Nationalräte wehren sich für Züri Plus

Medienpolitik Das Lokalfernsehen Züri Plus, das Ende 2003 von Cablecom aus dem Netz gekippt wurde, erhält neue politische Unterstützung.

Medienpolitik Das Lokalfernsehen Züri Plus, das Ende 2003 von Cablecom aus dem Netz gekippt wurde, erhält neue politische Unterstützung.28 der 34 Zürcher Nationalräte haben Anfang Mai eine Interpellation eingereicht, die sich gegen die «Zwangsabschaltung» wendet. Sie fordern, der Bundesrat solle Möglichkeiten aufzeigen, wie der «aus medienpolitischer Sicht unhaltbare Entscheid» rückgängig gemacht werden könne.

Der Crossmedia-Preis lockt

Vermarkter Goldbach Media schreibt den ersten Crossmedia-Preis der Schweiz aus.

Vermarkter Goldbach Media schreibt den ersten Crossmedia-Preis der Schweiz aus.Der mit 10 000 Euro dotierte Preis will nachweislich erfolgreiche crossmediale Kampagnen und Innovationen auszeichnen, die in der Zeit von Juni 2004 bis März 2005 publiziert wurden. Ziel der Prämierung ist, Neuerungen und Entwicklungen im noch wenig ausgeschöpften Bereich Crossmedia zu fördern.Die Ausschreibung richtet sich an Personen aus Marketing und Kommunikation, das heisst Planer, Beraterteams, Agenturen, Kunden und Auftraggeber. Beurteilt werden die eingereichten Arbeiten von einer unabhängigen Fachjury, die aus Persönlichkeiten aus Werbung, Wissenschaft und Politik gebildet wird.
Die genauen Beteiligungsmodalitäten sollen in den nächsten Wochen ausgeschrieben werden. Überreicht wird der Preis an der nächsten Mediarena, die am 25. und 26. Mai 2005 stattfindet.
(dse)

Auf dem Punkt

Peter Rettinghausen übernimmt als neuer CD die Verantwortung bei McCann Erickson. Er will hoch hinaus.

Peter Rettinghausen übernimmt als neuer CD die Verantwortung bei McCann Erickson. Er will hoch hinaus.
Das Angebot war verlockend: Für drei Monate sollte der damalige Junior Werbeassistent Peter Rettinghausen nach New York. Am Hauptsitz von Young & Rubicam war für ihn ein Ausbildungsplatz in einem Workshop gebucht. Der Kurs hätte aus ihm einen international tauglichen Berater machen sollen. Aber New York hat ohne den jungen Werber aus der Schweiz stattgefunden.«Ich wusste, dass ich lieber den Weg zum Texter einschlagen wollte», erinnert sich Peter Rettinghausen an diese Stunde der Entscheidung zwischen Beratung und Text. Das war 1987. Der Big Apple hat ihn trotzdem noch kennen gelernt, denn die Ideen von Rettinghausen sind mehrmals auch mit internationalen Preisen ausgezeichnet worden.
Erstmals interessiert für diese Welt der Werbung hat sich der kaufmännisch ausgebildete Rettinghausen, als er bei einer Druckerei vorübergehend als Chauffeur jobbte. Die Drucksachen, die er an Werbeagenturen auslieferte, schaute er sich immer an und dachte dabei: Das kann ich auch. Er bewarb sich als Werbeassistent bei Young & Rubicam, machte das Sawi und arbeitete drei Jahre als Junior Berater, danach der Wechsel in die Kreation.
Nach der Fusion mit Advico
zügelte auch Rettinghausen nach Gockhausen und wurde dort unter den Fittichen von Hansjörg Zürcher und André Benker zum Texter. Es folgte ein Intermezzo als Freelancer, dann wurde er Texter bei Wirz Werbung. Als diese Ära endete, fand der inzwischen in der Branche begehrte Kreative wieder zu seinen Wurzeln bei AY&R zurück. «Den beiden Herren Zürcher und Benker habe ich in Sachen Werbung viel zu verdanken und natürlich auch Roland Scotoni und Martin Spillmann, aber sie mir auch», fasst der bei McCann Erickson jetzt erstmals zum CD berufene Rettinghausen seine knapp 14 Jahre als Texter zusammen.
Da der frisch gekürte Kadermann beim Interview noch kaum eine Schlagzeile für McCann Erickson zu Konzept gebracht hat, versucht Rettinghausen seine Vorstellungen von guter Werbung noch einmal am Beispiel seiner früheren Referenzarbeiten zu erklären. Stolz ist der ansonsten sensible Denker zum Beispiel auf seine Machosprüche für die IWC-Uhr. «Der Uhr» gefällt ihm sehr gut, obwohl gerade diese Idee nicht von ihm ist. Dafür hat er die Kampagne mit seinen Schlagzeilen-Serien von Anfang an geprägt im Stil von «Immer mehr Frauen tragen diese Uhr. Was haben wir bloss falsch gemacht?» – Offenbar zumindest in der Werbung nichts, denn die Kampagne ist sogar vom Magazin Spiegel ausführlich besprochen worden.
Stolz ist Rettinghausen auch auf seinen Kuoni-Claim «Ferien, in denen Sie alles vergessen». Die Gesamtkampagne ist vom ADC je mit Gold und Silber ausgezeichnet worden und hat international bisher am meisten Preise für die Schweiz geholt.
Bei all diesen Ideen ist für ihn wichtig, dass eine Strategie als Basis da ist. «Es muss klar definiert sein, was gesagt werden muss.» Dann sucht er konzentriert im stillen Kämmerlein die Idee. Ein Markenzeichen von Rettinghausen könnte sein, dass seine Slogans wie «Gib niemals auf» für Ovomaltine Basis-ideen sind, auf denen man die verschiedensten Sujets aufbauen kann.
Rettinghausen findet es in Ordnung, wenn man ein ADC-Bronze-Mailing für den Coiffeur um die Ecke macht. Er selber strebt hier die Realisierung guter Ideen auf grossen Budgets an. Das hofft er jetzt bei McCann Erickson durchziehen zu können, denn diese Agentur verfügt über Kunden, die eine solche längerfristige Pflege ihrer Kommunikationsanliegen möglich machen.
Nach so langer Zeit wollte Rettinghausen «einen Schritt machen» und noch einmal etwas Neues beginnen. Er hätte nie «in ein gemachtes Nest sitzen» wollen. Ihn reizte eine Agentur, «die eine ausbaufähige Basis hat». McCann Erickson ist die drittgrösste Agentur der Schweiz «und hat ein riesiges Potenzial. Das ist eine dankbare Herausforderung.»
An der Werbung gefällt Rettinghausen neben dem schöpferischen Arbeiten vor allem, «etwas auf den Punkt zu bringen». Werbung muss für ihn intelligent sein und überraschend. «Es braucht nicht jedes Mal ein Witzchen am Schluss», ist er überzeugt. Man sollte die ganze Bandbreite zwischen Botschaft und Unterhaltung beherrschen.
Entspannung findet Rettinghausen regelmässig in Neapel. Auch vor seinem Jobwechsel war er mehrere Wochen in Süditalien, wo er die Wohnung eines Bekannten benützen darf. Fische kaufen, lesen und auf die Inseln fahren gehören in Neapel zu seinem liebsten Nichtstun.
Privat sei er «recht familiär geworden» und gern mit seinem Sohn sowie seiner Partnerin und deren Kindern zusammen. Er liebt es, in diesem Kreise aufzutanken. Dazu kommt Biken in der Natur, aber das «strikte sportlich und nicht, um Ideen zu finden».
CD Peter Rettinghausen ist in den Startlöchern: «McCann Erickson hatein riesiges Potenzial.»
Andreas Panzeri

Auf dem Gipfel der Markenpflege

Tourismus Während andere Feriengebiete klagen, sind die Jungfrau-Promotoren guten Mutes. Ihr Rezept: Sie haben die Region als Marke etabliert.

Tourismus Während andere Feriengebiete klagen, sind die Jungfrau-Promotoren guten Mutes. Ihr Rezept: Sie haben die Region als Marke etabliert.«Starke Marken haben eines gemeinsam, sie wurden über Jahre oder Jahrzehnte kontinuierlich aufgebaut», sagt Urs Kessler, Leiter Marketing & Betrieb der Jungfraubahnen. «Und sie haben einen klaren Markenkern, ein Markenversprechen, zu dem sie unabhängig von äusseren Einflüssen stehen.» Die Jungfraubahn und das Jungfraumassiv sind eine Marke, nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Indien und im Fernen Osten. International wirklich bekannte Schweizer Berge sind nur das Matterhorn und die Jungfrau. Das Matterhorn avancierte zum Symbol der Schweiz schlechthin, und auch das Jungfraumassiv mit der vor hundert Jahren gebauten spektakulären Zahnradbahn vereinigt alle Elemente einer edlen und wertvollen Marke. Alle Bahnen unter einem Dach
Vor rund zehn Jahren beschloss das Management der Jungfraubahnen, ein einheitliches Label zu schaffen. Im Kontrast zur blauen Gletscherwelt kreierten die hauseigenen Grafiker einen ansteigenden gelb-orangen Balken mit dem integrierten Begriff «Jungfraubahnen».
Über die Farbgebung lässt sich debattieren, auch darüber, ob die sachliche Schrift für den majestätischen Berg adäquat ist. Mit dem Label und dem dazugehörigen Image-System haben es die Jungfraubahnen jedoch geschafft, die gesamte Bergregion mit mehreren Bahnen (Wengernalpbahn, Bergbahn Lauterbrunnen-Mürren, Grindelwald-First-Bahn und andere) als Ganzes zu positionieren.
International Flagge zeigen
Wo andere Tourismusregionen wie Flickenteppiche wirken, präsentiert sich die Jungfrauregion – mit Interlaken, Grindelwald und Wengen als wichtigste Zentren – als zusammengehörendes Feriengebiet. Das Logo ist inzwischen sanft aufgefrischt worden, der Balken ist jetzt rot statt orange, was an die Farbe der Züge der Jungfraubahn erinnert.
Mit einem Werbe- und Marketingbudget von jährlich rund 3 Millionen Franken – knapp drei Prozent des letztjährigen Umsatzes von 125 Millionen Franken – gelingt es dem Unternehmen, international Flagge zu zeigen, wobei man gemeinsam mit Schweiz Tourismus in den Märkten auftritt. Die Jungfraubahnen arbeiten jedoch nicht mit einem fixen Budget, sondern planen zuerst die Kampagnen und stellen anschliessend die Finanzierung sicher. Zum Kommunikationsrepertoire gehören neuerdings auch Popkonzerte auf der Kleinen Scheidegg, die von Tausenden von Menschen besucht werden.
Die Marke Nivea sei eines seiner Vorbilder , sagt Marketingchef Kessler, deren Logo unverwechselbar sei, obwohl man es immer wieder subtil anpasste. Unter dem traditionsreichen Kosmetiklabel werden immer neue Pflegeprodukte auf den Markt gebracht, und alle sind eindeutig als Nivea-Familienmitglieder erkennbar. Ähnlich geht man bei den Jungfraubahnen vor, wo Partnerbahnen und Ortsnamen im Umfeld der Jungfrau mit dem gelb-roten Balken bezeichnet werden.
Zur Markenpflege gehört überdies eine sorgfältige Selektion der an die Presse abgegebenen Fotos, welche das Berner Oberländer Naturwunder und seine Bahnen zu allen Jahreszeiten im besten Licht zeigen. Als «Product of high interest» positionieren sich die Jungfraubahnen im internationalen Tourismusmarkt und verleihen dem Traditionslabel weiteren Glanz mit dem Zusatz «Top of Europe».
Eroberung des Asienmarktes
Bereits in den 70er-Jahren flog eine Delegation der Jungfraubahnen mit der Swissair und anderen Leistungsträgern zur Promotionstour nach Japan, womit man früher als andere das Fundament für die heutige Popularität legte. 1989 reiste Urs Kessler erstmals nach Hongkong, Taiwan und Südkorea, wo nur Luzern und der Titlis bekannt waren. «Das war für uns ein Wake-up-call», erinnert sich Kessler. Die Verantwortlichen der Jungfraubahnen begannen den Markt in Südostasien durch konsequentes Marketing mit intensiven Kontakten zu den Tour Operators und gezielter Werbung in Katalogen, Reiseführern und später auch im Internet zu bearbeiten. Heute wählen
80 Prozent der koreanischen Touristen, die einen Schweizer Berg «erklimmen», den Trip mit der Jungfraubahn. «Der Durchbruch in Korea hat deutlich gezeigt, wie wichtig Marken sind», fasst Kessler zusammen. «Als ‹Berg XY› hätten wir diesen Erfolg niemals geschafft.»
Wenn immer möglich spricht man die Kunden in ihrer Muttersprache an und differenziert die Werbemittel von Land zu Land. Ein Plakat, das in Asien ein Hit ist, kann in der Schweiz oder Deutschland bieder wirken. Marktforschungen haben ergeben, dass die Asiaten Bilder mit der Jungfraubahn bevorzugen, während Europäer eher den Blick auf den Aletschgletscher mit dem Bergpanorama mögen.
Nach Asien liefert der Firmensitz in Interlaken jetzt kleinere Plakate, weil es dort aus Kostengründen in Büros und Verkaufsräumen immer enger wird. Beliebt sind nach wie vor die Hochglanzkalender, von denen allein 2500 in asiatischen Reisebüros und an andern strategisch wichtigen Stellen für die Jungfrau werben. In Japan läuft jetzt der «Mr. and Mrs. Jungfrau Contest», wo man in den Reisebüros die fünf schönsten und gescheitesten Frauen und Männer unter den Mitarbeitern sucht. Der Siegerpreis wird auf dem Jungfraujoch überreicht – selbstverständlich unter dem Blitzlichtgewitter japanischer Medienleute.
Saris und Turbane sind neuerdings allgegenwärtig auf dem 3500 Meter hohen Jungfraujoch; denn Szenen von «The Hero», Indiens bisher teuerster Filmproduktion, sind wie andere Kassenschlager der indischen Filmindustrie auf der Kleinen Scheidegg gedreht worden. Von den Jungfraubahnen eingeflogene indische Journalisten berichten für ein Millionenpublikum über die Stars und das wuchtige Gebirge in Switzerland.
Inzwischen fahren Jahr für Jahr 40000 Inder auf das Jungfraujoch, wo man das indische Restaurant Bollywood, dekoriert mit Fotos indischer Filmstars, eröffnete.
Durchbruch in China gelungenJetzt haben die Marketingstrategen China im Visier, denn chinesische Touristen benötigen neuerdings kein Visum mehr für die Schweiz. Ein bemerkenswerter Coup gelang den Jungfraubahnen 2002 mit der Verschwesterung des berühmten chinesischen Hungshan-Berges, wie die Jungfrau auch ein Unesco-Weltkulturerbe. Die Jungfrau war Top News in der TV-Sendung über die beiden Berge, die 300 Millionen Chinesen sahen.
2003 kamen 5000 chinesische Touristen aufs Jungfraujoch; Tendenz steigend. Weil die meisten chinesischen Gruppen, welche Europa wie im Durchlauferhitzer bereisen, gegenwärtig erst über ein Pauschalbudget von nur rund 50 Dollar im Tag verfügen, sprengt das Jungfraujoch oft den Kostenrahmen. Kessler: «Auch hier gilt: Nur wenn wir als Marke wahrgenommen werden, haben wir eine Chance.»
85 Prozent der Gäste reisen in ihrem Leben nur ein einziges Mal auf die Jungfrau, weshalb das Unternehmen Jahr für Jahr mindestens 400000 neue Kunden akquirieren muss. Aus dem EU-Raum kommen mehrheitlich Individualtouristen, die man werbemässig ohne grosse Streuverluste kaum erfassen kann. In Deutschland profitiert die Jungfrauregion vom Mythos der Eigernordwand, die der Deutsche Heinrich Harrer in den Dreissigerjahren erstmals bezwang.
Image als teures PflasterIn der Schweiz wird der Unesco-Status in grossen Inseratekampagnen und auf Plakaten an strategisch wichtigen Orten wie in Bahnhöfen und Shoppingcentern herausgestrichen. Die Werbung ist nötig, denn nur gerade 70000 Schweizer fahren jährlich auf das Jungfraujoch, das hier zu Lande als teuer gilt.
Die «Marketing-Kooperation Jungfrau» fasst alle Leistungsträger von den Bahnen über die Orte bis zu den Hotels zusammen. Die Zusammenarbeit hat zwar Reibungsflächen, will sich doch jede Destination im Bannkreis des Dreigestirns vorteilhaft ins Bild rücken. Doch die kleinen Spieler auf dem touristischen Schachbrett der Jungfrauregion sind dem grossen Player fast auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.
Ziel ist es, dass der Einsatz der verfügbaren Mittel sämtlichen Beteiligten einen möglichst hohen Mehrwert bringt. «Die Marketing-Kooperation der Region Jungfrau bündelt alle Leistungsträger von den Bahnen über den neuen Mystery Park in Interlaken bis zu den Hotels», erklärt Urs Kessler. «Eine starke Jungfrauregion ist für uns das A und O, doch es ist wichtig, dass das Label ‹Jungfrau› herausragt.»
Gäste aus aller Welt2003 besuchte eine halbe Million Touristen das Jungfraujoch. Aus dem EU-Raum stammten 107500, aus Japan 127000, aus Indien 40000, aus China 5000 und aus dem übrigen Asien 90000. Die USA sind mit 36000, Australien mit 15 000 Besuchern vertreten. 70000 kamen aus der Schweiz. Die restlichen Gäste stammen aus Afrika und dem Nahen Osten. (wc)
Solide GrundlageDie Jungfraubahn Holding AG ist ein organisch gewachsenes Konglomerat mit 15 Beteiligungen, die von Jungfraubahn AG, Interlaken (100%), über Bergbahn Lauterbrunnen-Mürren (77%) und Skilift Bumps, Wengen (23%), bis zu Parkhaus Lauterbrunnen AG (68%) reicht. Am Gründonnerstag 2004 haben die Aktionäre der Jungfraubahn und der Bergbahnen Grindelwald First einer Fusion der beiden Betriebe zugestimmt. Bei einem Umsatz von 125 Millionen Franken erwirtschaftete die Holding im Jahr 2003 mit einem Bestand von rund 500 Vollzeitstellen einen Cashflow von 28 Prozent; dies bei einem Eigenfinanzierungsgrad von fast 70 Prozent. (wc)
Der Berg ruft: Im Winter wie im Sommer zieht es Touristenscharen auf die Jungfrau. Hinter dem Erfolg steckt eine Kommunikationsstrategie, die die gesamte Region umfasst.
«Nur wenn wir als Marke wahrgenommen werden, haben wir eine Chance.» Urs Kessler, Leiter Marketing und Betrieb der Jungfraubahnen.
Werner Catrina

Ein Zuschauer kostet 10 Rappen

Vermarkter SRG und Publisuisse freuts: Die TV-Werbeblocks zur Euro 2004 sind praktisch ausverkauft.

Vermarkter SRG und Publisuisse freuts: Die TV-Werbeblocks zur Euro 2004 sind praktisch ausverkauft.
Jede Person zwischen 15 und 49 Jahren, die im Rahmen der Euro 04 oder der Olympiade 04 irgendeine Sendung von Anfang bis zum Schluss schaut (Rating), muss den Werbekunden der SRG 10 Rappen wert sein. Denn mit diesem Ansatz hat die TV-Vermarkterin Publisuisse die Verkaufspreise der Werbespots während der beiden grossen Sportereignisse dieses Jahres berechnet. Zumindest bei der Euro 04 hat sich die Kalkulation als marktgerecht erwiesen: Die insgesamt 412 EM-Werbeblocks sind praktisch ausgebucht. Einzig bei einigen wenigen Spielen gebe es im Umfeld des Sportstudios noch etwas Platz, sagt Marketingleiter Markus Hollenstein. Wie viel Umsatz die Publisuisse durch TV-Werbung im Umfeld von EM-Sendungen generiert, wollte er nicht sagen. Ausgehend von durchschnittlich fünf 30-Sekunden-Spots pro Block schätzte die Werbewoche den Bruttoumsatz auf 15 Millionen Franken, was Hollenstein jedoch als «viel zu hoch» bezeichnete. Zum Vergleich: Produktion und Übertragungsrechte der EM-Sendungen kosten die SRG insgesamt 16 Millionen Franken.Zur Werbung hinzu kommen drei nationale Sponsoringpakete, die von Coca-Cola, McDonald’s und Mastercard belegt wurden. Ein solches Paket umfasst Aktivitäten im Radio, im Teletext und auf allen SRG-Websites zur EM. TV-Sponsoring hingegen durfte nicht angeboten werden, weil die Übertragungsrechte bereits die Exklusivzusage der Uefa an die EM-Hauptsponsoren Coca-Cola und McDonald’s enthielten.
Euro 2004: 30 Millionen RatingsWeshalb McDonald’s zusätzlich zum Engagement als EM-Hauptsponsor noch ein SRG-Crossmedia-Sponsoringpaket hinzu buchte, erklärt Jean Laporte, Marketingleiter von McDonald’s Schweiz, so: «Es ist schwierig, unsere Hauptzielgruppe, die 15- bis 30-Jährigen, mit einer Monomedia-Strategie optimal zu erreichen.» Zudem wolle man eine höhere Reichweite erreichen, um die Emotionen rund um die EM noch besser nutzen zu können.
Über die drei EM-Wochen rechnet die Publisuisse mit 29,65 Millionen Ratings (15- bis 49-Jährige), davon allein 23,3 Millionen in der Deutschschweiz. Personen, die Teile der Übertragungen sehen, kommen noch hinzu.
Der 30-Sekunden-Spot auf SF DRS ist für 5000 bis 40 000 Franken zu haben. Immer wenn die Schweizer Nationalmannschaft spielt, klettern die Preise vor der zweiten Halbzeit auf über 35 000 Franken. Das Finalspiel kostet rund 40 000 Franken. «Falls die Schweiz in den Final kommt, wären dort die Blöcke sicher zu günstig verkauft», lacht Markus Hollenstein.
Bei der Sommerolympiade in Athen (13. bis 29. August) sieht die Sache etwas anders aus: Der Verkauf lief erst vor rund drei Wochen an. Auch hier bietet die Publisuisse drei Crossmedia-Sponsoringpakete an, die Verträge sind aber noch nicht abgeschlossen, sagte Hollenstein. Anders als bei der EM ist hier TV-Sponsoring mit enthalten.
Im Umfeld des rund 300-stündigen Olympia-Programms (Kosten für die SRG inklusive Rechte: 18 Millionen Franken) stehen den Werbetreibenden auf den SRG-Kanälen insgesamt fast 800 Werbeblöcke zur Verfügung. Wobei noch nicht überall klar ist, welche Sportart zu welcher Zeit übertragen wird. Die Publisuisse rechnet mit insgesamt 28 Millionen Ratings. Ein 30-Sekunden-Spot auf SF DRS kostet zwischen 2000 und 17 000 Franken.
Rot-Weiss geht ins Geld: Im Werbeblock vor der zweiten Halbzeit eines Schweizer Spiels kostet der 30-Sekunden-Spot über 35 000 Franken.
Fachkommentator für Fernsehen DRS an der Euro 04: Alain Sutter.
Grossaufgebot für die Olympiade 04: Moderatoren von SF DRS.
Markus Knöpfli

IPM testet Adscreens in Avec-Convenienceshops

Technik IP Multimedia probt die Erweiterung seines Plasmabildschirm-Netzes Adscreen um Shops in SBB-Bahnhöfen.

Technik IP Multimedia probt die Erweiterung seines Plasmabildschirm-Netzes Adscreen um Shops in SBB-Bahnhöfen.In einer viermonatigen Testphase werden ab Anfang Juli die Filialen der Avec-Kette in Reiden LU und Au ZH mit Adscreens ausgestattet. Der Versuchslauf wird vom Institut Isopublic durch persönliche Befragungen begleitet.

Mit dem neuen Format schärft Blick sein Profil

Tageszeitung Für den definitiven Wechsel zum Tabloid «boulevardisiert» der Blick das Layout – die beste Waffe gegen eventuelle Konkurrenz.

Tageszeitung Für den definitiven Wechsel zum Tabloid «boulevardisiert» der Blick das Layout – die beste Waffe gegen eventuelle Konkurrenz.
Die bisherige Tabloid-Ausgabe des Blicks musste primär den Beweis erbringen, dass im kleinen Format exakt dasselbe Platz hat wie im Broadsheet-Blick. Entsprechend wurde auch das Tabloid-Layout nach dem Grossformat ausgerichtet. Ab nächstem Montag aber verschwindet dieses Korsett. Der Blick nutzt die Gelegenheit, um nun einige Elemente zu optimieren.Die Front wird textlich entlastet, dafür kommen die Bilder stärker zur Geltung. In der Regel werden künftig ein bis höchstens zwei thematische Schwerpunkte auf der Front aufgemacht. Bei nur einer Front-
Geschichte erscheint am rechten Seitenrand eine Anrissspalte für
Geschichten im Service- und im Sportteil. Sind es zwei Front-Geschichten, kommen die Anrisse in einem Balken über dem Blick-Logo zu stehen.
Chefredaktor Werner De Schepper ist sich bewusst, dass das neue Layout ein Umdenken in der Redaktion nötig macht. «Eine Geschichte mit 40 Zeilen wirkt im Broadsheet wie ein Zweitstoff. Im Tabloid ist dies bereits ein Seitenaufmacher», sagt er. Die zusätzliche Seitenzahl führe ferner dazu, dass man mehr Storys «top» bringen müsse. «Die Diskussionen in der Redaktion werden sicher noch intensiver», sagt er.
Bernhard Weissberg, Leiter Zeitungen bei Ringier, glaubt, dass die neue Art der Gewichtung die Dreiteilung der Zeitung deutlicher zum Ausdruck bringe: «Der Aktuell-Teil braucht sicher noch härtere, stärker zugespitzte Geschichten. Der mittlere Teil zeigt eher die weichen, menschlichen Seiten des Lebens, während der kräftige Sportteil weiterhin eine der tragenden Säulen des Blicks präsentieren wird.»
Wie aber reagiert man beim Blick auf die Hinweise, dass einige Jean-Frey-Aktionäre Pläne für ein rechtskonservatives Boulevardblatt wälzen? «Ich kümmere mich momentan nicht darum. Es wäre komisch, wenn ich jetzt auf etwas reagieren würde, was ich noch gar nicht kenne», sagt De Schepper. «Man muss alles im Auge haben, solange nichts entschieden ist. Ob mit oder ohne Konkurrenz: Wir müssen unsere Zeitung laufend verbessern», findet Weissberg. Beide sind zudem der Meinung, dass das Links-rechts-Schema überholt sei. Der Blick fokussiere jedenfalls weiterhin auf die Sorgen der gewöhnlichen Leute, weshalb er wie gehabt mal das Steuerpaket der Bürgerlichen als auch den neuen Lohnausweis der Linken aufs Korn nehme. «Wir sind bereits nahe bei der Leserschaft», betont De Schepper.
Im Übrigen dürfte allein schon die Tatsache, dass der Blick «noch boulevardiger wird», einer zweiten Boulevardzeitung den Start zumindest erschweren, glaubt Weissberg. Und eine angebliche Krise des Blicks, die möglicherweise der Boden für ein zweites Projekt sei, existiere gar nicht. Weissberg: «Natürlich haben wir in den letzten zehn Jahren Auflage verloren, teilweise aber, weil wir optimiert statt maximiert haben. Immerhin konnten wir im letzten Jahr unseren Deckungsbeitrag gegenüber 2002 verdoppeln», sagt er.
Das Blick-Cover mutiert zum Schaufenster: Statt Storys nur noch Anrisse (links). Und: Lifestyle-Seiten, als wärs eine Illustrierte (rechts).
Markus Knöpfli

Vergesslichkeit inklusive

TV-Werbung Schweiz Tourismus und Effact haben zwei Spots produziert, die für Ferien in der Schweiz werben. Dabei wird eine Idylle gezeigt, die einen trendgerecht entschleunigt und dabei glatt den Alltag ausblenden lässt.

TV-Werbung Schweiz Tourismus und Effact haben zwei Spots produziert, die für Ferien in der Schweiz werben. Dabei wird eine Idylle gezeigt, die einen trendgerecht entschleunigt und dabei glatt den Alltag ausblenden lässt.Die Werbung von Schweiz Tourismus hat eine lange Tradition mit vielen idyllischen Plakaten und praktischen Prospekten. Erstmals in seiner Geschichte hat das oberste Verkehrsbüro der Schweiz jetzt auch zwei Werbespots für eine Imagekampagne produzieren lassen. Konzipiert wurden die Spots von der Zürcher Agentur Effact AG für Kommunikation. In Szene gesetzt haben sie Ernst Wirz und Stefan Fraefel.Beide Spots dauern 30 Sekunden und werben jeweils saisongerecht für Sommer- oder Winterferien, in denen man «alles vergessen» kann. Allerdings nicht mit diesem Claim und auch nicht handlungsbezogen wie die berühmt gewordene Werbung von Kuoni.
Bei diesen Ferien in der Schweiz vergisst man nicht passiv irgendwelche Routinen, sondern man soll aktiv die Sorgen im Büro oder die privaten Problemchen zu Hause in der Wohnung für ein paar Momente verdrängen können.
In beiden Spots wird ein Tourist von einem Anruf auf sein Handy in den Ferien gestört. Der Sommerspot bietet eine Parallelmontage zwischen einem Paar, das erholsame Ferien an einem Bergsee macht, während zu Hause ein Rohrbruch die Waschküche unter Wasser setzt. Ein verzweifelter Notruf vom Hauswart kann das Paar am Bergsee aber nicht aus der Ruhe bringen. Beim Wintersport kommt der störende Anruf aufs Handy aus dem Büro. Dort ist in einer Sitzung der Teufel los. Den Angerufenen lässt das aber kalt, denn ihm eröffnet sich bei der Fahrt mit der Gornergratbahn eben ein fantastischer Blick aufs Matterhorn.
Keine Budgets à discrétion«Man kommt in eine Landschaft, die so beeindruckend ist, dass einem der ganze Rest der Welt egal ist», erklärt Urs Emch die Idee hinter diesen Spots. Der Leiter Marketing Services & Brand Management bei Schweiz Tourismus lässt den Sommerspot aktuell in der Schweiz sowie in Italien und Deutschland senden. Der Winterspot soll in der Schweiz sowie in weiteren europäischen Ländern gezeigt werden. Für den Sommerspot steht in der Schweiz ein Mediabudget von 500000 Franken zur Verfügung. In Deutschland sind es 300000 Euro und in Italien noch weniger. Auf der Südseite der Alpen will man die Werbung auf den Mailand-Gürtel fokussieren und dort vor allem von günstigen Angeboten der privaten TV-Stationen profitieren.
Beim Drehen musste Rücksicht auf eine ausgewogene Verteilung der Regionen genommen werden. Der Sommerspot ist deshalb an einem neutral wirkenden Alpsee im Kanton Uri aufgenommen worden. Beim Wintersport wollte man bewusst auf das Markenzeichen Matterhorn setzen, weil man sich von dieser Ikone vor allem im Ausland Beachtung verspricht.
Beide Spots zeigen eine fantastisch wirkende Postkartenidylle. Dennoch sind sie ohne Computertricks zu Stande gekommen. Der Sommerspot wurde am 27. August und damit genau am letzten Tag des letztjährigen Jahrhundertsommers gedreht. Am 28. August ist nach Monaten mit Hochtemperaturen wieder der erste Regen gefallen.
Beide Spots funktionieren mit dem Claim: «Alles über Ferien in der Schweiz unter MySwitzerland.com.» Diese Website ist weltweit etabliert und sehr beliebt, weshalb man nicht erstrangig auf die inzwischen ebenfalls dazugekaufte Domain Switzerland.com setzt.
«Schweiz. Ganz natürlich.», heisst die Copy der Kampagne. Diese Aussage soll einen aktuell feststellbaren Trend in der Gesellschaft aufnehmen, nämlich die wieder entdeckte Freude am Natürlichen. Man will sich «entschleunigen und auf wahre Werte zurückbesinnen», weiss Berater Nicolas Edelmann bei Effact. Das Produkt Schweiz soll bei diesem Entschleunigen helfen.
Die Spots bedienen eine Imagekampagne. Daneben arbeitet Schweiz Tourismus weiterhin mit Plakaten für spezielle Themen sowie Prospekten, die für alle Ferienverkäufer nach wie vor das wichtigste Werbemedium sind.
Mit dem erstmaligen Projekt Spots sollen neue Erfahrungen gesammelt werden. Die Imagewerbung soll als Türöffner für das Internet funktionieren, wo alles und auch alle Regionen bis ins kleinste Detail präsentiert werden können.
Die Website MySwitzerland.com gewinnt regelmässig internationale Preise. Die Page hat 30000 «Unique Visitors» pro Tag, mit durchschnittlich 7,5 Minuten Verweildauer. Das Internet ist für Schweiz Tourismus ideal, weil jede zusätzlich angeforderte «Broschüre» über das Netz nichts kostet.
Mehr Service via SMSNeu finden sich seit ein paar Tagen auch die Badewettertemperaturen aufgeschaltet. Mit der gleichen Infrastruktur, über die bereits der beliebte Schneebericht über SMS, Teletext, Radio- und TV-Stationen funktioniert, wird jetzt auch dieser Service zum Badewetter von Schweiz Tourismus koordiniert. Grundlage bildet ein SMS-basierter Dienst, über den Bademeister ihre Werte an die Zentrale durchgeben. Von dort werden sie von MySwitzerland.com an alle Interessierten weitergegeben.
Die Agentur Effact ist seit zwei Jahren mit dem Mandat für Schweiz Tourismus betraut. Die Agentur im Besitz von CD Nino Haslach und Ueli Utzinger war für das letzte Redesign zuständig und gestaltet im Rahmen der Gesamtverantwortung für die klassische Kommunikation auch die ganze Palette von Prospekten. Als freier Texter neben Serge Deville ist Martin Denecke an der Werbung für Schweiz Tourismus involviert. Effact beschäftigt 14 Leute, Schweiz Tourismus ist der grösste Kunde der Agentur. Daneben arbeitet man auch für Freddy Burger Management, Starbucks sowie im touristischen Bereich ebenfalls für Montreux und Bern.
Heile Welt: Ferien in der Schweiz lenken vom Alltagsverdruss ab.

Andreas Panzeri

Michel Danthe wird Chef bei Le Matin Dimanche

Zeitungen Edipresse hat Michel Danthe zum Chefredaktor von Le Matin Dimanche ernannt. Der frühere Leiter der Migros Presse tritt sein Amt am 15. August an.

Zeitungen Edipresse hat Michel Danthe zum Chefredaktor von Le Matin Dimanche ernannt. Der frühere Leiter der Migros Presse tritt sein Amt am 15. August an.Er ersetzt Michel Zendali, der das Sonntagsblatt zurzeit als stellvertretender Chefredaktor führt. Peter Rothenbühler, jetzt Chefredaktor von Le Matin und Le Matin Dimanche gleichzeitig, behält unter dem Titel Redaktionsdirektor auch künftig die inhaltliche Verantwortung für beide Ausgaben.

Oft kopiert, doch nie erreicht

Plakate Mit einer Aufsehen erregenden Plakatkampagne ruft die Agentur Fruitcake Auftraggeberin Copy Quick in Erinnerung.

Plakate Mit einer Aufsehen erregenden Plakatkampagne ruft die Agentur Fruitcake Auftraggeberin Copy Quick in Erinnerung.Auf gewagten Plakaten werden grimmig dreinblickende «Public Enemies» freundlich lächelnden «Public Printers» von Copy Quick gegenübergestellt. Die Troika mit Castro, Kim Il und Bush sorgte in der Westschweiz für Wirbel, berichtet 24 Heures. In Bern hat nicht die Presse, aber die alternative Szene das Thema aufgegriffen. Im Marzili wurde kurzum ein selbst gebasteltes F4-Falsifikat mit Blochers Konterfei und der gleichen Headline aufgehängt. Mit der «politischen» Aktion wollte Fruitcake den Zeitgeist einfangen, so CD Lahor Jakrlin: «Wir wussten, dass es ein Balanceakt ist, den Präsidenten der USA in den anscheinend gleichen Topf zu werfen wie die zwei letzten Diktatoren-Fossile Castro und Kim Il.» Allerdings hatte die Auftraggeberin bei der amerikanischen Botschaft vorgängig angefragt, ob sie George Bush «aufhängen» darf.

US-Werbung über den Prognosen

International Die Werbeausgaben in den USA liegen deutlich über den Prognosen der Analysten.

International Die Werbeausgaben in den USA liegen deutlich über den Prognosen der Analysten.Im ersten Quartal wurden mit 31,5 Milliarden Dollar 9,6 Prozent mehr ausgegeben als im Vorjahr – weit über den vorhergesagten 5 bis 8 Prozent. Die meisten Mediakategorien konnten vom Aufschwung profitieren. Teilweise liege die positive Entwicklung daran, dass das gleiche Vorjahresquartal wegen der bevorstehenden Irak-Invasion besonders schwach ausgefallen sei, so das Marktforschungsinstitut TNS/ CMR. Zudem entwickelten sich die einheimische Wirtschaft sowie die Werbeaktivitäten um die Olympischen Sommerspiele und um den Präsidentschaftswahlkampf besser als erwartet.

Pro Juventute setzt auf Prime Communications

Hilfsorganisation Die Kinderstiftung Pro Juventute hat der Zürcher Agentur Prime Communications ihre kommerzielle Kommunikation anvertraut.

Hilfsorganisation Die Kinderstiftung Pro Juventute hat der Zürcher Agentur Prime Communications ihre kommerzielle Kommunikation anvertraut.Prime setzte sich in einem Pitch durch, wobei laut Marketingleiter Daniel Sidler disziplinübergreifende Denkweise und kreative Ideen ausschlaggebend waren. In den vergangenen drei Jahren wurde Pro Juventute von Inhalt & Form betreut.
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