Autor: admin
We party – or else!
Die Schweizer haben in Cannes sackstark abgeschnitten. Das wird gerne gefeiert, auch von denjenigen, die zum Löwen-gewinn nicht direkt beigetragen haben.
Die Vertreter der zweiten Gruppe sind aus rein fachlichem Interesse vor Ort und ziehen sich so viel Werbung wie nur möglich rein. Die Sprachgewandten gehen gar an die Fachseminare. Sie treffen Vertreter anderer Netzwerk-Filialen, und meist sieht man sie, wenn überhaupt, erstmals an der Swiss-Party Ende Woche. Man kennt sie nicht und wird das auch nie, da sie Werbung mitKreativbuchhaltung verwechseln und sich auch in der Schweiz nie an Events blicken lassen. In ihren Agenturen fristen sie trotz passablem Fachwissen ein Mauerblümchendasein, da sie naturgemäss von oder in der Kreation nicht ernst genommen werden.
Die dritte Gruppe versucht (guteidgenössisch wie es sich gehört) alle Interessen unter einen Hut zu bringen. Diese Menschen sind an Partys und auf der Martinez-Terrasse zu sehen, und sie gehen sogar halbtageweise auch mal Filme screenen. Da das aber kein Mensch eine Woche lang durchsteht, taucht diese Spezies erst Mitte Woche – also gerade richtig zur Holländerparty – in Cannes auf.
Und dann gibts noch die echten Arbeitstiere. Sie hiessen dieses Jahr Daniela Jakab, Ralf Doller und Mike Krüll – sie alle waren Jury-Mitglieder. Und es gibt – mal abgesehen von der Arbeit des Shortlistautors –
garantiert keinen härteren Job in Cannes.
Beat Fritschkam in Cannes in den Knast. Dazu noch in einen der ganz schlimmen Sorte – geführt vom berüchtigten fliegenden Holländer
Hans Brouwer – voll mit … pardon … mit vollen Holländern, Deutschen, Franzosen, Engländern und anderen Landsleuten, darunter auch ein paar Schweizer. Auch sonst ging einiges ab in Cannes: Markus Gut besorgte diversen Bekannten eine Einladung zur Publicis-Party im In-Lokal Le Bâlio, und die Cinecom mit Matthias Luchsinger lud am Freitag zur grossen Swiss-Party.
Viele weitere Bilder aus Cannes gibts unter: www.werbewoche.ch/shortlist
Die Löwen-Gewinner (mit allen Spots als Quick-Time-Streams!): www.canneslions.com
Organisiert nach wie vor die wüsteste Party in Cannes: Hans Brouwer von Massive Music mit Claudia Roy von Diesel Montreal.
Jeder Cannes-Besucher kennt die zwei Leoparden-Ladys, die jeweils noch so gerne für ein Foto – ohne Entgelt!– posieren.
Art Buyer Ines Rimmele und Ralph Halder vergnügten sich an der Publicis-Party im «Bâlio», dem Cannes-Ableger der Buddha-Bar.
Christian Hansen (l.), Geschäftsführer Fisch Meier Direkt traf im «Bâlio» auf Colin Hearn, Worldwide-CEO von Publicis Dialog.
Bierselige CDs: Markus Gut (l.) und Ralf Kostgeld (r.), Publicis Zürich, mit Alasdhair Macgregor-Hastie von der Mailänder Filiale.
Führende Köpfe der Publicis-Familie – der Zürcher CEO Kaspar Loeb (r.) mit seinem New-Yorker-Pendant Gill Duff.
Gastgeber an der Plage Miramar – die Schweizer Festival-Representatives Matthias Luchsinger und Nicole Steinegger.
Ein bisschen in die Sonne blinzeln: Serge Riedener (l.), CD bei Inhalt & Form, mit Andy Lehmann, CEO von Aegis Media.
Thomas Ulrich, Marketing-Kommunikation bei Swisscom Fixnet, mit Pink-Double Nadine Borter von Contexta.
Nach einer Woche Cannes trotz Schonprogramm etwas gezeichnet: Jean-Claude Bruhin (r.) und Daniel Pauletto von Cinecom.
Nadine Baumann (l.), Radio-Jury-Mitglied Daniela Jakab (sah trotz Jury-Stress erstaunlich frisch aus) und Jean-Marc Demeulemester.
Machten es sich in den besonnten Sofas gemütlich: Pascal Baumann (l.) von P-Formance und Martin Stulz von Advico Y & R.
Tief gehende Blicke an der Plage Miramar: Willem Baumann von McCann-Erickson und Daniela Berther, freie TV-Produzentin.
Fast wie Schwestern: Die beiden Filmfrauen Michela Trümpi (von MF liebevoll s’ Trümpeli gerufen) und Lea Rindlisbacher (r.).
Gemütlich wars auch auf dem Sofa von Martin Fueter (MF) von Condor Communications und Evelyn Dössegger.
Sebahat Derdiyok, SFLB-FFF-Producer und in Cannes Schlitzohr vom Dienst (Internet-Shortlist vom Samstag!), mit Regisseur Rainer Binz.
Andy Lehmann mit Hanspeter Lebrument (l.), Präsident Verband Schweizer Presse, der sich an der Plage Miramar sichtlich wohl fühlte.
Bei Nicole Trasatti (l.), Mitinhaberin von Lang Gysi Knoll (LGK), und Caroline Demeulemeester herrschte eindeutig gute Laune.
Weitere Mitglieder der LGK-Delegation in einer der lauschigen Miramar-Sofa-Ecken – Nadine Baumann und Alfredo Trasatti.
Fachsimpelten unter dem Sternenhimmel – der Schweizer Regisseur Luzius Rüedi (l.) und Martin Heynecke, Produzent aus Kapstadt.
Veranstalteten dieses Jahr leider keine eigene Party, nahmen sich dafür aber Zeit für sich selbst – Dina und Markus Gyhr von Ultra-Film.
Das erste offizielle Foto von Hélène und Christian Lindgens nach ihrem Überraschungs-Heirats-Coup vor drei Wochen.
Gehören einfach an die Cannes-Party der Schweizer – Publicis-CD Markus Gut (l.) und Regisseur/Producer Patrick Senn.
Auch wenns dieses Jahr keine Cyber-Löwen für die Schweiz gab, waren Grace und Roger Rüegger von Futurecom allerbester Dinge.
Schon leicht verschwommen blickte Rudi Haller (r.) von Solid & Haller Film, mit Patrik Rohner von SFLB, in die Kamera.
Produzent Michael Kindermann von Snap-Film mit Wirz-FFF-Producer Kerstin Reulen, jeweils eins der ganz sonnigen Cannes-Gemüter.
Spätabends gefunden in einer der hinteren Ecken der Miramar-Beachbar – Thomas Ulrich mit Advico-CD Urs Schrepfer (r.).
Remy Fabrikant war der allererste Schweizer auf dem roten Teppich und durfte deshalb ganz alleine posieren.
Kurz danach kamen Wirz-CD Matthias Freuler, Peter Rettinghausen, McCann-Erickson, und Copywriter Alain Picard.
Nochmals Gentleman Rettinghausen, der sich rasch vor die Wirz-Ladys Valentina Herrmann und Kerstin Reulen stellte.
Business-Women: Adelia Rzaeva (l.), Client Service Director, und Vera Bondarenko, Media Director, von Mediastars, Moskau.
Den haben wir schon besser erwischt: Michael Conrad, Dekan der Roger-Hatchuel-Lions-Academy und Wahlzürcher, mit Gattin Helga.
Die Berner auf dem roten Teppich: Bene Abegglen und Nadine Borter, Contexta, mit Thomas Ulrich von Swisscom Fixnet (v. l.).
Waren nach acht Tagen Cannes auch nicht unzufrieden, dass es langsam zu Ende geht:Jean-Claude Bruhin und Nicole Steinegger.
Und auch die Publicis-Delegation um Markus Gut schaffte es noch rechtzeitig an die Verleihung der begehrten Goldlöwen.
Gut gebellt, Asco
Petfood Jedem vierten Hund wird die Migros-Marke Asco verfuttert – meist unbewusst. Exxtra soll sie bei den Hundehaltern bekannter machen.
Das Hundevolk in der Schweiz schrumpft seit einigen Jahren und zählt mittlerweile noch 490000 Artgenossen. Entsprechend rückläufig entwickeln sich die Umsätze im Futtermarkt. Während einige Hersteller darauf und auf den höheren Stellenwert des tierischen Familienmitglieds mit der Einführung von margenstarkem Spezialfutter reagiert haben, was den Detailhandel gegenüber dem Fachhandel leicht geschwächt hat, haben andere mit preisaggressiven Hard-Discount-Produkten die Durchschnittspreise gedrückt.Trotz dieser Veränderungen ist die Migros-Marke Asco mengenmässig das meistverkaufte Hundefutter der Schweiz geblieben. Den erfreulichen Zahlen steht aber eine ernüchternde passive Markenbekanntheit gegenüber: Die Marke ist so gut wie unbekannt. In der Markenstudie Brand Asset Valuator, die in drei Wochen veröffentlicht wird, fällt Asco weit zurück. Eine verschenkte Leaderposition. Die will nun Migros durch die Aufwertung von Asco zur strategischen Eigenmarke und einem substanziell aufgebesserten Werbeetat erobern.
Mit einer neuen Kampagne sollen Hundehalter angepeilt werden, die beim Hundefutterkauf qualitäts- und preisbewusst sind. Das Exxtra-Team um CD Dieter Hofmann tut dies mit einem TV-Spot, der anders daherkommt als die klassischen Umsetzungen in dieser Produktkategorie. Unter anderem, weil Asco über lange Zeit nicht beworben wurde und erst ein Gesicht etabliert werden muss, das sich klar von der Konkurrenz abhebt.
Beworben wird nicht die Zusammensetzung, die Wirkung oder der Preis des Futters und seiner Inhaltsstoffe. Aufhänger ist vielmehr seine Beliebtheit, die zum Claim «Asco. Da steckt was drin» geführt hat. Im Spot stellt ein kleiner Mischling ein ganzes Wohnzimmer um, damit das müde Herrchen am Abend eine besondere Aussicht aus dem Fenster geniessen kann: Draussen parkiert, steht ein Lieferwagen mit gross abgebildeter Hundeschüssel und dem Asco-Claim. Den Charme der Geschichte unterstreicht der perfekt gewählte Soundtrack: Lee Dorsey’s 60er-Jahre-Hit «Working in a Cole Mine». Nebst Spot und Reminder sind verschiedene Begleitmassnahmen wie Hundemagazin und PR geplant.
Damit das Herrchen weiss, was dem braven Hund bekommt: Freie Sicht auf Asco.
Luca Aloisi
Das Burgdorfer Samstagsblatt verteilt Nullnummer
Lokalpresse Die Einwohner der Region Burgdorf haben einen ersten Blick auf die geplante Gratiszeitung Burgdorfer Samstagsblatt werfen können.
Mittelland Zeitung for ever
Zeitung Die Spatzen pfeifen schon lange von den Dächern, dass die Solothurner Zeitung der Vogt-Schild Verlagsgruppe lieber ihren Vertrag mit der Mittelland Zeitung erneuern würde, anstatt sich der Espace Mediengruppe
(rw)
TSR reserviert eine Stunde für News
TV Ab 2006 sendet das Westschweizer Fernsehen TSR von 19 bis 20 Uhr durchgehend Nachrichten.
Bridge und Version Cue sind sinnvolle Beigaben
Die Werbewoche unterhielt sich anlässlich der Adobe-Creative-Suite-2-Tour mit Klaus Kurz, Business Development Manager Creative Pro bei Adobe Systems, über Produkte und Technologien.
Ein wichtiges Update innerhalb der Suite ist dasjenige für das LayoutProgramm InDesign. Welches sind hier die Highlights?
Die um etliche Funktionen und Möglichkeiten erweiterte Applikation InDesign CS2 deckt die Bedürfnisse der Agenturen und Vorstufenbetriebe/Druckereien ab. Viele Firmen haben beispielsweise auf das jetzt mögliche Erstellen und Platzieren von Marginalien oder Fussnoten gewartet. Wer also diese Funktionen benötigt, für den sind das die entsprechenden Highlights.
Auf Grund der zahlreichen herausragenden neuen Funktionen ist es jedoch schwierig, die absoluten Highlights vorzustellen. Je nach Einsatz des Produkts schätzen die verschiedenen Anwender jeweils andere Funktionen und Möglichkeiten. Interessant sind aus meiner Sicht vor allem auch die «kleinen» Funktionen: So wurde der Tabellenimport verbessert, die Grundlinieneinstellungen sind pro Textobjekt veränderbar und nicht mehr nur pro Seite, die Importmöglichkeiten von Text/Word-Dokumenten ermöglichen jetzt auch die Integration von Absatzformaten. Und mit der Anwendung von aufeinander folgenden Stilvorlagen auf Texte wird das Formatieren deutlich erleichtert.
Praktisch sind auch die neuen, so genannten Snippets. Sie erlauben es, Bestandteile einer Seite in einem anderen Dokument oder auf einer anderen Seite an genau der gleichen Position wieder einzufügen. Zusammengehörende und vor allem wiederkehrende Elemente, zum Beispiel bei Periodika, können so sehr schnell in ein Dokument integriert werden. Dadurch kann der Layouter auch ohne Templates (Musterseiten) Objekte oder Gruppen von Elementen schnell und einfach einsetzen. Aus diesem Grund sind die Snippets auch bei der Gestaltung von Anzeigen, die immer an gleicher Position platziert werden müssen, eine grosse Erleichterung.
Ein anderes, neues Feature von InDesign CS2 ist der optimierte PDF-Import. Neu können nun mehrseitige PDF-Dokumente durch einfaches Klicken Seite um Seite in Platzhalter geladen werden.
Die Adobe Bridge ist eine neue, mitgelieferte Arbeitsumgebung. Welche Vorteile bietet die Bridge Agenturen, Verlagen oder Vorstufenbetrieben/ Druckereien?
Die Adobe Bridge ermöglicht als eine Art Dateibrowser den schnellen Zugriff auf die Produktionsdaten, zudem können innerhalb dieses Umfelds konsistente Farb- sowie ebensolche PDF-Einstellungen vorgenommen werden. Innerhalb dieser Umgebung lassen sich zudem zusätzliche Dienste nutzen, wie zum Beispiel die neuen Adobe Stock Photos zur Online-Recherche und
-Beschaffung von kostenpflichtigem Bildmaterial, das neue Helpcenter oder etwa ein RSS-Newsfeed. Mit letzterem kann sich zum Beispiel ein Redaktor einer Tageszeitung nach dem Aufstarten die Bridge News im RSS-Format einblenden lassen.
In die Adobe Bridge ist auch ein RAW-Batchconverter integriert. Ohne Photoshop bemühen zu müssen, können damit automatisiert an ausgewählten Bildern, zum Beispiel eines Foto-Shootings, Einstellungen vorgenommen, Konvertierungen und die Crop-Funktion durchgeführt und Farbanpassungen im Batchmodus, also im Hintergrund, gemacht werden. Die Dateien sind danach gleich versioniert. Das sind enorme Produktivitätsvorteile!
Ist die Bridge ein Adobe-exklusiver, verbesserter Dateibrowser, oder können auch Dokumente aus anderen Programmen verwaltet und dargestellt werden?
Die Bridge kann per se alle Daten aufnehmen. So können in einem Produktionsprozess auch Dokumente mit administrativen Informationen – etwa Abrechnungen – mitverwaltet werden. Für Drittanbieter wird Adobe ein Entwicklerpaket (SDK) anbieten, damit diese ihre Produkte in die Adobe Bridge integrieren können.
Bleiben die Vorzüge der Adobe Bridge den Käufern der Suite vorbehalten?Nein. Die Adobe Bridge wird auch mit den Einzelprodukten Photoshop, InDesign, Illustrator und GoLive mitgeliefert.
Mit den CS2-Applikationen bzw. mit der CS2-Suite wird auch eine neue Fassung der Version Cue ausgeliefert. Können Sie diese kurz vorstellen?
Für den Anwender ist Version Cue einfach ein Ordner – auf die darin verwalteten Dateien lässt sich wie gewohnt zugreifen. Statt klassisch im Filesystem verwaltet der Anwender darin Versionen deutlich besser. Zudem haben Anwender im Team den Vorteil bei der Datensicherheit und Konsistenz, weil sich auf Varianten und Versionen über eine zentrale Stelle zurückgreifen lässt. Die bis jetzt verbreiteten Datei-Namensergänzungen wie zum Beispiel .001 oder _Neu gehören damit definitiv der Vergangenheit an. Es wird auch ersichtlich, wer wann welche Änderung am Dokument gemacht hat; damit ist eine Nachverfolgung eines Auftrags/Dokuments jederzeit möglich.
Von Datenorganisation bis PDF-PrüfungInnerhalb der Arbeitsumgebung Adobe Bridge können Objekte, Daten etc. für die Herstellung von Drucksachen oder Websites organisiert bzw. danach gesucht werden. Die Datenformate treten dabei in den Hintergrund, da sowohl native Formate, Standardformate oder Exportformate geöffnet werden können.
Die Funktion Bridge Center innerhalb der Adobe Bridge übernimmt die Aufgabe einer Schaltzentrale. So können innerhalb dieser Umgebung z.B. RSS-Newsfeeds (komprimierte Internetnachrichten) abgerufen oder Farbeinstellungen vorgenommen werden (damit Bilder innerhalb der Creative-Suite-Applikationen immer mit identischen Farbwerten angezeigt und bearbeitet werden). Oder es lassen sich mittels sogenannter Skripte Arbeitsabläufe automatisieren. Bridge Center ist allerdings nur für Besitzer der Creative Suite verfügbar, bei den Einzelprodukten ist die Dateiverwaltung mit Adobe Bridge aber auch ohne das Center uneingeschränkt vorhanden.
Die Version Cue erlaubt den Zugriff auf ältere oder alternative Versionen (z.B. Sprachversionen), ermöglicht die Erstellung von Projekten und kann von einzelnen Anwendern oder von Arbeitsgruppen verwendet werden. Besonders interessant sind die Möglichkeiten zur Online-Überprüfung von PDF-Daten. Derartige Überprüfung können innerhalb der Version Cue eingeleitet, gestartet, es kann an PDF-Prüfungen teilgenommen oder diese auch angehalten werden.
Interview: Jürgen Franck
Elevator-TV heisst CH3
Fernsehen Das bisher Elevator-TV genannte Projekt für ein sprachregionales Fernsehprogramm wird unter dem Namen CH3 starten.
La Côte entlässt wegen schwachem Umsatz
Zeitungen II Bei der Westschweizer Tageszeitung La Côte werden zweieinhalb Stellen gestrichen. Das berichtet das Konkurrenzblatt 24 Heures.
Tamedia gibt Car4you-Zeitung ab
Rubriken Car4you (Schweiz) übernimmt von Tamedia die Car4you-Zeitung, die das Zürcher Verlagshaus letzten Oktober in Kooperation mit der Betreiberin des gleichnamigen Onlinemarktplatzes lanciert hat.
Wie Affen auf Kamelhöckern
Aufgefallen Die Macdonaldisierung der Medien schreitet voran, ist aber kein Grund für staatliche Intervention. Denn mit den Konglomeraten wachsen auch die Marktnischen.
Ob Springer-Chef Mathias Döpfner diesen grossen Schritt wirklich wagt, weiss niemand. Denn er würde damit nicht nur Springers Macht gewaltig vergrössern, sondern zugleich auch seinen künftigen finanziellen Spielraum gewaltig einengen. Einige Konkurrenten reiben sich entsprechend schon die Hände. Ausgeschlossen ist der Deal dennoch nicht.
In Sachen medialer Machtkonzentration ist die Schweiz noch eine Insel der Seligen. Auch hier gibt es zwar spürbare Konsolidierungen bei der Regionalpresse. Im Fernsehen aber hat die SRG eine ungefährdete Übermacht. Dazu kommt, dass in den verschiedenen Landesteilen unterschiedliche Unternehmen das Sagen haben. Natürlich wird die Schweiz von deutschen, französischen und italienischen Sendern beeinflusst. Die Politik aber wird in der Schweiz gemacht. Und im Zeitungsbereich können die Stimmbürgerinnen und -bürger ausweichen: Wenn ihnen der Blick nicht mehr gefällt, nehmen sie den Tages-Anzeiger und umgekehrt. Das sind vergleichsweise glückliche Verhältnisse.
Denn man muss sich die grossen Tendenzen klar machen: Die Zeitungsauflagen werden sinken, weil die junge Generation sich häufiger über digitale Medien informiert als die ältere. Und Gratisanzeiger à la 20 Minuten werden weltweit zur ernsthaften Konkurrenz. So gut einzelne dieser Blätter gemacht sind, mit klassischem Journalismus haben sie nichts zu tun.
Wo öffentlich-rechtliche Sender noch mehr oder minder Monopolcharakter haben, können sie sich Kulturprogramme wie DRS 2 für Minderheiten leisten. Aber auch nur dort. Das Fernsehen wiederum gerät zur hoch konsolidierten Entertainment-Economy, wo es einzig auf Quoten ankommt. Bleiben die neuen Möglichkeiten des Internet, das den Informationsfluss radikal individualisiert. Die wirklich gesellschaftsrelevanten Themen jedoch werden durch dieses subversive Medium nur selten korrigiert. Was also tun?
Es hat keinen Zweck, in die 70er-Jahre zurückzufallen, wo die Rezepte «enteignet Springer», öffentlich-rechtliche Zeitungen oder Cross Media Ownership Rules hiessen. Der Kapitalismus ist erfinderischer als die Parlamente. Konfrontativ kann man ihn nicht erlegen. Demokratien müssen aber dafür sorgen, dass die Bürgerinnen und Bürger über das, was ist, ordentlich informiert werden. Das wiederum heisst, dass auch Medienpolitiker immer listiger werden müssen. In Deutschland gibt es zum Beispiel die Regelung, dass grosse Fernsehketten Konterbande transportieren müssen. Im Jargon heisst das «Senderechte für unabhängige Dritte». Das Kamel muss einen kleinen Affen auf seinem Höcker dulden. Das Nilpferd muss Vögel dulden, die ihm den Rachen sauber halten. Nicht Hysterie ist jetzt angesagt, wohl aber Fantasie. Sonst werden wir, die Leser, Hörer und Seher abgespeist und macdonaldisiert.
> Peter Glotz ist Publizist und emeritierter Medienprofessor der Universität St. Gallen.
Von der Tonscherbe zum Tür öffner
Kuverts Bald kennt «Die Schweizerische Post» kein Pardon mehr für die bisherige Gestaltung adressierter Briefe. Es ist also höchste Zeit, um nach Anbietern für den Kuvertdruck, für Spezialanfertigungen und Lagerkuverts Ausschau zu halten.
Wie aus Ägypten und Anatolien überliefert, ist die Geschäftkorrespondenz schon im 19. Jh. v. Chr. durchaus eine gängige Praxis. Man bediente sich der babylonischen Sprache und der Keilschrift. Zur Wahrung des Briefgeheimnisses wurden Tontafelbriefe mit einer Schicht, ebenfalls aus Ton, umhüllt. Diese Versandhülle öffnete der Empfänger, indem er sie in Scherben verwandelte, und zwar ohne Beschädigung der darin liegenden Tontafel. Das funktionierte deshalb, weil sich «Brief und Kuvert» beim Tonbrennen nicht miteinander verbanden.BriefgeheimnisDass die ersten Briefmarken der Schweiz 1843 das Licht der Welt
erblickten, ist hinlänglich bekannt, ebenso der Beginn der Eidgenössischen Post sechs Jahre später. Doch was weiss man über den Briefumschlag, auch als Kuvert oder Couvert bezeichnet? «Bis etwa 1860 wurden Briefumschläge nur selten verwendet. In der Regel beschrieb man den Briefbogen nur auf einer Seite, faltete ihn dann von allen vier Seiten nach innen und sicherte die Klappen mit einem Lack- oder Oblatensiegel. Die betreffende Adresse schrieb man auf die leere Aussenseite, wo zudem Platz blieb für die Briefmarke und den Poststempelabdruck.»1)
Mögen sich solche Briefe heute höchstens für Direct Mails der besonderen Art eignen (wobei auf alle Fälle das gebrannte Tonmaterial gepolstert verpackt werden müsste), so geht die klassische Form des Briefumschlags in das Jahr 1820 und auf die Idee des Papierhändlers Brewer im englischen Seebad Brighton zurück. Denn angeblich, so eine Legende, waren die ehrenwerten und betuchten Besucherinnen des Küstenorts sehr auf die Wahrung des Briefgeheimnisses bedacht. Bis zur damaligen Zeit nahm niemand an der Neugier der zustellenden Briefboten, des beschäftigten Personals oder staatlicher Institutionen so richtig Anstoss. Schliesslich: «Das Lesen von Briefen ist gleich dem Unterhalten mit einem nicht anwesenden Partner.» 2)
BriefumschlagindustrieDie Entwicklung der ersten Briefumschlagmaschine stammt ebenfalls aus England, das war um 1840. Nach der Londoner Weltausstellung 1851 beginnt die industrielle Fertigung von Kuverts auf dem europäischen Festland. Kaum war im selben Jahrhundert noch das Telefon erfunden, wurde schon der Untergang des Briefes prophezeit. Mit dem Ende des in den 1980-er Jahre angetretenen Siegeszugs des Telefax schien das Schicksal des konventionellen Briefes besiegelt zu sein. Da mit dem E-Mail eine weitere kommunikative Revolution die Welt eroberte, hält sich auch nach wie vor hartnäckig das Gerücht, dass der kuvertierte Brief bald ausgedient habe.
Eine im Jahre 2000 durchgeführte deutsche Marktuntersuchung berichtete noch von einem jährlichen Wachstum von etwa ein bis zwei Prozent und sah keine direkte Konkurrenz zwischen dem Internet-Medium und dem Briefumschlag. Die Europäische Vereinigung der Briefumschlaghersteller (fePE), die im 2002 über 20 000 Mitarbeiter in rund 175 Betrieben beschäftigte und total etwa 115 Milliarden Kuverts herstellte, erreichte insgesamt einen geschätzten Jahresumsatz von umgerechnet ca. 3,5 Milliarden Franken. Im selben Jahr ist der Unterschied im Pro-Kopf-Verbrauch zwischen den ost- und westeuropäischen Ländern beträchtlich. Die Osteuropäer kommen auf nicht einmal 40 Umschläge pro Jahr, während es bei den Westeuropäern immerhin 280 Stück sind, also sieben Mal soviel. Oder mit anderen Worten: Markt- und Wachstumspotenzial ist reichlich vorhanden.
Um den Blickwinkel auf diesen Wirtschaftszweig abzurunden, muss an dieser Stelle auch die Aussage der führenden Maschinenbaufirma für Briefumschlagmaschinen, Winkler + Dünnebier AG in Neuwied (D), von der Bilanzpressekonferenz 2005 erwähnt werden: Nachdem der Markt für Briefumschlagmaschinen in den letzten Jahren stark rückläufig gewesen sei, zeichne sich nun eine Stabilisierung ab. Die Investitionsneigung der Kuverthersteller ist allerdings noch verhalten, zumal Kapazitätsüberhänge in den Märkten bestünden.
BriefverkehrEines scheint sicher zu sein: Das Kuvert hat noch lange nicht ausgedient. Zieht man z.B. Zahlen aus dem nördlichen Nachbarland heran, kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Trotz ständig wachsender E-Mail-Nutzung werden werktags 50 Millionen Briefe verschickt. Das Papier hierfür beziehen die grössten deutschen Kuverthersteller, darunter Mayer-Kuvert aus Heilbronn, zu etwa 50 Prozent von Stora Enso. Kuverts fertigt das Unternehmen nicht nur in West-, Nord-, Süd- und Osteuropa, sondern auch in Israel und in Westafrika. Dieser «Global Player» hat sich in der Schweiz niedergelassen.
Dabei ist der Wettbewerb hier zu Lande nicht leichter geworden. Gewöhnliche Geschäftskorrespondenz wird heute nicht mehr wie in früheren Zeiten per Post, sondern in der Regel einfach, schnell und effizient per E-Mail erledigt. Das wirkt sich natürlich auf die Kuvertnachfrage aus. Zudem geraten bei jeder Portoerhöhung Kuverthersteller, -händler und -drucker unter einen neuen Preisdruck seitens ihrer Kunden. Dennoch sollte beim manuellen Kuvertieren nicht mehr auf den Haftklebeverschluss mit Abdeck-band und in der Regel gerader Verschlussklappe verzichtet werden. Dagegen ist der Nassklebeverschluss mit Gummierung und runder Verschlussklappe beim automatischen Kuvertieren ein Muss. Das Sortiment der Kuverts wird in den Unternehmen im Allgemeinen auf wenige Formate mit und ohne Fens-
ter sowie wenige Papiersorten und -farben für die tägliche Geschäftskorrespondenz beschränkt. Dass das Langformat C5/C6 immer mehr aus dem Büroalltag verschwindet, wird nur in ganz seltenen Fällen als Nachteil empfunden.
Trotzdem: Der Verbrauch an kundenspezifischen Kuverts scheint zuzunehmen. Denn nur solche Briefpost wird von den Empfängerinnen und Empfängern überhaupt noch wahrgenommen. Das Kuvert ist also der erste kommunikative Eindruck und somit der Türöffner schlechthin. Während Kuverts für Direct-Mailing-Kampagnen oftmals nicht schrill genug sein können, wird im täglichen Geschäftsverkehr nach wie vor Seriosität praktiziert. Weil sich (fast) alle daran halten, fallen die Absender, egal ob Firma, Institution oder Privatperson, nicht oder kaum auf. Negativ fallen in der Schweiz allerdings ausländische Firmen auf, selbst solche von Rang und Namen, die für ihre Briefhüllen schlechteste Papierqualitäten, allerdünnste Grammaturen, mit Stempeln aufgedruckte (und verschmierte) Absender sowie sonstige das Image schädigende Äusserlichkeiten verwenden.
BriefkuvertwahlEin schweizerischer Kuvertfabrikant hat über 300 Sorten am Lager. Die gesamte Vorratszahl kann gut und gerne 100 Millionen und die Tagesproduktion durchaus sieben Millionen Stück überschreiten. Hinzu kommen zahlreiche Sortimente an kreativen Geschäftspapieren mit Briefumschlag. Der vollflächig vierfarbige Briefumschlag spielt dabei eher eine Nebenrolle. Darüber hinaus werden aber jede Menge individueller Briefumschläge angefertigt. Voraussetzungen für ein ganz besonderes Design sind also reichlich vorhanden. Oder wer die Wahl hat, hat die Qual – siehe auch «Kuvert-Hersteller, -Händler und -Drucker» von Standard- und Sonderausführungen.
Quellenvermerk:(1) Artur Wyss: Die Post in der Schweiz. Ihre Geschichte durch 2000 Jahre; Hallwag Verlag, Bern und Stuttgart, 1987; (2) Wolfgang Zielke: Informiert sein ist alles. Die Papierflut sinnvoll nutzen; Econ Verlag, Düsseldorf und Wien, 1977
So wird gefensterltVor rund einem Jahr informierte Die Schweizerische Post über neue Gestaltungsrichtlinien für die Absenderzone bei adressierten Briefsendungen. Bis 31. 12. 2005 dürfen danach alte Briefumschläge, die nicht dem neuen Standard entsprechen, noch aufgebraucht werden – danach ist für diese Spezialsendungen ein Zuschlag von 15 Rappen zu bezahlen. Geregelt wird dazu alles in der Norm «SN 010130:2004 – Geschäftsbrief», die im August 2004 von der Schweizerischen Normen-Vereinigung in überarbeiteter Form verabschiedet wurde. «Die Norm vereinheitlicht die äussere Form von Briefen der alltäglichen Geschäftskorrespondenz durch eine übersichtliche Gestaltung.»
So schrieb es die in 8030 Zürich ansässige Union Schweizerischer Briefumschlagfabrikanten USB am 27. Januar 2005 in einer Mitteilung an die Fachpresse. Und weiter heisst es da: «In Bezug auf die Adressierung hält sich die Norm an die Bestimmungen der Schweizerischen Post. Zudem beinhaltet sie Richtlinien zur Einteilung eines Briefblattes, die auch für die Masse von Fenster-Briefumschlägen relevant sind.» Und diese sind wie folgt: Damit die automatischen Sortiermaschinen der Post nicht Absenderangaben mit der Empfängeradresse verwechseln, sind Absenderzonen korrekt einzuhalten.
Wer sicher gehen will, kann im Zusammenhang mit dem «Gut zum Druck» für neue Briefumschläge sich an folgende Stellen wenden: Die Schweizerische Post, PostMail Region Mitte, Account Team «Gut zum Druck», Postfach 5861, 3001 Bern, T 031 386 47 91, [email protected], oder Die Schweizerische Post, PostMail Region Ost, Account Team «Gut zum Druck», Postfach, 8021 Zürich, T 044 296 28 90, [email protected].
Wenn die Vorschrift nicht eingehalten wird, führt das zu den besagten Mehrkosten und eventuell zu Verspätungen in der Zustellung. Dennoch weiss auch die Post, dass aussergewöhnlich aufgemachte Mailings bei den Empfängern mehr Aufmerksamkeit gewinnen und die Erfolgschancen steigern. Und der Absender weiss, dass die bessere Wirkung höhere Porti rechtfertigt, oder? Insofern gilt bei der Post weiterhin: Jede Gestaltung ist möglich! hjl
Kuvert-Hersteller, -Händler und -DruckerNachfolgend sind in alphabetischer Reihenfolge spezialisierte Anbieter von Standard- und Sonderausführungen des schweizerischen Marktes aufgeführt – ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Nicht berücksichtigt sind über Papierhändler erhältliche Sortimente der Feinst- und Kreativpapiere mit Kuverts in diversen Façonnagen.
J. Bochsler AG, Die Kuvertfabrik 6031 Ebikon, www.bochsler-kuverts.ch
Produktpalette: Standardkuverts; Spezialformate und Spezialpapiere; Transparentkuverts mit Fenster; Sonderanfertigungen, auch spezielle Fenstergrössen oder -positionen; Kuverts für Werbung- und PR-Kampagnen, für Abstimmungen, Banken und Betreibungsämter; diverse Façonnagen mit langen, kurzen, spitzen oder keinen Verschlussklappen, gummiert oder ungummiert, mit oder ohne Haftklebestreifen; ein- oder mehrfarbiger Druck, ein- oder beidseitig sowie randabfallend oder vollflächig bedruckt; Farb- oder Sicherheits-Innendruck; auch mit Heissfolien- und Blindprägungen.
Elco Papier AG
4123 Allschwil, www.elcopaper.com
Kuvertpalette: Standardkuverts für die manuelle und automatisierte Postbearbeitung mit und ohne Druck, z.B. Elco Mailquick, Prontfix, Prontfix FSC, Standard und Deuil; Spezialanfertigungen hinsichtlich Papier, Format, Schnittform, Innen-/Aussendruck, Fenstergrösse und -position, Verschluss, Abdeckpapier und Verpackung.
H. Goessler AG
8045 Zürich, www.goessler.ch
Produktpalette: Standardkuverts für die manuelle und automatisierte Postbearbeitung, z.B. G-Line Prestoform und Novoform mit vor fremder Einsicht schützendem Innendruck; über 300 Lagersorten und 120 Mio. Kuverts im Fertiglager; Kuvertinnovationen, z.B. G-Windows mit grossem Werbefenster auf der Vorder- und Adressierfenster (links/rechts) auf der Rückseite, «C5-Mini» als Antwortkuvert ungefaltet und problemlos in C5-Normalgrösse verpackt, «Transparent» (C4 und C5) für durchsichtige Direktwerbung und «C4-200g» für den haltbaren Versand von Katalogen, Geschäftsberichten etc.; Sonderanfertigungen, z.B. mit mehreren Fenstern, in Spezialformen, mit Aufreisslasche; Kuvertdruck, auch vollflächig.
Hess Druck AG
8560 Märstetten, www.hessdruck.ch
Kuvertdruck: ein- bis vierfarbige, anspruchsvolle Sujets in einem Arbeitsgang, z.B. vierfarbig auf einer Seite oder beidseitig zweifarbig und randabfallend auf drei Seiten; UV-Trocknung; Formate C6 bis B4 und Spezialformate innerhalb dieser Grössen.
Mayer-Kuvert Schweiz AG
8370 Sirnach, www.mayer-kuvert.ch
Partner der Fair-Druck-Gruppe mit Druckerei Sirnach AG, Sirnach, und Rota-Druck AG, Dietikon; Lieferpalette: Standard-Briefhüllen; Know-how in der Lösung/Produktion von Spezialitäten.
Mettler Couvert AG
9425 Thal, www.mettler-couvert.ch
Lieferpalette: Standard Day- und Color-Line-Collection; über 150 Lagersorten in verschiedenen Formaten, Papierqualitäten, Farben und Verschlussarten; Innen- und Aussendruck; alle Papiersorten werden auch in verschiedenen Grammaturen als Bogenformate für die Geschäftsausstattung geführt; Spezialkuverts.
Rivoli-Couverts AG, 4411 Seltisberg, www.rivoli-couverts.ch
Lieferpalette: Standardkuverts mit/ ohne Fenster, Haftklebung oder Gummierung; 130 Lagersorten, 12 Mio. Kuverts abrufbereit; Kuverts mit 20 mm Seitenfalten (zwecks Ausnutzung der günstigen Portostufe), in quadratischer Form, weisse Versandtaschen mit weisser Kartonrückwand; Maxi Windows, d.h. Kuverts mit grossem Werbefenster; Kuverts in 25 Farben und 271 Grössen; Sonderanfertigungen.
Rüesch-Druck AG
9424 Rheineck, www.ruesch-kuvert.ch
Kuvertdruck: C6 bis B4; rundum randabfallender Druck; auch mit UV-Farben für kräftigeres Druckbild; mit/ohne Fenster, Haftklebung oder Gummierung.
Seetal Schaller AG
5201 Brugg, www.seetalschaller.ch
Produktpalette: Standardkuverts und Business-Briefumschläge (Aussen- oder Innendruck, letzteren auch mit Firmenlogo/Werbebotschaft) in C6 bis B4, Verschlüsse für manuelle («Optifix») und maschinelle («Optimail») Verarbeitung, verschiedene Papierqualitäten, z.B. «FSC», «swhite power» (reissfest), «swhite» (hochweiss), «profutura» (naturweiss), «sycling» (aus Altpapier) und «security» (Sicherheitsinnendruck); 250 Sorten Standardkuverts an Lager; Know-how/Lösungen für individuelle Werbe-Briefumschläge, z.B. mit ein oder mehreren Fenstern in allen Grössen und (inkl. Fantasie-) Formen; spätere Eindrucke auf fertige Briefumschläge; die neue Flexodrucklinie «SPrint», mit der vierfarbige Kuverts auf ungestrichenen und gestrichenen Papieren in einem Arbeitsgang bei minimaler Produktionszeit gefertigt werden.
Sihl + Eika Papier AG
8800 Thalwil, www.papier.ch;
Lieferpalette: Standardkuverts mit und ohne Fenster, mit Haftklebung/ Gummierung, diverse Fassons; Schneidersöhne Kuvert in Ettlingen/D produziert (für die gesamte Unternehmensgruppe täglich ca. 7 Mio. Kuverts, über 300 Lagersorten plus Sonderanfertigungen) für S+E die Eigenlinie PlanoJet aus schweizerischer Papierproduktion in 29 Ausführungen sowie RecyStar (aus 100% Altpapier) in 14 Ausführungen; ausserdem im Kuvertsortiment die Briefumschlag-Linie «swhite premium» in 16 Ausführungen bzw. Formaten sowie «Kraft», einer Linie mit besonders hoher Reissfestigkeit.
Sonderegger AG
9500 Wil, www.sonderegger.ch
Produktpalette: ungewöhnliche, anspruchsvolle Lösungen, die ein Kuvert in ein Markenzeichen verwandeln; Kombinationen aus moderner Fertigungstechnik mit klassischer Handwerkskunst; Trendsetter für Sonder-
kuverts, z.B. aus Tapeten- und Transparentpapier, Bucheinbandmaterial sowie anderen edlen Bedruckstoffen in speziellen Formaten und mit Sonderprägungen, -verschlüssen, -fenstern.
Spörri Druck AG
8952 Schlieren, www.spoerridruck.ch
Kuvertdruck: vierseitig randabfallend, mit Zusatzfenstern oder klassisch für jeden Auflagenbereich; mehrere Millionen Kuverts in diversen Formaten, Papiersorten und Ausführungen ab Lager.
Zurwerra AG, 3904 Naters, www.kuvertdruckzurwerra.ch
Kuvertdruck: Formate C6 bis B4 mit/ohne Fenster mit Geschäftsaufdruck; im mehrfarbigen Werbedruck auch beidseitig. hjl
Die meisten Kuvertspezialisten bieten nebst Standardlösungen auch unendliche Möglichkeiten an Sonderausführungen. Foto: Seetal Schaller
Eine gute Adresse für ungewöhnliche und anspruchsvolle Kuvertlösungen findet man auch in Wil SG. Foto: Sonderegger
Individuell kann die Form und Anzahl der Fenster sein, auch beim Verschluss des Kuverts ist man nicht nur auf die gewohnten Arten angewiesen. Foto: Seetal Schaller
Das reissfeste Kuvert «swhite power» wurde kürzlich mit dem Innovationspreis des Schweizer Direktmarketing Verbands ausgezeichnet. Foto/Zeichnung: Seetal Schaller
Warum nicht einmal eine transparente Werbekuvert-Lösung, wenn kein Postgeheimnis verletzt wird?
Hans Joachim Laue
