Zahl der Woche

2,4 Millionen $

2,4 Millionen $Sport Dass Janet Jackson bei der Superbowl eine Brust aus dem Korsett rutschte, ist in bester Erinnerung. Auch bei den Werbern. Bei der diesjährigen Übertragung des Football-Highlights am 6. Februar wollen die Agenturen «auf keinen Fall negativ auffallen». Auffallen darf dafür der Werbepreis. Durchschnittlich 2,4 Millionen Dollar für 30 Sekunden kostet die Schaltung für einen Spot. Bereits 90 Prozent der Zeit bei Fox Broadcasting ist ausgebucht. Zu den Sponsoren gehören McDonalds, Ford, Pepsico, Sony und General Electric.

m&m umwirbt Ernst Grab

Mediaagenturen Ernst Grab, bis vor zwei Jahren Publicitas-Direktor und in dieser Funktion Vorgänger von Otto Meier,

Mediaagenturen Ernst Grab, bis vor zwei Jahren Publicitas-Direktor und in dieser Funktion Vorgänger von Otto Meier,muss sich überlegen, ob er seinen Ruhestand aufgeben und im Solde Wolfgang Mecklenburgs und dessen m&m Holding regelmässig nach Holland reisen soll. Denn Mecklenburg, der am Montag mit seiner Unterschrift die Übernahme der Netzwerk-unabhängigen Schreiner & Van Bokkel Group BV besiegelte (siehe S. 19), hat nach eigenen Angaben seinen engen Freund Grab als VR-Mitglied für die holländische Mediaagentur-Gruppe angefragt. Grab ist zweifellos prädestiniert für diesen Posten: Er nahm früher zahlreiche VR-Mandate innerhalb der PubliGroupe wahr, ist heute aber völlig P-unabhängig. Letzteres ist für Mecklenburg eine entscheidende Voraussetzung, wie er selbst betont. Grabs Zusage steht allerdings noch aus, er will sich bis zum Frühjahr entscheiden.
(mk)

Hall of Fame

Sponsoring Der Fachverband für Sponsoring (Faspo) plant die Einrichtung einer Hall of Fame.

Sponsoring Der Fachverband für Sponsoring (Faspo) plant die Einrichtung einer Hall of Fame.In einem ersten Schritt sollen Persönlichkeiten aufgenommen werden, die in den vergangenen 20 Jahren die Entwicklung des Sponsoring im deutschsprachigen Raum nachhaltig beeinflusst haben. In der Folgezeit werde die Hall of Fame eine Plattform bilden, mit der auch aktuelles persönliches Engagement gewürdigt werden könne. Der Faspo beruft zunächst Experten in eine Jury,

Mehr Pferdestärken für m&m

Media-Netzwerk Die m&m Media Holding übernimmt die Schreiner & Van Bokkel Group – ohne fremdes Geld.

Media-Netzwerk Die m&m Media Holding übernimmt die Schreiner & Van Bokkel Group – ohne fremdes Geld.Die m&m Media Gruppe von Wolfgang Mecklenburg zu Liddow hat per 1. Januar 2005 die Media-agentur Schreiner & Van Bokkel Group BV mit Sitz in Rotterdam zu 95 Prozent übernommen. Den Rest hält das bestehende holländische Management. Die Schreiner & Van Bokkel Group ist die grösste unabhängige Mediaagentur in den Niederlanden. Sie betreut derzeit rund 900 Kunden und erwirtschaftet mit ihren fünf Tochtergesellschaften in Rotterdam, Apeldoorn, Eindhoven, Amsterdam und Den Haag sowie mit der belgischen Tochter in Brüssel einen jährlichen Umsatz von insgesamt 300 Millionen Franken.Vorläufig von der Übernahme durch m&m ausgeschlossen bleibt die Schreiner & Van Bokkel Brüssel (Umsatz rund 78 Millionen Franken). Sie wurde aus der Schreiner & Van Bokkel Group BV ausgegliedert und bleibt unter der Leitung der bisherigen Inhaber Pierre Schreiner und Frans Van Bokkel. Sie schreibe derzeit nur knapp schwarze Zahlen, weshalb eine
Integration in die m&m-Holding frühestens in zwei Jahren in Frage komme, erklärt Wolfgang Mecklenburg. Mit der Brüsseler Firma, die ihren Namen auf Zusehen behalten darf, sei jedoch eine enge und langfristige Zusammenarbeit vereinbart worden.
Pierre Schreiner und Frans Van Bokkel haben sich aus Altersgründen zum Verkauf der von ihnen 1991 gegründeten Agenturkette entschlossen. Das Unternehmen in Holland wird von den Managern Herco Tibboel (CEO) und Rob Kamsteeg (CFO) weiter geführt. Pierre Schreiner und Frans Van Bokkel bleiben aber für drei Jahre im Aufsichtsrat.
Umsatz nun über 750 MillionenMit dieser Expansion erreicht die 1982 von Wolfgang Mecklenburg gegründete m&m Media Holding, die ihren Sitz in Bassersdorf hat und ausser in der Schweiz bereits in Deutschland, Frankreich und Österreich tätig ist, endgültig europäisches Format. Die grösste von internationalen Netzwerken unabhängige Mediaagentur der Schweiz betreut nun mit insgesamt fast 150 Mitarbeitenden Werbebudgets im Wert von netto über 750 Millionen Franken. Die Holding umfasst neu folgende Firmen: Die Agenturen m&m und mm&b, beide in Glattbrugg, mm&b in Stuttgart und Höchenschwand, mm&b in Paris, mm&b in Wien sowie die Schreiner & Van Bokkel Group BV in Rotterdam. mm&b in Wien wird derzeit umstrukturiert, die Expansion nach Prag und Budapest steht bevor.
Zu den grösseren Kunden, die die m&m Holding in Holland gewinnt, gehören Toyota, Lexus und Suzuki, die auch in der Schweiz von mm&b betreut werden. Obschon auch bisher diverse Marken wie Subaru, Hyundai oder Daihatsu länderübergreifend betreut wurden, gibt es derzeit keinen Kunden, den die Holding nun in allen ihren Ländern vertritt. «Das war und ist trotz möglicher Synergien nicht das Hauptziel, denn damit hätten wir auch ein Klumpenrisiko», sagt Mecklenburg, der mit viel Glück den Zusammenbruch der Erb-Gruppe vor einem Jahr fast unbeschadet überstanden hat. Seine Holding beabsichtige, ihren Umsatz primär aus den nationalen Märkten zu generieren, internationale Kunden sollten höchstens 30 Prozent beitragen.
Der Verwaltungsrat der m&m Holding setzt sich neu aus vier Personen zusammen: Neben VR-Präsident Wolfgang Mecklenburg und den beiden Anwälten Peter B. Arnold und Aurelio A. Ferrari nahm kürzlich auch Mecklenburgs Frau Riccarda Einsitz. Dem VR wird ein zu bildendes Board mit den CEOs der einzelnen Ländergesellschaften direkt unterstellt.
Führung bleibt in der Familie Auf dieser Ebene erfolgt auch die Zusammenarbeit mit Schreiner & Van Bokkel, Brüssel: Die verselbstständigte Firma nimmt an den regelmässigen Board-Meetings teil. In der Schweiz wird mm&b weiterhin von CEO Claudia Mühlebach geleitet, während es – wie schon angekündigt – bei m&m zum Wechsel kommt: CEO Maike Juchler verlässt die Agentur per 1. März, an ihre Stelle tritt Rolf Suter, bisher Leiter der Goldbach Media in Wien.
Wolfgang Mecklenburg präsidiert auch den Aufsichtsrat der Schreiner & Van Bokkel Group in Rotterdam. Weitere Aufsichtsratsmitglieder sind seine Frau sowie die bisherigen Eigentümer Schreiner und Van Bokkel.
Gleichzeitig mit der Übernahme der holländischen Mediaagentur gibt Wolfgang Mecklenburg bekannt, dass er im Lauf des Jahres 2006 Schritt für Schritt die Leitung des Länderboards an seine Frau abtreten und ihr somit die operative Führung der m&m Media Holding übergeben wird. Riccarda Mecklenburg absolviert derzeit die Weiterbildung zum Medien-MBA in Berlin. Wolfgang Mecklenburg wird neben seinen strategischen Aufgaben aber noch einzelne langjährige Kunden in der Schweiz betreuen und die Integration der neu erworbenen holländisch-belgischen Agenturgruppe begleiten.
Aus eigenen Mitteln Über den Kaufpreis, den die m&m Media Gruppe für die Schreiner & Van Bokkel Group bezahlt, gibt es keine Angaben. Doch Wolfgang Mecklenburg betont, dass die Übernahme vollständig aus Eigenmitteln finanziert wird. Dazu hat das Ehepaar die Mecklenburg Finanz AG gegründet. Diese nahm einen Kredit bei der m&m Holding auf, gleichzeitig flossen ihr Mittel aus dem Privatvermögen der Mecklenburgs zu. Ein weiterer Teil des Kaufbetrags wird im Lauf der nächsten drei Jahre aus dem Gewinn der Schreiner & Van Bokkel Group finanziert.
Alter KontaktDass die m&m Holding die Schreiner & Van Bokkel Group übernehmen kann, geht letztlich auf einen uralten Kontakt zwischen Wolfgang Mecklenburg und Frans Van Bokkel zurück. Die beiden kennen sich aus ihrer Zeit bei Lintas/Unilever International (vor 1976). 2003 trafen sie sich wieder, stellten fest, dass sie beide über Nachfolgelösungen für ihre Firmen nachdachten. Als sich dann bei m&m die Lösung mit
Riccarda Mecklenburg anbot, wurde man schliesslich nach langen, über ein Jahr dauernden Verhandlungen handelseinig. (mk)
Europäische Rassepferde symbolisieren den Ländermix der m&m Media Holding.
Markus Knöpfli

Medialer Ablasshandel

Oliver Classen über ein Dilemma unserer Betroffenheits-ökonomie.

Oliver Classen über ein Dilemma unserer Betroffenheits-ökonomie.Frank Amalric ist ein argloser Zeitgenosse, zugleich jedoch Abteilungsleiter am «Center for Corporate Responsibility and Sustainability» der Universität Zürich. Als solcher tat er der Basler Zeitung kürzlich kund, Schweizer Unternehmen würden die Spendenflut für die Tsunami-Opfer nicht aus Imagegründen mitspeisen, sondern vor allem aus «Sorge um und Solidarität mit den eigenen Beschäftigten in Südostasien».
Solch gutmenschlicher Flachsinn ist schlimm, schliesslich könnten
allenfalls Global Player à la ABB, UBS und Nestlé dieses Motiv geltend machen. Schlimmer noch – und wohl nur durch schockinduzierten Urteilsverlust erklärbar – ist indes, dass die Wirtschaftsredaktion eines seriösen Blattes diese «Analyse» unkommentiert druckt. Und den hanebüchenen Artikel noch mit dem Hinweis garniert, dass auch die Basler Zeitung nicht zurücksteht und 10000 Franken überweist. Den Südostasienkorrespondenten der BaZ wird’s freuen …
Doch im Ernst: Als Überbringer dieser und anderer Katastrophennachrichten sind Medien immer auch Profiteure menschlicher Nöte und Miseren, ob sie wollen oder nicht. Das unterscheidet sie von übrigen Unternehmen und macht sie anfälliger für Kritik, aber auch für Heuchelei. Denn Fakt ist: Verlage und Sender bewirtschaften unser
aller Betroffenheit. Das ist nicht verwerflich, sondern unumgänglich zur Herstellung von Öffentlichkeit. Allerdings tun sie dies mehr oder minder hemmungs- und skrupellos.
Während Ringier satte 300000 Franken spendete (und ausgiebig darüber informiert), begnügte sich Tamedia mit 100000 Franken (sowie einer kleinen Notiz im Leitartikel). Und die NZZ entrichtete gar keinen Obolus. Diese Relationen sind meines Erachtens nicht zufällig, sondern ein Hinweis darauf, in welchem Mass die genannten Verlage die «Mörderwelle» gezielt inszenierten und emotional ausschlachteten. Solch Ablasshandel ist in unserer Mediengesellschaft zwar gang und gäbe; schonungslos sichtbar wird er aber nur nach weltbewegenden Tsunamis.
> Oliver Classen, Redaktor

Ein bäumiger Jahresauftakt

Werbebranche Saatchi & Saatchi Simko, Genf, gewinnt einen globalen Millionenetat. Stimmen zu einem Grosserfolg.

Werbebranche Saatchi & Saatchi Simko, Genf, gewinnt einen globalen Millionenetat. Stimmen zu einem Grosserfolg.«Saatchi Picks Up $150 Mil. in Novartis Work», verkündete das US-Branchenblatt Adweek noch vor Jahresende. Dass der dicke Fisch aber am Genfersee an Land gezogen wurde, wussten zu dem Zeitpunkt nur Insider, die wegen den Stellenangeboten Verdacht schöpften. Seit einigen Tagen ist es nun offiziell: Die Genfer Agentur Saatchi & Saatchi Simko wurde nach einer Agenturevaluation der Novartis Consumer Health Division in New Jersey mit dem weltweiten Kommunikations-Lead für die beiden Strategiemarken Voltaren und Otrivin beauftragt. Das Portfolio enthält für Europa auch das OTC-Medikament Néocitran. Damit wird demnächst in über 20 Ländern, in denen diese Produkte beworben werden – in 120 werden sie vertrieben –, die Werbung von Genf aus gesteuert.
Multikulturelles PersonalSo ausserordentlich der Budgetgewinn, so sehr ist CEO Pedro Simko überzeugt, dass Schweizer Netzwerkagenturen mit dem Beitrag ausländischer Niederlassungen auf dem internationalen Parkett durchaus Chancen haben: «Solche Marken lassen sich nur mit einem globalen Netzwerk betreuen, weil die Insights wie der Support lokal bleiben müssen. Aber die Schweiz hat gegenüber Zentren wie London, New York oder Paris den Standortvorteil, dass das Personal multikulturell ist und deutlich effizienter, sprich: günstiger arbeitet. Das weiss ich mittlerweile.» Selbst seine nationalen Kunden hätten gespürt, dass durch den Anschluss an das internationale Netzwerk die Ressourcen bedeutend stärker sind, sagt Simko weiter. Entsprechend sieht er die besseren Wachstumschancen für die Gross- und Kleinagenturen.
BSW-Vizepräsident Kurt Schmid, CEO von Lowe, erkennt in Simkos Pitch-Gewinn noch keine Trendwende, obwohl seine Agentur selbst im vergangenen Sommer das Werbebudget der Credit Suisse wieder in die Schweiz holte oder Publicis vor wenigen Monaten das weltweite Budget der Zurich Financial Services. «Man hört die These, wonach heimische Budgets auswandern, und jene, die alles diametral anders sieht. Für mich stellt sich die Frage, wie weit entspricht die Angst vieler Werber der Realität?» Viel wichtiger sei es, dass hier internationale Kompetenz und Standards erhalten bleiben, um zu zeigen, dass die Diversity auch hier verstanden wird und erhältlich ist. Kleinere Agenturgrösse und Kompetenzpools müssten mit Dynamik und Flexibilität wettgemacht werden. Aber: «Solange die Schweizer Unternehmensszene auf Verteidigung ausgerichtet ist und nicht auf Angriff, werden auch die Budgets nicht steigen», meint er.
Kein DammbruchAuch Dominique von Matt, Mitinhaber der JvM/Limmat, will nicht von einem Dammbruch sprechen, sondern von einem guten Zeichen. Was man sagen dürfe, sei, dass die Branche im vergangenen Sommer die Talsohle durchschritten und sich die Wettbewerbsfähigkeit des Werbeplatzes Schweiz klar verbessert habe. «Weil immer qualifiziertere Leute in die Branche eingestiegen sind und sich die Schweiz gegenüber ausländischen Fachleuten öffnet, was essenziell für internationale Budgets ist», so von Matt optimistisch.
Geprägt von der langen Krise, ist der Optimismus bei den Swiss Leading Agencies / BSW verhaltener als der Kommunikationsindex von Farner PR vermuten lässt. Dieser gab vor Wochenfrist bekannt, dass dieses Jahr 87 Prozent der befragten Unternehmen ihr Kommunikationsbudget erhöhen oder zumindest unverändert lassen wollen. Der Anteil der Firmen, die eine Reduktion der Ausgaben planen, halbierte sich auf elf Prozent.
In Siegerlaune: Das Team von Saatchi & Saatchi Simko.
Luca Aloisi

Trautes Heim

Fundraising Wer kennt sie nicht, die liebenswerten Grossmutterstickereien, in denen das Chalet als emotionale Heimat idealisiert wird?

Fundraising Wer kennt sie nicht, die liebenswerten Grossmutterstickereien, in denen das Chalet als emotionale Heimat idealisiert wird?Solche Werke zieren Anzeigen von Matter & Partner für die Heilsarmee – allerdings mit Sujets, in denen auf die Situation von Obdachlosen aufmerksam gemacht wird. Zum klassischen «Home sweet home» ist keine Idylle gestickt, sondern die kaputte Matratze unter der Brücke oder die Kartonschachtel an der Strassenecke.

Virus optimiert Gütesiegel für Schweizer Tourismus

Tourismus Das Virus Ideenlabor betreut neu das Qualitäts-Gütesiegel für den Schweizer Tourismus. Die Bieler Werbeagentur wurde nach einer Konkurrenzpräsentation ausgewählt.

Tourismus Das Virus Ideenlabor betreut neu das Qualitäts-Gütesiegel für den Schweizer Tourismus. Die Bieler Werbeagentur wurde nach einer Konkurrenzpräsentation ausgewählt.Als erste Massnahmen werden ein optimiertes Corporate Design, eine Imagebroschüre und ein Internetauftritt realisiert. Das Qualitäts-Gütesiegel wird von zwölf Tourismus-Organisationen getragen. Die Koordinationsstelle ist beim Schweizer Tourismus-Verband angesiedelt. Die Programmkoordination und eine Arbeitsgruppe haben für das Gütesiegel ein neues Marketingkonzept entwickelt, das jetzt umgesetzt wird.

Contexta holt Budgets von BEA und Gäupark

Messen Die Berner Werbeagentur Contexta hat in einem Pitch gegen mehrere Konkurrenten das Budget der Messe BEA/Pferd gewonnen.

Messen Die Berner Werbeagentur Contexta hat in einem Pitch gegen mehrere Konkurrenten das Budget der Messe BEA/Pferd gewonnen.Vom 29. April bis 8. Mai finden in Bern parallel die Ausstellung für Gewerbe, Landwirtschaft und Industrie BEA und die Schweizer Pferdeausstellung statt. Die Plakatkampagne von Contexta wird ab April zu sehen sein. Gegen drei Mitbewerber setzte sich Contexta im Pitch des Gäuparks in Egerkingen durch. Für das grösste Einkaufszentrum im Schweizer Mittelland lanciert die Agentur ebenfalls im Frühling erste Massnahmen.

Im Shopping Center gelandet

Detailhandel In einem internationalen und grosszügigen Ambiente offeriert der Flughafen Zürich seit wenigen Wochen einen erweiterten Shopping-Teil mit 52 Läden, elf Reisebüros und Cafés, mehreren Restaurants und Banken.

Detailhandel In einem internationalen und grosszügigen Ambiente offeriert der Flughafen Zürich seit wenigen Wochen einen erweiterten Shopping-Teil mit 52 Läden, elf Reisebüros und Cafés, mehreren Restaurants und Banken.Zur Steigerung der Bekanntheit betraute Unique die Zürcher Werbeagentur Weber Harbeke mit einer Vorweihnachtskampagne. Und siehe da, das Kofferwägeli mauserte sich zum Einkaufswagen, der den eigentlichen Zweck des Flughafens in den Hintergrund rückt und frech behauptet: «Der Flughafen ist jetzt ein Shopping Center».

JobChange

Mitte Februar übernimmt Caroline Thoma (Bild) die Nachfolge von Sandra Geiger als Verlagsleiterin der SonntagsZeitung. Thoma leitete von 1998 bis Ende 2003 den Verlag der Frauenzeitschrift Annabelle.... Marco Ratschiller (Bild) wird Anfang Ja

Mitte Februar übernimmt Caroline Thoma (Bild) die Nachfolge von Sandra Geiger als Verlagsleiterin der SonntagsZeitung. Thoma leitete von 1998 bis Ende 2003 den Verlag der Frauenzeitschrift Annabelle….
Marco Ratschiller (Bild) wird Anfang Januar neuer Chefredaktor des Nebelspalters. Der bisherige Amtsinhaber Hans Suter wird sich künftig auf seine Aufgabe als Chefredaktor des KMU-Magazins konzentrieren, das im selben Verlag erscheint.
…
Mitte Januar stösst Paolo Placa als Anzeigenleiter Mittelland Zeitung zum AZ-Verlag. Er tritt die Nachfolge von Diego Quintarelli an, der Mitte Jahr zur SonntagsZeitung gewechselt hat. Zurzeit ist Paolo Placa als Advertising Manager bei Reader’s Digest tätig.
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Christine Scheucher gibt die Leitung Verkaufsservice Kino/TV/Print beim Vermarkter Cinecom ab. Ihre Nachfolge tritt Karin Rickenmann (Bild) an, die damit auch Einsitz in die GL nimmt. Sie war bisher als Product Manager für Sonderwerbeformen im TV bei Cinecom tätig.
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Peter Raissig ist neuer Verkaufsleiter bei MS Mail Service in St. Gallen. Er war zuletzt als Managing Director bei der Direktmarketingagentur Tequila eFactory tätig.
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Susanne Müller-Zantop wird Chief Marketing and Communications Officer beim Personalvermittler Adecco. Müller-Zantop leitete zuletzt die Investor und Analyst Relations bei Siemens Mobile.
…
Anfang Dezember stösst Samia Montaque-Zeroual als Marketing-Assistentin zum Team der Crossmedia-Marketingagentur A-tension. Sie arbeitete die vergangenen drei Jahre bei der Agentur Universal McCann.

Auf Hochglanz poliert

Fachpresse auto & technik schaltet einen Gang höher, um die Konkurrenz abzuhängen. Der Titel wird bilingue und gönnt sich ein Redesign.

Fachpresse auto & technik schaltet einen Gang höher, um die Konkurrenz abzuhängen. Der Titel wird bilingue und gönnt sich ein Redesign.
Frisch lackiert und mit aufgebohrtem Motor kommt auto & technik im Januar aus dem Service. Das Fachmagazin für die Fahrzeugbranche startet mit einem Redesign ins neue Jahr. Die Titelseite wird umgestaltet, die Schriften werden verschlankt und das Layout aufgelockert. Durch die Umstellung von vier auf drei Spalten sollen sich Bilder attraktiver integrieren lassen.
Das Grundbild soll bei der Umgestaltung zwar erhalten bleiben. «Wenn Sie das neue Heft in die Hand nehmen, sehen Sie immer noch sofort: Es ist auto & technik», meint Chefredaktor Michael Rehsche. Doch das gilt jetzt für beide Aussenseiten: Statt einer Anzeige findet sich auf der Rückseite ein
eigenes Titelblatt für den neuen französischsprachigen Teil. Dieser umfasst zum Start acht Seiten inklusive Werbung.
Die redaktionellen Inhalte sind eigens in der Romandie recherchierte Artikel oder komplette Übersetzungen ausgewählter deutscher Beiträge. Auf kurze Résumés, wie teils von der Konkurrenz praktiziert, will Rehsche verzichten. Gepflegt wird der Westschweizer Teil vom zweisprachigen freien Autojournalisten Denis Robert.
Den Inserenten zuliebeDen Schritt in Richtung Romandie macht auto & technik auf Grund von Kundenwünschen. «Es wurde an uns herangetragen, dass unsere Inserenten über einen französischen Teil glücklich wären, da manche von ihnen gesamtschweizerisch tätig sind», erklärt Michael Rehsche. Durch die sprachliche Erweiterung hofft er, vermehrt Entscheidungsträger aus mittleren Unternehmen der Westschweiz als Leser zu gewinnen.
Inhaltlich fährt auto & technik den Kurs weiter, den Rehsche seit seinem Amtsantritt Anfang 2004 gesetzt hat: Technik bleibt ein Hauptstandbein, während die Berichterstattung zu wirtschaftlichen Themen verstärkt wird. Vorsichtig ausweiten möchte Rehsche den Bereich Politik. Entwicklungen, welche die Autobranche betreffen, sollen künftig ebenfalls in auto & technik analysiert werden.
Schon die zweite StufeDer Chefredaktor streitet nicht ab, dass diese Strategie als Angriff auf die neue Konkurrenz betrachtet werden kann. Seit diesem März empfiehlt sich der Branche mit Auto & Wirtschaft ein weiteres Monatsmagazin als Plattform. Michael Rehsche betont aber, dass er den Ausbau der Wirtschaftsthemen schon lange vor dem Markteintritt des Mitbewerbers geplant hatte. Die erste Stufe sei bereits im Frühling gezündet worden: Im Hinblick auf die für 2005 auszuhandelnden Verträge zwischen Importeuren und Garagisten habe auto & technik verstärkt über Handel und Vertrieb berichtet.
Auf die Auflage habe sich die neue Konkurrenz bisher nicht ausgewirkt, hält Rehsche fest. Im Anzeigenmarkt habe eine Wirkung dagegen nicht ausbleiben können, weil Auto & Wirtschaft Discountpreise anbiete. «Bei einer solchen – letztlich schädlichen – Preispolitik machen wir aber nicht mit», betont Rehsche. Er setzt stattdessen auf die inhaltlichen Qualitäten von auto & technik. Neben dem Relaunch sollen dafür auch zwei neue, kompetente Journalisten sorgen, die im Bereich Technik den abgegangenen Spezialisten Harry Pfister ersetzen.
> auto & technik ist eine Publikation von Springer Science + Business Media, die auch die Werbewoche herausgibt.
Redesign: auto & technik ab 2005 im neuen Look.
Stefano Monachesi
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