TeleTell sendet «Computer Valley-TV»

Lokalfernsehen Die Vereinigung Computer Valley Associates wird Fernsehmacher.

Lokalfernsehen Die Vereinigung Computer Valley Associates wird Fernsehmacher.Der Zusammenschluss von über 40 Informatikfirmen der Region Sursee lanciert die Kurzsendung «Computer Valley-TV» zusammen mit dem Innerschweizer Sender TeleTell. Das dreiminütige Format wird ab 9. Februar jeweils am Montagabend ausgestrahlt und bis zum folgenden Nachmittag stündlich wiederholt.

SW freut sich über Würfeldürre

Awards Die Schweizer Werbung (SW) hat Michael Conrad den Titel «Kommunikator des Monats» verliehen. Sie ehrt den renommierten deutschen Werber für den neuen ADC-Bewertungsmodus.

Awards Die Schweizer Werbung (SW) hat Michael Conrad den Titel «Kommunikator des Monats» verliehen. Sie ehrt den renommierten deutschen Werber für den neuen ADC-Bewertungsmodus.Statt der «üblichen unübersichtlichen und inflationären Menge von Würfeln» habe es nur wenige Auszeichnungen gegeben, schreibt die SW: «Dank Michael Conrad sind die Schweizer Kreativen gewissermassen auf dem Boden der Realität gelandet und europakompatibel geworden.»

Auf Distanz vereint

Fotografie Tanya Mezzera und Urs Unternährer von der Luzerner Agentur Velvet haben auf ihrer Reise von Mumbai über Kairo, Damaskus nach Teheran jeden Tag ein Foto zu einem im Voraus festgelegten Begriff wie Brot, Glück,

Fotografie Tanya Mezzera und Urs Unternährer von der Luzerner Agentur Velvet haben auf ihrer Reise von Mumbai über Kairo, Damaskus nach Teheran jeden Tag ein Foto zu einem im Voraus festgelegten Begriff wie Brot, Glück,Supermarkt oder Sonnenaufgang und Mond gemacht – insgesamt 170. Die daheim gebliebenen Freunde taten dasselbe. Diese fast zeitgleichen, doch raumfernen Fotografien sind nun als «alltägliche Gegenüberstellung» zusammengerückt worden. Mit der Erkenntnis, dass dieselben Begriffe an unterschiedlichen Orten und in verschiedenen Lebenssituationen völlig andere Bedeutungen haben. Das Buch «Daily Picture – Ein Tag zwei Bilder» ist im Verlag Velvet-Edition Luzern erschienen. Velvet, seit gut zehn Jahren lokal als auch national ein Begriff in Design- und Kommunikationskreisen, publiziert als Ergänzung zu den Kundenprojekten und als kulturelle Ideologie im eigenen Verlag seit 2002 Bücher und Magazine.

Zahl der Woche

69,1%Werbung Eine Untersuchung der Gesellschaft für Kommunikation bringt es an den Tag: 69,1% der Schweizerinnen und Schweizer haben eine positive Einstellung zur Werbung. Sie glauben, dass «Werbung informiert». 55,7% der Leute finden auch, d

69,1%Werbung Eine Untersuchung der Gesellschaft für Kommunikation bringt es an den Tag: 69,1% der Schweizerinnen und Schweizer haben eine positive Einstellung zur Werbung. Sie glauben, dass «Werbung informiert». 55,7% der Leute finden auch, dass «Werbung unterhält». Erforscht wurde auch die negative Einstellung zur Werbung: 68% finden, dass wir in der Schweiz «zu viel Werbung» haben. Im Vergleich dazu: Über zu viel Werbung klagen in Spanien 91%, Italien 84,7%, Deutschland 78,2%. Dort finden auch nur 30,5%, dass «Werbung unterhält».

Newcomer in Poleposition

Special Interest Für erotische Wirkung schneller und getunter Autos brauchts keine Pin-up-Girls, findet man bei Swiss Tuner. Jetzt gibts das Hochglanzmagazin auch in der Romandie.

Special Interest Für erotische Wirkung schneller und getunter Autos brauchts keine Pin-up-Girls, findet man bei Swiss Tuner. Jetzt gibts das Hochglanzmagazin auch in der Romandie.«Wir wollten die französische Ausgabe eigentlich gar nicht machen», gesteht Khalid Widmer. Dennoch wagt der Verlagsleiter der X-Press Media AG nur ein Jahr nach dem Launch von Swiss Tuner den Sprung über den Röstigraben. Die Anzeigenkunden hätten es gewünscht, sagt Widmer, vor allem die Autoimporteure.Break-even noch in diesem Jahr In Swiss Tuner dreht sich alles um schöne, starke, aufgepowerte Autos. Das Hochglanzmagazin richtet sich nicht nur an die Fachleute der Tuningszene, sondern vor allem an Fans schnittiger Karossen. Eines stellt Widmer aber von Anfang an klar: «Bei uns finden Sie keine Fuchsschwänze und Pin-up-Girls.»
Die Schweizer Tuningfreunde bewegen sich auf einem andern Niveau als die deutschen Nachbarn, weiss der ehemalige Gebietsverkaufsleiter der Automobil Revue. Das erklärte er auch den beiden Jungverlegern Roger Hugelshofer und Florian Tremp – früher für die Trendmagazine Insidemag und Vakum tätig –, von denen die Idee zu Swiss Tuner stammt. Widmer überzeugte sie, statt auf «Volkswagen-Tuning» aufs Hochpreissegment zu setzen, und beteiligte sich gleich am Verlag. Zusätzlich stiess der deutsche Investor Dieter Neff dazu. Swiss Tuner startete zum Genfer Autosalon 2003 mit vier Ausgaben im Jahr. 2004 werden es bereits sechs sein.
Von der Werbeflaute hat Khalid Widmer nicht viel bemerkt. Mehr leiden musste Swiss Tuner darunter, dass beim Launch zum Autosalon im März die Mediabudgets der Auftraggeber längst verteilt waren. Im neuen Jahr fällt dieses Handicap weg. Bereits haben Kunden wie Pirelli, Continental und Pioneer das ganze Jahr durchgebucht. Widmer hofft, im Dezember mit einer schwarzen Null abschliessen zu können.
Bisher werben in Swiss Tuner neben Reifenmarken und Auto-HiFi-Herstellern vor allem einheimische Garagen und Zubehörproduzenten. Die Autoimporteure sind kaum vertreten. «Die Importeure sperren sich oft mit dem Argument, sie hätten mit Tuning nichts zu tun», seufzt Widmer. Dabei handle es sich bei den Autos, die das Magazin zeigt, stets um Umbauten hochwertiger Modelle wie Mercedes oder BMW, die alle für die Strasse zugelassen seien. Die Expansion in die Romandie soll dem Anzeigenverkauf ein weiteres Argument beim Werben um diesen Kundenkreis in die Hand geben.
Schon folgt der nächste Streich Auftraggeber ausserhalb der Autobranche sind in Swiss Tuner kaum zu finden. Das Magazin führt zwar eine Lifestyle-Rubrik als mögliches Umfeld für autoaffine Konsumgüterwerbung. Aber «Motoren und Lifestyle sind keine einfache Mischung», weiss Widmer. Eine Lösung hat der Verlagsleiter schon parat: Im Herbst will X-Press Media eine zweite Zeitschrift lancieren, die sich speziell mit «Auto-Lifestyle» befasst.
Ein weiteres Lifestyle-Produkt ist seit vergangener Woche im Handel: Der Musikkonzern EMI produziert die «Swiss Tuner CD Vol. 1» mit zahlreichen Tracks bekannter Techno-DJs und «15 Prozent mehr Bass für dein Auto». EMI sei auf den Verlag zugegangen, weil in Belgien ein ähnliches Projekt äusserst erfolgreich vermarktet wurde, erzählt Widmer. Die Kampagne für die CD mit TV-Spots in allen Schweizer Werbefenstern lasse sich EMI über 300000 Franken kosten. Verkauft sich «Vol. 1» gut, sind zwei bis drei CDs pro Jahr geplant.
Das Werbepotenzial für Swiss Tuner ist offensichtlich, wenn bald aus jedem offenen Autofenster die Swiss-Tuner-CD dröhnt – da stört es nicht, wenn bei manchem an der Antenne ein Fuchsschwanz flattert.
Facts & FiguresSwiss Tuner erscheint ab Februar zweimonatlich mit 35000 deutschen und 15000 französischen Exemplaren. Die französische Ausgabe wird aus dem Deutschen übersetzt und soll jeweils um einen original französischen Beitrag erweitert werden.
Das Magazin hat rund 2000 zahlende Abonnenten. Alle Mitglieder des Auto Tuning & Design Verbands Schweiz Liechtenstein erhalten je 40 Exemplare gratis, alle Mitglieder des Garagistenverbands AGVS je eines. An den Automessen in Bern, Genf und Zürich wird Swiss Tuner jeweils an einem eigenen Stand verteilt.
Die Kioskauflage wird von 5000 auf 7000 Exemplare erhöht. Neu ist
das Magazin an sämtlichen Geschäftsstellen der Kiosk AG erhältlich. Der Verkauf wird durch die so genannte «K-Promo» mit Plakataushang unterstützt. Bisher setzte Swiss Tuner über 3000 Exemplare pro Ausgabe am Kiosk ab. Ein Einzelheft kostet fünf Franken. (sm)
Highlight für Autofreaks: Das Magazin Swiss Tuner macht Tempo.
Stefano Monachesi

Cicero kommt Ende März

Deutschland Der Ringier Verlag lanciert sein neues Magazin Cicero am 25. März. Das gab Wolfram Weimer bekannt.

Deutschland Der Ringier Verlag lanciert sein neues Magazin Cicero am 25. März. Das gab Wolfram Weimer bekannt.Er ist Chefredaktor der politisch-kulturellen Monatszeitschrift, mit der Ringier in den deutschen Markt zurückkehrt. Das Redaktionsteam wurde um Martina Fietz erweitert, die als parlamentarische Korrespondentin arbeiten wird. Fietz war zuletzt Chefkorrespondentin der Welt am Sonntag.

Auf halbem Wege

Wochenpresse Fünf Monate nach dem WOZ-Relaunch ziehen dessen Verantwortliche eine positive Zwischenbilanz.

Wochenpresse Fünf Monate nach dem WOZ-Relaunch ziehen dessen Verantwortliche eine positive Zwischenbilanz.Demnach konnte sich das Pflichtblatt der Schweizer Linken seit September letzten Jahres «um stolze 800 auf aktuell 12360 Abonnentinnen und Abonnenten steigern», so Geschäftsführerin Verena Mühlberger gegenüber der Werbewoche. Damit hat die WochenZeitung knapp die Hälfte der bis Ende 2005 angepeilten 2000 Neuabos bereits heute gewonnen. Für eine Zielerreichung sprechen laut Mühlberger auch die 1000 Schnupperabos, welche das Neumitglied des Verbands Schweizer Presse wohl vor allem dessen «Presseshow» verdankt.Auch im Inseratemarkt konnte das ehemalige Zentralorgan der Konsumkritik trotz Krisenjahr sieben Prozent zulegen. Bis der letztjährige Umsatz von rund 750000 Franken allerdings die Millionenschallgrenze durchbricht, «dauert es schätzungsweise noch bis 2006», prognostiziert Kilian Gasser. Trösten darf sich der WOZ-Anzeigenleiter damit, dass der Umsatz bei seinem Amtsantritt vor zwei Jahren gerade mal bei 600000 Franken lag.
(oc)

Wiederaufschaltung von ZüriPlus abgelehnt

Politik Das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) hat entschieden, dass der Kabelnetzkonzern Cablecom den Lokal-TV-Sender ZüriPlus nicht sofort wieder aufschalten muss.

Politik Das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) hat entschieden, dass der Kabelnetzkonzern Cablecom den Lokal-TV-Sender ZüriPlus nicht sofort wieder aufschalten muss.Die Betreiberin des Senders, die HTV-Fernsehen AG, hatte vorsorgliche Massnahmen beantragt. Dennoch hofft ZüriPlus weiter. Abgelehnt seien nur vorsorgliche Massnahmen, die eigentliche Verwaltungsbeschwerde betreffend eine Aufschaltpflicht der Cablecom sei dagegen noch hängig, teilte ZüriPlus mit. Dabei setzt der Sender auf eine nachträglich beim Uvek eingereichte Expertise. Sie soll belegen, dass im Cablecom-Netz Platz ist für ZüriPlus, ohne dass ein anderer Sender abgeschaltet werden müsste. Der Sendeplatz von ZüriPlus ging an den Sender U1 TV Station.

Neuverhandlungen in der grafischen Branche

Löhne Der Vertrag zwischen den Sozialpartnern der grafischen Industrie läuft Ende April aus.

Löhne Der Vertrag zwischen den Sozialpartnern der grafischen Industrie läuft Ende April aus.Löhne Der Vertrag zwischen den Sozialpartnern der grafischen Industrie läuft Ende April aus. Der Branchenverband Viscom appelliert nun an die Gewerkschaften, das jetzige System beizubehalten, weiterzuentwickeln und die Kompetenz der Arbeitnehmervertretung zu verstärken. Seit vier Jahren werden die Lohnverhandlungen in der grafischen Branche nicht mehr auf Verbands-, sondern auf Betriebsebene geführt. So kam es in einigen Betrieben zu deutlichen Lohnunterschieden.

chweizer Presse bereinigt Typologie

Neugruppierung Der Verband Schweizer Presse hat seine Pressetypologie überarbeitet: In die Gruppe Publikumspresse gehören nur Titel, die von ihrem Erscheinungsbild her als Illustrierte empfunden werden.

Neugruppierung Der Verband Schweizer Presse hat seine Pressetypologie überarbeitet: In die Gruppe Publikumspresse gehören nur Titel, die von ihrem Erscheinungsbild her als Illustrierte empfunden werden.Und das Segment Kunden- und Wirtschaftsinformationen wird in vier Untergruppen unterteilt. Die überarbeiteten Titelzuordnungen können ab sofort auf www.vsw-assp.ch abgerufen werden. Änderungswünsche sind bis spätestens 15. Februar schriftlich einzureichen an VSW/ASSP, Verband Schweizerischer Werbegesellschaften, Stefan Gsell, Leiter Dokumentationszentren, Konradstrasse 15, 8401 Winterthur.

Gegen die USA, aber für US-Brands

Marken Der verstärkte Antiamerikanismus im Zuge der Invasion im Irak hat den amerikanischen Brands nicht geschadet.

Marken Der verstärkte Antiamerikanismus im Zuge der Invasion im Irak hat den amerikanischen Brands nicht geschadet.Die Harvard Business School befragte vor und während des Krieges insgesamt 1800 Personen in 12 Ländern, welche Marken sie bevorzugt kaufen würden. 88 Prozent entschieden sich für globale – amerikanische – Brands statt lokale Alternativen. Diese Zahl treffe für die meisten Länder zu, auch für Entwicklungsländer. Dort würden globale Brands bevorzugt, weil sie eine Qualitätsgarantie darstellten.

Zehn Ausstellungen und ein Buch

Plakate Nach der Renovation des Gebäudekomplexes der Schweizerischen Nationalbank in Zürich (1999 bis 2001) kam die Idee auf,

Plakate Nach der Renovation des Gebäudekomplexes der Schweizerischen Nationalbank in Zürich (1999 bis 2001) kam die Idee auf,der Plakatsammlung des Museums für Gestaltung die Schaufenster für Ausstellungen zur Verfügung zu stellen. Praktisch gesehen, verhinderten die Plakate die Einsicht in die dahinter liegenden Arbeitsräume. Künstlerisch gesehen, sind dank diesem Trick bisher zehn Ausstellungen möglich geworden. Dieses Jubiläum wird mit einem stilvollen Band gefeiert, der einen vollständigen Überblick über die bisher gezeigten Plakate gibt. Jedem Thema ist ein kommentierender Text beigefügt. Die Broschüre kann an der Portierloge der Nationalbank gratis bezogen werden.
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