TPC mit weniger Ertrag, aber mehr Umsatz

Fernsehen Das TV Productioncenter Zürich (TPC) hat im Geschäftsjahr 2003 den Umsatz um 4,3% auf 138,8 Millionen Franken gesteigert. 2002 war er um 8% geschrumpft.

Fernsehen Das TV Productioncenter Zürich (TPC) hat im Geschäftsjahr 2003 den Umsatz um 4,3% auf 138,8 Millionen Franken gesteigert. 2002 war er um 8% geschrumpft.Fernsehen Das TV Productioncenter Zürich (TPC) hat im Geschäftsjahr 2003 den Umsatz um 4,3% auf 138,8 Millionen Franken gesteigert. 2002 war er um 8% geschrumpft. Wichtigster Kunde der SRG-Tochter ist nach wie vor SF DRS, das im vergangenen Jahr 98,5 Millionen Franken zum Umsatz beitrug (4,8% mehr als im Vorjahr). Andere Kunden aus der SRG trugen 19,8 Millionen Franken (+19,4%) bei. Der Umsatz mit den übrigen Schweizer TV-Kunden sank indes um 24,9% auf 7,2 Millionen Franken. Der Gewinn reduzierte sich von 2,1 Millionen auf 1,5 Millionen Franken.

Das interaktive Schaufenster

Technik Ungeahnte Möglichkeiten eröffnen sich dank dem Big Touchscreen im Bereich der Kundenbindung.

Technik Ungeahnte Möglichkeiten eröffnen sich dank dem Big Touchscreen im Bereich der Kundenbindung.Eine neue Technik ermöglicht erstmals den Einsatz von einem Touchscreen in einer Grösse von bis zu 2,5 Meter auf 2,5 Meter. Mittels Beamer und einer Abtastvorrichtung lassen sich mit diesem System Informationen auf ein Schaufenster oder auch mobile Geräte projizieren. Per «Fingerzeig» können Passanten und Kunden 7-mal 24 individuelle Applikationen steuern und von Dienstleistungen profitieren. Das System der Marke Big Touchscreen lässt sich sowohl an fixen Orten wie auch mobil schnell und einfach installieren. «Dank seiner Grösse und seiner Helligkeit bietet der Screen eine hervorragende Fernwirkung und zieht so über das gesamte Blickfeld das Interesse auf sich», weiss Jouni Epper von ACconcept in Zürich. Bei dieser Agentur für ganzheitliche Unternehmenskommunikation kann das System getestet werden.Bewährt hat sich das neue interaktive Medium bereits als ideales Präsentationsgerät am World Economic Forum im Januar in Davos. Weitere Referenzkunden sind die Deutsche Bank, BMW oder die Universität Dortmund. Das System wird dort genutzt, wo Präsentationen möglichst attraktiv wirken sollen. Am Point of Sale hat sich das interaktive Medium als eine beliebte Spielmöglichkeit zur Kundengewinnung und Kundenbindung entpuppt.
So hat die Deutsche Bank 24 als Case Study das System zum Beispiel in München eingesetzt. In der Filiale am Marienplatz sind theoretisch 27 Millionen Kontakte pro Jahr möglich. Mit dem Big Touchscreen hat die Bank erreicht, dass ihre ständig aktualisierten Informationen gemäss Marktforschung in vielen Bereichen ungefähr doppelt so intensiv wahrgenommen worden sind als mit bisherigen Schaufenstermethoden.
Wie die Internet-Expo 2004 zeigte, wird das mobile Gerät auch an Messen oder in Verkaufshallen eine viel versprechende Zukunft haben. Eine entsprechend vielschichtige Programmierung des Systems eröffnet auch neue Möglichkeiten der Nutzung von Potenzialen im Bereich Sponsoring und Cross-Promotion.
Zur Einrichtung des Big Touchscreen gehört ein Beamer mit Aufhängung sowie eine Projektionsscheibe. Die vandalismussichere Abtastvorrichtung mit Infrarotmodulen funktioniert über einen PC mit Zentralmodul.
Big in München: 27 Millionen Kontaktmöglichkeiten pro Jahr.

Ausgeklügelt: So funktioniert der Big Touchscreen.
Andreas Panzeri

«TV-Werbung ist im Trend»

Vermarkter Werberische Zurückhaltung ist beim Fernsehen Vergangenheit: Publisuisse-CEO Martin Schneider rechnet 2004 mit fünf Prozent Wachstum.

Vermarkter Werberische Zurückhaltung ist beim Fernsehen Vergangenheit: Publisuisse-CEO Martin Schneider rechnet 2004 mit fünf Prozent Wachstum.WW Mit dem Umsatzplus der Publisuisse von 8 Prozent im ersten Quartal 2004 fühlt man sich fast in die Boomzeiten zurückversetzt. Erwarten Sie eine Fortsetzung des steilen Aufwärtstrends im weiteren Jahresverlauf?Martin Schneider Ich rechne mit einem guten Jahr. Ob der Aufwärtstrend allerdings das eingeschlagene Tempo beibehalten kann, wage ich zu bezweifeln. Ich könnte mir gut vorstellen, dass wir Ende Jahr ein Wachstum im Bereich von fünf
Prozent haben werden. Das bedingt aber, dass sich Konjunktur und Konsumentenstimmung gut entwickeln. Bis und mit
den Sommermonaten sehen unsere Buchungsstände sehr gut aus, für Herbst und Winter bin ich mir aber noch nicht ganz sicher.
Die Fernsehwerbung befindet sich in der Schweiz auf der Überholspur. Bereits zwischen 2002 und 2003 konnte sie ihren Anteil an den gesamten Werbespendings von 17,1 auf 18,4 Prozent ausbauen. 2004 winken erneut Marktanteilsgewinne. Mit wie viel Zuwachs rechnen Sie?
Das Fernsehen ist bei den Werbeauftraggebern im Trend. Ich bin überzeugt, dass es auch dieses Jahr zusätzliche Anteile am Werbekuchen holen wird. Wie viel das genau sein wird, wage ich aber nicht zu prognostizieren.
Negativ könnte sich ein Trend auswirken, der sich unter dem Stichwort «Flucht aus dem Werbeblock» ankündigt: Die Kundenwünsche bei der TV-Werbung gehen immer mehr in Richtung Sonderwerbeformen und ins Programm eingebettete Werbung. Den öffentlich-rechtlichen Sendern werden wegen der strengeren Werberestriktionen hier aber manche Türen verschlossen bleiben.
Das Massenkommunikationsmittel TV wird auch in der Zukunft vor allem über den Werbeblock leben. Zudem ist die diskutierte so genannte Flucht in Richtung Sonderwerbeformen ein längerfristiges Phänomen, das die TV-Werbung nicht von heute auf morgen umkrempeln wird.
Den Annäherungswünschen in Richtung Programm wird sich aber auch die Publisuisse nicht ganz entziehen können.
Die gesetzlichen Vorgaben verlangen von uns eine strikte Trennung der redaktionellen und der kommerziellen Inhalte. Doch auch wir können innovative Möglichkeiten anbieten, und zwar im Bereich der Werbeblöcke oder mit Crossmedia-Packages bei grossen Events. Zum Beispiel lassen sich ganze Blöcke für einen einzelnen Kunden reservieren. Hier sind wir ja bereits heute sehr innovativ, zum Beispiel mit dem «Mittwochstudio» oder mit «Telescoop».
Im Gegensatz zu privaten Sendern sind Verkaufssendungen in den SRG-Programmen derzeit praktisch nicht vorhanden. Sind solche in Zukunft denkbar?
Sendungen wie etwa der Mediashop werden von den betreffenden Stationen teils als Füller eingesetzt, zu einem tieferen Sekundenpreis. Häufig kommt dabei ein Businessmodell zum Zuge, das auf Beteiligung am Abverkauf basiert. Das wollen wir nicht. Unsere kommerzielle Strategie zielt darauf, die Werbezeiten zum normalen Tarif zu verkaufen, und nicht, sie um jeden Preis zu füllen. Verkaufssendungen sind ein typisches Format für kommerzielle Sender, die ihre Werbeblöcke auffüllen müssen.
Das heisst, dass Verkaufssendungen auf SRG-Sendern auch künftig keine Chance haben werden?Sie haben bei uns im Moment keine Priorität, durchwegs ausschliessen möchte ich sie für die Zukunft aber auch nicht. Denkbar wäre eine Strategie, bei der eine klar definierte Zeitschiene für Verkaufssendungen reserviert würde. Allerdings sind durch Gebühren finanzierte Sender mit einem grundsätzlichen Problem konfrontiert. So sagen sich viele Zuschauer: Ich zahle nicht Gebühren, um mir dann auch noch Verkaufssendungen anschauen zu müssen.
Öffentlich-rechtliche Sender haben auch auf Grund ihrer geringeren Werbemengen ein besseres Image. Dies hat die aktuelle Werbewirkungsstudie der Publisuisse eindrücklich gezeigt. Laut dieser Studie entwickelt das Publikum ja regelrecht Aversionen gegen allzu viel TV-Werbung. Trotzdem werden aber auch Sender mit viel Werbung intensiv geschaut.
Es wäre völlig falsch, aus der Studie eine generelle Aversion gegenüber der TV-Werbung herauszulesen. Unsere Untersuchung zeigt ja gerade auch, dass das Publikum der Fernsehwerbung grundsätzlich entspannter gegenübersteht, als man landläufig glaubt. Mit unserer Studie wollten wir
lediglich herausschälen, wo die Erinnerung an die Werbung besser ist. Und dies ist bei kürzeren Blöcken der Fall.
Interview: Daniel Schifferle

Zahl der Woche

Fernsehen Mit der Fussball-EM und den Olympischen Spielen stehen dem Schweizer Fernsehen diesen Sommer zwei Grossanlässe ins Haus. SF DRS überträgt insgesamt 365 Stunden Sport.

Fernsehen Mit der Fussball-EM und den Olympischen Spielen stehen dem Schweizer Fernsehen diesen Sommer zwei Grossanlässe ins Haus. SF DRS überträgt insgesamt 365 Stunden Sport.365 Stunden Die Kosten belaufen sich auf knapp 34 Millionen Franken. Der TV-Sender überträgt 27 Spiele der «Euro 2004» live. Zusammen mit den Hintergrundsendungen beläuft sich die Sendezeit zwischen dem 12. Juni und dem 4. Juli aus Portugal auf rund 85 Stunden. Dazu kommen 280 Stunden von der Olympiade aus Athen.

Die Zukunft hat Herkunft

Standortmarketing Uri ist das Synonym für Gotthardstau. Jetzt will sich der Gebirgskanton als attraktive Versuchung positionieren.

Standortmarketing Uri ist das Synonym für Gotthardstau. Jetzt will sich der Gebirgskanton als attraktive Versuchung positionieren.«Marketing betreiben alle Standorte in irgendeiner Form. Die Frage ist, ob aktiv oder passiv, ob professionell oder eher zufällig und intuitiv», hält die Schweizerische Vereinigung für Standortmarketing fest. Für den Kanton Uri eine neue Herausforderung.Das erstaunt, lastet doch das Image des Stau- und Transitkantons schon lange auf der Urschweizer Alpenwelt. Emil Kälin, Direktionssekretär der Urner Volkswirtschaftsdirektion: «Tatsächlich haben wir weit mehr zu bieten, nur sind unsere Attraktionen bisher nur einem kleinen Segment bekannt.» Noch kürzer seien die Spiesse, wenn es ums Thema Steuerbelastung geht; in unmittelbarer Nähe liegen alle Schweizer Steueroasen. Weitere Fronten, an denen Uri kämpft, sind die Abhängigkeit von grossen Arbeitgebern und das Wohnbevölkerungsproblem: Beim Wanderungssaldo wie beim Bevölkerungswachstum liegt der Kanton auf dem letzten Rang aller Kantone.
Uri entdecken und erforschen
Einen ersten Schritt Richtung aktive Profilierungskommunikation hat Uri mit der Altdorfer Agentur WFW gemacht, die ihr Konzept in Broschüren bis hin zum Auftritt als Gastkanton an der Luzerner Erlebnismesse Luga umgesetzt hat. «Wir positionieren den Kanton Uri über den Begriff Versuchung, der für uns als Synonym für Entdecken und Erforschen steht», sagt die Verantwortliche, Irene Denzler. Begriffe, die in die Zukunft weisen und den Betrachter zur Aktion auffordern.
Der Slogan «Die Versuchung seit 1291» deutet die Verbundenheit zu Geschichte, Tradition und Kultur und soll mit der modern-eleganten Umsetzung die Region in einem ungewohnt fortschrittlichen Licht präsentieren.
Tell 2004: Uri steht zu seiner Tradition und blickt doch nach vorn.
Luca Aloisi

Leutenegger steigt in die «Bilanz»-Arena

TV /Der «Bilanz Business Talk» wird ab sofort von Filippo Leutenegger moderiert. Der CEO der Jean Frey AG und frühere «Arena»-Moderator übernimmt die Aufgabe von Bilanz-Chefredaktor René Lüchinger.

TV /Der «Bilanz Business Talk» wird ab sofort von Filippo Leutenegger moderiert. Der CEO der Jean Frey AG und frühere «Arena»-Moderator übernimmt die Aufgabe von Bilanz-Chefredaktor René Lüchinger.TV Der «Bilanz Business Talk» wird ab sofort von Filippo Leutenegger moderiert. Der CEO der Jean Frey AG und frühere «Arena»-Moderator übernimmt die Aufgabe von Bilanz-Chefredaktor René Lüchinger. Dieser habe den Wechsel beantragt, weil er sich auf die Weiterentwicklung der Bilanz konzentrieren wolle, heisst es in einer Mitteilung. «Bilanz Business Talk» wird im Rahmen von Presse-TV monatlich auf SF 2 ausgestrahlt. René Lüchinger hat die Sendung seit Dezember 2003 moderiert. Leutenegger hat seinen ersten Einsatz am 15. Mai.

Zwei neue Kunden für X-Act

Events Die Zürcher Kommunikationsagentur X-Act ist von EMC Computer Systems (Schweiz) beauftragt worden, das EMC-Forum «Out of the Box» zu konzipieren und umzusetzen.

Events Die Zürcher Kommunikationsagentur X-Act ist von EMC Computer Systems (Schweiz) beauftragt worden, das EMC-Forum «Out of the Box» zu konzipieren und umzusetzen.Es findet Anfang Juli in der Trafohalle Baden statt. Im Mittelpunkt stehen Präsentationen, eine Fachausstellung und Referate. In einer Konkurrenzpräsentation hat X-Act zudem ein Mandat von Concast Schweiz gewonnen. Der Hersteller von Maschinen für die Stahlindustrie feiert den 50. Geburtstag. X-Act konzipiert und organisiert das zweitägige Jubiläumsfest im Oktober. Erwartet werden über 200 Gäste aus der ganzen Welt.

Frank Bodin virtuell in New York

An den New York Festivals 2004 für Print- und Aussenwerbung ist die Schweiz mit Frank Bodin vertreten.

An den New York Festivals 2004 für Print- und Aussenwerbung ist die Schweiz mit Frank Bodin vertreten.Festivals Der Chairman von Euro RSCG Switzerland muss dazu nicht in den Big Apple reisen: Die Jurierung findet online statt. In einer ersten Runde wird die Shortlist erstellt, in einer zweiten Runde wird bestimmt, welche Arbeiten Bronze, Silber oder Gold gewinnen. Die Sieger werden im Juni bekannt gegeben.

Schmählich vernachlässigter Verband

Ich habe die sechs Zeilen lange Berichterstattung von der SW-Mitgliederversammlung auf dem Üetliberg gelesen.

Ich habe die sechs Zeilen lange Berichterstattung von der SW-Mitgliederversammlung auf dem Üetliberg gelesen.Gott sei Dank hat es einen Wechsel im Vorstand gegeben, sonst hätte Euer Newsmail wohl nicht ein einziges Wort über die Veranstaltung verloren. Wen interessieren schliesslich schon die Referate einer Bundesrätin oder eines Ständerats und SW-Präsidenten …Die Frage muss erlaubt sein: Warum findet es die E-Redaktion des führenden Fachblatts nicht für nötig, jemanden ans illuster besetzte Jahrestreffen des führenden Branchenverbands zu schicken, welche notabene in Zürich und nicht irgendwo in der Romandie stattfindet? Ist Frau Calmy-Rey nicht mal einen Trip auf den Zürcher Hausberg wert?
Unser Verband bemüht sich seit Jahren, die Interessen der Werbung auf politischer Ebene zu vertreten. Dabei sind wir auf die Mitarbeit der Medien angewiesen. Und wer, wenn nicht die Fachpresse, soll sich um die Anliegen und Probleme der Branche kümmern?
Ich glaube kaum, dass es eine andere Branche gibt, in der das Interesse für die Arbeit des eigenen Verbands so gering ist wie in der Werbung. Dabei leben beide – die Fachorgane wie die Agenturen – von dessen engagierter, professioneller Lobbyarbeit.
Wenigstens das Printmedium würdigte das Ereignis gebührend – dank Beat Fritsch und seiner wohl formulierten Shortlist.
Piero Schäfer, Sprecher des Verbands Schweizer Werbung, zur Shortlist «Zwei Tage der Werbung» in WW 17/04.

Flachmänner

Uhrenmarketing Die Montres Edox et Vista SA startet erstmals eine weltweite Imagekampagne – konzipiert von der Agentur Contexta.

Uhrenmarketing Die Montres Edox et Vista SA startet erstmals eine weltweite Imagekampagne – konzipiert von der Agentur Contexta. Zwei Tendenzen erkennt Contexta-CD Jürg Brechbühl im Uhrenmarkt: Einerseits steigt die Nachfrage nach günstigen Accessoire-Uhren. Auf der anderen Seite geht der Trend stark in Richtung Luxus-Zeitmesser. Wer sich allerdings im Mittelfeld positioniert, kämpft mit zahlreichen Konkurrenten. So auch das jurassische Familienunternehmen Montres Edox et Vista SA. Die von ihr produzierte und vor allem im Ausland etablierte Marke Edox positioniert sich in der oberen Hälfte der Qualitätsuhren. Mit innovativem Design und dem Prädikat Swiss made will auch Montres Edox et Vista SA ihre Produkte an die Käuferschaft bringen.USP: Nur 1,4 Millimeter Höhe
Anfang dieses Jahres hat die Uhrenmanufaktur mit 120-jähriger Tradition die Berner Agentur Contexta mit der Konzeption einer weltweiten Imagekampagne beauftragt. Bis anhin wurde die Kommunikation in den 70 Ländern, in denen Edox tätig ist, vor Ort koordiniert. Anlässlich der diesjährigen Uhren- und Schmuckmesse in Basel präsentierte Edox nun erstmals den umfassenden Auftritt. «Der Kampagnen-Duktus baut auf der von Edox produzierten flachsten Uhr der Welt mit Kalender auf», erklärt Brechbühl. «Les Bémonts» – so der Name der Kollektion – verfügt über ein Edox-Werk von 1,4 Millimeter Höhe, das neben der Zeit auch das Datum zeigt. Diesen USP besetzt Edox zwar schon länger. Er wurde aber, so Beraterin Ursula Käser, vom Kunden bis jetzt nie als herausragendes Kommunikationsmerkmal eingesetzt. Dagegen sahen die Contexta-Kreativen darin schnell den Hauptbenefit und den strategischen Aufhänger für den ganzheitlichen Auftritt.
Während die Image-Inserate in allen 70 Ländern, in denen Edox vertreten ist, zum Einsatz kommen, wird der Start in der Schweiz zurzeit noch geprüft.
Auf Grund des kleinen Potenzials hat das Unternehmen mit Sitz im freiburgischen Les Genevez den Heimmarkt bis jetzt eher stiefmütterlich bearbeitet. Seit Anfang des Jahres wird dieser aber ebenfalls als prioritär eingestuft, wie Käser weiss. «Edox bekennt sich ganz klar zum Standort Schweiz und will darin sowie in eine entsprechende Kommunikation investieren», sagt die Beraterin weiter. Vorerst steht einem Einsatz des aktuellen Image-Auftrittes aber das fehlende Distributionsnetz im Weg. Dieses soll in nächster Zukunft aufgebaut werden.
Die flachste Uhr mit Kalender: Die Contexta-Kampagne löst bisherige nationale Kampagnen ab.
In siebzig Ländern am Markt1884 gründete Christian Rüefly-Flury die Uhrenmanufaktur Edox. Anfang der Zwanzigerjahre übernahm Robert Kaufmann-Hug das Unternehmen und wandelte es in eine AG um. In den folgenden Jahren baute Montres Edox & Vista SA ihre internationale Marktpräsenz aus und erweiterte auf Grund des Wachstums die Räumlichkeiten in Les Genevez FR. Meilensteine auf dem Weg zum internationalen Erfolg waren unter anderem die Taucheruhrenkollektion «Delfin» – bis 200 Meter wasserdicht – und die Universalzeituhr «Geoscope». Edox stellt automatische und mechanische Damen- und Herrenuhren her und ist heute in weltweit 70 Ländern vertreten. (sk)
Simone Keller

Novartis wird Hauptsponsor des FC Basel

Fussball Ab Anfang Juli ist Novartis der neue Hauptsponsor des FC Basel.

Fussball Ab Anfang Juli ist Novartis der neue Hauptsponsor des FC Basel.Der Basler Pharmakonzern löst die Automarke Toyota ab, deren Vertrag Ende Juni ausläuft. Über die finanziellen Details wurde Stillschweigen vereinbart. Die Partnerschaft läuft vorerst über drei Jahre. Novartis unterstützte den neuen Schweizer Meister bereits bisher im Juniorenbereich und war mit dem Logo auf den Trikotärmeln der 1. Mannschaft vertreten.

Tabloid-Blick: Grosses Echo und Preisdiskussionen

Tageszeitungen Der Blick im Tabloid-format verkauft sich über Erwarten gut.

Tageszeitungen Der Blick im Tabloid-format verkauft sich über Erwarten gut.Das sagte Markus Rohr, Mitglied der Blick-Chefredaktion, gegenüber der SDA. Zahlen sollen Ende Monat veröffentlicht werden. Kritik äusserten die Leser vor allem daran, dass sich der Sportteil nicht wie beim SonntagsBlick herausnehmen lasse. Diskutiert wird auch, ob der Verkaufspreis für das Kleinformat nach unten angepasst werden müsse. «Der Blick ist 1.80 Franken wert, ob gross oder klein», betonte allerdings Ringiers Zeitungschef Bernhard Weissberg gegenüber der SonntagsZeitung.
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