Viva Schweiz sorgt für neue Unterhaltung

Am Montag, 12. September startet der Schweizer Musik- und Jugendsender Viva mit einer Reihe neuer Unterhaltungsshows und Serien.

Am Montag, 12. September startet der
Schweizer Musik- und Jugendsender Viva mit einer Reihe neuer
Unterhaltungsshows und Serien. Die Reallife-Doku «Britney & Kevin:
Chaotic» zeigt die Pop-Prinzessin Britney Spears und ihren Ehemann
Kevin Federline ganz privat und fängt deren Liebesstory ein. Bei
«Laguna Beach» geniessen acht reiche Highschool-Freunde in
paradiesischer Umgebung ihr Leben in vollen Zügen. Einen
realistischeren Einblick ins Leben Jugendlicher gibt die
Hip-Hop-Reality-Doku «Unser Block». Das Format wurde in Berlin-Neukölln
gefilmt
und dreht sich um Erfolg und Misserfolg, Glück und Pech, Freund- und
Liebschaften, Probleme in der Familie und der Clique. Viva widmet nun
neu auch dem Karaoke-Spass eine Sendung mit Titel «Shibuya». In der
Datingshow buhlen vier Singlekandidaten um die Gunst des Auswählenden.
Weiterhin sind beim Jugendsender die Musikformate «Featuring» und
«Jubaira», Chart Shows, Clipstrecken sowie Clipwunschstrecken mit
Interaktionen im Angebot.

Werbefenster von Kabel 1 wechselt zu Cinecom

Die Partnerschaft mit IP Multimedia endet nach sieben Jahrem.

Das Schweizer Werbefenster von Kabel 1
wird ab 2006 durch die Cinecom vermarktet. Der Werbevermarkter und
SevenOne Media, eine Tochtergesellschaft der deutschen
ProSiebenSat.1-Gruppe und Betreiberin des Schweizer Werbefensters auf
ProSieben und Kabel 1, einigten sich auf einen entsprechenden,
mehrjährigen Vertrag. Damit trennt sich Kabel 1 nach sieben Jahren von
ihrem bisherigen Vermarkter IP Multimedia. Die beiden
Unternehmen machen für die Trennung unterschiedliche Gründe geltend.
Laut ihrer Medienmitteilung verzichtet IP Multimedia aufgrund
mangelnder
Perspektiven für die künftige Vermarktung des Senders auf eine weitere
Zusammenarbeit, zudem wolle man sich in Zukunft vermehrt auf die
«werberelevanten» Sender konzentrieren. Etwas anders kommentiert
Christian Gartmann, Managing Director von SevenOne Media, den Wechsel:
«Mit Cinecom haben wir uns für einen bekannten und bewährten Partner
entschieden, welcher bereits für Sat.1 hervorragende Arbeit leistet.»
Das Werbefenster von ProSieben bleibt weiterhin in den Händen von IP
Multimedia.

Euro RSCG Dialog: Neuer Kunde unter neuer Leitung

Die Franz AG fährt auf eine neue Direktmarketing-Agentur ab.

Die Franz AG fährt auf eine neue
Direktmarketing-Agentur ab. Der grösste Peugeot-Konzessionär der
Deutschschweiz werde künftig seine DM-Massnahmen zusammen mit Euro RSCG
Dialog realisieren, teilte die Agentur mit. Die Dialog-Unit von Euro
RSCG Zürich meldet gleichzeitig einen Führungswechsel: Seit Juni steht
sie unter der Leitung von Peter van der Touw. Van der Touw war zuvor
Geschäftsleiter und Vize-Verwaltungsratspräsident bei MRM Partners
Worldwide, der Relationship-Marketing-Agentur von McCann.

Radio Basel 1 ist der offizielle EHC-Basel-Sender

Das Lokalradio und der Eishockey Club Basel sind ab sofort Medienpartner.

Der Sender Radio Basel 1 und der Eishockey
Club Basel sind ab sofort Medienpartner. Sämtliche Heim- und
Auswärtsspiele des Nationalliga-A-Clubs werden dieses Jahr live vom
Basel-1-Sportteam übertragen und kommentiert. Dieses Wochenende startet
die Saison 05/06 mit einem Auswärtsspiel gegen Ambri-Piotta und einem
Heimspiel gegen Fribourg. Zusätzlich zu den Liveübertragungen wird
Radio Basel 1 regelmässig redaktionelle Beiträge über den EHC Basel
senden.

Die Kinonacht des Jahres

Energy Zürich trumpft an der ersten «Energy Movie Night» mit erstklassigen Vorpremieren auf.

Am Freitag, 9. September 2005, findet im
Kino Pathé in Dietlikon die erste «Energy Movie Night» statt. Energy
Zürich lädt 1’600 Hörer zu fünf exklusiven Kinovorpremieren und einer
Party ein, die bis in die frühen Morgenstunden dauern wird.(pr) Eine solche Nacht gab es in Schweizer Kinos noch nie. Zusammen mit
Hewlett Packard und Orange kann Energy Zürich an der ersten
«Energy Movie Night» gleich mit fünf erstklassigen Vorpremieren
auftrumpfen: Der Kassenschlager aus den USA, «The 40 year old Virgin»,
wird auf der grössten Leinwand von Zürich gezeigt. In den weiteren Sälen
laufen die Schweizer Premieren von «Stealth» und «Four Brothers». Das
Highlight des Abends werden die Weltpremieren von «Into the blue» und
«Kiss Kiss Bang Bang» sein.

Alle Filme werden um 21.30 und um 00.30 Uhr gezeigt. Die Kinobesucher
können ihren Wunschfilm vor Ort aussuchen. Im Foyer des Kinos sorgt ein
DJ für Partystimmung. Tickets für die «Energy Movie Night» konnten in
den letzten Wochen auf Energy Zürich gewonnen werden.

Affichage setzt Fuss in die «Regio Insubrica»

Mit dem Kauf der in Como ansässigen Publifutura hat der Aussenwerber Affichage die angekündigte Expansion in den norditalienischen Markt vollzogen.

Mit dem Kauf der in Como ansässigen
Publifutura hat der Aussenwerber Affichage die angekündigte Expansion
in den norditalienischen Markt vollzogen. Das Marktpotenzial für die
kommerzielle Plakatierung in diesem Wirtschaftsraum wird auf rund 10
Millionen Franken geschätzt. Vom lokal verankerten Kleinunternehmen
übernimmt Affichage einen Mitarbeiter. Im Rahmen der Regionalstrategie
bei der Affichage-Tochter APG entsteht die neue «APG Filiale Insubrica»
mit Geschäftstellen in Lugano und Como. Geführt wird diese Filiale von
Renato Belotti, dem bisherigen Leiter der APG Filiale Ticino.

TiptopTV kommt Ringier zuvor

Ringiers 14-tägliche Programmzeitschrift TV2 erhält schon vor der Geburt Konkurrenz.

Ringiers für den 22. September angekündigte 14-tägliche Programmzeitschrift TV2 hat schon jetzt Konkurrenz:
Bereits seit diesem Donnerstag ist TiptopTV des St. Galler HM Verlags
erhältlich. Es bietet die Programme von 51 Sendern auf sechs Seiten pro
Tag und einen Mantelteil mit Berichten aus der Schweizer und der
internationalen Film- und TV-Szene sowie Kino-, DVD- und CD-News. Ein
halbes Dutzend Rätsel rundet den Inhalt ab.
TiptopTV startet mit einer Druckauflage von rund 50’000 Exemplaren, wie
den Mediadaten zu entnehmen ist. Es kann als Einzelexemplar für 3
Franken oder im Jahresabonnement für 50 Franken erworben werden.
Verleger von TiptopTV ist Michael Hahn. Der Deutsche besitzt
langjährige Erfahrung mit Programmzeitschriften. Er lancierte 1997 in
Deutschland das Monatsmagazin Nur TV, das ganz auf einen redaktionellen
Mantel verzichtete. 2002 versuchte er eine Line Extension mit dem
monothematischen Sport & TV, das aber nach wenigen Wochen wieder
eingestellt wurde. Chefredaktor von Sport & TV war Helmut Riegel,
der nun bei TiptopTV als Chef vom Dienst mit an Bord ist. Per Anfang
2005 hat Michael Hahn Nur TV an die WAZ-Tochter Gong Verlag verkauft.
TiptopTV startet aber auch mit Schweizer Marktkenntnis im Köcher: Für
den Anzeigenverkauf ist die RH Media GmbH verantwortlich. Sie gehört
dem Verleger-Unternehmer Rüdiger Hahn, der erst im August 2004 seine
eigene Programmzeitschrift TV vier an den Ringier-Verlag verkauft hat.
Stefano Monachesi

SF DRS: Schawinski findet Umtaufe überfällig

Der neue Auftritt von SF DRS wird zum Gebührenskandal – zumindest im Blick.

Die Umbenennung von SF DRS in SF Schweizer
Fernsehen wird zum Gebührenskandal – zumindest im Blick. Ausser «ein
paar neuen Farbtönen am Bildschirm» und stehenden
«Tagesschau»-Moderatoren hätten die Zuschauer nichts vom neuen
Auftritt, der bis zu 20 Millionen Gebührenfranken kosten solle, meint
das Blatt. Experten mutmassten, dass die Umtaufe vor allem dem
Marketing diene. Keinen Anlass zur Kritik sieht dagegen Roger
Schawinski, sonst gern für eine Boulevard-Attacke gegen TV-Direktorin
Ingrid Deltenre zu haben. Diese Entscheidung sei sinnvoll, ja
überfällig, sagte der Sat.1-Chef zum Blick: «Ein Name mit lauter
Konsonanten wie SF DRS ist ein Witz.»

Bund-CR Spörri will Kündigungen zurücknehmen

Letzte Woche erhielten zwei Mitarbeiter der Zeitung Der Bund die Kündigung. Nun sollen diese zurückgezogen werden.

Letzte Woche erhielten zwei Mitarbeiter
der Zeitung Der Bund die Kündigung. Nun sollen diese zurückgezogen
werden, wie Chefredaktor Hanspeter Spöri in einem Interview mit der Wochenzeitung (WOZ)
erklärte: «Es gibt den Vorentscheid, dass wir den Stellenabbau mit
Pensenreduktionen durchführen. Wenn das gelingt, werde ich die
Kündigungen zurückziehen.» Angesichts der Kündigungen hätten viele
Kolleginnen und Kollegen sich bereit erklärt, ihre Stellenprozente zu
reduzieren. Verantwortlich für die Sparmassnahmen ist der
Inseraterückgang von rund zehn Prozent. Früher oder später könnte
dieser auch zum Ende des «Berner Modells» führen. Darauf angesprochen
reagierte Spörri gegenüber der WOZ nicht allzu zuversichtlich. Zwar
ermögliche das Modell auf dem Platz Bern unterschiedliche,
gegensätzliche publizistische Stimmen. Aber es gäbe auch den Punkt, wo
man sagen müsse: Jetzt geht es nicht mehr. Dieser Punkt sei zwar noch
nicht erreicht, aber es sei im Moment auch keine Trendwende in Sicht.

SMC-Präsident Ineichen wird mit Vorwürfen attackiert

Eine Gruppe von Mitgliedern des Schweizerischen Marketing Clubs (SMC) rebelliert gegen den Präsidenten.

Eine Gruppe von Mitgliedern des
Schweizerischen Marketing Clubs (SMC) erhebt grosse Vorwürfe gegen
ihren Präsidenten Otto Ineichen. Wie der Branchendienst Klein Report
berichtete, wirft man ihm diffamierende Äusserungen gegenüber Dritten,
die Manipulation von Protokollen sowie einen durch ihn und den
Zentralvorstand angerichteten Schaden zu Lasten des Verbandes von rund
300 000 Franken vor. Die aufgebrachte Gruppe fordert den Rücktritt von
Ineichen und vom Vorstand. Laut dem Klein Report entzündete sich der
Konflikt anlässlich der Marketing-Trophy 2005. Im Jahresbericht des SMC
heisse es nämlich, der Anlass habe sich «zumindest nach aussen hin
gelohnt». In finanzieller Hinsicht sei der Anlass aber ein Desaster
gewesen. Ineichen selbst scheint von den Vorwürfen nicht weiter
beeindruckt zu sein, bezeichnete er doch die Aufgebrachten gegenüber
dem Klein Report als «Leute, die nichts zu tun haben».

Kommunikationsplattform in Luzern Neu unter einem Dach

In Luzern haben sich drei innovative Unternehmen zu einer Büro- und – sofern die Kunden das Wünschen – auch Arbeitsgemeinschaft gefunden.

Seit Mitte Juli 2005 besteht mitten in
Luzern ein neues Dienstleistungszentrum für Unternehmensentwicklung,
Kommunikation und Grafic Design.(pr) Am Blumenweg 8, hinter dem Hauptsitz
der Kantonalbank, haben sich drei innovative Unternehmen zu einer Büro-
und – sofern die Kunden das Wünschen – auch Arbeitsgemeinschaft
gefunden.

Einblick und Überblick
Strategische Unternehmensplanung, Marketingplanung, Projektmanagement
und Coaching – dafür steht Christian Vonarburg beratend und begleitend
zur Seite. Für individuelle und firmenspezifische Corporate Designs,
die Gestaltung von Drucksachen, Büchern, Websites oder Ausstellungen
sind Luisa Grünenfelder und Claudius Bisig verantwortlich. Integrierte
Kommunikation, eine Synthese aus Werbung und Public Relations die
weitaus bessere Ergebnisse liefert als losgelöste Einzelmassnahmen,
bietet die KommunikationsWerkstatt mit Beatrice Suter an.

AusblickDie vier
innovativen Unternehmer/innen verfügen über Erfahrung in
verschiedensten Branchen. Die Arbeitsgemeinschaft bietet dank günstiger
Kleinagentur-Strukturen innovative Ideen die bezahlbar sind und
ermöglichen – einzeln oder als Arbeitsgemeinschaft – Unternehmen,
Organisationen und/oder Projekten den gewünschten Auftritt.

Tamedia hält im Thurgau Einzug

Das Zürcher Medienhaus übernimmt die Herausgeberin der Thurgauer Zeitung, die Huber & Co. AG in Frauenfeld.

Die Tamedia verbucht einen Erfolg in ihrer
Expansionsstrategie: Das Zürcher Medienhaus übernimmt die Herausgeberin
der Thurgauer Zeitung, die Huber & Co. AG in Frauenfeld. Wie einer
nach Börsenschluss versandten Mitteilung zu entnehmen ist, erwirbt
Tamedia vorerst rund 75 % der Aktien. Nach dem Closing dieses Handels
im Oktober streben sowohl die Verkäufer als auch Tamedia die Übergabe
sämtlicher Aktien an. Zu den Modalitäten der Transaktion haben die
Parteien Stillschweigen vereinbart.
Mit der Übernahme sichere Tamedia die langfristige Unabhängigkeit der
Thurgauer Zeitung und die Medienvielfalt im Kanton Thurgau, schreiben
die beiden Verlage. Die Huber & Co. AG werde als Thurgauer
Unternehmen am Standort in Frauenfeld weitergeführt. Tamedia will
gemeinsam mit der Geschäftsleitung unter der Führung von Urs Lüdi bis
Ende 2005 prüfen, inwieweit die beiden Unternehmen Kooperationen und
Synergien zur Stärkung der Ertragslage eingehen können.
Die Thurgauer Zeitung soll durch eine Anzeigenkombi mit dem
Tages-Anzeiger eine Anbindung an das nationale Anzeigengeschäft
erhalten. Dasselbe gilt für den Landboten in Winterthur, wo Tamedia
bereits Anfang Jahr mit 20 % eingestiegen ist. Zudem wird laut
Communiqué eine Anzeigenkombination zwischen dem Landboten und der
Thurgauer Zeitung angestrebt. Die beiden Blätter waren bisher zusammen
mit den Schaffhauser Nachrichten im Kombi I vereint. Nachdem der
Landbote dieses Kombi im August per Ende Jahr gekündigt hatte, liefen
in den letzten Tagen Gespräche über eine Verlängerung. Urs Lüdi und
Landbote-Geschäftsleiter Lothar Dostal waren am Donnerstag für Auskünfte
nicht zu erreichen.
Die Huber-Gruppe verlegt neben der Thurgauer Zeitung auch die
Regional-Zeitung Hinterthurgau und Umgebung und die Uster Nachrichten.
Zudem betreibt sie eine Zeitungs- und eine Akzidenzdruckerei, einen
Zeitschriften- und Buchverlag und die Multimediaagentur Backslash und
führt eine Buchhandlung in Frauenfeld. Sie erwirtschaftete im
Geschäftsjahr 2004 einen Umsatz von rund 61 Millionen Franken und
beschäftigt 307 Angestellte.
Stefano Monachesi
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