Eyeloveyou: Auf Online-Tour mit EBL

Eyeloveyou begleitet die Roadshow der Telekom-Anbieterin EBL online. Mit einem Browsergame in 8-Bit-Grafik, dem Tourguide und dem Selfie-Voting wird die Reise durch die Schweiz zum interaktiven Erlebnis.

Die EBL (Genossenschaft Elektra Baselland) geht mit ihrem Angbot auf Roadshow. On- wie offline tourt ein oranger VW-Bus unter dem Motto «Hungrig auf Surfer» durch die Schweiz. Mit im Gepäck sind schnelles Internet, günstige
Telefonie und bestes HD-Fernsehen.

Über die Microsite Ebl-on-tour.ch können die User den Bus im eigens umgesetzten Browsergame in liebevoller 8-Bit-Grafik durch Küstenstrassen steuern. Dabei gilt es Hindernissen auszuweichen und möglichst viele Punkte aufzusammeln. Die speziell für das Game komponierte Hintergrundmusik komplettiert dabei das Arcade-Gefühl.

Doch die Microsite bietet noch viel mehr. So zum Beispiel Galerien mit Besucher-Fotos und zugehörigem Facebook-Voting – denn die Teilnehmer werden während der Roadshow vor Ort aufgefordert, Selfies mit einem hungrigen Hai zu schiessen und diese gleich heraufzuladen. Auf der Website finden sich ausserdem Hinweise zu allen Stationen der Roadshow. Und nicht zuletzt ein Preisrechner, mit welchem Benutzer ihr Wunsch-Abo bei der EBL zusammenstellen
können. 

Die von Republica konzipierte Roadshow ist bereits gestartet – und bis jetzt ist sie laut Mitteilung vom Freitag ein schöner Erfolg. Bereits über 1000 Spieler haben an der Challenge des Browsergames teilgenommen und es werden jeden Tag mehr.

04_ebl-on-tour_game
06_ebl-on-tour_mood

Verantwortlich bei EBL: Lorenz Geissbühler (Marketing, Gesamtprojektleitung), Lukas Reck (Online Marketing). Verantwortlich bei Eyeloveyou: Stevie Fiedler (Kreation, Konzeption), Oliver Kirschbaum (Beratung, Konzeption), Christoph Merkt (Kreation), Gabriel Tenger (Screendesign), Michael Schär (Text), arteria (Programming Web), Gbanga (Programming Game).

 

Zu guter Letzt: Kübelwagen

In Brasilien gibt es viel zu viele Verkehrstote. Getränkekühler aus geschrottenen Autos sollen sensibilisieren.

Laut Bundesamt für Statistik verloren 2013 269 Menschen bei Strassenverkehrsunfällen ihr Leben. Das sind 269 Tote zu viel. Trotzdem: Im Vergleich zu anderen Ländern ist das wenig – auch im Verhältnis zur Einwohnerzahl. Spitzenreiter ist Brasilien: Rund 48'000 Menschen kamen im südamerikanischen Staat letztes Jahr ums Leben. Selbst bei 200 Millionen Einwohnern ist das eine unglaublich grosse Zahl. Davon alleine 5000 im Staat Parana mit rund 10 Millionen Einwohnern. Noch bedenklicher: Die Hälfte davon wurde durch Alkoholeinfluss verursacht.

Um die Menschen zu sensibilisieren und die Anzahl der alkoholisierten Verkehrstoten zu senken, hat die Agentur Opus Multipla im Auftrag des Verkehrsdepartements von Parana eine ziemlich clevere Kampagne entwickelt: In Bars wurden den Gästen statt den üblichen Kübeln Getränkekühler aus Autoblech serviert. Blech von Autos, die durch Verkehrsunfälle Totalschaden erlitten haben. Die Message: «Der nächste Kübel könnte aus deinem Auto gemacht sein.» (hae)
 

Bildschirmfoto-2015-04-16-um-20.28.11

Déformation professionelle – Berufskrankheiten in Werbung und Marketing

Axel Eckstein, Executive Creative Director bei Leo Burnett Schweiz, schreibt in der Werbewoche über Pathologisches in Werbung und Marketing. In der siebten Folge: Probonose (thrombosis facsimile).

Beschreibung

Als Probonose bezeichnet man die Verstopfung der Jurys von Kreativwettbewerben mit Arbeiten, die ohne Kundenauftrag entstanden sind.

Entstehung

Probonose tritt heute vor allem im Umfeld von Ausdauerkreativen auf, die Methoden zur Leistungssteigerung anwenden. Das hat den Effekt, dass mehr Kreativität pro Award-Eingabe transportiert werden kann. Gleichzeitig wird dadurch jedoch die Jurydiskussion zähflüssiger, was die Bildung von Wutgerinnseln begünstigt. Diese setzen sich in den Entscheidungswegen fest und führen im Extremfall zum Infarkt ganzer Kategorien.

Untersuchung

Zuerst begutachten die Juroren die verdächtige Arbeit und tasten sie ab. Spannungsgefühle in der Text-Bild-Mechanik dienen als mögliches Indiz für eine Probonose, gelten allerdings als ungenau, da sie auch andere Ursachen haben können. Zur weiteren Abklärung folgt eine Abstimmung per Handzeichen. Diese Methode ist im Gegensatz zur Mediaplan-Untersuchung für die Betroffenen deutlich weniger belastend.

Risikofaktoren

Die Wahrscheinlichkeit einer Probonose steigt, wenn mehrere zum Wettbewerb eingereichte Arbeiten das zentrale Verdachtssystem übermässig erregen. Hauptrisiken sind ungewöhnlich aufgeräumte Layouts ohne Coupons oder Störer, Casefilme mit Agenturmitarbeitern und relative statt absolute Angaben zur Werbewirkung wie « Verdopplung der Anzahl Facebook-Fans » (nämlich von 1 auf 2).

Bisher erschienen:

Panisch-progressive Störung (morbus pendulum)
Margenentzündung (gastritis profit)
Erfolgsschielen (strabismus successus)
Goldfieber (febre auri)
Platitourette (repetitio nausea)
Visueller Fetischismus (stimulus best practice)
 

Nescafé bleibt wertvollste Marke der Schweiz

Die Kunden-Kunden-Perspektive gewinnt

Was sagt die Zielgruppe der Agenturen zu deren Vorgehensweisen, neue Kunden zu gewinnen? Was ist gut, wo können sie sich verbessern? Heiko Burrack hat über 40 Marketing-Verantwortliche, Agenturchefs und Branchenexperten interviewt und ein Buch geschrieben.

In der Werbewoche und auf Werbewoche.ch gibt der Autor einen Überblick über seine wichtigsten Befunde. In der Printausgabe ist eine gekürzte Version des folgenden Textes abgedruckt (die letzten sechs Absätze fehlen).

«Jetzt haben Sie uns gezeigt, was Sie so alles können. Was davon beherrschen Sie denn besonders gut? Was ist eigentlich Ihre Paradedisziplin?» Stellt ein Marketingentscheider einer Agentur diese Frage, so bekommt der Verantwortliche leider sehr oft nur eine ausweichende oder gar keine sinnvolle Antwort. Viele Agenturen können zwar ihre bestehenden oder potenziellen Kunden sehr gut beraten, wenn es um Positionierungsthemen geht. Soll aber die eigene verbessert werden, wird dies zu einer Herkulesaufgabe. So kann man zusammenfassend die Meinung von ca. 40 Marketingentscheidern darstellen, mit denen ich gesprochen habe. Ich wollte von ihnen generell wissen, was Agenturen beim New Business gut machen und wo sie sich verbessern können.

Fairerweise muss man einräumen, dass Agenturen, was die eigene Positionierung angeht, in den letzten Jahren durchaus vorangekommen sind: Immer mehr erkennen, dass man gerade als kleine und mittelständische Agentur einen «Wir-können-alles-Ansatz» nicht sinnvoll und glaubwürdig darstellen kann. Gerade kleine Strukturen können nicht mehr in allen Kommunikationsdisziplinen den aktuellen Stand des Wissens vorhalten. Selbst Agenturen, die nur im digitalen Bereich zuhause sind, stehen hier vor massiven Herausforderungen. Auch wenn sie nicht mehr alles können, tragen viele Dienstleister noch immer einen bemerkenswerten Bauchladen mit sich herum. Auch ohne das Schild der «integrierten Kommunikation» bzw. des Full Services wird es dann schwierig, seine Paradedisziplin zu benennen. Dabei will jeder Kunde wissen, was eine Agentur besonders gut kann. Nur dort kann sie sinnvoll helfen und eingesetzt werden. Die Positionierung der Alleskönnerschaft mindert leider die Glaubwürdigkeit und führt ins Abseits. Auch wenn es immer wieder Ausnahmen von Regel gibt, gewinnt die Spezialisierung immer öfter.

Kritisch sind auch die Stimmen der Marketingverantwortlichen, wenn es um den Erstkontakt von Agenturen zu potenziellen Neukunden geht; dieser erfolgt meist telefonisch. Dies wird durchaus als sinnvolles Tool zum ersten Kontakt angesehen. Allerdings machen Agenturen häufig den Fehler, dass sie Call-Center oder juniore Kollegen an den Apparat lassen. Fragt ein potenzieller Kunde hier tiefer nach, so erhält er meist nur die Reaktion, dass er die Antwort gerne in einem persönlichen Gespräch mit dem Geschäftsführer der Agentur ausführlich diskutieren kann. So erreicht man natürlich keine Glaubwürdigkeit, und Expertise vermittelt man auch nicht. Kein Marketingverantwortlicher erwartet ernsthaft, dass der Geschäftsführer der Agentur selber die telefonische Kaltakquise durchführt. Man weiss, dass diese Mitarbeiter auch andere Aufgaben zu erledigen haben. Aber der Kollege, der telefoniert, sollte erfahren sein. Diese sind aber meist weder Junioren noch Call-Center.

Ausserdem habe ich mich mit den Marketingentscheidern über die Gründe unterhalten, weshalb sie sich überhaupt mit einer Agentur zusammen setzen bzw. wie Agenturen hier argumentieren. Für sie ist die Frage, warum sich ein Marketingleiter mit ihnen eine Stunde unterhalten, nicht einfach zu beantworten. Oft wird als Reaktion die eigene Arbeit zu stark in den Vordergrund gestellt; auch später in einem persönlichen Gespräch wollen sie primär über sich sprechen. Das mag durchaus gut gemeint sein, hat aber für den potenziellen Kunden zu wenig Nutzen. Mit einem solchen Ansatz grenzt man sich auch nicht von konkurrierenden Agenturen ab, da die allermeisten genau so argumentieren. Will man heute einen Termin erhalten, so muss man dem Ansprechpartner für diese eine Stunde seiner Zeit einen immateriellen Nutzen als Gegenleistung mitbringen. Und der besteht nicht im Vortanzen, wie toll der eigene Laden ist.

Viele haben hier reagiert und schauen sich aus ihrer Perspektive ausgewählte Aspekte der Kommunikation eines potenziellen Neukunden an. In einem persönlichen Gespräch wollen sie ihm diese Erkenntnisse in Form eines Feedbacks darstellen. Hier gibt es ganz eindeutig einen Nutzen und man hat sich mit der Arbeit des potenziellen Neukunden im Vorfeld beschäftigt; dies ist ein klarer Pluspunkt. Allerdings hat man kein Briefing und keine Insights. Man weiss also nicht, welche der vorgeschlagenen Lösungen überhaupt umsetzbar sind, welche schon in der Vergangenheit nicht gemocht wurden und welche nicht erfolgreich waren. Wie kann eine Alternative aussehen? Viel spannender kann es sein, seine Perspektive zu verlassen und mit Kunden des potenziellen Neukunden zu sprechen. Diese Menschen haben ebenfalls weder Briefing noch Insights. Ihre Meinung sollte aber jeden Marketingleiter interessieren. Und ganz nebenbei kommt man so in einen echten Dialog mit dem Entscheider und wird als gleichberechtigter Partner wahrgenommen.

Es sei noch ein Blick auf die Frage gestattet, wie man heute präsentiert. Der Entscheider eines mittelständischen BtB-Unternehmens stellte die berechtigte Frage, warum so gut wie alle Agenturen dazu Powerpoint oder ähnliches nutzen. Ihm wird aber geraten sich gegenüber seinem Wettbewerb abzugrenzen. «Warum nutzen Agenturen nicht im Rahmen der Präsentation selber diese Chance?» Hier kann man keine generelle Antwort geben, es lohnt aber darüber nachzudenken. Nur in ausgewählten Fällen kann vielleicht der gute alte Overhead-Projektor zum Einsatz kommen. Mut wird hier gewürdigt und man bleibt nachhaltig in Erinnerung, wenn man «anders» präsentiert. Agenturen sollten manchmal den Mut haben, den sie auch von ihren Kunden fordern.

Wenn man dann als Agentur zu einem Pitch eingeladen wird, so sollte man sehr genau hinsehen, ob eine Teilnahme sinnvoll ist. Ein wichtiges Kriterium ist dabei, wie viele Agenturen antreten. Im besten Falle sind es insgesamt drei Dienstleister aber auch vier sind eine akzeptable Anzahl. Sind es mehr, so muss man eine Teilnahme kritisch sehen. Wird schon zu Beginn oder auch später von der Agentur erwartet, dass sie ihre Copyrights abgibt, ist es „time so say goodbye“. Bei einem solchen Verhalten seitens des potenziellen Neukunden liegt der Verdacht nahe, nur schnell Ideen abgreifen zu wollen.

Ob ein Pitchhonorar gezahlt wird, ist immer weniger die zentrale Frage, auch wenn Agenturen dies häufig anders beurteilen. Obwohl man von den Dienstleistern sehr oft hört, dass sie nie ohne finanzielle Gegenleistung zu einem Pitch antreten, findet man im wirklichen Leben oft ein anderes Verhalten. Ein solches Honorar soll bekanntlich auch nur einen Teil der Kosten decken bzw. eine Anerkennung der Leistung sein. Stimmt das Gesamtpaket, so sollte man über eine Teilnahme nachdenken. Interessant ist auch die Wahrnehmung von Marketingseite, dass wenige Agenturen nach einem Honorar fragen, wenn ihnen dies nicht angeboten wird.

Man muss auch wissen, von wem der Pitch organisiert und durchgeführt wird. Ein Beispiel: Der Marketingleiter erhält vom Geschäftsführer den Auftrag, einen Pitch auszuschreiben. Er hat aber eher eine ungefähre Vorstellung von den Erwartungen seines Chefs. Genauso ist dann das Briefing. Bei der Präsentation stellt sich heraus, dass das Marketing die Agentur in die falsche Richtung geschickt hat und der Geschäftsführer eigentlich etwas ganz anderes wollte. Gerade bei Projekten, bei denen man sich sehr leicht missverstehen kann, ergeben sich solche Probleme. Man kann dabei an Designaufgaben denken. Hier kann die Agentur nur wissen, was gewünscht wird, wenn sie mit dem finalen Entscheider spricht. Gerade bei internationalen Projekten, wenn dieser in den USA oder in Asien sitzt, ist dies nicht realisierbar. Wenn es sich aber um einen nationalen Job handelt und der Geschäftsführer konsequent an das Marketing delegiert, für solche Gespräche also nicht erreichbar ist, stellt sich wieder die Frage nach der Qualität des Pitches.

Ein Stolperstein kann auch das Briefing selber sein. Kunden haben oft keine genaue Vorstellung, wie die Lösung für ein Problem aussehen soll. In Zeiten vieler neuer Kommunikationsmöglichkeiten werden solche Fälle zunehmen. Nur ist der Pitch mit einem halbgaren Briefing nicht der richtige Weg. Man sollte als Agentur in einer solchen Situation immer anregen, über andere Formen der Problemlösung nachzudenken. Workshops oder klärende Gespräche können eine solche Option sein.

Hier konnten nur einige wenige Kriterien aufgeführt werden, mit deren Hilfe man über eine Pitchteilnahme entscheidet; eine Checkliste muss individuell sein. Heute sollte jeder ein solches Dokument vorliegen haben. Zu viel Bauchgefühl macht wenig Sinn und führt nicht zur notwendigen Entscheidungssicherheit.

matching

Über den Autor:

Heiko Burrack (geboren 1967) schloss im Mai 1995 erfolgreich sein BWL-Studium mit dem Schwerpunkt Marketing an der Georg-August-Universität in Göttingen ab. Danach arbeitete der Diplomkaufmann in der Kundenberatung unterschiedlicher Agenturen. Im Jahr 2003 gründete er Burrack NB-Advice. NB-Advice berät Agenturen und Unternehmen, die ihre Kernleistung im Marketingbereich haben, bei der strategischen und operativen Neukundengewinnung. Burrack.de

Neben dieser Tätigkeit ist Heiko Burrack als Referent, Trainer und Coach tätig. Er publiziert regelmässig in unterschiedlichen Fachzeitschriften und ist Autor der Bücher «Vom Pitch zum Award» (mit Ralf Nöcker), erschienen im Mai 2008 im FAZ-Verlag (Frankfurt), „Erfolgreiches New Business für Werbeagenturen“ (September 2009) und «Die Werbepropheten und ihre dröhnenden Lautsprecher» (Februar 2012); beide Bücher erschienen im Verlag BusinessVillage (Göttingen). Im Juni 2014 ist sein neustes Buch «Matching» im New Business-Verlag in Hamburg erschienen.

 

Zalando: Cara Delevingne und Rapperswil

Exklusiv zeigt Werbewoche.ch die Schweizer Vorpremiere der neuen Zalando-Kampagne «Topshop at Zalando», in der sich Supermodel Cara Delevingne mit den Ortsnamen Rapperswil und Neuchâtel («New Shuttle») herumschlägt.

Egal ob Rapperswil, Neuchâtel oder Schaffhausen, Zalando bringt Topshop auch in die entlegensten Ecken. Topshop ist ein internationaler Fashion Brand und seit 2014 Markenpartner von Zalando. Die Kooperation wurde nun ausgeweitet. In der gemeinsamen TV-Kampagne ist Cara Delevingue, das Gesicht von Topshop, zu sehen. Gedreht wurde die Kampagne von Gordon von Steiner, die Stylings kommen von Kate Phelan, Creative Director bei Topshop.

https://www.youtube.com/watch?v=z2hGrqgtjY0

«Cara ist selbstbewusst was ihren Stil angeht, der sowohl verspielt als auch anspruchsvoll sein kann. Durch ihre freiheitsliebende Art fällt es ihr leicht, einen Casual Look mit Chic zu mixen», so Kate Phelon, Creative Director Topshot. Ein echter Zungenbrecher: für das Supermodel ist es gar nicht so einfach, all die Städtenamen auszusprechen, in die Zalando liefert. So entstanden mehrere Clips für die verschiedenen europäischen Länder, sowie eine gemeinsame Version für ganz Europa, die als Musikvideo geschnitten ist. Einen zusätzlichen Einblick in die Produktion bieten die Behind The Scenes Aufnahmen.

https://www.youtube.com/watch?v=T7kMMTn-ar8

Key-Trend-2_Topshop_c_Kai-Z-Feng

«Für Zalando und seine 15 Millionen aktiven Kunden in Europa ist Topshop ein inspirierender Markenpartner, der an der modischen Spitze steht. Die gemeinsame Kampagne hat einen innovativen und mutigen Ansatz, der sehr gut zur Entwicklung von Zalando passt», so Carsten Henrich, VP Brand Marketing Zalando. Die Topshop at Zalando Kampagne schliesst an die vor kurzem gelaunchte «Are You Ready?» Kampagne an. Für beide Clips führte Gordon von Steiner Regie, und beide spielen in einer abstrakten, weissen Box, die sinnbildlich für die Pakete von Zalando steht. Die Kampagne startet am 19. April 2015 im TV, in Printmedien, online und auf Billboards, sowie auf Zalandos Social Media Kanälen. (hae/pd)

KZF_LOOK_02_0114_RET_sRGB
KZF_LOOK_03_0125_RET_sRGB
KZF_LOOK_06_0042_RET_sRGB
KZF_LOOK_07_0004_RET_sRGB
KZF_LOOK_08_0070_RET_sRGB

Campaign Credits

Art Direction: Zalando
Creative Director: Chang Lin (Zalando)
Concept Creation: Kemmler + Kemmler, Zalando Film Director: Gordon von Steiner
D.O.P: Tami Reiker
Music: Bernard Geiger
Set Design: Daniel Graff
Styling: Kate Phelan (TOPSHOP)
Executive Producer: Stefan Schuh
Post Production: Slaughterhouse
Photographer Stills: Kai Z Feng

Alpha 245: Geschäftsbericht als Retro-Game

Der Geschäftsbericht von Goldbach ist seit Jahren elektronisch. Für das Jahr 2014 hat Alpha 245 für die Goldbach Group zurückgeschaut und alle Zahlen und Fakten in ein Retrogame der besonderen Art verpackt.

Zusammen mit dem Pixel Protagonisten aka CEO Michi Frank durchläuft man drei Levels, meistert die Aufgaben im Geschäftsalltag und landet zum Schluss in der Zukunft.

Verantwortlich bei Goldbach Group: Germaine Müller (Leitung Events & Investor Relations). Verantwortlich bei Alpha 245: Patrick Bucher (Text), Kathia Le Bescont (Art Direction), Patrick Senn, Patrick Beeli (Creative Direction), Andrea Staub (Beratung), Erasmo Palomba (Art Buying), Pam Hügli, Diana Wick (Gesamtverantwortung); Vaudeville Studio (Realisation)

 

Kreienbühl und Vogler: Auf Touren mit Flyer

Als Schweizer E-Bike-Pionier fertigt Flyer seit 1995 im Herzen der Schweiz qualitativ hochwertige E-Bikes. Dieses Jahr wurde das Sortiment erstmals um E-Mountainbikes erweitert. Für die Lancierung hat Kreienbühl und Vogler Werbeagentur eine Kampagne entwickelt.

Dass man auch in steilem, unwegsamem Gelände völlig «easy» vorwärts kommt, erkennt man in den drei Kampagnensujets. In typischer GPS-Optik zeigen diese eher untypische Touren. Die Kampagne bestehend aus Anzeigen, Plakaten und Bannern ist ab sofort in der Schweiz und Deutschland zu sehen.

flyer_emtb_sujet_1
flyer_emtb_sujet_2

Auf der E-Mountainbike-Microsite Flyer-emtb.com startet zudem die «Flyer Challenge», bei der Fahrerinnen und Fahrer ihre Gipfelstürmer-Tourenbilder hochladen können, um ein E-Mountainbike zu gewinnen.

flyer_emtb_challenge

Auf den Social-Media-Kanälen Facebook.com/flyer.emtb hat das Flyer «Uproc6» gleich selber den Feed übernommen. Dort berichtet das E-Bike aus der Ich-Perspektive über News, stellt Produktneuerungen vor oder führt sogar Interviews mit Produktedesignern.

flyer_emtb_facebook

Verantwortlich bei Biketec: Simon Lehmann (CEO), Ivica Durdevic (CTO/CMO), Stefan Braunschweiler (Head of Brandmanagement), Andrea Schmid (Brand Marketing), Nicole Antonietti (Brand Marketing), Gino Brenni (Online Marketing Manager). Verantwortlich bei Kreienbühl und Vogler Werbeagentur: Reto Vogler, Oli Kreienbühl, Marco Donada, Fabian Schiltknecht. Bildbearbeitung: Lorenz Wahl.

Renzen: Frühlingsevent für Natur- und Motorradfans

Mit voller Fahrt in den Frühling! Unter diesem Motto bewirbt die Aarauer Kommunikationsagentur Renzen das Frühlingsevent vom 25. April 2015 im Spross Gartenforum im zürcherischen Binz.

Am Anlass kommen GartenliebhaberInnen gleichermassen auf ihre Kosten wie Motorrad- und Grill-Fans. So kann man sich einerseits von den aktuellsten Spross Gartenvisionen inspirieren lassen und andererseits die Chopper und «Öfen» von Harley-Davidson und BMW bewundern bzw. testen. Das Key-Visual kombiniert denn auch die beiden Welten Natur und Motorsport auf kreative Weise. Neben Frühlingsluft und Benzinduft ist beim Grill & Chill auch für das leibliche Wohl in relaxter Atmosphäre gesorgt.

Flyer_Fruehlingsevent_A5-hi-1
Spross_Einladung_02_0
Spross_Anzeige_03

Das Frühlingsevent steht am Anfang einer ganzen Reihe an geplanten Anlässen, die im Laufe des Jahres in Zusammenarbeit mit Renzen durchgeführt werden sollen.

Verantwortlich bei Spross Ga-La-Ba, Zürich: Natalie Spross Döbeli (CEO). Verantwortlich bei Renzen Communications, Aarau: Marc Tabeling (Leiter Beratung und Events); Achim Kaufmann (AD).
 

Mit Werbestadt Platz an der ISW gefunden

Die Winterthurer International School ISW verstärkt ihren Ausbildungsgang zur internationalen Matura. Die Frühlingskampagne von Werbestadt richtet sich an jene Jugendlichen, die jetzt noch auf der Suche nach einer optimalen Lösung für den Spätsommer sind.

Wer beispielsweise nach einem Auslandaufenthalt zurückkehrt, kann im August ohne Aufnahmeprüfung einsteigen. Werbestadt entwickelte Leitsujet sowie Kommunikationsmittel und übernahm die Mediaplanung. Zielgruppe der Kampagne sind Jugendliche und deren Eltern, die sich in den letzten Wochen den Kopf darüber zerbrochen haben, wie es im Sommer weitergehen könnte. Die Botschaft «Jetzt habe ich meinen Platz gefunden» nimmt die Sorge um die kurzfristige Zukunftsplanung auf und präsentiert eine passende Lösung. Der inszenierte Löwe geniesst seinen vorteilhaften Platz und blickt entspannt in die Ferne, wo sein Studienweg dereinst weitergehen könnte. Wer sich spontan angesprochen fühlt, erfährt auf der Landing Page Meinplatz.ch mehr. Dort steht unter anderem ein ausführlicher Flyer zum Download bereit.

ISW_Plakat

Dritter Winterthurer Löwe

Winterthur hat bereits in seinem Stadtwappen zwei Löwen, nun erhalten die beiden Gesellschaft durch ein drittes Tier. Es fährt derzeit auf den grossen Durchmesserlinien der Busbetriebe spazieren und verkündet sichtbar seine frohe Nachricht. Nebst den Traffic-Boards auf den Stadtbussen St. Gallen und Winterthur ist die Kampagne in den kommenden Wochen auch in den Ostschweizer S-Bahnen «Thurbo» sowie an ausgewählten Plakatstellen in der Stadt Winterthur präsent. Sie will einerseits auf die Möglichkeit der internationalen Matura aufmerksam machen und zudem zu den beiden Orientierungsabenden für Interessierte einladen.

ISW_Buswerbung_1

Verantwortlich bei Werbestadt: Nicolas Kesper (Konzepter/Texter); Eva Kesper-Wegelin (Art Director).
 

Stories findet «The One» für Triumph

Die Zürcher Filmproduktionsfirma Stories kreiert für Triumph den ersten animierten Kampagnenspot für eine Dessous-Marke – und spielt mit den Gemeinsamkeiten zwischen Prince Charming und perfektem BH.

Von Mitte April bis Mitte Mai läuft über deutsche, englische und italienische Fernsehbildschirme ein Spot aus Schweizer Produktion: Mit dem Konzept einer – in der Branche so noch nie dagewesenen – Mischung aus realen und animierten Charakteren setzte sich Stories gegen internationale Mitbewerber durch und sicherte sich den Direktauftrag durch das Unterwäsche-Label Triumph. Der Spot ist Teil der international laufenden Kampagne Find the One mit US-Model Hannah Ferguson.

Auf Anhieb findet «den Richtigen» kaum eine Frau, bis zum Perfect Match müssen meist zahlreiche Nieten aussortiert werden. Im neuen Spot der Unterwäschemarke Triumph geht es jedoch nicht etwa um Mr. Right, sondern um den perfekten BH. In Szene gesetzt wurde die Geschichte der erfolgreichen Suche durch die Zürcher Stories.

stories-wewo
Hinweis: Ein ausführliches Interview mit Tobias Fueter über Prinzessinen, Animation, perfekt sitzende BHs, Strassenhunde und Emotional Storytelling finden Sie in der aktuellen Printausgabe der Werbewoche (Nummer 7 vom 17. April 2015) – am Freitag in Ihrem Briefkasten.

Regisseur Tobias Fueter schickt eine animierte Version des Kampagnen-Models Hannah Ferguson und ihre fiktiven Freundinnen auf die Suche nach dem perfekten Begleiter und zitiert dabei bewusst typische Märchenelemente. Der magische Moment der Auflösung wird durch die Verwandlung der gezeichneten Hannah in ihr reales Alter Ego markiert.

e120s_TRIUMPH-FindtheOne_pRHQ.00_01_34_09.Still046
e120s_TRIUMPH-FindtheOne_pRHQ.00_01_52_04.Still003
Stories_Hannah-Ferguson_2

«Warum Animation? Weil animierte Figuren hohes Identifikationspotenzial bieten und bei der weiblichen Zielgruppe und ihren Töchtern erwiesenermassen extrem beliebt sind. Zudem erlaubt diese Art von Umsetzung eine idealisierte Welt zu schaffen, wie sie in der Werbung erwartet wird – aber ohne aufgesetzt zu wirken.», so Fueter über seine Entscheidung, auf gezeichnete Protagonistinnen zu setzen. «Der Mix aus animierten und realen Charakteren, das Themenspiel mit Dessous und Märchenprinz schlägt eine elegante Brücke zwischen dem klassischen Triumph-Logo, welches seit über hundert Jahren für perfektes Handwerk steht, und einem Brand, welcher mit der neuen, emotional erzählten Kampagne ein modernes Frauenpublikum von heute ansprechen will.», so der Filmprofi weiter über das Projekt, welches er in Zusammenarbeit mit Co-Regisseur Mike Huber realisierte.

e120s_TRIUMPH-FindtheOne_pRHQ.00_00_57_15.Still027

Zentrales Element des Spots, der als Online-Version weltweit gezeigt wird, bildet die Musik: Stories engagierte hierfür niemand Geringeren als den renommierten Broadway-Komponisten und dreifachen Tony-Award-Gewinner Jason Robert Brown. Dazu kam das Filmharmonische Orchester Prag, welches regelmässig durch internationale Künstler und Star-Regisseure gebucht wird. Für die Animation arbeitete Stories mit den Experten von Boutiq Zürich und ChezEddy Paris zusammen.

e120s_TRIUMPH-FindtheOne_pRHQ.00_00_21_12.Still008

Nicht zuletzt warb Fueter mit seinem Team beim Live-Dreh zusätzlich für eine gute Sache: Der kleine Vierbeiner an der Seite von Model Hannah Ferguson ist keinesfalls ein überzüchteter Rassehund. Es handelt sich beim Mischling um einen ehemaligen Strassenhund, der durch die Stiftung Citydogs4Streetdogs aus Rumänien in die Schweiz adoptiert wurde – und der nun im global gezeigten Spot ein Zeichen für die Vermittlung heimatloser Tiere setzt. Wie der Strassenhund in den Spot für ein Millionenpublikum kam und wer eigentlich an seiner Stelle hätte stehen sollen, lesen Sie im im Interview in der Printausgabe 7/15.

IAB Switzerland: David Burst neuer Präsident

Die GV der IAB Switzerland am 16. April dem gesamten Vorstand Décharge. Zur Neuwahl stand auch das Amt des Präsidenten. Dieses wird gemäss der Neuorganisation der IAB jährlich im Rotationsprinzip durch einen Vertreter des Präsidiums besetzt.

Das Präsidium wiederum besteht aus je einem Vertreter von Publisher-, Kunden- und Agenturseite sowie dem Geschäftsführer und dessen Stellvertreter. Mit David Burst, Projektleiter Media und digitaler Kopf beim Migros-Genossenschafts-Bund, steht nun erstmals ein Vertreter der Kundenseite an der Spitze der IAB Switzerland.

David-Burst_quer

Dies ist ein klares Bekenntnis der IAB, ein Verband für die Interessen der gesamten digitalen Werbebranche zu sein. Der bisherige Präsident, Stephan Obwegeser, tritt aufgrund seines anstehenden Wechsels von Tamedia zu Schober aus dem IAB Vorstand aus. Er wird die IAB weiterhin als Mitglied und Berater zur Verfügung stehen. Die neue Organisation hatte sich 2014 bewährt: Der Verband blickt auf zahlreiche Events, Publikationen und stabile Finanzen zurück. Der «Digital Marketing Award» und der «Digital Marketing Summit» lockten über 500 Gäste ins Kaufleuten und haben ihren Status als zentraler Branchenevent bestätigt.

Fokusthemen 2015

Im 2015 will die IAB Switzerland ihre Arbeit in den einzelnen Gremien auf drei Kernthemen konzentrieren: Self-Marketing, Komplexitätsreduktion und Markttransparenz. Mit der Publikation von Leitfäden, Glossars und Cases soll die Wahrnehmung der IAB und des digitalen Werbemarktes verbessert werden. Insbesondere in den Bereichen Standards und Forschung soll für weniger Komplexität und mehr Markttransparenz gesorgt werden. Nebst den bestehenden Fachkreisen (Kunden, Agenturen, Publisher), Ressorts (Marketing, Forschung, Recht, Standards, Ausbildung) und Fokusgruppen (Performance, Mobile, Programmatic Advertising, Bewegtbild, Social Media) wurde die Fokusgruppe Technologie lanciert. Diese hat zum Ziel, ein Austauschgefäss für die Digital Tekkies zu sein und im Bereich Ausbildung und Kommunikation komplexe technische Abläufe einfach zu erklären.

Erfolgreiche IAB Academy

Nach der erfolgreichen Lancierung des Diplomlehrgangs «Digital Marketing für Einsteiger» im Jahr 2012, wurde das Konzept 2014 als IAB Academy weitergeführt und der neue Kurs «IAB Diplomlehrgang Digital Marketing – Aufbaukurs» eingeführt. In insgesamt elf Kursen wurden über 140 Teilnehmern aus- und weitergebildet – ein durchweg positives Resultat für die IAB Academy. Daher soll es auch weiterhin eine umfassende und kostengünstige Grundausbildung geben, die eine breite Zielgruppe erreicht und den Markt mitentwickelt. Um dem Bedürfnis nach einer vertieften Auseinandersetzung gerecht zu werden, erweiterte die IAB Academy 2014 das Programm der Diplomlehrgänge. Somit gibt es neben dem Diplomlehrgang «Digital Marketing – Grundkurs» und dem Diplomlehrgang «Digital Marketing – Aufbaukurs», das «Digital Marketing Breakfast für Führungskräfte» sowie den «Intensivkurs Suchmaschinenmarketing».

IAB Switzerland mit nationalen und internationalen Auftritten

Die IAB Switzerland präsentierte sich dieses Jahr mit einem Stand an der Swiss Online Marketing Messe (SOM) in Zürich. Vom 30. Juni bis 2. Juli 2015 findet ausserdem wieder der «Werbeplanung.at Summit» in der Wiener Hofburg statt, bei dem die IAB Switzerland erneut als Partnerin mit Referenten prominent vertreten sein wird. Im September erwartet die Besucher der «Digital Marketing Exposition & Conference» (dmexco) in Köln ein Länderpavillion: Zum ersten Mal bewirtschaftet die Schweiz einen eigenen, 120 Quadratmeter grossen Stand. Die Oscars der digitalen Werbebranche werden im Rahmen des «Digital Marketing Award» dieses Jahr am 19. November 2015 im Kaufleuten vergeben. Daneben wird der «Digital Marketing Summit» ebenfalls wieder stattfinden.
 

get_footer();