TV nimmt den Aufschwung vorweg

Publisuisse Im 2003 rutschte der TV-Umsatz noch um zwei Prozent ab, seit Jahresbeginn geht es jedoch steil nach oben.

Publisuisse Im 2003 rutschte der TV-Umsatz noch um zwei Prozent ab, seit Jahresbeginn geht es jedoch steil nach oben. Bei den Netto-Umsätzen aus der TV-Werbung verzeichnete die Publisuisse auch im 2003 nochmals einen Rückgang, und zwar um 4,4 Millionen auf 285,5 Millionen Franken. Doch bereits im Jahresverlauf zeichnete sich die Trendwende konsequent ab: Während sich das Minus in den beiden ersten Quartalen stetig verringerte, resultierten für das 3. und 4. Quartal bereits wieder stattliche Zuwachsraten, die sich gegen das Jahresende hin ständig weiter akzentuierten.Verheissungsvoll für das laufende Jahr präsentieren sich aber vor allem die Umsätze von Januar bis März 2004, die um 8 Prozent höher ausfielen. «Damit haben wir das beste 1. Quartal der letzten drei Jahre realisiert», erklärte Publisuisse-CEO Martin Schneider bei der Präsentation der Bilanz 2003.
Dieses überaus erfreuliche Resultat kann auch als positiver Indikator für die Entwicklung der gesamten Werbeausgaben interpretiert werden. Denn gemäss Schneider läuft die Fernsehwerbung dem allgemeinen Trend «um rund ein halbes Jahr» voraus.
Zweite Programme am Aufholen
Trotz rückläufigen TV-Umsätzen konnte die Publisuisse ihren Reingewinn im vergangenen Jahr um 12 Prozent auf 3,3 Millionen Franken steigern, ein Resultat, das dank Mehrerträgen beim Sponsoring sowie einem straffen Kostenmanagement möglich wurde.
Boden gut gemacht haben im 2003 vor allem die zweiten Programme in der Deutschschweiz und in der Romandie. Für SF 2 ging es um 15 Prozent vorwärts auf 30,3 Millionen Franken, während SF 1 nochmals
4 Prozent auf 154,6 Millionen Franken verloren hat. Gänzlich ohne Verluste kam einzig das Westschweizer Fernsehen weg: TSR 2 verbuchte einen Zuwachs um 7 Prozent auf 5,3 Millionen Franken, TSR 1 konnte sich immerhin auf dem Niveau von 2002 (83,8 Millionen Franken) halten.
Deutlich weniger gut kam TSI über die Runden, dessen erstes Programm um 1 Prozent weniger Werbeumsatz verbuchte. Das zweite Tessiner Programm erlitt sogar eine Einbusse um 35 Prozent. Dies dürfte allerdings lediglich ein vorübergehendes Tief sein, denn gegenläufig zu den Werbeeinnahmen legten die Südschweizer Sender bei den Publikumsmarktanteilen im 2003 markant zu, TSI 1 sogar mit einem historisch einmaligen Marktanteilssprung bei den 15- bis 59-Jährigen von 31,5 auf 34,4 Prozent.
Die Publisuisse rechnet ganz generell mit einem viel versprechenden TV-Jahr 2004 (siehe das Interview mit Martin Schneider). Neben der aufgehellten Konjunktur werden dazu insbesondere sportliche Grossereignisse wie die Fussball-EM und die Olympischen Spiele im Sommer und im Herbst beitragen.
Daniel Schifferle

Das Kreuz mit der Menschlichkeit

Social Advertising Mit einem Low-Budget-Spot will Agentur01 auf den Weltrotkreuztag aufmerksam machen.

Social Advertising Mit einem Low-Budget-Spot will Agentur01 auf den Weltrotkreuztag aufmerksam machen.
Am 8. Mai, dem Geburtstag des Rotkreuzgründers Henri Dunant, war Weltrotkreuztag. Auch heuer – ein Jahr nach dem 175-Jahr-Jubiläum – hat das älteste und grösste Hilfswerk der Schweiz den spezielllen Tag sowie die aktuelle geopolitische Situation zum Anlass für eine Sensibilisierungskampagne genommen.Vor einem halben Jahr hat die nationale Leitung das Motto «Für mehr Menschlichkeit» beschlossen und die Berner Agentur01 mit der Konzeption und Umsetzung beauftragt. Dass die SRK-Kampagne auf die aktuelle Diskussion um die Verschärfung des Asylgesetzes wie auch auf die Steuervorlage passt, sei zufällig, erklärt Beat Wagner, Leiter Kommunikation des SRK. «Wir wollten zeigen, wie gross in der Schweiz die Bevölkerungsgruppen sind, die auf Hilfe angewiesen sind», so Wagner.
Auf unaufdringliche Weise führt das Hilfswerk Buch über die Schwächsten unserer Gesellschaft und erbringt damit den Beweis für seine Bedeutung: In der Schweiz gibt es 50000 Flüchtlinge, 100000 Alleinerziehende, 250000 Workingpoor, 300000 Menschen, die über achtzig Jahre alt sind.»
Aufmerksamkeit dank Stille Da das Budget des SRK bescheiden ist und eine hohe Reichweite in kurzer Zeit aufgebaut werden sollte, entschied man sich für einen Low-Budget-Spot. Dank speziellen Konditionen wurde er auf den SRG-Sendern zum Teil zu den besten Sendezeiten ausgestrahlt. CD Urs Bänninger und AD Brigitte Ziehli wählten eine einfache grafische Umsetzung, bei der auf Ton verzichtet wurde. «Durch die Stille fällt der Spot innerhalb des mit Jingles und Soundtracks vollbepackten Werbeblocks auf», sagt Bänninger. Die Idee ist simpel und soll nicht nur an den Ursprung des Emblems des Roten Kreuzes erinnern – es ist die Umkehrformel unserer Nationalflagge –, sondern auch an die humanitären Werte seines Ursprungslandes.
Flankiert wurde der Spot mit Mailings der Kantonalverbände und PR-Aktionen. Zudem sind in verschiedenen Schweizer Städten öffentliche Verkehrsmittel sowie öffentliche Plätze mit Rotkreuzfahnen beflaggt.
Die Spenden fliessen befriedigend, doch schlechter als in Topjahren Das Schweizerische Rote Kreuz durfte sich im Jubiläumsjahr 2003 trotz der schwierigen Konjunkturlage über den Zuwachs an Spendeneingängen freuen. Gegenüber dem Vorjahr stiegen diese um neun Prozent auf 19,4 Millionen Franken. Doch der Schein könne trügen, sagt SRK-Kommunikationsleiter Beat Wagner. Der Betrag entspreche einem langjährigen Durchschnitt und nicht etwa jenem des Topspendejahres 2001. Bereits 2002 gingen die Spenden wieder um rund ein Drittel zurück. Viel mehr als ein Jubiläum wirken unbeeinflussbare Faktoren wie Erbschaften oder Naturkatastrophen, die grosse Solidarität auslösen, auf die jährliche Spendensumme. (la)
Direkte Botschaft: Der Spot macht darauf aufmerksam, dass Hilfe auch in der Schweiz Not tut.
Luca Aloisi

Beilagen werden lauter

Crossmedia Spots im City-Pool sollen den Beilagen in der Sonntagspresse zu stärkerer Beachtung verhelfen.

Crossmedia Spots im City-Pool sollen den Beilagen in der Sonntagspresse zu stärkerer Beachtung verhelfen.«Zeitungsbeilagen sind relativ teuer, werden aber nur beachtet, wenn das Angebot das Bedürfnis der Leser exakt zum richtigen Zeitpunkt trifft», sagt Gerry Stadler, Einkäufer bei der Agentur Mediaplanning. Stadler weiss, wovon er spricht: Jeden Monat belegt er je eine Ausgabe der SonntagsZeitung (SoZ) und des SonntagsBlicks (SoBli) mit einer Beilage von Orange. Nun hat er seit kurzem den Auftrag, diesen Beilagen mehr Beachtung zu verschaffen.Er tut dies, indem er bis Ende Jahr ein neues Belcom-Angebot nutzt, das speziell auf Beilagen in der Sonntagspresse zugeschnitten ist: Wer beim City-Pool plus (Radio 24, Basilisk, ExtraBern, Pilatus, Aktuell,
Zürisee, Toxic.fm) fünf Sonntagvormittag-Spots bucht und darin während 20 Sekunden eine Beilage in einem der drei Sonntagstitel SoZ, SoBli oder NZZ am Sonntag bewirbt, bezahlt inklusive Spotproduktion pauschal 6000 Franken. Das entspricht einem Rabatt von 25 Prozent. Die Spots werden stündlich zwischen 8 und 13 Uhr ausgestrahlt.
Ein weiteres Angebot besteht unter der Woche: Sieben Spots auf Radio 24 (ab 6 Uhr morgens), die Beilagen im Tages-Anzeiger bewerben. Kostenpunkt: pauschal 4000 Franken (inklusive Spotproduktion). «Die Idee kam uns, als wir innerhalb von Tamedia nach Crossmedia-Möglichkeiten Ausschau hielten», sagt Belcom-Verkaufsleiter Richi Gasser, der SoBli und NZZ am Sonntag – ungefragt – auch gleich hinzunahm.
Ob die Spots die Beilagen unterstützen, weiss Stadler noch nicht: «Jedenfalls hatte es bisher am Montag nicht mehr Leute in den Orange-Zentren.» Aber dies hänge auch von der Attraktivität der Beilagen ab, deren Inhalt bisher nicht radiofreundlich (etwa mittels Wettbewerb) ist. Immerhin etwas habe das Tool gebracht: «Image am Sonntagmorgen.»
Kluges Kombi: Radiospots werben auf Printbeilagen.

Markus Knöpfli

Orbit & Internet Expo fusionieren

Messen Die beiden IT-Messen Orbit und Internet Expo werden zusammengelegt. Die erste Orbit-iEx findet vom 24. bis 27. Mai 2005 in Basel statt. Orbit 2004 und Internet Expo 2005 fallen aus.

Messen Die beiden IT-Messen Orbit und Internet Expo werden zusammengelegt. Die erste Orbit-iEx findet vom 24. bis 27. Mai 2005 in Basel statt. Orbit 2004 und Internet Expo 2005 fallen aus.Damit ziehen Messe Schweiz und Reed Exhibitions die Konsequenz aus der schwindenden Nachfrage bei Ausstellern und Besuchern. Die strategische Verantwortung für die Orbit-iEx übernimmt ein paritätisch zusammengesetztes Gremium.

Tamedia und NRJ wollen Kontrolle über BE1

Lokalradio Über mangelndes Interesse an ihrem Lokalradio BE1 kann sich die NZZ-Gruppe nicht beschweren.

Lokalradio Über mangelndes Interesse an ihrem Lokalradio BE1 kann sich die NZZ-Gruppe nicht beschweren.Bereits bewerben sich Tamedia und die französische Radiogruppe NRJ um den Berner Sender, von dem sich die NZZ trennen möchte. Nach Informationen von Tele sollen sich zudem die Solothurner Vogt-Schild-Gruppe und der Aussenwerbekonzern Clear Channel um einen Kauf bemühen. Zumindest im Fall von Tamedia ist der Weg steinig: Die Zürcher sind über die Berner Zeitung am Konkurrenten ExtraBern beteiligt.

Zwei Tage der Werbung

Der Tag der Werbung, zu dem sich neben dem Verband Schweizer Werbung (SW) weitere Branchenvereine zu ihren Generalversammlungen treffen, fand nach zwei Jahren Absenz wieder in Zürich statt.

Der Tag der Werbung, zu dem sich neben dem Verband Schweizer Werbung (SW) weitere Branchenvereine zu ihren Generalversammlungen treffen, fand nach zwei Jahren Absenz wieder in Zürich statt.Bei allen Verbänden standen Wahlen an. So wurde Ueli Moser neu in den Sawi-Schulvorstand gewählt, und auch bei der Idée-VfW gab es Rücktritte und Neuwahlen zu verzeichnen. Für die abtretenden Sara Meier, Christian Rufener, Thomas Stuckert und Kilian Gasser wurden Christian Staub und Monika Schneider in den Vorstand gewählt. Die weiteren Vakanzen sollen im Lauf des Jahres erledigt werden.Bei der SW sind Martin Schneider, Peter Leutenegger und Jakob Nef neu im Vorstand. Der nächste Tag der Werbung und die achtzigste SW-Mitgliederversammlung werden auf dem Säntis stattfinden, liess Präsident Carlo Schmid (Appenzell) verlauten. Schliesslich stammen seit der Wahl von Jakob Nef (Appenzell) als SDV-Präsident drei von vier Präsidenten aus demselben Kanton (raten Sie mal).
So wird sich Beat Fritsch überlegen, diese Bürgerschaft anzunehmen, um das Bild neben dem SW- und SDV-Vorsitzenden und Sawi-Präsidenten Hans-Peter Rohner (Appenzell) abzurunden. Ein Unterfangen, das lediglich an der Körpergrösse scheitern könnte – um einen glaubwürdigen Einwohner des schönsten Schweizer Kantons abzugeben, ist der Autor etwas gross gewachsen. Nevertheless: Es können alle Beteiligten und Besucher auf einen gelungenen Tag der Werbung zurückschauen (www.sw-ps.ch).
Subito folgte mit der Austragung des Schweizer Dialogmarketing-Preises 2004 der zweite Tag der Werbung. Im Zürcher Kongresshaus und deshalb an bewährter Adresse, mit ebenso bewährt-charmanter Moderation durch Sandra Studer ging man an der fünften Austragung der DM-Award-Night keine Risiken ein. Im Gegensatz zum letzten Jahr wurde die Dramaturgie gar nochmals gestrafft – immerhin gab es
28 Preise in zehn Kategorien zu vergeben.
Das Resultat stimmte – keine Sekunde kam Langeweile auf, da die Bühnenauftritte dank durchdachter Organisation perfekt klappten und nach dem letztjährigen Reinfall auf etwelche Reden verzichtet wurde. Schliesslich beschäftigen sich auch Direktwerber am liebsten mit sich selbst, und je mehr Zeit an solchen Anlässen fürs Quatschen und Tratschen zur Verfügung steht, umso besser sind letztlich die Noten.
Diese waren dieses Jahr so gut, dass man mit Fug und Recht sagen kann, die DM-Awards liessen sich nur noch marginal verbessern. Vielleicht bei der Auswahl des
Showblocks, dieses Jahr bestehend aus einer bunt zusammengewürfelten Truppe von Musical-Freunden. Zu faszinieren vermochte an deren Darbietung vor allem die gebotene Spannweite vom Musicstar-«Lieber-Nicht»-Level bis hin zu einem für Amateure recht ansprechenden Niveau. Vielleicht haben die Auslagen fürs Catering das ganze Showbudget der Award-Night verschlungen: Am Herd stand mit André Jaeger von der Schaffhauser Fischerzunft ein Meis-
ter des gastronomischen Show-Biz. Lauwarmen geräucherten Orkney-Lachs, Spargelterrine mit Kartoffel-Baumkuchen, Gemüse-Paella mit pochiertem Ei, Feuilleté von Kalbsfilet und Entenleber mit Kartoffel-Satay (sowie ein gewaltiger Trüffeljus!) samt einer ausgeklügelten Dessertvariation liessen keine Wünsche offen.
Freude herrschte nicht nur ob der feinen Bewirtung, sondern auch über gewonnene Awards. Da die DM-Awards die ADC-Würfel der Direktwerber sind, freuten sich auch klassische Werber wie Euro-RSCG-CEO Frank Bodin oder Philipp Skrabal von Matter & Partner über die zugesprochenen Preise. Die beste Strecke wies allerdings Lowe-Direct-Geschäftsführer Christian Hansen mit zwei Gold- und zwei Bronzepreisen vor. Eigentlich hätte man für Hansens Ausbeute einen zusätzlichen Effizienzpreis vergeben können. Drei Awards holte sich Lowe Direct schlicht und ergreifend in drei verschiedenen Kategorien mit ein und demselben Mailing – einer VIP-Einladung zum Segeltörn für Kunde Orange. Dass es sich dabei um ein handvernähtes Teil aus Segeltuchstoff handelte, entlockte einem leicht missgünstigen Zeitgenossen, er werde sich nun aufs nächste Jahr bestimmt eine Agentur-Eigenwerbung «lismen», um seine Chance auf einen Award zu erhöhen. Wir wünschen viel Fingerfertigkeit, Glück und Geduld dabei!
Beat Fritschreihte sich auf dem Uetliberg selbst in den präsidialen
Reigen am Tag der Werbung ein. Neben den Kommunikationsverbänden SW, Sawi und SDV hielt dort auch die Idée-VfW,
welche vom Shortlistautor präsidiert wird, ihre Generalversammlung ab. Ebenfalls letzte Woche wurden im Zürcher Kongresshaus unter Federführung des Schweizer Direktmarketingverbands die Dialogmarketing-Awards 2004 vergeben.
Wo sich die Kommunikations-, Media- und Verlagsbranche zu ihren Partys trifft, orten wir an den Veranstaltungen der Szene.
Haben Sie schon jetzt etwas zu berichten? Greifen Sie zum Hörer (01 296 97 98) oder in die Tasten ([email protected]). Veranstaltungstipps und weitere Shortlistbilder gibt es online unter www.werbewoche.ch
Werber-Gipfeltreffen – Unentwegte wagten sich gar auf den Turm.
Abstrahierter Telefonhörer: Symbol der DM-Spezialisten.
Zürichs Stadtpräsident Elmar Ledergerber (l.), Monika Luck und Komiker Mike Müller, der mit einem neuen Programm aufwartete.
SW-Präsident Carlo Schmid, Bundesrätin Micheline Calmy-Rey, stv. Bundesrichter Alexander Brunner und Piero Schäfer (v. l.).
Die Dialogmarketing-Spezialisten Walter Hasler (l.) und Marcus Michelotti gratulierten dem neuen SDV-Präsidenten Jakob Nef (M.).
Ueli Moser von Lever-Fabergé, neu im Sawi-Schulvorstand, beim Terrassen-Lunch mit Cyril Meier, SPRI, und Sawi-Direktor Jürg Engi (v. l.).
Script-Geschäftsführer und -präsidentin Christoph Fuchs (l.) und Stephanie Hugentobler mit SDV-Geschäftsführer Christian Altenburger.
SW-Ehrenmitglied René Hürlimann, der zurücktretende SDV-Präsident Guido Wietlisbach und Simon Walter (v. l.) von Wirz Werbung.
Apéro der Idée-VfW mit den Vorstandsmitgliedern Natalie Schneider, Ursi Grob, Christian Staub und Monika Schneider (v. l.).
Genossen den Umtrunk der Idée auf der Sonnenterrasse des Uto-Kulm: Ruth Mumenthaler, Hugo Engeler und Elisabeth Hug (v. l.).
Zurückgetretener Idée-VfW-Vorstand Christian Rufener (l.) von Publimag mit Guido Bertuzzi von der Rheintal Druck und Verlag AG.
Ex-Idée-Präsidentin Romaine Marti (l.) und Idée-Revisorin Eva van Looy (r.), beide von Red Cell, mit Erika Jud von Mosse Annoncen.
Der pensionierte Mosse-Mann Pius Hauser mit Werbewoche-Anzeigenleiter Thomas Stuckert, alt Vorstandsmitglied der Idée-VfW.
Sonnenhungrige am Tag der Werbung: Christoph Vogler von Grey, Gebi Bischoff, Webdirekt, und Kilian Gasser (v. l.), Anzeigenleiter der WOZ.
Waren nicht gerade beeindruckt vom bundesrätlichen Referat: Daniela Bemberg, BG Media, und Renato Schena, Star Plakat.
Rolf Münch, Geschäftsführer bei Henkel & Cie AG, mit SW-Ehrenmitglied Dieter Jäggi und SWA-Geschäftsführer Jürg Siegrist (v. l.).
Red-Bull-Sponsor Armando Corti von Wings, Radiotele-Verkaufschef Felix Kilchsperger, Jana Nyvltova, Mediador, und J. Pepe Wiss, NZZ (v. l.).
Für Dominique Rutishauser und René Eugster (r.) von Eugster Kommunikation gabs zweimal Silber und zweimal Bronze.
Abräumer Christian Hansen (2 Gold, 2 Bronze) mit Kunden Giuseppe Bonina (l.) von Orange und Gabriella Crepaz, Swiss Travel Club.
Dreimal Silber gabs für Frank Bodins Euro RSCG, alle drei für Facts, wie Sari Simola, Leiterin Lesermarkt, zufrieden feststellte.
Philipp Skrabal von Matter & Partner konnte mit Claudia Saxer vom St. Galler Tagblatt Bronze holen.
Kira McElrath (l.) und Beat Baumgartner von Orange mit Sandra Genge von Lowe Direct waren beim Preisreigen ebenfalls dabei.
Daniel Brüngger (l.) von OgilvyOne lachte mit Oliver Rodau von der neu gegründeten
St. Galler Werbeagentur Kraftwerk.
GL-Mitglied Claudio Piazza (l.) und Key Account Manager Stefano Cibien von SPDS mit Kundin Irene Frei von Haufe Business Media.
Kategoriensponsor Oliver Künzler (l.) von Trendcommerce mit Alex Schmid, der bei den DM-Awards ausnahmsweise leer ausging.
Kümmerte sich um die Kunden: Sonja Hürlimann von Euro RSCG mit Peter Marthaler (l.) und Max Leuenberger von Postmail.
Gewann mit Eigenwerbung Bronze: Futurecom-Team mit CD Christian Erni, CD Text Roger Rüegger (r.) und Texter Michael Hänni (l.).
Stefan Frey von Freyart fühlte sich sichtlich wohl mit Marsha Lehmann (l.) und Rachel Wicki von MRM Partners.
Filippo Zanchi von Trendcommerce mit Brigitte und Christian Huldi, der seitens der RBC-Gruppe als Sponsor in Erscheinung trat.
Apérogespräche: Romeo Bucceroni, Wirz Werbung, Hanspeter Nägelin, Multicolor Print und Gilbert Fisch (v. l.), Fisch Meier Direkt.
Beat Germann (r.) und Falk Kreuger sah man mit Manuela Gerber (2.v.l.),Publisuisse und Sandra Paradiso, Hapimag, an der Award-Night.
Claudia Inderbitzin, Mara Bovo und Isabelle Frei (v. l.) von Fisch Meier Promotion verteilten die druckfrischen Direct-News.

Unique hält sich Optionen offen

Aussenwerbung Ob Unique weiterhin auf eine Kooperation mit Clear Channel setzt, muss sich erst weisen.

Aussenwerbung Ob Unique weiterhin auf eine Kooperation mit Clear Channel setzt, muss sich erst weisen.Ende 2004 läuft der Vertrag zwischen Unique, der Betreiberin des Zürcher Flughafens, und dem Aussenwerber Clear Channel Plakanda (CCP) aus. Derzeit laufen intensive Verhandlungen zwischen den beiden Firmen. Gemäss Urs Brütsch, Leiter Marketing Communication bei Unique, stehen drei Möglichkeiten zur Diskussion: Eine weitere Kooperation mit CCP, eine Ausschreibung sowie eine Inhouse-Lösung. «Über eine Neuausschreibung in diesem Jahr ist jedenfalls noch nicht entschieden», sagt er, betont jedoch: «Die Partnerschaft mit CCP hat sich bewährt.»Vor vier Jahren hatte CCP nach einer kurzfristigen Submission den Zuschlag für die Exklusiv-Vermarktung der Flughafen-Plakatstellen erhalten. Damals prognostizierte Unique ein steigendes Passagieraufkommen (35 Millionen im 2006). Dieses ging aber in Zürich von 21 auf 17 Millionen (2001/03) zurück. Nur dank eines Brandingkonzepts, das Werbekunden das langfristige Mieten und exklusive Gestalten ganzer Airport-Hallen und Korridore ermöglicht, wurden Umsatzeinbussen vermieden.
(mk)

Wirz-Gruppe meldet Turnaround

Agenturen Die Zürcher Werbegruppe Wirz hat im Geschäftsjahr 2003 erneut einen Umsatzrückgang verbucht.

Agenturen Die Zürcher Werbegruppe Wirz hat im Geschäftsjahr 2003 erneut einen Umsatzrückgang verbucht.Der Bruttobetriebsertrag sank von 27,3 auf 25,4 Millionen Franken. Während 2002 aber ein hoher Verlust resultiert hatte, konnte im 2003 eine nahezu ausgeglichene Rechnung erzielt werden. Den «Turnaround» verdankt Wirz einer weit reichenden Redimensionierung: Die Zahl der Mitarbeitenden wurde um rund ein Viertel auf 147 Personen reduziert.

Star Wars hautnah erlebt

Aufgefallen Merfen DesinfectPlast von Novartis ist die «erste, komplette, desinfizierende Pflasterlinie», die Wunden nicht nur von aussen schützt, sondern gleichzeitig einen antibakteriellen Schutz bietet.

Pharma Merfen DesinfectPlast von Novartis ist die «erste, komplette, desinfizierende Pflasterlinie», die Wunden nicht nur von aussen schützt, sondern gleichzeitig einen antibakteriellen Schutz bietet.So wird das Infektionsrisiko deutlich reduziert. «Kleine Wunden behandeln wie die Profis», meint dazu die Werbung im Inserat. Visualisiert wird die Botschaft mit einem fliegenden Teppich. Darauf sind 15 mittelalterliche Krieger in Stellung gegangen und harren der Bakterien. Irgendwie kommt dem Betrachter eine noch nie gesehene Szene aus dem Film «Star Wars» in den Sinn. Gestützt wird diese Idee von unzähligen Löchern im fliegenden Teppich, die wahrscheinlich von einschlägigen Meteoriten oder sonstigem Weltraumschrott stammen. Oder ist es vielleicht Werbeschrott? Oder ist der CD dieser Anzeige etwa bereits massiv von Bakterien befallen, die seine Fantasie mit einem virusähnlichen Effekt in völlig hyperkreative Sphären abheben liessen? Wie dem auch sei: Das Inserat fällt auf. Und man lernt beim Betrachten ganz klar, dass man DesinfectPlast unbedingt mit der Kampftruppe nach oben und nicht umgekehrt auf die Haut kleben soll. Sonst können die bösen Bakterien mit dem fliegenden Teppich nämlich gar nicht wegfliegen. (pan)

Angelink betreut Rengglis Online-Marketing

Bauwirtschaft Das Holzbauunternehmen Renggli AG – Spezialist für Häuser nach dem Minergie-Standard – hat die Crossmedia-Agentur Angelink mit seinem Etat für Online-Marketing betraut.

Bauwirtschaft Das Holzbauunternehmen Renggli AG – Spezialist für Häuser nach dem Minergie-Standard – hat die Crossmedia-Agentur Angelink mit seinem Etat für Online-Marketing betraut.

JobChange

Gerhart Isler tritt per Ende 2004 als Verleger der Zeitung Finanz und Wirtschaft (FuW) zurück. Im Mai werden Tamedia-Konzernchef Martin Kall und Finanzchef Daniel Manser in den VR der FuW eintreten. Anfang 2005 übernimmt Kall von Isler das VR-Präsidi

Gerhart Isler tritt per Ende 2004 als Verleger der Zeitung Finanz und Wirtschaft (FuW) zurück. Im Mai werden Tamedia-Konzernchef Martin Kall und Finanzchef Daniel Manser in den VR der FuW eintreten. Anfang 2005 übernimmt Kall von Isler das VR-Präsidium. Neuer Verlagsleiter wird per 1. Januar Martin Coninx, gegenwärtig Marketing Director für Publicitas China….
Verlagsleiter Peter Kümmerli
verlässt den Beobachter. Er ist seit neun Jahren für das Zürcher
Medienhaus Jean Frey AG tätig, die letzten fünf davon als Verlagsleiter der Konsumentenzeitschrift Der Beobachter.
…
Le-Courrier-Chefredaktor Manuel Grandjean und -Verlagsleiter Marc Seinet haben ihren Rücktritt bekannt gegeben. Grandjean amtet seit fünf Jahren als Chefredaktor, Seinet war im Jahr 2000 zur Genfer Tageszeitung gestossen.
…
Nach zwölf Jahren als Chefredaktor verlässt Thomas Dähler das Bieler Tagblatt auf Ende Mai. Bis zur Wahl eines Nachfolgers übernimmt
Dählers Stellvertreter Theo Martin die Leitung der Redaktion.
…
Claudia Bossert übernimmt per 1. Juni die Leitung der neu geschaffenen Abteilung «Kommunikation und Marketing» der SRG Deutschschweiz. Zurzeit wird die Abteilung interimistisch von Marianne Schneebeli geleitet, der das Ressort «Werbung und Public Relations» untersteht.
…
Seit Anfang Mai ist die Grafikerin Janine Fuchs neu bei der Zürcher Agentur Laika Grafic Media Factory tätig.
…
Elmar Wohlgensinger ist Ende April als Verwaltungsratspräsident der IHA-GfK zurückgetreten. Seine Nachfolge übernimmt Geschäftsführer Peter Hofer.

Der Papst lockt Firmen kaum

Sponsoring Der Papst kommt in die Schweiz – ein Grossereignis. Doch die Sponsoren lässt das völlig kalt.

Sponsoring Der Papst kommt in die Schweiz – ein Grossereignis. Doch die Sponsoren lässt das völlig kalt.«Steh auf!» lautet das Motto des ersten katholischen Jugendtreffens der Schweiz. Selbst der Papst und mit ihm 60000 junge und weniger junge Menschen folgen dem Aufruf ins reformierte Bern.Einzig die Sponsoren bleiben bisher sitzen. Nach Ablauf des letzten Vertragtermins Ende April fehlten den Organisatoren immer noch 200000 Franken – die Hälfte des Sponsoringbudgets. «Eine pickelharte Suche», beschreibt die Sponsoringleiterin Angela Kreis-Muzzulini ihren Auftrag. Brutale 68 Absagen hat sie von den über 80 angefragten Unternehmen erhalten.
Religiöse und politische Veranstaltungen würde man genauso wenig unterstützen wie Einzel-events mit kurzfristigem Charakter, so das häufigste Argument der Firmen. Zusagen erhielt der Anlass immerhin von namhaften, jugendaffinen Brands wie Coca-Cola, Nestlé, Switcher sowie weiteren Sponsoren, mit denen Perex Communications noch in Verhandlungen steckt. Offen ist die Finanzierung von sanitären Anlagen und drei Posten auf der Menükarte: 1,5 Tonnen Reis, 1,5 Tonnen Fleisch sowie 1 Tonne Äpfel.
(la)
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