Neuer Verlagsleiter für Anzeiger Luzern ernannt

Der Verwaltungsrat der Anzeiger Luzern AG hat den 32-jährigen Thomas Akermann als Direktor des Verlags gewählt.

Der Verwaltungsrat der Anzeiger Luzern AG
hat den 32-jährigen Thomas Akermann als Direktor des Verlags
gewählt.  Der Betriebsökonom FH ist derzeit als Anzeigenleiter und
Mitglied der Geschäftsleitung bei der Lokalzeitung Zuger Presse tätig
und ersetzt Peter Wüthrich, der im kommenden Frühjahr nach 16-jähriger
Tätigkeit altershalber zurücktritt. Akermann bringt nebst fundierten
Kenntnissen im Verlagsmanagement auch journalistische Erfahrung mit.
Diese holte er sich bei den damaligen Zuger Nachrichten, der Neuen
Zuger Zeitung und der Zuger Presse. Die Anzeiger Luzern AG gehört zur
Luzerner UD Mediengruppe und gibt mit dem Anzeiger Luzern und der
Luzerner Woche den grössten Anzeiger sowie die grösste Wochenzeitung
der Zentralschweiz heraus.

Insider ist offizielles Organ von Luzern Tourismus

Die Vermarktungsorganisation ist mit eine Partnerschaft mit dem Freizeitmagazin eingegangen.

Die Luzern Tourismus AG ist mit dem
Insider Verlag eine Partnerschaft eingegangen. Am 7. Oktober
erscheint das Zentralschweizer Freizeitmagazin Insider erstmals als anerkanntes
Publikationsorgan von Luzern Tourismus. Dafür wurde ein neues
Blattkonzept entwickelt, welches die eigens für die Stadt Luzern
definierten Themen «Festival City» und «Shopping Boutique» umfasst.
Zudem beinhaltet das neue Heft eine englische Kolumne der Luzerner
Ex-Miss Schweiz Bianca Sissing, die Einführung der Rubrik «Shopping
& Lifestyle» sowie eine neues Layout mit Farbleitsystem. Weil der
Veranstaltungskalender im Insider ausgebaut und die 
Touristen-Informationen integriert wurden, verzichtet Luzern Tourismus
in Zukunft auf ihren eigenen Veranstaltungskalender in Print-Form. Die
Auflage des 14-täglich erscheinenden Magazins wird um
rund 1500 Exemplare auf 24 000 gesteigert.

Ich bin auch drei Abo

ÖV Wer da dreifach sieht, sieht keine Kampagne für die Nez Rouge oder eine Schizo-Selbsthilfegruppe, sondern Publicis’ neuen Werbeauftritt für den ZVV.

ÖV Wer da dreifach sieht, sieht keine
Kampagne für die Nez Rouge oder eine Schizo-Selbsthilfegruppe, sondern
Publicis’ neuer Werbeauftritt für den Zürcher Verkehrsverbund. Der will
die Fahrgäste daran erinnern, dass man mit seinem Abo weiter fahren
kann, als nur bis zur Arbeit. Danke für den Tipp. Ausflugs-, Ausgangs-,
Freizeit- und andere Ziele machen aus der Pendlerin dementsprechend
eine «Ausgeherin», eine «Freizeiterin» oder was auch immer. 

Übernahmeschlacht um Aegis zeichnet sich ab

Neben Publicis ist offenbar auch die Investmentfirma Hellman & Friedman interessiert – gemeinsam mit WPP.

Der französische Werbekonzern Publicis ist
nicht der einzige Interessent für Aegis, die Mutterfirma des
Medianetzwerks Carat. Am Dienstag gab Aegis in einem kurzen Statement
bekannt, man habe sich in den letzten Tagen mit «mehr als einem
potenziellen Bieter» getroffen, um diesen nicht-öffentliche
Informationen über das Unternehmen zugänglich zu machen.
Wie Reuters von ungenannten Insidern erfahren hat, soll sich hinter
dieser Formulierung die Investmentfirma Hellman & Friedman
verbergen – gemeinsam mit der britischen Werbeholding WPP. Dabei sei
WPP vor allem an Synovate, dem Forschungszweig von Aegis, interessiert.
Mit Mindshare, Mediaedge CIA und der Grey-Tochter Mediacom verfügt die
Holding bereits über eine starke Position im Mediasektor. Hellman &
Friedman ist keine Unbekannte im Werbemarkt. 1996 unterstützte die
Frima die Werbeagentur Young & Rubicam mit einer Finanzspritze auf
dem Weg an die Börse. Zusammen mit Havas bot sie 2004 für die Grey
Global Group, und seit April gehört ihr der Online-Werbespezialist
Doubleclick. Zudem ist Hellman & Friedman am Verlag Axel Springer
und dem TV-Konzern ProSiebenSat.1 beteiligt.
Ein weiteres Angebot für Aegis könnte auch von Havas kommen. Die zweite
französische Werbeholding liess sich am Mittwoch in einer Mitteilung
alle Optionen offen, indem sie sich von Äusserungen ihres Chairman
Vincent Bolloré distanzierte. Bolloré hat in den letzten Wochen 12,6 %
der Aegis-Aktien zusammengekauft, bezeichnet dieses Engagement aber als
rein finanzielle Investition. Diese Äusserungen habe Bolloré allerdings
nur als Chef der Bolloré-Gruppe gemacht und nicht in seiner Funktion
als Havas-Chairman, betont der Werbekonzern. Man dürfe daraus in keiner
Weise auf die Absichten von Havas gegenüber Aegis schliessen.

Highlight Communications kauft eigene Aktien zurück

Das Medienunternehmen in Pratteln plant, in den nächsten Wochen 1,8 Millionen eigene Aktien zurückzukaufen.

Das Medienunternehmen Highlight
Communications plant, in den nächsten Wochen 1.8 Millionen eigene
Aktien zurückzukaufen. Der Rückkauf soll zwischen 17. Oktober und 30.
November über die Bühne gehen. Der Filmrechtehändler mit Sitz in Pratteln möchte die Aktien
für mögliche Übernahmen verwenden, wie die SDA meldete. Ein Verkauf an strategische
Investoren sei aber auch nicht ausgeschlossen. Die Aktie notierte am
Mittwochmittag bei 5.58 Euro pro Stück.

Klassiker Meienberg

Nebengeschäfte Ganz nach dem Vorbild der Süddeutschen Zeitung lanciert voraussichtlich auf Ende Jahr auch Das Magazin eine eigene Buchreihe.

Nebengeschäfte Auch Das Magazin kommt  mit einer BuchreiheGanz nach dem Vorbild der Süddeutschen
Zeitung, welche im März letzten Jahres mit 50 Literaturklassikern unter
dem Titel «SZ-Bibliothek» eine lukrative Buchreihe lancierte, kommt
voraussichtlich auf Ende Jahr auch Das Magazin mit einer eigenen
20-bändigen Reihe. Dies berichtete das Börsenblatt für den deutschen
Buchhandel. Im Fokus stehen Schweizer Autorinnen und Autoren.
Magazin-Chefredaktor Res Strehle spricht von Klassikern, aber auch von
Überraschungen. «Die Titel sollen zu den Inhalten des Magazins passen.»
Man hoffe, das eine oder andere Werk der Vergangenheit entreissen zu
können. Über eine dieser möglichen Überraschungen hat Strehle
kürzlich  im Wocheninterview mit der Werbewoche bereits laut
nachgedacht: Er ist im Besitz von Tonbandmaterial über einen
Grundsatzstreit um linke Politik zwischen Niklaus Meienberg und ihm,
Strehle, selbst. Noch nicht lange her habe er sich die Bänder wieder
angehört und an eine Publikation gedacht. Strehle hält fest, dass die
Schweizer Literatur weit unter ihrem Wert bekannt sei. Das Magazin
spreche eine leidenschaftliche Leserschaft an, deshalb sei eine
Bibliothek mit Schweizer Literaturschaffenden passend. Strehle ist
überzeugt, dass die Reihe auch in Deutschland grosse Beachtung finden
wird.
Die Bände sollen jeweils im Magazin besprochen und in weiteren
Tamedia-Titeln beworben werden. Im Abstand von einer bis zwei Wochen
sollen die Bücher erscheinen und direkt beim Verlag beziehungsweise
über den Buchhandel käuflich sein.

C. Scheidegger, R. Worni

Vollgesunde Party

Aufgefallen Versicherung und Sexappeal passen etwa zusammen wie Brech und Reiz. Behauptet – so oder ähnlich – Wladimir Kaminer.

Krankenkassen Versicherung und Sexappeal
passen etwa zusammen wie Brech und Reiz. Behauptet – so oder ähnlich –
Wladimir Kaminer. Was für ein eingebildeter Banause! Wie vermessen und
falsch die Behauptung vom Berliner «Russendisko»-DJ und -Autor ist,
legt uns die Krankenkasse Wincare mit ihrer überzeugenden Kampagne dar.
Ganz authentisch und aktuell von der Streetparade, die gerade noch um
das Zürcher Seebecken gezuckt ist. Dorther stammt das sympathische
Motiv mit dem Zürcher Partylöwen und den plüschigen Bunnies.
Soll da noch jemand behaupten, Versicherungsbeamten wüssten nicht, mit
welchen Argumenten gute Risiken anzulocken sind. Und nicht nur das
hyperaktive Zürcher Szenevolk, das eh nichts anderes im Sinn hat, als
sich in Clubs herumzuwälzen und ständig lustige Kopfbedeckungen zu
tragen. Zur coolsten Krankenkassen-Party lädt deshalb Wincare die
gesamte Society ein, sprich: vom Schmalspur-Bohlen aus dem letzten
Sumpfgebiet bis zum bestaufgetakelten Casting-Show-Sternchen.
Hauptsache gesund und aufgestellt. Wem Fortuna hold ist, winkt sogar
ein stolzer Preis. Wer dagegen Pech hat, trifft dort vielleicht den
Ideologen der Kampagne. In diesem Sinne wünschen wir allen nur Glück.
(la)

Kernkraftwerk Leibstadt verpflichtet neue Leiterin Information

Barbara Suter übernimmt im Dezember 2005 die Leitung der Informations- und Medienstelle.

Barbara Suter übernimmt im Dezember 2005
die Leitung der Informations- und Medienstelle im Kernkraftwerk
Leibstadt. Die 38-Jährige schrieb seit 1998 für die Aargauer Zeitung
und zeichnete dort in den Jahren 2000 bis 2005 verantwortlich für das
Veranstaltungs- und Kulturmagazin Live. Davor gehörten die
SonntagsZeitung, SF DRS, der Technologiekonzern Sulzer, die deutsche
Monatszeitschrift Max und die Nachrichtenagentur Associated Press zu
ihren beruflichen Stationen. Suter löst Leo Erne ab, der Ende Dezember
nach 22 Jahren als Informationsleiter in Pension geht.

«Nicht Kult, aber beliebt wie M-Budget»

Detailhandel Urs Riedener, Marketingleiter MGB, über die Migros-Edellinie und ihr Potenzial.

Urs Riedener, Marketingleiter MGB, über die Migros-Edellinie und ihr Potenzial.ww: Nach
Coop und Manor bündelt jetzt auch Migros ihr Premium-Sortiment. Anders
als die Konkurrenz lancieren Sie die Sélection-Linie mit einer breiten
Werbekampagne. Wollen Sie so den Rückstand wettmachen?
Urs Riedener: Es gibt
keinen Rückstand wettzumachen. Angekündigt haben wir diese Linie
bereits Anfang 2004. Darum hat ja die Konkurrenz reagiert. Die
Lancierung einer Premium-Linie mit hervorragenden Produkten aus aller
Welt nimmt viel Zeit in Anspruch. Jedes einzelne Produkt in dieser
Linie hat eine langjährige, authentische, eigenständige Geschichte. Da
stecken viele Emotionen drin, und die wollen wir unseren Kundinnen und
Kunden rüberbringen.

ww: Trading-up
hat mehr mit emotionalen Aspekten der Produkterfahrung zu tun als mit
Luxus im klassischen Sinne. Messen Sie deshalb der Kommunikation für
Sélection diese Bedeutung bei?
Urs Riedener: Obwohl
diese Produkte teurer sind, wollen wir sie nicht in erster Linie als
reine Luxusprodukte im klassischen Sinne anbieten. Bei
Sélection handelt es sich um ausgewählte Produkte, die sich durch ihre
spezielle Herstellung – oft in Handarbeit und geprägt von Traditionen
abheben. Die Bilder der Werbekampagne drücken Authentizität aus und
bauen damit eine Brücke zwischen Menschen und Produkten.

ww: Zu
den Grundregeln des Trading-up gehört die Kundennähe, um zu verstehen,
wofür der Kunde bereit ist, mehr zu bezahlen. Woher hat die Migros
dieses Know-how?
Urs Riedener: Einkaufen
ist ein Erlebnis. Wenn ein Produkt durch seine Frische und Aufmachung,
durch seine Geschichte und Herkunft sinnliche Eindrücke aufkommen lässt
und die Qualität und das Preis-Leistungsverhältnis zudem stimmen, dann
haben wir die Sache richtig angepackt. Die Migros hatte schon immer die
Qualität im Fokus. Die Einkäufer freuen sich, mit dieser Linie ihre
ganze Erfahrung einbringen zu können.

ww: Sie
planen eine rasche Erweiterung der Palette, was Ihre Erwartungen
verdeutlicht. Welches Umsatzpotenzial rechnen Sie sich mit der neuen
Linie im Migros-Sortiment aus?
Urs Riedener: Wir rechnen in den nächsten Jahren mit einem Umsatzanteil von fünf Prozent in den relevanten Kategorien.

ww: Wird Sélection in fünf Jahren denn eine vergleichbare Kultmarke wie M-Budget sein?
Urs Riedener:Vielleicht nicht Kult wie M-Budget, aber dafür beliebt und gefragt wie M-Budget.

Interview: Luca Aloisi

SRG-Monatsheft Link im Umbau begriffen

Es sei zu befürchten, dass das Magazin damit zu einem PR-Organ der SRG werde, berichtet die Gewerkschaftszeitschrift SSM Gazette.

Das Monatsmagazin Link, bisher vom
SRG-Publikumsrat und den sechs Deutschschweizer Mitgliedgesellschaften
herausgegeben, wird überarbeitet. Es sei zu befürchten, dass das Heft
damit zu einem PR-Organ der SRG werde, wie die Gewerkschaftszeitschrift
SSM Gazette berichtet. Bis anhin verstand sich Link als Plattform für
Publikumsrat und Ombudsmann, als Infoblatt für die
Mitgliedsgesellschaften und als Forum für die medienpolitische
Diskussion. Neu soll das Heft anscheinend auch für das
Mitgliedermarketing der Regionalgesellschaften eingesetzt werden. Als
zusätzlicher Herausgeber kommt der Verwaltungsrat der SRG mit an Bord.
In einem Vernehmlassungsentwurf zur neuen Ausrichtung ist ausserdem die
Rede von einer „klaren Loyalitätsverpflichtung auf die SRG SSR in ihrer
heutigen Struktur“. Unter publizistischen Leitlinien wird im
Grundsatzpapier folgendes postuliert: „Die redaktionelle Bearbeitung
der Themen wahrt die Interessen der SRG…“. Ausgearbeitet wurden die
Vorschläge zur Link-Renovation von einer Arbeitgruppe, bestehend aus
Mitgliedern der Präsidentenkonferenz und dem Publiumsrat. Gegenüber der
SSM Gazette wollten sich weder diese Arbeitsgruppe noch Mitglieder der
Redaktion zum Umbau äussern. 

Mehr Freiheit bitte

TV-Werbung Medienforscher fordern eine Liberalisierung von Sponsoring, Split Screens und Product Placement.

TV-Werbung Gemäss einer Studie akzeptiert das Publikum Sponsoring oder Product Placement zum grossen Teil. Nun wird eine Liberalisierung gefordert.«Restriktive und detaillierte Regelungen
neuer Werbeformen in Unterhaltungssendungen am Radio und im Fernsehen
haben keine Legitimationsgrundlage.» Dieses Fazit ziehen die Autoren
einer Studie von Publicom und Infras zur Akzeptanz von
Sonderwerbeformen wie Product Placement, Sponsoring und Split Screens
beim Publikum. Aber wie liberal wird das neue Radio- und Fernsehgesetz
(RTVG) gegenüber ungewohnten Werbeformen sein? «Der gegenwärtige
Entwurf des RTVGs fährt eine Linie, die meiner Meinung nach nicht
zeitgemäss ist: Es will die Konsumenten schützen und behüten, dabei
wäre es viel sinnvoller, einfach Transparenz zu schaffen», führt
Publicom-Chef René Grossenbacher aus.
Vor zwei Wochen gab der Nationalrat in der Differenzbereinigung dem
Bundesrat die Handhabe, Werbeformen zu verbieten, welche nicht
eindeutig vom redaktionellen Teil abgetrennt sind. «Man könnte
stattdessen auf die Selbstregulierung setzen. Wenn das Publikum Split
Screens nicht goutiert, werden die Anbieter sie schnell wieder aus dem
Werbekonzept kippen», meint Medienforscher Grossenbacher.
Momentan fühlen sich viele Veranstalter und Werbeauftraggeber gegenüber
ausländischen Anbietern benachteiligt, hat Infras-Projektleiterin Anna
Vettori während ihrer Recherchen herausgefunden: «Man fordert gleich
lange Spiesse.» Infras nahm die Gesetzeslage für Sonderwerbeformen
unter die Lupe und stellte fest, dass Split Screens im EU-Raum erlaubt,
in der Schweiz hingegen illegal sind. Die Regulierung für virtuelle
Werbung, wie beispielsweise Bandenüberblendungen bei
Fussballübertragungen, ist bei uns noch offen. In den EU-Staaten darf
sie gesendet werden, in Deutschland allerdings nur bei Privatsendern.

Split Screens bald erlaubt?
Der RTVG-Entwurf thematisiert Sonderwerbeformen nicht namentlich, sie
fallen unter die Kategorien Werbung und Sponsoring. Weil das Bakom bei
der Umsetzung ein grosser Spielraum zukommen werde, sei es schwer
abzuschätzen, wie restriktiv sich das Gesetz auswirken werde, findet
Grossenbacher. «Man hört, dass etwa Split Screens bald erlaubt sein
sollen».
Das Bakom will dazu noch keine konkreten Versprechungen machen. «Das
neue RTVG lässt neue Werbeformen, wie z.B. Split Screen grundsätzlich
zu. Auf Verordnungsebene können problematische Werbeformen jedoch
eingeschränkt oder gar verboten werden», erläutert Gabriela Kerkhoven,
Juristin im Bakom. Sie bestätigt, dass der Trennungsgrundsatz von
werblichen und redaktionellen Inhalten auch mit dem neuen Gesetz
aufrechterhalten werden soll. Es sei aber möglich, dass diese Trennung
anders interpretiert werde. «Gegenwärtig gilt die räumliche und
zeitliche Abgrenzung. Um Split Screens zu erlauben, verzichtet man auf
die zeitliche, nicht aber auf die räumliche Differenzierung.» Kerkhoven
wehrt sich gegen den Vorwurf, dass im Ausland mehr möglich sei. «Das
hören wir oft. Schaut man die gesetzlichen Bedingungen aber genauer an,
sind die Unterschiede meistens gar nicht so frappant.» 

Carole Scheidegger

Die Studie zur Wahrnehmung von Sonderwerbeformen kann gegen eine
Schutzgebühr von 240 Franken unter www.publicom.ch oder www.infras.ch
bezogen werden.

Tränen lügen nicht

Frauenmagazine Bei den Annabelle-Kino-Vorpremieren werden in weiser Voraussicht rosafarbene Kleenex-Boxen auf den Kinosesseln bereit gestellt.

Frauenmagazine Bei den
Annabelle-Kino-Vorpremieren, bei denen vor allem Filme für Frauen
gezeigt werden, stellt die Tamedia-Zeitschrift in diversen Kinos
rosafarbene Annabelle-Kleenex-Boxen auf den Kinosesseln bereit: In
weiser Voraussicht auf die Tränchen, die bei den romantischen Szenen
bestimmt fliessen dürften. Auf der Box aus dem
Beautycase von Spillmann Felser Leo Burnett prangt der bereits in vielen Werbemassnahmen etablierte Slogan.
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