Walter Vontobel wird Leiter der NZZ Media

Der bisherige Direktor der Publicitas Winterthur ersetzt Marcel Kohler ab 1. Dezember 2005.

Walter Vontobel, bisheriger Direktor der
Publicitas Winterthur, übernimmt ab 1. Dezember 2005 die Leitung der
Publicitas-Filiale NZZ Media. Der 49-Jährige ist seit 1987 in
verschiedenen Kaderfunktionen der Unternehmensgruppe tätig. Marcel
Kohler, der aktuelle Leiter der NZZ Media, wird nach fast zwanzig
Jahren Tätigkeit für die Neue Zürcher Zeitung eine neue Herausforderung
als Geschäftsleiter der 20 Minuten AG anpacken. Nachfolger von Walter
Vontobel in Winterthur wird Markus Wenger, der bisher als
Anzeigenleiter und Stellvertreter des Filialdirektors bei Publicitas
Winterthur tätig war.

Fabiana De Cassan ist neue Geschäftsführerin von Edipub

Fabiana De Cassan hat am 1. September die Geschäftsführung der Edipub in Zürich übernommen.

Fabiana De Cassan hat am 1. September die
Geschäftsführung der Edipub in Zürich übernommen. Sie ist somit neu
verantwortlich für das Anzeigenmarketing der Edipresse-Zeitschriften
Bilan, Femina, Télétop TVguide und für den Verkauf der gesamten
Online-Werbung des Lausanner Verlagshauses. Fabiana De Cassan hat seit
der Gründung von Edipub im Jahr 2001 den Aufbau der
Edipresse-Tochtergesellschaft mitgeprägt und leitete bisher die
Administrations- und Verkaufsservices. Davor war sie seit 1995 bei
Ringier im Anzeigenservice tätig. Sie übernimmt die Leitung der Edipub
von Marcel Siegenthaler, der bereits im März 2005 die Verantwortung für
den neu geschaffenen Bereich «Werbemarkt Schweiz» des Mutterhauses
übernommen hat.

TV-Direktorin beziffert Relaunchkosten auf 1 Million

Bis zu 20 Millionen Franken koste die Umbenennung von SF DRS in SF Schweizer Fernsehen die Gebührenzahler, berichtete der Blick vergangene Woche.

Bis zu 20 Millionen Franken koste die
Umbenennung von SF DRS in SF Schweizer Fernsehen die Gebührenzahler,
berichtete der Blick vergangene Woche. «Ich weiss beim besten Willen
nicht, wie der Blick auf diese Zahl kommt. Ich wüsste auch nicht, woher
ich diese Summe nehmen sollte»», kontert TV-Direktorin Ingrid Deltenre
nun in der neusten Ausgabe der Schweizer Illustrierten. Insgesamt koste
die neue Corporate Identity, also ein neues Logo und die Anpassungen
bei Stationssigneten, Internetauftritt, Drucksachen und der
Beschriftung der Reportagewagen und der Fernsehgebäude, rund 1 Million
Franken. Zusätzlich fielen natürlich jedes Jahr bei der
Weiterentwicklung der Sendungen Kosten an, in diesem Jahr insbesondere
für die Erneuerung der «Tagesschau» und von «10vor10».

SMC weist Bericht über Streitigkeiten zurück

Rebellen-Guppe soll sich bereits aufgelöst haben.

Der Verband Swiss Marketing SMC weist in
einer Mitteilung einen Bericht des Branchendiensts Klein Report über
heftige Attacken «besorgter Mitglieder» auf Verbandspräsident Otto
Ineichen (vgl. Newsmail vom 9. 9.) zurück. Für die angesprochenen
Meinungsverschiedenheiten würden demnächst Lösungsvorschläge
verabschiedet, heisst es. Die «selbsternannte verbandsinterne
Untersuchungskommission», die laut dem Bericht Ineichens Rücktritt
fordert, habe sich bereits aufgelöst, nachdem sie an der Sitzung der
SMC-Strategiekommission am 27. August von der Mehrheit der Anwesenden
nicht bestätigt worden sei.

PubliGroupe-VR Schumacher der Veruntreuung verdächtigt

Seiner Treuhandfirma ITAG werden unsaubere Aktiengeschäfte vorgeworfen.

Gegen Fritz Schumacher,
Verwaltungsrats-Vizepräsident der PubliGroupe, wird wegen Verdachts auf
Vermögensdelikte ermittelt. Wie die SonntagsZeitung (SoZ) berichtet,
hat die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt eine Untersuchung eröffnet,
nachdem ein ehemaliger Mitarbeiter von Schumachers Treuhandfirma ITAG
eine Strafanzeige «wegen Veruntreuung, ungetreuer Geschäftsbesorgung
und allenfalls weiterer Delikte» eingereicht hat. Neben Schumacher
werden auch sein Geschäftspartner Konrad Annasohn und zwei leitende
Mitarbeiter beschuldigt. Bereits Ende Mai hat
eine Hausdurchsuchung bei der Firma stattgefunden.

Zum einen wird der ITAG vorgeworfen, sie habe 1997 widerrechtlich
Kundenguthaben gegen einen Bankkredit verpfändet und damit eine
20-prozentige Beteiligung an Radio Basilisk erworben (von der sie sich
2002 wieder trennte). Die Kunden waren gemäss SoZ darüber nicht
informiert worden. Ein ehemaliger Verwaltungsrat der ITAG bestätigte
diesen Vorfall gegenüber der Zeitung.
Zum andern soll die ITAG als Effektenhändlerin verbotene Kursschnitte
zu Lasten ihrer Auftraggeber erzielt haben. Als Käufer eines Pakets
von 12’000 PubliGroupe-Aktien hätten zum Beispiel die Hayek-Holding,
Swatch und die Swatch-Pensionskasse der Treuhandfirma im Voraus 15
Millionen Franken gezahlt. Die ITAG habe dem Käufer aber einen höheren
Kurs als den tatsächlichen Einstandspreis verrechnet und damit einen
verbotenen Kursschnitt gemacht, berichtet die SoZ, der nach eigenen
Angaben entsprechende Abrechnungen vorliegen. Mitinhaber Konrad
Annasohn sagte dagegen, mit Ausnahme eines anderen, schon 2003
bekannt gewordenen Falls habe die ITAG bei Wertschriftentransaktionen «alles
korrekt» abgewickelt.

Neue TV-Zeitschriften liefern sich Preiskampf

Für 3 Franken kam TiptopTV vergangenen Donnerstag an den Kiosk. Die nächste Ausgabe dürfte bereits billiger werden.

Für 3 Franken kam die neue
Programmzeitschrift TiptopTV vergangenen Donnerstag an den Kiosk. Die
nächste Ausgabe in zwei Wochen dürfte bereits billiger werden. Denn der
Ringier Verlag startet sein Konkurrenzblatt TV2 offenbar mit einem
Verkaufspreis von 2.40 Franken, wie TiptopTV-Herausgeber Michael Hahn
vom Kioskbetreiber Valora erfahren hat.
«Wir werden Ringier den Preisvorteil sicher nicht überlassen», erklärt
Hahn gegenüber der Werbewoche. Er sei zwar eigentlich ein Feind von
Preiskämpfen. Aus Deutschland, wo er bis Anfang 2005 das Magazin Nur TV
herausgab, habe er aber bereits Erfahrung damit: «Der Bauer Verlag ist
da auch nicht zimperlich.» In der Schweiz sei bei den
Zeitschriftenpreisen immerhin noch Luft drin, glaubt Hahn.
TiptopTV liegt zurzeit mit 40’000 Exemplaren am Kiosk auf. Um sein
Blatt unter die Leute zu bringen, versendet der HM Verlag Leseproben
via PromoPost an rund 1,5 Millionen Haushalte. Im Oktober folge
eventuell eine TV-Kampagne, lässt Hahn durchblicken.
Stefano Monachesi

Matter & Partner kreiert Halbtax-Kampagne für Schauspielhaus

Nach 10-jährigem Gastspiel beim Zürcher Theater Spektakel erarbeitet die Agentur Matter & Partner eine neue Kampagne für das Schauspielhaus Zürich.

Nach 10-jährigem Gastspiel beim Zürcher
Theater Spektakel erarbeitet die Agentur Matter & Partner zurzeit
eine neue Kampagne für das Schauspielhaus Zürich. Dabei handelt es sich
um das Halbtax-Abo, welches dem Theaterbesucher ermöglicht, ein Jahr
lang Karten zum halben Preis für alle Vorstellungen und Veranstaltungen
des Schauspielhauses zu kaufen. Die Kampagne soll im Oktober lanciert
werden und bedient sich verschiedener Werbemittel, wie Daniel Matter auf
Anfrage der Werbewoche ausführte.

Zürcher Agenturen verbuchen Erfolge in New York

Die New York Festivals haben zum fünften Mal die Midas Awards für Finanzkommunikation verliehen.

Die New York Festivals haben zum fünften
Mal die Midas Awards für Finanzkommunikation verliehen. Ausgezeichnet
wurden unter anderen auch Zürcher Agenturen. In der Kategorie
Guerilla-Marketing erhielt der «Recruiting Pencil» von Ruf Lanz für den
Kunden McKinsey eine World Silver Medal. Mit dem Bleistift sucht
McKinsey Hochschulabsolventen, die nicht mit der erstbesten Lösung
zufrieden sind. Auf die Shortlist schaffte es die Medienkampagne «True
to You» für die Bank Julius Bär, die von Jung von Matt/Limmat
realisiert wurde. Auch die Arbeit «Phone Numbers» von Ruf Lanz für
McKinsey & Company ist auf der Shortlist vertreten.

Dichtes Programm und zufriedene Gesichter am zweiten Schweizer Crossmedia Symposium

Über 130 Teilnehmer aus dem In- und Ausland besuchten am Mittwoch das zweite Schweizer Crossmedia-Symposium im World Trade Center Zürich.

Über 130 Teilnehmer aus dem In- und Ausland
besuchten am Mittwoch das zweite Schweizer Crossmedia-Symposium im
World Trade Center Zürich. Anhand von Praxisbeispielen, Fallstudien und
Kampagnen zeigten Referenten aus dem In- und Ausland, wie erfolgreiche
Crossmedia-Konzepte umgesetzt werden. Lanciert von führenden
Fachverbänden und Medienanbietern, war das zweite „Crossmedia
Symposium“ ein voller Erfolg.
(pr) Unter dem Patronat des Schweizer
Werbe-Auftraggeberverbands SWA und des IAA Swiss Chapter wurde am 7. September
im World Trade Center Zürich das zweite Schweizer Crossmedia Symposium
durchgeführt. Stand das Symposium im letzten Jahr im Zeichen der
Interpretation und Definition des Crossmedia-Konzepts, lag der
Schwerpunkt in diesem Jahr auf bereits umgesetzten, nationalen und
internationalen Crossmedia-Kampagnen, sowie der Wirkungsmessung und
Forschung. Vor über 130 Teilnehmern stellten namhafte Referenten aus
Finnland, den Niederlanden, Deutschland und der Schweiz zahlreiche Case
Studies aus verschiedensten Bereichen vor. Exkurs-Referate zeigten auf,
welchen Herausforderungen sich Marketing- und
Kommunikationsspezialisten in der heutigen Zeit punkto Organisation,
Mediennutzung und Technologie stellen müssen.

Abkehr von alten Organisationsstrukturen?
14 Referenten aus Marketing, Forschung und Technik erläuterten dem
Fachpublikum erfolgreiche Konzepte aus der Praxis, Erkenntnisse aus der
Forschung und Visionen für die Zukunft. Dabei blieben auch kritische
Stimmen nicht aus: Andreas Waldis, Leiter Marketing & Sales von
RingierTV wies in seinem Referat auf Stolpersteine hin, die in der
Zusammenarbeit für eine crossmediale Kampagne auftauchen können. Der
deutsche Marketingprofessor Ralph Sonntag forderte von Agenturen und
Werbekunden eine Abkehr von den heutigen Organisationsstrukturen;
Abteilungen, die sich mit nur einer Mediagattung beschäftigen, seien
überholt. Aus allen Referaten heraus ist deutlich geworden, dass eine
erfolgreiche Crossmedia-Kampagne neben der kreativen Idee nicht nur
fundiertes Know-how über die verschiedenen On- und Offline-Medien, aber
auch eine entsprechende Organisation der beteiligten Partner erfordert.

Positives Echo
«Das dichte Programm hat den Besuchern einiges abverlangt, wir sind mit
dem ersten Echo aber sehr zufrieden», sagt Christian Gartmann,
Geschäftsführer für die Schweiz der ProSiebenSat.1-Gruppe, der das
Symposium als Mitinitiant eröffnet und während des ganzen Tages
moderiert hatte. Ziel sei es gewesen, den Teilnehmern anhand von
Beispielen Erfolgsfaktoren für crossmediale Kampagnen aufzuzeigen. «Nun
werden wir die Fragebögen der Besucher sorgfältig auswerten und sehen,
was wir in einem nächsten Symposium zeigen können.»

Das Schweizer Crossmedia Symposium ist eine gemeinsame Initiative von
20min, AdLINK, cinecom, Publisuisse, Radiotele, SevenOne Media Schweiz,
SPOK sowie den Fachverbänden SWA und IAA. Organisator ist SPOK – Schule
für praxisorientierte Kommunikation. Die Handelszeitung hat sich als
Medienpartner des Symposiums zur Verfügung gestellt.

Download der Referate
Ab Montag 12. September stehen auf der Website des Crossmedia
Symposiums sämtliche Referat-Handouts als Download zur Verfügung. Wer
am Symposium nicht teilnahm, kann sich anhand dieser Dokumente ein Bild
über den erfolgreichen Einsatz von Crossmedia-Kampagnen machen.

Sport wird am stärksten für Sponsoring genutzt

Die Studie «Schweizer Sponsoring-Barometer 2004/2005» gibt Auskunft über schweizerische Sponsoringentscheide.

Die Studie «Schweizer Sponsoring-Barometer
2004/2005» gibt Auskunft über schweizerische
Sponsoringentscheide.  86 % der befragten Unternehmen gaben an,
Sport zu Sponsoringzwecken zu nutzen, gefolgt von Event-Marketing (73 %)
und Kunst/Kultur (70 %). Laut der Studie gewinnt auch das
Sozialsponsoring (51 %) an Bedeutung, durch die vielen globalen
Katastrophen hat es in den letzten Jahren enorm zugenommen. Betrachtet
man das Sportsponsoring etwas genauer, führt Fussball (53 %) vor
Eishockey (40 %). Das Skisponsoring (20 %) hat sich trotz der sehr
dürftigen Leistungen der Ski-Nationalmannschaft gegenüber dem Vorjahr
gehalten. Die Sportarten Inline-Skating (16 %) und Beachvolleyball (14 %)
gewinnen immer mehr an Popularität. Die Europäische Sponsoring-Börse
und die Serviceagentur Sport + Markt führten die Manager-Befragung zum
sechsten Mal durch.

Thurgauer Regierungsrat nimmt Stellung zur Übernahme von Huber & Co.

Die Regierung bedauert den Verkauf nach Zürich, sieht aber auch gute Seiten.

Der Regierungsrat des Kanton Thurgaus
bedauert die Übernahme der Huber & Co. AG – Herausgeberin der
Thurgauer Zeitung – durch die Zürcher Tamedia. Laut einer Stellungnahme
auf der Website des Kantons Thurgau verliert dadurch ein
traditionsreiches Medienunternehmen seine Eigenständigkeit. Als positiv
bezeichnet der Regierungsrat die Nachricht, dass die neuen Eigentümer
die Unternehmung samt Thurgauer Zeitung, der Druckerei und dem Verlag
weiterführen und alle arbeitsrechtlichen Verträge übernehmen
werden.  In der Übernahme durch das wirtschaftlich starke
Medienhaus sieht er zudem eine Chance, da der Standort Frauenfeld
dadurch ausgebaut werden könne und der Kanton weiterhin von zwei
kantonalen Tageszeitungen versorgt werde.

Mediaforum befragt Branche über Standardisierung des Offsetdrucks

Druckfachleute und Auftraggeber sollen ihre Meinung zur Einführung von ISO-Normen kundtun.

Das Portal Mediaforum.ch führt zurzeit
eine Umfrage zum Thema «Standardisierung in der Druckindustrie» durch.
Druckfachleute sowie Auftraggeber können hier ihre Meinung kundtun, ob
sie die Einführung von  ISO-Normen im Offsetdruck begrüssen. Diese
geben exakt vor, wie ein Druckresultat auf verschiedenen Papieren
auszusehen hat. Fehler in Litho, Proof oder Druck werden aufgrund von
Messungen eines Medienkeils nachweisbar. Auf der Website gibt es einen
Link zu entsprechender Fachlektüre und ein Diskussionsforum zum Thema.
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