Wenn der Chef gern Golf spielt, kann es durchaus sein, dass die Firma irgendwann ein Turnier veranstaltet.So geschehen bei Michi Frank, seines Zeichens CEO von IP Multimedia, der die IPM-Golf-Trophy ins Leben rief, um auch berufeshalber einmal ein bisschen auf dem Fairway herumdreschen zu können. Der Wettkampf wurde ausgetragen als Scramble, das heisst nach Teamwertung.Neben dem Shortlistautor starteten übrigens gleich drei weitere Golf-Neulinge in ihr erstes Turnier. Mit unterschiedlichem Erfolg: Glückskind Frank Bodin belegte (wie hätte es anders sein können?) den ersten Platz, die Mannschaft mit SWA-Geschäftsführer Jürg Siegrist fand sich in der Schlussabrechnung im fünften, dasjenige von Michi Frank im sechsten Rang.
Die nach Abendessen und Preisverleihung spontan von Hélène Müller von der Personalvermittlung Headaway & Stone und Christian Lindgens, Lindgens Global Asset Management, gesponserten Single Malts und Zigarren erfreuten nicht nur Zunge und Gaumen, sondern entlasteten gleich auch das Budget des Veranstalters. Weshalb sicher nächstes Jahr wieder ein IPM-Turnier durchgeführt werden kann.
Trotz viel Lob, gemosert wird jetzt doch noch ein bisschen. Als Anmerkung für die Veranstalter: Die mit Radiospotzeit in Höhe von 20000 Franken dotierte Prämie für ein Hole-in-One – gewonnen hat sie niemand – dürfte so gar nicht ausgeschrieben werden. Um Sponsoringauswüchsen entgegenzuwirken, verbietet nämlich das Amateur-Statut dem Nicht-Profigolfer, Preise in solcher Höhe anzunehmen. Dies jedenfalls ist im hinteren Teil der offiziellen Golfregeln des Royal & Ancient Golf Club of St. Andrews nachzulesen.
Mit der Cannes-Rolle war letzte Woche ein weiterer Wettbewerb auf dem Programm. Trefflich lässt sich dabei feststellen, was andere anscheinend besser gemacht haben. Der internationale Werbejahrgang 2004 darf übrigens als durchschnittlich bezeichnet werden. Zur Hochform aufgelaufen ist hingegen Moderator Claudio Zuccolini – übrigens beim IPM-Golf mit Bodin auf dem ersten Platz – der sich als Ex-Promi vorstellte: «Sie kennen mich vom Fernsehen her, ich war mal ein berühmter Moderator.» Natürlich freute sich Zucco diebisch, endlich wieder einmal Werbung anzusagen. Das sei ja auch bei Spozz auf SF DRS seine Domäne gewesen.
Sehr doppeldeutig hingegen die Bemerkung von Matthias Luchsinger, der Zuccolini als unsere Anke Engelke bezeichnete. Vermutlich wollte der Cinecom-CEO gar nicht auf die Einschaltquoten anspielen. Anyway – aus Moderatorensicht sind sowieso Regisseure und Produzenten schuld an schlechten Quoten – und sicher nicht die Anchormen.
Beat Fritschdarf als alter Zocker natürlich auch auf dem Golfplatz nicht fehlen. Nach Backgammon, Videogames und Billard-spielen allerdings ein eher jüngeres Hobby, weshalb die IP-Multimedia-Golf-Trophy das erste echte Turnier war, welches der Shortlistautor bestritt. Mit Erfolg, wie sich zeigte, denn in der Endabrechnung belegte das Team mit dem Rookie den dritten Platz. Und gewann, besser hätte man es nicht treffen können, vier Sony-Playstations.
Gewinner gabs auch in der Maag Event Hall an der von Cinecom durchgeführten Visionierung der Cannes-Rolle 2004. Sämtliche Shortlist-Platzierten und natürlich auch der einzige heimgeholte Löwe kamen dort nochmals zu Ehren.
Traumziel verfehlt: Keiner schaffte ein Hole-in-One.
Cannes-Rolle 2004: Nur ein durchschnittlicher Jahrgang.
Extrem angefressene Golfer: Single-Handicapperin Nadine Kündig mit Partner Peter Marti (l.) und IPM-CEO Michi Frank.
Siegerteam: Jürg Schubiger, Schubiger Möbel, mit Claudio Zuccolini, Marcel Bosshard und Frank Bodin (v. l.).
Flightpartner des Shortlistautors: Hélène Müller von Headaway & Stone und die Werber Martin Denecke (l.) und Roli Lacher.
Unterschiedliche Platzierungen: Theophil Butz (2.), Peter Lesch (6.) und Patrick Lienert (5.) am IPM-Turnier (v. l.).
Hatten Organisation und Turnier fest im Griff: Elena Bonomi (l.) und Bettina Singeisen von IPM, mit GC-Kyburg-Mitglied Roman Gasser.
Rechtzeitig aufs Dinner gekommen: Goldbach-CEO Klaus Kappeler mit Victor Zindel, Zindel Golf Services, und Jürg Siegrist (v. l.).
Beim Apéro in der Music Hall des Maag-Areals: Andres Brütsch, Matthias Luchsinger und Rudi Haller (v. l.).
Rettete mit dem Suva-Inserat und dem Bronze-Löwen quasi die Schweizer Ehre: Claude Catsky mit Partnerin Sally.
En-Vogue-Inhaber Claudio Tollardo mit Moreno Cavaliere vom Kategoriensponsor Publimedia und Daniel Pauletto, Cinecom (v. l.).
Engagement bei Outdoor: Die Christinger-Geschäftsführer Karlheinz Kaiser (l.) und Dani Weissbaum mit Freundin Sandra Bühlmann.
Unterhielten sich bestens: Muriel Meyer, von der Krea-Agentur Mifflin Schmid, und Cinecom-Marketingleiter Jean-Claude Bruhin.
Blendende Cüplilaune: Publicis-CD Philipp Skrabal (l.) mit Markus Ruf und Katja Puccio von Ruf Lanz.
Charmebolzen: Nina Wick (l.) von Meyer Schianchi Werbeagentur und Bettina Buccheri vom Parfum-Generalimporteur Puig S.A.
Frauenpower: Die beiden Advico-Juniors Karin Krummenacher und Laurence Bolinger mit Sabrina Arthur, Assi bei JvM (v. l.).
Ladies’ Night: Eve Gallagher, Tereza Stäheli, Annette Weisskopf und Josy Fernando (v. l.) auf der Pirsch in der Maag Event Hall.
Ein wirklich hübsches Paar: Judith Brändle von Vizeum Connections mit Simon Stauber von Orange an der Cannes-Rolle.
Freundschaft über die Agenturgrenzen hinaus: Axel Eckstein und Sacha Baer, JvM/Limmat, mit Pascal Baumann, Advico Y & R (v. l.).
Erfolgreiches Gespann, wenn es um Commercials geht: CD Danielle Lanz, Mitinhaberin Ruf Lanz, und Regisseur Serge Höltschi.
Vielleicht gehts das nächste Mal noch ein bisschen cooler: Die Geschäftspartner Matthew Katumba (l.) und Alex Taiganidis an der Bar.
Is it really direct? Remo Bachmann, Fisch Meier Direkt, Christian Hansen, Lowe Direct, sowie Oliver Künzler, Trendcommerce (v. l.).
Fachsimpeln über Juryarbeit: Cannes-Juror Bene Abegglen (l.) und Daniel Krieg, KSSJ, Jurymitglied beim Eurobest-Wettbewerb.