Best of Print Advertising

Marktforschung Heinz Ketchup, Mövenpick und Österreich Werbung schalteten im Jahr 2004 die beliebtesten Anzeigen in den Schweizer Medien.

Marktforschung Heinz Ketchup, Mövenpick und Österreich Werbung schalteten im Jahr 2004 die beliebtesten Anzeigen in den Schweizer Medien.Best of SouthwestAffinität der Anzeigen bei den Supportern in der «bürgerlichen Ecke»
Gold (178) VW Golf
Made in Switzerland
(Lowe AG)
Silber (173) Spar
Superhits (W&E Werbeagentur, A-Dornbirn)
Bronze (172)Mc Donald’s
Schwimmerin Nicole Zahnd
(Heye, Zürich)
In Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Demoscope präsentiert Publimedia den Leserinnen und Lesern der Werbewoche fünfmal pro Jahr einen Auszug der Resultate aus dem Advertising-Index (AX-Print). Dieser Index (siehe unten) ist ein Modul des Market Radar und misst die Beliebtheit von Anzeigen. In den Kästen links und rechts befinden sich Anzeigen, die in der betreffenden psychografischen Zielgruppe die grösste Akzeptanz erzielten. Die drei Sujets, die bei der gesamten Stichprobe, also bei allen vier Zielgruppen insgesamt, am besten abschnitten, werden unter dem Titel «Top Three» gezeigt. (ww)

Der werfe den ersten Stein

Immobilien Starke Pöstler braucht das Land: Zurzeit verschickt das Architektenteam Hautle & Partner Backstein-Mailings an Immobilieninvestoren.

Immobilien Starke Pöstler braucht das Land: Zurzeit verschickt das Architektenteam Hautle & Partner Backstein-Mailings an Immobilieninvestoren.Das gewichtige Akquisitionstool soll den Geschäftszweig Generalunternehmen des Widnauer Unternehmens bekannter machen. «Wir werfen den ersten Stein», titelt die Backstein-Aufschrift und fordert den Empfänger im Laufe des Mailingtextes auf, den nächsten zu werfen. Für den Rücklauf – der nach eigenen Angaben «sensationell» ist – hat das Schöpferteam von Eugster Kommunikation allerdings an die Briefträger gedacht und dem Mailing einen abnehmbaren Talon beigeheftet.

«Wir haben eine lange Tradition im Sportbereich»

Sponsoring Roland Treier, Rhäzünser-Brand- Manager bei Feldschlösschen Getränke, übers Engagement «Grenztour Graubünden».

Sponsoring Roland Treier, Rhäzünser-Brand- Manager bei Feldschlösschen Getränke, übers Engagement «Grenztour Graubünden». WW Rhäzünser tritt als einer von vier Hauptsponsoren bei der «Grenztour Graubünden» auf. Welche Ziele und Erwartungen verbinden Sie mit der Unterstützung des Projekts?Roland Treier Die Marke Rhäzünser soll vom Imagetransfer dieser alpinen Pioniertat profitieren. Die Verbundenheit von Marke und Konsument soll gestärkt werden. Zusätzlich gibt die Grenztour uns einen hervorragenden und sympathischen Aufhänger, um diverse Below-the-Line(BtL)-Aktivitäten in der Ostschweiz und speziell im Kanton Graubünden zu organisieren. Wir möchten die Grenztour und die daraus resultierenden Medienkontakte als Multiplikator zur weiteren Bekanntmachung unseres Near-Water-Produktes Rhäzünser Plus nutzen. Die Grenztour ist eine Möglichkeit, das Bekenntnis unseres Unternehmens zu den Standorten im Kanton Graubünden zu bekräftigen.
Auch Passugger und Allegra sind im Kanton Graubünden beheimatet. Weshalb unterstützt gerade Rhäzünser das Projekt?
Die Rollen, welche unsere Mineralwasserbrands innerhalb unseres Markenportfolios spielen, führten dazu, dass dieses Engagement auf Rhäzünser umgesetzt wird. Rhäzünser ist unsere volumenstärkste Marke. Sie hat den stärksten Bezug zum Kanton Graubünden, was wir seit unserem Markenrelaunch Anfang 2004 auch mit dem Steinbock im Logo kommunizieren. Rhäzünser ist ein hochmineralisiertes Mineralwasser und bereits seit längerer Zeit im Sportumfeld präsent. Zusätzlich besitzt die Marke ein starkes Standbein im Detailhandel. Passugger und Allegra sind auf die gehobene Gastronomie ausgerichtet und kommunizieren eher mit stillen Tönen.
Welche Leistungen beinhaltet das Engagement?
Neben einem Sponsoring-Beitrag beliefern wir natürlich die Sportler und das dazugehörige Team mit unseren Produkten.
Sind neben der PR andere Massnahmen geplant, um das Engagement bekannt zu machen?Selbstverständlich möchten wir das Engagement weiter nutzen. Geplant sind diverse Aktivitäten im BtL-Bereich, wo wir die Grenztour gemeinsam mit der Marke Rhäzünser unseren Kunden und Konsumenten näher bringen möchten. On Tour werden wir bei publikumswirksamen Stopps mit unseren Produkten präsent sein.
Welchen Stellenwert hat Sponsoring innerhalb des Marketingmixes und -budgets von Rhäzünser?
Sponsoring macht einen bedeutenden Anteil am Budget der Dachmarke Rhäzünser aus. Selektiv suchen wir Engagements, die von der Thematik her zur Marke passen und die Heimatverbundenheit mit dem Kanton Graubünden demonstrieren.
Zum Beispiel?Rhäzünser hat eine lange Tradition im Sportbereich. In der Vergangenheit waren wir unter anderem bei der Tour de Suisse und 2004 beim Graubünden Marathon/Graubünden Walking engagiert. In diesem Jahr sind wir in Sportstadien präsent, unterstützten den Swisssnowwalking Event in Arosa und sind einer der Hauptsponsoren des Sportgymnasiums in Davos.
«Grenztour Graubünden» Ziel des Projektes ist die Umrundung des Gebirgskantons Graubünden seiner geografischen Grenze nach. Insgesamt müssen dabei 173 Zweitausender, 161 Dreitausender und mit dem Piz Bernina der Bündner Viertausender überschritten werden. Initiator von «Grenztour Graubünden» ist der Churer Extrem-Alpinist Norbert Joos. Am 19. Juni wird Joos gemeinsam mit seinem Bergsteigerkollegen Peter Gujan und einem Betreuerteam in Chur starten. Für die 740 Kilometer lange Strecke rechnet er mit einem Zeitaufwand von 45 bis 60 Tagen – je nach Berg- und Wetterverhältnisse. (sk)
Interview: Simone Keller

Bossard wird Leadagentur von MG und Rover

Automobil Die Luzerner Agentur Bossard Kommunikation wirbt neu für die beiden britischen Traditionsautomarken MG und Rover.

Automobil Die Luzerner Agentur Bossard Kommunikation wirbt neu für die beiden britischen Traditionsautomarken MG und Rover.Automobil Die Luzerner Agentur Bossard Kommunikation wirbt neu für die beiden britischen Traditionsautomarken MG und Rover. Der Schweizer Importeur MR Cars AG (ein Tochterunternehmen der Emil Frey Gruppe) hat Bossard zur Leadagentur ernannt. Laut Beratungsleiter Michael Bossard bedeutet der Gewinn des Mandats für die Agentur einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft. «Unsere Agentur verfügt über sämtliche Kompetenz und die Manpower, um auch grosse nationale und internationale Marken zu betreuen», ist er vom grossen Potenzial seiner Agentur überzeugt.

Neues Fachorgan für Aug und Ohr

Zeitschriften «Kompetent, meinungsstark und unterhaltsam» will sie sein, die deutsche Erstausgabe des in Holland schon seit etlichen Jahren erscheinenden Broadcast Magazine.

Zeitschriften «Kompetent, meinungsstark und unterhaltsam» will sie sein, die deutsche Erstausgabe des in Holland schon seit etlichen Jahren erscheinenden Broadcast Magazine.Und tatsächlich: Auf 56 grossformatigen Seiten werden gekonnt und auch gefällig Trends und Trendchen des internationalen Fernseh- und Radiomarkts präsentiert. Natürlich kommen dabei auch Trendsetter wie Georg Kofler (Premiere) und Borris Brandt (Endemol) exklusiv zu Wort. Apropos Trend: Die (bislang) einzige bezahlte Anzeigenseite in dem Monatsfachtitel stammt von einer Mehrwertdienste-Company. Ob das bei einem Abopreis von 145 Euro zum Überleben reicht? Wir würden es den Düsseldorfer Kollegen natürlich gönnen.

McCann wirbt für Stimorol und V6

Detailhandel McCann Erickson Schweiz wirbt neu auch für die Kaugummis und Süsswaren von Cadbury Schweiz.

Detailhandel McCann Erickson Schweiz wirbt neu auch für die Kaugummis und Süsswaren von Cadbury Schweiz.Dazu zählen unter anderem die bekannten Marken Stimorol und V6. Cadbury hatte sich im vergangenen Jahr für McCann als internationales Netzwerk entschieden. Ein TV-Spot für V6 ist bereits on Air, weitere Resultate sollen in Bälde folgen. Cadbury Schweppes ist der weltweit grösste Hersteller von Süsswaren und hält laut der Agentur mit Stimorol, V6, Trident, Hollywood und Dentyne einen Marktanteil von 75 Prozent in der Schweiz.

Zürich klagt gegen Fernsehspiele

TV Gegen die Telefonspielshows «Call & win» von Sat 1 Schweiz und «Easy Cash» von Viva Schweiz wird Strafanzeige gestellt. Der Kanton Zürich wirft ihnen Verstoss gegen das Lotteriegesetz vor.

TV Gegen die Telefonspielshows «Call & win» von Sat 1 Schweiz und «Easy Cash» von Viva Schweiz wird Strafanzeige gestellt. Der Kanton Zürich wirft ihnen Verstoss gegen das Lotteriegesetz vor.Es seien verkappte Glücksspiele, da die Möglichkeit zur Teilnahme zufällig sei und die Rätsel oft kaum lösbar.

Grey darf WPP übernehmen

Netzwerke Die Europäische Kommission hat die Übernahme der US-Werbegruppe Grey Global Group durch den britischen Wettbewerber WPP ohne Auflagen genehmigt.

Netzwerke Die Europäische Kommission hat die Übernahme der US-Werbegruppe Grey Global Group durch den britischen Wettbewerber WPP ohne Auflagen genehmigt.«Erfreulich», meint dazu Axel Beckmann, CEO von Mediacom in Zürich. Damit wird dieses zu Grey gehörende Netzwerk jetzt in die neue Partnerschaft eingebracht. Für Beckmann wird die «erwartete Bewilligung der Übernahme» keine grossen Auswirkungen haben. Er sieht es aber als Vorteil, jetzt Teil eines grösseren Medianetzwerks zu sein – Stichworte Einkauf, Tools, Ablaufverbesserungen. Bereits heute zu WPP gehören die Mediaagenturen Mindshare, Mediaedge CIA und Maxus. Diese sind in der Subholding Groupe M gebündelt. Im Tagesgeschäft werden die Neuerungen bei der Zürcher Mediacom «noch nicht sofort wirksam» werden. Das kommt erst, wenn alle Regelungen unter Dach und Fach sind.
(pan)

Kompetenz für Konvergenz

Rubriken Im Kleinanzeigenmarkt schlägt die PubliGroupe die Brücke zwischen Online und Print. Dafür wird ein Kompetenzzentrum aufgebaut.

Rubriken Im Kleinanzeigenmarkt schlägt die PubliGroupe die Brücke zwischen Online und Print. Dafür wird ein Kompetenzzentrum aufgebaut.«Wir gehen von einem klaren Kundenbedürfnis aus», erklärt Andreas Göldi. Der Webspezialist leitet die neue Key Account Unit Rubrikenmarkt der PubliGroupe. Dank einer Umfrage weiss Göldi, was sich Rubrikeninserenten von den Printmedien vor allem wünschen: Einfaches Handling und multimediale Angebote. Beides will das neue Kompetenzzentrum, das unter dem Arbeitstitel «Classified House» läuft, anbieten. Mit Kunden sind in erster Linie professionelle Inserenten gemeint, so beispielsweise Stellenvermittler, Immobilienmakler oder auch Garagisten. Sie können ab Sommer 2005 aus einer Hand Annoncen auf Online-Plattformen und in Zeitungen planen, buchen und abrechnen. Der Service umfasst laut Göldi einerseits die Beratung für Globallösungen, anderseits die Automatisierung bei den einzelnen Schaltungen.
Die Zahl der professionellen Inserenten schätzt Göldi auf 1000 bis 2000. Mit diesem Kundenstamm soll das «Classified House» rund ein Drittel des Rubrikenumsatzes der PubliGroupe betreuen. Im vergangenen Jahr wären das rund 110 Millionen Franken gewesen.
Dieser Bedeutung entsprechend will die PubliGroupe in die neue Geschäftseinheit investieren. Für das laufende Jahr sind 7 Millionen Franken vorgesehen. So soll das bestehende Online-Planungs- und Dispotool «My Publicitas» ausgebaut werden. Neue Stellen wird es dagegen nur wenige geben – «eine einstellige Zahl», sagt Otto Meier, Generaldirektor des Bereichs PubliPresse, dem das «Classified House» angegliedert ist. Die meisten der 40 Angestellten waren bereits bisher als Spezialisten für Rubrikenwerbung und Online-Technologie bei der PubliGroupe tätig. So auch Projektleiter Göldi: Er führte bis im vergangenen Herbst die Geschäfte von Namics, dem Internetdienstleister der PubliGroupe. Arbeitsort ist hauptsächlich am Sitz der Publicitas in Zürich. In Lausanne wird ebenfalls eine Niederlassung eingerichtet.
Differenzierte LösungenNicht nur den Inserenten, auch den Online-Plattformen und den Verlegern bietet das Kompetenzzentrum Dienste an: neben der Vermittlung von Inserenten auch Softwarelösungen für das Handling und die Präsentation der Annoncen. Bei diesen «White Label»-Lösungen bleibt die PubliGroupe im Hintergrund, die Verleger treten unter eigener Marke auf. Ein solches Konzept wurde mit NZZdomizil.ch im November bereits umgesetzt.
Mit dem «Classified House» versucht die PubliGroupe, ihre dominante Marktstellung in der Presselandschaft auch ins Internet auszudehnen. Laut Otto Meier bestehen mit einigen Online-Rubrikenplattformen schon Verträge, weitere sollen dazukommen. Ein Fall für die Wettbewerbskommission seien diese Pläne gemäss rechtlichen Abklärungen nicht, betont Meier. Schliesslich handle es sich nur um eine interne Reorganisation. Eine stärkere Stellung im Internet könnte allerdings künftige Weko-Entscheidungen bei Übernahmevorhaben der PubliGroupe beeinflussen.
Konkurrenz belebtMit dem Media Manager vermarktet auch die Xmedia Annoncen AG ein Tool, mit dem Inserenten ein Print-Inserat aus ihrer Online-Annoce gestalten und (direkt oder via Publicitas) schalten können. Es wird bereits von Scout24, Homegate und Mediaswiss (Gate24.ch) eingesetzt.
Geschäftsführer Thomas Schwabe ist von den Plänen der PubliGroupe (P) nicht beunruhigt: «Das zeigt doch, dass wir auf dem richtigen Pfad sind.» Kunden suchten heute vor allem den (Kosten sparenden) Weg von Online nach Print, wo Xmedia schon heute eine bewährte Lösung anbiete. Schwabe sieht die P auch nicht als direkten Konkurrenten: «Wir liefern ihnen über den Media Manager ja auch zu.» Gleich sieht es P-Generaldirektor Otto Meier: «Wir werden Konkurrenten und Partner gleichzeitig.» (sm)
«Wir gehen von einem klaren Kundenbedürfnis aus»: Andreas Göldi, Leiter der neuen Key Account Unit Rubrikenmarkt der PubliGroupe.
Stefano Monachesi

Unruhe im Metropool?

Stellenanzeigen Die Tamedia sorgt mit ihrem Angebot an den Landboten für tarifliche Knacknüsse.

Stellenanzeigen Die Tamedia sorgt mit ihrem Angebot an den Landboten für tarifliche Knacknüsse.Dass der Tagi-Stellenanzeiger auch dem Landboten beigelegt werden soll, wirft tarifliche Fragen auf. Müssen die Werbekunden für die zusätzliche Reichweite von 38000 Exemplaren (Normalausgabe) tiefer in die Tasche greifen oder erhalten die Inserenten bis Ende Jahr ein Gratissupplement? Bei Tamedia konnte (noch) niemand diese Frage beantworten.Noch verzwickter ist, ob und wie sich die Zusatzauflage beim Metropool auswirkt. Wie Edi Battaglia von der Pool-Clearingstelle erklärte, wird dieses Thema an der Pool-Sitzung vom 2. Februar erörtert. Dabei geht es aber nicht nur darum, ob man den Stellentarif des neuen Pools schon wieder ändern soll, sondern auch, ob alle Pool-Partner gleichberechtigt sein sollen. Beim Metropool-Stellentarif sind bloss die Stammzeitungen Tages-Anzeiger, Berner Zeitung und Basler Zeitung beteiligt.
Käme der Landbote dazu, könnten BaZ und BZ verlangen, dass auch die Zusatzauflagen ihrer Stellenanzeiger einbezogen werden. Denn die BaZ legt ihren Stellefanten samstags der Basellandschaftlichen Zeitung bei, die BZ tut dasselbe beim Bieler Tagblatt.
(mk)

>> SexSells

Was ist denn dran, am Mann?

Was ist denn dran, am Mann? Oder drin – in der Flasche, beziehungsweise im Glas natürlich. Zum vorspielerischen Apéro macht sich Champagner immer gut. Mädels verlieren nicht nur Hüllen, sondern auch ihre Hemmungen. Zum Hauptgang entblättert er sich schliesslich auch, ganz erstaunt, dass sie mehr mit seinem Hinterteil beschäftigt ist als mit seinem Bordeaux. Na ja, vielleicht ein Plus für Evas Gaumen. Denn der 2003er Merlot von Cordier hat wohl in London Bronze gewonnen, ist aber nicht so «irresistible» wie die Anzeige für ihn. (ck)

Das Wort ist frei

Zeitungen Burson-Marsteller Bern nimmt die Diretissima und setzt bei der Fribourger Zeitung La Liberté voll auf den symbolträchtigen Titel.

Zeitungen Burson-Marsteller Bern nimmt die Diretissima und setzt bei der Fribourger Zeitung La Liberté voll auf den symbolträchtigen Titel.Die Chance ist verlockend, und Burson-Marsteller hat sie genutzt: Ausschliesslich mit Wortspielen rund um «die Freiheit» hat der Berner Ableger der grossen Zürcher PR- und Werbeagentur eine Imagekampagne für die Fribourger Tageszeitung La Liberté realisiert. Rund um den weissen Original-Titel auf rotem Grund formuliert Burson-Marsteller Plakatives wie «À nous La Liberté», «La Liberté d’afficher» oder «Vive La Liberté».Die F12-Plakate in Fribourg und Umgebung sollen «Aufmerksamkeit wecken und Werte der Tageszeitung transportieren», meint Berater Olaf Pilleri. Die Berner Agentur hat den Neukunden aus Fribourg über einen Testlauf im letzten Jahr gewonnen. Bei einem Sommerwettbewerb mussten über acht Wochen verschiedene, in Folgeinseraten immer konkreter umschriebene Gegenstände erraten werden. So wurde aus einem «Ding mit vier Rädern» in mehreren Schritten ein BMW-Mini und gleichzeitig ein Maxi-Erfolg – denn mit diesem Wettbewerbspreis hat die Zeitung achtmal mehr Coupons als mit herkömmlicher Werbung generiert. Das Vertrauen des welschen Kunden in eine Deutschschweizer Agentur war gewonnen, zumal CD René Walker sowie ein weiterer Mitarbeiter bei Burson-Marsteller in Bern aus Fribourg stammen.
Die neue Kampagne wird jetzt neben Kinodias und diversen Sponsoringevents noch ergänzt mit Radiospots. Mit einem Tonband haben die Werber in Fribourg einen ganzen Tag lang Passanten über ihre Vorstellungen von «Freiheit» befragt. Im Radio ausgestrahlt werden nun Antworten wie «La Liberté heisst für mich Weekend» oder «La Liberté bedeutet für mich der Geruch und der Lärm der Rotationsmaschine», wie es ein Drucker der Zeitung mit 42500 Auflage und gegen 100000 Leser in Fribourg formuliert hat.
Kampagne für La Liberté: Wortspiele mit der Freiheit.
Andreas Panzeri
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