Tamedia übernimmt Stromberg.ch

Tamedia baut das Engagement im Bereich Online-Mode weiter aus und übernimmt auf den 16. April 2015 den Fashion Shop Stromberg.ch, der 2003 von André Brunner und Marco Novoselac gegründet wurde.

Tamedia ist im E-Commerce bereits mit dem Online Shopping Club fashionfriends.ch sowie den Online Shops Brandstore.ch (Fashion), Quaps.ch (Kids & Toys) und Beautybox.ch (Kosmetik) aktiv. Diese Plattformen werden zusammen mit Stromberg.ch im Unternehmen Swiss Online Shopping gebündelt, an welcher sich die bisherigen Eigentümer von Stromberg.ch beteiligen. Die Bündelung der Aktivitäten ermöglicht neben den Synergien in Administration, IT und Marketing auch Optimierungen in der Warenlogistik – Basis für den weiteren Ausbau der Fashion Shops.

Twitter ermöglicht Direktnachrichten von allen

Der Kurzmitteilungsdienst Twitter ändert eine wichtige Regel: Ab sofort kann man als Twitter-Nutzer von allen anderen Anwendern persönliche Nachrichten erhalten. Bislang mussten sich die Nutzer gegenseitig folgen, um Direktnachrichten austauschen zu können.

Mit der Neuerung wolle man dafür sorgen, dass Nutzer unkomplizierter miteinander kommunizieren können, ohne dass dies alle anderen mitbekommen, schrieb Nhu Vuong aus Twitters Entwicklerteam im Unternehmensblog. Bislang mussten die Anwender den gewünschten Kommunikationspartner öffentlich auf Twitter oder auf einem anderen Kanal darum bitten, sich gegenseitig zu folgen, um sich dann per privater Nachricht an ihn zu wenden. Dies ist künftig nicht mehr notwendig, wenn der Account Direktnachrichten von allen akzeptiert. Dafür ist eine Zustimmung in den Einstellungen des Kontos notwendig. Inhaber eines reichweitenstarken Accounts – etwa Unternehmen oder Prominente – können mit der neuen Funktion leichter direkt mit ihren Kunden oder Fans kommunizieren. In dem Blogeintrag nennt Twitter als Beispiel ein Café, das auf diesem Weg ein direktes Kunden-Feedback erhalten kann. Der neue direkte Kommunikationsweg birgt aber auch die Gefahr, dass die Twitter-Direktnachrichten für unerwünschte Spam-Mitteilungen missbraucht werden können. (SDA)

Zu guter Letzt: Falscher Senf, falscher Ort

Heinz produziert jetzt auch Senf. Ihnen mag das wohl egal sein. Heinz Ketchup hingegen freut sich von Herzen über den neuen Partner, wie uns ein herrlicher Spot zeigt.

Erfunden hat Heinz die Würzsauce Ketchup nicht, sondern war einst nur einer von vielen Herstellern. Seit 1900 ist das Unternehmen aber Marktführer in den USA, kann also eine beeindruckende Historie vorweisen. Etwas länger hat es gedauert, bis Heinz auf die Idee kam, auch Hot-Dog-tauglichen «Yellow Mustard» anzubieten. Der Grund für die Produkterweiterung: Viel zu lange sei Heinz Ketchup in Hot Dogs mit falschen Fremdsenfen gemischt worden, lehrt uns die gelungene, von der Agentur David kreierte Kampagne, die vermutlich fast noch besser (und nötiger) ist als das Produkt. (hae)

https://www.youtube.com/watch?v=pjrViRknYxI

Bendrit macht die Community fertig

Scholz & Friends lanciert für Emmi Energy Milk eine Kampagne mit Bendrit Bajra, dem Social-Media-Star der Stunde. Zusammen mit der neuen Limited Edition «Street Berries» macht er ab sofort die Facebook-Community fertig – für die Strasse.

Auf der Facebook-Seite von Emmi Energy Milk gibt Bendrit Tipps, wie man sich clever aus heiklen Situationen befreit. Doch damit nicht genug, im Rahmen der Promotion sollen die User ihm gleich selber mit ihrem Video beweisen, wie sie sich aus der gleichen Lage möglichst raffiniert herauswinden würden. Wer Bendrit bei einer der fünf Aufgaben mit seinem Video-Beitrag überzeugt, gewinnt ein handsigniertes T-Shirt oder kann als Hauptgewinn mit Bendrit einen Abend lang die Strassen Zürichs unsicher machen.

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Verantwortlich bei Emmi Schweiz: Thomas Heller (Marketingleiter Emmi Schweiz), Jolanda Vögeli (Group Brand Manager), Jeanine Mauerhofer (Brand Manager). Verantwortlich bei Scholz & Friends Schweiz: Avsar Yildiz, Wim Lanz, Martina Miani, Dan Nessler, Lukas Frei (Kreation). Mathias Rösch, Fabian Röthlisberger (Beratung).

 

Nadja Zimmermann wird Markenbotschafterin von Coca-Cola Schweiz

Um Familien wieder an einen Tisch und ihnen die Vorzüge eines gemeinsamen Essens näher zu bringen, hat Coca-Cola die «Gemeinsam schmeckt’s am besten»-Initiative ins Leben gerufen. Nadja Zimmermann wurde hierfür als Markenbotschafterin gewonnen.

Herzstück der Zusammenarbeit ist ein Familienblog, welcher am Dienstag live geht. Auf Familienhäppchen.ch steht Nadja Zimmermann Eltern mit Rat und Tat zur Seite und vermittelt eine Vielzahl an Tipps und Tricks – von einfachen Kinderrezepten über Tischknigge-Kniffe bis hin zu lokalen Ausflugstipps. Die Schweizer Moderatorin, Produzentin und Bestseller-Kochbuchautorin zeigt auf der Seite anderem unter anderem auf, wie man Gemüse geschickt im Essen verpackt ohne dass die Kleinen die Nase rümpfen oder wie man die Sprösslinge spielerisch beim Kochen und Tischdecken einbinden kann. Aber auch Themen wie Tischmanieren, konkrete Ausflugsideen sowie Tipps, wie man seine Kinder für ausreichend Bewegung im Alltag begeistern kann, finden ihren Platz.

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Ergänzend werden regelmässig Experten wie Erziehungswissenschaftler, Kinderpsychologen oder auch Köche und Bewegungsexperten für den Blog interviewt. «Mit Familienhäppchen.ch möchten wir Eltern im Rahmen der ‹Gemeinsam schmeckt’s am besten›-Initiative auf unterhaltsame Art und Weise praktische Tipps und Tricks für den ganz normalen Familienalltag servieren», freut sich Nadja Zimmermann über ihre neue Rolle als Coca-Cola Markenbotschafterin in einer Mitteilung.

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KSP für VW: Die Road to Blue in 20 Städten

Hunderttausende waren bereits online auf der Road to Blue unterwegs. Jetzt verläuft sie durch 20 Pendlerstädte in der ganzen Schweiz.

Mit über 100 Graffitis werden Passanten zum neuen Golf GTE Plug-In-Hybrid geführt, der in einem Online-Film seinen spektakulären Auftritt mit Kampagnen-Botschafter Stress hat. Darin tritt er den Beweis vor seinen Fahrgästen an, dass man mit weniger Verbrauch umso mehr Spass hat. Die Visuals aus dem TV-Spot wurden in einer Nacht- und Nebelaktion auf die Strasse gebracht. Mit umweltfreundlichem Kreidespray an stark frequentierten Orten platziert, machen Sie auf das nachhaltige Engagement von Volkswagen aufmerksam. Und auf einen weiteren Meilenstein auf der Road to Blue.

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Verantwortlich bei Amag Schweiz: Oliver Stegmann (Markenchef VW PW, Direktor); Sandra Grau (Marketingleiterin VW PW, Prokuristin); Jannine Fäh (Werbefachfrau VW PW). Verantwortlich bei KSP: Sascha Borsai, Benny Goldstein (Creative Direction); Kevin Zysset (Graphic Designer, Fotograf); Fabrizio Bonifazi (Text); Rémy Müller (Beratungsleitung); Franziska Saxer, Nina Stebler (Beratung).
 

Joiz lanciert Wirtschaftsmagazin

Joiz zeigt, wie die Wirtschaft in der Schweiz funktioniert. Mit «Inside Economy» lanciert der Social-TV-Sender in Kooperation mit dem Wirtschaftsdachverband Economiesuisse ein neues Wirtschaftsmagazin.

Bruttoinlandprodukt, Export und Wertschöpfungskette. Klingt nach langweiligen Begriffen aus dem Wirtschaftsunterricht? Joiz zeigt, dass Wirtschaft alles andere als trockene Theorie ist. In «Inside Economy» zeigen die Moderatoren Tama und Corsin der Jugend, was die Schweizer Wirtschaft Spannendes zu bieten hat.

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Start zur vorerst dreiteiligen Sendereihe ist am Mittwoch, 22. April 2015 um 18.30 Uhr​. Schwerpunkte der einstündigen Sendung sind die Themen Export, Innovation und Marktzugang. Anhand konkreter Firmenbeispiele werden wichtige Rahmenbedingungen für eine funktionierende Wirtschaft aufgezeigt und diskutiert. So beispielsweise die Frage nach einem bestmöglichen Zugang zu ausländischen Märkten, die Verfügbarkeit von Fachkräften oder die Herausforderungen aufgrund des starken Frankens.

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Schweizer Unternehmen exportieren in die ganze Welt – und die Schweizer Wirtschaft kann viel mehr als Schoggi und Uhren produzieren. So kommt der Kunstrasen des FC Arsenal von einem kleinen Familienunternehmen in Appenzell, Patienten auf der ganzen Welt lassen sich künstliche Sehnen aus der Schweiz in den Körper operieren und Pfannen aus Rikon ZH schaffen es bis in die USA.

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Gäste der ersten Sendung sind unter anderem Daniel Berger, Vize-Präsident von DT Swiss, einem weltweit erfolgreichen Hersteller für Hightech Fahrradteile, und Peter Flückiger, Direktor des Textilverbands Schweiz.

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Bakom gibt der SRG gute Noten

Das Bakom stellt der SRG im Finanzreporting und in der Immobilienbewirtschaftung ein gutes Zeugnis aus. Lediglich in gewissen Bereichen gebe es Verbesserungspotenzial.

Die Prüfung der Bereiche Finanzen und Immobilien standen im Mittelpunkt des zweiten Teils der Wirtschaftlichkeitsprüfung der SRG. Unter die Lupe genommen wurde die SRG im Auftrag des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) vom Bundesamt für Kommunikation (Bakom). Das Bakom hat laut Angaben vom Dienstag festgestellt, dass die SRG die Kosten und Leistungen systematisch plant und erfasst. Auch im Bereich der Immobilien hinterlasse die Organisation der SRG einen guten Gesamteindruck. Das Bakom verlangt lediglich, dass die Zertifizierung der Immobilienabteilung auch auf der regionalen Ebene umgesetzt wird.

Der erste Prüfzyklus hatte im Vorjahr die zentralen Managementprozesse Corporate Governance, Strategie, Strategieumsetzung, Planung, Führung durch Zielvereinbarung und interne Revision umfasst. Die Wirtschaftlichkeitsprüfung ist mit dem dritten Zyklus abgeschlossen. Dieser wird die Bereiche Einkauf und Bezug von Dienstleistungen, Personal und Werbeakquisition abdecken. Jährlich stehen in der Schweiz etwa 1,3 Milliarden Franken der Empfangsgebühren für die Unterstützung der konzessionierten Radio- und Fernsehveranstalter zur Verfügung. Die SRG erhält zur Erfüllung ihres Leistungsauftrages rund 1,2 Milliarden.

Die SRG darf sich über die guten Noten von Seiten der Aufsichtsbehörde freuen. Am 14. Juni stimmen die Schweizer Stimmberechtigen über die neuen Empfangsgebührenregelung ab. Diese ist politisch nicht unumstritten. (SDA)

Streaming-Plattform: Scaglione lässt Originalmarke 105 wiederaufleben

Giuseppe Scaglione kehrt mit der interaktiven Streaming-Plattform «my105» auf die mediale Bühne zurück. Am Dienstag präsentierte er das Projekt im Zürcher Clouds den Medien.

Die Bilder seien «an Brutalität nicht zu überbieten» gewesen, als Anfang 2014 sein Unternehmen Music First Network die Bilanz deponieren musste und die von ihm betriebenen Radiostationen geschlossen wurden, so Scaglione. In der ebenso brutalen, leeren Zeit danach habe er sich irgendwann vor die Wahl stellen müssen: Absturz und sich gehen lassen – oder die ganze Kraft zusammennehmen und nochmal antreten.

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Er hat sich für Zweiteres entschieden. Denn die Zeit der Abwesenheit hatte für Scaglione auch einen entscheidenden Vorteil: Die «epochale Veränderung» der Medienwelt habe er erst durch den Blick von aussen richtig erkannt. Gemeint ist die «Generation Kopfhörer», die durch die explodierende Smartphone-Dichte die omnipräsente Musik sehr selektiv konsumiert. «Streaming ist das Radio des 21. Jahrhundert», ist der 105-Gründer überzeugt.

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Ein grosses Problem sieht Scaglione aber bei den etablierten Streamingdiensten wie Spotify oder den «100’000 Webradios»: Die grosse Auswahl an Musik, Kanälen und Diensten überfordere die Nutzer. Eine gewisse Auswahl sei gut, unendliche Auswahl nicht. Abhilfe würden «Leuchtturmmarken» schaffen und in diese Nische will Scaglione mit seinem alten, etablierten Brand 105 springen. Die Markenrechte für die Schweiz konnte er sich bei den italienischen Markeneigentümern sichern.

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Am 28. Mai startet die interaktive Streaming-Plattform «my105». Auf vorerst acht Kanälen kommt der User via App und Web-Plattform «mit einem Klick zum Lieblingssound». Auf die Zielgruppe der 15- bis 39-Jährigen ausgelegt, können Stilrichtungen wie Hip Hop, Rock, Lounge, Schweizer Musik oder aktuelle Charts ausgewählt werden. Punkten will Scaglione dabei mit der klaren Differenzierung zu den verbreiteten Streaming-Angeboten: Die Musik wird nicht von Algorithmen, sondern durch Menschen ausgesucht, welche die Hörer überraschen könnten. Diese würden mit «Soft-Moderationen» durch den Tag begleitet – eine Alternative zur Anonymität der Streamingdienste. Auf Schweizerdeutsch – die lokale Positionierung soll später auch vermehrt durch Events und Community-Nähe unterstrichen werden. Der Community-Gedanke nimmt eine zentrale Position ein: Die Hörer können nicht nur die gespielte Musik bewerten und so die Rotation beeinflussen, sondern als Innovation auch Audionachrichten hochladen und abspielen lassen. «Eine in dieser Form einzigartige Verbindung von Community und Redaktion», ist Scaglione überzeugt.

Finanziert wird «my105» von Giuseppe Scaglione und seiner Frau Paola Libera. Zudem sind bereits beim Start mit Seat, Manor, Sobu.ch und Amavita Keypartner dabei. Weiter soll Geld verdient werden mit ins Programm eingebundenen Audiospots (Pre-Roll, In-Stream), durch exklusive Bannerplatzierungen und Promotionen. Vorerst ist das ganze Angebot kostenlos, kostenpflichtige Premium Accounts sind in Zukunft aber möglich.

Scaglione kümmert sich auch persönlich um die Musikauswahl und übernimmt die Oberleitung über ein Team verschiedener Fachleute, die sich im In- und wohl vor allem im Ausland befinden. «my105» ist rein Cloud-basiert und verzichtet auf gemeinsame Räumlichkeiten. Die neue Flexibilität – online, statt klassisches Radio-Business – eröffne eine völlig neue Kostenstruktur, erklärt Scaglione. Auf die Frage eines Journalisten, was eigentlich Roger Schawinski mit seinem Planet 105 zum neuen 105-Projekt sage, antwortet er mit einem Augenzwinkern: «Roger wird wohl begeistert sein!» Falls es dennoch Unstimmigkeiten gäbe, würde er Schawinski aber nahelegen, dass dieser den Namen ändere, denn: «Das wäre konsequent». Grundsätzlich sieht er aber keine Probleme, denn Planet 105 sei auf Zürich fokussiert, während «my105» erst auf die ganze Deutschweiz, später auch auf die Westschweiz und auf das Tessin abziele. Der Dienst kann grundsätzlich aber weltweit genutzt werden.

Thomas Häusermann

Bernisch-luzernische Grenzregion ist für BLS neu das «Heimatland»

«Heimatland»: Unter diesem Namen bewirbt das Bahnunternehmen BLS zusammen mit Partnern neu zahlreiche Ausflugsziele im Emmental, Entlebuch, der Region von Willisau und dem Oberaargau.

Vorbild ist das «Lötschberger»-Ausflugskonzept im Berner Oberland und dem Oberwallis. Dort begann die BLS im Jahr 2008, die Lötschberg-Bergstrecke nach dem Bau des Neat-Basistunnels neu als Ausflugsbahn zu positionieren. Mit Erfolg: Die BLS und ihre Agentur Erdmannpeisker erhielt dafür 2013 eine Marketing-Trophy (Werbewoche.ch berichtete). Die Fahrt mit den eigens für die Bergstrecke konzipierten Kompositionen namens «Lötschberger» sei einfach die schönere zwischen Bern und dem Oberwallis: Das schreibt die BLS auf der für die Ausflüge konzipierten Unterseite auf der BLS-Website. Auch die Strecke durchs Emmental und das Entlebuch sei zwischen Bern und Luzern  die schönere, schreibt nun die BLS auf der neuen Internet-Unterseite, die dem «Heimatland» gewidmet ist.

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Die vier Regionen seien zentral gelegen, die Ausflugsziele aber noch wenig bekannt, argumentierte die BLS am Dienstag bei der Präsentation des neuen Ausflugskonzepts in Bern. Die Region habe deshalb noch ein grosses Potenzial. Nun würden die touristischen Kräfte gebündelt.

Familien, Sportler, Kulturbeflissene

Neben den Hinweisen im Internet stellen die BLS und ihre Partner auch in einem Erlebnisführer Informationen bereit. Ideen gibt es etwa für Familienausflüge, aber auch Sportbegeisterte und Kulturbeflissene kommen auf ihre Kosten. Zu den Partnern der BLS gehören Bern Tourismus und Luzern Tourismus, aber etwa auch die Biskuitfabrik Kambly, die Emmentaler Schaukäserei und die Unesco-Biosphäre Entlebuch. Eine eigens fürs bernisch-luzernische Grenzgebiet kreierte Zugskomposition wird es nicht geben, aber eine Ablösung der störungsanfälligen EWIII-Pendelzüge ab Dezember dieses Jahres. (SDA/hae)

Staatsanwaltschaft untersucht Polizeivorfall

Ein Luzerner Journalist hat am Sonntag in Luzern fotografiert, wie Polizisten eine Frau festnehmen wollten. Weil er sich nicht sofort ausweisen konnte, nahm ihn die Polizei in Handschellen mit auf den Posten. Laut dem Journalisten löschten sie ihm dort seine Bilder.

Kurt Graf, Mediensprecher der Luzerner Polizei bestätigte auf Anfrage zwar den Vorfall am Sonntagabend bei der Franziskaner-Kirche. Ob die besagten Fotos tatsächlich von der Digital-Kamera des Journalisten gelöscht wurden, konnte er jedoch weder bestätigen noch dementieren. Der Journalist schildert den Vorfall auf der Online-Plattform Lu-wahlen.ch. Auf Anfrage sagte er, dass die gelöschten Bilder die Polizei «schwerstens belasten» würden. Polizeisprecher Graf sagte, der Vorfall mit dem Journalisten werde nun untersucht. Ebenfalls, ob die Festnahme der Frau verhältnismässig war oder nicht. Gegenüber Radio Pilatus sagte die Luzerner Staatsanwältin Andrea Tresch, dass die Staatsanwaltschaft zur Klärung des Vorfalls eine Untersuchung eingeleitet habe. Sie müsse nun erst Informationen sammeln und dann entscheiden, gegen wer und wieviele Polizisten diese Untersuchung laufen werde. (SDA)

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