Näher ran ans Publikum

Special Interest Mehr Abonnenten heisst das Ziel, mehr Fussball und Eishockey der Weg dorthin. Das Sportmagazin wird nach vier Jahren relauncht.

Special Interest Mehr Abonnenten heisst das Ziel, mehr Fussball und Eishockey der Weg dorthin. Das Sportmagazin wird nach vier Jahren relauncht.«Bei den Lesern zuzulegen, wird schwierig», glaubt Christoph Marty. Der Zeitschriftenchef der AZ-Medien-Gruppe darf zufrieden sein mit der Leserschaft des Sportmagazins: 365000 Personen laut Mach 2003. Doch gekauft wird das Sportmagazin nur von einem Bruchteil. Marty beziffert die (nicht geprüfte) Auflage mit 25000 Exemplaren. Diesem Missverhältnis rückt der Verlag jetzt mit einem Relaunch zu Leibe. Die Zeitschrift wurde inhaltlich neu ausgerichtet. Das Schwergewicht liegt künftig auf Fussball, neben Eishockey und Motorsport. Ski und Leichtathletik werden fallen gelassen. «Wir fokussieren auf die publikumswirksamsten Sportarten», erklärt Marty. Für grosse Schweizer Sportler aus anderen Disziplinen bleibe allerdings weiterhin Platz.
Auch optisch verändert sich das Sportmagazin. Marty verspricht eine stärkere Bildsprache mit mehr Action und eine entschlackte Schriftenwelt. Für das Layout sind Ulrike Beling und Nina Thoenen verantwortlich, die schon Bolero und Ideales Heim ein neues Gesicht gaben.
Joint Venture mit Ringier
Das Redesign bildet den Hintergrund für eine Marketingoffensive. Der erste Schritt wurde im Januar gemacht: Die AZ-Medien-Gruppe ging mit Ringier ein Joint Venture ein. Das Ziel: Die sportbegeisterten Leser von Blick und SonntagsBlick sollen das Sportmagazin abonnieren. Dazu wird ein vergünstigtes Kombi-Abo eingeführt. Doch auch die anderen Abonnenten und Einzelkäufer zahlen weniger als bisher. Das Angebot wird durch Anzeigen in der verlagseigenen Presse bekannt gemacht.
Eine Veränderung bringt der Relaunch auch im Werbemarkt: Ab Juni wird der Anzeigenverkauf zur Sportart AG ausgelagert. Ein konsequenter Schritt: Die APG-Tochter vermarktet bereits die Sport-Sonderhefte des Blicks sowie die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft und den Grasshopper Club.
Powerplay: Das geliftete Sportmagazin setzt auf populäre Sportarten.
Stefano Monachesi

Der Kult mit dem Kult

Kommentar Von Möbeln über Klamotten bis zum Fussball: Was früher nur cool war, ist heute kultig – und damit längst schon wieder nur Mainstream, meint Luca Aloisi.

Kommentar Von Möbeln über Klamotten bis zum Fussball: Was früher nur cool war, ist heute kultig – und damit längst schon wieder
nur Mainstream, meint Luca Aloisi.
Ungeachtet der unzähligen Flucht- und Regimeopfer machte der Film «Goodbye Lenin» die DDR zum Kult. Sogar das Wohnen in den so genannten Arbeiterschliessfächern, den muffigen Plattenbauten, war plötzlich kultig. Kult war vorübergehend eine Fotokamera – oder zumindest das, was man in der UdSSR darunter verstand – namens Lomo. Immer noch Kult sind die Ikea-Evergreens Billy, Klippan und Co. Grosses Kultpotenzial haben die M-Budget-Partys, die demnächst landauf, landab durch die Schweizer Clubs tingeln dürften. Ganz zu schweigen von den flachen Puma-Tretern, mit denen sich die Träger zur Kult-Gemeinde zählen durften und Einlass in die angesagtesten Kult-Clubs erhielten.
Sowieso scheint in Sachen Mode schlicht alles Kult sein respektive werden zu können, was sich aus Fasern und Häuten so schneidern lässt. Vergessen wir nicht, dass auch Kitsch und Trash, Werbestar Verona Feldbusch und Schlagerkönig Heino ebenso Kult sind wie die lebenden und toten Marken Aldi, Putin oder Atari und Commodore.
An David Beckham, der gelegentlich Fussball mit der halben Fernsehwelt spielt, ist alles Kult, von der Zehen- bis zur Haarspitze, auch wenn Letztere kürzlich einer Totalrasur gewichen ist. Dank dem grossen Beck ist ManU endgültig zur Legendenelf mit kultigen Trikots und dem absolut kultigen Fussballtempel Old Trafford avanciert.
Kurzum: Kult ist seit einigen Jahren sehr in Mode. Umgekehrt hat Mode an Kultstatus etwas verloren. Trotzdem kennen Brigitte, Petra und Annabelle die Kultfarbe der kommenden Sommersaison, nämlich …
Doch wählen Sie selbst! Klassiker wie Blütenweiss, Black-beauty oder Chinared haben in den Kollektionen der Kult-Designer natürlich immenses Kultpotenzial. Beim Googlen stösst man gegenwärtig auf 288 Kultfarben. Es bleiben also nicht mehr viele kultunverdächtige Netzhautempfindungen. Selbiges gilt übrigens auch bei der Suche nach Kultfrüchten, -autos, -kaffees oder -stränden: Wer Ausschau hält, findet sie. Und zwar garantiert.
Nun fragen Sie bloss nicht, was denn (noch) nicht kultig oder gar dezidiert unkultig ist. Eine Antwort darauf würde die genannten Produkte, Menschen, Werte oder Orte nämlich automatisch auch mit der Aura des Kults schmücken. Akribisch suchen Trendforscher und -setter nach den letzten Oasen, die den Anschluss an die Glamourwelt noch nicht geschafft haben. Sich bewusst der Verkultung und Kultisierung zu entziehen, ist also eine Überlebenskunst. Doch selbst diese scheint bereits wieder zum Kult zu werden. Polterte doch kürzlich der in Bedrängnis geratene US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld: «You gotta know, I’m a survivor.» Lang lebe der Kult vom Kult.
> Luca Aloisi, stellvertretender Chefredaktor

Lowe gewinnt den Pitch der Credit Suisse

Banken Die Werbemassnahmen von Credit Suisse Financial Services kommen wieder aus der Schweiz:

Banken Die Werbemassnahmen von Credit Suisse Financial Services kommen wieder aus der Schweiz:Banken Die Werbemassnahmen von Credit Suisse Financial Services kommen wieder aus der Schweiz: Die Zürcher Grossbank hat Lowe Zürich mit ihrem internationalen Budget betraut. Bisherige Betreuerin war McCann-Erickson, Frankfurt, die das Mandat im Februar 2002 gewonnen hatte. Lowe Zürich sicherte sich den neuen Kunden in einer Konkurrenzpräsentation gegen die Schweizer Filialen von TBWA und McCann-Erickson. Sie lanciert noch im zweiten Quartal 2004 eine neue
Kampagne für Private Banking. Parallel dazu entwickelt Lowe für das dritte Quartal einen neuen internationalen Auftritt für sämtliche Services und
Produkte der Credit Suisse.

McDonald’s liebt «I’m lovin’ it!»

Gastronomie McDonald’s führt seine weltweite Werbekampagne unter dem Slogan «I’m lovin’ it» mit 13 neuen Sujets weiter.

Gastronomie McDonald’s führt seine weltweite Werbekampagne unter dem Slogan «I’m lovin’ it» mit 13 neuen Sujets weiter.Die Kampagne sei ein voller Erfolg, meldet die US-Fastfoodkette. In den zehn Schlüsselmärkten erreiche sie Bekanntheitswerte von 89 unter jungen Erwachsenen. Zudem sei der Slogan mittlerweile Teil der Alltagssprache geworden, sagt Marketingchef Larry Light. Beim Start vor gut acht Monaten war die Kampagne der Münchner Agentur Heye & Partner auf Skepsis gestossen, weil der Slogan grammatisch unkorrekt ist und weil die Abkehr von der Familienidylle hin zum jugendlichen Lifestyle angezweifelt wurde. Die neuen TV-Spots sollen wieder Mütter und Kinder ansprechen. Realisiert hat sie nicht nur die Heye-Mutter DDB, sondern auch das Netzwerk von Leo Burnett.

Marke Migros frisch ab Presse

Medien Zweitgrösstes Schweizer Printprodukt und neu gestaltet: Das Migros-Magazin wird von Wyler Werbung lanciert.

Medien Zweitgrösstes Schweizer Printprodukt und neu gestaltet: Das Migros-Magazin wird von Wyler Werbung lanciert.Knapp fünf Jahre nach ihrem letzten Redesign hat sich die Migros-Kundenzeitschrift neu erfunden. Ziel: die stärkere Medialeistung der Konkurrenz Coop wettmachen sowie die mittelfristige Integration des Cumulus-Magazins, das zusammen mit dem neuen inhaltlichen und gestalterischen Konzept die Attraktivität und die Reichweite erhöhen soll. Vergleichbare Kaliber würden für die Bekanntmachung der Innovationen die Werbekampagne in einen Akt nationalmonumentaler Dramatik verwandeln. Die Migros blieb sich aber treu und entschied sich für den sicheren Wert Wyler Werbung.
Im Einklang mit den typischen Schlagzeilen und der Typografie der Migros präsentiert das Team um CD Ruedi Wyler das Magazin in einer pragmatischen und nüchternen Launchkampagne. Verschiedene Werbeträger und Sujets vermitteln die Botschaft, dass es jetzt die Migros auch zum Lesen gibt. Da bei der Leserschaft von 2,6 Millionen zusätzliche Abonnenten schwer zu gewinnen sind, musste das Konzept eine «verkäuferische» Inszenierung aufweisen, so Marius Hagger, Leiter Migros Presse. Und: «Wir wollten die Kampagne nicht an die Visualität des Magazins, sondern direkt an die Marke Migros anlehnen.»
Eine Konzession machten die MGB-Gremien dagegen in der Inserentenkampagne, «die mit Überzeichnungen aus der Märchenwelt spielt», so Wyler. Witzig abgewandelte Kamasutra-Stellungen sollen das erneuerte Wochenblatt als interessante Lektüre positionieren.
An der zweiten Phase werde bereits sorgfältig gearbeitet, heisst es bei Migros Presse. «Durch die neue Nähe zum Brand muss die Fortsetzung natürlich ins gesamte Kommunikationskonzept passen», sagt Hagger. Für weitere pressfrische Auftritte ist also gesorgt.
Die Migros hats – und jetzt auch die Kundschaft.
Luca Aloisi

Textwork.org gibt für 3W Motosport Gas

Motorrad Das Medienbüro Textwork.org betreut neu 3W Motosport in Winterthur. Das drittgrösste Motorrad-Bekleidungsgeschäft der Schweiz hat Textwork.org mit der gesamten Medien- und PR-Arbeit sowie der Koordination des Werbeetats betraut. Textwork.org

Motorrad Das Medienbüro Textwork.org betreut neu 3W Motosport in Winterthur. Das drittgrösste Motorrad-Bekleidungsgeschäft der Schweiz hat Textwork.org mit der gesamten Medien- und PR-Arbeit sowie der Koordination des Werbeetats betraut. Textwork.org arbeitet bei diesem Mandat eng mit der Werbeagentur Ruf Lanz zusammen. Ruf Lanz konzipierte für 3W Motosport dieses Jahr erstmals einen Radiospot, der derzeit on air ist.

Nichts für Weicheier

Oliver Classen über Chancen und Risiken eines zweiten Boulevardblatts.

Oliver Classen über Chancen und Risiken eines zweiten Boulevardblatts.Die Spekulationen um eine – im politisch-qualitativen Doppelsinn – «rechte» Blick-Alternative sind fast so alt wie Frank A. Meyers Erfindung des emanzipierten Boulevards. Allein Ex-Chefredaktor Peter Uebersax, der die Auflage mit viel Blut und Busen auf knapp 400000 Exemplare peitschte, wurde nach seinem Abgang 1986 zwei Mal angefragt, ob er dafür zur Verfügung stünde: erst vom mächtigen Verleger der Haider-nahen Kronenzeitung, dann von Christoph Blocher himself.Dass diese Angriffspläne begraben wurden, hatte Ringier den daraus resultierenden Kriegskosten und der damals noch ungebremsten Fahrt seines Zeitungs-Flaggschiffs zu verdanken. Heute indes dümpelt der Blick bekanntlich bei einer Auflage von 275000 Exemplaren, Tendenz bei gleichem Kurs mittelfristig wohl weiter fallend – trotz Tabloid und Terror. Und: Seit dem politischen Rechtsruck schwächelt das einstige Stammtischorgan auch publizistisch deutlicher denn je.
Der Zeitpunkt für jenes «rüde und respektlose Megafon für Volkes Stimme», das Uebersax kürzlich in der Weltwoche forderte, scheint also günstig. Doch Obacht: Weder die 120000 abhanden gekommenen Blick-Käufer noch jene mutmasslichen weiteren 100000, die das manierlich gewordene Massenblatt bei einem Alternativangebot links liegen lassen würden, garantieren einen Erfolg. Dazu bedürfte es neben journalistischer Verve vor allem überparteilicher Glaubwürdigkeit, auch zum Abbau allfälliger Berührungsängste im «verweichlichten» Schweizer Anzeigenmarkt.
Ein finanzieller Kraftakt SVP-naher Kreise scheint daher wenig ratsam und wahrscheinlich, auch weil Ringier seinem Blick in einem Abwehrreflex (und wider FAMs Doktrin) wieder mehr Radikalität und Volksnähe verordnen könnte. «Wir sind keine Weicheier», lässt Chefredaktor Werner De Schepper über die hauseigene Schweizer Illustrierte schon mal prophylaktisch ausrichten. Das dürfte und müsste auf seine etwaigen künftigen Kontrahenten (respektive deren Geldgeber) allerdings ebenso zutreffen.
> Oliver Classen, Redaktor

Auch Close-up pendelt

Zeitschriften Close-up geht jetzt mit 20 Minuten auf die Reise. Die Auflage des Kinomagazins wird damit gleich verdreifacht.

Zeitschriften Close-up geht jetzt mit 20 Minuten auf die Reise. Die Auflage des Kinomagazins wird damit gleich verdreifacht.Die Idee ist zwei Jahre alt, doch erst jetzt kann sie umgesetzt werden: Die Filmzeitschrift Close-up wird einmal pro Monat in reduzierter Fassung und auf Zeitungspapier der Pendlerzeitung 20 Minuten eingeheftet. Damit steigert sich das Gratismagazin, von dem sonst 160000 Exemplare
in Kinos der Kitag-Gruppe aufliegen, auf einen Schlag um 380000 zusätzliche Exemplare (inklusive 20 Minuten Luzern, das Anfang Juni startet).
Auf den ersten Blick sieht es zudem so aus, als ob Close-up dank
20 Minuten punkto Leser jetzt die Ein-Millionen-Grenze überschreiten könnte. Doch bei Cinecom, die Close-up exklusiv vermarktet, weist man darauf hin, dass dies ein Trugschluss wäre. Denn Close-up, das im Herbst erstmals in der Mach Basic erscheinen wird, kann wegen der spezifischen Mach-Fragestellung für Tageszeitungen («Gestern gelesen») wohl nur etwa ein Zwanzigstel der insgesamt 720000 Leser von 20 Minuten «übernehmen». Das zeigt auch die Erfahrung der Veranstaltungszeitschrift Good News, die der Pendlerzeitung schon seit zwei Jahren in ähnlicher Weise beigeheftet ist. Sie kam im letzten Herbst inklusive Split auf «bloss» 120000 Leser.
Die acht Seiten starke Close-up-Beilage erscheint in 20 Minuten mit eigener Titelseite sowie jeweils zwei Inserateseiten. Für diese verlangt
Cinecom 28600 Franken, also denselben Preis wie 20 Minuten. Die ganzseitige vierfarbige Anzeige im Originalheft von Close-up kostet hingegen weiterhin 12034 Franken. Ein Kombirabatt ist nicht publiziert, auf Anfrage sind aber Packages möglich, sagt Jean-Claude-Bruhin, Marketingleiter bei Cinecom.
Der nächste Close-up-Split in 20 Minuten erscheint am 23. Juni. Die Jungfernkombination wurde allerdings still und heimlich schon Anfang Mai lanciert – quasi als Versuchsballon.
Filmnews fürs Kurzfutterblatt: Close-up kommt jetzt auch als 20-Minuten-Beilage.
Film demnächst feiert sein JubiläumDie Juni-Ausgabe der Filmzeitschrift Film demnächst wird deren 200. Nummer sein. Sie wird vom Verlag – der Genfer Quorum-Gruppe – am 2. Juni mit einem Branchenanlass im neuen Multiplex Dietlikon gefeiert. Das Westschweizer Schwesterblatt Avant première ist etwas älter, seine Juni-Ausgabe trägt bereits die Nummer 226. Schon in der zweiten Juni-Hälfte erscheinen die beiden Hefte wieder, sie widmen sich dann aber ausschliesslich den Kino-Openairs dieses Sommers. Da Kinobesitzer die Openair-Ausgabe aus Konkurrenzgründen nicht auflegen wollen, wird diese mit üblicher Auflage (99500 und 81200 Exemplare) in den grösseren Poststellen der Deutsch- und Westschweiz verteilt. (mk)
Markus Knöpfli

TV machen ist nicht so einfach

Regional-TV Die Mister-Schweiz-Wahl hat nicht alle Zuschauer begeistert.

Regional-TV Die Mister-Schweiz-Wahl hat nicht alle Zuschauer begeistert.Zu offensichtlich waren die technischen Mängel bei der Ton- und Bildqualität. Tele M1 reagierte postwendend und entschuldigte sich bei seinem Publikum mit einem ganzseitigen Inserat in der Aargauer Zeitung. Die sieben Regional-TVs, welche die Wahl übertrugen, trifft keine Schuld. Sie haben die Sendung fixfertig produziert vom Organisationskomitee Mister Schweiz übernommen. Dieses wiederum hatte die Firma Decatron mit dem Produktionsauftrag betraut. «Solange wir als Regionalfernsehen zu wenig finanzielle Mittel haben, um solch grosse Kisten auch wirklich professionell realisieren zu lassen, sollten wir künftig lieber ganz darauf verzichten», ärgert sich Tele-M1-Chef Florenz Schaffner.
Trotz den Mängeln verfolgten aber allein auf Tele M1 148000 Personen (Netto-Reichweite) die Wahl des schönsten Schweizers. Auf TeleZüri war die Sendung mit über 700000 Zuschauern sogar ein Bombenerfolg.
(dse)

Payoff: Finanzmagazin per E-Mail und gratis

Finanzinfos Die Zürcher Firma Derivative Partners hat eine kostenlose Zeitschrift für Privatanleger, Vermögensverwalter und Anlageberater lanciert.

Finanzinfos Die Zürcher Firma Derivative Partners hat eine kostenlose Zeitschrift für Privatanleger, Vermögensverwalter und Anlageberater lanciert.Payoff befasst sich mit dem Retail-Derivatmarkt, analysiert Produkte und zeigt Strategien auf. Es geht vierzehntäglich als PDF-Datei per E-Mail an die Abonnenten – auf Wunsch gegen Unkostenbeitrag auch gedruckt per Post. Die erste Ausgabe umfasst 17 Seiten und enthält zwei Anzeigen. Zurzeit werden über 15000 Exemplare versandt. Derivative Partners betreibt bereits die Online-Plattform Warrants.ch.

Hauptstadtprobe aufs Exempel

Zeitungen Statt im Grossraum Düsseldorf (WW 16/04) testet Springer den 32-seitigen Welt-Ableger im Tabloidformat seit Montag nun direkt vor seiner Berliner Haustür.

Zeitungen Statt im Grossraum Düsseldorf (WW 16/04) testet Springer den 32-seitigen Welt-Ableger im Tabloidformat seit Montag nun direkt vor seiner Berliner Haustür.Der Grund: die grösste Dichte an Zeitungen und Nichtlesern in Deutschland. «If we make it here, we make it everywhere», sagt man sich offenkundig im grössten Verlagshaus Europas. In acht Wochen soll Klarheit herrschen, ob das 50 Cent teure Qualitätspendlerblatt zunächst bundesweit und später vielleicht auch international eingeführt wird.

Strafverfahren gegen Lombardi eröffnet

Auflagenfälschung Die Tessiner Staatsanwaltschaft hat in der Affäre um gefälschte Auflagenzahlen beim Giornale del Popolo Anklage erhoben.

Auflagenfälschung Die Tessiner Staatsanwaltschaft hat in der Affäre um gefälschte Auflagenzahlen beim Giornale del Popolo Anklage erhoben.Neben dem früheren Chefredaktor Filippo Lombardi – heute Chef von TeleTicino und Telesuisse – wird laut Nachrichtenagentur SDA gegen neun weitere Personen ein Verfahren eröffnet. Bei der Wemf meldete das Giornale del Popolo 1993 eine Auflage von 25223 statt 24143 Exemplaren. 1994 wurde die weiter gesunkene Auflage sogar von 23556 auf 27319 Exemplare frisiert.
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