Fleurop gewinnt die Auszeichnung des besten Schweizer TV-Spots aller Zeiten

Der Spot «Hochzeitstag» von Fleurop ist laut Publisuisse-Voting der beste Schweizer TV-Spot aller Zeiten. Die emotionale Geschichte einer Witwe, die von ihrem verstorbenen Ehemann am Hochzeitstag mit Blumen überrascht wird, begeistert die Werbebranche.

Am 1. Februar 1965 flimmerte in der Schweiz der erste Werbespot über den Bildschirm. Seitdem wurden ca. 6,8 Millionen TV-Spots auf den Kanälen der SRG SSR ausgestrahlt. Mittels Online-Voting haben 180 Kreativexperten der Schweizer Kommunikationsbranche (Mitglieder ADC sowie Verantwortliche des Schweizer Auftrags- und Werbefilmpreises «Edi.» und des «Swiss Effie Awards») aus 57 preisgekrönten TV-Werbespots den besten TV-Spot der letzten 50 Jahren gewählt. Sieger ist der Spot «Hochzeitstag» von Fleurop. Dieser erzählt die emotionale Geschichte einer Witwe, die auf dem Friedhof dank Fleurop von ihrem verstorbenen Mann einen Blumenstrauss erhält.

Der Spot wurde konzipiert und realisiert von Pius Walker. Die Preisübergabe für den besten Schweizer TV-Spot aller Zeiten erfolgt an der ADC-Gala vom 18. April 2015 im Volkshaus Zürich. «Der Spot von Fleurop ist gleich doppelt emotional», sagt Martin Schneider, CEO von Publisuisse, «denn als verstorbener Ehemann ist in diesem Spot die Stimme von Mathias Gnädinger zu hören. Als bekennender Fan von diesem grossartigen Schauspieler berührt mich das sehr», so Schneider.

Die Top-20 der Spots finden Sie online auf Publisuisse.ch/top20 oder von Werbern, Ex-Werbern und Werbefilmern (Frank Bodin, Peter Brönnimann, Philipp Skrabal, Martin A./Michael/Tobias Fueter, Peter Felser, Markus Ruf, Alexander Jaggy, Frank Baumann) kommentiert in der letzten Sendung von «Achtung, fertig, Werbung!»:

Stevie Wonder gewinnt Publikumsvoting

Auch beim von SRF durchgeführten Publikumsvoting erreicht der Fleurop-Spot von Walker einen Spitzenplatz und belegt vor dem tollpatschigen Mobiliar-Fotografen (Wirz Werbung) den zweiten Platz. Am besten gefallen hat den Zuschauern aber der 2004 produzierte Spot «Stevie Wonder» von Ruf Lanz für das Blindenwohnheim Mühlehalde. (pd/hae)
 

«Achtung, fertig, Werbung»

Zur Sache: Wahlk(r)ampf

Nach der Wahl ist das Staunen gross: Die Grünen welken, bei den Rechten ruckt’s und die wenigsten juckt’s. Eine Wahlbeteiligung von knapp über 30 Prozent blamiert alle Kandidaten, gleich, ob sie nun gewählt wurden oder nicht.

Aber warum zieht es Herrn und Frau Schweizer nicht mehr an die Urne? Schnell ist das Label «Politikverdrossenheit» vergeben. Doch Junge diskutieren sehr wohl über Politik, Familien ist es nicht egal, wer im Regierungs- und im Kantonsrat sitzt. Und warum gestalten sie die Welt, in der sie leben, nicht mit? Weil viele Politiker den Anschluss an die jüngere Generation verloren haben – und zwar in der medialen Gestaltung ihres Wahlkampfes. Wahlwerbung ist im letzten Jahrhundert stecken geblieben. Dabei ist es für Politiker heute so einfach wie nie, Nähe zu Wählern herzustellen. Sich die Samstage vor Einkaufszentren um die Ohren zu schlagen und Luftballons zu verteilen, ist Wählerwerbung von gestern.

Erstens: Plakate sind gut. Aber trifft Politwerbung auf F12 wirklich noch den Zeitgeist? Kann sie noch bewegen? Wie immer: Nur mit gut gemachten Sujets. Wie es nicht geht, zeigte z.B. die FDP: «Mit Herzblut und Weitblick» mit Thomas Heiniger und Carmen Walker Späh. Dieses Plakat war so unsäglich schlecht gestaltet und frei von Botschaft, dass es schon wieder einen gewissen Unterhaltungswert hatte. Um mir die Zeit im ÖV zu vertreiben, habe ich des Öfteren neue Slogans für dieses Ungetüm ersonnen: «Mit Schirm, Charme und Melone», «Mit 66 Jahren …», «Mittelgross und schlecht frisiert». Die zwei wurden zwar gewählt. Das ist angesichts eines solchen Plakats aber mehr als erstaunlich. Zweitens: Fernsehen. «Politsatire bewirkt mehr als Nachrichten», titelte die NZZ am Sonntag. Das klassische TV-Duell ist out, gefragt sind Satire-Formate à la «Daily Show», «heute-show» oder «Giacobbo&Müller». Sie reagieren frech und schnell auf politische Entwicklungen und erreichen vor allem politikferne Jüngere. Wer seine Wählerschaft verjüngen will, muss sich geschickt in einem solchen Format platzieren – und zwar nicht als derjenige, über den gelacht wird. Drittens: Website. Die meisten Parteien und Kandidaten haben eine, sie bleibt aber meist eine leidige Pflichtübung. Dabei ist der persönliche Internetauftritt die Chance schlechthin, Meinung und Positionen klarzustellen und Themen anzureissen. Viertens bietet natürlich ein Blog auf der Website eine super Gelegenheit, gleich in die Debatte über Themen einzusteigen. Ob mit Wählern oder Gegnern ist völlig egal, wichtig ist nur, dass der Blog gepflegt und regelmässig bedient wird. Wer keine Zeit (oder kein Geld) hat, einen Blog am Leben zu erhalten, verzichtet lieber darauf. Fünftens: Social ­Media. Twitter und Facebook gehören heute für jeden Politiker zum Standard. Sich präsentieren, Kontakte halten und pflegen, Stimmungen abgreifen, nirgends geht das besser. Aber Achtung: Keine privaten Fotos – das kann schnell nach hinten losgehen. Sechstens: YouTube. Hillary Clinton hat ihre Kandidatur für die Präsidentenwahl via You­Tube-Video bekannt gegeben. Längst ist der Kanal geadelt und sollte auch von Schweizer Politikern als Kommunikationsmedium in Betracht gezogen werden. Ernsthaft. Bislang ist Bundesrat Hans-Rudolf Merz mit seinem ansteckenden Bündnerfleisch-Lachanfall auf YouTube vertreten, Doris Leuthard ebenfalls mit einem Lacher, Moritz Leuenberger tobend im Fernsehstudio … Kurz: Unsere Politiker machen auf YouTube einen lächerlichen Eindruck. Und jetzt? Nach der Wahl ist vor der Wahl. Auf geht’s!

Anne-Friederike Heinrich, Chefredaktorin
[email protected]
 

Inhalt&Form gibt Gas für Socar Energy Switzerland

Für Socar Energy Switzerland realisierte die Zürcher Agentur Inhalt&Form eine nationale Kampagne mit integriertem Wettbewerb, die den Kunden an der Tankstelle das Gas-Angebot näherbringt.

Im Frühling erwachen die Schweizer Gasgrills aus dem Winterschlaf. Der perfekte Zeitpunkt für Socar Energy Switzerland, um an ihren Tankstellen das Gas-Angebot zu promoten. Die Agentur entwickelte dazu mehrere Sujets, die den Kunden an der Tankstelle während seiner Customer Journey begleiten. Kern der Botschaft: Fehlt Gas, fehlt was. Zusätzlich wird kommuniziert, dass bei Socar Tankstellen alle handelsüblichen Gasflaschen von Schweizer Anbietern zurückgenommen werden. Dafür gibt’s eine Socar Gasflasche in edlem Schwarz oder die leichte Composite-Gasflasche mit ablesbarem Füllstand. Ausserdem winkt ein Wettbewerb mit Preisen vom Grillhersteller Weber sowie Socar-Einkaufsgutscheinen.

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Verantwortlich bei Socar Energy Switzerland: Nikola Vasarevic. Verantwortlich bei Inhalt&Form: Serge Riedener (CD), Marcus Josty (AD), Fabian Zahner (Text/Konzept), Nicolas Stark, (Grafik), Dominik Stibal, Sylvia Pistrich, Michela Girola (Beratung), Oliver Nanzig (Fotografie).

 

Erdmannpeisker: Imagefilm für Bimbosan

Erdmannpeisker hat für Bimbosan einen Imagefilm realisiert. Sympathisch und siebensprachig sollen so neue Märkte erschlossen werden.

Die Säuglingsmilchen und Schoppenzusätze von Bimbosan sind in der Schweiz beliebte Klassiker. Seit 1932 sorgt das familiär geführte Unternehmen in Welschenrohr (SO) dafür, dass jede Generation aufs Neue prächtig gedeiht. In Zukunft will man den Blick vermehrt auch über den einheimischen Brei-Tellerrand hinaus auf internationale Märkte richten. Zu diesem Zweck hat die Agentur erdmannpeisker einen Imagefilm konzipiert, der die Welt von Bimbosan auf sympathische Weise zum Leben erweckt. Dabei orientiert man sich optisch konsequent am neuen Auftritt, der vor zwei Jahren ebenfalls von erdmannpeisker entwickelt wurde und zu einem Umsatzwachstum im zweistelligen Prozentbereich beigetragen hat.

Der Imagefilm wurde laut Mitteilung mit kleinem Budget realisiert, verfolgt aber grosse Ziele. Er soll Bimbosan rund um den Globus bekannter machen und wird in einer ersten Phase in den Sprachen Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch, Arabisch, Chinesisch und Koreanisch eingesetzt.

Verantwortlich bei Bimbosan: Daniel Bärlocher, CEO. Verantwortlich bei Erdmannpeisker: Gabriel Peisker, CD; Daniela Müller (Beratung); Felix Reidenbach (Illustration); Crunch Motion Design, Daniel Kunz (Animation).

Ombudsmann kritisiert «Rundschau»

Der «Rundschau»-Beitrag «Tram-Deal in Zürich» vom 25. Februar hat nach Ansicht von SRG-Ombudsmann Achille Casanova das Sachgerechtigkeitsgebot verletzt. Aus einem vertraulichen Bericht zu zitieren, sei jedoch zulässig gewesen, heisst es im Schlussbericht zu einer Beanstandung.

Das Publikum habe sich aufgrund des TV-Beitrags nur ungenügend eine eigene Meinung bilden können. Es seien wichtige Informationen unterschlagen worden. Zudem sei über die Schlussfolgerungen der als «vertraulich» klassifizierten Expertise «sehr plakativ und wenig differenziert berichtet» worden, schreibt Casanova in seinem Schlussbericht. Ein Fernsehzuschauer hatte in seiner Beanstandung an die SRG-Ombudsstelle kritisiert, die «Rundschau» habe aufgrund eines geheimen Berichtes eine «hochgradig unqualifizierte Sendung zur Trambeschaffung» ausgestrahlt. Das Zitieren aus einem Geheimpapier sei «medienethisch und strafrechtlich nicht zu verantworten».

Der Ombudsmann teilt diese Meinung nicht. Seines Erachtens ist «das Interesse der Öffentlichkeit an der Information grösser zu gewichten als das Interesse der Behörden an der Geheimhaltung des Berichtes». Die «Rundschau» habe ihre Rolle «als Wächter der Demokratie» wahrgenommen. Die Trambeschaffung sei für Zürich «ein durchaus bedeutsames Vorhaben, bei dem es um Investitionen in der Höhe von 280 bis 350 Millionen Franken gehe. Der Entscheid habe Konsequenzen für die nächsten 40 Jahre. Im Bericht mit dem Titel «Trambeschaffung VBZ. Zweitmeinung» heisst es gemäss der «Rundschau», die Beurteilung der Offerten sei «nicht ausreichend nachvollziehbar» und alle vier Tram-Anbieter hätten die «Muss-Kriterien nicht
erfüllt».

Der TV-Bericht hat laut Ombudsmann jedoch wichtige Informationen ausgeklammert. Nicht erwähnt worden sei beispielsweise, dass im vertraulichen Bericht wiederholt darauf hingewiesen wurde, dass eine abschliessende Beurteilung noch gar nicht möglich sei, weil die Autoren der Expertise nur begrenzten Zugang zu den Dokumenten erhalten hätten. Insgesamt beurteilte Casanova die Beanstandung des Fernsehzuschauers als «teilweise berechtigt». Er betrachte die Veröffentlichung des vertraulichen Berichts zwar als zulässig, die Art und Weise wie dies geschehen sie, erachte er aber «zu wenig präzis». (SDA)

Zum Thema: «Rundschau» im Traumstreit entgleist? (Werbewoche.ch, 1.3.2015)

Wunderman: Wer Milch liebt, liebt Mini Babybel

Wunderman kreierte für Bel Suisse drei Spezialsujets und zeigt: Auch junge Katzen haben ihre Freude an Mini Babybel.

Mini Babybel ist der kleine Käsesnack aus 98 Prozent Milch – verpackt in die einzigartige Wachshülle, die nicht nur Kinder zu Spass verführt. Auch junge Katzen, die verspieltesten aller Milch-Liebhaber, stecken ihre Nase gerne in den kleinen Käse, der fast nur aus Milch besteht. Und sie sind gerne bereit, dafür den Clown zu machen. Die drei Spezialsujets sind ab sofort als Plakate und Inserate im Einsatz.

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Verantwortlich bei Bel Suisse: Barbara Frei (Marketing Director), Eva Steiner (Brand Group Manager). Verantwortlich bei Wunderman (Member of Y&R Group Switzerland): Markus Gut (CD), Sarah Paul (AD), Marion Lim (Text), Raphael Grob (Grafik), Stéphanie Bertschi (Beratung). Media: APG.
 

Ringier: 32 Prozent des Umsatzes digital

Ringier hat 2014 erstmals rund einen Drittel des Umsatzes mit Digitalangeboten erzielt, aber weniger umgesetzt und weniger verdient. Verleger Michael Ringier will trotz erfolgreicher Digitalstrategie und ungewisser Zukunft des Print alles tun, damit Ringier ein Medienunternehmen bleibt.

Der Umsatz sank mit 988,5 Millionen Franken erstmals seit 1999 leicht unter eine Milliarde. Der Gewinn ging von 26,5 auf 21,4 Millionen Franken zurück, wie Ringier am Mittwoch bekannt gab. Als Gründe werden der Verkauf des tschechischen Geschäfts und der AIO Group genannt, zu welcher die Konzertveranstalterin Good News gehört.

Ringier hatte sich für 2014 zum Ziel gesetzt, über einen Drittel des Umsatzes im Digitalgeschäft zu erwirtschaften – mit 32,1 Prozent hat das Medienhaus das Ziel erreicht und den Anteil gegenüber dem Vorjahr um mehr als 6 Prozentpunkte gesteigert. Für dieses Resultat hat Ringier auch kräftig in den Umbau investiert: insgesamt 1,6 Milliarden Franken seit 2007. Zwei Drittel davon flossen in digitale Zukäufe. So gehören dem Medienhaus heute unter anderem die Autoplattform Autoscout24, das Schnäppchenportal DeinDeal oder der Online-Shop des
Zoofachhändlers Qualipet.

Kodak und Kuoni als negative Beispiele

Verleger Michael Ringier gab sich an der Bilanzmedienkonferenz in Zürich zuversichtlich, dass sein Unternehmen in einigen Jahren nicht nur zu den Überlebenden in der neuen digitalen Welt gehören wird, sondern zu den Gewinnern. Anders als etwa Kodak, Kuoni oder Brockhaus, die den Anschluss verpassten und von Ringier-Chef Marc Walder als negative Beispiele ins Feld geführt wurden. Gleichwohl seien die traditionellen Medien – das gedruckte Wort und das gedruckte Bild – noch immer das Kerngeschäft, sagte Verleger Ringier. Man werde «alles tun, um ein Medienunternehmen zu bleiben». Doch niemand wisse, was mit den Zeitungen in ein paar Jahre geschehe. Auf die Frage eines NZZ-Journalisten antwortete Ringier mit schwarzmalerischem Unterton: Falls es den Print einmal nicht mehr geben sollte, «hat die NZZ noch ein schönes Gebäude, und wir haben noch ein Unternehmen». Detaillierte Zahlen zum Zeitungs- und Zeitschriftengeschäft gibt Ringier nicht bekannt. Nur so viel: Trotz anspruchsvollen Marktumfelds sei es gelungen, die führenden Marktpositionen zu behaupten. So ist der Blick im ersten Jahr mit dem neuen Chefredaktor René Lüchinger nach wie vor die meistgelesene Bezahlzeitung der Schweiz. Auch der Sonntagsblick unter Chefredaktorin Christine Maier konnte seine Spitzenposition behaupten. Noch immer auf Eis liegt die Bezahlschranke für das Newsportal Blick.ch.

Weko-Entscheid im Frühherbst erwartet

Um seine Position im Schweizer Medienmarkt zu stärken, will Ringier sein Zeitschriftengeschäft in der Schweiz mit dem deutschen Medienkonzern Axel Springer zusammenlegen. Dazu soll das Gemeinschaftsunternehmen Ringier Axel Springer Medien Schweiz AG gegründet werden. Diese Gründung muss allerdings von der Wettbewerbskommission gebilligt werden. Marc Walder rechnet mit grünem Licht im Frühherbst. Der designierte Chef des neuen Unternehmens, Michael Voss, hatte Ringier Anfang April per sofort verlassen. Eine Nachfolge ist noch nicht bestimmt. Inzwischen ist Ringier in 15 Ländern aktiv. Neben verschiedenen Ländern Osteuropas gehören dazu Staaten in Asien und in Afrika. In Afrika betreibt Ringier Onlineportale in Nigeria, Kenia, Tansania, Ghana und Senegal. (SDA)

BPRA mit neuem Webauftritt

Creafactory hat für den Verband der Schweizer PR-Agenturen BPRA eine neue Website gestaltet. Diese bietet mit einem interaktiven Agenturfinder einen wesentlichen Kundennutzen.

Neu sind:
 

  • lebendige Startseite mit wechselnden Branchen-News auf einen Blick
  • Agenturfinder zur Auswahl der passenden Agentur (Gewichtung der Kriterien Skills, Branchen, Sprachen, Aktionsradius nach Relevanz, zum Beispiel Agentur mit vorrangiger Spezialisierung auf Political Campaigning und Gesundheitswesen im Raum Zug) unter der Rubrik «Mitglieder»
  • Agenturporträts mit Detailinformationen
  • Responsive Design zur korrekten Darstellung auf mobilen Endgeräten
  • dynamische Integration des internen Bereichs in die öffentlichen Inhalte
  • einfaches Handling durch modernes CMS (zum Beispiel automatisches Erscheinen von Terminen für Sitzungen, Workshops, Vorträge etc. an verschiedenen relevanten Orten dank zentraler Verwaltung)

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Die Website wurde konzipiert und gestaltet vom BPRA-Mitglied Creafactory. Programmiert hat sie die Webagentur Ongoing.

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Hochspannung lanciert die Stellen-App Yooture

Für die Lancierung und Bekanntmachung der neuen Job-App Yooture, welche über die letzten zwölf Monate programmiert wurde, haben sich die Verantwortlichen entschieden, die Zürcher Agentur Hochspannung zu engagieren.

Die Agentur hat in Zusammenarbeit mit dem Kunden, mit Online-Media-Strategen und PR-Fachkräften eine vielschichtige Kampagne entwickelt, deren Herzstück mobile und online Banner sind und das Zielpublikum über digitale Kanäle auf iTunes verlinken. Das Versprechen der Kampagne: Wer seinen nächsten Job über Yooture sucht, der hat sicher eine spannendere Zukunft (Fyooture) vor sich. Die App unterscheidet sich denn auch im Wesentlichen dadurch, dass sie auf vorhandene Xing und Linkedin Profile zugreift und dem User so perfekt passende Jobvorschläge macht. Zu sehen ist die Kampagne ab sofort über ca. drei Wochen in der digitalen Welt. Die App steht über diesen Link kostenlos zum Download bereit.

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Verantwortlich bei Yooture: Martin Scherrer, Claudio Lehmann, Dominik Bartholdi. Verantwortlich bei Hochspannung Kommunikation: Matthew Katumba (Creative Direction), Alexander Taiganidis (Creative Direction), Bettina Righetto (Beratung), Nathalie Funke (Art Direction), Leandro Disler (Grafik), Jonas Koutrios (Grafik).

Swiss Press Award 2015: Die Gewinner

Am 15. April fand die Verleihung der nationalen Swiss Press Awards 15 statt. Zu diesem Anlass wurde von Polo Hofer der eigens produzierte neue Swiss Press Song «Schurni-Blues»  uraufgeführt. Schweizer Fotograf des Jahres ist der Waadtländer Yvain Genevay.

Yvain Genevay gewann die Auszeichnung «Swiss Press Photo» für seine Bildserie einer trauernden syrischen Flüchtlingsfamilie. Die syrische Flüchtlingsfamilie Jneid trauert um ihr jüngstes Kind. Mutter Suoha, 22, hat eine Totgeburt erlitten, nachdem sie von den Schweizer Behörden nach Italien zurückgeführt wurde. Der Vater erhebt schwere Vorwürfe gegen die Beamten, sie hätten den schlechten Gesundheitszustand seiner Frau nicht ernst genommen. Erschienen waren die Fotografien in der Westschweizer Zeitung Le Matin Dimanche.

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In der Kategorie Print siegte Carlo Silini, der sich im Corriere del Ticino mit den psychischen Konsequenzen für junge Menschen nach Katastrophen auseinandergesetzt hatte.

In der Kategorie Radio holte sich das Team des SRF-Regionaljournals Graubünden den Preis für eine Serie. Die Radiomacherinnen- und macher porträtierten sieben Regierungskandidaten in ungewohnten Rollen und fühlten ihnen augenzwinkernd auf den Zahn.

In der Kategorie Online setzte sich Claudia Salzmann von Bernerzeitung.ch durch. Die Journalistin machte einen einmonatigen Selbstversuch in veganer Ernährung.

Raphael Amrein von der SRF-Sendung «Schweiz aktuell» erhielt die Auszeichnung in der Kategorie TV für seinen Beitrag über die Totalsanierung einer Liegenschaft, welche die bisherigen Bewohner vor existenzielle Probleme stellt.

Swiss Press Award

Mit den Swiss Press Awards Print, Online, Radio, Video und Photo ehrt die Fondation Reinhardt von Graffenried Medienschaffende, die in den Bereichen Lokaljournalismus und Pressefotografie im Jahr 2014 in der Schweiz eine besondere Leistung erbracht haben. Erstmals werden der Schweizer Medienpreis für Lokaljournalismus und die Auszeichnung Swiss Press Photo unter dem gemeinsamen Namen Swiss Press Award verliehen. Die gesamte Preissumme beträgt 110'000 Franken. Jedem der fünf Preisträger wurde der Diamant für seine herausragende Arbeit und der Betrag von 20'000 Franken überreicht. Die Kategoriengewinner des Swiss Press Photo erhielten je 2'000 Franken.

Die Preisverleihung fand in Anwesenheit von Bundesrat Alain Berset im Hotel Bellevue in Bern statt und kann am 15. April ab 17 Uhr als Live-stream auf Swisspressaward.ch mitverfolgt werden.

Alle nominierten Beiträge sind hier einsehbar.

Die Preisverleihung beschloss Polo Hofer mit seinem Swiss Press Song 15, dem «Schurni-Blues»:

E Schurni vo dr alte Schuel, dä het gäng ds Neuschte gwüsst
Wenn är im News-Room het e Bildschirm gseh, het ne grad d Muse küsst
Aber sy Chef het gseit: «Du muesch mit em Mainstream gah.
Üsi Branche het e Krise, es isch es mega-Dilemma!»

Wie söll das alls rentiere, das isch doch ds Problem
Was mache mir mit dr Wärbig? Was mit em Zahligssystem?
Es git Frage über Frage, wär i däm Business gwinnt
Isch es Facebook, isch es Google, isch es Online oder Print?

Es het es Medie-Gwitter gäh i dr Zytigsredaktion
E Shit Storm uf Twitter, e Silikon-Situation
Üse Schurni seit: «Dä Hype, dä Skype, dä Häcker-Seich, das bruch i nie meh!»
Isch use i ds wältwyte Netz verreist, u me het ne nie meh gseh.

 

Gestalten unter neuer Führung

Mit Wirkung vom 1. April 2015 hat Thomas Krebs als Mehrheitsaktionär die strategische und operative Gesamtverantwortung der Zürcher Kommunikationsagentur Gestalten übernommen.

Die bisherige Inhaberin und Geschäftsführerin Prisca Brugger bleibt als Partnerin, Mitglied der Geschäftsleitung und als Creative Director weiter in der Agentur aktiv, wie es in einer Mitteilung heisst. Dieser Ausbau sei die natürliche Konsequenz einer erfolgreichen Entwicklung von Gestalten in den letzten Jahren. Unter Führung von Prisca Brugger habe sich die Agentur sukzessive vom kleinen Gestaltungsatelier zu einem Team von 13 Kreativ- und Beratungsprofis weiterentwickelt und erbringe heute umfassende Dienstleistungen in der crossmedialen Kommunikation und im Design, heisst es weiter.

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Auf vieles gefasst: Thomas Krebs und Prisca Brugger

Thomas Krebs langjährige Karriere führte ihn auf verschiedenen Positionen in namhafte nationale und internationale Agenturen. Sein Fazit heute: «Neugierde, Innovationsdrang, Nonkonformismus und die Lust, neue Wege zu gehen, sind für mich essentiell.» Und er illustriert dies gleich mit einer Analogie: «Wer behauptet, er wisse, was sich im «Kommunikationsdschungel» hinter dem nächsten Baum verbirgt, nimmt den Mund sehr voll. Heute ist Veränderung das einzig Konstante. Wir sind auf vieles gefasst und bestens gerüstet, um unsere Kunden erfolgreich durch jedes Dickicht zu führen.»

Gestalten erabeitet und realisiert Gesamtkonzepte und Einzelprojekte in der digitalen und analogen Kommunikation. Dabei legen die Zürcher Kreativen besonderen Wert auf substanzielle Ideen, die es braucht, damit Kommunikation und Design in einem inflationären und revolutionären Umfeld ihren Wert behaupten. Und dass der Name Gestalten keine Worthülse, sondern wirklich Programm ist, zeigen auch die Ergebnisse: Kommunikationserlebnisse auf einem formal, inhaltlich und medial hohen Niveau. Zum Beispiel für IKEA, das Institut für angewandte Psychologie der ZHAW, Feller, die ZKB, das Kunsthaus Zürich, die Schweizer Paraplegiker-Forschung, Elektro Material, die Psychiatrische Universitätsklinik und zahlreiche andere Kunden.

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Seit vielen Jahren ist Gestalten die Leadagentur für Ikea Family Schweiz

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Kreation für die Grossen dieser Welt: schon seit 2003 ist das Kunsthaus Zürich ein inspirierender Kunde der Agentur

 

Zu guter Letzt: Schöner Durchschnitt

Zwei Türen, eine mit «schön» und eine mit «durchschnittlich» beschriftet – welche wählen Sie? Dove arbeitet weiter an der inneren Schönheit der Frauen dieser Welt.

Dove-Kampagnen tauchen in regelmässigen Abständen auf den globalen Werbebühnen auf und sorgen fast immer für Aufsehen. Zum Beispiel hier, hier oder hier. Die Körperpflegelinie von Unilever hat sich dabei seit Jahren klar positioniert: Gekämpft wird um innere Schönheit, Selbstbewusstsein, gegen Komplexe, gegen Photoshop, gegen realitätsferne, auferzwungene Ideale der Mode- und Kosmetikindustrie und und und. Für das Gute, gegen das Böse. Das klappt ganz gut, Dove fliegen mit den Kampagnen meist die Herzen zu. Das ist in Ordnung so. Auch wenn der sympathische Pflegemulti die Frauen nicht aufbaut, um die Welt zu verbessern, sondern um genau diesen Frauen Produkte zu verkaufen.

Die aktuelle Kampagne nimmt das bewährte Thema auf: Frauen fühlen sich nicht schön, aber sie sollten, denn sie sind es. In San Francisco, Sao Paulo, Shanghai, London and Delhi wurden viel-frequentierte Durchgänge mit den Schildern «Beautiful» und «Average» bestückt. Wenig überraschend wählten die meisten «Average». Einige liessen sich von ihren Begleitern zum schönen Durchgang bewegen, eine der Schauspielerinnen zufällig anwesenden Passantinnen wählte an ihrem aussergewöhnlich guten Tag ausnahmsweise ebenfalls die linke Tür.

https://www.youtube.com/watch?v=7DdM-4siaQw

Eine schöne Idee, die den Leuten wieder einmal bestens gefällt. 5,5 Millionen Youtube-Klicks in nur einer Woche – eine beeindruckende Zahl. Wie so oft bei emotionalen Geschichten dieser Art fragt man sich aber, wieso die meisten Protagonistinnen wirken wie aus dem Drehbuch. Vielleicht, weil sie aus dem Drehbuch sind. Die Realität wäre doch so spannend. Aber Millionen-Hits lassen sich wohl einfacher umsetzen, wenn man ihr etwas auf die Sprünge hilft. (hae) 

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