Promis und Events im neuen Magazin Schein

Magazine Anfang Juni erscheint die erste reguläre Ausgabe des Gratismagazins Schein. Es wird mit 50000 Exemplaren in Szenenlokalen, Hotels, Kinos, Boutiquen, Galerien und Fitnesscentern in der Deutschschweiz aufgelegt. Initiant Sacha Ercolani war bis

Magazine Anfang Juni erscheint die erste reguläre Ausgabe des Gratismagazins Schein. Es wird mit 50000 Exemplaren in Szenenlokalen, Hotels, Kinos, Boutiquen, Galerien und Fitnesscentern in der Deutschschweiz aufgelegt. Initiant Sacha Ercolani war bisher vor allem im Musikbusiness tätig. Mit Schein berichtet er nun sechsmal jährlich aus der Welt der Schweizer Promis und Events. Dabei soll nicht ein weiteres «Szenenheftli» entstehen, betont Ercolani. Schein richte sich nicht an Partypeople, sondern an ein breites Publikum.

Mitsubishi bleibt bei m&m

Media Rund vier Monate nach dem Zusammenbruch der Erb-Gruppe hat die Mediaagentur m&m wieder alle Budgets der früheren Erb-Kunden unter Dach.

Media Rund vier Monate nach dem Zusammenbruch der Erb-Gruppe hat die Mediaagentur m&m wieder alle Budgets der früheren Erb-Kunden unter Dach.Als letzte von drei Automarken hat auch Mitsubishi auf den bisherigen Partner gesetzt. Dies sagte m&m-Inhaber Wolfgang Mecklenburg auf Anfrage. Dass m&m weiterhin auch Hyundai und Suzuki von der belgischen Alcopa-Gruppe im Portfolio hat (WW 2/04), stellte für den Mitsubishi-Entscheid kein Hindernis dar.Der Küchenbauer Piatti, der Fensterbauer Egon Kiefer und der weltweit zweitgrösste Kaffeehändler Volcafe bleiben ebenfalls bei m&m. Die drei letztgenannten Media-Etats machen zusammen knapp zehn Prozent des ehemaligen Erb-Budgets aus.
Die Zusage von Mitsubishi erfolgte erst vor kurzem, weil Mitsubishi Europe seine Autos neu selbst in die Schweiz importiert und dafür die MME Vertriebsgesellschaft Schweiz AG gründete. Freude herrscht auch bei der Werbeagentur One Stop. Sie kann ihrerseits das Mitsubishi-Werbebudget weiter betreuen.
(mk)

Altes Problem, neue Folgen

Werbestatistiken Das Medium Plakat, genauer die Marktführerin APG, stellt die Werbeumsatzstatistiken von Media Focus (MF) und Wemf vor ein Problem:

Werbestatistiken Das Medium Plakat, genauer die Marktführerin APG, stellt die Werbeumsatzstatistiken von Media Focus (MF) und Wemf vor ein Problem:Die APG liefert wie vereinbart ausschliesslich fakturierte Umsätze des Vormonats. Da Aufträge aber erst nach erfolgtem Aushang abgerechnet werden, braucht sie etwa zwei Wochen mehr Zeit. Diese hat sie aber nicht. Deshalb kommt es bei den Plakatzahlen immer wieder zu Nachmeldungen und Korrekturen und damit zu starken monatlichen Schwankungen. Auch sind die aktuellen Monatsdaten der Plakate nicht mit jenen anderer Medien vergleichbar. Zudem verfälschen sie das Gesamtvolumen.Das Problem ist alt, doch seit Anfang Jahr verzichtet MF deswegen auf die Publikation der Monatsstatistik (WW 11/04). Für die Kunden aber bleiben die vorhandenen Daten abrufbar. Anders die Wemf: Sie publiziert ihren Advertising Index Switzerland trotzdem. Allerdings mit unvollständigen Daten zur Aussenwerbung. Beide Firmen suchen mit den Plakatanbietern nach Lösungen, wie alle Seiten bestätigen.
(mk)

«Wir werden mit Anfragen überhäuft»

Privat-TV U1 kämpft erfolgreich um die Präsenz in der Programmpresse. Für den Aufbau der Bekanntheit setzt der neue Sender aber vor allem auf Events, erklärt Marketing- und Verkaufsleiterin Sandra Tuttlies.

Privat-TV U1 kämpft erfolgreich um die Präsenz in der Programmpresse. Für den Aufbau der Bekanntheit setzt der neue Sender aber vor allem auf Events, erklärt Marketing- und Verkaufsleiterin Sandra Tuttlies.WW U1 ist ohne die geringste Werbung im Publikumsmarkt gestartet. Keine Plakate, keine Zeitungsanzeigen, keine Radiospots. Kommt diese Werbung noch?Sandra Tuttlies Zuerst wollen wir erreichen, dass unsere Sendungen in den Programmzeitschriften und den TV-Programmspalten der Tagespresse präsent sind. Eine grosse Kampagne zu fahren macht ja keinen Sinn, wenn die Leute nicht wissen, wo sie uns empfangen können und welche Inhalte bei U1 zu sehen sind.
Bis jetzt hat aber erst eine einzige Programmzeitschrift U1 aufgenommen, nämlich TR7. Auf den TV-Seiten der Deutschschweizer Tageszeitungen fehlt der Sender hingegen noch gänzlich. So kann man ja vom Publikum gar nicht wahrgenommen werden.
Alles braucht seine Zeit. Das hat auch damit zu tun, dass sich das Programm in der Startphase noch sehr rasch entwickelt. In dieser Zeit ist man noch gar nicht in der Lage, definitive Inhalte zu kommunizieren. Doch nun steht unser Programm weit gehend fest. Das heisst, wir können mit unseren Anstrengungen, in die Spalten der TV-Programme zu kommen, erst jetzt richtig beginnen. Praktisch eine Zusage haben wir bereits von der Zeitschrift Tele, die uns im April aufnehmen will.
Die TV-Programme sind das eine. Gerade weil aber U1 im Kabelnetz so weit hinten ist, wird der Sender kaum darum herum kommen, auch mit Plakaten und Zeitungsinseraten auf sich aufmerksam zu machen.
Ich glaube schon, dass es auch ohne geht. Aber das braucht natürlich eine gewisse Zeit. Unsere Strategie, mit der wir unsere Bekanntheit aufbauen wollen, zielt vor allem auf Events. Wir sind bei allen wichtigen Grossanlässen in der Schweiz dabei. Dazu gehörte zum Beispiel der Genfer Automobilsalon, wir werden am Zürifest präsent sein, aber auch an einigen wichtigen Sportereignissen. Wenn die Besucher solcher Anlässe sehen, dass sie gefilmt werden, wollen sie sich das dann auch im TV anschauen.
Welche Sendungen von U1 haben am meisten Zuschauer?Sehr beliebt ist unsere Talk-Schiene. Etwa mit Klaus Stöhlker, Urs Meier oder mit Ex-Bilanz-Chefredaktor Medard Meier. Bereits in der zweiten Sendewoche hatten wir Filippo Leutenegger und Doris Fiala im Programm. Bei solchen Persönlichkeiten bleibt jeder hängen, der bei U1 vorbeizappt.
Trotzdem fällt auf, dass U1-Sendungen kaum ein Gesprächsthema sind.
Die Zeit seit unserem offiziellen Start am 1. März ist aber auch viel zu kurz, um bereits eine hohe Bekanntheit zu haben. Immerhin erreichten wir in der letzten Märzwoche bereits 434000 Zuschauer. Nimmt man die tägliche Nettoreichweite, kommen wir auf gut 134000 Personen. Man darf nicht vergessen, dass wir erst seit sechs Wochen auf Sendung sind und nicht seit zehn Jahren.
Kritische Stimmen sagen, die Qualität der Beiträge, die U1 von seinen Partnersendern TV.München und TV.Berlin übernimmt, sei zwar recht gut. Bei den Eigenproduktionen aus der Schweiz sei die Professionalität aber teilweise noch mangelhaft. Keine guten Noten bekam zum Beispiel die
Berichterstattung vom Genfer Automobilsalon.
Auch wir waren mit der Berichterstattung vom Automobilsalon nicht zufrieden, das gebe ich offen zu. Aber jener Beitrag war ein einzelner Ausrutscher. Generell hinken die Schweizer Eigenproduktionen aber meiner Meinung nach kaum hinterher. Unser Ziel ist es, die Programmqualität kontinuierlich zu verbessern.
Wie entwickelt sich das Interesse der Werbewirtschaft?Wir wurden ziemlich überhäuft mit Anfragen potenzieller Kunden. Viele Gespräche sind bereits weit fortgeschritten. Erst kürzlich haben wir einen Vertrag mit Helvetic.com unter Dach gebracht. Die neue Schweizer Fluggesellschaft sponsert unsere News-Uhr.
Langer Weg in die ProgrammspaltenDie Zeiten sind vorbei, als ein neuer Sender automatisch in die Programmpresse aufgenommen wurde. Heutzutage muss ein Neuling viel Eigeninitiative entfalten, um breite Präsenz in den TV-Spalten zu erhalten. Bei den grossen Deutschschweizer Tageszeitungen sucht man U1 noch vergeblich. Rascher vorwärts geht es bei den Programm-Magazinen. Bisher ist der Sender zwar erst in TR7 zu finden. Doch auch Tele hat vor, ihn
ab der Ausgabe vom 10. April aufzunehmen. Und ebenso hat TVtäglich entschieden, dem Sender spätestens ab Mai Platz einzuräumen. TVvier schliesslich lässt seine Leserschaft mittels Telefonvoting über die Aufnahme abstimmen. Das Resultat steht noch aus. (dse)
U1 künftig auch auf dem LandeU1 hat einen Vertrag mit Swisscom Broadcast unterschrieben und vergrössert damit seine technische Reichweite von heute 1,2 Millionen auf 1,7 Millionen Haushalte. Dies entspricht
einem künftigen Zuschauerpotenzial von gegen vier Millionen Personen. Bisher war der Sender auf das Kabelnetz der Cablecom und damit auf Deutschschweizer Städte und Agglomerationen beschränkt. Swisscom Broadcast ermöglicht den Transport des U1-Programms zu diversen zusätzlichen Kabelnetzbetreibern auch ausserhalb der städtischen Zentren. (dse)
Interview: Daniel Schifferle

Reich und ignorant

Zeitungen Wer als Studentin oder Student weltoffen und tolerant ist, ist es nicht automatisch auch noch Jahre später.

Zeitungen Wer als Studentin oder Student weltoffen und tolerant ist, ist es nicht automatisch auch noch Jahre später.Viele werden konservativer und intoleranter, manche gar ignorant, wie Millionenverdiener immer wieder gern demonstrieren – zum Beispiel mit dem Victory-Zeichen beim Erscheinen zu einem Prozess. Dass weltoffene, tolerante Studentinnen und Studenten diese Eigenschaften auch in Zukunft behalten, dafür will die Wochenzeitung WOZ mit ihrem Ausbildungsabo sorgen: «Damit du nie ein reiches, ignorantes Arschloch wirst. Sondern nur reich. Die WOZ mit Wirtschaftsteil.» Das Inserat von Spillmann Felser Leo Burnett erscheint in der StudentInnen-Presse und in der WOZ.

Hesskiss wird bei Homegate.ch häuslich

Online-Plattform Die Zürcher Werbeagentur Hesskiss hat Homegate.ch als neuen Kunden gewonnen. Sie setzte sich in einer Konkurrenzpräsentation um den Etat des Immobilienportals durch.

Online-Plattform Die Zürcher Werbeagentur Hesskiss hat Homegate.ch als neuen Kunden gewonnen. Sie setzte sich in einer Konkurrenzpräsentation um den Etat des Immobilienportals durch.Homegate.ch ist eine Tochter der Zürcher Kantonalbank und wurde Ende 2001 lanciert. Neben mehr als 25000 Inseraten bietet die Online-Plattform auch weitere Services und Informationen rund um den Immobilienmarkt.

Euro RSCG lässt sich für Briefe briefen

Post Für ihr Projekt «Imagewerbung Brief» hat die Schweizerische Post den Etat an Euro RSCG Switzerland vergeben. Die Zürcher Werbeagentur gewann den Auftrag in einer Konkurrenzpräsentation.

Post Für ihr Projekt «Imagewerbung Brief» hat die Schweizerische Post den Etat an Euro RSCG Switzerland vergeben. Die Zürcher Werbeagentur gewann den Auftrag in einer Konkurrenzpräsentation.«Wir wollen auf sympathische Art zeigen, wie relevant und wertvoll der klassische Brief auch im Zeitalter von E-Mail und SMS ist», erklärte Max Leuenberger, bei PostMail für das Projekt verantwortlich.

JobChange

Anfang August wechselt Daniel Pauletto von Tamedia zu Cinecom. Der bisherige Verkaufsleiter der SonntagsZeitung übernimmt bei dem Medienvermarkter die Gesamtverantwortung für die Bereiche Kino National (Werbefilmkampagnen) und Promotions & Events, da

Anfang August wechselt Daniel Pauletto von Tamedia zu Cinecom. Der bisherige Verkaufsleiter der SonntagsZeitung übernimmt bei dem Medienvermarkter die Gesamtverantwortung für die Bereiche Kino National (Werbefilmkampagnen) und Promotions & Events, das Kinomagazin Close-up sowie das Luzerner Erlebniskino Imax. Pauletto unterstützt in seiner Funktion die Verkaufsleiter Corinne Blaser und Roger Baur und nimmt Einsitz in die Geschäftsleitung von Cinecom. …
Ende Februar hat Marco Plüss seine Stelle als Marketingchef beim auf KMU spezialisierten Internetprovider Cybernet verlassen. Er macht sich selbstständig mit der Firma Creative Marketing Service, die er bereits 1996 gegründet hat.
…
Andrea Leu ist neuer Managing Partner bei der Zürcher PR-Agentur Senarclens Leu + Partner. Sie hat auf Anfang April die Gründerin
Marina de Senarclens abgelöst,
die dem Unternehmen allerdings weiter aktiv zur Seite steht, unter anderem als Präsidentin des Verwaltungsrates.
…
Roland Oetterli, Leiter des Be-reichs «Gruppenmarketing und Projekte» der AZ Medien-Gruppe, hat gekündigt und verlässt den Aargauer Medienkonzern per Ende April. Oetterli, seit 1999 für das Unternehmen tätig, hatte den neu geschaffenen Bereich Gruppenmarketing erst vergangenen Herbst
übernommen und verschiedene Spezialprojekte des Verlegers betreut (siehe S. 14).
…
Tele-Chefredaktor Klaus Kriesel, der das Amt seit 1995 versehen hat, verlässt Ringiers Programmzeitschrift. Bis zur Wahl eines Nachfolgers übernimmt Klaus Kriesels bisheriger Stellvertreter Stephan Sutter interimistisch die Leitung der Redaktion.

PostFinance verlängert Eishockey-Engagement

Sponsoring Die Schweizerische Post sponsert den Schweizerischen Eishockeyverband (SEHV) auch in den nächsten drei Saisons.

Sponsoring Die Schweizerische Post sponsert den Schweizerischen Eishockeyverband (SEHV) auch in den nächsten drei Saisons.Der bestehende Vertrag wurde bis 2006/07 verlängert. Neu tritt die Post ausschliesslich mit der Marke PostFinance auf.

City-Pool verlässt VSP

Privatradio Die sechs Mitglieder des City-Pool haben dem Verband Schweizer Privatradios den Rücken gekehrt.

Privatradio Die sechs Mitglieder des City-Pool haben dem Verband Schweizer Privatradios den Rücken gekehrt.Es ist noch dicker gekommen als erwartet: Nicht nur die Tamedia-Radios 24 und Basilisk haben wie angekündigt den Verband Schweizer Privatradios (VSP) verlassen. Auch die übrigen City-Pool-Mitglieder ExtraBern, Pilatus, Aktuell und Zürisee, notabene alles Verlegerradios, sind dem Vorbild ihrer Werbekombi-Partner gefolgt.
Auslöser für die Austrittswelle war die Debatte um die Konzessionsvoraussetzungen (Art. 54 und 55) sowie die «Medienkonzentrationsartikel» (Art. 82 und 83) im Entwurf des neuen Radio- und Fernsehgesetzes (RTVG). «Wir sind nicht mehr bereit, die vom VSP geäusserten Angriffe gegen Verleger mitzutragen» erklärt Andreas Meili, Leiter Elektronische Medien bei Tamedia gegenüber der Werbewoche. Die nun ausgetretenen Radios hätten bereits seit langem auf den Missstand hingewiesen. «Dieser Schritt ist die Konsequenz aus dem Unvermögen des Verbandes, die Interessen aller Mitglieder zu vertreten», so Andreas Meili.
Eine Rückkehr in den VSP schliesst Meili «unter der aktuellen Verbandsführung» aus. Man überlege sich neue Wege, wie die sechs betroffenen Radios in der Zukunft ihre Interessen wahrnehmen werden. «Im Prinzip» gibt sich Meili selbstbewusst, «ist der City-Pool aber durchaus in der Lage, seine Interessen selber zu vertreten.»
Austritt als konzertierte Aktion.

Daniel Schifferle

Bex Media startet MMS-Zeitung

Neue Medien Seit Anfang April hat die Schweiz ihre erste MMS-Zeitung. Bex Media, die Betreiberin des SMS-Infodienstes 468, baut damit ihr Angebot aus.

Neue Medien Seit Anfang April hat die Schweiz ihre erste MMS-Zeitung. Bex Media, die Betreiberin des SMS-Infodienstes 468, baut damit ihr Angebot aus.Die MMS-Zeitung wird zweimal täglich an die Handys der Abonnenten verschickt, kurz vor Mittag und am frühen Abend. Sie soll alle wichtigen NewsBereiche abdecken. Die Redaktion verdichtet das Tagesgeschehen zu einem kompakten, multimedialen Infopaket. Eine knappe halbe Stunde nach Redaktionsschluss soll das MMS beim Leser eintreffen. Wer will, kann den Empfang auch auf bestimmte Wochentage beschränken. Im April kostet die MMS-Zeitung 1 Franken pro Ausgabe, danach 1.50 Franken.

«Das Geschäft läuft unanständig gut»

Vermarkter Goldbach Media hat im 2003 den Break-even geschafft. Und auch dieses Jahr will man tüchtig zulegen.

Vermarkter Goldbach Media hat im 2003 den Break-even geschafft. Und auch dieses Jahr will man tüchtig zulegen.Trotz rückläufigem Gesamtwerbemarkt hat Goldbach Media im dritten Jahr ihres Bestehens den Break-even erreicht. Dank der Refokussierung auf die Vermarktung von On- und Offline-Medien schaute 2003 unter dem Strich sogar ein kleiner Gewinn von 46000 Franken heraus (2002: 16,8 Mio. Verlust). Der Bruttoerlös stieg um 3,9 Millionen auf 145,6 Millionen Franken. Bereinigt um die dekonsolidierten Gesellschaften Swisscontent, Finanzfachmarkt und ActiveAgent Deutschland ergibt sich sogar ein Umsatzsprung um 12,3 Millionen Franken.Die bereits im 2002 eingeleiteten Desinvestitionen sind auch für die Senkung der Betriebskosten um markante 40 Prozent auf 34 Millionen verantwortlich. Der Personalaufwand konnte auf 15,2 Millionen Franken praktisch halbiert werden. Zudem belasteten 2003 erstmals keine Sondereffekte das Geschäftsergebnis. «Die Konzentration auf das reine Vermarktungs- und Vermittlungsgeschäft in den vier Kernbereichen TV, Radio, adScreens und Internet hat sich als richtig erwiesen», erklärt Goldbach-CEO Klaus Kappeler. Sowohl beim Fernsehen wie auch bei Radio und Online-Medien habe man die Marktanteile ausbauen können.
Den Turnaround ebenfalls geschafft hat Goldbach Media in Österreich. Die Niederlassung, die sich laut Kappeler zu «einer Duplizierung des Schweizer Geschäftsmodelles» entwickle, soll in diesem Jahr den Break-even erreichen.
«Das Geschäft läuft unanständig gut», kommentiert Kappeler den Trend. Das erste Quartal 2004 habe ein Umsatzwachstum von fantastischen 21 Prozent gebracht: «Wir rechnen mit einer Fortsetzung dieser Dynamik im zweiten Halbjahr.»
Daniel Schifferle
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