Plakativer Optimismus

Aussenwerbung VI Die Branche glaubt an ihre Zukunft – wenn sie die Politik nicht abwürgt.

Aussenwerbung VI Die Branche glaubt an ihre Zukunft – wenn sie die Politik nicht abwürgt.Die letzten Jahre waren nicht freundlich zur Aussenwerbung. Ihr Nettoumsatz ist zwischen 2001 und 2003 von 603 Millionen auf 566 Millionen Franken gefallen. Doch die Branche lässt den Kopf nicht hängen, wie eine kleine Umfrage der Werbewoche zeigt.Besonders optimistisch gibt sich APG-Marketingleiter Roger Möschler. Obwohl sich die Schweizer Aussenwerbung im internationalen Vergleich bereits auf hohem Niveau bewegt, erwartet er eine weitere Steigerung des Marktanteils, besonders auf Kosten der Printwerbung. «In den nächsten fünf Jahren sollten 18 bis 20 Prozent erreichbar sein», hofft Möschler. Dem Umsatz sagt er ein Wachstum um 5 bis 7 Prozent voraus.
Etwas konservativer schätzt Beat Roeschlin, CEO von Clear Channel Plakanda. Das Medium Plakat werde seinen Marktanteil halten, glaubt er. «Ich sehe allerdings kein grosses Wachstum, es wird wohl unter
2 Prozent liegen.»
Den Daumen nach oben stellt Daniela Spadaro von der Agentur Optimedia/BG Media/Zenith More Media. «Unser Optimismus lässt uns auf eine Steigerung hoffen», sagt die Leiterin der Unit Aussenwerbung. Für den Aufbau, die Steigerung und Verankerung einer Botschaft bleibe das Plakat in jedem Fall ein ideales Mittel.
Plakatierung neu erfinden
Vorbehalte meldet Gustav C. Maurer an, Geschäftsleiter der Firma Plakatron: «Die Plakatierung muss neu erfunden werden», ist er überzeugt. Seit der Gründung der APG um 1900 sei das Medium grosso
modo gleich geblieben. Wenn die Aussenwerbung nicht auf Qualität achte, werde sie einen schweren Stand im intermediären Vergleich haben. Plakatron selbst setzt auf frontal zum Verkehrsfluss aufgestellte Flächen und Mehrfachträger wie den Prismenwender.
Innovative Konzepte sind auch bei den Konkurrenten gefragt. Die APG hat mit ihren Rollplakaten in den Bahnhöfen gute Erfahrungen gemacht. Für die Zukunft denkt Möschler an elektronische Plakate. Sie sollen nicht Werbespots abspielen, sondern wechselnde Plakatsujets zeigen, die etwa nach Tageszeiten geschaltet werden können. Der Idee stehen derzeit noch die Kosten, Vandalismusgefahr und das Strassenverkehrsgesetz entgegen.
Auch Roeschlin bedauert, dass der grosse Einsatz von Rollplakaten durch das Gesetz verhindert wird. Zurzeit erwartet er weniger Änderungen am Werbeträger selbst als in der Planung. Plakatstellen würden vermehrt nach erreichbaren Zielgruppen belegt, meint er. Trotz dem «segmented targeting» bleibe das Plakat aber ein Massenmedium.
Daniela Spadaro will über Innovationen nicht spekulieren: «Wir sind keine Media-Erfinder», erklärt die Beraterin. Chancen sieht sie in der Weiterentwicklung von Below-the-line-Massnahmen, der elektronischen Aussenwerbung und in der Verknüpfung verschiedener Kommunikationsmittel, um einen aktiven Werbekonsum zu fördern und Reaktionen auszulösen.
Domino-Gefahr
Einig zeigt sich die Branche gegenüber der Bedrohung durch Werbeverbote. Für Möschler sind sie unnütz, für Roeschlin eine «Heuchelei». Maurer erwartet, dass durch Verbote Märkte verloren gehen. Auch
Roeschlin warnt vor einem Dominoeffekt. Nach Suchtmitteln könnten fetthaltige Speisen oder Kleinkredite ins Visier der Politik geraten, glauben die Aussenwerber. Die Branche müsse sich dagegen wehren, dass die Profilierungsbedürfnisse von Politikern den Aufschwung abwürgen.
Stefano Monachesi

Feiner Binder

Mode Unter dem Label Weisbrod vertreibt die Weberei Weisbrod-Zürrer neu ihre eigene Krawattenkollektion. Seit Jahrzehnten stellt das Unternehmen aus Hausen am Albis Halsbinden für Weltmarken wie Strellson oder Tommy Hilfiger her.

Mode Unter dem Label Weisbrod vertreibt die Weberei Weisbrod-Zürrer neu ihre eigene Krawattenkollektion. Seit Jahrzehnten stellt das Unternehmen aus Hausen am Albis Halsbinden für Weltmarken wie Strellson oder Tommy Hilfiger her.Die hauseigene Produktion wird nur über www.weisbrod.ch vertrieben. Für Konzept und Design des virtuellen Ladens sowie seine Bildwelten, das CD und die Versandverpackung zeichnet die Luzerner Kreativagentur Velvet verantwortlich. Und für all diejenigen Herren, denen der perfekte Krawattenknopf bis anhin Bauchschmerzen bereitete, gibts sowohl auf der Site wie auch in der edlen Versandbox die Anleitung zum Binden.

Der diskrete Charme der Idiotie

Aufgefallen Der schlaue Journalist stellt respektive hält sich dumm. Denn Klugscheisser gibt es schon genug, besonders auf Redaktionen. Eine Einführung in unser aller Déformation professionelle.

Kolumne Der schlaue Journalist stellt respektive hält sich dumm. Denn Klugscheisser gibt es schon genug, besonders auf Redaktionen. Eine Einführung in unser aller Déformation professionelle.Mbwana, ein italienisches Sprichwort sagt: «Die Mutter der Idioten ist immer schwanger.» Und tatsächlich: Ihre Kinder tummeln sich überall, besonders oft aber vor Mikrofonen. Und hinter den Mikrofonen. Journalismus ist halt ein höchst attraktiver Beruf für unattraktive Köpfe.Nicht einfach ein Idiot, sondern ein öffentlicher Idiot zu sein, dagegen spricht auf den ersten Blick nicht viel. Viele Nussschädel leben strahlend damit. Von Selbstzweifel keine Spur. Nehmen Sie etwa den unverschämt erfolgreichen Riesentrottel … (Sie wissen es, ich weiss es, nur er weiss es nicht.) Was allerdings dagegenspricht: Idioten ähneln sich. Und Sie, Mbwana, gibt es nur einmal, Ihre Mutter hat Sie unter Schmerzen geboren – und nicht in der Hoffnung, ein Stück Dutzendware hervorzubringen.
Idioten sind Sklaven einer Methode: Profit ist oft das andere Wort für systematische, sprich: systemkonforme Dummheit. Deshalb hier eine kleine Checkliste journalistischer Techniken, die zwar erfolgreich sind, aber todsicher verblöden (inklusive Gegenmittelchen).
1. Sie spielen Trendtrottel. Wegen fehlender echter Neuigkeiten rufen Sie jeden Sonntag oder Donnerstag eine Tendenz respektive deren Tod aus: das Ende der FDP, die neue Jungfräulichkeit, die Rückkehr der Bartbinde. (Rezept dagegen: Okay, Ihr Chef will Trends. Beschränken Sie den Trend-Unfug auf Lead und Titel. Im Rest beschäftigen Sie sich mit Themen, die Sie wirklich interessieren.)
2. Sie fabrizieren Dr.-Oettker-Schlagzeilen. Man nehme: ein vernünftiges Thema, etwa die Probleme des Militärdepartements. Und befrage dazu einen Universalexperten, etwa einen Sektenforscher. Als Resultat erhalten Sie den Titel «VBS wie Sekte organisiert?» (Rezept dagegen: Lassen Sie es.)
3. Sie werfen die grosse Melkmaschine an. Kaum passiert etwas, telefonieren Sie wie der Teufel hinter kaum informierten Politikern hinterher. Aus den konfusen Antworten basteln Sie eine deftige Kontroverse. («SVP gespalten!») Rezept dagegen: Telefonterror macht durchaus Spass – wie jeder Unfug. Gehen Sie aber besser Storys nach, die fast vergangen sind. Dann können Sie mit cleveren Zitaten den ganzen Roman erzählen. (Zur Hölle mit Primeurs: Leser lieben abgeschlossene Romane!)
4. Sie leuchten in der Sonne der Prominenz. Ein Dutzend grosse Namen sagt im Vorbeigehen nichts (begeisterte Blick-Schlagzeile: «Das gibt es nur am WEF!»), oder ein grosser Namen sagt Ihnen ausführlich nichts (siehe das letzte CEO-Interview): Wo ein Mond strahlt, ist Nacht. (Rezept dagegen: Aus nichts sagenden Begegnungen mit Berühmtheiten nie Interviews, sondern Porträts machen: Hier lässt sich erklären, montieren, ergänzen. Selbst Filmstars sind nur so gut wie ihr Beleuchter.)
5. Verbrennen Sie Ihre Doktorarbeit. Und fliehen Sie: vom Schreibtisch zur Recherche. Am besten wechseln Sie in ein anderes Ressort: vom Feuilleton zu Sport oder Politik. Journalismus ist der Beruf, in dem man klüger über das schreibt, was man nicht weiss. (Die zwei besten Bundeshausjournalisten der Schweiz sind entflohene Musikkritiker.)
So weit einige Tipps. Natürlich ohne Gewähr. Denn aufgemotzte Aufmacher, Expertenzitate, Telefonstatements und Namedropping gehören nun mal zu unserm Handwerk – wie mit der Zeit leider auch solides Wissen. Die Grenze zur Idiotie ist dünn. Und vielleicht müssen wir alle früher oder später jenen Weg gehen, den schon so viele vor uns gegangen sind. Doch nicht heute, nicht morgen. Vorausgesetzt, Sie beherzigen ein allerletztes Sprichwort, Mbwana: «Dummheiten sind charmant, Dummheit nicht.»
Constantin Seibt sinniert im Grenzbereich von Dummheiten und blosser Dummheit.

> Constantin Seibt ist Redaktor der Wochenzeitung (WOZ).

Viva kommuniziert für Right To Play

Nonprofit Die Zürcher Kommunikationsagentur Viva betreut neu die humanitäre Organisation Right To Play (RTP).

Nonprofit Die Zürcher Kommunikationsagentur Viva betreut neu die humanitäre Organisation Right To Play (RTP).Ziel der Organisation mit Hauptsitz in Kanada ist es, rund 5 Millionen benachteiligte Kinder und Jugendliche Sport und Spiel erleben zu lassen. Um in Europa stärker Fuss zu fassen, baut RTP in Zürich eine weitere Niederlassung auf. Viva entwickelt zurzeit zusammen mit den Schweizer RTP-Vertretern Kommunikationsgrundlagen und -massnahmen, die 2005 umgesetzt werden sollen.

Riesenzirkus

Früh startete die Eventwoche. Bereits am Montag luden die Swiss Film Association (SFA) und das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) zur Verleihung des Edi’04 ins Zürcher Schauspielhaus.

Früh startete die Eventwoche. Bereits am Montag luden die Swiss Film Association (SFA) und das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) zur Verleihung des Edi’04 ins Zürcher Schauspielhaus.Beim Edi werden jeweils von einer hochkarätigen Jury aus den Kategorien Corporate Films, Commercials sowie Clip & Trailer die besten Schweizer Produktionen eines Jahres ausgezeichnet. Da es sich dabei nicht um den ersten Filmwettbewerb des Jahres handelt, sieht man auch den einen oder anderen Bekannten – wie den Blindenheim-Spot von Markus Ruf und Danielle Lanz, der nach seinen diversen internationalen Auszeichnungen nun auch noch nationales Gold gewann.Die Veranstaltung war ein grosses Get-together der Film- und Werbebranche, allerorten herrschte ein Riesenhallo, und einzig die Dramaturgie des Verleihungsprozederes haben die Verantwortlichen noch (immer) nicht ganz in den Griff gekriegt. Es ist zwar sehr nett, dass ganz Oscar-like alle Gewinner auf die Bühne gebeten werden und auch jeder noch mindestens ein Dankeschön ins Mikro hauchen darf. Aber wir sind doch schliesslich in Zürich-Schweiz und nicht in Hollywood-US-of-A.
SFA-Präsident Andres Brütsch gelobte denn in diesem Punkt auch umgehend Besserung. Schliesslich sei doch gerade Dramaturgie und Spannungsaufbau eine Kernkompetenz der Filmemacher, sagte er und erklärte diesen Punkt umgehend zur Chefsache. Ihm schien das Verleihprozedere ebenfalls zu lang und wenig stimmungsvoll. Immerhin – gut aufgemischt wurde der Ablauf von den Acapickels. Die beste Girl Group der Welt (oder hiess das die älteste Girl Group?) war ein Hammer. Schon der Einstieg – die Ladys gaben eine A-cappella-Version der Titelmelodie von «Star Trek» (vulgo Raumschiff Enterprise) zum Besten – stellte sich als echter Heuler heraus!
Belohnt wurde man für die Geduld auch noch mit einem grossen Buffet in der Oberetage des Schauspielhauses. Dummerweise hatte dies keiner der Redner so richtig annonciert, sodass einige Gäste schon kurz nach Ende des offiziellen Teils bereits laut zu meckern begannen (Shortlist-Autor inklusive), man habe sich beim Edi aufs Nicht-Bewirtungs-Niveau vom Goldenen Ohr begeben. Die frohe Kunde über das wartende Food Outlet machte aber via Buschtelefon schnell die Runde, und so waren alle wieder versöhnt.
Hochprofessionelle Themen standen tags darauf im Lakeside Casino Zürichhorn auf der Traktandenliste. Die Publimag lud zur traditionellen Verlagstagung für Fach- und Spezialpresse. Von der Durchsetzung der Qualität in der Fachpresse über einen Fitnesscheck für Fach- und Spezialverlage und von umsetzungsorientierter Leserschaftsforschung bis hin zur etwas langatmig vorgetragenen Unternehmensethik als Hemmschuh oder Erfolgsfaktor reichte der Themenmix, bevor es zur erstmalig durchgeführten Verleihung des Qualitätspreises Q-Award ging. Die Sieger hiessen: La Forêt – Wald und Holz in der Kategorie Qualität, Immobilien-
Business für den Marktauftritt, HK Gebäudetechnik für Innovation und Schweizer Bauer für den Gesamteindruck.
Was uns in den Media-Daten-Büros an der Kanzleistrasse letztlich aber am meisten freute, war die Auszeichnung der Werbewoche in der Kategorie Gestaltung. Sie, liebe Leserinnen und Leser, halten nun also im doppelten Sinne eine ausgezeichnete Fachzeitschrift in Händen.
Gut in Form zeigte sich Tagungsmoderator und Referent Karl Lüönd. Der in Small-talk und Diskussion eigentlich als eher sachlicher Gesprächspartner bekannte Leiter des Medieninstituts des Verbands Schweizer Presse zeigt sich auf der Bühne jeweils beseelt von einem sprühendem Esprit, welcher sich in seinen bisweilen sehr, sehr spitzen Bemerkungen zwischen den Zeilen niederschlägt – zum sichtlichen Vergnügen der Zuhörer, wie am Apéro von manch zufriedenem Gast zu vernehmen war. An und für sich hätte man gleich im
Lakeside übernachten können. Denn der Wirz-Cocktail’04 fand am folgenden Tag ebenfalls an den Seegestaden statt. Zum Thema «Frauen auf der Teppichetage: Wo sind sie geblieben?» leitete Moderatorin Mona Vetsch ein Podiumsgespräch mit so genannten Karrierefrauen, unter ihnen beispielsweise MGB-Generaldirektorin Gisèle Girgis-Musy oder Doris Aebi, Direktorin bei Björn Johansson Associates.
Was von einigen, vorab weiblichen Gästen bemängelt wurde: Von den erfolgreichen Kaderfrauen auf der Bühne befinde sich nicht eine in der Zwickmühle zwischen Familie mit Kind(ern) und Unternehmen. Und so sei eine wesentliche Perspektive in der Diskussion nicht vertreten gewesen. Was letztlich auch ein bisschen den Eindruck hinterliess, dass der Spagat zwischen Topkarriere und Familie wirklich ein nahezu unmöglicher zu sein scheint. Ganz im Gegensatz zum Spagat zwischen Familie und Apéro, wie die Gästeliste zeigte. Denn auf dieser waren auch einige berufstätige Mütter zu finden.
Last, not least gabs Ende Woche noch das reine Unterhaltungsprogramm. Auf dem Zürcher Bauschänzli erstrahlt nun wieder das Zelt des Zirkus Conelli, dessen Anblick nicht nur Kinderaugen erstrahlen lässt. Und just auf die Zeit der Türöffnung sah Zürich die ersten Schneeflocken der Saison. Zirkusdirektor Herbi Lips muss einen direkten Draht zu den für Zürich zuständigen Schneegöttern besitzen – oder er hat zusammen mit Stadtpräsident und Begrüssungsredner Elmar Ledergerber auf dem Fraumünster eine von uns noch nicht entdeckte Schneekanone montiert.
Beat Fritschim Vorweihnachtsrummel, denn die Festtage rücken näher – in Zürich jeweils daran zu sehen, dass sich die Bahnhofstrasse in ein Lichtermeer hüllt. Oder, dass auf Zürichs Wahrzeichen in der Limmat, dem Bauschänzli, ein Zirkuszelt steht. In diesem erlebte der Shortlist-Autor die Premiere des Zirkus Conelli. Und eben weil die Festtage vor der Tür stehen, drücken auch weitere Gastgeber der Kommunikationsbranche die Termine für ihre Events noch rasch in die Werberagenda; so stand neben Zirkus noch die Verleihung des Edi’04, die Publimag-
Verlagstagung und der Wirz-Cocktail’04 auf dem Wochenprogramm. Also nix von wegen stille Nacht.
Apéro im Schauspielhaus-Foyer: Von IPM Siri Fischer (l.) und Kommunikationsleiterin Bettina Singeisen mit Erwin Schnee von Adim.
Felix Courvoisier, Mitglied der Condor-Geschäftsleitung, mit Barbara Biesuz und Völkl-Marketingmanager Philipp Schnell (v. l.).
Wim Kolb (l.), Editor bei Frame Eleven, mit Anka Refghi, Beraterin bei der Identity-Agentur twfe, und Stefan Halter von IP Multimedia.
Grafikerin Tanya Weiss (l.) und Corinne Annaheim, Projektkoordinatorin bei Condor, mit 3D- und Compositing-Artist Dany Bittel.
Liessen die wilde Ultra-Party in Cannes nochmals Revue passieren: Martin Fueter von Condor und Markus Gyhr (l.) von Ultra Images.
Neue Firma gegründet, Part 1: Nadia Rosasco und Henriette Scherer (l.) von Rosas’n’Co mit Gelegenheitsregisseur Yves Spink.
Neue Firma Part 2: Andrew Katumba (l.) und Luzius C. Rüedi, neu mit Bossa Films, und Isabelle Plieninger.
Ray McCormack (l.), Producer von Soho@Topic Film, mit Regisseur Beat Rebmann und Stylistin Ezgi Cina.
Von JvM: Texter Dave Hanselmann (l.) mit Beraterin Christina und CD Alexander Jaggy.
Gute Kollegen bei einem gemütlichen Bierchen: Marc Haas (l.) von Frame Eleven mit Komponist Alex Kirschner.
Würden problemlos als Brüder durchgehen: Jürg Steudler (l.) von Regardez und Mike Helmy von Allcom Productions.
Rasch für ein Foto hingehalten haben auch Advico-CD Daniel Comte und Barbara Strahm.
Hohe Tiere: Schweizer-Presse-Präsident Hanspeter Lebrument (l.) mit Publimag-Werbeleiter und Tagungsorganisator Christian Rufener.
Gewonnen! Thomas Stuckert, Samuel Helbling und Pierre C. Meier (v. l.) freuen sich über den Quality-Award für die Werbewoche.
Waren zur Apérozeit ebenfalls im Lakeside zugegen: Viviane Rauch-Lyoth und Dani Truttmann von der NZZ am Sonntag.
Moderator Karl Lüönd mit Ulrich Utiger vom Schweizer Bauer und Daniel Kaczynski, Geschäftsführer Verband Schweizer Presse (v. l.).
Barbara Dohner (l.), Zürichsee-Zeitung, Guido Eberhard von der Automobil Revue und Michèle Meissner von Compress.
Darko Panic (l.), Publimag, mit Corinne Blaser, Crossmedia-Spezialistin bei Publimedia, und Jean-Christophe Francet, auch Publimedia.
Gastgeber des gelungenen Wirz-Cocktail’04: Wirz-Geschäftsführer Geri Aebi (l.) und VR-Vizepräsident Jost Wirz.
Daniel Matter (l.) von Matter & Partner,
Barbara Brugger, Wirz Brugger Lüthi Direkt, und Consultant Peter Urs Naef, UBGnetwork.
Zwei CEO unter sich vor der Lakeside-Bar: Christof Kaufmann (l.), OMD Schweiz, und Martin Knoll, McDonald’s Switzerland.
Kümmerte sich um die Gäste: Urs Binggeli von Wirz Corporate mit Leta Filli (l.) von Telekurs und Petra Rüegg, Fidelity Investments.
Diskutierten intensiv: Wirz-CD und GL-Mitglied Hanspeter Schweizer (r.) mit Ivan J. Wagner, Executive Director Ernst & Young.
Frauen für die Teppichetage der Zukunft: Sandra Ulrich (l.) von Pickpay und Daniela Schönholzer, Sunrise, mit Michel Ganouchi.
Mittlerweile eine echte Zürcher Zirkus-Dynastie: Katharina, Herbi, Christine und Chantal Lips (oben, v. l.) mit Nesthäkchen Kristina.
Beste Gesellschaft: Touring-Marketingleiter Reto Kammermann mit Sängerin Marianne Cathomen (l.) und der rassigen Yolanda Tavoli.
Extra für die Conelli-Premiere nach Zürich gefahren: Hassania und Jan Tanner von der Basler Agentur Tanner Communications.
Tranken zusammen Cüpli und unterhielten sich prächtig: PR-Spezialist Klaus J. Stöhlker und Unterhaltungsnudel Monika Kälin.
Unterwegs fürs kultige VIP-TV und «on air again» auf TeleZüri: Moderatorin Simone Zikmund und Produzent Peter Wyss.
Waren einmal mehr begeistert vom Weihnachtsprogramm des Zirkus Conelli: Schoscho Rufener (l.) und Frank Bodin.

Print-Media-Planer 05

Media-Tools Publicitas hat den Print-Media-Planer neu aufgelegt. Seit dem 22. November ist das aktualisierte Nachschlagewerk für die Werbeplanung verfügbar.

Media-Tools Publicitas hat den Print-Media-Planer neu aufgelegt. Seit dem 22. November ist das aktualisierte Nachschlagewerk für die Werbeplanung verfügbar.Erstmals sind alle Titel, die in der Mach Basic 2004 enthalten sind, mit den wichtigsten Informationen aufgeführt. Daneben enthält das 80-seitige Taschenbuch Basisinformationen über die Schweizer Bevölkerung, die Mediengattungen und ihre Bedeutung, Informationen zur Internetnutzung sowie wichtige Fachbegriffe aus der Werbewelt. Es ist bei jeder Publicitas-Filiale oder bei Silvia Gantner ([email protected]) für 30 Franken erhältlich.

PubliGroupe macht Plakat filmreif

Aussenwerbung V Die PubliGroupe-Tochter Cinecom bestückt Kinos mit F12- und F200-Leuchtplakaten und vermarktet sie auch selbst.

Aussenwerbung V Die PubliGroupe-Tochter Cinecom bestückt Kinos mit F12- und F200-Leuchtplakaten und vermarktet sie auch selbst.
1999 hat die PubliGroupe ihren 25- Prozent-Anteil am Aussenwerber Affichage an den französischen Plakatier JCDecaux verkauft und sich vollständig aus dem Plakatgeschäft verabschiedet. Nun kehrt die grösste Schweizer Inseratevermittlerin via ihre 100-Prozent-Tochter Cinecom zum Medium Plakat zurück. Denn im Oktober hat die Kinovermarkterin mit dem Multiplex Flon in Lausanne das erste Kino mit F12- und F200-Leuchtplakaten (City-Light-Poster) bestückt. Konkret wurden dort im Kinofoyer ein F12- und drei F200-Plakatträger installiert. Auch an der Aussenfassade des Gebäudes hat die Cinecom Hand angelegt: An der Nordwand entlang der Strasse hat sie vier F12- Plakate platziert.Das Flon ist nur das erste mit Plakaten ausgerüstete Kino, ein zweiter Plakatstandort ist bereits in Planung, und zwar beim Multiplex Balexert in Genf. Dort sind im Eingangsbereich ein F12 und im Foyer vier F200 vorgesehen.
Dies ist zwar erst ein zaghafter Einstieg ins Medium Plakat. Zudem lassen sich nicht alle Kinos im Innern und noch weniger aussen mit Plakatträgern ausrüsten. Doch das Potenzial mit insgesamt 484 Kinos in der ganzen Schweiz ist gross. Bis wann die Cinecom über ein (schweizweites) Plakatnetz verfügt, kann Roger Baur, der bei Cinecom den Bereich Plasmedia (Screens) leitet und auch für den Plakatausbau zuständig ist, jedoch nicht sagen. «Wie schnell wir vorankommen, hängt vom Einverständnis der Kinobesitzer und von den behördlichen Baubewilligungen ab», sagt er.
Die Plakate sind sowohl als ganzes Paket als auch einzeln bei der Cinecom in Zürich buchbar. Doch dereinst will die Vermarkterin sie vor allem crossmedial anbieten – in Kombination mit Kinospots, Werbung auf Tickets, Popcorntüten oder Screens. Und natürlich auch in Ergänzung zu Sat 1 oder dem Kinomagazin Close-up, die die Cinecom ebenfalls vermarktet. «Die Plakate sind einfach der nächste Schritt in eine abgerundete Vermarktung des Mediums Kino», sagt Baur.
Was der Cinecom beim Medium Plakat noch fehlt – ein schweizweites Netz –, steht ihr jedoch bei den Screens mittlerweile zur Verfügung (ohne Tessin). In derzeit 36 Kinos sind je drei bis 24 Screens angebracht, die mit Werbung gespeist werden können. Da jeder Screen einzeln ansteuerbar ist, sind sie auch einzeln buchbar. Ein 30-Sekunden-Spot während einer Woche auf dem ganzen Netz kostet 16250 Franken, die Wochenreichweite beträgt 14,8 Prozent bei der Kinozielgruppe 14 bis 34 Jahre. Auch das Kino-Screen-Netz ist noch ausbaufähig, anders als bei den Plakatstellen, deren Ausbau die Cinecom vorantreibt und finanziert, müssen die einzelnen Kinobesitzer selbst in Screens investieren. Die Cinecom vermarktet sie nur.
IP Multimedia hat Screens in neun CasinosAuch der Vermarkter IP Multimedia (IPM) wartet im Schweizer Werbemarkt mit einem neuen Screen-Angebot auf: Zu seinen bisherigen Netzen an Tamoil-Tankstellen, in Swisscom- und Manor-Läden, in Bussen sowie in Bars werden sich neu Screens in neun Schweizer Spielcasinos hinzugesellen.
Achtzehn 37- bis 42-Zoll-Bildschirme strahlen dort während 12 bis 18 Stunden pro Tag Werbung aus. «Ihre Botschaft erreicht pro Monat mehr
als 26000 Personen in der ganzen Schweiz», schreibt die IPM dazu. Ein 20-Sekunden-Spot auf dem ganzen Casino-Netz kostet pro Monat 13015 Franken. (mk)
Crossmedia im Kino – mit Plakaten, Screens, Spots und vielleicht bald auch Popcorntütenwerbung.
Markus Knöpfli

Deutschland interessiert sich für SPR

Plakatforschung Nun hat auch Deutschland ein Auge auf den GPS-basierten Swiss Poster Research geworfen.

Plakatforschung Nun hat auch Deutschland ein Auge auf den GPS-basierten Swiss Poster Research geworfen.Das Plakatforschungsprojekt Swiss Poster Research (SPR), das mittels GPS (Global Positioning System) die Kontaktchancen von Plakatstellen erhebt, stösst in Deutschland auf wachsendes Interesse. Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (AGMA) in Frankfurt am Main, eine Art Pendant zur Wemf, hat kürzlich rund 200 SPR-Mobilitymeter bestellt. Das Mobilitymeter, ein handygrosses Gerät, wird von der Testperson eine Woche getragen und speichert Signale von mindestens vier Satelliten, wodurch die Wegstrecken der Testperson nachgezeichnet werden können. Damit werden auch Aussagen über die Kontaktchancen der passierten Plakatstellen möglich.Solche Daten will die AGMA im ersten Halbjahr 2005 in zwei noch nicht bestimmten Ballungsräumen erheben, sagt Christiane Korch, bei der AGMA zuständig für Radio, TV und Plakat. Bei den Feldtests sollen etwa 800 bis 1000 Probanden zum Einsatz kommen. Zum Vergleich: Für die derzeit laufende SPR-Datenerhebung in Zürich werden 1800 Testwochen und 325 Mobilitymeter benötigt.
Mit der Bestellung der Geräte sei noch kein definitiver Systementscheid gefällt, sagt Korch. Allerdings hatte die AGMA bereits Anfang Jahr mit 25 SPR-Mobilitymetern Tests durchgeführt. Korch: «Das SPR-System funktioniert.»
In der Schweiz kam man über ein Pilotprojekt in Winterthur schon im Mai 2003 zu derselben Erkenntnis. Die Stadt war in 321 Testwochen zur Hälfte erhoben worden, Anfang 2004 folgte die zweite Tranche. Danach nahm man Zürich in Angriff. Gemäss Felix Mende von der SPR-Geschäftsstelle ist die Limmatstadt zu gut 50 Prozent erhoben, und die Auswertung der Winterthurer Daten steht «kurz vor dem Abschluss». Wann sie präsentiert werden, ist unklar, zumal noch kein Planungstool zur Verfügung steht. Ein solches wird gemäss Mende erst «konzeptionell entwickelt». Immerhin steht fest: Genf wird als nächste Agglo mittels SPR-System ausgemessen.
Markus Knöpfli

Schweizer gewinnt internationalen Preis

Awards Jens Kull, CD der Basler Werbeagentur TeleBest, hat den Zuschauerpreis des internationalen Medienkunstpreises für seinen Kurzfilm «Makromorphosis» erhalten.

Awards Jens Kull, CD der Basler Werbeagentur TeleBest, hat den Zuschauerpreis des internationalen Medienkunstpreises für seinen Kurzfilm «Makromorphosis» erhalten.Der Preis wird vom Südwestrundfunk und dem Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe in Coproduktion mit dem Schweizer Fernsehen und Arte verliehen. Aus über 540 Eingaben wurden 50 nominiert. Die Jury verlieh vier Preise an Künstler in Deutschland, den USA und Dänemark.

Vor dem Sprung nach Italien

Aussenwerbung IV Die Auslandspläne der Affichage konkretisieren sich. Erste Station dürfte Norditalien sein.

Aussenwerbung IV Die Auslandspläne der Affichage konkretisieren sich. Erste Station dürfte Norditalien sein.Anfang Jahr hat es Affichage-CEO Christian Kauter schon angekündigt: Der Schweizer Aussenwerber will aus dem engen heimatlichen Korsett ausbrechen und auf drei Arten in Deutschland und generell im grenznahen Ausland tätig werden. Zum einen durch Beteiligungen an grösseren Aussenwerbefirmen, dann über Plakatkonzessionen für Städte und drittens durch den Einstieg bei kleinen Plakatfirmen in Grenznähe. Zwar hat das zu Ende gehende Jahr weder die eine noch die andere Option zur eindeutigen Favoritin werden lassen. Doch die Türen sind weiter aufgegangen, und es scheint, dass ein Gang nach Italien für Affichage zumindest die zeitlich und finanziell berechenbarste Variante ist. Jedenfalls hat Kauter sein Auge auf die Lombardei geworfen: «Diese Region wird punkto Einkaufsverhalten, Verkehr und Pendlerströmen immer mehr zu einem Wirtschaftsraum. Wir haben deshalb mittels einer Studie eruiert, mit was für einem Konzept wir in diesen Markt eintreten könnten», sagt er. Mittlerweile hat die Affichage «für die Lombardei ein Projekt in der Schublade», dieses sei jedoch noch nicht im Umsetzungsstadium, betont er.
Deutscher Markt in Bewegung
In Deutschland dagegen ist punkto Aussenwerbung zwar vieles im Fluss, aber mit wenig konkreten Aussichten. Im Aussenwerbemarkt, der auf einige Gross- und unzählige Klein- und Kleinstfirmen aufgeteilt ist, mischt Affichage bereits in kleinem Rahmen mit: In Stuttgart ist man zu 25 Prozent an der JCDecaux-Tochter Klett-Decaux beteiligt, welche die örtlichen Buswartehallen bewirtschaftet. Doch Kauter relativiert: «Das ist ein besseres Finanzinvestment, wir sind dort weder operativ noch strategisch eingebunden.» Die Beteiligung sei jedenfalls nicht geeignet, um von dort aus weiter nach Deutschland vorzustossen.
Der Einstieg über Plakatkonzessionen ist derzeit nicht möglich, weil die ersten frühestens in zwei bis vier Jahren auslaufen. Seit einem Jahr ist ein Grossteil dieser Konzessionen zudem in der Hand des Grossflächenanbieters Ströer. Dieser hatte im letzten Dezember den Gemeinden deren gemeinsame Plakatfirma Deutsche Städte-Medien GmbH (DSM), die bisherige Nummer 1, abgekauft und ist nun seinerseits zur Nummer 1 aufgerückt.
Mit der Übernahme der DSM durch Ströer kam in Deutschland der gesamte Aussenwerbemarkt in Bewegung – mit marktkonsolidierenden Folgen. So hat kürzlich die Hellweg Werbe GmbH die Vermarktung ihrer Plakate dem mittelständischen Anbieter akw übertragen, mit dem Ziel, beispielsweise in Dortmund, wo Hellweg relativ stark ist, gemeinsam mehr Plakatflächen anbieten zu können als Ströer/DSM. Im September haben sich zudem mehrere kleinere Anbieter zur Vermarktungsgesellschaft Plakatunion zusammengeschlossen (siehe Kasten), ebenfalls um Ströer/DSM besser die Stirn bieten zu können. Weitere solche Zusammenschlüsse dürften folgen. Affichage und JCDecaux blieben bisher jedoch abseits.
Die DERG – ein grosser FischDas könnte sich jedoch ändern, falls die Deutsche Bahn – wie in der Vergangenheit immer wieder gemunkelt – ihre Deutsche Eisenbahn Reklame GmbH (DERG), die Nummer 3 unter den Aussenwerbern, tatsächlich abstossen wird. Ob es 2005 tatsächlich so weit kommt, ist unklar. Erste Anfragen an potenzielle Interessenten seien via Banken bereits herumgereicht worden, sagt Kauter.
Konkret sei aber noch nichts. «Wir wissen nicht, wie seriös die Angelegenheit ist, zu einer Due Diligence ist es jedenfalls noch nicht gekommen», sagt der Affichage-CEO. Eines steht für ihn aber fest: «Eine Ausschreibung würden wir prüfen.» Und um einen Fisch dieser Grösse an Land ziehen zu können, würde er auch ein weiteres Joint Venture mit JCDecaux in Erwägung ziehen, ähnlich dem bei Europlakat International (EPI) in Osteuropa (siehe Seite 22). Doch er betont: «Ein solches Zusammengehen war bisher kein Thema, und wir sind JCDecaux gegenüber ausserhalb des EPI-Raumes auch zu nichts verpflichtet.» Nicht ausgeschlossen ist übrigens, dass JCDecaux seinen 35-Prozent-Anteil, den er seit Anfang Jahr bei Wall hält, weiter erhöhen wird.
Zwölf Aussenwerber bei PlakatunionErst waren es elf mittelständische Aussenwerbeunternehmen, die sich zur Plakatunion zusammengeschlossen haben, mittlerweile sind es schon zwölf – und weitere haben ihr Interesse angemeldet. Mit von der Partie ist immerhin die Ilg Aussenwerbung, der bislang zehntgrösste Plakatierer in Deutschland (Umsatz: 10,2 Millionen Euro). Somit werden ab 2005 mehr als 30 000 Werbeträger bundesweit unter einem Vermarktungsdach angeboten.
Noch ist das Angebot punkto Abdeckung nicht sehr homogen. Trotzdem ertönt auf der Homepage
plakatunion.de Jubel: «Wir sind der drittgrösste nationale Anbieter von Plakatwerbung in Deutschland.» Sitz der Marketing- und Vertriebsgesellschaft ist Hagen. Am letzten Wochenende wurde die Wahl von Claudius von Soos, bisher Media-Koordinator bei RTL, zum Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bekannt gegeben. Ziel der Plakatunion ist es, Synergieeffekte zu erzielen, neue Kunden auf die Grossfläche zu locken und aktives Marketing zu betreiben. (mk)
Deutschlands umsatzstärkste AussenwerberDas Kölner Unternehmen Ströer hat sich mit der Übernahme des Marktführers, der Deutschen Städte-Medien (DSM), von Platz 2 der umsatzstärksten Unternehmen auf den 1. Rang katapultiert. Der kumulierte Gesamtumsatz des neuen Unternehmens betrug im Jahr 2003 knapp 480 Millionen Euro. Auf Platz 2 und 3 folgen die Freund-Gruppe mit 167,2 Millionen Euro und die Deutsche Eisenbahn Reklame (DERG) mit 166,4 Millionen Euro. Auf Platz 4 liegt dann bereits die französische
JCDecaux mit 152,8 Millionen Euro, auf Platz 5 die Wall-Gruppe mit
82,9 Millionen Euro. Nebenbei: Im europäischen Vergleich liegt Ströer/DSM auf Platz 3 hinter JCDecaux und Clear Channel. (mk)
Einstiegsmöglichkeit? Möglicherweise steht die Deutsche Eisenbahn Reklame GmbH bald zum Verkauf.
Im DERG-Portfolio: Buswerbung.
Markus Knöpfli

Chirpy, Chirpy, Cheap, Cheap

Detailhandel Kürzlich hat Coop die Preise von 50 Markenartikeln gesenkt.

Detailhandel Kürzlich hat Coop die Preise von 50 Markenartikeln gesenkt.Trotz Preisabschlägen zeigte der Vergleich des SF-DRS-Konsumentenmagazins Kassensturz, dass fast alle Produkte bei der Konkurrenz immer noch billiger sind. Diesen Umstand haben sich Denner und seine Agentur ViznerBorel zu Nutze gemacht und ein Gelegenheitsinserat geschaltet. Nebst Seitenhieb in der Headline listete der Discounter den Preisvergleich mit 44 Produkten auf.

Best of Print Advertising

Marktforschung Heinz-Ketchup, Mövenpick und Triumph schalteten im dritten Quartal dieses Jahres die beliebtesten Anzeigen in den Schweizer Medien.In Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Demoscope präsentiert Publimedia den Leserinnen und Lesern der Werbewoche fünfmal pro Jahr einen Auszug der Resultate aus dem Advertising-Index (AX-Print). Dieser Index (siehe unten) ist ein Modul des Market Radar und misst die Beliebtheit von Anzeigen. In den Kästen links und rechts befinden sich Anzeigen, die in der betreffenden psychografischen Zielgruppe die grösste Akzeptanz erzielten. Die drei Sujets, die bei der gesamten Stichprobe, also bei allen vier Zielgruppen insgesamt, am besten abschnitten, werden unter dem Titel «Top Three» gezeigt. (ww)

Marktforschung Heinz-Ketchup, Mövenpick und Triumph schalteten im dritten Quartal dieses Jahres die beliebtesten Anzeigen in den Schweizer Medien.In Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Demoscope präsentiert Publimedia den Leserinnen und Lesern der Werbewoche fünfmal pro Jahr einen Auszug der Resultate aus dem Advertising-Index (AX-Print). Dieser Index (siehe unten) ist ein Modul des Market Radar und misst die Beliebtheit von Anzeigen. In den Kästen links und rechts befinden sich Anzeigen, die in der betreffenden psychografischen Zielgruppe die grösste Akzeptanz erzielten. Die drei Sujets, die bei der gesamten Stichprobe, also bei allen vier Zielgruppen insgesamt, am besten abschnitten, werden unter dem Titel «Top Three» gezeigt. (ww)
Best of NorthwestAffinität der Anzeigen bei den Supportern im «Yuppieland»
Gold (170) Startklar Reisen AGVergleichen Sie uns genau …
(Grafo-Litho GmbH, D-Fellheim)
Silber (146) Eichhof
Lemon (Masciadri)
Bronze (143) Natuzzi (Switzerland) AG
Englisches Wort/Modell EGO (J. Walter Thompson, Mailand, und JWT+H+F, Zürich)
get_footer();