Die Medienfamilie Südostschweiz ist komplett

Am Dienstag, 24. März, sendet TV Südostschweiz zum ersten Mal unter neuem Namen und komplettiert somit die Medienfamilie Südostschweiz, zu welcher auch die Zeitung, das Radio sowie der Online-Auftritt gehören.

Nach der erfolgreichen Lancierung der neuen Tageszeitung Südostschweiz im Januar (Werbewoche.ch berichtete) folgte am 17. Februar Radio Südostschweiz, und vor wenigen Tagen wurde die erste Version des neuen Newsportals online gestellt. Nun gesellt sich mit TV Südostschweiz das vierte und letzte Medium zur Medienfamilie Südostschweiz.

Die Medienfamilie Südostschweiz

Gemeinsam senden die vier Medien aus dem neuen Medienhaus an der Sommeraustrasse in Chur. Am konvergenten Newsdesk werden tagesaktuelle Themen und Ereignisse bearbeitet, recherchiert und für die Publikationen auf-bereitet. Dabei setzt jedes der Medien seine Stärken gezielt ein. Radio und Online setzten auf Geschwindigkeit, das TV rückt die Nachrichten jeweils am Abend ins richtige Bild, und die Zeitung vertieft das Geschehen und enthält gut recherchierte und qualitativ hoch stehende Hintergrundberichte. Damit wird die Somedia – zu welcher alle vier Medien gehören – dem neuen Nutzungsverhalten der Medienkonsumenten gerecht. Künftig spielt es keine Rolle, wo man sich aufhält und welches Medium konsumiert wird. Das Ziel der Medienfamilie ist, seine Hörerinnen und Hörer, die Leser, Abonnenten, TV-Zuschauer und Online-Nutzer jederzeit informativ und unterhaltend durch den Alltag zu begleiten.

Der Zusammenschluss zur einheitlichen Medienmarke ist der Startschuss für künftige, innovative Projekte. So wird in wenigen Wochen das Onlineportal in einer erweiterten Fassung erscheinen und für mobile Nutzer eine neue Tablett-App lanciert. Das TV sendet ab Mai nicht nur in HD, sondern baut seine News-Sendung auf rund 30 Mi-nuten aus und wird im Herbst auch zum Radiostudio.
 

Zu guter Letzt: Das Outing der Vera D.

Nach dem uncharmanten Zwangsouting durch die Schweiz am Sonntag könnte Vera Dilliers neuer Freund das Alter seiner Partnerin aus der Zeitung erfahren. Ein trostloser Gedanke. Aber noch ist nicht alles verloren.

Seit Wochen, Monaten, ja gar Jahren hält Vera Dillier die Schweiz mit ihrem aufregenden Privatleben in Atem. Ihr engster Verbündeter und mediales Sprachrohr, die Blick-Familie, informiert das Land über jeden Schritt.

Alles begann, als Jetsetterin Dillier ein Sex-SMS auf dem Handy ihres Lebenspartners Felix Guyer – gerade im künstlichen Koma liegend – entdeckte. Der «Liebes-Bschiss» blieb nicht ohne Folgen. Die Trennung war hart. Wie Hundepsychologin und Playboy-Model Andrea Vetsch wusste, halfen Dillier besonders ihre zwei Nackthunde über die Sex-SMS hinweg. Sie warnte aber auch: «Ein Tier kann menschliche Liebe nicht ersetzen».

Den Rat nahm sich Dillier zu Herzen: Bereits im November 2014 präsentierte sie Blick nach Pferdetrainer Fabio (26) und CVP-Politiker Daniele (21) mit Sonnencreme-Spezialist Küttel (46)  «den Dritten in zwei Wochen». Keine Überraschung: Im April – noch nicht offiziell vom angeschlagenen Partner getrennt – verkündete sie bereits: «Die Männer stehen Schlange  – Ich bin begehrt wie nie.»

Sex-Ferien bei den Gauchos

Irgendwann nach den Paris-Ferien ihrer Nackthunde – die Reise in der 1. Klasse des TGV war sehr anstrengend für die Vierbeiner – folgten Anfang Januar die «Sex-Ferien bei den Gauchos». Mit Juan (40) habe es in Buenos Aires einfach «Tingting» gemacht.

Das war bereits sehr interessant. Noch interessanter Dilliers Fazit des Gaucho-Trips: «Südamerikaner sind viel heisser im Bett als Europäer». Und weil man im Blick schliesslich unter sich ist, noch ein Zückerli von öffentlichem Interesse: «Was mit Felix am Ende noch lief, kann man nicht wirklich als Sex bezeichnen.»

Fast einen Monat lang wars danach ruhig um Frau Dillier. Man machte sich schon langsam Sorgen. Dann die Entwarnung: «Im Januar hats bums gemacht!», so die frohe Botschaft Ende Februar. Der Glückliche diesmal: Josef (29), Versace-Model und Immobilienmakler aus Tschechien. «Als er mich zum ersten Mal nackt sah, sagte er, ich hätte den Körper einer 20-Jährigen», erläuterte die Zürcherin ihr ebenso junges Glück. Nicht schlecht, denn bis auf die Nase soll angeblich alles echt sein. Ob – und falls ja, wie weit – seine Schätzung von der Realität abweicht, sollte Josef jedoch ein Rätsel bleiben: «Mein Alter wird er nie erfahren!», so Dillier im Sonntagsblick.

Wie alt sie wirklich ist, interessierte die Schweiz brennend. Das vermutete zumindest die Zeitung Schweiz am Sonntag und enthüllte in investigativer Manier das letzte kleine Dillier-Detail, das der Öffentlichkeit noch nicht unter die Nase gerieben wurde.

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Wirklich geheim sei ihr Alter nicht, verrät die Zeitung. Wieso bisher trotzdem noch niemand die Mühe auf sich genommen hatte, auf dem Zürcher Handelsregisteramt nachzuschauen, bleibt zumindest dem Autor des feinsäuberlich recherchierten Artikels ein Rätsel.

Lösungsansätze: Vielleicht interessierte Dilliers Alter schlichtweg niemanden genug, um Nachforschungen anzustellen. Oder: Vielleicht gönnte man der Frau – bei allem Kopfschütteln – ganz einfach eine Art Restwürde. Gross genug scheint das Problem mit dem eigenen Alter ja zu sein.

Zu überraschen vermochte die Enthüllung dann aber nicht: Vera Dillier ist ungefähr so alt, wie man sie schätzen würde, wenn man ihren nackten «Körper einer 20-Jährigen» nicht im Detail kennt. Wie alt genau, wird an dieser Stelle nicht verraten. Denn wenn Josef kein Schweiz-am-Sonntag-Leser ist und die Blick-Medien weiterhin dichthalten, bleibt das süsse Geheimnis des jungen Pärchens gewahrt.

Ok, vielleicht war es auch naiv von Vera Dillier, den Medien von der Geheimniskrämerei zu erzählen und zu erwarten, dass alle Ringier-like mitmachen. Aber das hat wohl mit ihrem jugendlichen Alter zu tun. Waren wir mit 20 nicht alle noch etwas grün hinter den Ohren? Ist sie einmal im AHV-Alter, wird sie mit Sicherheit wesentlich überlegter vorgehen.

Thomas Häusermann

 

Scaglione will es nochmals wissen

Wie die Zeitung Schweiz am Sonntag berichtet, hat Giuseppe Scaglione, der einstige Gründer von Radio 105, eine neue Firma namens My105 im Handelsregister eintragen lassen.

Als Firmenzweck hat er den «Betrieb von politisch und konfessionell neutralen Radiosendern» angegeben. Zusätzlich soll My105 andere Medienprodukte herstellen oder digitale Musikplattformen betreiben können. Wie die Zeitung Schweiz am Sonntag bemerkt, handelt es sich bei diesem Beschrieb «mehr oder weniger» um eine Kopie der Firma First Music Network, unter der Radio 105 betrieben und die vor einem Jahr liquidiert wurde. Nach dem Konkurs und der Einstellung des Betriebs im Januar 2014 wurde Radio 105 von Roger Schawinski übernommen und in Planet 105 umbenannt. Unter anderem durch den Rückzug aus der Deutschschweizer Verbreitung durch DAB+ hat Planet 105 heute weniger Nettohörer; im zweiten Semester 2014 waren es 74'000 pro Tag, im ersten Semester 2013 noch gut 100’000.

Zu den konkreten Plänen mit My105 – die entsprechende Domain wurde bereits 2005 registriert – will Scaglione nichts sagen. Dazu sei es noch zu früh. (hae/SaS)
 

Neue Lagerhalle, neuer TV-Spot

Nach der erfolgreichen Image-Kampagne im 2014 bezog der inzwischen bis nach Genf tätige Online- und Detailhändler Powerfood ein neues Lager mit weitaus mehr Kapazität. Ein guter Grund für einen neuen TV-Spot.

Wie es bei Powerfood hinter den Kulissen aussieht, wird ab dem 25. März im TV zu sehen sein. Mit einem Augenzwinkern wird das Geschehen in den eigenen Lagerhallen in Schaffhausen dargestellt und dabei das eigene Profil geschärft: Zwischen Kartontürmen und athletischen Bikini-Girls verrichtet der Lagerist auf artistische Weise seine Arbeit und wickelt locker die anstehenden Bestellungen ab. Wer an der Quelle sitzt, hat's einfacher.

Erneut beauftragte man die Winterthurer Produktionsfirma Zweihund mit der Konzeption und Umsetzung. Um die Lagerhalle ins «rechte Licht zu rücken» wurde DoP Roli Schmid beigezogen und mehr als vier Tonnen Lichtmaterial in der Halle aufgehängt. Gearbeitet wurde mit Lichtschranken und einem 14 Meter langen, linearen Motion-Control-System, welches eigens für das Projekt entwickelt wurde, damit die Tricks und Spezialeffekte «In-Camera» gedreht und am Ende in der Post zu einem Onetake zusammen gehängt werden konnten.

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Der Kampagnen-Start erfolgt sinnigerweise kurz vor der Badesaison und diesmal nun auch in französischer Sprache, zwecks weiterer Erschliessung des Westschweizer Marktes: Auch in den Genfer Wohnquartieren wird man wahrscheinlich enttäuscht sein, wenn der Pöstler – und nicht ein Kartonschachtel-Türme balancierendes Bikini-Girl – an der Türe klingelt.

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Verantwortlich bei Powerfood: Reto Hugi (Leiter Marketingkommunikation), Roland Beuter (Projektleitung Marketingkommunikation). Verantwortlich bei Zweihund Filmproduktion: Jonas Meier (Konzept/Idee), Niels Vije (Produzent), Jonas Meier (Co-Regie), Mike Raths (Co-Regie/VFX), Roland Schmid (Kamera), Jürgen Kupka (Colorgrading), Jingle Jungle (Musik und Sounddesign)

«Manchmal muss man ein Zeichen setzen»

Coop-Präsident Hansueli Loosli erklärt im Interview mit der NZZ am Sonntag, wieso die Zeitschriften aus dem Sortiment flogen – und wieso das bei Nivea & Co. nicht der Fall ist.

Coop hat vor einer Woche kommuniziert, dass einige Zeitschriftentitel – darunter Der Spiegel, Gala, Vogue und Micky Maus – aus dem Sortiment verbannt werden (Werbewoche.ch berichtete). Grund: Die deutschen Verlage treten als «Wechselkurs-Profiteure» auf und geben die Kursgewinne nicht an die Schweizer Kunden weiter.

Es gehe bei der Zeitschriften-Frage – im Gegensatz zu anderen überteuerten Artikeln – rein um die Weitergabe des Euro-Vorteils, erklärt Loosli im Interview. Man akzeptiere nicht, dass den Kunden nicht mindestens diese Preissenkung gewährt werde. Die Auslistung der Zeitschriften sei das letzte Mittel gewesen, eine radikale Massnahme, welche sich die Verantwortlichen gut überlegt hätten. Manchmal müsse man ein Zeichen setzen, so Loosli.

Überteuerte Artikel wie zum Beispiel Nivea-Produkte, die für den deutschen Endkunden teilweise günstiger zu haben sind als für die Schweizer Händler im Einkauf, bleiben jedoch im Sortiment. Die Mehrheit der Kunden, die nicht im Ausland einkauften, würden sonst Coop vorwerfen, man bestrafe sie. Man kämpfe aber weiter, dass sich die Preise über die Zeit einpendeln. Differenzen von 15 bis 20 Prozent würden bei höheren Kosten durch Schweizer Niederlassungen akzeptiert, 50 Prozent jedoch nicht. (hae/NZZaS)

Bild: Swisscom.ch

Gewerbeverband stört sich an DAB+-Kampagne

Privatradios und die SRG-Konkurrenten wollen gemeinsam Massnahmen zur Förderung des digitalen Radios ergreifen. Die SRG instrumentalisiere damit die Privaten, kritisiert der Gewerbeverband.

Die Radiobranche hat vergangene Woche eine Vereinbarung unterzeichnet, die den Wechsel von der analogen UKW- zur digitalen DAB+-Verbreitung definiert (Werbewoche.ch berichtete). Im Strategiepapier werden die Modalitäten in Sachen Finanzen, Organisation, Verantwortlichkeiten und Marketing geregelt. Damit der Vertrag in Kraft tritt, muss das Volk am 14. Juni der Revision zum Bundesgesetz über Radio und Fernsehen (RTGB) zustimmen.

Die SRG missbrauche die Digitalisierung, um die Privaten im Abstimmungskampf für die Mediensteuer zu gewinnen, so SGV-Direktor Hans-Ulrich Bigler gegenüber der Schweiz am Sonntag. Man schwöre sie so auf die Mediensteuer ein und ködere sie mit zusätzlichen Subventionen. Tritt das Gesetz in Kraft, finanziert die SRG zwei Drittel der Marketingoffensive. Bis dahin trägt die SRG die vereinbarten Aktivitäten alleine.

Damit würde auch versucht, so Bigler, mit dem Einsatz von Gebührengeldern «vorzeitig Fakten zu schaffen». Roger de Weck setze mit diesem Vorgehen dem Volk das Messer an die Brust: «Entweder es stimmt in seinem Sinn, oder er produziert Millionenverluste.»

Der Vorwurf, die Privatradios liessen sich instrumentalisieren, lässt der Verband Schweizer Privatradios VSP nicht auf sich sitzen. Man hat eigene Gründe, gegen das SGV-Referendum zu sein. Laut Präsident Jürg Bachmann hätten die SRG einen Vorteil, wenn das Referendum des SGV angenommen würde, denn im Gegensatz zu den Privaten könnte sie ihre Programme digital verbreiten. Eine Annahme würde den Privatradios «extrem schaden» und über 1000 Arbeitsplätze gefährden. UKW könne erst ausser Betrieb genommen werden, wenn DAB+ zur gewohnten Nutzungsform geworden sei. Müssten die Radios über Jahre hinweg zwei Technologien bedienen – mit doppelten Kosten, aber gleich bleibender Hörerzahl – entstünde «irreparabler Schaden».
2024 soll UKW definitiv abgeschaltet werden. Dies sei nur mit «massiven Investitionen ins Marketing» möglich, so Bachmann. Die Mittel dafür müssten so rasch wie möglich zur Verfügung stehen.

Mit dem neuen Gesetz können Radiosender direkt bei der Umstellung unterstützt werden und der Anteil aus dem Gebührentopf für die Privaten steigt von vier auf sechs Prozent. (hae/SaS)

Bild: Keystone/SRG
 

In Flagranti macht Einbrechern das Leben schwer

Die Basler Versicherungen setzen auf Prävention und definieren für das Jahr 2015 das Schwerpunkt-Thema Einbruch. In Flagranti unterstützt die Versicherungs-Gruppe mit gezielten Dialogmassnahmen zur Kunden-Aktivierung.

Mit dem Markenversprechen «Wir machen Sie sicherer» und den Erkenntnissen aus einer hauseigenen Studie soll ein Beitrag zur Reduktion von Einbrüchen und Einschleichdiebstählen geleistet werden. Mittels plakativer Verwendung echter Gaunerzeichen im Key-Visual sensibilisieren und versinnbildlichen diese Erkennungszeichen das gewählte Jahresthema. Der Marketing- und Vertriebsorganisation wird damit ein gezielter Aufhänger zum Dialog mit den Kunden geboten. Die Kampagne wird ergänzt durch den Einsatz von Direct-Mailings, schweizweiten Promotionen, Beratungsdokumentationen, einer Landingpage und Beiträgen in on- und offline Medien. Die Kampagnen-Inhalte und insbesondere die Informationstexte wurden komplett durch In Flagranti aufbereitet.

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Tele Bärn feiert 20-jähriges Bestehen

Crafft: ETH-Magazin im neuen Look

Mit der ersten Ausgabe in diesem Jahr hat Crafft Globe, das Magazin der ETH Zürich und der ETH Alumni, neu positioniert. Die ETH hat zudem die Auflage mehr als verdoppelt und den Vertrieb ausgebaut.

Mit der Neugestaltung ist Globe ein eigenständiges Magazin innerhalb der Publikationsreihe der ETH Zürich. Gemeinsam mit der ETH-internen Redaktion hat Crafft das Konzept des Magazins überarbeitet, auch die einzelnen Ausgaben entstehen in enger Zusammenarbeit. Die Neupositionierung spiegelt sich im neuen Cover-Konzept, im geänderten handlichen Format wie auch in der Heftdramaturgie. Ein junger, neu zusammengestellter Fotografenpool verleiht dem Magazin eine neue Optik.

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Die gedruckte Auflage wurde von bisher 25'000 auf 62'600 Exemplare erhöht. Auf deutsch erscheinen vier Mal im Jahr 32'300 Hefte, neu wird auch die englische Ausgabe gedruckt mit einer Auflage von 30'300 Stück. Auch in den Vertrieb wurde investiert: Der Globe liegt seit diesem Jahr an den Gates im Flughafen Zürich aus und wird in den verschiedenen Gebäuden der ETH Zürich in zwölf eigens dafür hergestellten Boxen an die Studentinnen und Studenten gebracht. Zudem gibt es den Globe auch als Tablet-Version in Deutsch und Englisch für iPad und Android.

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Neue Radiokorrespondentin für Südostasien

Radio SRF verstärkt die Präsenz in Südostasien und schafft für diese Region eine neue Korrespondentenstelle. Ab Herbst 2015 wird Karin Wenger über Länder wie Indonesien, Malaysia, Singapur, Philippinen, Thailand, Vietnam oder Burma berichten.

Karin Wenger, 35, hat in Freiburg im Üechtland, in Irland und an der Universität Birseit im Westjordanland Medien- und Politikwissenschaften studiert. Sie war von 2004 bis 2009 freie Korrespondentin im Nahen Osten und berichtete unter anderem für die NZZ und Schweizer Radio DRS. Seit Oktober 2009 lebt sie in Delhi und berichtet als Südasien-Korrespondentin von Radio SRF mit ihren Reportagen und Analysen aus Indien, Sri Lanka, Pakistan, Afghanistan, Bangladesch und Nepal.

Ihre neue Stelle als Radiokorrespondentin für die Region Südostasien tritt Karin Wenger im Herbst 2015 an, ihr Bürostandort wird noch festgelegt. Ihr neues Berichtsgebiet umfasst Länder mit politischen, ethnischen und religiösen Konstellationen, die sehr komplex sind. Gleichzeitig haben diese Staaten ein grosses wirtschaftliches Potenzial und werden im globalen Kontext in den kommenden Jahren an Bedeutung noch gewinnen. Wer die Nachfolge von Karin Wenger für die Region Südasien antritt, steht noch nicht fest.

BPRG: Zwei neue Vorstandsmitglieder

An der ordentlichen Mitgliederversammlung der Berner Public Relations Gesellschaft (BPRG) vom 18. März 2015 wurden zwei neue Vorstandmitglieder gewählt: Claudia Vernocchi (Wirtschaftsraum Bern) und Simon Schatzmann (Komet).

Sie komplettieren das achtköpfige Gremium nach dem Rücktritt von Regula Reidhaar (Brot für alle) und einer längeren Vakanz. Die Mitglieder hiessen alle statutarischen Geschäfte diskussionslos gut.

Präsident Cla Martin Caflisch freut sich: «Claudia und Simon ergänzen unser Team optimal. Sie bringen vielfältige Erfahrungen und kreative Ideen mit, die unsere Anlässe und die Arbeit zugunsten unserer Mitglieder bereichern.» Die BPRG ist mit über 350 Mitgliedern die zweitgrösste Regionalgesellschaft des nationalen Berufsverbands PR Suisse. Sie bietet ihren Mitgliedern jeden Monat eine attraktive Veranstaltung zu aktuellen und überraschenden Themen aus der Welt der Kommunikation. Belohnt wird die ehrenamtliche Arbeit des Vorstands durch das grosse Interesse und viele positive Feedbacks. Durchschnittlich nehmen über 80 Personen an den Events teil.

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Der Vorstand der BPRG (v. l.n.r.): Lorenz Wenger, Claudia Vernocchi, Barbara Meier, Corinne Müller, Peter Eberhard (Präsident pr suisse), Cla Martin Caflisch (Präsident BPRG), Marianne Blaser und Simon Schatzmann. Auf dem Bild fehlt Thomas Jauch.

Burda übernimmt eigene Medienmarken von Digitaltochter

Der deutsche Medienkonzern Burda baut sein Mediengeschäft im Internet um und bindet damit seine wichtigen Online-Medienmarken enger an sich. Die Digitalsparte des Verlags übernimmt von der Internettochter Tomorrow Focus das sogenannte Publishing-Geschäft komplett.

Unter dessen Dach finden sich bisher unter anderem das Nachrichtenportal „Focus Online“, die deutsche Ausgabe der Huffington Post oder das Finanzportal Finanzen100, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Burda werde alle 200 Mitarbeiter übernehmen, die Portale und Standorte blieben erhalten und arbeiteten weiter selbstständig, hiess es. Die Transaktion soll im
zweiten Quartal abgeschlossen werden. Burda hält nicht ganz 60 Prozent an Tomorrow Focus und war damit bisher nur Mehrheitseigner des Geschäfts. Der Kauf kostet Burda gut 30 Millionen Euro. Über die Pläne war seit längerem in der Medienbranche spekuliert worden. (SDA)

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