektmanagement).

 

Erdmannpeisker feiert 60 Jahre Chocoly

Das Schweizer Familienbiscuit Chocoly feiert seinen 60. Geburtstag. Für diesen Anlass hat Erdmannpeisker unter dem Motto «Wir haben Geburtstag, ihr feiert» eine Involvement-Kampagne für Kinder entwickelt.

Alle Teilnehmer, haben die Chance, eine von 20 Mega Kinder-Geburtstagspartys zu gewinnen. Plattform für den Wettbewerb ist eine Microsite, auf der sich die Kinder mit einer Zeichnung für die Party bewerben können: Chocoly.ch. Zum Jubiläum hat auch die Chocoly-Kuh ein Facelift bekommen. Die witzige und charmante Illustration wird als Key Visual auf allen Verpackungen, in der Kommunikation und live auch auf den Partys eingesetzt. Auf den Jubiläums-Wettbewerb und dessen Landingpage machen ein Aktions-Leporello auf der Packung, Inserate, Online-Banner und diverse Handelsaktivitäten aufmerksam.

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Verantwortlich bei Wernli (Hug): Esther Zürcher (Leiterin Brand- und Product-Management Wernli), Mike de Bever (Leiter Consumer Marketing), Jean-Luc Baer (Jean-Luc Baer Product Manager Wernli). Verantwortlich bei Erdmannpeisker: Gabriel Peisker (CD), Christina Weisser (AD), Rainer Neusius (Beratung), Felix Reidenbach (Illustrationen), (Umsetzung Microsite – responsive ag, Zürich), Christina Weibel (Reinzeichnung)

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