SV Schweiz gibt Werbeetat nach Österreich

Catering SV Schweiz hat mit der Agentur Unique einen neuen Werbepartner an Bord gezogen. Die Österreicher setzten sich erfolgreich gegen internationale Mitbewerber durch.

Catering SV Schweiz hat mit der Agentur Unique einen neuen Werbepartner an Bord gezogen. Die Österreicher setzten sich erfolgreich gegen internationale Mitbewerber durch.Für das Cateringunternehmen SV Schweiz – eine Tochter der SV Group – wird Unique vor allem im Geschäftsfeld SV Business die Kommunikation in den rund 320 Restaurants konzipieren und gestalten. In der Schweiz ist SV Group neben den Geschäfsfeldern SV Business auch mit SV Care, SV Event und SV Hotel tätig. Zielsetzung für das nächste Jahr ist es, mit den von Unique entwickelten Werbekampagnen neben einer Erhöhung der Umsätze auch die Gästeloyalität zu steigern und neue Gäste zu generieren.

Jobwinner.ch überarbeitet Angebot

Online-Märkte J/ obwinner.ch hat sich einem Relaunch unterzogen.

Online-Märkte J/ obwinner.ch hat sich einem Relaunch unterzogen.Online-Märkte Jobwinner.ch hat sich einem Relaunch unterzogen. Unter dem neuen Claim «Bringt die richtigen Leute zusammen» zeigt sich die Stellenplattform mit einem neuen Design und erweiterten Funktionen. Stellenanbieter erhalten jetzt nach der Inserateaufgabe direkt eine Auswahl an passenden Stellengesuchen. Den Arbeitssuchenden steht ein persönliches Cockpit zur Verfügung, in welchem Inserate als Favoriten gespeichert, Suchabos verwaltet, Stellengesuche aufgegeben und Bewerbungsunterlagen hinterlegt werden können. Realisiert wurde das Redesign von Futurecom Interactive.

Schneller, öfter, mehr

SBB-Fahrplanwechsel JvM/Limmat führt die Veränderungenmit neuen Schilder-kampagne-Sujets ein.

SBB-Fahrplanwechsel JvM/Limmat führt die Veränderungenmit neuen Schilder-kampagne-Sujets ein.
In der Geschichte der SBB steht der grösste Fahrplanwechsel bevor. Am 12. Dezember werden 90 Prozent aller Zugsverbindungen angepasst. Was diese Veränderung für die grösste Reise- und Transportfirma der Schweiz bedeutet, wird einem erst klar, wenn man ein paar Eckwerte kennt: Jeden Tag befahren 7000 Züge das 3000 Kilometer lange Netz der SBB, und über 27 000 Angestellte sorgen für das reibungslose und sichere Funktionieren des Unternehmens. Jährlich sind über 250 Millionen Personen und rund 55 Millionen Tonnen Güter mit der Bahn unterwegs, was rund 87 Prozent der gefahrenen Personenkilometer und gegen 90 Prozent der Tonnenkilometer im Güterverkehr entspricht. An beinahe 800 Bahnhöfen halten die Züge im Stunden- oder Halbstundentakt. Für den Betrieb, Erhalt und Unterhalt der Infrastruktur erhalten die SBB vom Bund um die 1,3 Milliarden Franken.Einfacher und bequemer reisenWenn in wenigen Tagen die erste Etappe von Bahn 2000 gut 17 Jahre nach dem Ja des Souveräns vom Gleis rollt, dann bedeutet das nicht einfach mehr Gleise, neue Strecken und besseres Rollmaterial, sondern zwölf Prozent mehr Züge, häufigere Verbindungen und damit bequemeres und einfacheres Reisen. Diese Kapazitätssteigerung machte eine totale Umkrempelung des gesamten Fahrplans unumgänglich. Und diese wiederum eine umfassende Information der Kundschaft, für welche die Veränderungen grössere Umstellungen und unter Umständen Anpassungsschwierigkeiten bedeuten. Nebst den Below-the-line-Massnahmen für die Vermittlung der Neuerungen galt es, die SBB auch auf der Image-Ebene zu stärken. Immerhin kann sie dank den Neubaustrecken ihre USPs wie erhöhte Takte und kürzere Reisezeiten noch glaubwürdiger machen.
Die von der Werbeagentur Jung von Matt/Limmat konzipierte Dachkampagne «Lebensstationen», die mit persönlichen Erinnerungen in romantischen Bildern widerspiegelte und Bezug zu den SBB nahm, wird jetzt auch als erweiterte Plattform für die Nutzenkampagne eingesetzt.
Die integrierte Kommunikationskampagne umfasst Plakate, Mega-Poster, Anzeigen, TV-Spots, E-Boards, POS-Material sowie Online-Aktivitäten und stellt unter dem Motto «Mehr Zug für die Schweiz» die diversen Verbesserungen der SBB auf witzige Weise in den Mittelpunkt. Bildlich spitzt zum Beispiel das verschwommene Motiv «Whoosh!» die hohe Geschwindigkeit und damit die Zeitersparnis zu. Der erhöhte Takt
dagegen wird anhand zweier blau-roter Stationsschilder mit der Aufschrift Ping und Pong dargestellt.
Auch der Schilderwald, der die häufigeren Verbindungen visualisiert, baut auf dem Key Visual des typischen SBB-Schildes und macht gleichzeitig die Angabe des Absenders überflüssig. Der hohe Bekanntheitsgrad sowie die Kundenzufriedenheit von über 80 Prozent erklären den emotionalen und selbstbewussten Auftritt der Marke und die knappe Botschaft mit Nutzen und Datum.
Öfter ein Zug: Die Plakatkampagne von JvM/Limmat setzt die zahlreichen Verbesserungen, die der neue Fahrplan bringt, witzig in die Landschaft. >> Seite 9
Die neuen Plakate setzen die Verbesserungen der SBB – wie etwa die Zeitersparnis – witzig ins Zentrum.
Luca Aloisi

Jung von Matt/Limmat wirbt für Avia

Tankstellenbetreiber Die Zürcher Werbe-agentur Jung von Matt/Limmat hat das Budget von Avia gewonnen.

Tankstellenbetreiber Die Zürcher Werbe-agentur Jung von Matt/Limmat hat das Budget von Avia gewonnen.Tankstellenbetreiber Die Zürcher Werbeagentur Jung von Matt/Limmat hat das Budget von Avia gewonnen. Die Vereinigung unabhängiger Schweizer Importeure von Erdölprodukten betreibt ein Netz von 700 Tankstellen in der Schweiz und ist zudem im Heizöl- und Schmiermittelgeschäft tätig. Jung von Matt setzte sich in einer Konkurrenzpräsentation gegen zwei Mitbewerber durch. Erste Massnahmen des neuen Kommunikationsauftritts werden im neuen Jahr zu sehen sein. Avia wurde zuletzt von Metzgerlehner in Erlenbach betreut.

Spät berufen

Kathy Horisberger sieht es als ein gutes Zeichen der Zeit, dass sie als erste Frau die Chefredaktion der grössten Zeitung der Schweiz übernehmen kann.

Kathy Horisberger sieht es als ein gutes Zeichen der Zeit, dass sie als erste Frau die Chefredaktion der grössten Zeitung der Schweiz übernehmen kann.Eigentlich hätte sie nun ihren Alltag immer mehr geniessen können. Die drei Kinder sind praktisch aus dem Haus und der 80-Prozent-Job als stellvertretende Chefredaktorin gerade richtig. Doch dann kündigte vor gut einem Monat Chefredaktor Dominic Geisseler und die Presseleitung bot Horisberger den Job an. Nach Gesprächen mit dem Kommunikationschef und Hansueli Loosli, dem Vorsitzenden der Geschäftsleitung von Coop Schweiz, war der Fall für Horisberger klar: «Hier kannst du als Frau nicht kneifen!» Denn in der 102-jährigen Geschichte der Coop Presse hatte noch nie eine Frau der Redaktion vorgestanden.Die «überwältigenden Reaktionen» von Kolleginnen und Kollegen bestätigten sie in ihrem Entscheid, die Freude war gerade bei den Frauen gross, da Chefredaktorinnen in der Medienlandschaft immer noch eine Seltenheit sind. Kathy Horisberger ist wohl auch eine Ausnahmeerscheinung: Die 52-Jährige ist erst mit 38 Jahren in den Journalismus eingestiegen und wurde nun zur Chefredaktorin berufen. «Es hat gut getan, zu sehen, dass es heute möglich ist, eine Familie zu haben und doch Karriere zu machen. Das macht Mut.»
Als die Baselbieterin nach der Matura Journalistin werden wollte, gab es noch keine geregelten Ausbildungen wie heute. Primarlehrerin war ihre Alternative. Später zog sie mit ihrem Mann für fünf Jahre in die USA. Der Physiker machte in Stanford sein Doktorat. Für sie war es der Moment für die Familienpause: Sie brachte Zwillinge zur Welt und war damit «voll ausgelastet». Das dritte Kind wurde in Genf geboren. Nach zehn Jahren landete die Familie wieder in der Deutschschweiz, in Baden. Horisberger: «Ich hatte schon Angst, dass ich meinen einstigen Berufswunsch begraben müsste» – da öffnete sich eine Türe beim damaligen Aargauer Volksblatt.
Nach einem Jahr als freie Mitarbeiterin bekam sie eine 40-Prozent-Stelle auf der Lokalredaktion. 1995 stiess sie auf ein Inserat für eine 50-Prozent-Stelle als Reisejournalistin bei der Coop-Zeitung und kriegte die Stelle. Fünf Jahre lang konnte Horisberger ihre Leidenschaften – Weltenbummeln, Schreiben und Familie – unter einen Hut bringen. Dann wurde sie stellvertretende Chefredaktorin und arbeitete 80 Prozent.
«Familien- und Partnerschaftsthemen» werden künftig laut Horisberger eine wichtigere Rolle im Blatt spielen. Frauen zwischen 40 und 60 machen nämlich den grössten Leseranteil der Zeitung aus, total erreicht sie 70 Prozent aller Deutschschweizerinnen. Im Visier sind aber auch Jüngere in einem «sehr breiten Leserspektrum».
Die 15-köpfige Redaktion der Coop-Zeitung versucht jede Woche «eine Wundertüte» zu füllen, die von der Wissenschaft über Kultur bis Sport und Politik Geschichten «auf leicht verständlichem Niveau» enthält. Als Pflichtstoff für den Herausgeber sowie «offensichtlich gutes Marketinginstrument» gibt es den konzentrierten Coop-Teil in der Heftmitte. «Sonst sind wir journalistisch sehr frei», freut sich die Frau, die selbst inskünftig wohl weniger frei haben wird.
Kathy Horisberger will Familien- und Partnerschaftsthemen künftig mehr Platz einräumen.
Andreas Panzeri

The product is the message

Fernsehen In den USA treiben «Programming» und «Advertainment» skurrile TV-Blüten. Und die effizientesten Spots schaltet man auf Tivo.

Fernsehen In den USA treiben «Programming» und «Advertainment» skurrile TV-Blüten. Und die effizientesten Spots schaltet man auf Tivo.Es war ein unvergesslicher Fernsehmoment: Eine Woche lang machte die Familie Vardon aus Detroit auf Kosten des TV-Networks ABC Ferien, und als sie nach Hause kamen, war ihr bescheidenes Heim komplett neu renoviert – mit freundlichen Grüssen vom Sponsor der Serie «Extreme Makeover: Home Edition», der Bauwarenkette Sears.Der Deal zwischen Sears und ABC stellt die Bedürfnisse aller Beteiligten zufrieden, nicht nur jene der überrumpelten Vardons. So gab Sears in nur einem Monat über drei Millionen Dollar für zusätzliche Werbeclips auf ABC aus. Eine daraufhin durchgeführte Umfrage ergab, dass die Neigung der Zuschauer, nun auch bei dem Do-it-yourself-Multi einzukaufen, um ein Viertel angestiegen war.
Die Grenze zwischen Unterhaltung und Werbung verschwimmt denn auch nicht nur zusehends, meint Miriam Smith, die an der University of San Francisco Kommunikationswissenschaften lehrt: «Sie ist schlichtweg verschwunden.» Andere TV-Formate, die rund um einen Markenartikler und dessen Produkte gebaut sind, liefen vergangenen Sommer auch auf NBC. Dort also, wo in Donald Trumps Reality-Show «The Apprentice» bereits Spielzeug und Zahnpasta ganz selbstverständlich in den Plot integriert wurden.
TV-Clips als Web-Teaser In der fragmentierten amerikanischen Fernsehwelt, in der die Werber von einem Massenpublikum noch weniger zu träumen wagen als in Europa, sind innovative Werbeformen gefragter denn je. Neben der «Product Integration» erlebt in den USA deshalb auch das «Advertainment» einen veritablen Boom. Neben Big Spendern wie Procter & Gamble, Coca-Cola oder General Motors gilt American Express als einer jener Auftraggeber, der die Verschmelzung von Entertainment und Advertising am aggressivsten und professionellsten betreibt.
Dem Kreditkartenunternehmen gelang es heuer gar, Jerry Seinfeld
für einen seiner «Advertainment»-Clips zu gewinnen. Darin stritt sich der zurzeit wohl populärste amerikanische Komiker mit Superman he-
rum. Am unteren Rand des TV-Bildschirms erschien dazu eine Zeile mit der entsprechenden Internetadresse. Millionen von Zuschauern wurden so auf die Homepage von American Express gelockt, wo mehrere vierminütige «Webisodes», produziert von Hollywood-Regisseur Barry
Levinson, gezeigt wurden.
Um die Filme zu sehen, musste man sich erst anmelden und wurde dabei über neue Angebote informiert. «Die Kampagne war ursprüng-
lich nur fürs Internet gedacht», sagt Marc Goldstein, CEO der federführenden Agentur Mindshare in New York. «Aber die Leute waren so begeistert von Jerry, dass wir anfingen, mit NBC und Turner Broad-
casting zu verhandeln, wo sie dann auch in der Primetime liefen.» American Express sponsert zudem die NBC-Reality-Reihe «The Restaurant», wo die Karte prominent als Zahlungsmittel auftaucht.
Jeder 20. Haushalt mit DVR
Es ist aber nicht nur Kreativitätslust, welche die US-Werbeindustrie nach neuen Wegen zum Publikum suchen lässt. Die Branche steht unter enormem Druck: Digitale Videorekorder (DVR), auch Festplattenrekorder genannt, sind auf dem Vormarsch und ermöglichen den genervten Zuschauern unter anderem, Werbeblöcke per Knopfdruck einfach zu überspringen.
Laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens Forrester tun dies 92 Prozent aller DVR-Nutzer. «Wer als Werbetreibender heutzu-
tage noch denkt, es reiche, weiter bloss 30-Sekunden-Spots zu schalten, macht sich was vor», urteilt denn auch Tim Hanlon, DVR-Berater bei der Consultingfirma Starcom in Chicago.
Obschon sich der Festplattenrekorder weniger schnell verbreitet als zunächst angenommen, scheint es dennoch nur eine Frage der Zeit, wann die Antiwerbewunderwaffe zur Normalausrüstung wird. Aktuell verfügen rund sechs der total etwa 100 Millionen US-Fernsehhaushalte über ein solches digitales Aufnahmegerät. Zwei Millionen davon haben einen «Tivo», jenen Markenapparat also, der als Vorreiter gilt. Laut optimistischen Schätzungen von Forrester Research sollen es in fünf Jahren knapp 50 Millionen sein.
Paradoxe GeschäftsideeIn einem Bereich gilt Tivo als besonders innovativ: der Promotion und Produktion von Alternativen zum 30-Sekunden-Spot. Das unterdessen börsenkotierte Unternehmen produziert im Vorfeld grosser Ereignisse wie der Oscar-Verleihung oder dem Golf-Masters-Turnier so genannte Showcases. Darin bietet ausgerechnet die Totengräberin klas-
sischer TV-Werbung Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft in Langform – zwischen zehn und 30 Minuten – auf ihrem Rekorder zu platzieren. Das kann zum Beispiel eine Golf-Lektion mit Bernhard Langer, ein Bericht über Kreuzfahrt auf der «Royal Caribbean» oder ein Interview mit Nicole Kidman sein. Der Tivo-Kunde sieht diese und
andere Showcases im Hauptmenü seines Rekorders und kann sie herunterladen, wenn respektive wann er will. Der Clou: Da das Angebot aktiv angefordert wird, gilt die darin integrierte Werbung als besonders effektiv.
In den USA wird die neue Technologie vor allem deshalb allmählich zum Mainstream, weil auch immer mehr Kabelgesellschaften sie in ihren Service integrieren. «Die Kabelanbieter experimentieren mit Festplattenrekordern und Video on Demand, um zu sehen, wie sie von deren neuen Möglichkeiten am meisten und nachhaltigsten profitieren können», sagt Miriam Smith. Dass der Durchschnittszuschauer eines Tages überhaupt keine Werbung mehr sehen muss, halten die Fachleute hingegen für illusorisch. «Unser Leben ist heutzutage so von Marken durchdrungen», urteilt Alex Halavais, Informatikdirektor an der Universität Buffalo, «dass es unrealistisch bis unvorstellbar erscheint, einmal keine Werbung mehr in unserem alltäglichen TV-Menü mitverdauen zu müssen.»
TV-Spots als Kunstform?Glaubt man den Prognosen der Medienforschung, ist die klassische Unterbrecher- und Scharnierwerbung auch im deutschsprachigen Fernsehen bald museumsreif. Laut Professor Mike Friedrichsen von der Uni Flensburg sind herkömmliche TV-Spots «in absehbarer Zukunft» nur mehr künstlerisch statt wie bisher kommerziell interessant. Wegen deren mangelnder Effizienz würde Schleichwerbung von Werbekunden und Sendern «systematisch gesellschaftsfähig» gemacht.
Thomas de Buhr, Verkaufsleiter Specials Ads bei IP Deutschland, hingegen meint, «Sonderwerbe-formen wie Product Placement oder Advertainment werden den klassischen Spot nie ersetzen». Ihr komplementärer Nutzen bestehe vielmehr darin, «Basiskampagnen durch ein, zwei exklusive Platzierungen punktuell zu verstärken». Tatsache sei aber auch, dass das Angebot der Vermarkter an solchen Sonderformaten noch immer «deutlich kleiner ist» als die Nachfrage. (oc)
Tivo gilt als Vorreiter der werbetechnisch (paradoxen) Digital-Videorekorder (DVR).
Gerti Schön

JobChange

wird neue Medienverantwortliche bei der Krankenkasse Visana. Sie ersetzt Jean-Blaise Defago, der als Kommunikationschef zum eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport wechselt.

wird neue Medienverantwortliche bei der Krankenkasse Visana. Sie ersetzt Jean-Blaise Defago, der als Kommunikationschef zum eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport wechselt.Mirjam Müller Die Dolmetscherin und PR-Fachfrau war zuletzt Leiterin Kommunikation beim Schweizerischen Apothekerverband. Sie tritt ihre Stelle Mitte März an….
Der Basler IT-Dienstleister Trivadis hat Gabriela Bleuler zum Unit Manager Marketing Communication ernannt. Sie soll die von Trivadis eingeleiteten strategischen Anpassungen im Marketing umsetzen und Trivadis in der Schweiz und in Deutschland als IT-Lösungsanbieter positionieren. Sie hat die Stelle Anfang November angetreten. Davor war Gabriela Bleuler während drei Jahren beim Business- und Application-Service-Provider Boss Lab für das Marketing verantwortlich.
…
Katharina Reichert ist die neue Art Directorin der Krienser bolzern.com. Reichert war zuletzt Unitleiterin bei McCann Erickson in Nürnberg. Sie ersetzt den bisherigen AD Kim Sokola, der eine zweijährige Zusatzausbildung absolviert.
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Martin Kurzbein übernimmt Anfang März 2005 die Art Direction bei der Saisonküche. Kurzbein arbeitet seit November 2001 als Art Director bei der Kommunikationsagentur Inform in Zürich. In derselben Funktion war er zuvor bei Prime Communications tätig.
…
Der 39-jährige Journalist Reinhard Kronenberg ist ab 1. Februar neuer Leiter der Online-Redaktion der Migros-Medien. Er tritt die Nachfolge von Marlise Schori an, die Ende 2005 pensioniert wird. Kronenberg arbeitete früher als News- und Wirtschaftsredaktor u. a. bei SonntagsZeitung und SonntagsBlick. Danach war er für Cash-TV und SF DRS tätig. Online-Erfahrung sammelte er als Geschäftsführer der Internet-Firmen CarWinner.ch.

Wahlsonntag bringt TeleBärn Top-Quoten

Privat-TV Der Berner Regionalsender TeleBärn hat mit der Direktübertragung rund um die Stadtberner Wahlen am vergangenen Sonntag insgesamt 344000 Personen erreicht.

Privat-TV Der Berner Regionalsender TeleBärn hat mit der Direktübertragung rund um die Stadtberner Wahlen am vergangenen Sonntag insgesamt 344000 Personen erreicht.Um 19 Uhr, bei der live übertragenen Entscheidung der Gemeinderatswahlen, wurde ein Marktanteil von 7,8 Prozent erreicht. Damit lag TeleBärn auf Platz 2, hinter SF 1, aber vor SF 2.

Kleinere Werbeumsätze

Werbemarkt Im Oktober sind die Werbeumsätze laut dem Advertising Index Switzerland um 8,5 Prozent auf 328,271 Millionen Franken gesunken.

Werbemarkt Im Oktober sind die Werbeumsätze laut dem Advertising Index Switzerland um 8,5 Prozent auf 328,271 Millionen Franken gesunken.Fünf der 15 erhobenen Branchen weisen einen Zuwachs aus, am stärksten Bürobedarf (21,0%) und Finanzen/Versicherungen (14,0%). Telekommunikation (–16,2%) und Verkehr (–12,3%) haben merklich weniger investiert. Voll auf die Bremse traten die KMU, deren Werbeaufwand um 48,7 Prozent auf 7,1 Millionen Franken zurückging. Ebenfalls eingebrochen (–42,2%) sind Verwaltung und Politik.

23 Schweizer auf der Eurobest-Shortlist

Awards Ins Finale des Kreativwettbewerbs Eurobest 2004 haben es 23 Schweizer Arbeiten geschafft. Die Nase am weitesten vorne hat Publicis mit neun Nominierungen.

Awards Ins Finale des Kreativwettbewerbs Eurobest 2004 haben es 23 Schweizer Arbeiten geschafft. Die Nase am weitesten vorne hat Publicis mit neun Nominierungen.Dreifach auf der Shortlist steht auch Lowe. Je zwei Finalisten stellen Exxtra, Wyler Werbung und Lesch + Frei, je einen Weber Harbeke und Advico Young & Rubicam. Die Gewinner werden am 2. Dezember auf www.eurobestlive.com präsentiert.

Wackel-«Ma Che Cazzo»

Italo-Kult Bekannt und beliebt sind die lustigen Wackelfiguren nicht erst seit ihren Auftritten in Spots für Audi oder Levi’s.

Italo-Kult Bekannt und beliebt sind die lustigen Wackelfiguren nicht erst seit ihren Auftritten in Spots für Audi oder Levi’s.Ihr Hüftschwung, der jede Bodenwelle begleitet, hat kürzlich auch die beiden JvM/Limmat-CDs Michael Rottmann und Alexander Jaggy inspiriert. Für die Rollermarke Piaggio sind sie mit ihrem Team einen Schritt weitergegangen und haben den Wackel-«Ma che cazzo» lanciert: Eine Gummihand, die auf der Vespa montiert wird und beim kleinsten Ruck auf und ab schaukelt. Und das in bester italienischer Manier. Wie die gesamte Kommunikation für Piaggio läuft auch dieses Gadget unter dem Motto «Piaggio. Molto cool.»

Die Schweizer lieben die Leinwand

Kino 2002 gingen Herr und Frau Schweizer durchschnittlich 2,56 Mal ins Kino.

Kino 2002 gingen Herr und Frau Schweizer durchschnittlich 2,56 Mal ins Kino.Die Romands sahen sich mit 2,7 Eintritten mehr Filme an als die Deutschschweizer (2,1) und die Tessiner (1,8). Laut einer Studie des Bundesamts für Statistik ist das Kino in der Schweiz beliebter als in den meisten anderen Ländern Europas. Der EU-Durchschnitt lag 2002 bei rund 2,4 Eintritten pro Person. Besonders kinophil zeigen sich die Franzosen mit 3,1 Eintritten, während die Deutschen mit 2,0 Eintritten der Leinwand weniger abgewinnen können.
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