Werbeanstalt: Gemüse-Horror für Anliker

Ruf Lanz erfolgreichste Agentur beim ADC

Am Samstagabend gingen die ADC-Awards im Volkshaus Zürich über die Bühne. Bei der Preisverleihung fiel der Name Ruf Lanz überdurchschnittlich häufig – entsprechend gross die Freude bei der Agentur.

Ruf Lanz war die meistausgezeichnete Agentur und wurde für ihre Kampagnen für die Suva, Bank Coop, Schweizer Milch, Welti-Furrer, Hiltl oder VBZ vielfach ausgezeichnet. Für die Berechnung des Kreativrankings in der Werbewoche wird folgende Gewichtung angewendet: Shortlist = 1 Punkt, Bronze = 2 Punkte, Silber = 4 Punkte, Gold oder Evergreen = 7 Punkte. 

Nach diesem Schlüssel ergibt sich folgende Rangliste:

1. Ruf Lanz: 67 Punkte

2. Publicis Communications Schweiz: 54 Punkte

3. Leo Burnett Schweiz: 44 Punkte

Besonders gross ist die Freude bei Ruf Lanz über den Evergreen für die Suva-Freizeitsicherheit-Kampagnen. Mit dem Evergreen zeichnet der ADC gemäss seiner Definition «exzellente Kampagnen aus, die seit mindestens drei Jahren strategisch und konzeptionell höchstes Niveau vorweisen». Im Fall der Suva-Kampagnen wurde die kreative Konstanz über einen Zeitraum von mittlerweile zwölf Jahren gewürdigt. Werbewoche.ch präsentiert dazu den Casemovie mit einigen Highlights aus zwölf Jahren Suva-Werbung, der an der ADC-Preisverleihung am Samstag gezeigt wurde.

Das Kreativranking wird jeweils in der letzten Werbewoche des Jahres veröffentlicht. Den gesamten Medaillenspiegel des diesjährigen ADC-Awards finden Sie auf Adc.ch
 

Zu guter Letzt: Meet my Doppelgänger

Drei Freunde wollen online ihre echten Doppelgänger finden. Das Social-Media-Projekt trägt bereits verblüffende Früchte.

Auf der Welt sehen sieben Menschen aus wie man selbst. Sagt man angeblich. Das Problem: Die Wahrscheinlichkeit, dass man zumindest einem davon per Zufall über den Weg läuft, ist gleich Null. Das war sie zumindest, bevor plötzlich jeder mit einer guten Idee durch Social Media im Handumdrehen die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf sich ziehen kann.

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Die drei jungen Iren Harry, Niamh und Terrence haben es sich beim Experiment «Twin Strangers» zur Aufgabe gemacht, innert 28 Tagen mit Hilfe von Facebook den perfekten Doppelgänger, bzw. die perfekte Doppelgängerin zu finden. Gestartet wurde am 30. März. Wer den besten Lookalike mobilisiert, gewinnt die Challenge. Das interessante Experiment ging – man ahnt es – sofort viral.

Während sich die beiden männlichen Mitstreiter noch schwer tun, wirklich gute Doppelgänger zu finden, hat sich Niamh bereits nach Zwei Wochen mit einem ihrer unbekannten Zwillinge getroffen. Obwohl Niamh Einsendungen aus der ganzen Welt erreichten, lebt ihr bestes Pendant nur eine Stunde von ihr entfernt. Das Video des Treffens wurde in wenigen Tagen bereits fünfeinhalb Millionen mal angeschaut. Der Film heisst übrigens «Meeting my Doppelgänger» – nur so, falls Ihnen bisher auch nicht bewusst war, dass das Wort im Englischen 1:1 mit Umlaut verwendet wird.

«Twin Strangers» läuft noch eine Woche lang. Auf ihrem Blog halten die Drei über ihre Suche auf dem Laufenden. Falls Sie aussehen wie jemand aus dem Trio, melden Sie sich doch. Die berühmten 15 Minuten Ruhm wären Ihnen garantiert. (hae)

 

Kundenzuwachs und Pitchgewinne

Die Agenturen Meta Design, Inhalt&Form, By the way communications, Ming und Open Up vermelden Zuwachs im Kundenportfolio.

Meta Design begleitet die NZZ Mediengruppe

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Die NZZ Mediengruppe betraut die Markenagentur Meta Design mit der strategisch konsequenten Ausrichtung ihrer Marke. Ziel ist, die bestehende Positionierung sorgfältig, aber entschieden zu schärfen und im Markt weiter zu stärken. Insbesondere die Lancierung neuer publizistischer Angebote und Integration der Medien über alle Kanäle stellen Herausforderungen an die zukünftige Markenstrategie. Steven Neubauer, Geschäftsführer NZZ, Mitglied der Unternehmensleitung: «Die Marke NZZ hat im gesamten deutschsprachigen Raum einen hohen Bekanntheitsgrad und weist Bestwerte bei Glaubwürdigkeit, Relevanz und Sympathie auf. Auf dieser Basis aufbauend, optimieren wir unsere Markenstrategie in Zusammenarbeit mit Meta Design.» Alexander Haldemann, CEO Meta Design: «Die Arbeit für die Marke NZZ begeistert unser Team. Es gilt eine Markenstrategie zu entwickeln, welche die Tradition des Medienhauses im Blick hat und bewusst die Weichen für die Zukunft stellt.»

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Inhalt&Form meldet drei Neukundenzugänge

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Neu befinden sich Socar Energy Switzerland, die Marke Swizly der Mosterei Möhl sowie Trimea im Kunden-Portfolio der Zürcher Agentur Inhalt&Form. Bereits Ende 2014 begann die Zusammenarbeit mit Socar Energy Switzerland. Inhalt&Form übernimmt in erster Linie die nationale POS-Kommunikation des Tankstellenbetreibers. In Kürze werden erste Arbeiten zu sehen sein. Für die Marke Swizly wird Inhalt&Form im Auftrag der Mosterei Möhl eine neue Werbekampagne entwickeln. Auch von dieser Zusammenarbeit werden bald erste Sujets und Massnahmen zu sehen sein. Der jüngste Neukundenzuwachs ist Trimea. Die Tourismus- und Regionalentwicklungsexperten entschieden sich in einem Auswahlverfahren für Inhalt&Form.

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By the way communications realisiert Print- und E-Magazin für Bernmobil

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Bernmobil hat die Berner Kommunikationsagentur By the ay communications mit der Aufgabe betraut, das Mitarbeitendenmagazin zu realisieren. Davor hat sich ein Team um Agenturgründer Richard Hurni in einem mehrstufigen Auswahlverfahren gegen zwei Mitbewerber durchgesetzt. By the way communications arbeitet in der Konzeption und Umsetzung eng mit der auf Digital Publishing spezialisierten GO Group AG zusammen, welche die digitale Version des Magazins bereitstellen wird. «Neben dem inhaltlichen Konzept und der grafischen Umsetzung ist für uns ein sehr wichtiges Thema, auch ein digitales Medienformat zu realisieren», führt Rolf Meyer, Leiter Unternehmenskommunikation von Bernmobil aus, «die kreativen und konzeptuellen Gedanken von by the way communications haben uns in dieser Hinsicht überzeugt.» Der Auftrag umfasst das Ausarbeiten von jährlich vier Ausgaben als Print- und E-Magazin.

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Ming Agentur erhält Zuschlag für Das Kranzbach

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Die Zürcher Ming Agentur ist spezialisiert auf Kommunikations- und Mediendienstleistungen für Messen, Hotels und Tourismusdestinationen. Im Februar 2015 wurde ihr bereits das Medienmandat vom Lugano Mice Convention Bureau übertragen. Jetzt erhält die Agentur den Zuschlag vom Bayerischen Viersterne-Superior-Hotel Das Kranzbach – eines der besten deutschen Wellness Resorts nähe Garmisch-Partenkirchen, wo der Alltagsstress keinen Platz hat. Damit die Vorzüge des Hotels auch in der Schweiz eine höhere Bekanntheit geniesst, beauftragt Das Kranzbach die Agentur als ihre PR- und Medienstelle in der Schweiz. Die Projektleitung für dieses Mandat übernimmt Jeannette Scherrer, Projektleiterin Kommunikation & Medien und Carmen Keller, Projektassistentin, zusammen mit Agentur-Inhaberin Ewa Ming.

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Open Up kommuniziert für französischen Mobiltelefonhersteller Wiko

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Für die Öffentlichkeitsarbeit in der Schweiz engagiert der französische Mobiltelefonhersteller Wiko nach einem Pitch die Zürcher Kommunikationsagentur Open Up. Zu den Aufgaben gehören sowohl die Positionierung der Marke als auch der Produkte im Schweizer Markt. Das in Marseille ansässige Unternehmen Wiko entwickelt und vertreibt Mobiltelefone in über 21 Ländern. Seit Herbst 2014 sind die Smartphones auch hierzulande erhältlich. Die Kommunikationsaktivitäten für den Schweizer Markt werden von Mailand aus gesteuert. «Wir waren auf der Suche nach einer Agentur, die uns dabei unterstützen kann, die Marke Wiko in der Schweiz aufzubauen. Das Open Ip Team hat uns mit seinen Telecom-Marktkenntnissen und kreativen Ideen überzeugt», erklärt Petra Ventura, Head of Marketing für den italienischen und Schweizer Markt. Die Agentur berät Wiko in allen Fragen der Öffentlichkeitsarbeit und setzt PR-Massnahmen für das französische Unternehmen um. So organisierte die Zürcher Agentur bereits einen Launchevent für Journalisten, Blogger und Detailhändler und kommunizierte die Produktneuheiten rund um den Mobile World Congress. Ausserdem verwaltet Open Up den Testgerätepool für Fachjournalisten.

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Crafft: Sanitas goes digital

Für Sanitas ist Digitalisierung Programm. Das spiegelt sich auch in allen Bereichen der Kommunikation. Crafft begleitet Sanitas auf diesem Weg und hat für die Krankenversicherung einen neuen Geschäfsbericht konzipiert, der dieser Tage online gegangen ist.

Der Geschäftsbericht 2014 der Sanitas Krankenversicherung zeigt das Jahr aus verschiedenen Blickwinkeln: Eingeordnet und kommentiert aus der Sicht von Verwaltungsratspräsident und CEO sowie schnell erfassbar in den grafisch aufbereiteten Kennzahlen und neu in einer illustrierten Timeline. Konsequenterweise erscheint die Publikation nur online, für Finanzanalysten steht im Downloadbereich eine PDF-Version zur Verfügung. In den drei multimedial aufbereiteten Schwerpunktthemen zeigt die Krankenversicherung mittels zeitgemässem Storytelling, wie sie nah an den Kundenbedürfnissen neue Dienstleistungen entwickelt: In einem Video präsentiert der Projektleiter in passender Umgebung die Stärken der neuen Sanitas App für die mobile Kundschaft. Zum Medikamentencheck kommen ein Patient, die Leiterin Gesundheitsprogramme und ein Pharmakologieprofessor vom nUniversitätsspital Zürich in Audiofiles zu Wort. Und die Dienstleistung Priority Access wird in einem Interview mit einer Beraterin, in einer Infografik sowie in mehreren Kundenstatements anschaulich erklärt.

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«Das heutige Gesetz dient nur Schwarzsehern»

Mit dem neuen Radio- und Fernsehgesetz müssten die Privathaushalte weniger Gebühren zahlen als heute. Dies betonen die Befürworter. Am Montag haben sie für ein Ja in der Abstimmung vom 14. Juni geworben - und den Gewerbeverband kritisiert.

Das neue Gesetz bringe mehr Fairness, weniger Bürokratie und tiefere Radio- und Fernsehgebühren für alle, sagte CVP-Nationalrat Martin Candinas (GR) vor den Medien in Bern. Die Revision des Gesetzes sei dringend nötig, denn das heutige Gesetz sei veraltet. Heute bezahle nur, wer ein Radio oder einen Fernseher besitze. Jedes Smartphone und jeder Laptop sei jedoch auch ein Radio und ein Fernseher. Damit wären eigentlich praktisch alle Haushalte und Unternehmen verpflichtet, Radio- und Fernsehgebühren zu bezahlen. Die Realität sehe jedoch anders aus. Nur 4,8 Prozent der Unternehmen hätten im Jahr 2012 Gebühren bezahlt, und auch bei den Haushalten zahlten nicht alle, die müssten. «Die Ehrlichen zahlen für die schwarz Konsumierenden», gab Candinas zu bedenken.

Kein Schwarzsehen und -hören mehr

Das neue Gesetz sieht einen Systemwechsel vor: Die geräteabhängige Gebühr soll durch eine Abgabe pro Haushalt und Unternehmen abgelöst werden. Dadurch würde die Gebühr laut dem Bundesrat von 462 auf rund 400 Franken sinken. Bei den Unternehmen würden 75 Prozent von der Gebühr befreit – alle mit einem Umsatz unter einer halben Million Franken. Weitere 9 Prozentwürden weniger als heute bezahlen. «Es wird in Zukunft keine Schwarzseherinnen und Schwarzhörer mehr geben», sagte Candinas. Das Gesetz sorge damit für mehr Fairness. Hinzu komme, dass die privaten regionalen Radio- und Fernsehveranstalter und damit die Medienvielfalt gestärkt würden.

Opposition des Gewerbes unverständlich

Das allein sollte eigentlich die Mehrheit der Stimmberechtigten überzeugen, befand Regula Rytz, Nationalrätin der Grünen (BE). Das neue Gebührensystem weise aber weitere Vorteile auf. So würden neu alle Bewohnerinnen und Bewohner von Alters- und Pflegeheimen von der Abgabe befreit. Ferner könnten sich Medienabstinente in einer Übergangsphase von fünf Jahren von der Gebühr befreien lassen. Und schliesslich kläre das Gesetz die Situation der Unternehmen. Ein grosser Teil werde «ganz offiziell» von den Gebühren befreit. Die Opposition des Gewerbes sei unverständlich. «Es ist mir schleierhaft, weshalb man eine solche Verbesserung verhindern will», sagte Rytz.

Alles zu jeder Zeit und überall

SP-Nationalrätin Edith Graf-Litscher (TG) sieht das Referendum gegen das Gesetz, das der Gewerbeverband ergriffen hatte, schlicht als «Angriff auf den Service Public im Medienbereich». Die neue Regelung sei eigentlich im Sinne des Gewerbes, befand auch sie. Graf-Litscher zeigte sich aber zuversichtlich, dass das Stimmvolk das Gesetz annehmen wird. Die Mediennutzung habe sich stark verändert, stellte sie fest. Es gelte das Prinzip «alles zu jeder Zeit und überall». Dieser Realität verschliesse sich die breite Öffentlichkeit nicht. Daher glaube sie, dass der Systemwechsel eine Mehrheit finde.

Keine lästigen Kontrolleure mehr

Für FDP-Nationalrat Olivier Français (VD) und BDP-Nationalrat Urs Gasche (BE) steht im Vordergrund, dass der administrative Aufwand abnehmen würde. Die vorgesehene Regelung sei «bestechend schlank», sagte Gasche. Heute beschäftige die Billag ein Heer von Bürokraten und Kontrolleuren. Das neue RTVG brauche keine lästigen Billag-Kontrollen mehr. So stehe das Geld für den Verfassungszweck zur Verfügung. «Wenn man sich vor Augen hält, dass das heutige Gesetz nur den Schwarzhörern und -sehern dient, erstaunt die massive Kampagne gegen das neue Gesetz schon etwas», sagte Gasche.

Unternehmen schummeln

Nach den Berechnungen des Ja-Komitees müsste die Wirtschaft heute eigentlich über eine halbe Milliarde bezahlen, wenn das Gesetz konsequent umgesetzt würde. Künftig wären es noch 200 Millionen. Wenn heute der Beitrag der Wirtschaft nur 40 Millionen Franken betrage, dann zeige das lediglich, dass sehr viele Empfangsgeräte nicht angemeldet seien. Das überparteiliche Ja-Komitee betont ferner, dass es in der Abstimmung einzig und alleine um die Modalitäten der Finanzierung von Radio und Fernsehen gehe.  «Anders als der Abstimmungskampf bisher vermuten lässt, stimmen wir nicht darüber ab, wie viel Service Public wir wollen oder ob uns das Programm der SRG gefällt», sagte Candinas. Nicht im Komitee vertreten sind die SVP und die GLP, welche die Nein-Parole gefasst haben. (SDA)

Matter Gretener Lesch: Hilfe braucht Solidarität

Wie es zu einem Notfall kommen kann und wie rasche medizinische Hilfe aus der Luft das Schlimmste verhindert, thematisiert die Rega in ihrer neuen Gönnerkampagne. Konzipiert und umgesetzt wurde sie von Matter Gretener Lesch in Zusammenarbeit mit Goldbach Interactive.

Der überraschende kreative Dreh: Statt dass man wie in Testimonialkampagnen üblich die gerettete Person zeigt und erzählen lässt, was passiert ist, hört man in der neuen Rega-Kampagne nur ihre Stimme, während die Kamera aus verschiedenen Blickwinkeln den Ort des Geschehens inszeniert. Dass die Erinnerungen der in Not geratenen Personen keinem Script folgen, sondern absolut authentisch sind, sorgt für zusätzliche Emotionalität. Herzstück der integrierten Kampagne: Die Landingpage Meinerettung.ch mit – vorerst – vier Filmen, auf die man über Banner und QR-Codes auf Inseraten, RailPostern und Plakaten gelangt. Der textliche Abbinder der Filme macht klar, dass es die Gönnerinnen und Gönner sind, welche die Fürsorge der Rega möglich machen: «Hilfe braucht Solidarität. Ihre.»

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Verantwortlich bei der Rega: Sascha Hardegger (Leiter Kommunikation und Gönner), Simone Wohnlich (Leiterin Marketing), Maria Betschart (Marketing), Susanne Meurer (Marketing & Kooperationen). Verantwortlich bei Matter Gretener Lesch: Peter Lesch (Strategie), Daniel Matter (Creative Direction), Dominik Imseng (Text), Laura Haas, Severin Candrian (Grafik), Marcus Gretener, Verena Knof (Beratung). Photographie: Christof R. Schmidt. Bildbearbeitung: Patrick Salonen. Filmproduktion: Shining Pictures; Olivier Egli (Regie), Daryl Hefti (Kamera). Online-Umsetzung: Verantwortlich bei Goldbach Interactive: Michael Kälin, René Schoedon, Sandro Kohler, Bunni Khun, Stefan Bakocs (Kreation/Umsetzung), Larissa Mörgeli, Thomas Schrämli (Beratung).
 

Kargo: Neue Kampagne für Schweizer Gemüse

Die Imagekampagne für Schweizer Gemüse, welche letztes Jahr lanciert wurde, startet am 20. April neu mit einer Plakatkampagne, gefolgt von TV-Spots, Online-Kampagnen, Inseraten und weiteren Massnahmen.

«Schweizer Gemüse – auf jeden Geschmack zugeschnitten.» Mit diesem Claim bewirbt der Verband Schweizer Gemüseproduzenten ab dem 20. April 2015 sein Gemüse in mehreren Grossstädten mit einer neuen Plakat-Kampagne. Zu sehen werden die Sujets «Salat», «Radiesli» und «Spargeln» sein. Im Sommer dann «Karotten», «Sommergemüse», «Tomaten» und «Blumenkohl».

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Zusätzlich wird ab dem 27. April der Spot «Frühlingsgemüse» im TV und Internet ausgestrahlt. Es werden ausserdem Inserate in Kochmagazinen geschaltet und die Präsenz der Kampagne bis im Herbst an verschiedenen Messen, Events und auf Facebook sichergestellt.

Die Berner Agentur Kargo Kommunikation ist für Konzept, Planung und Realisation aller Werbemittel der Kampagne verantwortlich. Ziel der Kampagne ist es, die Konsumenten auf die Vorteile und die Frische von Schweizer Gemüse hinzuweisen. Die Kampagne fokussiert den Genuss, die Vielfalt und Saisonalität des Schweizer Gemüses. Jeden Monat ist Saisongemüse erhältlich. Die Vielfalt – speziell in den Sommermonaten – ist gross. Die Website Gemuese.ch im Layout der Kampagne enthält neben Rezepten Informationen über die verschiedenen Gemüsesorten, Tipps & Tricks, einen Online-Shop, Hofläden, Anbaumethoden, Ökologie und vieles mehr.
 

Bibliotheken lancieren Imagekampagne

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Allgemein

Online-Shopper kapitulieren vor Auswahl im Web

Online-Shopper sind von der grossen Auswahl im Internet überfordert und legen sich deshalb auf nur ein bis zwei Websites fest, die sie nutzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle englische Studie des «Carat's Consumer Connection System».

«Um sich besser festlegen zu können, hören die meisten Konsumenten auf den Rat ihrer Freunde», erklärt Dan Hagen von Carat. Über die Hälfte (55 Prozent) aller britischen Internet-Nutzer bewegen sich beim Surfen nur auf einer sehr geringen Anzahl von ihnen bekannten Seiten. Die enorme Auswahl an Websites für Recherche und Einkauf wird währenddessen nicht beachtet. Die fünf meistbesuchten Anbieter sind dabei BBC, Amazon, Google, ITV und eBay.

Empfehlungen von Freunden im Trend

Vier von zehn Online-Shoppern erklären ausserdem, dass sie sich von den gigantischen Möglichkeiten des Internets überfordert fühlen. 26 Prozent geben an, dass sie nicht enscheiden können, was sie kaufen wollen, weil sie zu viele verschiedene Optionen haben. Insgesamt findet ein Drittel die Empfehlungen von Bekannten vertrauenswürdiger als Werbeanzeigen. Darüber hinaus beschäftigen sich 44 Prozent mit dem Online-Content der Freunde. «Das ermöglicht interessante Chancen und Herausforderungen für Marken. Smart Content und clevere Lieferstrategien, die mit neuen Partnerschaften von Firmen kombiniert werden, helfen Werbeagenturen dabei, den Inhalt genau auf die richtige Zielgruppe auszurichten», unterstreicht Hagen abschliessend. (pte)

Polit-Sendung «Arena» mit neuem Konzept

Die «Arena» hat am Freitagabend mit einem rundum erneuerten Sendungskonzept aufgewartet. Der grosse runde Tisch wurde abgelöst durch mehrere kleine Pulte. Zudem stehen dem Moderator neue Instrumente zur Verfügung.

Neu in der «Arena» sind der sogenannte «Prüfstand» und der «Einspruch». In den Prüfstand wird ein Gast gebeten, um mit ihm ein vertieftes Einzelgespräch führen zu können, wie das Schweizer Radio und Fernsehen SRF am Freitag mitteilte.

Während dieses Gesprächs hat Moderator Jonas Projer jeweils die Möglichkeit, zwei Experten zur Klärung von Sachverhalten beizuziehen. Per Knopfdruck können sich die Experten aber auch während der normalen Diskussion einschalten, wenn sie zu einer Äusserung eines Gastes «Einspruch» erheben wollen.

Einspieler und Grafiken bieten dem Moderator zudem die Möglichkeit, die Diskussion weiter zu vertiefen, wie SRF schreibt. Auch das Erscheinungsbild in Dekor, Sound und Grafik wurde überarbeitet.

Ziele der Sendung bleiben unverändert

Bei allen Neuerungen bleiben die Werte und Ziele der Sendung laut SRF unverändert: Die Diskussionssendung soll «unparteiisch, fair, kritisch und sachlich» sein und eine inhaltliche Auseinandersetzung zwischen Parteien, Politikern und anderen Protagonisten mit politischen Positionen ermöglichen.

Die erste Sendung nach dem Relaunch war dem Thema «Marignano bis Moskau – wer glaubt heute noch an die Neutralität?» gewidmet. Gäste von Jonas Projer waren die Nationalrätin und Fraktionschefin der GLP, Tiana Angelina Moser (ZH), Nationalrat und SVP-Fraktionschef Adrian Amstutz (BE), Nationalrat Jakob Büchler (CVP/SG) und der ehemalige Genfer SP-Nationalrat Jean Ziegler.

Die erste «Arena»-Sendung flimmerte am 27. August 1993 über die Schweizer Bildschirme. Moderator war der spätere FDP-Nationalrat und heutige Zürcher Stadtrat Filippo Leutenegger. Nach ihm folgten Patrick Rohr, Urs Leuthard, Reto Brennwald, Sonja Hasler und Urs Wiedmer.Im zweiten Halbjahr 2014 wurde schliesslich Jonas Projer neuer Redaktionsleiter und Moderator der «Arena». Den Relaunch für 2015 hatte SRF bereits zuvor angekündigt. Bislang wurden 926 Ausgaben ausgestrahlt. (SDA)

 

Markenagentur sponsert «Sollbruchstelle»

By Heart hat am Freitagabend zum Gallery Visit der «Sollbruchstelle» an der Werdstrasse 126 eingeladen. Das Kunstprojekt Sollbruchstelle, welches den Übergang von Alt- zu Neubauten thematisiert, wird von der Agentur für Markenauftritte gesponsert.

Die Sollbruchstelle kuratiert Ausstellungen in und an Gebäuden, die abgerissen und durch neue Bauten ersetzt werden sollen. Dazu lädt sie Künstlerinnen und Künstler ein, die mit ihrem Werk dem sterben Bau ein letztes Mal Anerkennung zollen – und mit ihren Arbeiten auch einen Blick in die Zukunft werfen. Die Kunst in der aktuellen Ausstellung an der Werdstrasse verschwindet mit dem Abbruch des Baus ebenfalls.

By Heart unterstützt die Sollbruchstelle, weil sie «einen prekären Zustand des Übergangs mutwillig herstellt und lustvoll mit Kunst besetzt. Und weil sie damit den Blick öffnet für Botschaften, die sich ganz und gar im Hier und Jetzt verwirklichen.» Als Agentur für Markenauftritte orientiere man sich «auch an den Möglichkeiten und Instrumenten der Kunst.»

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Eine der geladenen Künstlerinnen ist Nora Steiner. Sie bemalte die Scheiben der ehemaligen Carrosserie-Werkstatt, um zum letzten Mal etwas Besonderes mit dem Licht zu machen, welches über die Jahrzehnte in den Raum eingefallen ist.

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Jürg Egli nutzte das Sonnenlicht und den Regen, die durch das eingebrochene Dachfenster dringen, um ein Moosfeld im Raum wachsen zu lassen. Diese Urpflanze, die seit 380-450 Millionen Jahren existiert, hat er auf dem Dach des baufälligen Gebäudes entdeckt. Auf dem Moosfeld spriesst ein rasch vergehendes Kressebeet in Form des schlafenden Künstlers. 

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Die Agentur feierte am Freitag mit Kunden, Partnern und Freunden an der Werdstrasse und organisierte zu diesem Anlass zwei Führungen durch die Galerie in Anwesenheit der Künstler. 

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Simone Isliker

Teaserbild: www.sollbruchstelle.ch

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