Fisch Meier betreut Helvetic Tours

Touristik Der Reiseanbieter Helvetic Tours hat Fisch Meier Direkt mit dem Gesamtetat für Markenführung und kurzfristige Angebotskommunikation betraut.

Touristik Der Reiseanbieter Helvetic Tours hat Fisch Meier Direkt mit dem Gesamtetat für Markenführung und kurzfristige Angebotskommunikation betraut.«Wir haben da angesetzt, wo Helvetic Tours schon einmal war, und eine Idee präsentiert, die für viel Gesprächsstoff sorgen wird», erklärt Gilbert Fisch, Geschäftsleiter der Adliswiler Dialogagentur, in einer Mitteilung. Die Kampagne soll pünktlich zur Lancierung des neuen Badeferienkatalogs Anfang Januar on air sein.

«Readerscan lichtet den Nebel»

Carlo Imboden, Verlagsberater und Entwickler des neuen Messgeräts, über Quotendenken und wettbewerbsfähige Zeitungen.

Carlo Imboden, Verlagsberater und Entwickler des neuen Messgeräts, über Quotendenken und wettbewerbsfähige Zeitungen.Herr Imboden, Sie sind Berner. Die Markteinführung Ihres Readerscan erfolgte jedoch in Deutschland. Hatten hiesige Verlage kein Interesse?Nein, ich war früher schon für die Berner Zeitung tätig und habe momentan einige Schweizer Anfragen. Jenseits des Rheins sind Leserschwund und Reichweitenverluste der Printmedien aber noch drastischer als hier zu Lande und entsprechend stärker ist auch der Handlungsdruck. Zudem anerbot sich mit der Holtzbrinck-Gruppe, zu der die Mainpost gehört, ein idealer, weil auch in anderen Bereichen äusserst progressiver Partner.
Neu an Readerscan ist nicht die Technologie, sondern deren Anwendung. Wie sind Sie draufgekommen, Nutzungsquoten für Zeitungen und Zeitschriften zu erheben?
Als Verlagsberater irritierten mich immer zwei Dinge: Erstens, dass jeder glaubte, seinen Leser zu kennen. Und zweitens die befragungstechnische Grundannahme, dieser Leser wisse, was er tut.
Als Verwaltungsrat des Marktforschungsinstituts IHA-GfK befasste ich mich zugleich mit Tele- und Radiocontrol. Ähnlich präzise und verlässliche Instrumente braucht auch die Presse, um gegen die elektronischen Medien bestehen zu können: Das dachte ich bereits Ende der 90er-Jahre. Aus dieser Vision ist in drei Stufen Readerscan entstanden.
Die Wettbewerbsfähigkeit in Ehren, aber fördert Ihr Tool nicht auch
redaktionelles Quotendenken?
Nur insofern «Quote» als Messbarkeit einer Veränderung verstanden wird. Bis anhin haben die Verlage doch nur mehr oder minder elegant im Nebel gestochert, wenn es um die inhaltliche Nutzung ihrer Produkte ging. Readerscan lichtet diesen Nebel endlich und ermöglicht es Redaktionen, ihre begrenzten Mittel optimal einzusetzen.
Der Stift-bewehrte Berater ersetzt also bald den Blattmacher und den Chefredaktor.
(lacht) Keine Sorge! Zur Interpretation und Umsetzung der Daten braucht es erfahrene Journalisten. Diese müssen allerdings fähig und willens sein zur kontinuierlichen Selbstkritik. Wir zeigen der Redaktion lediglich die Zielscheibe. Schiessen muss jeder einzelne Journalist selber.
Interview: Oliver Classen

Erdgas Zürich sponsert «Wohntraum-TV»

Sponsoring Die Immobiliensendung «Wohntraum-TV» hat Erdgas Zürich (EZ) als Sponsor gewonnen.

Sponsoring Die Immobiliensendung «Wohntraum-TV» hat Erdgas Zürich (EZ) als Sponsor gewonnen.EZ bestreitet im nächsten Jahr eine Informationsreihe zum Thema Energie, mit der die Vorteile von Erdgas als Heizenergie aufgezeigt werden sollen. «Wohntraum-TV» sei die richtige Plattform, um bestehende und zukünftige Kunden in einem entspannten Umfeld über Erdgas zu informieren, so EZ-Marketingleiterin Sabina Cadalbert.

Publicitas-Index sinkt im Oktober wieder

Anzeigenmarkt Nach vier positiven Monaten ist der Publicitas-Index im Oktober wieder um 0,8 auf 94,2 Punkte gesunken.

Anzeigenmarkt Nach vier positiven Monaten ist der Publicitas-Index im Oktober wieder um 0,8 auf 94,2 Punkte gesunken.Vor allem die politischen Inserate gingen zurück, nachdem im vergangenen Jahr die Parlamentswahlen für ein Hoch gesorgt hatten. Telekomfirmen und Automobilimporteure, die im Oktober 2003 stark in Werbung investiert hatten, halten sich heuer ebenfalls zurück. Die anderen Inseratekategorien weisen deutlich bessere Ergebnisse aus. So konnte der Index der Stellenanzeigen seinen Aufwärtstrend um 1,5 auf 121,8 Punkte fortsetzen.

Die Schweizer Bauern siegten

Award Erstmals hat der Verband Schweizer Presse den Q-Award vergeben, ein Preis, der «hervorragende» Fach- und Spezialpublikationen auszeichnet.

Award Erstmals hat der Verband Schweizer Presse den Q-Award vergeben, ein Preis, der «hervorragende» Fach- und Spezialpublikationen auszeichnet.Teilnehmen konnten alle 96 bisher vom Verband als Q-Titel anerkannten Zeitschriften. Dabei steht Q für Qualität, und diese wird nach bestimmten Kriterien bemessen.Den Top-Award erhielt die Zeitschrift Schweizer Bauer, weil sie – so die Jury – «ein eindrückliches Erfolgsbeispiel für konsequentes Leser- und Anzeigenmarketing» darstelle. So habe sie trotz schrumpfender Zahl von Landwirten die Auflage markant steigern können. In der Kategorie Qualität gewann der Titel La Forêt – Wald und Holz, weil er eine heterogene Zielgruppe gekonnt anspreche. In Sachen Marktauftritt hatte die Zeitschrift Immobilien-Business die Nase vorn und bei der Kategorie Innovationen schwang das Magazin HK Gebäudetechnik obenaus. Den Q-Award für Gestaltung schliesslich erhielt die Werbewoche für deren «modernes und leserfreundliches Layout» von Kircher Burkhardt, Berlin.
(mk)

Weniger Suchtmittelwerbung in Basel

Werbeverbote Im Kanton Basel-Stadt ist Werbung für Alkohol und Tabak neu auch auf privatem Grund untersagt, wenn dieser öffentlich einsehbar ist.

Werbeverbote Im Kanton Basel-Stadt ist Werbung für Alkohol und Tabak neu auch auf privatem Grund untersagt, wenn dieser öffentlich einsehbar ist.Der Grosse Rat hat das bisherige Verbot, das nur den öffentlichen Grund betraf, erweitert. Ausgenommen wurde – gegen den Widerstand der Linken – Werbung für Wein und Bier.

Markenmonitor zum Frühstück

Forschung Am 7. Dezember wird der Brand Media Monitor öffentlich vorgestellt.

Forschung Am 7. Dezember wird der Brand Media Monitor öffentlich vorgestellt.Das Marktforschungstool für Marketing- und Mediaplaner untersucht die 150 wichtigsten Schweizer Marken. Zur Präsentation mit Frühstück meldet man sich auf www.brandmediamonitor.ch an.

Baukasten wird gezimmert

Zeitungskombis Am 1. Januar 2005 löst der Metropool den Swisspool vom Metropool ab.

Zeitungskombis Am 1. Januar 2005 löst der Metropool den Swisspool vom Metropool ab.Zeitungskombis Am 1. Januar 2005 löst der Metropool den Swisspool vom Metropool ab – womit St. Galler Tagblatt, Neue Luzerner Zeitung (Neue LZ), Tribune de Genève und 24 Heures den direkten Anschluss an ein nationales Kombi verlieren. Die Titel suchen eine Alternative und scheinen dabei voranzukommen. Jürg Weber, Geschäftsleiter der Neuen LZ, rechnet damit, dass das neue Angebot bis im Frühjahr steht. «Anders als beim Metropool, der ein klassischer Pool ist, werden wir ein völlig neues Tool anbieten, das den Forderungen des Marktes nach mehr Flexibilität Rechnung trägt.»Weber spricht vom «Prinzip Baukasten». Konkret heisst dies wohl ein Rabatt bei gleichzeitiger Buchung mehrerer Metropool-unabhängiger Titel; je mehr Titel, desto höher der Rabatt. Wer sich am neuen Modell beteiligt, will er nicht sagen, nur, dass es sich um «leistungsstarke Verlagshäuser» handle, auch über den Röstigraben hinweg. Gemäss Weber versteht sich das neue Angebot ausdrücklich nicht als Ergänzung, sondern als Alternative zum Metropool.
(mk)

Österreich stellt den Jurypräsident des Lions Direct in Cannes

Awards Alfred Koblinger – Geschäftsführender Gesellschafter der Direktmarketingagentur Palla Koblinger Proximity in Wien – leitet die Jury der Lions Direct.

Awards Alfred Koblinger – Geschäftsführender Gesellschafter der Direktmarketingagentur Palla Koblinger Proximity in Wien – leitet die Jury der Lions Direct.Awards Alfred Koblinger – Geschäftsführender Gesellschafter der Direktmarketingagentur Palla Koblinger Proximity in Wien – leitet die Jury der Lions Direct am internationalen Werbefestival in Cannes. Laut Horizont.at kann die österreichische Werbung damit erstmals einen Jurypräsidenten für die Cannes Lions stellen.

Ein Hospiz für alle

Fundraising Cavegnwerbung bringt für das Zürcher Lighthouse Buddhisten, Christen und Muslime an den gleichen Sammeltopf.

Fundraising Cavegnwerbung bringt für das Zürcher Lighthouse Buddhisten, Christen und Muslime an den gleichen Sammeltopf.Das Lighthouse benötigt wie jedes Jahr Geld, um nicht schliessen zu müssen. Doch die Institution hat auch etwas mitzuteilen: Das Lighthouse, als einziges Sterbehospiz im Kanton, steht allen todkranken Menschen offen, in Würde ihre letzten Tage zu verleben und sich individuell auf den Tod vorzubereiten und Abschied zu nehmen. Das Hospiz kommuniziert diese Botschaft seit Jahren mit einem Teddybären, der in uns allen Erinnerungen an Geborgenheit weckt, so wie wir sie im Kindesalter in einem noch um uns besorgten Umfeld erleben durften. Für Markus Cavegn ist dieser Bär inzwischen zu ei-nem «Markenzeichen» geworden, so wie der Knorrli oder das Michelin-Männchen.Cavegnwerbung hat somit das bestens eingeführte Key Visual des Teddybären weitergeführt und einen Spot gedreht, der eine ebenso banale wie wahre Botschaft verkündet: «Egal, was du glaubst, als Mensch wirst du einmal sterben.» Gesammelt wird für das Lighthouse, damit das Sterben dort für alle so menschenwürdig wie nur irgend möglich sein kann.
Im Spot umgesetzt wird dieser Aufruf mit einer trotz der Ernsthaftigkeit des Themas witzigen Idee. Ein Teddy als Buddha gestylt schaut treuherzig ins Bild. Dazu der Kommentar: «Egal, ob Sie an Wiedergeburt glauben …» Dann wird aus dem Buddha ein Pfarrer und der Text sagt: «Oder weil Sie an die christliche Nächstenliebe glauben …» Der dritte Bär erscheint als Moslem: «Oder weil Sie an Allahs Barmherzigkeit glauben…» Schliesslich symbolisiert ein nackter Bär den Atheisten: «Oder wenn Sie an gar nichts glauben. Helfen Sie, weil auch Sie einmal sterben müssen.» Zu dieser Pointe fällt der Bär im Film tot um und das Logo des Lighthouse mit dem Spendenkonto wird eingeblendet.
Mit diesem gemeinsamen Auftritt aller wichtigsten Weltreligionen wurde die Institution Lighthouse «mit einem aktuellen gesellschaftlichen Thema verbunden», wie Cavegn meint. In einer Zeit, in der die kulturellen Unterschiede immer grösser werden, ist es angebracht, darauf zu verweisen, dass wir alle Menschen sind, mit den gleichen Wünschen und Nöten.
Regie beim Goodwill-Spot führte der mit «Achtung, fertig, Charlie» bekannt gewordene Mike Eschmann, produziert hat Hallerfilm und ein vielschichtiger Soundtrack mit Chorälen, indischen Klängen und muslimischen Gebeten wurde von Jingle Jungle dazu gestaltet.
Mit diesem Spot sammelt das Lighthouse Geld, um das Sterben für Menschen aller Religionen würdig zu machen.
Initiative zur RettungDas Zürcher Sterbehospiz Lighthouse wurde 1992 gegründet. Seit die Aids-Erkrankungen rückläufig und die Therapiemöglichkeiten besser sind, wird das Unternehmen von Geldsorgen geplagt. Seit Ende 2002 ist das Haus an der Carmenstrasse in Zürich deshalb auch für sterbende Krebspatienten geöffnet. Diese Öffnung erhöhte zwar die Patientenzahlen, verschärfte aber die finanzielle Situation, denn Kanton und Bund unterstützen diese Leistungen nur bei Institutionen, die sie mit einem Leistungsauftrag dazu verpflichten.
Die Zürcher Gesundheitsdirektion ist der Ansicht, die schmerzlindernde Betreuung Schwerstkranker sei durch bestehende akutmedizinische Institutionen gewährleistet. Der Lighthouse-Stiftungsrat macht hingegen geltend, das Hospiz spare dem Gesamtsystem Kosten, weil es dank Spenden und Freiwilligenarbeit deutlich billigere Pflegetage anbietet als öffentliche Institutionen.
Ein Initiativkomitee, getragen von namhaften Institutionen, hat inzwischen die kantonale Volksinitiative «Rettet das Zürcher Lighthouse» lanciert. Wann es zu einer Abstimmung kommen wird, ist noch offen. Die finanzielle Situation wird damit immer prekärer.
Präsident des Stiftungsrates für das Lighthouse ist Hans-Peter Portmann. Die Öffentlichkeitsarbeit wird von Doris Fiala-Goldinger koordiniert.
Andreas Panzeri

Shox-Dog

Sportbekleidung Die neuen Nike Shox sollen laut Werbeversprechen selbst durchschnittlich sportlichen Menschen Flügel verleihen.

Sportbekleidung Die neuen Nike Shox sollen laut Werbeversprechen selbst durchschnittlich sportlichen Menschen Flügel verleihen.Im aktuellen Spot von Wieden & Kennedy Amsterdam jagt ein «Mr. Average» einem Hot-Dog-Wagen hinterher. Kurz bevor der ins Meer stürzt, gelingt es dem Mann noch, seinen vor dem Lauf erhaltenen Hot-Dog mit Ketchup zu verfeinern. Der Spot wird bis Ende Jahr in Schweizer Kinos und am Fernsehen präsent sein. Flankiert wird er von einem «Web-only-Fortsetzungs»-Spot auf www.nikeshox.com, bei dem der Site-Besucher sein eigenes Gesicht auf dasjenige des englischen Flitzers setzen kann.

«Stevie Wonder» geht an die Marketing Trophy

Awards Die Bewohner der Mühlehalde stehen schon wieder auf einer Shortlist: Die Spendenkampagne des Blindenheims aus der Feder von Ruf Lanz wurde für die Swiss Marketing Trophy 2005 nominiert.

Awards Die Bewohner der Mühlehalde stehen schon wieder auf einer Shortlist: Die Spendenkampagne des Blindenheims aus der Feder von Ruf Lanz wurde für die Swiss Marketing Trophy 2005 nominiert.Ihre Konkurrenten in der Kategorie Nonprofit-Organisationen sind Arosa Tourismus mit der Arosa Card, das Wohnmarketing der Gemeinde Degersheim und Pro Senectute Basel-Stadt mit dem Alterszentrum Belchenstrasse.
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