Cash erscheint neu zweigeteilt

Von der aktuellen Ausgabe an erscheint die Wirtschaftszeitung Cash nicht wie bis anhin in drei Bünden, sondern nur noch in zwei.

Von der aktuellen Ausgabe an erscheint die
Wirtschaftszeitung Cash nicht mehr wie bisher in drei Bünden, sondern nur
noch in zwei. «Damit wollen wir die Leserführung verbessern», ist dem
Editorial von Chefredaktor Dirk Schütz zu entnehmen. Der erste Bund
enthält den klassischen Cash-Inhalt wie Unternehmensstorys, Analysen
zur Wirschaftspolitik sowie Interviews und People-Beiträge. Der zweite
Bund widmet sich dem Bereich Service. Darin setzt die Zeitung auf
Finanzberatung, Berichterstattung über das Börsengeschehen und die
Ratgeberseiten zu den Themen Steuern, Vorsorge und Immobilien. Neu in
diesem Bund sind zwei Rubriken: «My Way» beleuchtet Aus- und
Fortbildung. «Meine Zeit» soll zeigen, wo Geld-Ausgeben Freude macht.

Die Gratiszeitung ist in Deutschland auf dem Vormarsch

Schibsted verhandelt um Druckkapazitäten für ein deutsches 20 Minuten.

In der Schweiz gehört die Gratiszeitung
seit Jahren zur Medienlandschaft, bei den deutschen Nachbarn hat sie
sich bis anhin aber noch nicht durchgesetzt. Das könnte sich nun
ändern. Laut einem Artikel der Zeitung Die Zeit steckt der norwegische
Verlag Schibsted mit dem Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag (SHZ)
über den Druck einer deutschen Ausgabe der Zeitung 20 Minuten in
Verhandlungen. Gegenüber der Zeit äusserte sich SHZ-Geschäftsführer
jedoch zurückhaltend: „ Wir sind mit diesem Verlag im Gespräch. Mehr
kann ich Ihnen dazu nicht sagen.“ Schon einmal hat sich der
skandinavische Verlag im deutschen Blätterwald versucht: Ab 1999
publizierte er 20 Minuten im Kölner Raum, doch musste er 2001 dem
Widerstand deutscher Verlage klein beigeben.

Urs Neuenschwander leitet Zürcher Kommunikation

Er übernimmt auch die Verantwortung für CI und Webauftritt der Stadt.

Seit 1. September ist Urs Neuenschwander Leiter Kommunikation der Stadt Zürich und Infobeauftragter des Stadtrates. Laut einer
Meldung der SDA ist er direkt dem Stadtschreiber unterstellt.
Neuenschwander ist für die Koordination der gesamtstädtischen
Kommunikation verantwortlich, für die Pflege der städtischen Corporate
Identity sowie den Internetauftritt der Stadt. Zuletzt arbeitete
Neuenschwander für die PR-Agentur Peter Bütikofer & Company. Davor,
von 1987 bis 1999, war er Pressesprecher der SBB in Zürich.

Patrick Pfäffli wird CEO der Unternehmensberatung input

Führungswechsel im Zusammenhang mit der Repositionierung und erweiterten strategischen Ausrichtung.

(pr) Im Zusammenhang mit der
Repositionierung und erweiterten strategischen Ausrichtung der vor 35
Jahren von Prof. Dr. Richard Kühn gegründeten input Unternehmens- und
Marketingberatung AG (Zürich und Bern), hat Patrick Pfäffli per 1.
September 2005 die Funktion des Chief Executive Officer des
renommierten Beratungsunternehmens übernommen. Er löst Hans Willener in
dieser Funktion ab. Die Geschäftsleitung setzt sich unverändert
zusammen aus den Partnern Patrick Pfäffli, Dr. Johann Schlieper und
Hans Willener.
Patrick Pfäffli hat an den Universitäten St. Gallen und Bern BWL mit
Abschluss lic. rer. pol. studiert. Nach Tätigkeiten im Ausland
(Südafrika) und einem Abstecher in die Wissenschaft ist er seit 11
Jahren bei der input in den Bereichen Marketing- und
Strategie-Entwicklung tätig.

Geschäftsbericht von UBS schneidet mit Bestnote ab

Laut einer Studie von Kirchhoff legen SMI-Unternehmen bei ihren Geschäftsberichten mehr Wert auf die Präsentation der Finanzberichterstattung, als auf die Corporate Information.

Laut einer Studie von Kirchhoff Consult legen
SMI-Unternehmen bei ihren Geschäftsberichten mehr Wert auf die
Präsentation der Finanzberichterstattung (Durchschnittsnote 4,2), als
auf die Corporate Information (Durchschnittsnote 3,7). Bei dem
Gesamtwertungs-Sieger UBS sieht das hingegen anders aus. Der Bericht
erhielt die Bestnote im Bereich Corporate Information, weitere Stärken liegen in der Struktur, dem Lagebericht sowie dem
Corporate-Governance- und Risikobericht. Die Studie des
Beratungsunternehmens Kirchhoff analysierte die Geschäftsberichte 2004
der 26 Unternehmen des Swiss Market Index (SMI) als
Kommunikationsinstrumente. Im Mittelpunkt standen wie im Vorjahr die
Bereiche Financial Disclosure und Corporate Information. Im Vergleich
zum Vorjahr haben sich die Geschäftsberichte verbessert. Knapp 60 % der
Berichte erreichten die Note «gut»; im Vorjahr waren es noch knapp 50 %.
Die Top-5-Unternehmen aus dem SMI sind nach dieser Studie: UBS, ABB,
Clariant, Roche und Unaxis.

Unic Internet Solutions realisiert Erlebnis-Webseite «JURAworld of Coffee»

Im Herbst 2006 wird direkt an der Autobahn A1 in Niederbuchsiten das Erlebnis- und Ausbildungszentrum «JURAworld of Coffee» seine Türen öffnen.

(pr) Im Herbst 2006 wird direkt an der
Autobahn A1 in Niederbuchsiten (SO) auf einer Fläche von 1900 m2 die
«JURAworld of Coffee» ihre Türen öffnen. Das neue Erlebnis- und
Ausbildungszentrum wird Kindern und Erwachsenen einen unterhaltsamen
und lehrreichen Zugang zur faszinierenden Welt des Kaffees bieten. Die
flankierende Erlebnis-Webseite hat Unic Internet Solutions in der
Rekordzeit von eineinhalb Wochen realisiert. «Dies war möglich, weil
wir ein ausgereiftes, von Unic Internet Solutions entwickeltes
Framework einsetzen. So können wir viele bestehende Elemente
wiederverwenden», erklärt Michel Leist, Multimedia Designer bei JURA
Elektroapparate AG. «Ein frisches, ansprechendes Layout soll jung und
alt zum Verweilen auf der Site einladen».
Ziel der Webseite ist, bei passionierten Kaffeetrinkern oder
unternehmungslustigen Familien Interesse zu wecken und Kontakte zu
sammeln. Auf diese Weise kann JURA mit dem integrierten
Newsletter-Modul Kundinnen und Kunden stets über den aktuellen Stand
der Arbeiten informieren. Angesprochen werden auch die Jüngsten. Für
sie stellt das Geisslein «Cino» Wettbewerbe und andere interessante
Geschichten zum Thema Kaffee bereit. Seit wenigen Tagen ist zudem eine
Webcam aufgeschaltet. Interessierte können so die Entstehung des Baus
live miterleben.
Technische Basis ist das Web Content Management System IXOS-Obtree C4
von Open Text, für den Newsletter Inxmail Professional. Am Projekt habe
insgesamt sieben Personen mitgearbeitet.

Die Orbit-iEX setzt auf Campaigning

Die Agentur 4c Business Campaigning wirbt mittels für die IT-Messe Orbit-iEX 2006.

Die Agentur 4c Business Campaigning wirbt
mittels
Campaigning für die IT-Messe Orbit-iEX 2006. Damit ist ein
wirkungsorientierter und multidisziplinärer Ansatz gemeint, wie die
Agentur erklärt. Die verschiedenen Kommunikationsmittel sollen so
abgestimmt werden, dass sie sich gegenseitig in ihrer Wirkung
verstärken. Gemäss Messeleiter Giancarlo Palmisani trifft dieser Ansatz
genau die Bedürfnisse des Messemarketings.
Deshalb beauftragte Palmisani die Agentur mit der Durchführung eines
Strategieworkshops. Das Messeteam und die Berater von 4c Business
Campaigning erarbeiteten gemeinsam während eines Tages die Grundlagen
für die Campaigning-Strategie. Nun wurde die Agentur zusätzlich
beauftragt, das Messeteam bei der Umsetzung der
abzuleitenden Massnahmen für die Orbit-iEX 2006 zu unterstützen. So
entwickelt die Agentur eine neue Subline, Werbe- und PR-Massnahmen,
Austellungswerbung, Online Campaigning und weitere situationsbedingte
Aktivitäten.

Radio 24 baut Programm um

Radio 24 setzt auf mehr Informationen, eine kürzere Morgenshow und ein neues Newssignet.

Radio 24 setzt auf mehr Informationen,
eine kürzere Morgenshow und ein neues Newssignet. Ab dem 1. Oktober
wird das Informationsmagazin «Info 24» um eine halbe Stunde erweitert und
geht von 17 bis 18.30 Uhr über den Äther. Es beinhaltet neu jeweils vier bis
fünf Beiträge und bietet auch Raum für Expertenrunden, Phone-Ins und
Vertiefungsblöcke. Radio 24 will damit laut Mitteilung eine spannende
und interaktive Newsform bieten, was in der Schweiz über die letzten
Jahre massiv vernachlässigt worden sei. Nicht nur den Abend, auch den
Tagesbeginn strukturiert der Sender neu. Da er herausgefunden habe,
dass die Nutzer nach Erreichen des Arbeitsplatzes keine Morgenshow mehr
hören wollten, wird die Morgensendung mit David Karasek um eine Stunde
geschrumpft. Das sei jedoch kein Abbau, sondern vielmehr eine Straffung
und Bündelung der Ressourcen. Überarbeitet werden ausserdem die
Newssignete. Radio 24 verabschiedet sich von der
Drei-Schlagzeilen-Lösung und leitet ab Oktober die stündlichen
News-Bulletins mit dem Satz «Das isch die wichtigscht Meldig vo de
Stund» ein.  

Ohne Werbepool in die Zukunft?

Vermarkter Der Radiopool von PubliGroupe und Tamedia ist soeben geplatzt. Flugs schlägt Goldbach Media einen Markt ohne Pools vor.

Vermarkter Der Radiopool von PubliGroupe und Tamedia ist soeben geplatzt. Flugs schlägt Goldbach Media einen Markt ohne Pools vor.An seiner Halbjahres-Bilanzpressekonferenz
vom 29. August gestand PubliGroupe-CEO Hanspeter Rohner, dass die P
ihren für dieses Jahr angekündigten Einstieg in die Radiovermarktung
«auf früher oder später» verschoben hat.
Nun wird Rohner seine Radiovermarktungspläne revidieren müssen, denn
seit dem 31. August liegt der Radiobranche ein neuer Vorschlag vor, der
ebenfalls den Anspruch hat, den Radiomarkt in der Schweiz und das
Medium Privatradio zu stärken. Diesmal kommt er aus der Küche von
Goldbach Media, wo Michi Frank, Leiter Vermarktung bei IP Multimedia,
sowie Goldbach-CEO Klaus Kappeler ein Modell aufgestellt und
durchgerechnet haben, das den Namen «Radio Pool Schweiz» trägt und sich
im Untertitel als «zukunftsorientierte, nationale Gattungslösung für
alle Privatradios, Agenturen und Werbetreibende» anpreist.
«Genau genommen schlagen wir keinen Pool vor, sondern einen Weg, wie
der Radiomarkt ab 2006 liberalisiert werden kann», sagt Kappeler. Mit
Liberalisierung meint der Goldbach-Chef die Aufhebung aller bestehenden
Pools und deren einschränkende Vorgaben, ebenso die Aufhebung aller
Exklusivpachten. «Bei unserem Vorschlag ist kein kommerzielles Radio
und kein Vermarkter ausgeschlossen, alle können mitmachen», sagt Klaus
Kappeler. Unter einer Voraussetzung: Die Sender müssen sich auf ein
einheitliches Modell-Tarifsystem einigen, bei dem die Stundenreichweite
in der Zielgruppe 15- bis 49-Jährige für den Tausenderkontaktpreis
(TKP) massgebend ist. Denn künftig soll für die Werbewirtschaft jeder
Radiosender in dieser Zielgruppe die gleiche Wirtschaftlichkeit
innerhalb eines engen TKP-Korridors aufweisen.

33 leistungsabhängige Tarifstufen
Ausgehend von der durchschnittlichen Nettoreichweite zwischen 6 und 19
Uhr schlägt Kappeler einen TKP von 13.50 Franken sowie 33
leistungsabhängige Preisstufen vor. Ab einem TKP von 14.20 Franken
steuert ein degressives TKP-Modell den Tarif. Mit dem Tarif der
Durchschnittsstunde lassen sich zudem für jeden Sender die Preise auf
die einzelne Stunde zwischen 6 und 19 Uhr umrechnen. Den so errechneten
Tarif darf jeder Sender innert eines definierten Rahmens –
vorgeschlagen sind plus/minus 15 Prozent – nach eigenem Ermessen
anheben oder günstiger anbieten – ohne aber seinen durchschnittlichen
Tagestarif zu verändern.
Für die nationalen Kunden – und nur für sie gilt das Modell – hat dies
den Vorteil, dass sie künftig die Senderpalette, die sie buchen wollen,
frei und nach eigenen Kriterien zusammenstellen können, wobei der
TKP-Vorteil erst ab fünf Sendern zum Tragen kommt. Ansonsten wird nach
Einzeltarif gebucht. Eine weitere Prämisse: Jeder gewählte Sender muss
in einer geschlossenen Kampagne mindestens 18 Mal geschalten werden.

Gewinner und Verlierer
Das konkret vorliegende Rechenmodell für 41 kommerzielle Sender geht
von der werktäglichen Nettoreichweite von Januar bis Mai 2005 aus. Es
zeigt: Bereits heute bewegt sich der grösste Teil der Sender in einem
TKP-Korridor von 12.80 bis 14.20 Franken. Nur acht Sender weichen
stärker ab. Natürlich lassen die Berechnungen auch theoretische
Vergleiche zwischen der heutigen Poolsituation und dem vorgeschlagenen
Modell zu. Daraus geht hervor, dass etwa Radio 24 und Lausanne FM ab
2006 leicht und Radio Zürisee und One FM deutlich mehr Geld erhalten
würden als beim heutigen Swiss Radio Pool. Leistungsbedingte Einbussen
hinnehmen müssten dagegen Basilisk, Sunshine, Central, Aktuell,
ExtraBern, BEO, Regenbogen wie auch Lac und Nostalgie (alle One Pool).
Energy Zürich, ebenfalls im One Pool, käme mit einem blauen Auge davon.
«Das Modell bewertet jeden Sender mit seiner Hörerleistung gleich,
deshalb erhalten alle Sender bei nationalen Kampagnen auch die gleichen
Chancen, in einen Radioplan einbezogen zu werden», betont Kappeler. Das
Modell selbst bezeichnet er als «innovativ», zudem schaffe es Vertrauen
und eine verstärkte Nachfrage nach dem Medium Radio.
Die ersten Reaktionen der Radiobetreiber sind grösstenteils vorsichtig
positiv. Viele der rund 15 angefragten Senderverantwortlichen gaben
aber der Werbewoche zu Protokoll, dass sie das Modell erst noch
sorgfältig durchrechnen müssten. Gute Noten erhielt Goldbach Media für
die offene Diskussion. Gelobt wurde ferner, dass das Modell allen
Sendern offen steht.
Vorbehalte gab es vor allem in zwei Punkten: Der enge Zeitrahmen, der
für die Diskussion bleibt (siehe Kasten), passt vielen nicht.
Schliesslich liege der Teufel im Detail, zudem seien die meisten
Poolverträge sowie die Regiepachten zwischen Radiotele und einzelnen
Sendern ungekündigt, wird moniert. Der zweite Kritikpunkt kommt von
Andreas Meili, Leiter elektronische Medien bei Tamedia. «Das Modell hat
ein Hauptproblem: Es ist kein Pool und damit kein Produkt, sondern
schreibt einen branchenverbindlichen TKP vor. Das läuft aus meiner
Sicht auf eine Preisabsprache hinaus. Aus wettbewerbsrechtlichen
Gründen dürfte das Modell daher keine Zukunft haben», sagt er. Markus
Ruoss, Mehrheitsaktionär bei Radio Sunshine, widerspricht. «Ich glaube
nicht, dass die Wettbewerbskommission ein Problem sieht, wenn 41
Markplayer in verschiedenen Gebieten keinen ausschliessen», sagt er.
Voilà – die Diskussion ist lanciert.

Markus Knöpfli

Vögele auf Bahnsofa

Mode Publicis gibt der Mode von Vögele die Hauptrolle in einem neuen Film.

Mode Publicis gibt der Mode von Vögele die Hauptrolle in einem neuen Film. Einem, der bewusst provoziert.Im Frühling hatte Publicis das Modehaus
Vögele erstmals mit einer Spotserie neu positioniert. Jetzt wird die
Welle im TV fortgesetzt, und nach einem kühlen Sommer kann man sich auf
einen heissen Herbst freuen. Zumindest, wenn es nach Charles Vögele
Switzerland geht. Das Schweizer Modehaus besinnt sich zwar nach wie vor
auf seine Kernkompetenz als Modeanbieter mit attraktivem
Preis-Leistungs-Verhältnis für eine breite Kundschaft von trendy bis
gediegen. Aber die Wege, die dabei beschritten werden, sind frecher,
als in der Modebranche üblich. Damit setzt sich der Weg, den Charles
Vögele mit der ersten und erfolgreichen Spotstaffel im Frühling
eingeschlagen hat, nahtlos fort.
Im neuen Film gehts für Schweizer Spotverhältnisse ungewöhnlich 
heissblütig zur Sache. Mit anderen Worten: Der Produktnutzen wird
während einer Zugfahrt herzhaft ausgekostet. Die Trägerin einer
anziehenden Strickjacke mit Doppelzipper macht den gegenübersitzenden
Mann an, indem sie aufreizend mit ihrem Reissverschluss spielt. Und der
Typ – wen wunderts – spielt liebend gerne mit. Wie gut, dass der Zug in
einen Tunnel einfährt und das Licht nicht gleich angeht.
Wer auffallen will, muss Risiko zeigen. Publicis hat deshalb bewusst
einen Film vorgeschlagen, der beim Publikum auch Reaktionen auslösen
soll. «Filme, die zu reden geben», hofft CD Philipp Skrabal bei
Publicis. Mit diesem Filmstil sowie der Musik soll Vögele jünger
auftreten, als das Modehaus bei vielen noch verankert ist. Gleichzeitig
will die Bildsprache unterstreichen, dass Vögele qualitativ einiges zu
bieten hat. «Die Tonalität der Filme ist frech und mutig – aber
stilvoll und teuer umgesetzt», meint Skrabal.
Wie alle Filme der Spotserie spielt auch «Train» augenzwinkernd damit,
wie Kleidungsstücke in einer Handlung dramatisiert werden. Mit dieser
Idee wird gleichzeitig ein aktuelles Angebot präsentiert sowie die
Stärke des Mediums Film genutzt, indem für die Marke Emotionen geweckt
werden können. Damit soll die gewünschte jüngere Schicht von Kunden
angesprochen werden.
Beim Konzipieren der Spots werden jeweils zuerst die Kleidungsstücke
definiert, dann kann darum herum eine Geschichte erfunden werden. «Es
ist eine schöne Aufgabe, ein Thema so frei angehen zu können», meint
man bei Publicis.
Nach den ersten Filmen «Catwalk», «Fussballstadion», «Liebespaar im
Treppenhaus» und jetzt «Train» soll die Idee mit den dramatisierten
Kleidungsstücken später noch weitere Fortsetzungen finden.
Der Film wird in der Schweiz und in Österreich eingesetzt und ist von
GAP Films in München produziert worden, Regie Charly Stadler.
Die Kampagne wird auch von Plakaten begleitet. Diese sind aber
ausschliesslich auf das Angebot konzentriert und werden gemäss dem CI
von Publicis von Vögele in Eigenregie realisiert.   

Andreas Panzeri

Neuer Auftritt und Standort für RENZEN Communications

Die bisher unter dem Namen Renzen & Partner bekannte Kommunikations-Agentur nennt sich seit kurzem RENZEN Communications.

(pr) Die bisher unter dem Namen Renzen &
Partner bekannte Kommunikations-Agentur nennt sich seit kurzem RENZEN
Communications. Die Aargauer Agentur ist auf Kommunikation in allen
ihren Ausprägungen von Werbung über Graphic Design und
Verkaufsförderung bis zur PR spezialisiert.
Neben dem Namen wurde auch der Auftritt des Unternehmens umgestaltet.
Das Redesign des Unternehmens macht sich im Logo, aber auch im
Webauftritt bemerkbar. Die neue Homepage ist neu über die vereinfachte
Internetadresse renzen.ch erreichbar. Der Zeitpunkt für den neuen
Auftritt wurde nicht etwa zufällig gewählt. Vielmehr wurde die
Umgestaltung mit dem Umzug von RENZEN Communications kombiniert. RENZEN
Communications ist seit dem 1. September in eine Villa am Gönhardweg 48
in Aarau umgezogen.
„Das bedeutet mehr Platz für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mehr
Raum für Kreativität. Ein Glücksfall, eine Gelegenheit, die man einfach
nutzen musste“, erklärte Agenturinhaber Frédéric Renzen. Bei allen
Neuerungen bleibt das Team aus 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus
den Bereichen Grafik, Text und Beratung jedoch bestehen.
RENZEN Communications, Kommunikationsagentur, Gönhardweg 48, 5001 Aarau
Tel. 062 824 94 84, Fax 062 822 54 17, www.renzen.ch, [email protected]

Ikea steht auf der Strasse

Das schwedische Möbelhaus reihte sich am letzten Dienstag mit einer Aktion in den aktuellen Trend zur Guerilla-Werbung ein und riskierte damit Ärger mit den Behörden.

Ikea reihte sich am letzten Dienstag mit
einer Aktion in den aktuellen Trend zur Guerilla-Werbung ein.
Mitarbeiter des schwedischen Möbelriesen schoben ein Kinderbett mitsamt
kleiner «Prinzessin» durch Zürichs Strassen, wie der Tages-Anzeiger am
Mittwoch meldet. Eine Bewilligung für den Umzug gab es nicht.
Ikea-Marketingleiter Carlos Friedrich hatte diesen Schritt überlegt
getan: Wie er dem Tagi erzählte, hat er vorgängig das Okay seiner
Juristen eingeholt. Wenn die Polizei trotzdem eingeschritten wäre,
hätte er die Aktion sofort gestoppt. Die Behörden hatten denn auch kein
Problem mit der Möbelschieberei, es steht jedem frei, ein Bett durch
die Gegend zu tragen. Kritisch sei der Umstand, dass Ikea gleichzeitg
3000 Flyer für eine Aktionswoche verteilt hatte, was einer Bewilligung
bedurft hätte. Dass diese Bewilligung fehlte, machte die Aktion
illegal. Ob deswegen bereits eine Busse verteilt worden sei, hat die
Stadtpolizei aus Datenschutzgründen nicht bekannt gegeben. Laut
Sprecher Marco Cortesi will sie nun vermehrt patroullieren, um weitere
Aktionen im gleichen Stil zu verhindern.
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