Hoch soll er leben, der Schweizer Reissverschluss
Gerstensaft Spillmann Felser Leo Burnett stossen gemeinsam mit Feldschlösschen auf den Reissverschluss-Spot an.
Gerstensaft Spillmann Felser Leo Burnett stossen gemeinsam mit Feldschlösschen auf den Reissverschluss-Spot an.Robidog, Matterhorn, Stewi: Die Schweiz hebt sich vom Rest der weiten Welt immer wieder mit einmaligen Errungenschaften ab. Auf diese wird am Schweizer Fernsehen vor vereinter Nation regelmässig angestossen. Natürlich mit einem alkoholfreien Feldschlösschen. Jetzt hat Spillmann Felser Leo Burnett einen neuen guten Grund zum Feiern gefunden. Der Reissverschluss ist eine Erfindung des
St.Gallers Othmar Winterhalter. Das Zippverhalten des Verschlusses hat die damals zusammengeknöpfte Welt revolutioniert. Falls sie den Werbeunterbruch nicht zum Platz- schaffen für neues Bier brauchen, können Nicht-Zapper im Fernsehen im neuen Spot also sehen, wie der gerissene Verschluss aus der Schweiz viel zur sexuellen Befreiung der ganzen Welt beitrug.
So wird im Film gezeigt, wie mühsam und unbefriedigend es vorher war, Kleider auszuziehen: Männer schliefen beim Öffnen von Dutzenden von Frauenknöpfen ein. Und Frauen mussten ebenfalls lange warten, bis ein Mann endlich seine Hosen offen hatte. Bis dann eben – und das soll gemäss Agentur jetzt eine überlieferte Tatsache sein – ein aufmerksamer Ostschweizer bei einer Party einem damals populären
Gesellschaftsspiel zuschaute: Hände abklatschen.
Ohne Bierglas in der Hand ist es einfach zu spielen, indem zuerst alle ihre Hände aufeinander legen. Dann nimmt der unterste seine Hand weg und legt sie auf die oberste Hand. Dann kommt der Nächste dran. Und so weiter. Dieses Ineinandergehen von Händen inspirierte den Tüftler Winterhalter zum Rippen- und Rillensystem des Reissverschlusses. In einer späteren, viel komplizierteren Phase des Branding hat er dem Ding den Namen riri gegeben.
Im Spot wird die Auswirkung dieses schnellen und Zeit sparenden Kleideröffnungssystems gezeigt: Die Menschheit öffnete sich, plötzlich zogen sich alle viel lieber aus. «Ja, der Reissverschluss machte für den modernen, gestressten Menschen sogar den Quickie möglich», weiss CD Martin Spillmann. Schliesslich vereinfachte der Reissverschluss aber auch noch andere Arten von Zusammenkommen: Auch im Strassenverkehr wird das Reissverschluss-system erfolgreich angewendet.
Ein Kontrapunkt zu dieser dichten, aber nicht erdichteten Geschichte, die durch mehrere Jahrzehnte führt und entsprechend aufwändige Sets und viel Styling erforderte, ist der zweite neue Feldschlösschen-Film: Darin wird auf eine andere Schweizer Errungenschaft angestossen – aufs Sparen. Als Land mit einer der höchsten Sparquote wissen wir, wie man erfolgreich Geld spart. Auch in der Werbung: Der nur acht Sekunden lange Sparspot wurde in einer Küche auf Video gedreht – statt dem Fanfarenintro auf dem Feldschlösschen ist nur eine Plastiktrompete vor einer Playmobil-Burg zu sehen. Genau wie der Reissverschlussfilm wird auch dieser Spot mit seinem Bierhumor für Schmunzler vor den Fernsehgeräten sorgen.
Die frisch gezapften Spots wurden von Michael Fueter gedreht, der bereits bei den vorletztjährigen Errungenschaften Regie führte. Diese Filme wurden 2004 vom ADC mit wie Gerstensaft leuchtendem Gold ausgezeichnet.
Bierernst à la Feldschlösschen: Nüchtern betrachtet, ist der Reissverschluss ein veritabler Glücksbringer. Spillmann Felser Leo Burnett rufen es in Erinnerung.
St.Gallers Othmar Winterhalter. Das Zippverhalten des Verschlusses hat die damals zusammengeknöpfte Welt revolutioniert. Falls sie den Werbeunterbruch nicht zum Platz- schaffen für neues Bier brauchen, können Nicht-Zapper im Fernsehen im neuen Spot also sehen, wie der gerissene Verschluss aus der Schweiz viel zur sexuellen Befreiung der ganzen Welt beitrug.
So wird im Film gezeigt, wie mühsam und unbefriedigend es vorher war, Kleider auszuziehen: Männer schliefen beim Öffnen von Dutzenden von Frauenknöpfen ein. Und Frauen mussten ebenfalls lange warten, bis ein Mann endlich seine Hosen offen hatte. Bis dann eben – und das soll gemäss Agentur jetzt eine überlieferte Tatsache sein – ein aufmerksamer Ostschweizer bei einer Party einem damals populären
Gesellschaftsspiel zuschaute: Hände abklatschen.
Ohne Bierglas in der Hand ist es einfach zu spielen, indem zuerst alle ihre Hände aufeinander legen. Dann nimmt der unterste seine Hand weg und legt sie auf die oberste Hand. Dann kommt der Nächste dran. Und so weiter. Dieses Ineinandergehen von Händen inspirierte den Tüftler Winterhalter zum Rippen- und Rillensystem des Reissverschlusses. In einer späteren, viel komplizierteren Phase des Branding hat er dem Ding den Namen riri gegeben.
Im Spot wird die Auswirkung dieses schnellen und Zeit sparenden Kleideröffnungssystems gezeigt: Die Menschheit öffnete sich, plötzlich zogen sich alle viel lieber aus. «Ja, der Reissverschluss machte für den modernen, gestressten Menschen sogar den Quickie möglich», weiss CD Martin Spillmann. Schliesslich vereinfachte der Reissverschluss aber auch noch andere Arten von Zusammenkommen: Auch im Strassenverkehr wird das Reissverschluss-system erfolgreich angewendet.
Ein Kontrapunkt zu dieser dichten, aber nicht erdichteten Geschichte, die durch mehrere Jahrzehnte führt und entsprechend aufwändige Sets und viel Styling erforderte, ist der zweite neue Feldschlösschen-Film: Darin wird auf eine andere Schweizer Errungenschaft angestossen – aufs Sparen. Als Land mit einer der höchsten Sparquote wissen wir, wie man erfolgreich Geld spart. Auch in der Werbung: Der nur acht Sekunden lange Sparspot wurde in einer Küche auf Video gedreht – statt dem Fanfarenintro auf dem Feldschlösschen ist nur eine Plastiktrompete vor einer Playmobil-Burg zu sehen. Genau wie der Reissverschlussfilm wird auch dieser Spot mit seinem Bierhumor für Schmunzler vor den Fernsehgeräten sorgen.
Die frisch gezapften Spots wurden von Michael Fueter gedreht, der bereits bei den vorletztjährigen Errungenschaften Regie führte. Diese Filme wurden 2004 vom ADC mit wie Gerstensaft leuchtendem Gold ausgezeichnet.
Bierernst à la Feldschlösschen: Nüchtern betrachtet, ist der Reissverschluss ein veritabler Glücksbringer. Spillmann Felser Leo Burnett rufen es in Erinnerung.
Andreas Panzeri
