Besser als Popcorn

Kino Das Uto Kulm «Kino am Berg» findet – entgegen missverständlicher Meldungen – auch heuer statt. In einer neuen Form: als «Schlemmer-Kino» mit Kuschellogen, internationalen Top-Filmen und Panoramasicht.

Kino Das Uto Kulm «Kino am Berg» findet – entgegen missverständlicher Meldungen – auch heuer statt. In einer neuen Form: als «Schlemmer-Kino» mit Kuschellogen, internationalen Top-Filmen und Panoramasicht.Und zwar bei schönem wie auch bei schlechtem Wetter auf der Hotelterrasse. Für die Kampagne wie für die Info- und Buchungsplattform (www.utokulm.ch) machte sich JWT+H+F bleibende Erlebnisse von Kinobesuchern zu Eigen.

MRG lädt zur Giardina Zürich

Messen Die Basler Werbeagentur MRG wirbt neu für die Garten- und Lifestyle-Messe Giardina Zürich. Die Agentur, mit Filiale in Zürich, gewann den Etat in einem Pitch gegen zwei Mitbewerber.

Messen Die Basler Werbeagentur MRG wirbt neu für die Garten- und Lifestyle-Messe Giardina Zürich. Die Agentur, mit Filiale in Zürich, gewann den Etat in einem Pitch gegen zwei Mitbewerber.Die Kampagne umfasst Plakate, Inserate in Fachzeitschriften und der Tagespresse sowie Werbeflyer. Das Key Visual der Kampagne wird zudem auf der Website und in weiteren Werbemitteln eingesetzt. Start der Kampagne ist im Januar 2006. Die Giardina findet vom 15. bis 19. März 2006 statt.

Dr. Oetker nimmt Matter & Partner

Food Die Zürcher Werbeagentur Matter & Partner arbeitet neuerdings für den Nahrungsmittelhersteller Dr. Oetker Schweiz.

Food Die Zürcher Werbeagentur Matter & Partner arbeitet neuerdings für den Nahrungsmittelhersteller Dr. Oetker Schweiz.Mit ersten Projekten wurde bereits begonnen, Resultate werden in den nächsten Monaten zu sehen sein. Die Marke Dr. Oetker steht seit über 100 Jahren für Back- und Dessertzutaten. Zur Produktpalette gehören aber auch Tiefkühl-Pizza, Langnese-Honig und Backbücher.

Giger & Partner parkiert in Zürich

Die Zürcher Werbeagentur Giger & Partner ist von der City Parkhaus AG mit dem Werbebudget für das Parkhaus Gessnerallee in Zürichs Innenstadt betraut worden.

Die Zürcher Werbeagentur Giger & Partner ist von der City Parkhaus AG mit dem Werbebudget für das Parkhaus Gessnerallee in Zürichs Innenstadt betraut worden.Verkehr Die Zürcher Werbeagentur Giger & Partner ist von der City Parkhaus AG mit dem Werbebudget für das Parkhaus Gessnerallee in Zürichs Innenstadt betraut worden.

Grillsaison eröffnet

Food Schwere Kost für Vegetarier tischt das aktuelle NZZ Folio auf. Dafür ist das Thema «Fleisch» ein gefundenes Fressen für Dritt- und Zweitzulieferer.

Food Schwere Kost für Vegetarier tischt das aktuelle NZZ Folio auf. Dafür ist das Thema «Fleisch» ein gefundenes Fressen für Dritt- und Zweitzulieferer.Zu den journalistischen Filetstücken hat JWT+H+F ein Inserat für Knorrs Kalt- und Grillsaucen gemixt, das die Grill- an die Wildsaison anlehnt. Im PR-Text heisst es philosophisch: «… wenn die Grillsaison beginnt, versuchen die Primärteilnehmer der Tafelfreuden, Rind, Kalb, Schwein und Lamm, sich rar zu machen. Hat man sie jedoch wieder aufgespürt, kann man ihnen noch etwas sehr Gutes tun.»

Virus trägt Hamilton am Handgelenk

Die Bieler Werbeagentur Virus Ideenlabor arbeitet seit kurzem für die Uhrenfirma Hamilton International.

Die Bieler Werbeagentur Virus Ideenlabor arbeitet seit kurzem für die Uhrenfirma Hamilton International.Uhren Die amerikanische Swatch-Tochter mit Schweizer Sitz in Lengnau hat Virus mit der Realisierung von diversen Kommunikationsmassnahmen für die neue Khaki-X-Wind-Uhr beauftragt.

Flotte Flugflotte

Airlines Meine Mutter pflegte immer zu sagen: «Junge, anders muss nicht unbedingt schlechter sein.» Eine Lebensweisheit, die ich mir leider nicht so zu Herzen genommen habe wie Niki Lauda im schönen Wien.

Airlines Meine Mutter pflegte immer zu sagen: «Junge, anders muss nicht unbedingt schlechter sein.» Eine Lebensweisheit, die ich mir leider nicht so zu Herzen genommen habe wie Niki Lauda im schönen Wien.Seine Laufbahn war nämlich anders – so wie seine Flugbahn und -linie. Zwar gehört ihm Letztere nicht mehr, aber offenbar ist sie immer noch von seinem abweichenden State of mind geprägt.Glaubt man der aktuellen Kampagne, gelten in der luftigen Republik der Lauda Air eben andere Regeln des Marketing. Und welche Airline würde sie nicht um diese beneiden! Angefangen beim knackig feschen Durchschnittsalter der vorwiegend weiblichen Besatzung, den körperbetonenden Bekleidungsvorschriften sowie den arglos gewählten Accessoires wie Vögelchen auf Wasserarmaturen.
Dass den Passagieren – es existiert nur die männliche Form – die Wünsche von den Augen abgelesen werden, bezweifeln wir nicht. Erst recht nicht, da die Copy ein «ultimatives On-Board-Entertainment» verspricht. Wir vermuten, dass auch unter den Sitzen etwas anderes Aufblasbares als die üblichen Schwimmwesten steckt. Wie gesagt: Anders muss nicht immer schlechter sein. Allerdings bezweifle ich, dass meine Mutter je mit Lauda Air geflogen ist.
(la)

Für Fenstergucker

Fernsehen Auf dem Schweizer Fenster von RTL 2 erstrahlt ab 1. August eine erotische Late-Night-Show.

Fernsehen Auf dem Schweizer Fenster von RTL 2 erstrahlt ab 1. August eine erotische Late-Night-Show.
Das verspricht einen heissen Sommer: Ab dem 1. August soll auf dem Schweizer Fenster von RTL 2 täglich neu eine Erotik-Show «Forbidden TV» ausgestrahlt werden. Das Konzept tönt ähnlich wie «Lovers TV» auf Star TV – mit Werbespots im Stil von «Ruf jetzt an!». Das Konzept ist ein Erguss der Puls Media AG aus Zürich, die mit Erotik-Mehrwertdiensten verkuppelt ist und im letzten November die Erotikmesse «Extasia» im Hallenstadion organisiert hat. Produziert werden die Inhalte von Matthias Hillebrand und seiner Phat Media Productions in Pfäffikon. «Wie es ausschaut, mache ich in Zukunft sämtliche Spots für diese Sendung. Mein Konzept war, etwas hinzubringen, das wirklich erotisch rüberkommt.» Das will Hillebrand erreichen mit «Coaching der Sprecherinnen. Diese sollen sich wohl fühlen bei den Aufnahmen.»
Hillebrand hat in Deutschland schon diverse Wettbewerbe gewonnen und sich bisher als Producer mit hochdeutschem Hip Hop einen Namen gemacht.
Peter Heeb, Marketingleiter bei Star TV, wo ab Mitternacht «Lovers TV» eingemietet ist, glaubt nicht, dass «Forbidden TV» zur grossen Konkurrenz wird. Da RTL 2 Schweiz nur als Werbefenster bewilligt ist und keine Konzession für redaktionelle Sendungen hat, darf «Forbidden TV» keine Clips oder Interviews ausstrahlen, sondern muss die «Late-Night-Show» ausschliesslich mit Werbespots füllen, deklariert als «Dauerwerbesendung».
Die Sendung auf RTL 2 beginnt bereits um 23.45 Uhr, also vor «Lovers TV». Bei IP-Multimedia, wo das RTL-Fenster vermarktet wird, konnte bis Redaktionsschluss niemand Stellung nehmen.
(pan)

DERG: JCDecaux prescht vor

Outdoor Der französische Konzern JCDecaux hat die Übernahme der Deutschen Eisenbahn-Reklame GmbH ...

Outdoor Der französische Konzern JCDecaux hat die Übernahme der Deutschen Eisenbahn-Reklame GmbH …Outdoor Der französische Konzern JCDecaux hat die Übernahme der Deutschen Eisenbahn-Reklame GmbH (DERG) beim deutschen Kartellamt zur Prüfung angemeldet – noch vor Abschluss des Bieterverfahrens, an dem auch die Affichage Holding beteiligt ist. Man habe vorsorglich gehandelt für den Fall, dass man tatsächlich den Zuschlag erhalte, sagte ein Sprecher in der deutschen Fachpresse. Aus Branchenkreisen verlautete, dass neben JCDecaux auch Affichage, Viacom, AWK, Ströer und Wall in der engeren Auswahl stünden.

Viva gewinnt mit neuem Raster

Viva Schweiz hat seinen Marktanteil im Juni mit einem neuen Programmschema massiv gesteigert.

Viva Schweiz hat seinen Marktanteil im Juni mit einem neuen Programmschema massiv gesteigert.TV Gegenüber dem Mai legte der Musiksender in der Kernzielgruppe (14 bis 29) um 44 Prozent auf 2,6 Prozent zu, gegenüber dem Vorjahresmonat um 37 Prozent. Das neue Schema ist Teil einer Neuausrichtung, mit der Viva komplementär zum früheren Konkurrenten und heutigen Schwestersender MTV positioniert werden soll.

20 Minuten muss sich neu bewerben

Distribution Die SBB schreiben Zeitungsboxen in Zürich, Basel und Bern neu aus.

Distribution Die SBB schreiben Zeitungsboxen in Zürich, Basel und Bern neu aus.Die Pendlerzeitung 20 Minuten hat ihre Boxen in Zürich, Basel und Bern nicht auf immer. Ende Jahr läuft der Vertrag aus. Damit könnte 20 Minuten schon bald Konkurrenz erwachsen. Denn die SBB planen auf Herbst 2005 ein neues Einladungsverfahren für Boxenstandorte an SBB-Bahnhöfen im Goldenen Dreieck. Sie erarbeiten derzeit die Grundlagen dafür, sagt Beat-Gaudenz Schwarz von SBB-Immobilien. Bereits steht fest, dass die Interessenten erneut Exklusivrechte beantragen können, sofern sie entsprechend offerieren.Wie viele Boxen derzeit von 20 Minuten täglich bestückt werden, wollen weder Verlagsleiter Rolf Bollmann noch Schwarz sagen. Fest steht, dass bei den ersten Ausschreibungen in Zürich von 340 Boxen an 170 Haltestellen, in Bern von 200 Standorten und in Basel von deren 120 die Rede war. Allerdings sind in den Berner und Basler Zahlen auch Standorte von andern Verkehrsbetrieben enthalten. Wahrscheinlich ist, dass die SBB in Bern die Ausschreibung wieder gemeinsam mit ihren ÖV-Partnern durchziehen.
Schwarz betont, dass Abweichungen von der heutigen Boxenzahl möglich seien: «Die SBB richten ihr Angebot nach dem S-Bahn-Netz und den Pendlerströmen aus.» Deshalb dürfte etwa der Kanton Aargau mit zusätzlichen Boxen bestückt werden. Hingegen glaubt Schwarz nicht an Boxenstandorte jenseits der Landesgrenze, etwa im deutschen Wiesental bei Basel. Dort betreiben die SBB zwar eine S-Bahn-Linie, sind aber nicht Grundeigentümerin. (mk)

Publisuisse hat illegal verlost

Vermarkter Mit der Verlosung von Werbezeit hat Publisuisse gegen das Lotteriegesetz verstossen. Ein Berner Gericht hat die SRG-Vermarkterin zu 700 Franken Busse verurteilt.

Vermarkter Mit der Verlosung von Werbezeit hat Publisuisse gegen das Lotteriegesetz verstossen. Ein Berner Gericht hat die SRG-Vermarkterin zu 700 Franken Busse verurteilt.Die Aktion war diesen Winter zum 40-sten Geburtstag der Schweizer TV-Werbung durchgeführt worden. Publisuisse war der Ansicht, dass die Verlosung nicht unter das Lotterieverbot falle, weil sie sich nur an Kunden richtete. Das Gericht befand, der Gesetzgeber habe lotterieähnliche Veranstaltungen den Lotterien bewusst gleichgestellt und ein Zeichen gegen unerwünschte Geschäftspraktiken setzen wollen.
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