Dass es mal wieder Zeit für eine Miss Zürich sei, dachten sich eines Tages Roger Baur und seine Freundin Raphaela Höhn– und erwarben kurzerhand bei der Miss-Schweiz-Organisation die Lizenz zur Durchführung einer kantonalen Miss-Wahl. Und weils dazu mehr als zwei braucht, wurde die Miss-Zürich-Organisation gleich in einen Höhn’schen Familienbetrieb verwandelt. Bruder André Höhn und Vater Charles Höhn übernahmen die Organisation und Vermarktung des Events.Mit von der Partie bei der Fleischbeschau war auch Philip Hofmann, dessen Cousine (und demnach Nichte von Headhunter Hans Hofmann) namens Vera Tiana Hofmann als Kandidatin No. 5 ins Rennen um den Titel ging.
Ein weiteres Schaulaufen um Preise gabs am Swiss Web Award im Kaufleuten. Internet und Web? Da werden wir wahrscheinlich kein Schwein kennen, dachte sich das Shortlist-Team. Genauso erging es nämlich BSW-Geschäftsführer Walter Merz. Wir seien die ersten ihm bekannten Gäste, meinte er bei unserem Anblick – und uns erging es nicht anders. So schlimm wars dann allerdings doch nicht. Bei genauerem Hinsehen sah man bekannte Gesichter. Die Augen mussten sich einfach erst an die Dunkelheit gewöhnen. Richtig: «Mir dumme Sieche» hockten uns am bisher schönsten Sommerabend tatsächlich für eine Hundsverlochete in den düsteren Nachtclub.
Im Publikum traf man auf Patrick Milo, der nach einem kurzen Gastspiel bei Cablecom (O-Ton: «Die Firma war definitiv nichts für mich») neu bei Juvena zu finden ist. Patman wiederum machte sich mit seiner Agentur Station leise Hoffnungen auf den Master of Web Award, gehörte er doch zum erlauchten Kreis der Nominierten. Doch sowohl er als auch Christian Erni von Futurecom gingen bei den Hauptpreisen leer aus und müssen sich mit Gütesiegel-Auszeichnungen (in etwa das Äquivalent zur ADC-Bronze) zufrieden geben. Was beweist, dass beim Web Award nix gemauschelt wird, sassen doch sowohl Patman als auch Erni in der Jury.
Ein Plattformwechsel steht Martin Cavegn ins Haus. Der Webmaster der Stadt Zürich muss zwar berufeshalber mit Windows arbeiten, gewann aber am Wettbewerb ein Apple Powerbook. Man wünscht viel Vergnügen beim Einarbeiten in eine wirklich benutzerfreundliche Umgebung.
Aber nicht nur für Zürichs Webmaster hat sichs gelohnt. Alles, was in der Web-branche Rang und Namen hat, kam und erfreute sich am gelungenen Anlass. Nicht von Pappe war das Catering. Vor allem das «linienfreundliche» Dessert, bei dem es nicht nur für die Damen kein Halten gab. Weil sich die Organisatoren die Firma Sprüngli als Sponsoringpartner ins Haus holten, gabs grosse Silberplatten voller Luxemburgerli aller Couleur. Und zwar in Men-gen, dass einem die Dinger am Schluss aus den Ohren quollen. Ausser dem Shortlistautor – dieser ist momentan auf Diät gesetzt.
Beat Fritschhatte gut lachen in letzter Zeit. Denn an der Miss-
Zürich-Wahl gabs eine Augenweide an der anderen zu sehen – beinahe verschlugs einem in der Maag Eventhall die Sprache ob so viel Schönheit. Und auch im Kaufleuten gings rund. Dort stand die Verleihung des Swiss Web Award auf dem Programm, zu dem die Fachzeitschrift Netzwoche eingeladen hatte. Wo sich die Kommunikations-, Media- und Verlagsbranche zu ihren Partys trifft, orten wir an den Veranstaltungen der Szene. Haben Sie schon jetzt etwas zu berichten? Greifen Sie zum Hörer (01 296 97 98) oder in die Tasten (
[email protected]). Veranstaltungstipps und weitere Shortlistbilder gibt es online unter www.werbewoche.ch.
Schöne Missen: Miss Zürich Olivia Fischer mit Ex-Miss, Wahlorganisatorin und Moderatorin Raphaela Höhn (r.) und Roger Baur.
Ergatterten sich die ganz guten Plätze in der ersten Reihe: Mirjam Gschank und Andi Hess vom Szenemagazin Forecast.
Haben zusammen immer irgendetwas zu lachen: Alexandra und Matthias Luchsinger mit Event-Mann Schoscho Rufener (r.).
Liessen sich ebenfalls von so viel Schönheit begeistern: Alf Bättig und Cécile Bretscher von der Design- und Grafikagentur Koko.
Marc Schürmann (r.) machte Promotion für den Schweizer Vodka Xellent – Philip Hofmann degustierte gern ein Gläschen.
Schauten sich während der Miss-Zürich-Wahl verdächtig tief in die Augen: Energy-Moderatorin Shiva Arbabi und Autor Jürg Zentner.
Patrick Milo (r.) von Juvena unterhielt sich im VIP-Bereich mit Andreas Jorgella, Managing Director von Planetactive.
Auf der lauschigen Hinterhofterrasse räkelten sich Dani Fässler (l.) von G36 und Martin Radelfinger von Adlink im Sofa.
Jurymitglied Christian Erni von Futurecom mit Karin Knapp, Projektleiterin bei Frontend, der Internetdivision von Jung von Matt.
Agenturübergreifend: Claudio Stefanutti von Futurecom feierte im Kaufleuten mit Marina Stierli von der Berner Agentur 141 Worldwide.
Nomination für Master-Titel: Team von Prime Communications mit Basil Hangartner, Matthias Städeli und Iskender Akgün (v. l.).
Gestandene Internetgurus: Patman (l.) und Patrick Stoll von Station kamen mit Betsi (l.) und Kathy zu den Swiss Web Awards.
Michael Preg und Mike Schwede von Orange 8 Interactive zusammen mit Michael Meyer, Account Director bei Mailprofiler (v. l.).
Prosit – Netzwoche-Herausgeber Heinrich Meyer, OK-Präsident Claudio Dionisio von Namics und RA Dr. Rolf Auf der Maur (v. l.).
En Guete – Giancarlo Palmisani (l.), Leiter der fusionierten Internet- und PC-Messen Orbit und iExpo, mit Markus Kaufmann, Netcetera.
Wählbar: Petra Maier und Urs Brunner arbeiten bei der Stabsstelle e-Government der Staatskanzlei des Kantons Zürich.
Der Internetbeauftragte Zürichs, Claudio Sparascio (r.), mit Glückspilz Martin Cavegn, Webmaster der Stadt Zürich.
Zwei Kategoriensiege gab es für die Credit Suisse: Peter Lipp (l.), CS-KAL, und Yvan Jost von CS-e-Business.
Stephan Kux (l.), oberster Wirtschaftsförderer des Kantons Zürich, und Michael Ruhe von der Münchner IT-Projektagentur Getitdone.
Der stv. Netzwoche-Chefredaktor (und einstige Werbewoche-Redaktor) Clemens Hörler (r.) mit den Teams von Swissinfo und Zeitgeist.
Sylvie Saudan mit Bluewin-Marketingleiter Marc Werner, welcher dieses Jahr den begehrten Master of Swiss Web überreichen durfte.
Nägel mit Köpfen gabs für die Kategoriensieger.