Dim-Sum-Küche im «Lake Side»

Gastronomie Dem Erfolg von Monday Sushi folgend, führt jetzt das «Lake Side» in Zürich einen Dim-Sum-Koch ein. Von Dienstag bis Samstag wird er die Abendkarte um eine Liste von frischen Dim Sum verlängern.

Gastronomie Dem Erfolg von Monday Sushi folgend, führt jetzt das «Lake Side» in Zürich einen Dim-Sum-Koch ein. Von Dienstag bis Samstag wird er die Abendkarte um eine Liste von frischen Dim Sum verlängern.Der von der Zürcher Agentur Department entwickelte «Happy Buddha» macht vor, welche Wirkung die fernöstlichen Teigtaschen auf den Gaumen haben.

Geradeaus Richtung Crossmedia

Raoul Wanger, einst Verlagsleiter des Bunds, wird Geschäftsführer der Beratungsfirma Interpublicum in Bern.

Raoul Wanger, einst Verlagsleiter des Bunds, wird Geschäftsführer der Beratungsfirma Interpublicum in Bern.Im Januar wurde es plötzlich still um Raoul Wanger. Dabei hatte der umtriebige Leiter des Bund Verlages in den letzten Jahren doch einiges aufgegleist: eine ungewöhnliche Verteilaktion zum Bund-Relaunch im Oktober 2002 oder eine Bund-Promotion in Migros-Zentren, wo den Kunden die eingekauften Waren in Bund-Tragtaschen verpackt wurden. Zudem verband Wanger Bund, Radio BE1 und eBund.ch in crossmedialen Projekten.Das (vorübergehende) Abtauchen Wangers hat mit dem «Berner Modell» zu tun: Der 39-jährige Vater zweier Kinder war letztes Jahr bei der Lösungssuche für den defizitären Bund involviert. Er half mit, das Blatt unter das Espace-Media-Dach zu bringen – wohl wissend, dass er selber in diesem Modell keinen Platz haben würde. Deshalb begann er schon früh, sich nach einer neuen Tätigkeit umzusehen. Als er dann Ende Januar seinen Bund-Schreibtisch definitiv räumte, hatte er genug Angebote, und er konnte sich mit seiner Familie einige Wochen zurückziehen, um den Entscheid reifen zu lassen.
Mittlerweile steht aber fest: Wanger wird Teilhaber bei der Berner
Beratungsfirma Karlen-Consulting und startet per 1. Mai bei deren Tochterfirma Interpublicum (IP) als Geschäftsführer. Dort wird er den Hauptinhaber, Peter Karlen, ablösen, der seit dem Tod des früheren IP-Geschäftsführers Markus Zölch vor einem Jahr interimistisch sowohl die Mutter- als auch die Tochtergesellschaft leitet.
Wenn man mit Raoul Wanger spricht, spürt man: Er sprüht förmlich vor Energie. Seit Wochen bereitet er sich auf seine neue Aufgabe vor, die vier Bereiche umfasst: Verlags- und Redaktionsberatung, das Erstellen von Produktkonzepten, Kommunikations- und PR-Beratung. Auf der IP-Kundenliste stehen sowohl das Restaurant Harmonie in Bern als auch die Berner Kantonspolizei, die SBB ebenso wie die Frankfurter Neue Presse. «Ich bringe keine fixfertigen Ideen mit, sondern will zuerst einmal sehen, wo die IP steht», sagt Wanger. Eines aber weiss er bereits: «Trotz sehr schwieriger Zeit nach Zölchs Tod wurde bei IP hervorragende Arbeit geleistet. Das haben Kunden dem Team attestiert.» Dennoch wird der diplomierte Marketingleiter, der unter anderen am Medieninstitut/Sawi unterrichtet, von seinem Know-how her zwei Schwerpunkte setzen: Die Verlags- und Redaktionsberatung, insbesondere die IP-Leserforschungstools Opus und Echo, will er wieder pushen. Sie lagen letztes Jahr zwangsläufig brach. Darüber hinaus möchte Wanger sein Crossmedia-Wissen bei IP einbringen. «Ich bin überzeugt, dass im Markt, auch bei den IP-Kunden, ein Bedürfnis nach Crossmedia-Marketing besteht.»
Wanger, der seine berufliche Laufbahn bei der Publicitas begann, war von 1991 bis 1995 Verkaufsleiter der TCS-Zeitung Touring. Danach wechselte er als Verkaufsleiter des Bunds zur P Bern, wo er schon nach einem Jahr zum Vizedirektor avancierte. 2001 holte ihn dann J. Pepe Wiss in den Bund Verlag, wo Wanger für Zeitung, Anzeiger Region Bern, Radio BE1 und eBund.ch zuständig war. Auch wenn diese letzte Aufgabe gerade im vergangenen Jahr viele schwierige Momente brachte, blickt Wanger alles in allem doch zufrieden zurück. «Uns ging es immer um die Sache, um den Bund. Persönliche Interessen haben wir bei all unseren Überlegungen hintangestellt», sagt er. Und er fügt hinzu: «Ich glaube, dass wir einen guten Job gemacht haben.»
Grosszitate:«Beim Bund ging es uns immer um die Sache. Persönliche Interessen haben wir hinten angestellt.»
«Ich bin überzeugt, dass im Markt ein Bedürfnis nach Crossemedia-Marketing besteht.»
Ehrgeizige Ziele: Raoul Wanger will die Verlags- und Redaktionsberatung wieder pushen.
Markus Knöpfli

Es logt das Geld

Gastkommentar Weblogs sind die eierlegenden Wollmilchsäue der Internetpublizistik, findet Nick Lüthi.

Gastkommentar Weblogs sind die eierlegenden Wollmilchsäue der Internetpublizistik, findet Nick Lüthi.Auf Christopher Albrittons Konto lagen vor ein paar Tagen 10185 Dollar; heute werden es schon einige Greenbacks mehr sein. Das Geld stammt von Spendern, die den früheren AP-Reporter bei seiner unabhängigen Berichterstattung aus dem Irak finanziell unterstützen. Ein stattliches Sümmchen, wenn man bedenkt, dass Albritton seine Recherchen einzig via back-to-iraq.com veröffentlicht – ein jedermann frei zugängliches Onlinejournal. Auch von anderen Webjournalisten wird berichtet, dass Unbekannte ihnen innert Tagen einen neuen Laptop finanzierten. Mit dem boomenden Online-Medienformat Weblog lässt sich also auch Geld verdienen.
Vom Beispiel Albrittons inspiriert, versuchen immer mehr
Weblog-Betreiber, ihr Hobby in bare Münze umzuwandeln. Unübersehbares Indiz sind die PayPal-Buttons auf vielen Weblogs. Der kreditkartenbasierte Bezahldienst ermöglicht einen einfachen Geldtransfer. Die technische Machbarkeit alleine lässt den Rubel jedoch nicht rollen. Erst hohe Zugriffszahlen und eine gute publizistische Reputation können einen Spendenfluss allenfalls in Gang setzen.
Dasselbe gilt für Werbeprogramme wie Adsense von Google, die immer öfter in Weblogs eingebettet werden: Erst wenn Textanzeigen angeklickt werden, klingelt die Kasse. Selbst ein Spitzen-Weblog wie Editor:Myself erzielt nach Aussagen seines Betreibers so nur magere fünf Dollar monatlich. Das ist gerade genug, um die Miete des Platzes auf dem Server zu berappen.
Aus dieser ernüchternden Bilanz darf nun nicht voreilig der Schluss gezogen werden, wonach Weblogs eine antikommerzielle Grundresistenz aufweisen und deren Betreiber höchstens mit milden Gaben rechnen dürfen.
Der Hase läuft anders. Ein Weblog ist primär ein zweckneutrales und Web-gestütztes redaktionelles Softwaresystem. Was sich damit auch kommerziell alles anstellen lässt, ist noch kaum absehbar. Vom gegenwärtigen Boom profitieren als Erste selbstverständlich die Weblog-Provider. Sie entwickeln, betreuen und verkaufen jene Werkzeuge, ohne die nichts läuft. Profitieren können offenbar aber auch jene, die es zurzeit besonders nötig haben.
Weshalb haben sich die Onlinestrategen von Tages-Anzeiger, Die Zeit oder La Repubblica sonst entschieden, Weblogs in die Internetpräsenz ihres Mediums zu integrieren (bei den Italienern sinds gleich deren acht!)? Wohl kaum nur, weil es hipp ist. Tatsache ist: Mit diesem Schritt schlagen die genannten Zeitungen zwei Fliegen auf einen Streich. Erstens steigern Weblogs die Attraktivität des publizistischen Angebots: exklusiver Online-Content als Abgrenzung zum omnipräsenten Agenturfutter. Zweitens sind Weblogs untereinander hochgradig vernetzt. Nicht umsonst spricht man von einer eigenen «Blogosphäre». Dort aber wird ungleich wahrscheinlicher auf das Weblog einer Zeitung als auf ihr übriges Onlineangebot verwiesen. Das Weblog fungiert also als eine Art Link-Magnet. Und mehr Links bringt mehr Traffic, und der wiederum höhere Werbeeinnahmen. Aus diesem einleuchtenden Grund wird dem Vernehmen nach bald eine Reihe von Schweizer Zeitungen dem Vorbild des Tages-Anzeigers mit seinem «Korrespondenten-Notebook» folgen und Weblogs auf ihren Websites installieren.
> Nick Lüthi ist Redaktor beim eBund und schreibt in den
Weblogs bernergazette.ch sowie nick.kaywa.com.

Gähn mir das Lied vom Fitness-Schlaf

Bettenmarkt Die Agentur Hochspannung soll Riposa mit einer kecken Teaserkampagne stärker verankern.

Bettenmarkt Die Agentur Hochspannung soll Riposa mit einer kecken Teaserkampagne stärker verankern.
Mindestens ein Drittel seines Lebens verbringt der Mensch schlafend und damit in aller Regel im Bett. Dass die Qualität der nächtlichen Unterlage auch Auswirkungen auf die Wachphasen hat, ist kein Geheimnis mehr. Immer mehr Menschen legen beim Kauf eines Bettes den Fokus auf den gesundheitlichen Aspekt einer Matratze oder eines Rostes. Das bestätigt Walter Schnellmann, Inhaber und Gründer der Riposa AG Swiss Sleep: «Die Schweizer Kundschaft verfügt über eine sehr hohe Sensibilität für das, was sie in ihr Bettgestell legt.»Erfolg in stagnierendem Markt
Im Jahr 2000 hat der einstige Bico-Chef gemeinsam mit Max Rickenbacher – auch er war zuvor bei Bico – die Firma im glarnerischen Bilten gegründet. Neben Matratzen produziert Riposa Swiss Sleep auch Roste und die Betten-Linie FlexBed. Obwohl der Bettwarenmarkt über kein Wachstumspotenzial mehr verfügt, sind Schnellmann und Rickenbach vom Erfolg ihrer «innovativen Denkfabrik für gesundes Schlafen» überzeugt. Über die angestrebten Ziele gibt Schnellmann gerne Auskunft: Nach der Verankerung im heimischen Markt wolle man die Qualitätsmarke Riposa Swiss Sleep auch im Ausland bekannt machen. Denn schliesslich seien die Schweizer «Weltmeister» im Matratzenbau, wie der Riposa-Inhaber weiss.
Das Weltmeister-Image gehört bei Riposa zur Firmenphilosophie. Dementsprechend hat sich das Unternehmen auch gleich einen mehrfachen Weltmeister als Kommunikations-Testimonial ausgesucht: Der ehemalige Radsport-Profi Urs Freuler unterstützt den Claim «Schlafen wie ein Weltmeister».
Gemeinsam mit verschiedenen Partnern konzipiert Riposa ihre Werbung in Eigenregie. «Ich habe keine Zeit, um mit Agenturen ins Gespräch zu kommen», gesteht Schnellmann, der bis Anfang dieses Jahres für das Marketing zuständig war. Seit neuestem zeichnet seine Tochter Iva für diesen Bereich verantwortlich. An der Strategie wird sich aber nichts ändern: «Wenn eine Agentur eine ausgefallene Idee hat, sind wir bereit, über eine Zusammenarbeit zu diskutieren», so der Riposa-Chef weiter.
Eine solche Idee hat die Zürcher Agentur Hochspannung vorgelegt. Die Teaserkampagne mit gähnenden Menschen brachte Medien und Publikum in den letzten zwei Wochen zum Rätseln. Die diversen Plakate zeigen Models aller Altersklassen, die herzhaft und anstandslos – da ohne vorgehaltene Hand – gähnen. Seit dem 26. April ist die Unhöflichkeit korrigiert und das Rätsel aufgelöst: «Schlafen Sie sich fit», fordert die Aufschrift im Zensurbalken.
Die Auflösung scheint allerdings nicht nicht für alle sehr eindeutig zu sein. So schreibt der Tages-Anzeiger in seiner Ausgabe vom 26. April , es stelle sich die Frage, wer eine Matratze wolle, die so müde macht. Dazu Schnellmann: «Vielleicht ist die Auflösung in der Kommunikation etwas zu wenig deutlich.» Trotzdem zeige die Anzahl der positiven Reaktionen, dass die Botschaft sehr wohl verstanden worden sei.
HochspannungDie unabhängige Zürcher Werbeagentur Hochspannung wurde im März 2003 von Matthew Katumba, zuletzt CD an der Expo.02, und Alex Taiganidis, zuvor Texter bei Guye Benker, gegründet. Obwohl die beiden Jungunternehmer in einem Krisenjahr und ohne Kunden starteten, lässt sich das Kundenportfolio heute sehen: Neben der Arbeit für Riposa AG betreut die Kreativagentur auch Phonak Schweiz AG, Hilti Schweiz AG, Bluewin sowie die Stadtpolizei Zürich, Trottomundo, Nielsen Optik und die KME. Im vergangenen Sommer machten die Hochspannung-Kreativen mit dem Second@s-Slogan «Wenn sich immer mehr Schweizer wie Neger fühlen, dann braucht der Nationalrat endlich einen echten» von sich reden. Die Agentur ist im Zürcher Kreis 3 domiziliert und beschäftigt heute
drei Mitarbeiter. (sk)
So oder so auffällig: Die Plakate sollen für fit machende Riposa-Produkte werben. Kritiker finden sie missverständlich.
Simone Keller

NZZ-Aktionäre verzichten auf Dividende

Presse Die AG für die Neue Zürcher Zeitung schüttet dieses Jahr keine Dividende aus. Das hat die Generalversammlung vergangenen Samstag beschlossen.

Presse Die AG für die Neue Zürcher Zeitung schüttet dieses Jahr keine Dividende aus. Das hat die Generalversammlung vergangenen Samstag beschlossen.Sie folgte damit einem Antrag aus Aktionärskreisen. Der Verwaltungsrat wollte 100 Franken pro Aktie auszahlen. Angesichts der breiten Streuung wäre der bürokratische Aufwand dieser Mini-Ausschüttung zu gross, hiess es an der GV.

Kreatives Rechnen

Zeitungen Wer dachte, dass man mit Inseraten in Prestigetiteln ein kaufkräftiges Publikum erreicht, wird von der WochenZeitung (WOZ) eines Besseren belehrt.

Zeitungen Wer dachte, dass man mit Inseraten in Prestigetiteln ein kaufkräftiges Publikum erreicht, wird von der WochenZeitung (WOZ) eines Besseren belehrt.Schliesslich haben fast 40 Prozent der WOZ-Leserschaft ein Haushaltseinkommen von über 8000 Franken. Und im Gegensatz zu jener anderer Zeitungen gibt diese ihr Geld auch aus. Den Beweis für Inserenten liefert WOZ-Hausagentur Spillmann Felser Leo Burnett mit einer Anzeige. Während NZZ und Tagi bereits ab 1.80 Franken erhältlich sind, kostet die WOZ stolze sechs Franken. Ergo zahlt sich ein Inserat in der WOZ mehr aus. Eines haben Martin Spillmann und Co. damit sicher bewiesen: Rechnen zählte in der Schule bestimmt zu ihren Lieblingsfächern.

Flowcube betreut die Medienstelle der SPRG

Verbände Die Schweizerische Public Relations Gesellschaft (SPRG) hat Flowcube Communications mit der Führung ihrer Medienstelle beauftragt.

Verbände Die Schweizerische Public Relations Gesellschaft (SPRG) hat Flowcube Communications mit der Führung ihrer Medienstelle beauftragt.Die Zürcher Kommunikationsagentur begleitet für die SPRG zunächst den nationalen PR-Tag am 18. Juni in Thun mit dem PR-Symposium und dem anschliessenden Jubiläumsfest 50 Jahre SPRG. Sie ist zudem für die Koordination der Zusammenarbeit mit den Medienpartnern der SPRG sowie für die Bewirtschaftung der neuen Website zuständig, die im Juni aufgeschaltet wird.

Gören hören mehr

Marktforschung Eine Studie zeigt: Mädchen zwischen 7 und 14 Jahren hören mehr Radio als Knaben. Privatsender sind erstaunlich beliebt.

Marktforschung Eine Studie zeigt: Mädchen zwischen 7 und 14 Jahren hören mehr Radio als Knaben. Privatsender sind erstaunlich beliebt. Fast alle Schweizer Haushalte mit Kindern verfügen über mindestens ein Radio- oder TV-Gerät: Das ergab eine Studie des SRG-Forschungsdienstes (FD). Und: Je mehr Radiogeräte in einem Haushalt stehen, desto häufiger schalten 7- bis 14-Jährige dieses ein. Anders beim TV, wo sich keine Beziehung zwischen der Anzahl Geräte und dem TV-Konsum feststellen lässt. Das liegt nur teilweise an unterschiedlichen Restriktionen der Eltern, die erstaunlich gering sind: 68 Prozent aller 7- bis 14-Jährigen dürfen den TV nach freiem Ermessen einschalten, beim Radio sind es 90 Prozent. Stärker schränken Eltern den PC-Gebrauch ein: 59 Prozent der Sprösslinge haben freien Zugang; besteht ein Internetanschluss, sinkt die Rate auf 50 Prozent.Dies sind erste Resultate einer FD-Studie, die im Mai und Juni 2003 durchgeführt wurde. Die vollständige Datenauswertung liegt erst Mitte 2004 vor. Speziell ist die Forschungsanlage: Erstmals wurde das Mediennutzungsverhalten der 7- bis 14-Jährigen nicht nur über Befragungen erhoben, sondern auch mittels der Radiocontroluhr. 300 Kinder trugen sie während einer Woche. Die Studie sollte auch Aufschluss geben, ob diese Methodik bei Kindern zuverlässige Daten generiert. Das scheint der Fall zu sein. Ein abschliessender Bericht liegt aber erst im Herbst vor.
Wochenends flimmert der TV
Die derzeit vorliegenden Ergebnisse aus Befragungen und Messungen bestätigen im Wesentlichen die Erwartungen. So erstaunt es kaum, dass die Radionutzung bei dieser Altersgruppe intensiver ist als bei Erwachsenen und dass sie im Tages- und Wochenverlauf einem ähnlichen Muster folgt. Anders beim TV: Am Wochenende schauen Kinder vormittags deutlich mehr fern als Erwachsene.
Je älter die Kinder, umso mehr nutzen sie das Medium Radio. Ab 11 Jahren («Hitparadenalter») nimmt die Nutzung spürbar zu. Interessanterweise hören Mädchen mehr Radio als Knaben. Sie kommen selbst an Schulvormittagen auf eine durchschnittliche Reichweite von etwa 5 Prozent, die Knaben bringen es auf etwa die Hälfte.
Markus Knöpfli

Schmerzfreie Kunst

Sportausrüstung Mit Uriellas Sturz vom Pferd und den Folgen – ihre Visionen – entwickelte Ruf Lanz für die Velohelm-Promotion 2003 von Sport Factory Outlet eine Radiospotkampagne.

Sportausrüstung Mit Uriellas Sturz vom Pferd und den Folgen – ihre Visionen – entwickelte Ruf Lanz für die Velohelm-Promotion 2003 von Sport Factory Outlet eine Radiospotkampagne.Dafür erhielt die Agentur die höchsten Auszeichnungen für Radiowerbung. Auch diesen Frühling wirbt sie für das grosse Velohelmsortiment in Schönenwerd. Erneut nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern einer gehörigen Portion Ironie. Den Kopf müssen diesmal bekannte Kunstwerke hinhalten, die von Ruf Lanz neu interpretiert werden: Dreist erklären die Plakate Picassos kubistisch verschobene Porträts zu Unfallopfern. Schlagzeile dazu: «Weil Unfallopfer nur in der Kunst gut aussehen: Velohelme 40 Franken günstiger.»

Ausverkauf bei Polyconsult

Agenturen Am 7. Mai werden am Poly-Fest «die Fetzen fliegen». Das zumindest verspricht die Einladung zur Party «30 Jahre Polyconsult».

Agenturen Am 7. Mai werden am Poly-Fest «die Fetzen fliegen». Das zumindest verspricht die Einladung zur Party «30 Jahre Polyconsult».Kein gewöhnlicher Flyer, sondern ein grossformatiger Rotair kündigt das Fest zum Firmenjubiläum marktschreierisch wie bei einem Ausverkauf an. «Häppchen-Jäger, aufgepasst: Totalliquidation der Bar! Essen direkt von der Rampe! sowie Gratis-Unterhaltung!», ist dazu im Grossgedruckten zu lesen.

TKW wirbt wieder für Migros-Fitnesspark

Wellness Das Werbeteam Thaddey Klingelfuss Weber (TKW) ruft wieder zum Trainieren auf.

Wellness Das Werbeteam Thaddey Klingelfuss Weber (TKW) ruft wieder zum Trainieren auf.TKW wurde nach einer Konkurrenzpräsentation mit der Vorverkaufskampagne für den neuen Migros-Fitnesspark Greifensee betraut. Art Director Rudolf Klingelfuss und Texter Sämi Weber haben bereits die Launchkampagnen für die Fitnessparks Stockerhof und Münstergasse in Zürich sowie für den Fitnesspark Regensdorf realisiert. Bei Letzterem war Christine Thaddey von Snap Event und Marketing erstmals als Beraterin mit von der Partie. Für die Einführung des Fitnessparks Puls 5 in Zürich West – die Kampagne läuft gerade – hatte die Migros dagegen auf Grey Worldwide gesetzt.

SR DRS redet mehr

Radio Das Wort erhält auf Schweizer Radio DRS mehr Gewicht. Ab 17. Mai bauen DRS 1 und DRS 2 die Information aus. SR DRS bereitet sich damit auf das Ende der Frequenzknappheit vor.

Radio Das Wort erhält auf Schweizer Radio DRS mehr Gewicht. Ab 17. Mai bauen DRS 1 und DRS 2 die Information aus. SR DRS bereitet sich damit auf das Ende der Frequenzknappheit vor.Dank digitaler Technologie würden in einigen Jahren zahlreiche neue kommerzielle Anbieter in Erscheinung treten, glaubt Radiodirektor Walter Rüegg. Um sich von diesen abzugrenzen, will sich SR DRS als «Informationsradio» positionieren. «Dabei lassen wir unseren privaten Konkurrenten ein weites Feld alternativer Positionierungen», so Rüegg.
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