Leckere Reisende

Tourismus Wer fliegt da oben durch Nacht und Wind? Es ist nur dein Frühstück, schlaf ruhig, Geparden-Kind. Dass Flugzeuge fliegende Konservendosen sind, weiss jeder Economy-Class-Reisende.

Tourismus Wer fliegt da oben durch Nacht und Wind? Es ist nur dein Frühstück, schlaf ruhig, Geparden-Kind. Dass Flugzeuge fliegende Konservendosen sind, weiss jeder Economy-Class-Reisende.Kein Wunder, wollen alle nach den Flugstrapazen nur noch eines: Ferien. Solche gehören für Südafrika-Reisende der Vergangenheit an: Die Buschtrommeln verkünden, dass South Africa Airways täglich eine Ladung frisches Touristenfleisch aus Zürich einfliegt. Und dem Megaposter am Zürcher Flughafen zufolge – für das die tierliebende Crew von Lowe verantwortlich zeichnet – scheuen die afrikanischen Kätzchen keinen Aufwand, um an den Inhalt der fliegenden Konserven zu kommen. Sextourismus ade, es lebe der Fleischtourismus.

JobChange

Anfang Oktober übernimmt Jürg Dinner die Leitung der Unternehmenskommunikation bei der Fluggesellschaft Swiss. Er löst Peter Marthaler ab, der dieses Amt seit September 2002 ausgeübt hat. Jürg Dinner ist seit zwei Jahren als Head of Corporate Communi

Anfang Oktober übernimmt Jürg Dinner die Leitung der Unternehmenskommunikation bei der Fluggesellschaft Swiss. Er löst Peter Marthaler ab, der dieses Amt seit September 2002 ausgeübt hat. Jürg Dinner ist seit zwei Jahren als Head of Corporate Communications für Coca-Cola Schweiz tätig.
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Die Berater Clemens Gähwiler, Simone Lisa Ramser und Claudia Rheinboldt unterstützen neu den Bereich Corporate & Financial Communications der PR-Agentur Burson-Marsteller Schweiz (B-M). Gähwiler arbeitete zuvor als PR-Editor für Balanx Corporate Counsel & Communications in Zürich. Ramser war vorgängig als PR-Beraterin und Übersetzerin bei der Zürcher Grey-Tochter Musqueteers tätig, und Rheinboldt wirkte zuvor als
PR-Fachfrau bei der Clariden Bank.
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Jean-Michel Bonvin wird neuer Head of Outdoor Media bei Mediaedge CIA in Zürich. Er wechselt Anfang Dezember von Aegis Media Central Services zu seinem neuen Arbeitgeber.
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Peter Röthlisberger übernimmt die Leitung des Wirtschaftsressorts bei der Schweizer Illustrierten (SI). Er löst Susanne Rohmund ab, die zur deutschen Gewerkschaft IG Metall wechselt.
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Die Weltwoche hat drei neue Schreiber verpflichtet. Daniel
Amman ersetzt Alain Zucker als Leiter des Ressorts Wirtschaft. Amman ist zurzeit in gleicher Funktion bei Facts tätig. Zucker geht als Korrespondent nach Amerika. Neuer Deutschland-Korrespondent wird Richard Herzinger, der als Autor für die Zeit schreibt. Als Kolumnist wurde Constantin Seibt verpflichtet.
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Alain Egli verstärkt das Wirtschaftsressort des Newsmagazins Facts. Egli war bisher beim Branchendienst Persoenlich.com tätig.

Wach auf, Reini Weber

Gastkommentar Im Gegensatz zu Ihnen haben wir heute Erfolg, antwortet Peter Brun auf Reinhold Webers Radio-Verriss in der letzten Ausgabe der Werbewoche.

Gastkommentar Im Gegensatz zu Ihnen haben wir heute Erfolg, antwortet Peter Brun auf Reinhold Webers Radio-Verriss in der letzten Ausgabe der Werbewoche.Wir lieben Beyoncé, die Söhne Mannheims, Anastacia oder Maroon 5. Tolle Musik von tollen Menschen. Musik, die Millionen gerne am Radio hören. In den Augen des Werbers Reinhold Weber aber lieben wir Schrott. Wertloses Zeug also, das uns «geklonte Langweiler» mit Hilfe von «Quotencomputern an Stelle von Musikredaktoren» als «PR der Musikindustrie» vorsetzen. So gelesen vergangene Woche an dieser Stelle.Aufwachen, Herr Weber! Sie fragen sich, was Ihnen zugestossen ist. Und antworten gleich selbst: «wohl zu viel Radio gehört». Sie scheinen zwar Radio zu hören, aber Sie hören nicht hin und vor allem blicken Sie nicht dahinter. Sonst wüssten Sie, dass sich die Musikindustrie beim grössten Schweizer Privatsender stets die Ohren am Telefon heiss hört, weil wir die «super CD des neuen Megastars» unseren Hörern nicht einfach so vorspielen.
Wir spielen, was gefällt. Sie nennen das «ungefilterte PR der Musikindustrie». Und ich frage mich: Wohl lange schon keinen Auftrag der «Major Labels» mehr erhalten, oder? Würden Sie hinhören, wüssten Sie auch, dass kein anderes Schweizer Privatradio mehr Geld in eine professionelle News-Redaktion steckt als Radio 24. Wir senden von 23 Uhr bis Mitternacht nochmals eine Stunde Informationen aus Zürich, während Gebühren zahlende Staatsradio-Hörer bereits zur «kleinen Nachtmusik» schlummern.
Einige Privatradios investieren zudem viel Geld in aufwändige Comedy-Produktionen. Sollen wir darauf verzichten und lieber Ihren Scott Henderson, Buddy Guy oder Jeff Beck durch den Äther blasen? Radiomoderatoren, die unterhalten und zum Lachen bringen, werden von Ihnen lächerlich gemacht. Doch Obacht: Wir machen das Programm nicht für Sie oder uns. Am Radiogerät hört das Volk!
Was ist an einer Branche schlecht, die sich in den letzten Jahren professionalisiert hat und die ihre Mehrheiten-Hörer ernst nimmt? Was machen Radiosender falsch, die plötzlich im schwarzen Zahlenbereich arbeiten und mehr Hörer gewinnen, die zudem noch länger dranbleiben? Schauen Sie genau hin, dann sehen Sie, warum Sender wie Radio Basel 1, Radio BE1, DRS 3, Radio Energy, Radio Pilatus, Radio 32 und das 25-jährige Radio 24 Erfolg haben.
Ja, Erfolg. Sie sollten dieses Wort kennen. In den Neunzigerjahren noch gefeierter Werber, heute mit «kreativen Mailings» den Neuanfang suchend. Oder wie Sie selbst kürzlich über das Scheitern Ihrer Agentur WHS sagten: «Und plötzlich bist du out, und du weisst so wenig warum, wie du vorher wusstest, warum du in bist.» Tja Herr Weber, es scheint an der Zeit, wieder etwas in zu sein. Hören wir bei einer Tasse Kaffee gemeinsam hin. Sie sehen, Sie haben trotzdem einen Freund gewonnen. Aber die Musik spielt morgen; vergessen wir gestern.
> Peter Brun ist Programmleiter von Radio 24.

Der grosse Traum von der kleinen Freiheit

Aufgefallen Lesen Sie folgende GPS-Anweisung, ohne das Bild rechts zu betrachten: «Bitte nach 100 Metern die Strasse verlassen – Bitte nach 50 Metern parken – Bitte Jetski aus Kofferraum nehmen».

Automobil Lesen Sie folgende GPS-Anweisung, ohne das Bild rechts zu betrachten: «Bitte nach 100 Metern die Strasse verlassen – Bitte nach 50 Metern parken – Bitte Jetski aus Kofferraum nehmen».Sehen Sie nicht auch vor dem inneren Auge einen feinkörnigen Sandstrand, auf dem ein silberner Offroader in den ersten Sonnenstrahlen funkelt? Die Pneus der Karosse – nehmen wir einmal an, es sei ein Toyota RAV4 – werden von der sanften Brandung umspielt. Und draussen vor dem geröteten Horizont durchbricht eine Gestalt mit dem Jetski die Gischt. Sehen Sie es? Wenn ja, sind Sie wohl kein Werber. Denn die Synapsen dieser Berufsleute produzieren bei Attributen wie Freiheit und Spontaneität einen Kurzschluss und spucken ein Bild aus, wie wir es rechts sehen. Oder träumen Sie schon lange von diesem unbeschreiblich befreienden Gefühl, mit einer 140-PS-Maschine Runden in einem Brunnen zu drehen? So gesehen ist der Vorstoss der jungen Grünen, die Offroader aus der Stadt zu verbannen, als Nachhilfelektion für Werber zu verstehen: Off-road ist Englisch und bedeutet im Gelände.
(sk)

Wemf Net Audit erhält Konkurrenz

Marktforschung Nielsen, Publica Data und Adlink testen eine Methode, die Zugriffe auf Websites misst.

Marktforschung Nielsen, Publica Data und Adlink testen eine Methode, die Zugriffe auf Websites misst.Seit dem Frühjahr 2003 publiziert die Wemf als alleinige Anbieterin in der Schweiz jeden Monat einmal die Daten ihrer sitezentrierten Messmethode Net Audit. Sie zählt dabei sämtliche Zugriffe auf eine bestimmte Internetsite und gibt überdies an, wie oft und von wie vielen Computern aus diese getätigt wurden. Doch der Net Audit der Wemf dürfte schon bald einen Konkurrenten erhalten: Nielsen Netratings, Publica Data (PDAG) und Adlink testen im September und Oktober eine Messmethode namens RedSheriff, die Nielsen Netratings gehört und in Australien und Italien bereits etabliert ist. Da kaum mit besonderen Problemen in der Schweiz zu rechnen ist, dürften die RedSheriff-Daten schon bald wie jene von Net Audit angeboten werden. Billigere Daten versprochen
«Damit lancieren wir in der Schweiz punkto sitezentrierter Messung eine zweite Währung», sagt Vanessa Meister, Leiterin Internetforschung bei der PDAG. «Die RedSheriff-Daten werden allerdings wesentlich billiger sein als jene von Net Audit heute», ergänzt sie, ohne sich bereits genauer festzulegen.
Neue Erhebungsmöglichkeiten
Kommt dazu, dass RedSheriff nicht nur die Zugriffe misst, sondern bei den Zugreifern mittels Pop-ups auch Onlinebefragungen (zum Beispiel nach soziodemografischen Merkmalen) durchführen kann. Damit lässt sich in der Schweiz erstmals ein Teil des Surfverhaltens am Arbeitsplatz onlinebasiert erheben.
Nielsen Netratings testet zudem in der Schweiz und Australien, ob die von RedSheriff erhobenen Zugriffs- und soziodemografischen Daten mit jenen des nutzerzentrierten MMXI-Panels (At-Home-Messung) abgestimmt werden können und welche Schlüsse sich daraus ziehen lassen. «Möglicherweise kann man so die beiden Methoden gegenseitig validieren», sagt Martin Radelfinger, Managing Director von Adlink.
Sollte dies tatsächlich der Fall sein, ist vorgesehen, dass beide Daten in das von Goldbach Media lancierte Planungssystem Planad einfliessen und so als Basis für eine verfeinerte Online-Mediaplanung dienen.
Markus Knöpfli

Bluewin.ch entschlackt

Internet Das Onlineportal Bluewin.ch erhält eine neue Struktur. Ab 1. September gliedert es sich in die Themenwelten News, Unterhaltung, Marktplatz, Services, Internetzugang, Mobile und Kundencenter.

Internet Das Onlineportal Bluewin.ch erhält eine neue Struktur. Ab 1. September gliedert es sich in die Themenwelten News, Unterhaltung, Marktplatz, Services, Internetzugang, Mobile und Kundencenter.Dabei sind Inhalte und Services klarer getrennt. Die Navigation soll vereinfacht werden. Kundenerhebungen und -analysen hätten ein Bedürfnis nach klaren Strukturen ergeben, heisst es in einer Mitteilung.

Bald zwei Spot-Wettbewerbe?

Radio Die Radiospot-Prämierung «Das goldene Ohr» findet dieses Jahr am 4. November im Zürcher Club Mascotte statt. Bis 19. Oktober können Kreative ihre Spots einschicken.

Radio Die Radiospot-Prämierung «Das goldene Ohr» findet dieses Jahr am 4. November im Zürcher Club Mascotte statt. Bis 19. Oktober können Kreative ihre Spots einschicken.Die diesjährige Prämierung will Frank Bienenfeld, Initiant des 1998 lancierten Anlasses, völlig neu aufgleisen: «Mehr feiern statt Cüpli-Event», sei die Devise, «mehr Jeans statt Bügelfalten». Auch verzichtet Bienenfeld diesmal auf einen Sponsor, den bisherigen Hauptsponsor Radiotele hat er «trotz gutem Angebot» ausgeladen. «Ich bin Radiotele sehr dankbar für die bisherige Unterstützung. Aber deren Kontakte brachten es mit sich, dass viel mehr Medialeute als Kreative kamen. Wir machen aber keinen zweiten Radio Day», sagt Bienenfeld. Sein Motto heisse deshalb «young, creative, independent». Doch die Radiobranche fühlt sich vor den Kopf gestossen und lanciert einen eigenen Spot-Award. (siehe S. 19)
(mk)

Tamedia platziert Das Magazin bei BaZ und BZ

Beilagen Das Magazin, die Samstagsbeilage des Tages-Anzeigers (TA), erscheint künftig auch in der Basler Zeitung (BaZ), der Berner Zeitung (BZ) sowie deren Kopfblatt Solothurner Tagblatt.

Beilagen Das Magazin, die Samstagsbeilage des Tages-Anzeigers (TA), erscheint künftig auch in der Basler Zeitung (BaZ), der Berner Zeitung (BZ) sowie deren Kopfblatt Solothurner Tagblatt.Beilagen Das Magazin, die Samstagsbeilage des Tages-Anzeigers (TA), erscheint künftig auch in der Basler Zeitung (BaZ), der Berner Zeitung (BZ) sowie deren Kopfblatt Solothurner Tagblatt. Ab dem 8. Januar 2005 wird es der abonnierten Auflage dieser drei Titel beigelegt. Damit steigt die gesamte Druckauflage von rund 280000 auf über 530000 Exemplare. Über die journalistische und optische Grundausrichtung des Magazins wacht künftig ein Herausgeberbeirat.

Pitch um Reiseland Irland

Tourismus Die irische Tourismusmarketingorganisation hat vier Agenturen zu einer Konkurrenzpräsentation eingeladen. Etathalterin McCann Erickson, Young & Rubicam, Euro RSCG und J.

Tourismus Die irische Tourismusmarketingorganisation hat vier Agenturen zu einer Konkurrenzpräsentation eingeladen. Etathalterin McCann Erickson, Young & Rubicam, Euro RSCG und J.Walter Thompson bewerben sich um das weltweite Werbe- und Mediabudget, das 50 Millionen Euro betragen soll. Laut einem Bericht des britischen Branchendiensts Brand Republic fokussiert Tourism Ireland seine Werbekampagnen auf die Märkte Grossbritannien, USA, Frankreich und Deutschland.

Publicis gibt Rätsel auf

TV-Werbung Ein Spot am Fernsehen hat hohe Erinnerungswerte. Das will die Printkampagne für Publisuisse beweisen.

TV-Werbung Ein Spot am Fernsehen hat hohe Erinnerungswerte. Das will die Printkampagne für Publisuisse beweisen.«Ein Bild sagt mehr als tausend Worte», rechnet uns der Volksmund vor. Aber wenige Worte können durchaus Bilder evozieren. Sie müssen nur auf etwas sehr Bekanntes hinweisen. Wer «Marilyn Monroe auf dem Lüftungsschacht» liest, sieht sofort die blonde Lady mit dem geblähten Rock vor sich. Noch schneller reagiert das Hirn auf Stichworte zu aktuellen TV-Spots. Zum Beispiel braucht man nur etwas von einer «steppenden oder dribbelnden Kuh» zu lesen, und schon tänzelt die virtuose Lovely vor dem inneren Auge.Amüsantes Multiple Choice
Die neue Publisuisse-Kampagne, entwickelt von Publicis, funktioniert nach diesem Prinzip und bringt somit «viel mehr als nur eine Argumentation für TV-Spots, nämlich eine Beweisführung für TV-Spots», wie CD Markus Gut überzeugt ist. Der Betrachter erlebt bei jedem Sujet gleich selber, wie gut TV-Werbung im Kopf haften bleibt. «Sie schafft messbar höhere Erinnerungswerte, weil sie multisensorisch anspricht und mehr Emotionalität entwickelt», lernen uns die Fachbücher.
Mit dem TV-Screenlook und dem amüsanten Multiple Choice ist die Kampagne nahe am beworbenen Produkt, und sie springt sofort ins Auge. Die Kampagne mit vier Anzeigen läuft seit Mitte August und ist noch bis Ende Oktober in der Schweizer Fachpresse zu sehen. Weitere Massnahmen sind geplant, wobei mit einem Banner auf der Werbewoche-Website bereits ein Anfang gemacht ist.
Stimmt die Publicis-These, wissen auch Sie die Antwort!
Andreas Panzeri

Entertainment mit Marken

Crossmedia Die von drei Cracks gegründete Firma a-tension will Marketing und Entertainment verknüpfen.

Crossmedia Die von drei Cracks gegründete Firma a-tension will Marketing und Entertainment verknüpfen.Drei Cracks in der Branche tun sich zusammen: Bruno Oetterli, Mehmet Inan und Jörg Rindlisbacher lancieren das neue Media-Service-Unternehmen a-tension, Media & Entertainment Marketing mit Sitz in Zürich. «Markenkommunikation in den elektronischen Medien als strategischen Wert etablieren», heisst der Fokus, dem sich die frisch gegründete Firma verschreibt. «Wir kreieren und managen Medienereignisse», bringt Inan das Leistungsangebot von a-tension auf den Punkt.«Mit uns führen Marken an den Märkten Gespräche, und Marken produzieren Unterhaltung», ergänzt Rindlisbacher. Der Hintergrund: Top-Marken drängen immer offensichtlicher in die Unterhaltungsindustrie vor. Besonders die jungen Zielgruppen würden immer mehr und spannendere Markenerlebnisse von den Medien einfordern. «In Bezug auf die elektronischen Medien kann man hier noch sehr viel mehr tun», erklärt Rindlisbacher. Zumal sich die junge Generation, welche a-tension vor allem ansprechen will, durch ein crossmediales Kommunikationsverhalten auszeichne. «Junge Menschen holt man immer weniger mit Inseraten ab, umso mehr aber via Direct Marketing, Internet, Handy und TV», so Rindlisbacher.
Weit gespannte Kernkomeptenz
Hier will a-tension ansetzen. Entsprechend weit ist die Kernkompetenz gespannt: Medien-Strategien, Sende-Sponsoring, Dauerwerbesendungen, Programme für TV-Sender, crossmediale Marketing- und Promotionsprogramme mit allen Mediengattungen, Werbezeitenvermarktung, Digital Entertainment Sponsor-Marketing, Mobile Marketing, Clubsysteme, Merchandising und Event-Marketing – in diesem breiten Rahmen bewegt sich das Angebotsspektrum. Um all diese Leistungen in hoher Qualität beizubringen, arbeitet a-tension mit einem Netzwerk spezialisierter Unternehmen zusammen (siehe Kasten unten).
Bruno Oetterli, privat und geschäftlich ein langjähriger Freund von Jörg Rindlisbacher, wird als VR-Präsident zwar im Hintergrund bleiben. Der Nutzen für die Radiotele, die bei a-tension den Bereich «Research und Planning» beisteuert, sei aber hoch. «Wir öffnen uns die Tür in Richtung Crossmedia und Sponsoring», so Oetterli. Und er ergänzt: «Bislang waren uns diese Aktivitäten praktisch verschlossen. Denn dafür muss man mit den Kunden in einen intensiven Dialog treten, was der Radiotele aber auf Grund ihrer Ausrichtung als reiner Vermarkter fehlte.»
Operativ geleitet wird die neue Firma von Mehmet Inan, wobei er Unterstützung erhält von Jörg Rindlisbacher, der nur einen Steinwurf vom Firmensitz entfernt zu Hause ist. Auch Aufträge seien bereits da. «Wir starten mit vier Projekten. Das zeigt mir, dass eine Nachfrage für unseren Ansatz vorhanden ist», so Inan.
Ein Top-NetzwerkHinter a-tension stehen drei in der Werbe- und Medienbranche bestens bekannte Namen: Radiotele-Chef Bruno Oetterli ist VR-Präsident. Jörg Rindlisbacher, ehemaliger CEO von Wunderman Cato Johnson, kommt nach einem Sabbatical zurück in die Marketing- und Entertainmentszene. Er wird VR-Delegierter von a-tension. Managing Partner im Dreierteam ist Mehmet Inan, zuletzt Geschäftsleiter der IP Productions («Ahead», «Amped Champ»).
Jeder der drei bringt spezifisches Know-how in die neue Firma ein: Inan, der vordem als Verkaufsleiter bei IP Multimedia tätig war, ist gleichermassen in der Vermarktung wie bei der Entertainment-Produktion zu Hause. Die Erfahrungen für Letztere holte er sich in der Musikindustrie, bei Radio 24, TeleZüri sowie bei Tele 24. In der Person von Jörg Rindlisbacher hat die a-tension einen erfahrenen Marketingexperten im Boot. Bruno Oetterli steuert mit seiner Radiotele das Vermarktungs-Know-how bei.
Keine Angaben machen die drei Partner zu den Anteilen, die jeder an der neuen Firma hält.
A-tension arbeitet mit einem Netzwerk, dessen Mitglieder zu den Top-
Anbietern gehören. Für den Bereich «TV Productions» ist es die eqal visual productions, welche Lea Rindlisbacher, der Frau von Jörg Rindlisbacher, und Christian Breitschmid gehört. Sie haben mit IP Productions bereits die Crossmedia-Formate «Ahead» und «Amped Champ» produziert und
arbeiten aktuell am Format «6 Pack» für MTV. Im Bereich «Internet & Club Solutions» ist der Partner Netvertising. Die «Agentur für zeitgerechte Kommunikation», wie sie sich selber nennt, realisiert bereits seit 1995 Projekte mit digitalen Medien.
Für den Bereich «Visuelle Gestaltung» steht das Zürcher Grafik-
Atelier Raffinerie (produziert unter anderem das Swiss Magazine und
aktuell Wordless). Den Bereich «Musik Produktion» steuern Domenico Ferrari (Ferrari Music) und das Musiclabel StraightAheadrec bei. Für die «Internationale TV-Distribution» arbeitet a-tension mit Quattro Media in München zusammen.
Der Geschäftssitz der a-tension befindet sich an der Carmenstrasse 28, 8032 Zürich, Tel. 043 322 00 04. (dse)
Bruno OetterliJörg Rindlisbacher
Mehmet Inan
Daniel Schifferle

Werber prophezeien mehr Onlinewerbung

Online/ Firmen mit kleinerem Werbebudget geben prozentual mehr aus für Onlinewerbung als Firmen mit grossen Werbeetats.

Online/ Firmen mit kleinerem Werbebudget geben prozentual mehr aus für Onlinewerbung als Firmen mit grossen Werbeetats.Online Firmen mit kleinerem Werbebudget geben prozentual mehr aus für Onlinewerbung als Firmen mit grossen Werbeetats. Trotzdem haben auch die grossen Werbeauftraggeber die Wirksamkeit von Onlinewerbung erkannt und prognostizieren starkes Wachstum der entsprechenden Budgets innerhalb der nächsten drei Jahre. Dies ist eines der Ergebnisse der Studie «Was Werber von Online-Werbung halten», welche das Webportal Search.chkürzlich zusammen mit dem Marktforscher Dr. Pascal Sieber & Partner durchgeführt hat.
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