«Kleines Geheimnis»
Nina Link, Präsidentin der Magazine Publishers of America, zur Lage.
Nina Link, Präsidentin der Magazine Publishers of America, zur Lage.WW Wie ist die Idee zu der «Read On»-Kampagne entstanden?Nina Link Wir haben gemerkt, dass Magazinwerbung unter Wert verkauft wird. Die meiste Werbung läuft noch immer im Fernsehen, und die Werber könnten ihre Budgets gut und gern in Richtung Magazine orientieren. Magazine folgen dem Fernsehen auf dem Fusse.
Haben die Werbungtreibenden die Zeichen der Zeit erkannt?
Wir befinden uns in der Übergangsphase. Die Leute sind sich bewusst, dass das Upfront-Modell veraltet ist, und es wurde im letzten Jahr weniger Geld dort ausgegeben als üblich. Und oft werden die Versprechungen, nach denen dort Werbung eingekauft wird, nicht eingehalten. Wenn eine Show etwa geringere Quoten hat als erwartet, dann bekommen die Unternehmen ihr Geld zurück. Das ist das schmutzige kleine Geheimnis in der Branche.
Was gefällt Ihnen an der neuen Magazin-Kampagne am besten?
Ich liebe das Überraschungselement. Unsere Agentur Fallon entwickelte das Zukunftskonzept, wie die Magazine in 10 oder 20 Jahren aussehen werden. Die Kampagne hat zwei Ebenen: Zum einen haben wir die Anzeigen, die die Beziehung der Verbraucher zu ihren Magazinen zeigt, sie werden auch in Zukunft in der Badewanne und im Park lesen. Und dann haben wir die Fake-Cover von bekannten Magazinen wie Newsweek oder Esquire, die werden um die aktuellen Ausgaben herumgebunden und ausschliesslich an Werbekunden und Agenturen verbreitet.
Welche Industrien sind am wichtigsten für die Magazinwerbung?
Mode und Kosmetik sind grosse Kunden, vor allem weil sie Produktinformationen und Samples in unsere Seiten einbetten können. Darüber hinaus noch Möbel, Lebensmittel und Unterhaltung. Aber es gibt auch für kleine Unternehmen genug Werbemöglicheiten. Wir haben 200 Magazine allein über das Fischen, da ist für jeden Zulieferer etwas dabei. Technologiewerbung ist nicht mehr so umfangreich, dafür sind Spiele und Mobiltelefonie angesagt. Auch Anbieter aus den Bereichen Yoga, Spiritualität und Öko-Produkte haben eine ganze Reihe von Werbungsmöglichkeiten.
Interview: Gerti Schön
Haben die Werbungtreibenden die Zeichen der Zeit erkannt?
Wir befinden uns in der Übergangsphase. Die Leute sind sich bewusst, dass das Upfront-Modell veraltet ist, und es wurde im letzten Jahr weniger Geld dort ausgegeben als üblich. Und oft werden die Versprechungen, nach denen dort Werbung eingekauft wird, nicht eingehalten. Wenn eine Show etwa geringere Quoten hat als erwartet, dann bekommen die Unternehmen ihr Geld zurück. Das ist das schmutzige kleine Geheimnis in der Branche.
Was gefällt Ihnen an der neuen Magazin-Kampagne am besten?
Ich liebe das Überraschungselement. Unsere Agentur Fallon entwickelte das Zukunftskonzept, wie die Magazine in 10 oder 20 Jahren aussehen werden. Die Kampagne hat zwei Ebenen: Zum einen haben wir die Anzeigen, die die Beziehung der Verbraucher zu ihren Magazinen zeigt, sie werden auch in Zukunft in der Badewanne und im Park lesen. Und dann haben wir die Fake-Cover von bekannten Magazinen wie Newsweek oder Esquire, die werden um die aktuellen Ausgaben herumgebunden und ausschliesslich an Werbekunden und Agenturen verbreitet.
Welche Industrien sind am wichtigsten für die Magazinwerbung?
Mode und Kosmetik sind grosse Kunden, vor allem weil sie Produktinformationen und Samples in unsere Seiten einbetten können. Darüber hinaus noch Möbel, Lebensmittel und Unterhaltung. Aber es gibt auch für kleine Unternehmen genug Werbemöglicheiten. Wir haben 200 Magazine allein über das Fischen, da ist für jeden Zulieferer etwas dabei. Technologiewerbung ist nicht mehr so umfangreich, dafür sind Spiele und Mobiltelefonie angesagt. Auch Anbieter aus den Bereichen Yoga, Spiritualität und Öko-Produkte haben eine ganze Reihe von Werbungsmöglichkeiten.
Interview: Gerti Schön
