P schafft die Milliarde

Konzernzahlen Dank NZZ und Cinecom erzielt die PubliGroupe einen zehnstelligen Umsatz.

Konzernzahlen Dank NZZ und Cinecom erzielt
die PubliGroupe einen zehnstelligen Umsatz. Das Konzernergebnis
hingegen ist im Sinkflug.
1003 Millionen Franken hat die PubliGroupe
im ersten Halbjahr 2005 umgesetzt, zwei Prozent mehr als im Vorjahr.
Der Zuwachs verdankt sich allerdings der Übernahme des Kinovermarkters
Cinecom und der Anzeigenregie von NZZ und NZZ am Sonntag. Ohne diese
Akquisitionen ergibt sich ein Rückgang um 4 Prozent.
Die neuen Aktivitäten führten aber auch zu einem zusätzlichen Aufwand
in Höhe von 15 Millionen Franken, wodurch der Betriebsaufwand insgesamt
um vier Prozent anstieg. Das Betriebsergebnis sackte infolgedessen um
18 Prozent oder 6,4 Millionen auf 29,4 Millionen Franken ab.
Auf vergleichbarer Basis wurde der Rückgang beim Umsatz und bei der
Bruttomarge (–2%) hingegen durch eine allgemeine Kostenersparnis von
6,5 Millionen beim Betriebsaufwand (–3%) mehr als wettgemacht, sodass
sich das Betriebsergebnis auf dieser Basis um 3 Millionen Franken
erhöhte.

22 Prozent geschrumpft
Unter dem Strich bleibt der PubliGroupe ein Konzernergebnis von 25,5
Millionen Franken. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2004 entspricht dies
einem Rückgang um 7 Millionen Franken oder 22 Prozent.
Für die nächste Zukunft erwartet die PubliGroupe keine wesentliche
Veränderung in den Rahmenbedingungen für ihre Aktivitäten. Die auf den
relevanten Märkten beobachteten Trends dürften das ganze Jahr über
anhalten, heisst es im Halbjahresbericht. Der Werbekonzern erwartet
wieder eine leichte Zunahme beim Umsatz im zweiten Halbjahr.
Die Sparanstregungen sowie die Massnahmen zur «Förderung der
Attraktivität der von der Gruppe im Internet angebotenen
Dienstleistungen» werden fortgesetzt. Dazu zählen der crossmediale
Rubrikeninseratespezialist Publiconnect, das neue Kompetenzzentrum
Cross Media Services und der Online- und Mobilevermarkter Web2com, der
das vergangene Semester mit einem Umsatzwachstum von 18 Prozent
abschliessen konnte. Einen eigentlichen Wachstumsschub erwartet die
PubliGroupe zudem bei der Cinecom, die dank der neu eingeführten
Digitalisierung der Kinowerbung die Verluste der ersten sechs Monate im
zweiten Halbjahr kompensieren dürfte.

Rona Grünenfelder

Schau genau, wer da telefoniert

Telecom Migros und Coop fahren zeitgleich das Geschäft mit Billighandys hoch – mit zwei Kampagnen, die auf der gleichen Visualisierungsidee beruhen.

Telecom Der Prepaid-Markt wird von den Detailhandelsketten Coop und Migros nahezu zeitgleich aufgemischt. Gerangel gabs schon beim Launch der Kampagnen. Bei einer unabhängigen Umfrage der
Konsumentenzeitschrift K-Tipp erhielten alle drei grossen
Mobilfunkanbieter – Swisscom Mobile, Sunrise und Orange – für ihre
Preispolitik schlechte Noten. Einzig mit den SMS-Tarifen waren deren
Kunden gerade noch zufrieden. Der europäische Vergleich, bei dem die
Schweizer trotz Preissenkungsrunden am oberen Ende verharren,
untermauert die dürftige Kundenzufriedenheit. Dem Wachstum des
Mobilfunkmarktes konnte aber weder diese Unzufriedenheit noch die
Registrierungspflicht für Prepaid-Kunden viel anhaben.

Diskret geplant, rasch realisiert
IT-Analyst Gartner Dataquest geht deshalb davon aus, dass Ende 2005 die
Marktpenetration von Mobiltelefonen die 90-Prozent-Marke erreichen
dürfte  (Mai 2004: 84 Prozent) und dass der Anteil der
Prepaid-Kunden 40 Prozent betragen wird. Dem geringer werdenden
Wachstumspotenzial stehen aber noch immer hohe Margen gegenüber, die
für Coop und Migros weit über ihren angestammten Bereichen liegen. Der
Einstieg ins Mobilfunkgeschäft und erst noch via Tiefpreis-Label dürfte
das dringende Marktbedürfnis nach billiger und abgespeckter
Mobilkommunikation jedenfalls genau treffen.
Sorgfältig und sehr diskret planten Coop und Serviceprovider Orange den
Markteintritt mit engem Distributionsnetz für Geräte und
Gesprächsguthaben, das darüber hinaus mit Treueprämien bezahlt werden
kann. Dass nur
wenige Tage zwischen Pressemitteilung und erster TV-Spot-Ausstrahlung
verstrichen sind, lässt darauf schliessen, dass man den
Überraschungseffekt diesmal alleine auskosten wollte.
Dass es dann anders kam, tut dem Ganzen keinen Abbruch. Immerhin hat
der Basler Detaillist nicht allein mit dem Prepaid-Angebot überrascht,
sondern auch mit der humorvollen und für Coop-Verhältnisse
ausgesprochen schrägen Dramatisierung des USP – Telefonieren mit
Superpunkten: Unterhaltend zeigt der Spot von Lowe-CD Valentina
Herrmanns Team telefonierende Coop-Kundinnen und -Kunden. An ihren
Ohren halten sie aber nicht Handys, sondern Artikel, die sie gerade
eingekauft haben.

Erst mal eine Denkpause
Dass hierbei der Eindruck entsteht, der witzige Streifen könnte im
Auftrag der Migros entstanden sein, hat zum einen mit dem modernen Look
und Feel zu tun, zum anderen damit, dass am gleichen Tag Euro RSCG drei
Inseratesujets für das M-Budget Mobile in verschiedenen Zeitungen
platzierte. Dabei staunten Auftraggeber, Macher und Betrachter ob der
vielen Ähnlichkeiten in der Werbeidee und Ausführung. Auch bei dieser
Kampagne sprechen die Protagonisten in M-Budget-Produkte.
Doch damit nicht genug: Nun, da es beiden neuen Telefondienstanbietern
darum geht, die unfreiwillig perfekte Verwirrung zu beheben, handeln
die Verantwortlichen erneut mit deckungsgleicher Taktik. Beide hatten
eine integrierte Kampagne auf verschiedenen Kanälen angekündigt, und
nun lassen sie sich mit dem Nachschub der Print- respektive
TV-Spot-Umsetzung Zeit. Wäre doch gelacht, wenn es ihnen nicht nochmals
gelingen würde, eine deckungsgleiche Fortsetzung der Kampagnen
gleichentags zu präsentieren.    

Luca Aloisi

Tagespresse büsst Umsatz ein

Zeitungen Die verkaufte Tagespresse der Schweiz hat im Juli 6,8 Prozent weniger Geld mit Anzeigen umgesetzt als ein Jahr zuvor.

Zeitungen Die verkaufte Tagespresse der Schweiz hat im Juli 6,8 Prozent weniger Geld mit Anzeigen umgesetzt als ein Jahr zuvor.Laut der Inseratestatistik der Schweizer Presse traf es die kleinen Blätter besonders hart (–32,2%), während die mittleren und grossen Zeitungen glimpflicher davon kamen (mit –11,9% bzw. –4,7%). Zu beachten ist, dass der Juli 2005 einen Sonntag mehr aufwies als der Vorjahresmonat. Dies bescherte wiederum der Sonntagspresse ein deutliches Plus von 17,6 Prozent. Zugelegt hat auch die verkaufte regionale Wochenpresse (+6,8%), während die Finanzpresse 16,0 Prozent einbüsste.

Radio BE1 ist der Gewinner des RadioDay 2005

Zum 6. Mal fand am 31. August in Zürich der Radio Day statt.

Zum 6. Mal fand am 31. August in Zürich
der Radio Day statt. Am Treffen der Schweizer Radio-Branche fand neben
den Workshops, Referaten und Podiumsdiskussionen wiederum die
Verleihung des Ehrentitels «Radio of the Year» statt. Die Auszeichnung
ging für die deutsche Schweiz an das Berner Radio BE1. Für die
lateinische Schweiz wurde das Genfer Radio WRG FM gekrönt. Diesen Titel
darf jeweils jenes Radio entgegennehmen, das in seinem Sprachraum die
höchste HörerInnen-Zuwachsrate innerhalb eines Jahres vorweisen kann.
Radio BE1 hat seit dem 1. Semester 2004 seine Hörerzahlen von 94’500
auf 106’900 HörerInnen im 1. Semester 2005 verbessert (+13 %). Das
englischsprachige Radio WRG FM legte sogar um 32 % zu, bei 21 000
Hörern allerdings auf tieferem Niveau.

Le Temps wird rekapitalisiert

Presse I Die Westschweizer Tageszeitung Le Temps erhält neues Kapital. Alte Schulden werden somit getilgt und die finanzielle Grundlage der Zeitung konsolidiert.

Presse I Die Westschweizer Tageszeitung Le Temps erhält neues Kapital. Alte Schulden werden somit getilgt und die finanzielle Grundlage der Zeitung konsolidiert.Presse I Die Westschweizer Tageszeitung Le Temps erhält neues Kapital. Alte Schulden werden somit getilgt und die finanzielle Grundlage der Zeitung konsolidiert. Zunächst wird in einem Kapitalschnitt der Nominalwert der 5000 Aktien von 1000 auf 400 Franken gesenkt.
Anschliessend sollen 7500 neue
Aktien zu 400 Franken ausgegeben werden, so dass das Kapital am
Ende wieder 5 Millionen Franken beträgt. Wie bis anhin bleibt Le Temps unter der Kontrolle von Edipresse und Ringier mit je 47 Prozent. Den Rest teilen sich die Redaktion, der Genfer Bankier Claude
Demole und die französische Zeitung Le Monde, die sich aber nicht an der Kapitalerhöhung beteiligt.

Daniel Matter in der Eurobest-Jury

Jean-Remy von Matt wird die Jury des Eurobest 2005 präsidieren.

Jean-Remy von Matt, Gründer und Chairman
der deutschen Agentur Jung von Matt, wird die Jury des Eurobest 2005
präsidieren. Die Schweiz ist mit Daniel Matter, Gründer und Creative
Director der Agentur Matter & Partner, in der Jury vertreten. Der
Eurobest 2005 findet vom 29. November bis 1. Dezember in London statt,
Annahmeschluss ist am 7. September 2005.

Basler Zeitung macht Schule

Presse II Unter dem Titel «Zeitung macht Schule» hat die Basler Zeitung (BaZ) der Ausgabe vom 20.

Presse II Unter dem Titel «Zeitung macht Schule» hat die Basler Zeitung (BaZ) der Ausgabe vom 20.Presse II Unter dem Titel «Zeitung macht Schule» hat die Basler Zeitung (BaZ) der Ausgabe vom 20. August ein 32-seitiges Tabloid
beigelegt, das die Entstehung einer Zeitung vom Inhaltskonzept über die Redaktionsarbeit bis zum Versand schildert. Zudem enthält die Beilage Hinweise zum Berufsfeld Medien, Informatik und Druck. «Zeitung macht Schule» dient künftig als Information für Besucher und Gäste der BaZ sowie für Medienprojekte an den Schulen und kann unter [email protected] bestellt werden.

Sportliche Mission

Gesellschaft Zum Uno-Jahr des Sports und der Sporterziehung leistet auch die Schweiz mit Sonderbotschafter Ogi ihren Beitrag.

Gesellschaft Zum Uno-Jahr des Sports und der Sporterziehung leistet auch die Schweiz mit Sonderbotschafter Ogi ihren Beitrag.Zum Beispiel im Kinderdorf Pestalozzi, wo 200 Kinder aus benachteiligten Ländern im Rahmen von «Play for Peace» soziale Werte bei Spiel und Sport erleben dürfen. Für Kommunikation und Event hat die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi die Agenturen Viva und Carré eingespannt. Diese schossen dabei einen auffälligen, friedvollen Vogel ab. Schweizer weniger geil auf Geiz
Marktforschung Günstige Preise sind für 41 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer sehr wichtig bei der Wahl, wo sie einkaufen gehen. In der Umfrage Consumer Monitor der Werbeagentur Publicis zeigen sie sich damit deutlich weniger preisbewusst als die Deutschen (68,3 Prozent). Auch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis halten mehr Deutsche (71,7%) für sehr wichtig als Schweizer (60,8%). Frische und Qualität nennen in beiden Ländern etwa gleich viele als sehr wichtiges Kriterium. Bervorzugte Einkaufszeit der Schweizer ist gegen Abend. Anregungen für die täglichen Besorgungen erhalten die Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten aus einer Vielzahl von Quellen. Am meisten genannt wurden Gratiszeitungen, gefolgt von Prospekten, Flugblättern und Tageszeitungen. Die vollständige Consumer-Monitor-Studie kann bei Publicis bestellt werden.

SexSells

Kürzlich kam mir dies zu Ohren: «Weisst du, wie Angela Merkel sieben Kilo abgenommen hat?»

Kürzlich kam mir dies zu Ohren: «Weisst
du, wie Angela Merkel sieben Kilo abgenommen hat?» «Nein!» «Sie hat ihre Beine rasiert!»
Zugegeben, auch ich musste spontan lachen,
wusste allerdings nicht recht warum. Wahrscheinlich aus Erstaunen, dass
das Klischee «Erfolgreiche Frau hat nicht nur Haare auf den Zähnen,
sondern auch an den Beinen» noch gilt. Genauso wie die Feststellung:
«Sie ist ein Profi und sieht auch noch gut aus.» Und das nach sechs
Staffeln «Sex and the City», nach ersten Folgen von «Desperate
Housewives» und im Zeitalter von «The L-Word». All diese Produktionen
sind unglaublich beliebt (bei männlichem wie weiblichem Publikum), ihre
Hauptdarsteller sind weiblich, sehen umwerfend aus (für männliches wie
weibliches Publikum), sind erfolgreich – und haben rasierte Beine.
Nichtsdestotrotz erinnern uns die Wirz-Werber daran, dass Frauen so
blöd sind, dass sie an Stelle der Beine den Tennisball shaven. Oder war
die Botschaft eine andere? Und warum würde wohl dieses Plakat nicht für
das Männer-Tennisturnier in Gstaad funktionieren? Schliesslich spielen
die Boys auch
ohne Bart. (ck)

Promis lassen Preise trudeln

Airlines Auch JvM/Limmat setzt für die Ziehung der günstigen «Swiss Specials» auf ein erfrischendes Celebrity-Endorsement-Konzept.

Airlines Auch JvM/Limmat setzt für die Ziehung der günstigen «Swiss Specials» auf ein erfrischendes Celebrity-Endorsement-Konzept.«Swiss freut sich, neu Official Carrier von DJ Bobo zu sein», gab kürzlich die Pressestelle der Lufthansa-Tochter bekannt. Zugleich verloste die Fluggesellschaft 30 Mal zwei Tickets für das ausverkaufte Konzert vom vergangenen Samstag im neuen Hallenstadion Zürich. So medienwirksam eingefädelt konnte das Ganze nicht bei einer flüchtigen PR-Aktion enden.Tatsächlich: Jetzt wird das Werbepaket als 17-teilige TV-Spot-Serie geöffnet. Darin sind ein Dutzend Schweizer Promis enthalten. Mit ihnen will die Zürcher Agentur die wöchentlich wechselnden «Swiss Specials» bekannter machen.
Das Konzept von CD Michael Rottman sieht vor, dass die Berühmtheiten dienstags kurz vor dem Newsmagazin «10 vor 10» in die Rolle der Glücksfee schlüpfen und mittels eines Zufallsgenerators die Angebotsdestination bestimmen. Diese kann man vom folgenden Tag an zum günstigen Tarif buchen. Selbst für die imageträchtige Botschaft bleibt den Sympathieträgern Köbi Kuhn, Fiona Hefti, Beat Schlatter und Co. genügend Zeit. Bevor sie nämlich auf den Buzzer drücken, lassen sie die Zuschauer wissen, weshalb sie mit Swiss ihrem Alltag entfliehen wollen. Im Vorfeld künden Inserate in Tageszeitungen, People- und TV-Zeitschriften die Zeitung der «Swiss Specials» an.
In den TV-Spots setzt Publicis auf sympathische Normalverbraucher: Die Promis der Plakatkampagne bekennen sich zu ihrer Rivella-Lieblingsfarbe.
Luca Aloisi

Die tägliche Werbewoche

Editorial Wir haben die Sommerpause genutzt, um unsere Website komplett zu erneuern.

Pierre C. Meier über den neuen Online-Auftritt des führenden Branchenblatts.Wir haben die Sommerpause genutzt, um
unsere Website komplett zu erneuern. Optisch präsentiert sich
werbewoche.ch ab heute in einem zeitgemässen, benutzerfreundlichen Look
and Feel. Das Inhaltskonzept wurde nach einer Befragung unserer
Online-User durch eine Arbeitsgruppe der Redaktion unter Federführung
von Oliver Classen festgelegt. Die Gestaltung stammt von den bekannten
Editorialdesignern KircherBurkhardt in Berlin, die schon für den
Relaunch der Werbewoche verantwortlich zeichneten. Die technische
Umsetzung lag bei der Fürther Axinom sowie unserer internen
IT-Abteilung.
Das redaktionelle Angebot haben wir gleich um drei Bereiche erweitert.
Zum einen liefern jetzt drei laufend aktualisierte Rubriken alle
Nachrichten aus Werbung, Marketing und Medien – teils nachrecherchiert,
teils in «real time», auf jeden Fall aber zum Nulltarif. Auch
werbewoche.ch ist seriösem Qualitätsjournalismus verpflichtet, deshalb
haben wir personell kräftig aufgestockt. Newsmail-Redaktor Stefano
Monachesi wird künftig unterstützt durch Rona Grünenfelder, Sonja Levy
und Carole Scheidegger. Das Newsmail erscheint weiter in der gewohnten
Qualität und Kadenz.
Zum andern hat jeder Werbewoche-Abonnent ab sofort Zugang zu unserem
Online-Archiv. In diesem geschützten Bereich kann man mittels einfacher
Stichwortsuche auf sämtliche Werbewoche-Artikel der letzten fünf Jahre
zugreifen. Und drittens gibt es auf werbewoche.ch viele neue Themen und
Tools.
Machen Sie sich auf Entdeckungsreise!

> Pierre C. Meier, Chefredaktor

Premiere verhandelt um Kauf von DSF

Das Abofernsehen Premiere hat sich mit dem Erwerb der Senderechte der Uefa Champions League verpflichtet, pro Saison 13 Spiele live im Free-TV zu senden.

Das Abofernsehen Premiere hat sich mit dem
Erwerb der Senderechte der Uefa Champions League verpflichtet, pro
Saison 13 Spiele live im Free-TV zu senden. Dazu muss das Unternehmen
einen eigenen Sender kaufen oder zumindest kontrollieren. Anscheinend
hat Premiere bereits ein Objekt der Begierde gefunden: Wie die
Süddeutsche Zeitung meldet, verhandelt das Pay-TV-Unternehmen schon
seit Monaten um den Kauf des Deutschen Sport-Fernsehens (DSF). Die
Übertragung von einer Begegnung pro Spielrunde im Free-TV ist
allerdings nicht genug für Roger Schawinski, dessen Sender Sat.1 die
Champions-League-Rechte verloren hat. Er bedauert laut der
Süddeutschen, dass «ein grosser Teil der Zuschauer künftig
ausgeschlossen bleibt». Für Premiere-Vorstandschef Georg Kofler rückt
Schawinski damit ins Sozialistenlager, denn diese Aussage sei
«Lafontaine pur. Jeder ist doch frei, Premiere zu abonnieren.»
get_footer();