Deutsche Werbung will nicht Sündenbock sein

Werbeverbote Die deutsche Werbebranche sieht sich als Prügelknabe der EU.

Werbeverbote Die deutsche Werbebranche sieht sich als Prügelknabe der EU.Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) wehrt sich in einer Mitteilung gegen Pläne der EU-Kommission und der deutschen Regierung, Werbung für Nahrungsmittel einzuschränken. Ernährungsweise, Kindererziehung oder generelles Konsumentenverhalten würden zu Unrecht der Werbung angelastet, klagt Hauptgeschäftsführer Georg Wronka. Die eigentlichen Dickmacher seien schlechte soziale Verhältnisse und seelische Nöte. Die Politik solle sich gegenüber den Bürgern ehrlich
zeigen und nicht echte soziale Probleme hinter dem Sündenbock kommerzielle Werbung verstecken.

Facing gibt Wohnungen ein Gesicht

Immobilien Die Zürcher Agentur Facing wurde mit der Entwicklung einer visuellen Identität für das Wohnbauprojekt Schönau in Männedorf ZH betraut.

Immobilien Die Zürcher Agentur Facing wurde mit der Entwicklung einer visuellen Identität für das Wohnbauprojekt Schönau in Männedorf ZH betraut.Darüber hinaus ist sie für begleitende Kommunikationsmassnahmen zuständig. Das Büro Schneebeli Amman Menz Architekten (SAM) entschied sich nach einer Evaluation für Facing.

Zahl der Woche

Radiogebühren Seit 1923 gibt es in Deutschland regelmässig Rundfunkübertragungen. Genauso lang gibt es auch Rundfunkgebühren. Damals betrug die Gebühr inflationsbedingt 350 Milliarden Papiermark pro Jahr. Dafür konnte man eine Stunde am Tag Radio hör

Radiogebühren Seit 1923 gibt es in Deutschland regelmässig Rundfunkübertragungen. Genauso lang gibt es auch Rundfunkgebühren. Damals betrug die Gebühr inflationsbedingt 350 Milliarden Papiermark pro Jahr. Dafür konnte man eine Stunde am Tag Radio hören. Zum Vergleich: Ein Brot kostete 2 Milliarden Papiermark. 1924 gab es in Deutschland bereits eine halbe Million Rundfunkteilnehmer. Inzwischen hat der deutsche Rundfunkmarkt das umfangreichste Programm weltweit mit 63 Radioprogrammen der Öffentlich-Rechtlichen sowie 21 TV-Stationen.

SFLB im Migros-Garten

Detailhandel Nachdem Spillmann Felser Leo Burnett (SFLB) kürzlich das Werbebudget der Migros-Mode gewonnen hat, ist die Agentur jetzt auch mit dem Etat des Bereichs Do It + Garden betraut worden.

Detailhandel Nachdem Spillmann Felser Leo Burnett (SFLB) kürzlich das Werbebudget der Migros-Mode gewonnen hat, ist die Agentur jetzt auch mit dem Etat des Bereichs Do It + Garden betraut worden.Erste Arbeiten sind für den Oktober geplant.

Adam & Adam betreut Schweizer Romanautor

Literatur Die Zürcher Kommunikationsagentur Adam & Adam übernimmt die Pressearbeit für die «Tropensonne» des Schweizer Schriftstellers Gérard Schwyn.

Literatur Die Zürcher Kommunikationsagentur Adam & Adam übernimmt die Pressearbeit für die «Tropensonne» des Schweizer Schriftstellers Gérard Schwyn.Der Roman ist im deutschen Schardt Verlag erschienen und schildert die Geschichten europäischer Auswanderer im Venezuela der 50er-Jahre.

Tanzkurs mit Nike

Fashion Das Modelabel Nike lädt mit TV-Spots zum Hip-Hop-Dance.

Fashion Das Modelabel Nike lädt mit TV-Spots zum Hip-Hop-Dance.«Zuerst aufstampfen, dann die Arme anwinkeln und auf der anderen Seite nach hinten schwingen.» Das ist die Anleitung zu Move 2. Der Tanzschritt nennt sich «around the world». Rund um die Welt per Internet und in ganz Europa mit Spots animiert Nike zurzeit potenzielle Kundinnen zu einem Tanzkurs zuvorderst am Puls der Trends. In der Schweiz werden die Tanzkurse von Rolf Hunziker und seiner Marketing Management AG in Eschlikon – das ist die PR-Agentur von Nike (Schweiz) – in 35 ausgewählten Studios angeboten. Der MTV-Choreograf Jamie King, der auch schon Madonna und Ricky Martin die entscheidenden Tanzschritte beibringen konnte, hat für Nikewoman vier ganz neue Moves kreiert. «Take Sport. Add Music», heisst der Claim, der zum Nike-Hüpfen zu einem inspirierenden Mix aus Hip Hop, Ragga Jam und Streetdance einlädt. Bis Ende April laufen verschiedene Spots mit den vier Tanzschritten in ganz Europa. Auf www.nikewoman.com sind die Anleitungen zum Tanzen auch in weiteren Weltsprachen abrufbar. «Studiere die Moves und sende sie an eine Freundin, lade sie auf dein Desktop», werden Besucherinnen der Website aufgefordert. Wer die Tanzschritte auf seinem Computer gespeichert hat, soll sich «den ganzen Tag inspirieren lassen». Dazu gilt die Werbebotschaft: «Kombiniere unsere neue Tanzkollektion Studio 72 kreuz und quer.»
Erstmals in der Geschichte wendet sich Nike mit einer Kampagne für Kleider ausschliesslich an Frauen. Sie funktioniert crossmedial. Neben Internet und TV bieten ausgewählte Studios in verschiedenen Ländern synchron zur Kampagne Tanzkurse mit den Nike-Moves an. Wo solche Events stattfinden, erfährt frau ebenfalls auf der Website. In der Schweiz lassen Nike und Rolf Hunziker den Aerobic-Instruktor Cyrill Lüthi mit einer Roadshow durch diverse Fitnessclubs und Tanzstudios ziehen.
Die internationale Kampagne wurde von der Nike-Hausagentur Wieden + Kennedy in Amsterdam konzipiert.
In ganz Europa laufen TV-Spots mit den vier Tanzschritten.
Andreas Panzeri

JobChange

Aus gesundheitlichen Gründen tritt Jean-Philippe Rickenbach von seinen Funktionen als Leiter Finanzen, Informatik und Personal der Neuen Zürcher Zeitung und der NZZ-Gruppe zurück.... CEO Daniel A. Knöpfel verlässt den Online-Marktplatz AutoSc

Aus gesundheitlichen Gründen tritt Jean-Philippe Rickenbach von seinen Funktionen als Leiter Finanzen, Informatik und Personal der Neuen Zürcher Zeitung und der NZZ-Gruppe zurück….
CEO Daniel A. Knöpfel verlässt den Online-Marktplatz AutoScout24.ch. Anfang Mai übernimmt Olivier Rihs das Amt, der zurzeit als Chief Operating Officer von Scout24 Schweiz fungiert.
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Ab sofort ist Gérald Le Meur für das Marketing der Wirtschaftszeitung L’Agefi verantwortlich. Er übernimmt die Aufgabe mit seiner Firma Le Lab Consulting im Mandatsverhältnis.
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Client Service Director Nadine Borter steigt neu als Partnerin bei Contexta ein. Die Dreissigjährige ist bereits seit 1995 bei der Berner Werbeagentur tätig.
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Der Druckbereich der Solothurner Vogt-Schild/Habegger Medien ist in Zürich vertreten. Urs Weber kümmert sich als Kundenberater im Aussendienst um den Grossraum Zürich-Ostschweiz.
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Ingo Buse ist neuer Manager Marketing und Kommunikation von Cisco Systems (Switzerland). Zuvor war er unter anderem Head of Regulatory & Public Affairs bei Cablecom und Mitglied der Geschäftsleitung bei der PR-Agentur C-Matrix Group.
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Adrian Brugger (Bild) löst Anfang Juni Jörg Beer ab als Leiter des Ressorts Sponsoring von SF DRS. Zurzeit ist Brugger Marketingleiter der Zeitschrift Beobachter.

Kleine Helfer mit Pfiff

Datenbank Um die Software FileMaker bei Verlagen, Druckereien und Agenturen besser zu verankern, gibt der Hersteller gratis Minilösungen ab.

Datenbank Um die Software FileMaker bei Verlagen, Druckereien und Agenturen besser zu verankern, gibt der Hersteller gratis Minilösungen ab.Software muss möglichst einfach zu bedienen sein und sich flexibel anpassen lassen. Die wichtigsten Funktionen und Möglichkeiten sollten sich dem Anwender ohne allzu grossen Lernaufwand möglichst schnell erschliessen. Datenbanken bzw. Datenbank-Software erfüllen meist nur wenige dieser Anforderungen: Hier muss im Vorfeld viel Zeit in die Struktur und in den Aufbau der Datenbank investiert werden. Daher schrecken viele Firmen und auch Computeranwender beim Wort Datenbank erst einmal zurück. Mit den Minilösungen beziehungsweise Templates, welche die Datenbank-Software FileMaker 7 ergänzen, versucht die gleichnamige Datenbankspezialistin daher, ihre Produkte stärker bei Agenturen, Druckereien und Verlagen zu verankern. Diese hat das amerikanische Unternehmen speziell für die Klientel entwickeln oder an den europäischen Markt anpassen lassen.
Für die Verwendung der Minilösungen ist FileMaker in Version 7 erforderlich, eine zeitlich beschränkt lauffähige Demoversion kann (nicht nur) zum Testen der Templates im Internet heruntergeladen werden (siehe Kasten «Minilösungen» auf Seite 22). Die bereits seit einem Jahr verfügbare Version 7 der Datenbank-Software bezeichnet das Unternehmen als Meilenstein.
Enttäuscht ist vielleicht, wer bei der aktuellen Version nach Gimmicks, einer neuen Bedieneroberfläche oder dergleichen sucht: «Bei FileMaker ist die Fassade immer noch die gleiche. Komplett neu ist jedoch der Unterbau», erklärte dazu Michael Valentin, Sales Engineer, der zusammen mit Andrea Naeve, Marketing Manager, die Redaktionen der Druck- und Werbefachzeitschriften besucht, und die sowohl FileMaker wie auch die Mini-Templates kürzlich auch der Werbewoche vorgestellt haben.
Spezifische MinilösungenJe zwei auf Microsites von FileMaker gratis herunterladbare Vorlagen sollen kleine und mittlere Druckereien bei der Erstellung von Angeboten und beim Verwalten von Druckdaten sowie Verlagen bei der Optimierung der Buchherstellung unterstützen. Anwender müssen nach dem Download der Vorlagen nur noch die Templates mit «echten» Daten füllen und können danach damit arbeiten.
Die Vorlage Angebotstasche vereinfacht die Erstellung von Offerten, weil die Druckerei Informationen über Kunden, über das Produktangebot, Preise usw. hinterlegen kann. Die Positionen lassen sich einfach ergänzen und die Offerte kann ausgedruckt werden. Statt einzelner Word-Dokumente wird dann lediglich noch ein Datenbank-File benötigt.
Als kleine Verwaltungslösung von Druckdaten für Verkaufsinnen- und -aussendienstmitarbeitende und auch für kleine Druckvorstufen-Abteilungen oder -Betriebe kann das Template Druckdatenmanagement verwendet werden. Schnell erhält der Anwender einen Überblick über den Status der Produktionsdaten eines Auftrags (Datenfreigabe, Gut zum Druck etc.) beziehungsweise kann diesen Status ändern.
Mit den beiden Modulen Freiexemplare und Korrektursammlung für kleine Verlage lassen sich Korrekturmeldungen für den Druck der nächsten Auflage wie auch der Versand von Freiexemplaren elegant und einfach verwalten.
Starterpaket für Agenturen Von der Verwaltung von
Kontakten über die schnelle
Aufschaltung von Inhalten ins
Inter- oder Intranet (via integriertem FileMaker-Modul
Instant-Web-Publishing), die Organisation von Mediendaten (Bilder, Videos, Musik) bis zum Controlling (Verwaltung von Projekten, Terminen,
Abläufen, Zuständigkeiten und Zeitaufwänden) können mit Minimodulen viele Bedürfnisse von Agenturen abgedeckt werden. Für diese sind insgesamt vier Möglichkeiten erhältlich: Job-Zeiterfassung, Kunden, Objekte und Projekte. Diese sind auch gratis im Internet verfügbar.
Minilösungen über alles?
Das ist wohl kaum der Fall. Die FileMaker-Templates können es nur bedingt mit Branchen-Software und mit ausgewachsenen Contentmanagement-Systemen aufnehmen. Sie eignen sich dagegen für KMU, die noch nicht über solche Anwendungen verfügen und eine kostengünstige Lösung für die mit den Modulen abgedeckten Lösungsansätze suchen. Ein Vorteil der Minilösungen ist: Die Module sind freigeschaltet, können also individuell angepasst werden. Damit verschwindet allerdings auch einer der Hauptvorteile dieser Lösungen wieder, weil dann jedoch Vorkenntnisse der Datenbank-Software FileMaker erforderlich sind.
Die insgesamt acht Module für Druckereien, Verlage und Agenturen sind und bleiben damit zweckbestimmte Minilösungen. Nicht mehr – aber auch nicht weniger.
Mit der Instant-Web-Publishing-Funktion lässt sich die FileMaker-Datenbank live im Inter- oder Intranet publizieren.
Als Mini-Contentmanagement-System präsentiert sich das Modul Druckdatenmanagement. Hier können Druckdaten verwaltet und exportiert werden. Die Listendarstellung (oben) schafft einen schnellen Überblick.
FileMakerMit der Datenbank-Software FileMaker verbinden Anwender Unterschiedliches: So ist es für die einen eine Adressverwaltung, für die anderen eine Datenbank, für wieder andere Anwender versteckt sich hinter FileMaker ein kleines Contentmanagementsystem. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen: FileMaker ist eine ausgewachsene, relationale Datenbank (Datenzugriff über verschiedene Kriterien), die sowohl für einfache Adressverwaltungen wie auch für hochkomplexe Aufgabenstellungen verwendet werden kann.
Die aktuelle Version FileMaker 7 unterscheidet sich von Version 6 vor allem bei Sicherheitsaspekten (verbessertes Sicherheitsmodell), bei der Relationalität und deutlich nach oben verschobenen Limitierungen (z. B. können statt 3 Millionen nun 6415 Datensätze verwaltet werden). Von Version 7 konnte das Unternehmen bereits über eine Million
Lizenzen ausliefern. (jf)
MinilösungenDie Mini-Templates helfen Anwendern, schnell von den Vorteilen einer Datenbank zu profitieren, da diese auf die Branchenbedürfnisse zugeschnitten sind. Viele FileMaker-basierende Lösungen werden von den Programmierern verschlossen und sind damit eigenständige Applikationen.
Anders bei den von FileMaker nun angebotenen Vorlagen: Diese können individuell angepasst werden – und sind gratis. Auf speziellen Microsites werden die Vorzüge erklärt und können dort auch heruntergeladen werden:
www.filemaker.de/druckundverlag bzw. …/agenturen. (jf)
Jürgen Franck

Edle Umhüllungen steigern den Verkaufserfolg erheblich

Verpackung Packmittel müssen einen guten Produktschutz bieten, aber auch attraktiv sein. Das Spektrum reicht von Aluminium bis Wellkarton.

Verpackung Packmittel müssen einen guten Produktschutz bieten, aber auch attraktiv sein. Das Spektrum reicht von Aluminium bis Wellkarton.Die einzelnen Unternehmen der Verpackungsbranche stellen Packmittel aus unterschiedlichsten Materialien wie z. B. Glas, Karton, Kunststoff oder Metall her. Die Verpackungen sind dabei auf die Eigenschaften der Produkte zugeschnitten und/oder sollen bestimmte Zielgruppen ansprechen. Aluminium für Medikamente
Zu den weltweit grössten Playern im Bereich Aluminium gehört der Alcan-Konzern. Dessen zwei Werke in Kreuzlingen und Singen (D) sind auf die Herstellung von Pharma- und Lebensmittelverpackungen aus Aluminium spezialisiert.
Gemäss Dr. Erwin Pasbrig, Director Research & Development für den Pharmaverpackungsbereich bei Alcan Pharma Europa, zeichnen sich bei Produkten wichtige Trends ab, die die Entwicklung beeinflussen. Dazu zählen neben Aspekten bezüglich Sicherheit und Fälschungsschutz für Medikamente auch neue Darreichungsformen. Diese Anforderungen benötigen speziell auf die-se Bedürfnisse zugeschnittene Verpackungen. «Transdermale Pflaster sind auf dem Vormarsch. Bei diesen Pflastern ist der Wirkstoff meist in Gelatine gelöst und wird über die Haut in den Körper abgegeben. Auch Pulver, das inhaliert wird, gehört zu den neueren Darreichungsformen», erklärt Pasbrig. In beiden Fällen müssen die Verpackungen höchste Barriereeigenschaften gegen Feuchtigkeit und Sauerstoff aufweisen. So schützt die Verpackung die Pflaster vor Feuchtigkeitsverlust, damit die Wirksamkeit des Medikaments erhalten bleibt. Beim Pulver ist dagegen der Schutz vor Feuchtigkeit von aussen wichtig, damit es nicht klumpt und beim Einatmen bis in die feinen Verästelungen der Lunge vordringen kann.
Glas visualisiert Hochwertigkeit Die Vetropack ist die einzige Firma in der Schweiz, die Verpackungsglas herstellt. Das Unternehmen produziert in ihrem Stammwerk in St-Prex, das im kommenden Jahr für über 30 Millionen Franken erneuert werden soll, vorwiegend Wein- und Bierflaschen. Daneben besitzt die Firma Produktionsstätten in Österreich, in der Tschechischen Republik, der Slowakei sowie in Kroatien.
Gemäss Jürg Mossdorf, Leiter Marketing und Verkauf bei Vetropack, wird Glas oft dort eingesetzt, wo es auf eine gute Präsentation der Produkte ankommt: «Abfüller von beispielsweise Premium-Fruchtsäften und hochwertigen Mineralwassern nutzen Glasflaschen gerne, um die Qualität ihrer Produkte zu verdeutlichen.» Bereiche, in denen Getränkeflaschen aus Glas dominieren, sind Wein und Spirituosen. Und auch bei Biertrinkern stehen Glasflaschen gemäss Mossdorf nach wie vor hoch im Kurs.
Weithalsgläser mit Schraubverschlüssen werden für verschiedene Produkte verwendet – beispielsweise für Lebensmittel, die heiss eingefüllt werden oder die pasteurisiert sind, oder auch für löslichen Kaffee. Auch Babynahrung wird meistens in Gläsern angeboten. Dies unter anderem deshalb, weil die Nahrung darin problemlos sterilisiert werden kann und sich am Verkaufspunkt appetitlich präsentiert. Ein weiterer praktischer Vorteil: Die Babynahrung lässt sich im Wasserbad erhitzen und das Glas dient gleichzeitig als Essgeschirr.
PET ist leicht und trendy1985 brachte die Firma Femit AG (heute Resilux Schweiz AG, Bilten) die erste PET-Getränkeflasche (Polyethylen-Terephthalat) auf den Schweizer Markt. Seitdem haben die leichten, unzerbrechlichen und meist durchsichtigen Kunststoffflaschen vor allem den Bereich der karbonisierten (mit Kohlensäure angereicherten) Softdrinks erobert: Die meisten Limonaden und Mineralwasser werden hier zu Lande inzwischen in PET angeboten.
Den PET-Flaschen-Boom begründet Eduard Suter, Verkaufsleiter der Resilux Schweiz, mit den Entwicklungsfortschritten in Bezug auf die Eigenschaften und Gestaltungsmöglichkeiten des Materials. «Vor 20 Jahren haben wir die erste PET-Getränkeflasche auf den Schweizer Markt gebracht. Inzwischen gibt es bereits junge Erwachsene, die damit gross geworden und für die diese Gebinde selbstverständlich sind. Wir glauben, dass PET-Flaschen sowie deren Neu- und Weiterentwicklungen dank dieser Akzeptanz auch in Zukunft erfolgreich sein werden.»
Folien – dünner und brillanterNoch weniger Materialverbrauch, hohe Qualität sowie noch brillantere Druckergebnisse werden bei Verpackungen und Taschen aus Kunststofffolie erwartet. Da diese Forderungen schon seit Jahren gelten, sind Hersteller und Verarbeiter inzwischen in Bereiche vorgedrungen, die vor kurzem undenkbar waren.
Zu den führenden Verarbeitern und Anbietern von Folienverpa-ckungen und Tragetaschen gehört die PetroplastVinora AG in Andwil. Stephan Walti, Co-CEO des Unternehmens: «Um die Forderungen unserer Kunden erfüllen zu können, ist neben kontinuierlicher Forschung und Entwicklung auch die Investition in hochmoderne Verarbeitungsmaschinen notwendig. Mit den neuartigen Extrudern, die wir in diesem Jahr in Betrieb genommen haben, können wir besonders dünne und hochwertige Folien sowie bis zu siebenschichtige Barrierefolien für erhöhte Anforderungen im Lebensmittel- und Medizinalbereich produzieren.»
Auch in die Drucktechnik hat PetroplastVinora investiert: Im Frühjahr wird in Andwil eine hochmoderne Zehnfarben-Druckmaschine installiert, die in dieser Ausführung vorerst einmalig in Europa ist.
Karton ist immer noch attraktivKartonverpackungen gehören zu den Klassikern im Verpackungsbereich. Sie bieten nicht nur einen guten Produktschutz, sondern lassen sich zudem attraktiv gestalten und sind besonders ökologisch. So verwundert es nicht, dass Papier, Karton und Wellkarton mit einem mengenmässigen Anteil von ca. 40 Prozent den Spitzenplatz bei den Packmaterialien einnehmen.
In der Schweiz wird Karton von der zum Mayr-Melnhof-Konzern gehörenden Firma Karton Deisswil produziert. Zu den Spezialitäten gehört u. a. ein Kugellager-Karton, der so aufgebaut ist, dass Fett zwar in die Oberfläche der Rückseite, aber nicht auf die bedruckte Kartonvorderseite durchdringen kann. Die Entwicklung macht deutlich, dass Karton auch heute noch Innovationspotenzial bietet, mit dem sich der Kreis der Nutzer erweitern lässt. Auf Grund seiner Stabilität und der hohen Schutzwirkung hat die Wellpappe vor allem als Transportverpackung Furore gemacht. 1871 in den USA von Albert L. Jones entwickelt, hat das braune Packmaterial in den letzten Jahren durch modernes und farbenfrohes Design auch die Verkaufsregale erobert. Als Gestaltungselement werden dabei die verschiedenen Wellenstrukturen – sichtbar als «offene Welle» – sowie Druck- und Veredelungstechniken eingesetzt. Zudem wird Wellkarton wegen seiner hohen Stabilität für die Herstellung von Displays verwendet. Innovationen im Bereich der Drucktechnologie – insbesondere Verbesserungen beim Flexodruck – haben dazu beigetragen, dass Wellkarton heute auch als Präsentations- und Verkaufsverpackung bei Premiumprodukten eingesetzt wird.
Gemäss Hansulrich Brauchli, Geschäftsführer der Langenbach AG, die zur Lande-Langenbach-Gruppe gehört, ist der Trend zu immer anspruchsvoller gestalteten Verpackungen ungebrochen. So wird bereits hochwertig bedruckte Wellpappe zusätzlich durch Folienprägungen, Reliefprägungen, Matt- und Hochglanzlackierungen veredelt. MFX-Farben bieten zudem im Offsetdruck interessante Möglichkeiten, weil sich damit beispielsweise schöne Metallic-Verläufe erzielen lassen. Wichtig ist jedoch, dass Drucker und Druckvorstufen-Betrieb frühzeitig in die Gestaltung einbezogen werden. Ein weiterer Trend betrifft die Logistik-Verpackungen, bei denen die Wellpappe schon immer stark vertreten war. «Sie erhalten mehr und mehr die Funktion von Display-Verpackungen», stellt Brauchli fest. Das trifft besonders auf den deutschen Markt zu. So werden bei den grossen Discountern die Produkte in ihren Umverpackungen am Verkaufspunkt präsentiert. Besonderes Augenmerk wird deshalb auf die Gestaltung der Regelkartons gelegt. Oftmals werden diese sogar mit einem Innendruck versehen.
Sonderfall EtikettenInnerhalb der verschiedenen Packmaterialien nehmen die Selbstklebeetiketten eine Sonderstellung ein. So können sie einerseits direkt auf das Produkt, andererseits auf die Verpackung aufgebracht werden und damit Produkt- und Herstellerinformationen kommunizieren. Auf Grund des geringen Materialbedarfs, der vielfältigen Designmöglichkeiten und der hohen Funktionalität bieten Etiketten ein gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis. Sie können auf Kunststoffbehälter und Kartonschachteln ebenso angebracht werden wie auf Tuben, Metalldosen und Glasflaschen.
Der Markt für Selbstklebeetiketten ist in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen. Besonders im Getränkesektor – früher der klassische Bereich für Nassleimetiketten – werden heute zunehmend Selbstklebeetiketten eingesetzt. Die auf die Herstellung von Selbstklebeetiketten und Etikettiertechnologie spezialisierten Schweizer Unternehmen (z. B. Pago AG oder Tesa Bandfix AG) haben in den letzten Jahren im Dekorations-, Promotions- und Funktionsbereich immer wieder neue Produkte entwickelt. So sind mittlerweile Selbstklebeetiketten mit glänzenden und tastbaren Spezialeffekten erhältlich. Im Trend liegen auch samtig weiche bzw. irisierende Etikettenoberflächen. Mehrseitige Etiketten sind zudem eine Alternative zum Beipackzettel und können ausserdem als Promotionsinstrumente aufgespendet bzw. eingesetzt werden (z. B. für Wettbewerbe, Rezepte und Sammelbilder).
Im Promotionsbereich erschliesst die Selbstklebeetikette immer neue Verwendungen. Das betrifft u. a. auch das Zusammenspiel mit neuen Medien, z. B. bei Gewinnspielen. Emanuel Schäpper, Leiter Verkauf und Aussendienst Pago AG, nennt hier die von Pago unter der Bezeichnung Pagomedia XL entwickelte extra lange Selbstklebeetikette, die auf der Front- und der Rückseite mit Informationen bedruckt und für die Integration eines Codierungsfeldes genutzt werden kann. Mittels SMS kann der Code an eine Zielnummer gesendet werden. Der Absender erhält innerhalb von drei Sekunden ein Feedback, ob er zu den Gewinnern gehört. Pago hat zudem in der letzten Zeit erheblich in Sleeve- und Wickeletiketten investiert. Das betrifft Maschinentechnik und Druck-technologie. Ein Potenzial sieht Schäpper zudem für RFID-Etiketten (siehe Beitrag Seite 23), und zwar vor allem für logistische Anwendungen: «Auch in diesen Bereich haben wir investiert, sodass wir RFID-Etiketten heute in beliebiger Grösse selbst herstellen können.»
Glas wird besonders gerne verwendet, wenn das Produkt gut präsentiert
werden soll.
Logistikverpackungen übernehmen mehr und mehr die Funktion von Displays.
Im Kosmetikbereich ist die Faltschachtel ein Muss. Anspruchsvolle Sujets in hoher Druckqualität sind dabei die Regel.
Die besonders leichten PET-Flaschen wurden vor 20 Jahren in der Schweiz eingeführt.
Diese hochtransparenten Tubenetiketten von Tesa Bandfix sind nahezu unsichtbar und sitzen wie eine zweite Haut.

So genannte Flaschenanhänge-Etiketten sind ideale Werbeträger.
Die Schweizer VerpackungsindustrieDie rund 370 Betriebe der Schweizer Verpackungsindustrie beschäftigen derzeit rund 24000 Mitarbeitende. Die Branche erwirtschaftet einen jährlichen Umsatz von ca. 7 Milliarden Schweizer Franken*. Nachfolgend
in alphabetischer Reihenfolge Unternehmen aus den verschiedenen
Bereichen.**
Aluminiumfolien und -verarbeitung
Alcan Packaging Kreuzlingen AG, 8280 Kreuzlingen,
www.alcanpackaging.com
Alupak AG, 3123 Belp,
www.alupak.com
Korff AG, 4538 Oberbipp, www.korff.ch
Glas
Vetropack Holding AG,
8180 Bülach, www.vetropack.ch
PET
Resilux Schweiz AG, 8865 Bilten, www.resilux.ch
Kunststofffolien und -verarbeitung
Elag Verpackungen AG,
3422 Kirchberg, www.elag.ch
Folag AG Folienwerke,
6203 Sempach Station, www.folag.ch
PetroplastVinora AG,
9204 Andwil, www.pev.ch
Wipf AG, 8604 Volketswil, www.wipf.ch
Kartonverarbeiter
Fratelli Roda SA, 6807 Taverne-
Lugano, www.fratelli-roda.ch
K+D AG, 9016 St. Gallen, www.kud.ch
Limmatdruck AG / Zeiler AG, 8957 Spreitenbach, www.limmatdruck.ch
Model PrimePac AG, 9434 Au, www.modelprimepac.com
Regia HighPack AG,
4720 Oensingen, www.regia.ch
Rondo AG, 4123 Alschwil,
www.rondodruck.ch
Wellkartonhersteller u. -verarbeiter
Bourquin SA, 4702 Oensingen, www.bourquinsa.ch
Lande AG, 5102 Rupperswil, www.lande.ch
Model AG, 8570 Weinfelden, www.modelgroup.com
SCA Packaging Switzerland AG, www.scapackaging.ch
Well-Pack AG, 8840 Einsiedeln, www.well-pack.ch
Selbstklebeetiketten
Etimark AG, 9472 Grabs,
www.etimark.ch
Heusser AG, 3073 Gümligen, www.heusserag.ch
Pago AG, 9472 Grabs, www.pago.ch
Permapack AG, 9401 Rorschach, www.permapack.ch
tesa Bandfix AG, 8962 Bergdietikon www.tesa.ch (ij)
*Quelle: SVI Schweizerisches Verpackungsinstitut.
** Ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Irene Jung

OgilvyOne betreut Swisscom Mobile

Telekom Für die DM-Massnahmen zum Ausbau der Handyplattform Vodafone live setzt Swisscom Mobile auf OgilvyOne.

Telekom Für die DM-Massnahmen zum Ausbau der Handyplattform Vodafone live setzt Swisscom Mobile auf OgilvyOne.Die Zürcher Dialogagentur gewann das Mandat in einem Pitch gegen zwei Mitbewerber. Publicis entwickelt die klassische Kommunikation der Kampagne. Swisscom hat Vodafone live Ende 2003 lanciert. Sie kooperiert dabei mit dem britischen Telekomkonzern und Swisscom-Mobile-Aktionär Vodafone, der die Plattform in insgesamt 13 Ländern betreibt.

Auffallen um jeden Preis

Veredelung verleiht Druckereien das notwendige Plus, um sich aus der grauen Masse hervorzuheben.

Veredelung verleiht Druckereien das notwendige Plus, um sich aus der grauen Masse hervorzuheben.Veredelte Drucke fallen auf. Dazu muss man nicht unbedingt das Budget überziehen – Veredelung gibts für den kleinen und den grossen Preis. Deshalb ist es nützlich, das riesige Veredelungsrepertoire der Druckindustrie zu kennen, um Printbuyer bestens zu beraten und mit den richtigen Dienstleistern zusammenzuarbeiten. Leider nutzen noch immer zu wenige Werbeagenturen die unerschöpflichen Veredelungsmöglichkeiten; sie versäumen es, sich ihrerseits von den Spezialisten beraten zu lassen, und verzichten damit auf eine wichtige Inspirationsquelle (siehe Kasten «Gute Gründe fürs Veredeln»).Inline oder offline?
Der Trend geht eindeutig zu höher veredelten Drucksachen. Vor allem die Bogenoffsetmaschinen werden mit immer mehr Zusatzaggregaten zur kostengünstigen Inline-Veredelung ausgestattet. Die ersparen zwar weitere Arbeitsgänge, stellen aber oft auch einen Kompromiss an die Qualität dar.
Schon zu Beginn der Drucksachenplanung müssen die Würfel fallen, welche Bedruckstoffe mit welchen Materialien veredelt werden und ob dies inline (in der Bogenoffsetmaschine) oder offline (mittels separater Maschine) ablaufen soll. Dabei geht es auch um die zu erreichende Qualität, etwa wenn ein besonders hoher Glanz mit Lackier- oder Siebdruckmaschinen erzielt werden muss. Separate Systeme sind ebenfalls nötig, wenn steife Materialien für Faltschachteln oder Displays gestanzt werden müssen.
Im Druck flexibler Verpackungen mit Flexo- und Tiefdruckmaschinen sind Veredelungsschritte technologisch notwendig, ohne kreativen Hintergrund. So werden beispielsweise bedruckte Kartonbahnen inline mit Aluminiumfolie zu Verbunden für Getränkekartons (Tetrapak) kombiniert.
Lackieren ist die Nummer eins
Die häufigste Veredelungsart ist das Lackieren. Ein Inline-Dispersionslackwerk gehört mittlerweile fast zur Standardausstattung neuer Bogenoffsetmaschinen mit vier oder mehr Druckeinheiten – auch unter dem Aspekt der Verkürzung der Jobdurchlaufzeit. Laut einer Marktstudie von MAN Roland werden knapp 75 Prozent aller Faltschachteln und knapp 60 Prozent aller Etiketten inline lackiert. Im Akzidenz- und Magazindruck kommen partielle (Spotlackierungen) und vollflächige Lackierungen bei Werbedrucksachen und Umschlägen gleichermassen oft zum Einsatz.
Im Trend liegt auch das Auftragen UV-härtender Lacke. Sie haben den Vorteil, dass inline bis zu 8 µm dicke Lackschichten und offline noch höhere Schichtdicken erzeugt werden können, wodurch der Glanz besonders hoch ist und weshalb dieses Verfahren eine echte Alternative zum Laminieren darstellt.
Rechts: Lentikularfolien sorgen für sich bewegende Botschaften bzw. den so genannten Wackeleffekt.
Unten: Die Werbemittel der Druckmaschinenhersteller sind nicht selten aufwändig veredelt – und damit gute Anschauungsbeispiele.
Kartonhersteller Iggesund fällt immer wieder mit veredelten Umschlägen auf.
Hauchdünne Prägehologramme werden zum Fälschungsschutz auf moderne Geldscheine übertragen.
Software-Verpackungen weisen u. a. durch Hologrammfolienstreifen ihre Authentizität nach.
Ob Metalleffekte oder Prägungen: Faltschachteln bieten ein breites Veredelungsspektrum.
Gute Gründe fürs VeredelnAuffallen: Werbewirksamkeit.
Aufwerten: Image und Marke.
Schutz: Lack und Laminate verhindern Verkratzen/Verwischen des Druckbildes und erhöhen Lebensdauer des Druckprodukts.
Convenience: Lack und Laminate verbessern Gleitvermögen, Klebstoffe ermöglichen Gebrauchszweck von Etiketten/Stickern/Wertmarken, Rillungen/Perforationen erleichtern Durchblättern/Aufreissen/ Wiederverschliessen, applizierte RFID-Transponder ermöglichen Tracking/Logistik/Diebstahlschutz von Waren.
Fälschungssicherheit: Prägungen/Lackreliefs/Hologramme erschweren Nachahmung. (dk)
Veredelungsarten auf einen BlickApplizieren
Folientransfer*: Fensterkaschieren (Hinterkleben von gestanzten Fenstern mit klartransparenter Folie), Übertragen von Effektfolien (Prägehologramme, Hologrammfolien, Lentikularfolien) oft auch im Heissprägeverfahren.
Aufkleben: Beikleben von Werbedrucksachen (Postkarten, Booklets), Beikleben von Gegenständen (CDs, Warenproben, Modeschmuck, Accessoires für Fun-Cards, Merchandising-Objekte aktueller Hollywood-Filme, Einsteckhüllen in Mappen), Aufspenden von Markierungen (Etiketten, Siegel, Magnetstreifen, RFID-Transponder, Chips).
Beflocken: mit Glitter, Fäden, Sand etc.
Beschichten
Vollflächen- und Spot-Lackieren: mit wasserbasierendem Dispersionslack (matter und glänzender Klarlack, Metall- und Iriodin-Effektpigmentlack, Migrations- und Frostbarrierelack, mikrogekapselter Duftlack, Haftgrund* für Blisterverpackungen, Schweisslack*, Relieflack* für Brailleschrift und Flexodruck-Strukturtapeten, Vordruck für andere Lackarten), mit Drucklack (pigmentlose Offsetdruckfarbe matt/glänzend, Relieflack* im Sicherheitsdruck), mit Heisskalanderlack* (folienähnlicher Hochglanz-Klarlack), mit Lösemittellack (Tiefdruckglanzlack, Nitroglanzlack*, Härtelack* gegen viele Chemikalien), mit UV-Lack (hochglänzender Klarlack, Metalleffektpigmentlack), mit Gloss- und Security-Toner im Digitaldruck.
Laminieren: Folienkaschieren*
(Trockenkaschieren mit Lösemittelklebstoff, Nasskaschieren mit Dispersions- oder UV-Klebstoff, Thermokaschieren mit Hotmelt-Kleber oder mit Siegelwachs vorbeschichteten Folien) auf getrocknete Druckfarben aller Verfahren (mit klartransparenten und opaken, glänzenden, matten, strukturierten Folien), Granulatkaschieren (durch Aufsprühen, oft in Verbindung mit Flexo-Weissvordruck), Einsiegeln (beidseitiges Kaschieren mit Randverschweissung).
Gummieren: Kuverts und Briefmarken. Besprühen: mit Duftstoffen (z. B. Zeitungs-, Zeitschriften-, Geschenkpapier).
Trennen
Stanzen: Flachstanzen* von Druckbogen (Faltschachteln, Nassleimetiketten, Versandhüllen, Fenster, Tragegriffe, Mailings, Werbedrucksachen mit auffälligen Formen, Register) und Rotationsstanzen an Bahnen (Formulare, Anstanzen von Haftetiketten).
Perforieren: Erzeugen von Sollreiss-Bereichen (Tickets, Endlosformulare, Briefmarken, Faltschachtel-Laschen*).
Verformen
Blindprägen: erhabene oder vertiefte Reliefs, Prägehologramme*.
Heissfolienprägen: vertiefte Reliefs in Kombination mit farbigen oder metallisierten Pigmenten von einer Transferfolie.
Rillen/Nuten: Scharnierwirkung bei steifen Materialien (Faltschachteln, Kuverts). (dk)
*) ausschliesslich offline
Dieter Kleeberg

Zahl der Woche

Suchmaschinen Ihnen gehören bereits Expedia, Hotels.com, Match.com und eine ganze Reihe anderer Seiten: Der frühere Hollywood-Studioboss Barry Diller hat sich mit seiner Firma Interactive eine bunte Sammlung von Dot-Coms zusammengekauft. Nun übernimm

Suchmaschinen Ihnen gehören bereits Expedia, Hotels.com, Match.com und eine ganze Reihe anderer Seiten: Der frühere Hollywood-Studioboss Barry Diller hat sich mit seiner Firma Interactive eine bunte Sammlung von Dot-Coms zusammengekauft. Nun übernimmt er für 1,85 Milliarden Dollar die Suchmaschine Ask Jeeves – eine sehr direkte Kampfansage an Google, denn Ask Jeeves ist das viertgrösste Internetsuchmaschinen-Unternehmen der USA. Im vergangenen Jahr hatte Jeeves seinen Umsatz um 144 Prozent auf 261 Millionen Dollar erhöht. 2005 will es bereits 380 bis 395 Millionen Dollar erreichen.
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