Im Sprint gewonnen

Detailhandel Wie die Tagespresse bereits vermeldet hat, steigen Migros und Coop über ihre Billiglinien M-Budget respektive Prix Garantie in die Mobiltelefonie ein.

Detailhandel Wie die Tagespresse bereits vermeldet hat, steigen Migros und Coop über ihre Billiglinien M-Budget respektive Prix Garantie in die Mobiltelefonie ein.Migros hat prompt reagiert und ist mit drei breit gestreuten Auftaktinseraten dem Konkurrenten klar zuvor gekommen. Pikant: Nicht nur die Angebote ähneln sich, sondern auch die Kampagnen. So konnte die Migros-Agentur Euro RSCG Zürich ihrerseits auch Lowe klar auf die Plätze verweisen.

Swisscom bringt deutsches TV aufs Handys

Swisscom Mobile erweitert ihr Angebot an TV-Kanälen für das Handy.

Swisscom Mobile erweitert ihr Angebot an
TV-Kanälen für das Handy. Ab sofort lassen sich über UMTS- oder
EDGE-fähige Mobiltelefone die deutschen Privatsender RTL, Sat.1
(Schweiz), Pro7, Vox, RTL 2, Viva und N-TV sowie die
Öffentlich-Rechtlichen ARD und ZDF empfangen. Zudem werden auch CNN und
RAI Uno aufgenommen. Zusammen mit den seit November 2004 verfügbaren
Sendern SF 1 und SF 2, SF Info, MTV, Eurosport, TSR 1 und TSR 2, TF 1
sowie TSI 1 und TSI 2 bietet Swisscom Mobile insgesamt 21 Kanäle an.
Mit der neuen EDGE-Übertragungstechnologie wird das Angebot über die
Ballungszentren hinaus empfangbar; anders als UMTS verfügt das
GSM-basierte Netz laut Swisscom über eine Abdeckung von 99,8 % in der
Schweiz. Zurzeit nutzen über 40’000 Swisscom-Kunden UMTS-Handys. Davon
schaut laut dem Unternehmen rund die  Hälfte regelmässig mobil
TV. 

Fünf Gold-Xaver

Awards An der X’05 trafen sich Ausstellungsmacher und Eventgestalter zur neusten Verleihung des Branchenoskars Xaver.

Awards An der X’05 trafen sich Ausstellungsmacher und Eventgestalter zur neusten Verleihung des Branchenoskars Xaver.Zum vierten Mal hat Organisatorin Expo + Event Swiss Association zusammen mit Reed Messen den Xaver Award für besonders ambitionierte Event- und Messeprojekte verliehen. Dabei stiessen die Event-Projekte mit ihrer Kreativität und Innovation bei der Fachjury auf ein positiveres Echo als die Arbeiten, die bei der Expo-Jury eingegangen waren. Letztere fand für vier Auszeichnungen – darunter Gold in der Kategorie Budget – bemerkenswerterweise keinen einzigen würdigen Preisträger. Einen Gold-Xaver erhielten hier Nüssli für ihren Messeauftritt für Präsenz Schweiz an der Weltausstellung in Aichi Japan und Ueberholz Messebau für das Lon-za-Stand-Konzept an der internationalen Pharma-Messe CPhI in Brüssel.
Gold für Burger und Premotion
In der Kategorie Firmenanlässe ging die Goldauszeichnung an Freddy Burger Management für die Fifa-Gala zum 100-Jahre-Jubiläum. Ebenfalls mit Gold wurde Premotion prämiert. Die Luzerner Eventagentur hat für Kunde Migros das einmalige Konzept der M-Budget-Partys in den angesagtesten Clubs der Schweiz lanciert.
In der Gruppe Budget-Event holte Group Worldspan mit ihrer Arbeit für den XBox-Launch (Microsoft Schweiz) die höchste Auszeichnung. Die Jurys verliehen zudem je einen Sonderpreis: Im Bereich Expo ging dieser an GC Group für die Lichtinstallation «Orange Lightscape» im Zürcher Flughafen.
Damit präsentiert sich das Mobilfunkunternehmen auf der grössten dreidimensionalen Werbefläche der Schweiz auf einprägsame Weise. Bei den Events erhielt die Roadshow «Giant Shirt» (CS und Aroma Prod.) für die Credit Suisse den Sonderpreis.
Durch den Abend im neu eröffneten Hallenstadion führten Dani Forler und Maria Rodriguez.
Luca Aloisi

China-Expansion

Jubiläen I 80 Jahre Migros sind ein Grund zum Feiern.

Jubiläen I 80
Jahre Migros sind ein Grund zum Feiern. Und ein Grund zum Gratulieren,
dachten sich bei Publicis die CDs Ralf Kostgeld und Jean Etienne Aebi.
Etwa mit einer Panoramaanzeige, die weiterhin viel Erfolg und
Pioniergeist wünscht. Letzterer war nicht nur Vater der Leaderrolle im
Schweizer Detailhandel. Auf Grund dieser Haltung malte sich das
Werberduo aus, wo das orange M in 80 Jahren sonst noch zum Alltag zu
zählen ist. Zu sehen war der visionäre Blick in die Kristallkugel in
der Neuen Zürcher Zeitung und vielleicht demnächst in Down Town
Shanghai.

Nissan ist Hauptsponsor von «people»

TV Die Promisendung «people» von Sat 1 Schweiz und die Automarke Nissan haben ihre Partnerschaft ausgebaut.

TV Die Promisendung «people» von Sat 1 Schweiz und die Automarke Nissan haben ihre Partnerschaft ausgebaut.Nissan ersetzt Swisscom Mobile als Hauptsponsor und stellt unter anderem ein Cabriolet Micra C+C als Hauptpreis für den Zuschauerwettbewerb zur Verfügung. Als Co-Sponsor bleibt Coca-Cola Light an Bord. Neu sind seit dem 21. August auch der Sendeplatz am Sonntag statt am Montag, Moderatorin Viola Tami und der Medienpartner SonntagsBlick, der die Schweizer Illustrierte ersetzt.

JobChange

Daniel Hofer, Bruno Niederberger, Thomas Kords usw.

Daniel Hofer übernimmt
in der Geschäftsleitung der Neuen Zürcher Zeitung AG die Verantwortung
für die Bereiche Verlag und Druck. Er tritt Anfang 2006 die Nachfolge
von Marco de Stoppani an, der in den Ruhestand tritt. Hofer ist derzeit CEO von
Publicitas Promotion Network und Mitglied der Konzernleitung der PubliGroupe.
Bruno Niederberger (Bild) ersetzt Martin Bohli als
Verkaufsberater beim Kommunalmagazin und bei Gestion et Services
Publics. Niederberger verfügt über langjährige Erfahrung im
Anzeigengeschäft, die er bei verschiedenen Fachverlagen, vor allem im
Bereich Verkehr und Technik, erworben hat. Das Kommunalmagazin gehört
wie die Werbewoche zu Springer Science & Business Media.
Thomas Kords wird neuer Leiter
der Abteilung Marketing- und Media-Services von Edipub. Er stösst
Anfang September zur Vermarktungsfirma der Edipresse-Zeitschriften in
Zürich. Kords war zuletzt als Key-Account-Koordinator bei Ringier
tätig.
Anfang August ist Pasquale Li Voti
als Account Manager zu Web2com gestossen. Er widmet sich der
Kundenakquisition und -betreuung  in sämtlichen Bereichen des
Online-marketings. Li Voti war zuvor für das Jugendmarketing der St.
Galler Kantonalbank verantwortlich. Davor hatte er bei Werbeagenturen
sowie auf Kundenseite Berufserfahrungen gesammelt.
Loredana Ventre verstärkt als
Account Director die Beratung von Grey Zürich. Sie wechselt vom
Detailhändler Jelmoli zur Werbeagentur. Zuvor war Ventre am Gottlieb-
Duttweiler-Institut tätig und als Beraterin in Agenturen wie ASGS oder
Wirz. 

Alte Tante poliert Uhren auf Hochglanz

Beilagen Die NZZ will mit einem Edel-Supplement den Luxusanzeigenmarkt aufmischen.

Beilagen Die NZZ will mit einem Edel-Supplement den Luxusanzeigenmarkt aufmischen.Wie aus Agenturkreisen verlautet, bastelt die Neue Zürcher Zeitung seit geraumer Zeit an einem neuen Supplement-Konzept. Getestet werden soll das vom Simon Esterson und Mark Porter entworfene Hochglanzheft erstmals Mitte November – als «Uhren und Schmuck»-Beilage in Magazinform. Dass das britische Editorial-Design-Duo auch schon für die NZZ am Sonntag verantwortlich zeichnete, deutet indes darauf hin, dass dahinter mehr steckt als jener rein experimentelle «One Shot», als der das Projekt gegenüber Mediaagenturen deklariert wurde.Als Verteiler der noch namenlosen Nachfolgerin des bisherigen siebten Zeitungsbunds dient neben dem Hauptblatt neu auch die Sonntagsausgabe. «Angesichts einer fast 50-prozentigen Überschneidung in der Leserschaft ein unverständlicher Schritt», findet Andy Lehmann, CEO der Aegis Media Group, die Budgets von Luxusmarken wie Dior und Louis Vuitton verplant. Als unspektakulär hat er das bereits Ende Juni präsentierte redaktionelle Konzept in Erinnerung. «Was ich gesehen habe, war klar auf die Restabschöpfung relativ Konjunktur resistenter Inserenten ausgerichtet.»
Ob seine Kunden dennoch in der Erstausgabe vertreten sein werden, verrät Lehmann indes nicht. Anders Saverio Progano von Mediaedge:cia in Lausanne: Für die Uhrenmarken der Richemont-Gruppe (u.a. IWC, Piaget, Lange, Jaeger-LeCoultre), welche seine Agentur betreut, hat der Managing Director vorerst keinen Anzeigenplatz gebucht. Die Gründe: «Das gemeinsame Special von NZZ und NZZ am Sonntag ist inhaltlich zu wenig innovativ und mit einem Seitenpreis von 29500 Franken zudem relativ teuer.»
An der Falkenstrasse war für eine Stellungnahme niemand zuständig respektive zu erreichen. Was umso mehr erstaunt, als der Anzeigentarif via Website bereits frisch-fröhlich publiziert wird. Ob es sich dabei um eine interne Guerilla-Aktion oder strategische Undercover-Kommunikation handelt, konnte bis Redaktionsschluss leider ebenfalls nicht ermittelt werden.
Oliver Classen

JuniorCom 2006 mit Roger Schawinski

Diese Tage haben die Vorbereitungen für die 4. JuniorCom – die Tagung für junge Profis in Kommunikation, Medien und Marketing – in Davos begonnen.

Diese Tage haben die Vorbereitungen für
die 4. JuniorCom – die Tagung für junge Profis in Kommunikation, Medien
und Marketing – in Davos begonnen. Dank Hanspeter Lebrument, Verleger
der Südostschweiz Mediengruppe und Präsident des Verbandes Schweizer
Presse, konnte mit Roger Schawinski bereits jetzt ein prominenter
Referent verpflichtet werden. Dieses Jahr stösst die Swiss
Marketing Academy neu zum Organisationskomitee der JuniorCom. Ausserdem wird an der JuniorCom 2006 neben dem
Medienpreis Davos und dem Swiss Text Award nun erstmals ein Preis für PR-Profis verliehen – der Swiss Public
Relations Award. Der Preis soll herausragende PR-Projekte und
PR-Konzepte in Wirtschaft, Politik und Kultur auszeichnen. Die
offizielle Ausschreibung erfolgt im November
2005 unter Swiss-PR-Award.ch.

Zahl der Woche: 3,3

Marktforschung Gemäss Advertising Index Switzerland sind die Brutto-Werbeausgaben im Juli um 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Marktforschung Gemäss Advertising Index Switzerland sind die Brutto-Werbeausgaben im Juli um 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen.Den grössten Zuwachs – ganze 105 Prozent – verzeichnete die Dienstleistungsbranche. Sie ist allerdings der zweitkleinste von der Wemf erhobene Bereich. Die Konsumgüterbranche, die mit rund 51 Mio. Franken am meisten in Werbung investierte, weist ebenfalls ein Plus (16,1%) aus. Deutlich zugelegt haben zudem Verwaltung und Politik (79,3%). Stark zurückgefahren wurden die Werbeausgaben bei den Medien (–35,8 %), KMU (–21,3 %) und beim Handel (–19,4 %).

SonntagsZeitung kooperiert mit Good News

Presse Im Herbst startet der Veranstalter Good News Productions eine neue Reihe klassischer Konzerte.

Presse Im Herbst startet der Veranstalter Good News Productions eine neue Reihe klassischer Konzerte.Als exklusiver Printmedien-partner für «Good News Classics» ist die SonntagsZeitung ausgewählt worden. Deren Leserinnen und Leser können einen Vor-Vorverkauf bei allen Veranstaltungen sowie weitere Serviceleistungen nutzen und an regelmässigen Ticketverlosungen teilnehmen.

«Es braucht Wettbewerb im Schweizer Medienjournalismus»

Sylvia Egli von Matt ist Direktorin der Schweizer Journalistenschule MAZ in Luzern und Mitherausgeberin einer neuen Zeitschrift für Medienschaffende, die erstmals Ende November erscheinen wird.


Sylvia Egli
von Matt ist Direktorin der Schweizer Journalistenschule MAZ in Luzern
und Mitherausgeberin einer neuen Zeitschrift für Medienschaffende, die
erstmals Ende November erscheinen wird.
WW: Es gibt bereits eine Reihe von Medien, auch
unabhängige, die über Medienthemen und Journalismus berichten. Warum
braucht es gerade jetzt ein neues Magazin?

Sylvia Egli von Matt: Konkurrenz belebt. Man
spricht in der Branche viel von Konzentration, darum finde ich es gut,
wenn der Wettbewerb wieder lanciert wird. Es gibt im Bereich Schweizer
Medienmagazine praktisch keine Konkurrenz, – es gibt sie in PR und in
der Werbung.

WW: ‚Der Journalist’ soll nur alle zwei Monate erscheinen. Ist
es möglich, damit den Bedürfnissen von Journalistinnen und Journalisten
gerecht werden?

Sylvia Egli von Matt: Es hängt davon ab, wie die Themen aufbereitet werden. Es ist keine
Frage der Periodizität. Das Alltägliche ist ja bereits sehr gut durch
Mediennews-Portale wie etwa Klein-Report oder Persönlich.com abgedeckt.
Das Reflexive, Hintergründige kann auch in zweimonatiger Folge
stattfinden.

WW: Innert eines Jahres soll ‚Der Journalist’ die führende
Branchenzeitschrift für Medienschaffende in der Schweiz werden. Woher
der Oprimismus?

Sylvia Egli von Matt: Vor allem wegen der Erfahrungen in Österreich, wo das vergleichbare
Magazin ausserordentlich erfolgreich ist. Der Medienplatz Schweiz ist
zudem vielfältiger als Österreich.

WW: 60 Prozent der Leserschaft sollen
Journalistinnen und Journalisten sein. Das Blatt richtet sich aber auch
an Führungskräfte und Meinungsbilder in Wirtschaft und Politik. Wie
wollen Sie diesen Spagat schaffen?

Sylvia Egli von Matt: Ich bin überzeugt, dass in der heutigen Mediendemokratie das Interesse
an Medienthemen gross. Denn die Medien durchdringen Wirtschaft und
Politik mehr und mehr und verflechten sich mit ihnen. Ich habe die
Hoffnung, wenn sich Wirtschaft und Politik mehr mit Entwicklungen und
Trends unserer Branche befassen, dann auch das Verständnis für
strukturelle Fragen und Arbeitsbedingungen wächst und damit
Verbesserungen mögilch werden.
Interview: René Worni

Neue Zeitschrift für Schweizer JournalistenDie helvetische Medienbranche erhält eine
neue Fachzeitschrift: Der Schweizer Journalist wird Ende November 2005
im österreichischen Medienverlag Oberauer zum ersten Mal erscheinen.
«Wir wollen innerhalb von einem Jahr die wichtigste unabhängige
Branchenzeitschrift für Journalisten in der Schweiz sein», erklärt
Verleger Johann Oberauer sein Ziel. Er gibt unter anderem bereits die
Zeitschrift Der Österreichische Journalist und in Deutschland das
MediumMagazin heraus. Die Redaktion des Schweizer Journalisten wird von
Markus Wiegand in St. Gallen geleitet. Die Zeitschrift wird mit einer
Startauflage von 5100 Exemplaren alle zwei Monate erscheinen. Neben den
Journalisten richtet sich die Zeitschrift auch gezielt an
Führungskräfte in Verlagen, an Meinungsbildner in Politik und
Wirtschaft, Verantwortliche für Marketing und Werbung, Mitarbeiter in
Pressestellen und PR-Agenturen, Pressefotografen und Layouter. Zu den
Herausgebern der neuen Zeitschrift zählen unter anderem Sylvia Egli von
Matt, Direktorin der Schweizer Journalistenschule MAZ, und Stephan
Russ-Mohl, Leiter des European Journalism Observatory an der
Universität in Lugano. Den Anzeigenverkauf verantwortet Margareta
Uliarte.

Cablecom-Börsengang prophezeit

Access-Provider Der Kabelnetzkonzern Cablecom will gemäss Bilanz Ende Oktober an die Börse gehen. Die bisherigen Eigentümer um die Investoren Goldman Sachs, ...

Access-Provider Der Kabelnetzkonzern Cablecom will gemäss Bilanz Ende Oktober an die Börse gehen. Die bisherigen Eigentümer um die Investoren Goldman Sachs, …Access-Provider Der Kabelnetzkonzern Cablecom will gemäss Bilanz Ende Oktober an die Börse gehen. Die bisherigen Eigentümer um die Investoren Goldman Sachs, Apollo und Tower Brook Capital hätten die IPO-Pläne bereits ausarbeiten lassen. Dabei werde ein Erlös von 5,5 Milliarden Franken angepeilt. Cablecom-Kommunikationschef Stephan Howeg hielt gegenüber der Werbewoche fest: «Es ist noch kein Entscheid gefällt worden, wir prüfen verschiedene Optionen.»
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