ITV Studios Germany kommt in die Schweiz

ITV Studios Germany, die Produktionsfirma der SRF-Sendung «Mini Beiz, dini Beiz», lässt sich am Zürcher Leutschenbach nieder, wie Recherchen der Zeitung Schweiz am Sonntag ergeben haben.

«In direkter Laufnähe» zu Partner SRF befinde man sich künftig, wie eine ITV-Sprecherin angibt. Nämlich an der Schärenmoosstrasse in der Nachbarschaft des Schweizer Fernsehens. ITV Studios Germany kommt damit der SRF-Bedingung nach, dass sich ausländische Produktionsfirmen in der Schweiz niederlassen müssen, sobald sich eine längere Zusammenarbeit abzeichne.

Als vor rund einem Jahr bekannt wurde, dass SRF in Deutschland produzieren lässt, stiess dies bei der Mediengewerkschaft SSM auf Kritik (Werbewoche.ch berichtete). Der Hauptgrund, wieso man nicht einheimische Firmen unterstütze, seien in erster Linie die tieferen Kosten, bemängelte Andreas Künzi vom SSM. SRF begründete den Schritt nach Deutschland mit Faktoren wie Produktionserfahrung, Know-how und Lizenzen.

ITV Studios Germany produziert in Deutschland unter anderem Sendungen wie «Das perfekte Dinner», «Grill den Henssler»  oder die Dschungel-Show «Ich bin ein Star, holt mich hier raus».(hae/SaS)
 

Zu guter Letzt: Rückenkratzer

Die kalifornische Lotteriegesellschaft Calottery lanciert ein Los, das auf der Rückseite eine Extra-Chance bietet. Diese unglaubliche Innovation wird im Apple-Stil angekündigt – ein Volltreffer.

Vom 22. April bis zum 26. Mai kommen kalifornische Losfreunde in den Genuss eines kostenlosen Chancen-Updates. Das Los «Extra Play» bietet nebst den 23 Gewinnchancen auf der Frontseite auch noch fünf weitere auf der Rückseite.

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Das Los bietet einen Maximalgewinn von 150'000 Dollar, kostet 5 Dollar und jedes 3,75te Los ist ein Treffer. Also ungefähr so, wie die Lose, die wir am Kiosk kaufen können und von denen wir meist just die Niete erwischen – auch wenn «Win for Life» noch so verlockend geklungen hat.

Kurz: Nicht übermässig interessant. Gut, wenn man auf eine Agentur zählen kann, welche die Neuigkeit dennoch zu einem Ereignis macht. David & Goliath Los Angeles kommuniziert die Lancierung von «Scratch my Back» mit einer herrlichen Apple-Parodie. Steve Jobs würde sich vermutlich nicht im Grab umdrehen, sondern genüsslich darüber lachen. (hae)
 

https://www.youtube.com/watch?v=DedKLVlSIgM

Förderpreis für drei Tamedia-Medienschaffende

Zum siebten Mal zeichnet die Mediengruppe Tamedia herausragende Beiträge in ihren Medien mit einem Förderpreis aus. Prämiert werden Beiträge von Simone Rau, Mark Dittli und Mathias Ninck.

Verliehen werden die Förderpreise vom Ausschuss der Publizistischen Konferenz der Chefredaktionen unter dem Vorsitz von Verleger Pietro Supino. Mitarbeitende oder Teams, denen ein anerkannter Medien- oder Journalistenpreis zugesprochen wurde, werden mit einem Förderpreis bedacht. Weitere können von den Chefredaktionen für eine Anerkennung nominiert werden. Eine Journalistin und zwei Journalisten von Tages-Anzeiger und Das Magazin erhalten den Förderpreis 2014:

Simone Rau (Bild), Tages-Anzeiger: Sie erhielt den Zürcher Journalistenpreis 2014 für ihren Artikel «Der Mann, der sich zu Tode hungerte», erschienen im Tages-Anzeiger vom 19. August 2013. Die Jury würdigte Simone Raus Beitrag als «das postume Portrait eines Häftlings im Kanton Zug, der in einen Hungerstreik trat und verhungerte, obwohl alle sagten, er habe nicht sterben wollen. Simone Rau beschreibt das Sterben ohne zu urteilen und ohne anzuheizen. Herausgekommen ist ein Stück Zeitgeschichte, das man gelesen haben muss».

Mark Dittli, Das Magazin: Der Zürcher Journalistenpreis 2014 wurde ihm für «Die verpasste Chance», erschienen in Das Magazin vom 1. November 2013, verliehen. Zitat: «Marc Dittli schreibt über die globale Finanzkrise und ihre frappante Nicht-Bewältigung, und zwar so gut erklärt und erzählt, wie das bei einem so wichtigen Thema nötig wäre, was aber viel zu selten der Fall ist.»

Mathias Ninck, Das Magazin: Er erhielt den Ostschweizer Medienpreis 2014 für seinen Beitrag «Krieg in der Herzklinik», erschienen in Das Magazin vom 16. November 2013. Die Jury hielt dazu fest: «Chirurgen ohne Berufsbewilligung, falsche Arztbriefe, eine geschmuggelte Leiche – eine zähe und genaue Recherche. Es gelingt Mathias Ninck, die Fülle der Details nachvollziehbar zu ordnen und einen packenden Spannungsbogen aufzubauen.»

Die Förderpreise von Tamedia werden seit 2008 vergeben. Die Förderung soll den individuellen Bedürfnissen der Gewinner Rechnung tragen und die Realisierung spezieller publizistischer Projekte oder Perspektivenwechsel ermöglichen. Den Preisträgern werden bezahlte Arbeitszeit, finanzielle Unterstützung für eine grosse Recherche, ein Austausch mit einer anderen Redaktion im In- oder Ausland oder die Möglichkeit einer Weiterbildung angeboten.

Bild: Tagesanzeiger.ch

Big Data: Schweizer sind aufgeschlossen

Viele Schweizer verfügen über eine pragmatische und bewusste Einstellung zum Thema Datenschutz. 79 Prozent haben nichts gegen die Analyse ihres Informations- und Kaufverhaltens, wenn sie vorher um Zustimmung gefragt werden und wissen was mit ihren Daten passiert.

Und 56 Prozent sind der Meinung, dass der Umgang mit Big Data die Digitale Transformation der Unternehmen fördere und damit ihre Arbeitsplätze sicherer mache. Das ergab eine Online-Umfrage der weltweit tätigen Markenberatung Prophet zum Thema Big Data, bei der 250 Schweizer befragt worden sind.

Damit ist die Zustimmung zum Thema Big Data in der Schweiz noch ausgeprägter als in Deutschland, wo es dieselbe Umfrage gab. So versprechen sich immerhin 83 Prozent der interviewten Schweizer durch die technische Analyse des Kaufverhaltens gezielte Angebote, die ihren Bedürfnissen entsprechen, während es in Deutschland nur 59 Prozent sind. Allerdings lehnen 53 Prozent der interviewten Schweizer eine anonyme «Datensammelwut» von Unternehmen und die heimliche Auswertung ihres Konsumverhaltens ab (Deutschland: 60 Prozent)

«Unsere Studie zeigt, dass Konsumenten die Auswertung ihres Kaufverhaltens anders als früher nicht nur negativ sehen», analysiert der Markenexperte Jan Döring die Ergebnisse der Umfrage. Döring ist Partner im Züricher Büro der Strategieberatung Prophet. Die Schweizer seien offenbar moderner und aufgeschlossener gegenüber neuen Technologien als viele Beobachter dächten, meint Döring. Das sei gerade für den Standort Schweiz und die Headquarter internationaler Konzerne sehr vielversprechend und eröffne Chancen, bei den Arbeitnehmern zu punkten. Die höhere Zustimmung zum Thema Big Data als in Deutschland erklärt Döring mit dem noch sichereren und stabileren ökonomischen Umfeld in der Alpenrepublik: «Die Schweizer haben daher weniger Angst vor neuen Technologien und den daraus resultierenden Veränderungen ihres Arbeitslebens.»

Oberstes Gebot hierbei sei allerdings, dass die Unternehmen offen über den Umgang mit den Daten kommunizierten und die Analysemethoden transparent darstellten. «Die Daten dürfen eben nicht einfach in einem schwarzen Loch verschwinden, Intransparenz erzeugt bei Kunden Angst», meint Döring. Den Kunden sei vor allem wichtig, dass sie für die Offenlegung und die Auswertung ihrer Daten einen entsprechenden Mehrwert erhielten – etwa in gezielter Kommunikation und Produkten für den eigenen Lebensstil.

1. Wenn ich nach meiner Zustimmung gefragt werde und weiss, was mit meinen Daten passiert, habe ich nichts gegen die Analyse meines Informations- und Kaufverhaltens.

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2. Die Daten-gestützte Analyse des Kundenverhaltens ermöglicht es Unternehmen zu verstehen, wie sich Kunden tatsächlich verhalten und ihr Angebot noch besser auf deren Bedürfnisse auszurichten.

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3. Ich fühle mich der «Datensammelwut» von Unternehmen schutzlos ausgeliefert und kaufe ungern bei Unternehmen, die meine Daten speichern und mein Konsumverhalten auswerten.

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4. Big Data unterstützt die Digitale Transformation in Unternehmen und macht meinen Arbeitsplatz damit zukunftssicher.

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5. Der Einsatz von Big Data bringt die Gefahr mit sich, dass Arbeitsplätze und -aufgaben monotoner und weniger kreativ werden.

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JvM/Limmat: Ein Sommer, zwei Wetterlagen

Im Zentrum der von Jung von Matt/Limmat entwickelten Migros-Sommerkampagne steht das weiterentwickelte Buch «100 neue Ideen für jedes Sommerwetter».

Der Schweizer Sommer macht was er will. Und die Migros macht mit. Denn in der neuen, grossangelegten Sommerkampagne positioniert sich der Detailhändler unter dem Motto «Alles für jedes Sommerwetter» als erste Anlaufstelle bei jedem Wetter. Wie bereits in der Vorjahreskampagne stehen wieder 100 Tipps und Inspirationen für den Sommer im Mittelpunkt. Dieses Mal thematisiert die Migros aber noch stärker das wechselhafte Wetter.

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Im Zentrum der Kampagne steht deshalb das weiterentwickelte Buch „«100 neue Ideen für jedes Sommerwetter». Es enthält jeweils 50 Ideen für Sonnentage und 50 Ideen für Regenwetter. Als weiterer Kaufanreiz dienen neu Gutscheine im Wert von über 80 Franken. Das Buch ist ab sofort für 7.70 Franken in jeder Migros-Filiale erhältlich. Der Vorgänger war mit über 120'000 verkauften Exemplaren das meistverkaufte Sachbuch des Jahres 2014.

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Beworben wird die Allwetter-Programmatik mit dem Film «Das Sommerdorf». Er erzählt die Geschichte eines Ortes, wo es seit jeher auf der einen Dorfseite regnet und wo auf der anderen die Sonne scheint. Quasi die Inkarnation des Schweizer Sommers. In einzigartigen Bildern wird der Alltag der Menschen gezeigt, die sich mit dem kuriosen Phänomen der Regenwand bestens arrangiert haben – nicht zuletzt dank des breiten Sortiments der Migros.

Flankiert wird der Film von Plakat- und Printmotiven, die ebenfalls die Regenwand als Thema aufgreifen und die das 100-Ideen-Buch sowie Produkte bewerben.

Digital findet diese Kampagne natürlich auch wieder statt: Auf 100ideen.ch – eine grosse Ideenplattform und praktische mobile Site – werden die Tipps und Inspirationen nach lokaler Wetterlage gefiltert und individualisiert präsentiert. Zu den Ideen im Buch finden sich hier weiterführende Inhalte und Angebote. Neben einem täglichen Gewinnspiel mit Sofortgewinnen werden die User aufgefordert, ihre eigenen Tipps zu teilen. Die Kampagne ist ab dem 11.05.2015 schweizweit im Einsatz.

Verantwortlich bei Migros: Marc Engelhard (Leiter Direktion Marketing-Kommunikation); Roman Reichelt (Leiter Dachmarke); Désirée Strassmann (Leiterin Dachkampagnen); Sarah Linder (Junior Projektleiterin Dachkampagnen); Patrizia Keller (Projektleiterin Strategie & Markenführung); Philipp Marquard (Leiter Media); Simone Blaser (Projektleiterin Media); Jörg Fohringer (Leiter Marktbearbeitung/Kundenmarketing); Markus Amann (Leiter Themenpromotionen); Marta Mielcarek (Leiterin Schwerpunkte & Spezialprojekte); Michaela Götze (Projektleiterin Digitale Kommunikation)
Marc Zurbrügg (Junior Projektleiter Themenpromotionen). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Alexander Jaggy (Executive Creative Direction); Samuel Christ (Creative Direction); Christina Wellnhofer, Lukas Frischknecht, Grit Wolany (Art Direction); Bettina Ehrismann, Amaru Eslava, Aude Kohler (Grafik); Mateo Sacchetti, Alain Eicher (Text); Philipp Bühler (PR); Sabrina Arthur, Merja Rinderli, Meret Lauener, Nicolas Renzen (Beratung); Sarida Bossoni, Deborah Herzig (Art Buying); Pepe Kägi (Produktion); Marc Wilkins (Regie); Cobblestone (Produktion); Jonathan Heyer (Fotografie); Great Garbo (Musik); Jingle Jungle (Sounddesign). Verantwortlich bei Jung von Matt/Next: Markus Schärer (Executive Digital Direction); Marco Zimmerli (Creative Direction); Tenzin Tibatsang, Andrea Klainguti, Annina Walker (Grafik); Sam Sherbini (Projektleitung); YMC (Programmierung). Verantwortlich bei Jung von Matt/Brand Identiy: Pascal Frey (Art Direction); Timo Lorch (Design); Jürg Zentner (Text); Chris Piascik, Sebastian Iwohn, Chris Gilleard (Illustration).
 

Notch Interactive: Neuer Webauftritt für Zühlke

Notch Interactive hat den Webauftritt für die Zühlke Gruppe und ihre Ländergesellschaften in der Schweiz, Deutschland, Grossbritannien, Österreich und Serbien kreiert. Notch Interactive hat Konzeption, Design, Content und technische Umsetzung verantwortet.

Zühlke steht seit 1968 für Innovation. Der Lösungsanbieter begleitet nationale und internationale Kunden unterschiedlicher Branchen von der Idee bis zum Markterfolg. Dies ist möglich dank der einzigartigen Kombination von unterschiedlichen Kompetenzen.

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Die Zürcher Agentur hat den Webauftritt visuell neu konzipiert. Die markante Designsprache stärkt digital den Markencharakter von Zühlke. In Anlehnung an das Logo strukturieren quadratische Flächen den Content und bringen mit emotionalen Bildern verschiedene Eigenschaften von Zühlke zum Ausdruck: Breite Engineering Expertise sowie absolute Team- und Kundenorientierung.
Zu den Highlights der Webseite zählen multioptionale Zugänge, referentielle Inhalte und das modulare Design. User werden gemäss ihren Interessen zu den entsprechenden Experten bei Zühlke geleitet. Die Ländergsellschaften können Inhalte aus dem gesamten Content-Pool beziehen und leicht managen. Für den Aufbau von neuen Seiten stehen im CMS 25 Bausteine zur Verfügung, die sich beliebig kombinieren lassen und responsive sind.

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Mit dem neuen Auftritt verfolgt Zühlke eine neue Content-Strategie. Über multioptionale Zugänge erhalten alle User-Gruppen schnellen und direkten Zugang zum für sie relevanten Inhalt. Der Content wurde aufgrund von Kundenbefragungen, internen Workshops und Experteninterviews von Notch Interactive kreiert. Verdichtete Texte und Infografiken belegen die Methoden-, Branchen-, Engineering und Umsetzungs-Kompetenz von Zühlke.

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Verantwortlich bei Zühlke: Daniela Reinhard (Leiterin Kommunikation), Marike Carstens (Senior Projektleiterin), Nadine Grätzer (Marketing Communications Coordinator). Verantwortlich bei Notch Interactive: Peter A. van der Touw (Gesamtverantwortung), Jeff Gerber (Creative Direction), Marco Klein (Art Direction), Alain Aebersold (Design), Juan Colmenero (Text), Tobias Fuhlroth (Technische Leitung), Samuel Blattner, Toprak Özgür, Bernard Kowalski, Jonas Huber, Diego Morales, Cheryl Oberholzer (Web Development), Stefan Schäfer (Leiter Beratung), Marco Giaquinto (Beratung), Roger Oberholzer (Strategie).
 

Exxtra: Virtual Reality meets Audi quattro

Audi und Exxtra ermöglichten Wintersportfans dank 3D-Technologie eine rasante Indoor-Probefahrt.

Audi quattro und Wintersport verbindet seit Jahrzehnten eine konstruktive Partnerschaft. Im Rahmen des Sponsoring-Engagements ermöglichte Audi diesen Winter den Besuchern der nordischen und alpinen Skisportveranstaltungen in Davos, Engelberg, Adelboden, St. Moritz und Verbier eine ungewöhnliche Probefahrt gleich neben der Worldcup-Strecke.

Für die Promotion nutzte Audi eine Virtual Reality-Technologie, die so neu ist, dass sie noch nicht einmal auf dem Markt ist: Oculus Rift. Mit Oculus Rift ist es möglich, auch Indoor eine fesselnde Fahrt in einem Audi quattro zu erleben. Über 590 Personen haben die Möglichkeit beim Schopf gepackt und sich die 3D-Brille aufgesetzt. Damit haben sie am eigenen Leib erfahren, wieso Audi quattro seit 35 Jahren weltweit für Bodenhaftung steht.

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Verantwortlich bei Amag: Donato Bochicchio (Markenchef/Direktor Audi), Christian Frey (Marketingleiter Audi), Barbara Wernli (Projektleiterin Kommunikation Audi), Svenja Lyhs (Leiterin Sponsoring Audi). Verantwortlich bei Exxtra (Member of Y&R Group Switzerland): Markus Gut (CCO), Thomas Engeli (ECD), Sandro Kümin (Art Direction), Stefan Cramer (Text), Elias Zurbuchen, An Le (Screendesign Oculus Rift), Susan Baumgartner, Lukas von Wartburg (Beratung) Allaccess (Promotion).

SNB wird zum Apple-Grossinvestor

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) besitzt Apple-Aktien im Wert von über einer Milliarde Franken und wird dafür kritisiert.

Wie die Schweiz am Sonntag in der aktuellen Ausgabe schreibt, besitzt die SNB ein Aktienportfolio im Wert von 100 Milliarden Franken und investiert in insgesamt 2548 Firmen. Der mit Abstand grösste Teil – 1,11 Milliarden Dollar – gehen auf Aktien des US-Computer-Konzerns Apple zurück. Zum Vergleich: Auf Platz 2 folgen die Aktien des Energiekonzerns Exxon Mobil (627 Millionen Dollar), gefolgt von Johnson & Johnson (513 Millionen Dollar) und Microsoft (508 Millionen Dollar).  Wie die Zeitung schreibt, hat die Nationalbank besonders in den letzten Monaten extrem in Apple investiert: Betrug der Wert der Aktien Ende 2014 noch «lediglich» 614 Millionen Dollar, so ist dieser drei Monate später fast doppelt so hoch. Umgerechnet hat die SNB in dieser Periode 3,4 Millionen Apple-Aktien gekauft, also über 50'000 Aktien pro Börsentag.

Kritik löst die SNB mit diesem Vorgehen besonders in Blogger-Kreisen aus. Nachdem die Nationalbank durch die Aufhebung der Euromindestgrenze ohnehin die Exportwirtschaft geschwächt habe, falle sie mit der Stärkung des Herstellers der Apple Watch noch zusätzlich Schweizer Konkurrenten wie Swatch in den Rücken, so das Credo. (hae/SaS)
 

Sascha Hardegger kehrt zu Etextera zurück

Etextera-Gründer und -Inhaber Sascha Hardegger kehrt nach vier Monaten bei Infel Corporate Media zur Frauen-Textagentur zurück.

Eine einzigartige Positionierung in der Schweiz, Wachstumspotenzial mit im Frühjahr 2015 neu lancierten Dienstleistungen sowie das aktuell herausfordernde wirtschaftliche Umfeld waren Gründe, die ihn zu diesem Entscheid bewogen haben, wie es in einer Mitteilung vom Freitiag heisst.

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In den vergangenen Wochen ist bei Etextera einiges gegangen: Mit dem Text-Check hat die Agentur eine neue Dienstleistung ins Leben gerufen, Neukunden konnten gewonnen werden. Gleichzeitig bewegt sich Etextera nach der Aufhebung des Mindestkurses in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld.

All das waren Gründe dafür, dass sich Sascha Hardegger nach vier Monaten bei Infel Corporate Media dazu entschlossen hat, zu Etextera zurückzukehren. Er meint dazu: «Etextera hat sich eine einzigartige Positionierung in der Schweiz erarbeitet, sich innerhalb von nur fünf Jahren zu einer führenden Textagentur in der Schweiz gemausert. Ich möchte die nächsten Jahre dazu nutzen, die Position von etextera im Inland weiter zu festigen und weitere Marktanteile zu gewinnen. Gleichzeitig plane ich, unser aktuell bescheidenes Engagement in Deutschland auszubauen.» Nebst seinen Pflichten als Inhaber der Agentur wird sich Sascha Hardegger wiederum auf die Disziplinen Marketing & Sales konzentrieren.
 

Prognose: RTVG-Abstimmung wird knapp

Nach heutigem Stand wird es bei der Abstimmung um die Revision des Radio- und Fernsehgesetzes (RTVG) knapp. Dies geht aus der ersten SRG-Trendumfrage hervor.

Als völlig offen beurteilen die Meinungsforscher von GFS Bern derzeit den Abstimmungsausgang bei der Revision des Radio- und Fernsehgesetzes (RTVG), die einen Systemwechsel hin zu einer geräteunabhängigen Empfangsgebühr vorsieht. Ende April hätten sich 46 Prozent der Teilnahmewilligen bestimmt oder eher für die Vorlage ausgesprochen, 45 Prozent waren bestimmt oder eher dagegen. Lediglich 9 Prozent hatten noch keine Meinung. Im Normalfall verteilten sich diese Unentschiedenen auf beide Seite, der Abstimmungskampf bringe deshalb die Entscheidung, so die Einschätzung. Am höchsten ist die Zustimmung bei den SP-Wählern, am tiefsten bei den SVP-Anhängern. Wichtiger als die Parteizugehörigkeit ist bei dieser Vorlage aber die Grundhaltung gegenüber den Behörden: Jene, die dem Bundesrat vertrauen, wollen zu 57 Prozent für die Revision stimmen, bei den Misstrauischen sind die Gegner mit 61 Prozent in der Mehrheit.

Beide Seiten verfügen über mehrheitsfähige Argumente. 62 Prozent der Befragten gehen mit den Befürwortern einig, dass eine geräteunabhängige Gebühr zeitgemäss wäre. Das Nein-Lager punktet mit dem Argument, wonach Personen, die bewusst auf die Radio- und Fernsehnutzung verzichten, keine Empfangsgebühr zahlen sollten. (SDA)
 

Schweizer Familie: Erfolg mit Slow-TV

Die Schweizer Familie gibt es neu auch als Fernsehen. Gesendet wird aus dem Tierpark Goldau, genauer aus den Nestern zweier Vogelpaare.

Auf dem ersten Kanal läuft «Bartgeier». Fast 200‘000 Mal wurde die Live-Cam zum Bartgeier-Paar Masha und Hans seit der Aufschaltung im Februar schon angeklickt. Die Zuschauer waren dabei, wie sie ihr Ei ausbrüteten, wie das Küken geschlüpft ist und wie es seither täglich wächst. Am 29. Mai hat die Schweizer Familie deshalb mit der Übertragung aus dem Nest der Waldrappe einen zweiten Kanal in Betrieb genommen.

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Schweizerfamilie.ch/slowtv

Erfolgreiches Slow TV

Das Fernsehen der Schweizer Familie soll Unsichtbares sichtbar machen. Brütet ein Vogel drei Stunden am Stück, sehen die Zuschauer den Vogel drei Stunden lang brüten. Das Phänomen heisst Slow TV, nichts wird beschleunigt und alles erfolgt in Echtzeit. Michael Solomicky, stellvertretender Chefredaktor der Schweizer Familie: «Slow TV erlaubt einen unverstellten Blick auf die Natur. Und verändert unsere Beziehung zu ihr. Es ist ein Unterschied, ob wir in einem Dokumentarfilm ein paar Minuten einen Vogel Brüten sehen oder ob wir ihn über Tage und Wochen beobachten, wie er zärtlich seine Küken grosszieht. Mit der Zeit entwickeln wir eine Beziehung zum Tier.» Die Schweizer Familie, zu deren publizistischen Kernkompetenzen Natur- und Tierreportagen gehören, plant weitere Slow-TV-Beiträge aus der Naturwelt.
 

AZ baut auf Redaktion sieben Stellen ab

Das Medienunternehmen AZ Medien des Verlegers Peter Wanner streicht auf der Redaktion der AZ Nordwestschweiz rund sieben Vollzeitstellen. Vom Abbau aus Spargründen betroffen sind verschiedene Ressorts, unter anderem das Ressort Sport.

Eine Sprecherin des Medienunternehmens bestätigte am Freitag auf Anfrage eine Meldung von Persoenlich.ch. Es würden ständig sämtliche Geschäftsbereiche der AZ Medien nach Kostenpotenzialen überprüft, hiess es. Dies erfolge aufgrund der weiterhin strukturell rückläufigen Marktentwicklung im Printgeschäft und der anhaltend hohen Investitionstätigkeit, insbesondere in den elektronischen und digitalen Medien. Zu AZ Medien gehören neben der AZ Nordwestschweiz unter anderem die Aargauer Zeitung, die Solothurner Zeitung sowie Regionalsender wie Tele  Züri und Tele M1. Das Medienunternehmen hatte den Umsatz 2014 um 2,3 Prozent auf 247,7 Millionen Franken gesteigert. Unter dem Strich resultierte allerdings ein Verlust von 6 Millionen Franken. (SDA)

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