Humorvoller Kampf um Nähe

Magazine Schweizer Illustrierte und TR7 starten neue Image-Kampagnen. Beide setzen auf Prominente.

Magazine Schweizer Illustrierte und TR7 starten neue Image-Kampagnen. Beide setzen auf Prominente.Das Schweizer Medienglück hat einen Namen: Schweizer Illustrierte. Glücklich präsentieren sich dort nicht nur die meisten Promis – «negative Geschichten verkaufen am Kiosk schlechter», so Chefredaktor Marc Walder. Erfolgreich war auch das ganze Redaktions- und Verlagsteam, konnte es doch das stärkste Schweizer Magazin mit einer Reihe von Sonderheften – Auto, Shopping, Al Dente, Login sowie den beiden Event-Heften Montreux Jazz Festival und Miss-Schweiz-Wahl – zusätzlich profilieren. Marc Walder nennt weitere Gründe für die Steigerung: «In den vergangenen zwei Jahren ist es uns gelungen, aktueller zu werden, Ereignisse vom Wochenende schon am Montag als Highlight auf die Titelseite zu bringen.» Zudem habe die SI in Sachen People-Journalismus der Konkurrenz die Themenführerschaft abgerungen.
Trennung von Wirz «im Guten»Wer so selbstbewusst über sein Produkt spricht, lässt sich kaum von einem geringfügigen Knick bei der Auflage beirren. Ganz wolkenlos präsentiert sich der diesjährige Auflagenhimmel nämlich nicht. Den Rückgang um rund 4200 Exemplare (–1,65% auf 251550 Ex.) begründet Walder mit der Konjunkturflaute und der Preiserhöhung bei Abos wie im Einzelverkauf.
Nebst dem «sehr gut ausgefallenen Start ins neue Jahr» dürfte auch die neue Werbekampagne für sein Magazin zum Optimismus beitragen. «Nach vielen Jahren haben wir uns im Guten von Wirz Werbung getrennt und uns ohne Pitch für die Top-Agentur Publicis entschieden», sagt Verlagsdirektor Urs Heller. Davon, dass Publicis bereits andere Akteure aus der Medienbranche bedient (NZZ, NZZaS und Mittelland Zeitung), liessen sich Heller und Walder nicht abschrecken.
Spannendes Umfeld der Stars Mit gutem Recht. Trotz des alten Claim «Näher bei den Stars» hat die anlaufende Kampagne des Publicis-Teams von CD Markus Gut und AD Ralph Halder nichts mehr mit den bisherigen Auftritten gemeinsam. Man sieht die Stars zwar nicht im Bild – «Dazu gibt’s in der SI selbst genügend Gelegenheit», so Gut –, aber in den Heads werden pointierte Aussagen über sie gemacht. Diese führen auf den ersten Blick in die Irre, werden aber im Kleingedruckten überraschend aufgelöst. Dabei kommen Menschen aus dem Umfeld der Promis ins Spiel. «Eine doppelte Testimonial-Kampagne», schmunzelt Gut. «Wir mussten jeden der Stars und deren Bekannten um ihre Erlaubnis bitten», erklärt Walder, der die Protagonisten gratis für die Idee gewinnen konnte und den Honorarwert an Dr. Beat Richners Kinderspitäler spendet. Gleich zwei Ziele scheint das neue Konzept erreichen zu können: die Stars und Starlets sympathischer wirken zu lassen und sie zum Mitmachen zu animieren. Anderseits hoffen die Verantwortlichen, die Chancen der Aktualität besser nutzen zu können. «Wir denken bereits an ein Köbi-Kuhn-Sujet, das wir im Umfeld der EM kurzfristig einsetzen können», spekuliert Walder.
Intime Einblicke bei TR7 Ein Konzept, das mit der Neugierde der Leserschaft spielt, sie unterhält und amüsiert, setzt derzeit auch das Programmheft TR7 aus dem Hause Jean Frey (JF) um und schlägt in seiner neuen Kampagne – TV-Spots und Print – ähnliche Töne an. Dafür liess sich die Agentur JWT+H+F von der verstärkten Ausrichtung des Blattes auf People-Storys leiten. «Seit das Fernsehen in der Schweiz den Verkaufs- und Quotenwert von Stars entdeckt hat, läuft das Star-Business auf Hochtouren», sagt Beraterin Sara Meier. Da TR7-Chefredaktor René Hildbrand genau wie Marc Walder den Blick für die Geheimnisse unserer Schweizer Promis einst beim «Blick» geschärft hat, erhält dieses Asset auch beim JF-Produkt immer mehr Gewicht. Während das Konkurrenzblatt Tele, das sich als «das Schweizer Medienmagazin» positioniert, 6,4 Prozent seiner Auflage eingebüsst hat, sieht sich TR7 in seiner Ausrichtung als Promi-Insider-Blatt bestätigt, ist doch seine Auflage um 2,1 Prozent auf 172509 Exemplare gestiegen.
Deshalb haben die Kreativen aus dem Maag-Areal für den neuen Auftritt von TR7 tief in die Müllsäcke der Stars gegriffen und die witzigen Trouvaillen in den Anzeigen fein säuberlich ausgelegt. Diese Enthüllungen bleiben den Zuschauern der beiden Low-Budget-Spots hingegen vorenthalten. Um mehr zu erfahren, müssen sie – hier steckt der taktische Mechanismus der Image-Kampagne – schon ins Heft schauen.
Mehr wissen über Promis: Publicis hat den bestehenden Slogan «Näher bei den Stars» neu umgesetzt.

Was Lolita Morena treibt? Ihre Müllmänner haben da so eine Ahnung, TR7-Leser wissen es sogar ganz genau. TV-Spot von JWT+H+F.
Luca Aloisi

Heimatschutz nach Basler Art

Regional-TV Wie die Basler Regierung ihre schützende Hand über TeleBasel und die Basler Mediengruppe hält.

Regional-TV Wie die Basler Regierung ihre schützende Hand über TeleBasel und die Basler Mediengruppe hält.TeleBasel ist das TV-Kind der Basler Regierung: Sie hatte seinerzeit eine breit abgestützte Stiftung Kabelnetz als Trägerin initiiert. Dass sie nun ablehnend Stellung nimmt zu einem vergrösserten und damit TeleBasel bedrängenden Baselbieter TV Nordwest 5, ist ihr also nachzufühlen. Dennoch lässt das Nein aus mehreren Gründen aufhorchen. Zum einen, weil die Regierung dem Privat-TV-Werbeverbund TeleNewsCombi (TNC) vorwirft, Druck auf TeleBasel ausgeübt zu haben. Zum andern, weil sie nicht nur ihr TeleBasel, sondern auch die Basler Zeitung Medien (BM) unter ihre Fittiche nimmt.Tatsächlich wurde TeleBasel in der Vergangenheit von andern TNC-Mitgliedern mehrmals dazu gedrängt, Einheitsformate ohne Lokalbezug auszustrahlen, um beim Aufbau von sprachregionalen Werbeplattformen mit identischen Zielgruppen mitzuhelfen (siehe WW 44/03). Einmal wurde gar gedroht, NW5 «aufzupäppeln» und an Stelle des widerspenstigen TeleBasel ins TNC zu holen.
Diese allseits bestätigte Geschichte liegt vier Jahre zurück. In der Stellungnahme der Basler Regierung taucht sie aber wieder auf: Ein auf das WG 31 erweitertes NW5 könnte dereinst TeleBasel aus dem TNC drängen und vom nationalen Werbemarkt abkoppeln, wird befürchtet. Erst recht, falls ein «auswärtiges Medienunternehmen» dem erweiterten NW5 beistehen sollte. Letzteres hält die Regierung angesichts des Tamedia-Einstiegs bei 20 Minuten und Radio Basilisk für möglich.
Kürzere Spiesse für BMDoch Samuel Hess, Leiter Wirtschaftsdienste im Basler Wirtschafts- und Sozialdepartement und Verfasser der regierungsrätlichen Stellungnahme, legt Wert darauf, dass in Basel das Eindringen auswärtiger Firmen nicht einfach als Bedrohung verstanden wird. «Den Tamedia-Einstieg bei Radio Basilisk hat der Regierungsrat damals als unbedenklich eingestuft», sagt er. Doch jetzt wolle die Regierung vermeiden, dass ein (auswärtiger) Verleger ein TV in der Region kontrollieren könne. Denn damit hätte die BM, die sich bei TeleBasel (Stiftung) nicht beteiligen kann, kürzere Spiesse, was angesichts ihres «wirtschaftlichen und publizistischen Beitrags» aus regierungsrätlicher Sicht «nicht erwünscht» wäre.
Umgekehrt stellt NW5 für die BM keine Pforte zum TV-Bereich dar, denn die BM und NW5-Chef Beat Alder haben das Heu nicht auf derselben Bühne. Zudem hat einst die BM selbst eine Tür zu NW5 zugeschlagen: Als sich vor zwei Jahren Fritz Schuhmacher, Vizepräsident der BM, privat bei NW5 beteiligte, war man in den BM-Chefetagen derart irritiert, dass man ihn zurückpfiff. Die BM will ohnehin aus finanziellen Erwägungen kein eigenes TV betreiben, sie setzt eher auf Kooperationen mit TeleBasel. Das alles weiss auch Hess.
Somit ist also die regierungsrätliche Stellungnahme ganz im Sinne der BM. Dort gibt man sich darob jedoch erstaunt. «Wir haben nicht lobbyiert und wurden von der Regierung auch nie kontaktiert», versichert CEO Beat Meyer. Und Verleger Hagemann liess gar über die Basler Zeitung verlauten, dass er nichts gegen ein erweitertes NW5 einzuwenden hätte. Auch Hess verwahrt sich gegen Kontakte zur BM vor der Stellungnahme. Beides mag stimmen, doch man kennt die gegenseitigen Positionen ohnehin seit Jahren bestens: Immerhin sitzen Meyer und Schuhmacher mit Hess im Stiftungsrat von TeleBasel.
«Keine Berührungsängste»Die regierungsrätliche BM- und TeleBasel-Protektion erweckt den Eindruck, dass BM und TeleBasel ob des zunehmenden Zürcher Einflusses in der Region enger zusammenrücken und zumindest ein ideelles Bollwerk errichten wollen. Die Tatsache, dass TeleBasel und das BM-Radio Basel 1 in den nächsten Wochen erstmals zusammenspannen und ein grosses Gewinnspiel lancieren, nährt solche Vermutungen noch.
Meyer ist sich dessen bewusst, und er sagt offen, seine Gruppe sei an weiteren Kooperationsmöglichkeiten mit TeleBasel interessiert. Gleichzeitig vergisst er aber nicht zu betonen, dass finanzielle Verflechtungen mit TeleBasel systembedingt ausgeschlossen sind. Willy Surbeck, Geschäftsführer von TeleBasel, gibt sich dagegen gänzlich unabhängig. Er plane demnächst auch mit Radio Basilisk eine grosse Kiste: Die gemeinsame Übertragung der FCB-Meisterfeier im Mai. «Wenn man uns nicht drängt, haben wir keine Berührungsängste», sagt er.
Ein Privileg mit WiderhakenSeit Jahren ist TeleBasel gegenüber andern Privat-TV-Stationen privilegiert: Die Cablecom-Tochter Balcab muss ihm jährlich 1,5 Millionen Franken bezahlen – seit 1998 und noch bis 2028. Das könnte jetzt zum Nachteil werden. Denn ob TeleBasel als Empfänger des Balcab-Manna zugleich am Gebührensplitting gemäss neuem Radio- und Fernsehgesetz wird partizipieren können, scheint zweifelhaft. Erst recht, falls auch ein erweitertes NW5 um Splittinganteile buhlen würde. (mk)
Biederes von Land und Stadt: Programmszenen aus TV Nordwest 5 (links) und TeleBasel.
Markus Knöpfli

Rettungsring Radiotele

Vermarkter The Cover Media spannt per 1. April mit Radiotele zusammen. Spätere Fusion ist nicht ausgeschlossen.Die Zusammenarbeit mit Radiotele war sozusagen der Rettungsring.

Vermarkter The Cover Media spannt per 1. April mit Radiotele zusammen. Spätere Fusion ist nicht ausgeschlossen.Die Zusammenarbeit mit Radiotele war sozusagen der Rettungsring.Vermarkter The Cover Media spannt per 1. April mit Radiotele zusammen. Spätere Fusion ist nicht ausgeschlossen.Die Zusammenarbeit mit Radiotele war sozusagen der Rettungsring. Denn die Radio- und TV-Vermarkterin The Cover Media (CM) hat schwierige Zeiten hinter sich. Zugesetzt hat ihr zwar auch die Werbemarktkrise, bedrohlich eng wurde es aber «auf Grund interner Probleme, zu schnellen Wachstums und des Eintritts von IP Multimedia (Schweiz) in die nationale Radiovermarktung vor rund drei Jahren», erklärt Hans-Ueli Zürcher, VR-Präsident von CM.
Von 12 auf 5 Personen abgebautDie existenzbedrohende Krise zeigt sich auch anhand des Personalbestandes. Im Frühjahr 2003 beschäftigte CM mit Hauptsitz in Basel und einer Zweigstelle in Zürich noch 12 Personen. Seither ist die Belegschaft auf fünf Personen zusammengeschrumpft, drei in der Radio- und TV-Vermarktung und zwei in der Produktion. «Wir mussten uns konsequent aufs Kerngeschäft konzentrieren und unrentable Bereiche eliminieren», so Zürcher.
Die per 1. April vereinbarte Zusammenarbeit zwischen CM und Radiotele erfolgt auf vertraglicher Basis. In erster Linie geht es um die Nutzung von Synergien. So wird der CM-Standort Zürich nur noch als Adresse existieren. «Wir behalten auch unsere Zürcher Kunden, die Buchungen laufen jetzt aber via Radiotele», erläutert Zürcher die Organisation.
Radiotele-Chef Bruno Oetterli sieht die Zusammenarbeit auch unter einem marktpolitischen Aspekt: «Wir wollen, dass The Cover Media weiter existiert, denn es schadet der Gattung Radio, wenn es immer weniger Vermarkter gibt.» Eine Fusion sei im Moment kein Thema, sagen sowohl Zürcher wie Oetterli. Ob das aber so bleibt, lassen beide offen.
Daniel Schifferle

30 Jahre SGKM

Die Schweizerische Gesellschaft für Kommunikations- und Medienwissenschaft (SGKM) feiert dieses Jahr unter dem Vorsitz von Roger Blum, Professor für Medienwissenschaft an der Universität Bern, ihr 30-jähriges Bestehen.

Die Schweizerische Gesellschaft für Kommunikations- und Medienwissenschaft (SGKM) feiert dieses Jahr unter dem Vorsitz von Roger Blum, Professor für Medienwissenschaft an der Universität Bern, ihr 30-jähriges Bestehen.Sie befasst sich mit der Analyse öffentlicher Kommunikation und hat sich zum Ziel gesetzt, die Medienwissenschaften an den verschiedenen Schweizer Hochschulen zu fördern und deren Interessen zu vertreten. Seit der SGKM-Gründung haben die Kommunikations- und Medienwissenschaften einen immer grösseren Stellenwert bekommen: Während es im Jahr 1974 in der Schweiz gerade mal drei Professuren gab, sind es heute – inklusive Fachhochschulen – deren 47. Nach wie vor kämpfen die Medieninstitute aber mit einem riesigen Ansturm der Studierenden und einem Unterbestand an Lehrpersonal. (ps)

Der Trend-Schneider

Das Frühlings-Orakel der HandelsZeitung erfreut sich ungebrochener Beliebtheit.

Das Frühlings-Orakel der HandelsZeitung erfreut sich ungebrochener Beliebtheit.Der Zulauf zur alljährlichen Präsentation der Werbetrendstudie im «Lakeside» jedenfalls war enorm. Leichte Skepsis, verhaltener Optimismus, steigende Budgets – so vermeldeten die Auguren – momentan hats von allem etwas drin. Wenn auch die Banken ihre Kredite noch höchst knausrig vergeben, so hätten sie doch schon mal ihre Werbebudgets nach oben angeglichen. Düsterer die Aussichten bei den Stelleninseraten, hier sei kein Aufwärtstrend in Sicht. Und auch bei den Agenturen sind die Gefühle gemischter Natur. Während fast drei Viertel der Mediaagenturen mit einem Umsatzwachstum rechnen, tun dies von den Werbeagenturen nur die Hälfte. Qui vivra, verra! Feierlich beendet wurde das Get-together mit einem ausgedehnten Apéro und Häppchen, begleitet vom unvergleichlichen Seeblick, den das Zürichhorn bietet.Ebenfalls gefeiert wurde bei der Mediaschneider AG: Das 1000-Tage-Jubiläum. Die Party nach hundert Tagen habe man aber nicht verpasst, sie habe schlicht nicht stattgefunden, begrüsste Inhaber Urs Schneider die Gäste. Denn hundert Tage nach der Gründung habe man noch gar nichts zu melden gehabt und sei auch in den Fachmedien nicht so recht wahrgenommen worden.
Mittlerweile hat man rund 36972 Stunden gearbeitet, 14131 Anzeigen geschaltet, 38489 Plakate aushängen lassen, 12836 TV-Spots auf die Bildschirme gebracht, 27504 Radiospots in den Äther geschickt, 20962 Commercials über die Kinoleinwände flimmern lassen und last but not least rund 3,6 Tonnen Belege versendet, abgelegt oder entsorgt. Auch die berühmte weisse Seite, Papier gewordener Inbegriff des «horror vacui» einer Mediaagentur, habe man geschafft. Erschienen sei sie für Swiss in den USA. Allerdings hätten die Anwaltskosten bei Erscheinen des echten Inserats wohl ein Vielfaches des Seitenpreises betragen.
Anekdoten, die älter als 1000 Tage waren, wurden ebenfalls aufgewärmt. So habe Schneider, einst noch für m&m tätig, den heutigen APG-Verkaufsleiter Ivan Schultheiss, damals bei der P, hochkant aus dem Büro geworfen. Und auch bei Mediaschneider sei man nicht immer vor Reibereien gefeit. Allerdings gab der Firmeninhaber selbstkritisch zu, dass meist seine Ungeduld die Ursache sei. Dass er dennoch grosse Beliebtheit geniesst, war an der ungewöhnlich hohen Anzahl an Mitbringseln zu erkennen.
Der Gabentisch quoll über und brach, vorab unter dem Gewicht einer Flasche Champagner vom Format Methusalem (6 Liter), beinahe zusammen. Ein noch wertvolleres Geschenk erhielt der passionierte Velofahrer allerdings von seinem Kunden Andy Rihs. Das allererste Trikot der diesjährigen Tour-de-France-Mannschaft von Phonak. Die Leibchen seien eben erst aus der Produktion angeliefert und noch nicht mal der Presse vorgestellt worden, liess Rihs verlauten. Worauf Schneider die Vorlage aufnahm und meinte, dass die 1000 Tage von Mediaschneider nur als erste Etappe zu werten seien. Die zweite werde dann am 27. März 2007 nach 2000 Tagen beendet, man solle sich doch dieses Datum schon mal fürs nächste Fest vormerken.
Dies gilt besonders für Ehefrau Marlise Schneider. Sie zeichnete mit ihrer PR-Agentur Union 3 für den Ablauf des ganzen Fests verantwortlich. Besonders in Erinnerung geblieben ist dabei die überdurchschnittlich hohe Qualität der gereichten Weine. Aber auch die auf den Punkt gegrillten Spiesschen und anderen Häppchen waren nicht ohne. Vielleicht gibts ja, da die Nachfrage nach guten Events in der Branche gross ist, doch schon nach 500 Tagen eine weitere Party. Auf dem Bergpreis der zweiten Etappe quasi, um nochmals zum Radfahrer-Jargon zurückzukehren.
Beat Fritschwurde es letzte Woche nicht langweilig. Nachdem sich der März eher mager an Events zeigte, dreht sich das Blatt im April. Den Auftakt machte die Verlagsgruppe HandelsZeitung mit der Werbetrendstudien-Präsentation im Lakeside Casino Zürichhorn; Anlass für ein ebenfalls gelungenes Fest waren die ersten 1000 Tage der Agentur Mediaschneider im Seefeld.
Wo sich die Kommunikations-, Media- und Verlagsbranche zu ihren Partys trifft, orten wir an den diversen Veranstaltungen der Szene. Haben Sie schon jetzt etwas zu berichten? Greifen Sie zum Hörer (01 296 97 98) oder in die Tasten ([email protected]). Veranstaltungstipps und weitere Shortlistbilder gibt es online unter www.werbewoche.ch
Überrascht immer wieder mit einer illustren Gästeliste: Verleger Ralph Büchi (l.), mit Chris Flückiger von der Agentur Mediatonic.
Martin Spieler kümmerte sich um die Banken: Monika Hofmann (l.), UBS Wealth Managament, und Bernadette Grossenbacher, ZKB.
Zeigte sich wie eh und je von seiner charmanten Seite: Renato Oliva von der HandelsZeitung mit Claudia Haering.
Michael Ebnöther (l.) leitet bei Jean Frey Kooperationsprojekte und small-talkte mit Markus Will, Lesermarkt Zeitschriften bei Ringier.
Stocks-Verlagsleiterin Patrizia Serra mit Urs Meier, Geschäftsführer der SKO, und Samuel Dubno (r.), vom Euroforum der HandelsZeitung.
Fachsimpeleien gabs zwischen Patrick Suire (l.) von Swissquote und Walter Weder, mit MRG Urheber der Werbetrendstudie.
Gute Bekannte von den «Castors», der losen Vereinigung zur Pflege der französischen Sprache: Jenni Best und Jean-Christophe Francet.
Aufgeräumt: Mediaxis-Inhaber Peter Hofstetter, BSW-Geschäftsführer Walter Merz und OMD-Schweiz-Chef Christof Kaufmann (v. l.).
Laurence Saas von Mediaedge:CIA sah man im Lakeside Casino Zürichhorn eifrig mit NZZ-Anzeigenleiter Marcel Kohler diskutieren.
Hans Lackner und Christa Allenspach von Spot Promotion freuten sich über die positiven Aussichten, welche die Studie verspricht.
Beat Leuenberger von Publimedia und Moritz Weibel von Publimag «bearbeiteten» Massimo Lucchini (v. l.) von der Keramik Laufen.
Inge Willmann, VMK/Excellent Careers, mit Victor Zahn von der Agentur mit dem Bandwurm, Zahnzimmermannfankhauser.
Stephan Küng (l.), mit MTJ-Chefredaktor Pierre C. Meier, sah man den Umzugsstress vom vorigen Wochenende nicht mehr an.
Tagi-Verkaufsleiter Fridolin Holdener mit Publicis-CEO Kaspar Loeb und Toni Vetterli (v. l.) vom Verband Schweizer Presse.
Das Sunrise-Frauenteam von Wirz Werbung: Vanessa Rubinick, Silvia Bandschapp, Andrea Staub und Susan Baumgartner (v. l.).
Feierten ein prächtiges Fest: Urs und Marlise Schneider mit Kunde und Gast Andy Rihs (r.) vom Stäfner Hörgerätehersteller Phonak.
Allein vom Chef kann eine Agentur nicht leben: Carla Fuhlrott, Helena Maly und Martina Schulz (v. l.) gehören ebenfalls dazu.
Ein Job bei Schneider wäre doch eine Alternative, dachte sich wohl Jano Berni im Beisein von Cordula Müller (l.) und Petra Bosshard.
Giovanni Trümpi (l.), Leiter der Publimedia Bern, mit Henri Robyr, einer der Doyens des Schweizer Inserate- und Verlagswesens.
Auch wenns sehr eng war – es blieb Raum für Diskussionen, wie beispielsweise zwischen Uli Rubner und Sacha Wigdorovits.
Unterhielten sich in einer ruhigen Ecke: Hansruedi Fuhrer (l.) von Kunde Biomed mit Peter Kümmerli, Beobachter-Verlagsleiter.
Standen Spalier, um für die ersten 1000 Tage Mediaschneider zu gratulieren: Ludy Turkavka (l.), Jeannine Fédier und Fernando Kolb.
Drei Engel für Ursli: Teresa Eisenring mit Claudia Bächler von Phonak und Tagi-Verlagsleiterin Maili Wolf (v. l.).
Leicht weinselige Ecke: Weinbuchautor Ernst Meier, Edelweiss, mit Felix Kilchsperger und Bruno Oetterli (v. l.), Radiotele.
Daniela Hobi mit Sandro Rüegger (l.) und René Hildbrand vom TR7, welche Schneider auf besondere Weise ins TV-Umfeld hoben.
Daniel Pauletto (r.), hier mit Fridolin Holdener, hielt dicht: Sein Wechsel zu Cinecom wurde erst tags darauf öffentlich.
Gut gelaunte Gäste: Patricia Müller (l.) und Peter Triner von Triumph International mit Suzana Langenegger von Smartbits.
1000 Tage SchneidermediaPräsentation Werbetrendstudie im «Lakeside»

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Ceylor

CeylorDas schnellste Präservativ der Welt wird uns von Advico Young & Rubicam vorgestellt. Top gemacht – oder eher Gott verhüte? Tun Sie quick Ihre Meinung kund unter www.werbewoche.ch/adratingBasler Zeitung
Top 56,5% , Flop 43,5%. Schnörkellos, sauber, findet eine Mehrheit. Andere stossen sich daran, dass wieder mal die alte Promi-Leier gespielt wird.

VW’s CV

Direct Marketing Nicht schlecht gestaunt haben vergangenen Monat Personalverantwortliche, als ihnen das Bewerbungsdossier von Herrn VW Passat in die Hände fiel.

Direct Marketing Nicht schlecht gestaunt haben vergangenen Monat Personalverantwortliche, als ihnen das Bewerbungsdossier von Herrn VW Passat in die Hände fiel.Denn der geheimnisvolle «Herr» empfahl sich auf offiziellem Weg als Geschäftswagen. Zusammengestellt hat die fiktive Bewerbungsmappe die Agentur Lowe für ihren Kunden Amag. Das getarnte Mailing für den VW Passat wurde an 6000 potenzielle Kunden gesandt. Einige davon hätten «Herrn Passat» sogar einen Antwortbrief geschrieben, wie man bei Lowe weiss.

Corporate Publishing in Europa

Tagung Verbandsvertreter und Corporate-Publishing-Marktleader aus acht Ländern trafen sich im Rahmen des European Forum Corporate Publishing (ECPF) im März in Zürich.

Tagung Verbandsvertreter und Corporate-Publishing-Marktleader aus acht Ländern trafen sich im Rahmen des European Forum Corporate Publishing (ECPF) im März in Zürich.Zentrales Thema der Tagung bildete eine breit angelegte Forschungsarbeit zur Erfolgskontrolle von Corporate-Publishing-Massnahmen. Durchgeführt wird die Studie vom englischen Marktforschungsinstitut Millward Brown. Sie soll Anfang Oktober vorgestellt werden.

Horst Moser in New York ausgezeichnet

Mediendesign Beim wichtigsten internationalen Wettbewerb für Editorial Design in New York

Mediendesign Beim wichtigsten internationalen Wettbewerb für Editorial Design in New York, dem Wettbewerb der «Society of Publication Designer», wurden unter mehr als 8000 Einsendungen drei Corporate-Publishing-Objekte prämiert, für die Horst Moser als Art Director verantwortlich zeichnet: Forum (MLP), edition two (Allianz) und Leica World (Leica Camera AG). Seit 1997 wird Horst Moser, Art Director von Primafila (Zürich) und Independent Medien Design (München), als einziger Medien Designer aus dem deutschsprachigen Raum regelmässig bei diesem internationalen Wettbewerb ausgezeichnet.

Tages-Anzeiger wird am Samstag teurer

Zeitungen Wer am Samstag ein Exemplar des Tages-Anzeigers (TA) am Kiosk erstehen möchte, muss jetzt 3 Franken statt 2.50 Franken bezahlen.

Zeitungen Wer am Samstag ein Exemplar des Tages-Anzeigers (TA) am Kiosk erstehen möchte, muss jetzt 3 Franken statt 2.50 Franken bezahlen.Der Verlag begründet den Aufschlag mit den Produktionskosten der Samstagsbeilage «Das Magazin». Für Abonnenten bleibt der Preis unverändert.

ProSieben-Sat 1 erhöht Aktienkapital

Privat-TV Mit einer Kapitalerhöhung will der TV-Konzern ProSieben-Sat 1 Schulden abbauen.

Privat-TV Mit einer Kapitalerhöhung will der TV-Konzern ProSieben-Sat 1 Schulden abbauen.Durch die Ausgabe von rund 24 Millionen neuer Aktien sollen brutto 282 Millionen Euro in die Kassen gespült werden. Die Aktionäre können pro acht alte Aktien eine neue erwerben. Gemäss Reuters steigt damit der Anteil der Saban-Gruppe von knapp 72% auf gut 75%. Der Verlag Axel Springer kündigte an, keine neuen Aktien zu beziehen, da er die Beteiligung langfristig abstossen wolle.

Schneider für Deltenre

Verbände An der 6. Mitgliederversammlung der Interessengemeinschaft elektronische Medien (IGEM) wurde Martin Schneider als Nachfolger von Ingrid Deltenre in den Vorstand gewählt.

Verbände An der 6. Mitgliederversammlung der Interessengemeinschaft elektronische Medien (IGEM) wurde Martin Schneider als Nachfolger von Ingrid Deltenre in den Vorstand gewählt.Er übernimmt den Sitz, welcher der Publisuisse zusteht. Alle anderen Vorstandsmitglieder sowie Präsident Urs Renner stellten sich für eine weitere Amtsdauer zur Verfügung.
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