Verkaufsziele für NZZ Geschichte bereits übertroffen

Am Donnerstag erscheint die erste Ausgabe von NZZ Geschichte, dem Geschichts-Magazin der Neuen Zürcher Zeitung. Bereits vor Erscheinen des Heftes zeigt sich das Medienhaus zufrieden mit der Nachfrage. Es gebe sehr viele Abo-Bestellungen.

Die Verkaufsziele seien bei Weitem übertroffen worden, teilte die NZZ am Mittwoch mit. Man habe schon jetzt fast das Gesamtjahresziel für 2015 erreicht. Konkrete Zahlen will der Verlag auf Anfrage aber keine bekannt geben. Das Magazin wird viermal pro Jahr erscheinen. Die Start-Auflage beträgt 20'000 Exemplare. Themen der ersten Ausgabe sind unter anderem Napoleon, die Geschichte der Mutterliebe, das KZ Buchenwald und – passend zum Jubiläumsjahr – die Schlacht von Marignano. Zu diesem Thema erscheint ein Streitgespräch zwischen Historiker André Holenstein und BAZ-Chefredaktor Markus Somm, der kurzzeitig als NZZ- Chefredaktor im Gespräch war.

Publizistisch verantwortet das Magazin Peer Teuwsen, Leiter neue publizistische Produkte bei der NZZ. Mit NZZ Geschichte will Teuwsen «die Tugend der Erzählung mit der Tugend der Faktentreue verbinden und erklären, woher wir kommen – um zu verstehen, wer wir heute sind». Teuwsen war während fünf Jahren stellvertretender Chefredaktor des Magazin; vor seinem Wechsel zur NZZ baute er die Schweizer und die Hamburger Ausgabe von Die Zeit auf. Unterstützt wird Teuwsen vom Journalisten, Historiker und Buchautor Martin Beglinger. Gestaltet wurde das Magazin von Designer Tyler Brûlé. (pd/hae/SDA)

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Ringier goes Silicon Valley

Das Medienunternehmen Ringier lanciert gemeinsam mit der Schweizerischen Post und dem Versicherungskonzern Mobiliar ein Innovationsprogramm im kalifornischen Silicon Valley. Mitarbeitende sollen von dort Impulse in ihre Firmen zurückbringen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der drei Unternehmen sollen sich für einen bis drei Monate in Palo Alto weiterbilden – etwa in den Bereichen Innovation, Produkt- und Prozessideen. Sie bearbeiten gemeinsam ein vorgegebenes Thema oder Projekt und wenden das Erlernte in ihren Unternehmen an. Ringier, Post und Mobiliar führen das Programm gemeinsam durch, weil viele Markt-, Zukunfts- und Innovationsthemen branchenübergreifend ähnlich seien, heisst es in einem Ringier-Communiqué vom Mittwoch. Das Programm wird bei Ringier Anfang Mai 2015 intern ausgeschrieben. Bewerben können sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, nicht nur Mitglieder des Managements. (SDA)

Blick TV wird eingestellt

Drei Jahre nach dem Start wird Ende Mai Blick TV abgeschaltet. Ringier gibt das eigene Internetfernsehen auf und kooperiert mit dem Schweizer Anbieter Zattoo, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst.

Man verabschiede sich vom eigenen Internet-TV-Angebot und werde künftig mit einem starken Partner zusammenarbeiten – nämlich Zattoo, teilte Ringier in einem Newsletter den Kunden mit. Ringier begründet den Wechsel zu Zattoo mit der ungenügenden Qualität des Streaming-Angebotes. Dieses habe zunehmend nicht mehr den Qualitätsansprüchen genügt, sagte Ringier-Konzernsprecher Edi Estermann auf Anfrage. Es habe immer wieder negative Reaktionen der Kunden gegeben. Weil am Schluss das Preis-Leistungsverhältnis nicht mehr gestimmt habe, habe sich Ringier nach einer Alternative umgesehen und diese in Zattoo gefunden.

Zattoo nahm den Betrieb anlässlich der Fussball-Weltmeisterschaft 2006 mit anfänglich vier Schweizer Fernsehkanälen auf. Heute können 75 Kanäle über Internet empfangen werden. Dass Zattoo zum Tamedia-Konzern gehöre, sei kein Problem, sagte Estermann. «Wir arbeiten ja auch auf andern Gebieten zusammen.» Um den Einstieg beim neuen Partner zu «versüssen», erhalten Nutzer einen  Gutschein, mit dem sie eine Woche lang sämtliche Sendungen der vergangenen 7  Tage aufzeichnen und anschauen können, wie es auf der Internetplattform heisst. (SDA)

Andrea Jansen lanciert Kasperli-Bilderbuch

Zum ersten Mal kann man Kasperli nicht nur zuhören, sondern in «S verzauberete Flugzüüg» auch anschauen. Die Geschichte stammt von Andrea Jansen, illustriert wurde das Kinderbuch von Stephanie Türck.

Geschrieben wurde auf Hochdeutsch, aber mit vielen «Kasperliausdrücken» in Mundart. Gleichzeitig veröffentlicht Andreas und Conrad bereits die siebte CD «S Wältall-Trampolin / En Berg zum Zmorgä». Als Gastsprecher verwandeln sich Birgit Steinegger in eine verrückte Mondfrau und Peach Weber in einen pensionierten Astronauten.

Vor vier Jahren begann das Kasperli-Team rund um Nik Hartmann, Andrea Jansen und David Bröckelmann die neuen Kasperligeschichten in alter Tradition auferstehen zu lassen. Initiiert von der People Agentur Andreas & Conrad, sind mittlerweile 14 Hörspiele mit dem bekanntesten Zipfelkappenträger der Schweiz auf dem Markt. Die Macher legen dabei grossen Wert darauf, die Dialektvielfalt der Schweiz in den Geschichten hörbar zu machen und vor allem die Kinder, aber auch die Eltern zu unterhalten. Auf CD Nr. 7 springt der wohl bekannteste Zipfelmützenträger nicht nur mit dem Trampolin ins Wältall (Geschichte von Nadia Meier), sondern versucht sich auch als Bergsteiger – Kasperli will pünktlich zur 150-Jahr-Feier aufs Matterhorn (von Anja Knabenhans) und findet dort Granita, die den bekanntesten Berg der Welt verspeisen will!

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«S verzauberete Flugzüüg» erschien 2012 bereits als Hörspiel, nun hat Andrea Jansen die Geschichte für das erste Kasperlibuch umgeschrieben. Die unverkennbaren «Kasperliausdrücke» wurden von Stephanie Türck zusätzlich bildlich umgesetzt – und so hagelt es auch mal Katzen in dem Himmelreich von Motzli, dem gelangweilten Wolkenjungen, der Kasperli’s Flugzeug verzaubert. Das Buch eignet sich zum anschauen, vorlesen und selber lesen und ist ab dem 17. April im Handel erhältlich.

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Swisscom TV 2.0 bringt HbbTV auf SRG-Sender

Swisscom schaltet den multimedialen Teletext-Nachfolger am Dienstag auf. HbbTV wird auf den HD-Programmen der SRG verfügbar sein. Der neue Dienst ist aber auch umstritten.

«Das interaktive Fernseherlebnis bietet unseren Zuschauern wesentliche Zusatzinformationen, die wir in den kommenden Jahren laufend ergänzen werden», sagt Roger de Weck, Generaldirektor SRG in einer Mitteilung. Weiter ist HbbTV auf den Sendern ARD, ZDF, ORF 1 und ORF 2 zu empfangen.

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Der klassische Teletext ist in der Schweiz nach wie vor ein beliebter Medienkanal, über den täglich rund 800’000 Menschen Nachrichten und weitere Informationen auf ihrem TV aufrufen. Mit Hybrid Broadcast Broadband TV, kurz HbbTV, eröffnen sich nun ergänzend dazu neue Möglichkeiten: Dank der Verbindung mit dem Internet können TV-Zuschauer interaktive Inhalte abrufen. Swisscom schaltet jetzt HbbTV für alle Swisscom TV 2.0-Kunden auf. Der neue Dienst bringt multimediale Inhalte parallel zum Fernsehprogramm auf den Bildschirm. Zuschauer können so beispielsweise auf interaktive Zusatzinformationen zum laufenden Fernsehprogramm oder auf Online-Videotheken zugreifen sowie aktiv an Televotings teilnehmen. Texte, Sportresultate oder Wetterprognosen sind mit Bildern ergänzt.

Roger de Weck, Generaldirektor SRG: «Das Publikum verfolgt unsere Sendungen sowohl in den Kanälen als auch via Internet. Umso wichtiger ist das enge Zusammenspiel von Kanälen und Internet: von Rundfunk und Breitband, auf Englisch von Broadcast und Broadband. Das interaktive Fernsehen HbbTV oder SmartTV bietet unseren Zuschauerinnen und Zuschauern wesentliche Zusatzinformationen, welche wir in kommenden Jahren laufend ergänzen werden.»

Kritik und Befürchtungen im Vorfeld

Zur Einführung von HbbTV in der Schweiz hat sich im Vorfeld besonders der Verband Schweizer Medien besorgt geäussert (Werbewoche.ch berichtete). Die Verleger kritisierten unter anderem, HbbTV könne der erste Schritt zur Einführung von Online-Werbung der SRG werden. Denn im Gegensatz zum klassischen Onlinebereich sei Werbung im Teletext erlaubt und somit auch auf HbbTV über das TV-Signal zulässig. SRG-Mediensprecher Daniel Steiner weist diese Bedenken gegenüber Werbewoche.ch vorerst zurück: «Die aktuelle technische Versuchsbewilligung für HbbTV erlaubt der SRG SSR auf ihren HbbTV-Angeboten weder Werbung noch Links auf Onlineshops zu schalten.» Es sei an der zuständigen Behörde (Bundesrat/Uvek/Bakom) zu entscheiden, ob sich dies irgendwann ändern werde. Die SRG habe sich in der Anhörung zur neuen Radio- und Fernseh-Verordnung (RTVV) für eine Werbe-Öffnung eingesetzt und dies begründet.

Die SRG-Stellungnahme ist auf der Bakom-Seite online einsehbar (Punkt 4, Link PDF). Darin schreibt die SRG unter anderem, im Gegensatz zu den Online-Angeboten sei Werbung und Sponsoring im Teletext der SRG «seit je quasi unbestritten» und das Publikum sei daran gewöhnt – es erscheine deshalb folgerichtig, dass die SRG auch den Nachfolgedienst kommerzialisieren könne. Nicht zuletzt, um damit die Einnahmeverluste aus dem Teletext «zumindest teilweise» zu kompensieren.

Eine weiterer Dorn im Auge ist dem Verband Schweizer Medien auch eine mögliche kommerzielle Verwertung von Nutzerdaten: «HbbTV ermöglicht es dem TV-Veranstalter auch, (…) Nutzerdaten zu sammeln und diese weiter zu verwerten. Auch dies konkurrenziert die privaten Medienhäuser mit ihren Angeboten. Die Kunden zahlen bei HbbTV doppelt: Mit ihren Gebühren und mit ihren Daten.» Was geschieht mit den gesammtelten Nutzerdaten? «Die SRG nutzt nur wenige Daten und gibt diese nicht weiter», so Steiner. Die Datenschutz-Bestimmungen könnten direkt auf dem HbbTV-Dienst der SRG abgerufen werden. (hae/pd)

«The Migrants Files» gewinnt EPP

Das Datenprojekt «The Migrants Files», an dem sich auch die NZZ beteiligte, wurde in Amsterdam mit dem Journalistenpreis «European Press Prize» (EPP) in der Kategorie «The Innovation Award» ausgezeichnet.

«The Migrants Files» dokumentiert mit einem detaillierten Datensatz die Todesfälle von Flüchtlingen auf ihrem Weg nach Europa. Für das Projekt arbeiteten Journalistinnen und Journalisten aus sechs europäischen Ländern zusammen – darunter ein Team der Neuen Zürcher Zeitung um die Datenjournalistin Sylke Gruhnwald, die das NZZ-Data-Team aufgebaut hat. Am 31. März 2014 haben die Neue Zürcher Zeitung und andere am Projekt beteiligte Medien die ersten Erkenntnisse des Projekts veröffentlicht.

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Der «European Press Prize» zeichnet seit dem Jahr 2012 herausragende Arbeiten von Journalistinnen und Journalisten der 47 Mitgliedsstaaten des Europarates aus. Der Preis wird in vier Kategorien, mit je 10'000 Euro dotiert verliehen: «The Investigative Reporting Award», «The Distinguished Writing Award», «The Commentator Award» und «The Innovation Award». In der letztgenannten Kategorie wird eine für den Journalismus zukunftsweisende Präsentation, Technik oder publizistische Herangehensweise ausgezeichnet.

Führungskräfte stehen auf die NZZ

Die alle zwei Jahre durchgeführte schweizerische Führungskräfte-Analyse MA Leader der Wemf zeigt, dass die NZZ am Sonntag die beliebteste Publikation der Schweizer Führungskräfte ist. Bei den Tageszeitungen führt die Neue Zürcher Zeitung die Rangliste an.

Für die tägliche Zeitungslektüre ist die Neue Zürcher Zeitung mit einer Reichweite von 22,2 Prozent die erste Wahl der Deutschschweizer Führungskräfte. An zweiter Stelle folgt der Tages-Anzeiger mit einer Reichweite von 21,3 Prozent. Während die Neue Zürcher Zeitung im Durchschnitt fast eine halbe Stunde (27,9 Minuten) gelesen wird, beläuft sich die Lesezeit des Tages-Anzeigers auf 22,7 Minuten.

Die eindeutige Nummer eins unter allen erhobenen Publikationen ist die NZZ am Sonntag mit einer Reichweite von 27,5 Prozent – dies entspricht 91'000 von 333'000 Leadern in der Deutschschweiz. Auf den nächsten Plätzen folgen die Sonntagszeitung, Das Magazin und das NZZ Folio. Zudem ist die NZZ am Sonntag der Titel, dem Führungskräfte mit durchschnittlich 41 Minuten Lesedauer am meisten Zeit widmen. Bei der Nutzung von Website und App belegt die Neue Zürcher Zeitung den Spitzenplatz der untersuchten Publikationen.

Steven Neubauer, NZZ-Geschäftsführer: «Entscheidungsträger und Meinungsführer sind eine wichtige Zielgruppe für unsere Produkte und auch für viele unserer Werbeauftraggeber. Deshalb ist die MA-Leader-Studie für uns eine wertvolle Informationsquelle. Die Spitzenwerte der NZZ-Titel zeigen, dass wir auch in diesem Erhebungszeitraum wieder eine breite Abdeckung erzielen konnten.»

Noch deutlichere Spitzenposition bei den Top Leadern

Bei den Top Leadern führen die NZZ-Titel die Rangliste mit noch deutlicherem Vorsprung an. 26,7 Prozent der Deutschschweizer Top Leader wählen regelmässig die Neue Zürcher Zeitung für die tägliche Zeitungslektüre. Der zweitplatzierte Tages-Anzeiger erreicht einen Anteil von 21,7 Prozent. Fragt man die Top Leader nach allen Tages- und Wochenpublikationen liegen auf den drei ersten Plätzen zwei NZZ-Produkte: Die NZZ am Sonntag (32,2 Prozent) gefolgt von der Sonntagszeitung (29,3 Prozent) und dem NZZ Folio (28,0 Prozent).

Sowohl bei den Leadern als auch bei den Top Leadern hat sich die Neue Zürcher Zeitung im Ranking seit der letzten Erhebung 2013 um zwei Plätze verbessert. Das erstplatzierte Medium 2013, 20 Minuten, nahm aber nicht mehr an der Untersuchung teil, wie die Nachrichtenagentur SDA schreibt. Die Aussagekraft der Studie sei beschränkt, da nur berücksichtig werde, wer dafür bezahle. Die NZZ am Sonntag konnte sich bei den Leadern um vier Plätze und bei den Top Leadern um drei Plätze steigern, so dass sie nun die Rangliste beider Leader-Gruppen anführt.  Die Resultate stützen sich auf 2'479 Interviews in der Deutschschweiz und 770 in der französischen Schweiz (gewichtete Fallzahlen). Die Gruppe der Leader umfasst Führungskräfte mit einem persönlichen Jahreseinkommen ab 100'000 Franken, diejenige der Top Leader, die darin enthaltene Gruppe der Leader mit einem persönlichen Jahreseinkommen ab 140'000 Franken Insgesamt gibt es 436'000 Leader in der deutsch- und französischsprachigen Schweiz; davon leben 333'000 in der Deutschschweiz, 103'000 in der Westschweiz. Aufgrund einer methodischen Umstellung sind die Ergebnisse 2015 nicht mit denjenigen der Vorjahre vergleichbar.

Primus Verlag: Neue Verlagsleiterin

Cornelia Brunschwiler hat per 1. April 2015 die neu geschaffene Stelle als Verlagsleiterin im Primus Verlag angetreten.

Sie wird laut Mitteilung von Verleger Angelo Heuberger in das Arbeitsgebiet eingearbeitet und übernimmt in einer ersten Priorität Arbeiten im Business Development und Marketing der verschiedenen Zeitschriften und Aktivitäten des Verlags. Cornelia Brunschwiler war bereits von 1990 bis 1995 im Primus Verlag als Verlags-Assistentin tätig. Anschliessend arbeitete sie bis 2004 im Jean Frey Verlag, zunächst als Projektleiterin Leser- und Anzeigenmarkt für die Weltwoche, dann als Werbeassistentin und zuletzt als Leiterin Lesermarketing beim Beobachter. Von 2005 bis 2009 war sie Leiterin Marketing und Vertrieb bei IDG Communications, seit 2009 bis Ende letzten Monat Leiterin Marketing und Events.

Cornelia Brunschwiler hat nach dem Abschluss ihrer kaufmännischen Berufslehre die Ausbildung zur Marketingplanerin mit eidg. Fachausweis absolviert. Sie ist zudem diplomierte Werbeleiterin und hat im 2013 ihren Master of Advanced Studies FHNW im Online-Marketing-Management abgeschlossen.

Primus ist ein Schweizer Fachverlag für touristische Publikationen. Neben den wöchentlichen Fachzeitschriften Travel Inside (deutsch) und Travel Inside (französisch) gibt der Verlag auch die Magazine Mice-tip und Business Traveltip sowie die Publikumsmagazine Traveltip (deutsch und französisch), Cruisetip und Honeymoontip heraus.
 

Condor Films: Grand Tour of Switzerland inszeniert

Mit einem von Condor Films krierten Event-Film lanciert Schweiz Tourismus die Kampagne für die neue Erlebnisroute Grand Tour of Switzerland.

Auf der Grand Tour of Switzerland ist der Weg das Ziel. Die neue Erlebnisroute der Schweiz führt als Entdeckungsreise über 1'600 Kilometer durch vier Sprachregionen, über fünf Alpenpässe, zu elf Unesco Welterbestätten sowie zwei Biosphären und an 22 Seen entlang. Kernstück der Lancierungs-Kampagne bildet ein modular aufgebauter Event-Film, der die Highlights der Grand Tour und die Regionen ins beste Licht rückt. Die zwei Bergler Sebi und Paul schlagen zu Filmbeginn eine humoristische Brücke zu den bisherigen Werbespots, bevor sich der Film auf das konzentriert, was die Grand Tour of Switzerland ausmacht: eine geballte Ladung Schweiz mit landschaftlichen und kulturellen Perlen. Der Film wird in zwei unterschiedlichen Längenversionen in Deutschland und der Schweiz ausgestrahlt und weltweit als Drei-Minuten-Version online und an Events eingesetzt.

https://www.youtube.com/watch?v=kHQ4l6PU4DY

Gedreht wurde während vier Wochen entlang der Route der Grand Tour of Switzerland. Gemeinsam mit den Darstellern und der Filmcrew tourten stilecht auch ein Audi 100 aus den siebziger Jahren sowie zwei moderne Harley Davidson-Motorräder genussvoll durch die Schweiz.

Online steht der Bewegtbildkommunikation eine interaktive Webroute zur Seite. Im Print wird die Grand Tour of Switzerland mit einem Sommermagazin prominent präsentiert. Abgerundet wird der Medienmix mit attraktiven Foto-Serien über die Route. Diese wurden von unterschiedlichen Fotografen, darunter Stephan Schacher und Nico Schaerer, fotografiert. Die Kampagne kommt weltweit zum Einsatz. Alle zentralen Werbemittel werden dazu in die Sprachen deutsch, französisch, englisch, italienisch, spanisch und niederländisch übersetzt.

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Verantwortlich bei Schweiz Tourismus: Jürg Schmid (Gesamtverantwortung/ Direktor), Nicole Diermeier (Leiterin Marketing), Livia Eberhard (Product Manager Sommer), Ivo Scholz (Leiter Film- und Fotoproduktion). Verantwortlich bei Condor Films: Kristian Widmer (Projektleitung), C. Duvan (CD), Andi Jenny (AD, Motion Graphics Artist), Sonja Meier, Sandra Monse (Beratung, Producer Postproduktion), Olivier Egli (Regie), Hans Meier (Kamera), Levente Paal, Angelique Ingold, Meret Früh (Produktion), Thorsten Thiem (Postproduktion), Spacetrain (Musik), Jingle Jungle (SFX, Mischung).

Homegate verlegt ein Feng-Shui-Buch

Die Homegate tritt als Herausgeber an und präsentiert in Zusammenarbeit mit der Feng-Shui Beraterin und Homestylistin sowie Homegate.ch-Fachexpertin Barbara Rüttimann einen Wohnratgeber nach Feng-Shui.

In ihrem Einsteiger-Handbuch «cu@home» zeigt die Autorin Barbara Rüttimann, dass sich Feng-Shui und modernes Homestyling nicht ausschliessen, sondern vielmehr virtuos ergänzen. Der moderne und praxisbezogene Ratgeber ist untermalt mit Bildern aus echten Wohnsituationen und bietet damit einen Einblick in die gewinnbringende Arbeit am Raum.

Dem Motto «keep it simple» verpflichtet, zeigt Barbara Rüttimann ihren Lesern auf, wie mit wenig Aufwand dem Zuhause noch mehr Individualität verliehen werden kann. Dabei führt das Buch nicht nur in die wichtigsten Grundbegriffe von Feng-Shui und dessen Anwendung ein, sondern zeigt auch die Einsatzmöglichkeiten der fernöstlichen Philosophie und des Homestylings auf. Damit die Lebenskraft Chi mit einigen Kniffen fast schon von alleine sanft durch die Wohnräume fliesst. Zugleich bietet der Ratgeber Ideen und Inspiration zu wichtigen Lebensthemen wie Familie, Partnerschaft, Karriere und Erfolg und gibt wertvolle Tipps zur Organisation und Entrümpelung des Zuhauses. «Jede Veränderung im Wohnraum erwirkt eine Veränderung unseres Lebens. Umso wichtiger ist es, dass wir unsere vier Wände bewusst gestalten», zeigt sich Barbara Rüttimann überzeugt. Als ursprünglich ausgebildete Betriebswirtschafterin unterstützt sie seit 15 Jahren Private und Unternehmen im Immobilienbereich mit Feng Shui und Homestyling sowie in der klassischen Kommunikation.

Daniel Bruckhoff, Mediensprecher bei Homegate.ch, ergänzt: «Mit der Publikation des Feng-Shui-Ratgebers bringen wir zu Papier was uns auf Homegate.ch schon in vielen Blogposts beschäftigt hat. Mit dem Taschenbuch möchten wir möglichst viele Interessierte erreichen und damit auch einen weiteren Beitrag zum Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden leisten.»
 

Vom einmaligen Käufer zum festen Kunden

Am sechsten Marketing-Meeting zum Thema «Markenführung unter Wert» lag der Fokus auf dem Neukunden-Marketing. Eine vorgestellte Studie zeigt: 75 Prozent aller neugewonnen Kunden kaufen das Produkt nur ein einziges Mal.

In der repräsentativen Studie von Mediaschneider, Serviceplan und GfK wurden Herstellermarken analysiert und bewertet. Die umfassenden Ergebnisse wurden am Dienstag im Widder Hotel in Zürich präsentiert.

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Vor rund 140 anwesenden Gästen wurde am diesjährigen Marketing-Meeting die Studie zum Thema «Markenführung unter Wert» von Mediaschneider, Serviceplan und GfK vorgestellt. Nach der Begrüssung durch Manfred Strobl (Geschäftsführer Mediaschneider) präsentierten Peter Haller (Gründer und Geschäftsführer Serviceplan Gruppe), Robert Kecskes (Senior Insights Director GfK), Barbara Evans (Geschäftsführerin Facit Media Efficiency) und Monika Saeger (Geschäftsführerin Serviceplan Gruppe) die Resultate.

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Stetiger Kundenverlust

44 Prozent aller Herstellermarken – die Zahl ist ansteigend – sind sogenannte «Burnout Brands», was bedeutet, dass sie über 30 Prozent ihrer Stammkunden pro Jahr verlieren. Diese Rückgänge versuchen die Marken durch eine stets grössere Anzahl von Gelegenheitskunden zu kompensieren: So positionieren sich «Burnout Brands» meistens über kurzfristig wirkende, klassische und quantitative Instrumente und treten dadurch hauptsächlich produkt- und nicht markenorientiert auf. Diese hektische und ineffiziente Markenführung führt nach spätestens zwei Jahren zu einem Verlust der Marktanteile. Was machen die anderen 26 Prozent der Marken, die wachsenden «Growth Brands», besser?

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Emotionen als Markenwert

«Growth Brands», die Neukäufer mit hoher Wiederkauf-Bereitschaft erreichen, positionieren sich mit ihren Kampagnen deutlich markenwertorientierter und emotionaler. Die erfolgreichsten unter ihnen verfolgen auf allen Ebenen des Marketings einen konsequenten Werte-Fit: Sie achten darauf, dass ihre Kampagnen die eigenen Markenwerte umsetzen und in einem medialen Umfeld platziert werden, das mit ihren emotionalen Markenwerten übereinstimmt. Es sind nicht die klassischen, rationalen und nutzerorientierten Marketing-Tools, die heutzutage zum Kauf motivieren: «Diese machen heute nur noch 30 Prozent des Marktanteil- Erfolgs aus. 70 Prozent sind emotionale Markenwerte, auf die aber zu wenig gesetzt wird», sagt Peter Haller, Geschäftsführer und Gründer der Serviceplan Gruppe.

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Neuartiges Zielgruppenverständnis

Ein grundlegend neuartiges Zielgruppenverständnis ist entscheidend, um Neukunden zu gewinnen, die ein Produkt mehr als einmal kaufen. Generalisierende Merkmale wie z.B. Alter und Einkommen sind markenfern und führen zur Definition von nicht relevanten Zielgruppen. Effektiv und markenindividuell sind nur Zielgruppen, die nach ihrem Kaufverhalten definiert werden. So konnten deren drei definiert werden: «Notorische Probierer», «ernsthafte Umsteiger» und «festgelegte Loyale». Der «ernsthafte Umsteiger» ist kurz- und mittelfristig am Interessantesten, da er mit seiner derzeitigen Marke unzufrieden ist und nach Ersatz sucht.

Individuelle Zielgruppenansprache

Die Ansprache erfolgt bei den drei Zielgruppen individuell, muss aber für alle crossmedial und mit qualitativ überzeugendem, massgeschneidertem Content erfolgen, da die drei Käufertypen ein unterschiedliches Medienkonsumverhalten aufweisen. Zwar ist bei allen dreien TV das Hauptmedium, jedoch bevorzugen sie unterschiedliche Sender und Programme. Anhand des neugewonnen Wissens um die Medienvorliebe der drei Käufergruppen und deren differenzierte Ansprache kann zielgerichtet geplant und investiert werden.

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Publicitas baut Geschäftsbereich Digital aus

Publicitas stärkt den Geschäftsbereich Digital mit einem zusätzlichen Sales-Team, das sich auf national agierende Kunden und Agenturen ausrichtet. Head of Sales Digital National wird Simon Flatt.

Nebst dem bestehenden regionalen Team unter der Leitung von Henrik Jasek, zeichnet die neu geschaffene Unit unter der Leitung von Simon Flatt verantwortlich für die national ausgerichtete Digitalvermarktung. Simon Flatt, Head of Sales Digital National, arbeitet seit zwanzig Jahren in unterschiedlichsten Funktionen in der Schweizer Medienbranche. Die letzten fünf Jahre war er Geschäftsführer der Group-M-Mediaagentur Maxus. Zu seinem Team gehören Danilo Gerber, Sales Manager Digital Deutschschweiz und Julien Berger, Sales Manager Digital Westschweiz. Damit sind die digitalen Vermarktungsaktivitäten der Publicitas unter der Gesamtleitung von Andi Hess gebündelt.

Zu den Kernkompetenzen in der Digitalvermarktung gehören sowohl der Bereich Branding mit einer Vielfalt an Single- und Multichannel-Angeboten für unterschiedliche Zielgruppensegmente als auch performanceorientierte Lösungen und das damit verbundene Kampagnenreporting. Zusätzlich unterstützt das Digital-Team Kunden bei der Entwicklung und Umsetzung von technischen Lösungen wie Apps oder Landingpages bis hin zur Integration von CMS-Tools.

Andi Hess, Head of Digital: «Mit Simon Flatt haben wir einen Digitalprofi an Bord, der aus seiner langjährigen Erfahrung die Bedürfnisse und Ansprüche von Kunden und Agenturen an einen Vermarktungspartner genauestens kennt.»
 

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