Kreativ programmiert

Im Jahr 1985 hat ein Computer-Grafik-Illustrator aus Luzern Pionierarbeit geleistet. Ludek Martschini hat als erster Schweizer die programmierte Kreativität gestartet.

Am Luzerner Seebecken, einige Kilometer ausser halb des Zentrums, hat Ludek Martschini vor 30 Jahren die Räumlichkeiten einer ehemaligen Kaffee-Bar gemietet. Dort machte er als Grafiker die ersten Schritte in die Selbstständigkeit, gerade aus San Francisco zurückgekehrt. Hinter ihm lag eine einjährige Weiterbildung für Computer- Grafik-Illustration an der Academy of Art Collage in San Francisco. Damit war er der Erste in der Schweiz. Eine Ausrüstung hierfür zu besorgen, gestaltete sich entsprechend als schwierig. Denn die hierfür angebotenen Computer wurden nicht nur für eine noch relativ unbekannte Tätigkeit gebraucht, sie waren auch sehr teuer. «Das waren wirklich riesige Maschinen aus Kalifornien, aus der Filmindustrie von Spielberg», erzählt Martschini. Für die Arbeit damit mussten die Studenten sich wörtlich warm anziehen, denn die Räume wurden wegen der Computer auf 14–15 Grad heruntergekühlt. «Wir hatten immer eine kalte Nase», kommentiert er ungerührt. Illustriert wurde mit Tablet und Pen. Auch Befehle funktionierten über das Tablet. Schlussendlich fand Ludek Martschini eine Möglichkeit, ein solches Gerät zu besorgen und in seinem Atelier in Luzern aufzubauen. Mediale Aufmerksamkeit war ihm sicher. Von Grossunternehmen wie Calida oder Globus bis zum Verband Swiss Graphic Designer erhielt er Einladungen, die Funktionalität des Geräts vorzuführen. Als er das Ganze in der Kunstgewerbeschule Luzern vorführte, sei er ausgelacht worden. «Nie wird ein Grafiker an einem Computer arbeiten», zitiert er deren Reaktion vor 30 Jahren. Er sei sich aber sicher gewesen, dass der Computer nur ein Hilfsmittel ist und zukünftig nicht mehr wegzudenken sein werde. «Man kann auch heute nicht einfach einen Knopf drücken und schon kommen die kreativen Ideen», sagt Martschini. Man müsse nicht meinen, man sei kreativ, «bloss weil man eine solche Kiste hat». Mit dieser Überzeugung im Rucksack begann er 1985 als Computer- Grafik-Illustrator und gründete die Agentur Ideart Design & Werbung.

Intimes Ambiente am Vierwaldstättersee

Die Räumlichkeiten der Agentur Ideart liegen einige Autominuten vom Zentrum Luzern entfernt, direkt am Vierwaldstättersee, mit eigenem Seeanstoss und Blick auf die Alpen. Vor der Gründung von Ideart Design & Werbung war Ludek Martschini erst noch für einige Zeit bei einer Agentur in Zürich tätig. Trotz Grossprojekten als Junior Art Director, etwa für Toblerone, Air France oder Citroën, gefiel ihm diese Arbeit nicht besonders. «Ich musste vor allem adaptieren, wollte aber lieber selber entwerfen», erklärt er. Da er es vor 30 Jahren vorzog, für kleinere Unternehmen ein Projekt von Grund auf selber durchzuführen, machte er sich im Herbst 1985 selbstständig.

Ein Jahr später gründete er gemeinsam mit einem Partner die Agentur Ideart in jungen Jahren. «Ich fing aus dem Nichts an», erzählt er, stolz und begeistert auf seinen Start zurückblickend. Für Kollegen im Musikbusiness begann er mit Arbeiten für Platten-/ CD-Cover, was aber finanziell nicht besonders lukrativ gewesen sei. Im Laufe der Zeit ergaben sich dann aber immer mehr Aufträge. «Wir waren aber nie riesig », sagt Martschini. Maximal sechs Mitarbeiter beschäftigte er. Mit an Bord seit 25 Jahren ist sein Bruder, Peter Martschini, der sich um Produktion und Administration kümmert. Heute arbeiten sie noch zu zweit, Ludek als Illustrator und Grafiker, Peter kümmert sich um die Produktion und um alle administrativen Angelegenheiten – für alle übrigen Aufgaben arbeiten sie gerne mit Freelancern zusammen. Meistens sind das Texter/Konzepter, die sie beiziehen. Aber auch Marketing-Strategen oder andere Spezialisten werden je nach Projekt beigezogen. «Das fördert den Austausch», so Martschini. Als die Agentur am grössten war, hat sich Ludek Martschini dann noch hauptsächlich um die Organisation neuer Aufträge und die Kundenpflege gekümmert, während die Grafiker im Atelier seine Arbeiten machten. Er habe sich dann gefragt, «was mache ich da eigentlich?» Das Gestalten hat ihm schnell gefehlt. So entschied er, gemeinsam mit seinem Bruder und einem Unternehmensberater, die Agentur wieder zu verkleinern. Das Atelier besteht aus einem kleinen Zweiraumbüro mit einer Kaffee-Ecke, die als Sitzungszimmer dient. «Auftraggeber, die uns hier besuchen, schätzen das intime Ambiente», weiss Martschini.

Breit spezialisiert – eine Gratwanderung

Seine kreativen Ideen hat Ludek Martschini in vielen Bereichen gestalterisch eingesetzt, ohne sich dabei auf eine Richtung zu konzentrieren. Als Illustrator ist er heute vor allem für Verlage und Werbeagenturen tätig, Gestaltung liegt ihm aber generell. Martschini macht alles, was mit Gestaltung, Illustration, Grafik-Design zu tun hat – spezialisieren möchte er sich aber nicht. «Meine Arbeiten sind deswegen nicht weniger professionell», hebt er hervor. Denn was er mache, mache er richtig und mit Leidenschaft. Sein absoluter Lieblingskunde ist Perosa. Das Dessous- und Lingerie-Unternehmen vertraut schon über 13 Jahre auf seine Kreativität. Ludek Martschini reiste in all diesen Jahren jeweils mit zu den Perosa-Fotoshootings in aller Welt: Thailand, Malaysia, Bali, Borneo und Seychellen waren die schönsten Locations. Mit den entstandenen Fotoaufnahmen gestaltet Martschi-ni jährlich die Perosa-Dessous-und-Fashion-Prospekte. Er wäre eigentlich sehr offen auch für andere Richtungen, wie er betont: «Über Aufträge im Sport- oder im Kulturbereich würde ich mich auch sehr freuen.» Auch Verpackungen habe er jeweils gerne designt. So etwa zuletzt eine Verpackungslinie für die neu entwickelten Popcorn-Pralinen der Firma Maya Popcorn. Dieses Verpackungsdesign steht sogar noch in der Vitrine. Heute möchte sich Martschini gerne wieder vermehrt mit grösseren Projekten beschäftigen. Dafür fehlen ihm jedoch die entsprechenden Kunden. Früher hat Ideart diverse Projekte für Grosskunden, wie etwa BMW, Swatch, Emmi oder Migros umgesetzt. Dies habe ihm sehr gefallen, sagt Martschini, da er für solche Projekte oft eine grössere Bandbreite an Gestaltung und Ideen zur Verfügung hatte. Für solche Aufträge ist Ideart heute, als Zweimannbetrieb, nicht aufgestellt. «Schade, aber so ist das halt», schliesst Martschini lachend. Möglich wäre diese Gratwanderung für ihn aber doch. So ist er heute auf der Suche nach einer Partnerschaft, am liebsten mit einer grösseren Agentur.

Werbewoche7
Ludek Martschini hat Ideart Design & Werbung 1985 mit einem Partner gegründet, dieser ist aber 1990 eigene Wege gegangen. Gemeinsam mit seinem Bruder, Peter Martschini, führt er die Agentur, ist gleichzeitig auch unabhängig von der Agentur als selbstständiger Illustrator tätig. Seit bereits über 25 Jahren ergänzen sie sich in Kreation und Produktion / Organisation, konzipieren alles vom Flyer über Prospekte bis hin zur Werbekampagne, Illustration und Packaging Design. «Und wir sind noch kein bisschen müde. Für ausgeschlafene Ideen fragen Sie am besten uns», heisst es auf der Website der Brüder. 1985–heute Inhaber und Geschäftsleitung, Kreation und Beratung, Akquisition Newbusiness, freischaffender Illustrator bei Ideart Design & Werbung, Luzern 2012–2013 Dozent für Grafik und Design beim Diplomkurs für Unternehmensführung bei Skugra Segra, Baar/Zug 1985 Grafiker/AD jun. bei der Werbeagentur Cash RSCG, Zürich 1985 Freelancer als Grafiker & Illustrator bei diversen Design Studios in San Francisco 1985 Grafiker & Illustrator bei Art Plus Inc. Advertising Agency, San Francisco 1984 Grafiker & Illustrator bei Reynolds & Association, San Francisco 1983–1984 Grafiker bei Schmid & Partner, Luzern, Werbeagentur BSW www.martschini.ch, www.ideart.ch

Werbewoche2
Ludek Martschini hat 1985 als Computer- Grafik-Illustrator Pionierarbeit geleistet. Damit zog er auch die Aufmerksamkeit der Medien auf sich.

Werbewoche3
Das Illustrationsbuch. Auf 80 Seiten lässt Ludek Martschini die Welt von Strichen, Farben und Flächen in Kombination zu einem Ganzen werden. Je nach Technik und Stil bekommen sie einen anderen Charakter.

Werbewoche4
Um den Überfall auf Beat Schlatter grafisch darzustellen, hat die Schweizer Illustrierte Ludek Martschini angefragt. Er stellte das Ereignis aufgrund der Fakten über den Tathergang illustrativ dar.

Werbewoche5
Perosa- Dessous-und- Fashion-Prospekte.

Werbewoche6
Verpackungs linie für die Popcorn-Pralinen der Firma Maya Popcorn.

Ursina Maurer
 

Brandpulse: Rebranding für CES

Die Markenagentur Brandpulse hat die Marke CES komplett überarbeitet. Das in Genf basierte Unternehmen ist ein internationaler Anbieter von eingebetteten Computer-Systemen für die militärische und zivile Luftfahrtindustrie.

CES («Creative Electronic Systems») beauftragte Brandpulse mit einer internationalen Markenanalyse, auf deren Basis in einem nächsten Schritt eine differenzierende Positionierung erarbeitet wurde. In gemeinsamen Marken-Workshops wurden die Kernwerte der Marke CES herausgeschält. Mit der Fokussierung auf branchenrelevante Vorteile brachte Brandpulse die Stärken der Marke CES auf den Punkt. Ausserdem wurde das Markenversprechen von CES gegenüber den Mitbewerbern klar geschärft. Die von Brandpulse so erarbeitete Positionierung diente als Grundlage für die Erarbeitung des neuen Erscheinungsbildes, welches interdisziplinär in allen Kommunikationsaktivitäten der CES in den Bereichen Digital, Print und Out-of-Home konsequent umgesetzt wurde.

PR_CES_0
PR_CES2
PR_CES3
PR_CES4

 

Leo Burnett führt das Auge an der Nase herum

Eine Kampagne von Leo Burnett Schweiz bewirbt effektvoll die Bildqualität der neuen SUHD-TV-Serie von Samsung.

Viele Elektronikhersteller behaupten schon lange, dass die Bildqualität ihrer Produkte mit der Realität konkurrieren kann. Marktführer Samsung liefert zur Lancierung seiner neuen Premium-TV-Serie mit Quantum-Dot-Technologie endgültig den Beleg dafür. Die Beweisführung ist ebenso einfach wie verblüffend: Was auf den ersten Blick wie die Aussicht aus einem Luxusappartement wirkt, erweist sich auf den zweiten Blick als spektakuläre Demonstration des nächsten Quantensprungs in Sachen Displaytechnologie. Aktuell zu sehen ist die innovative Produktdemo als Webspot auf zahlreichen Onlinekanälen, in Videobannern sowie als Meteotrailer auf den Sendern der SRG.

https://www.youtube.com/watch?v=z08ebIVdVxc

Verantwortlich bei Samsung: Allan Haverman (Marcom Specialist), Anja Olsson (Head of Marcom). Verantwortlich bei Leo Burnett Schweiz: Axel Eckstein (ECD), Bastian Otter (Text), Ilija Gautschi (Art Direction), Annika Seidel, Milos Stokic (Beratung), Erasmo Palomba (FFF), Onfilm (Produktion), Roman Peritz (Regie), Michael Saxer (DoP), Peter Scherz (Setbau und Miniaturen), Milos May (Postproduktion), Jingle Jungle (Audio), Station (Online).
 

Franz & René mit Sel des Alpes in Mailand

Die Schweizer Salinen, mit der Marke Sel des Alpes, sind Partner des Schweizer Pavillons der Weltausstellung Milano 2015. Franz & René entwirft und realisiert eine Vielzahl von Kommunikationsmassnahmen.

Ziel ist es, die Präsenz der Marke in Milano zu stärken sowie das Engagement dieser Kommunikation in der Schweiz zu honorieren. Im Salzturm, einer der vier Türme des Schweizer Pavillons, können die Besucher kleine, neuartige Salzstreuer entdecken, welche speziell von Franz & René für Milano 2015 konzipiert wurden. In Form eines Würfels, die das Gleichgewicht auf einer Seite halten, tragen diese Salzstreuer den Vermerk: «It’s all about balance».

SEL_DES_ALPES_1
Launch im Zürcher Hauptbahnhof

Um die Verantwortlichkeit für die Nahrung zu unterstreichen, eines der Hauptthemen von Milano 2015, entwickelte Franz & René das Konzept des Gleichsgewichts, eine essenzielle Bedeutung der Marke hinsichtlich der Ressourcen, der Umwelt und der Nahrung. Das Konzept «It’s all about balance» äussert sich in vielen Facetten, auf dem riesigen Würfel, welcher während der Pressekonferenz enthüllt wurde, auf den kleinen Salzstreuer, welche im Salzturm in Milano verteilt werden und auf der informativen Z-Card.

SDB_Milan_CMYK_transparent_0

Lancierung der Sozialen Netzwerken und der neuen Webseite

Mehrere Aktionen wurden von Franz & René angedacht und auf die Beine gestellt, um die Partnerschaft (des Schweizer Pavillons) in der Schweiz aufzuwerten. Vor allem gibt es eine aktive Präsenz auf den Sozialen Netzwerken mit Sophie, der Blog Trotterin, welche während der gesamten Dauer der Expo durch Milano streift: die besten Restaurants in Milano, handsignierte Rezepte, praktische Reisepläne und Reportagen direkt aus dem Schweizer Pavillon sind nur ein erster Vorgeschmack, welche in nächster Zeit auf den Sozialen Netzwerken von Sel des Alpes erscheinen werden.

Header
Sophie_BlogTrotter

https://vimeo.com/126800906

Des Weiteren, in Partnerschaft mit dem Unternehmen Liip, welche die gesamte Konzeption und Programmation der Webseite inne hatte, entwickelte Franz & René die gesamte Bildwelt der neuen Webseite der Marke Seldesaples.ch. Eine Responsive-Webseite, modern und einladend gestaltet, welche die verschiedenen Kompetenzen des Unternehmens zeigen, beinhaltet ebenfalls einen Blog, auf dem unter anderen die Reportagen von Sophie, der Blog Trotterin, verfolgt werden können.

Um die Massnahmeen abzurunden, sind eine Serie von Artikeln sowie ein Wettbewerb, bei dem Wochenenden und Eintritte an die Expo gewonnen werden können, Gegenstand der digitalen Kampagne zusammen mit den Webseiten 20Minutes und Aufeminin.com / Gofeminin.de.

Verantwortlich bei Saline de Bex: Julien Hoefliger (Direktor), Annick Foretay (Direktorin Marketing), Sara Zbinden (Product Manager). Verantwortlich bei Franz & René: Strategic Direction: Valérie Pecalvel (Strategic Direction); Luciano Gerber (Client Service Direction); Vincent Eichenberger (Campaign Manager); Yoann Cosson (Konzept); Marco De Albuquerque, Michel Kissling (Art Direction); Barbara Müller/Sven Jungo/Gianluca Terzini (Grafik Design & Screen Design). Website, Entwicklung & Programmation: Liip Agile Web Development. Videos Blogtrotter Production : Freestudios, Genève / Websemplicissimo, Milano. Packshots: La Manufacture, Olivier Pasqual. Social Media: Mondays.ch, Vincent Bifrare. PR: YJOO Communications, Lausanne/ZH, Daniel Herrera et Mehregan Joseph.
 

Goldbach Group schafft zentrales Kompetenz- und Dienstleistungszentrum

Goldbach passt Organisation an zunehmende Konvergenz an: Per 1. Mai 2015 hat die Goldbach Group das zentrale Kompetenz- und Service-Center Goldbach Digital Services (GDS) ins Leben gerufen.

GDS unterstütz alle Goldbach Group-Vertriebsgesellschaften bei der immer stärker technologie- und datengetriebenen sowie der kanalübergreifenden Planung, Abwicklung und Optimierung von Werbekampagnen. Alexander Horrolt, bisher Managing Director Goldbach Audience, übernimmt die Leitung der GDS. Stefan Wagner, bisher Head of Partner and Product Management, wird neuer Geschäftsführer von Goldbach Audience Switzerland.

Mit der Gründung von GDS vollzieht die Goldbach Group den nächsten Schritt in der weiteren Professionalisierung ihrer Dienstleistungen für Werbetreibende und Medienpartner, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt. Kunden und Agenturen können zukünftig durch ein zentrales Data-Management in den Bereichen Planung, Einkauf von Werbekontakten und Optimierung von Werbekampagnen über elektronische und digitale Kanäle profitieren. Ziel ist die Steigerung der Effizienz und Wirkung des Werbemittel- einsatzes sowie die Reduktion der Komplexität von Display-, Video-, Audio-, Digital out of Home-, Search- und Mobile-Kampagnen.

GDS unterstützt die Begleitung von Konsumenten über die gesamte Customer Journey und über alle Touch Points. Durch das zentrale Daten- und Produktmanagement profitieren Werbekunden von einer noch besseren, auf ihre Bedürfnisse ausgerichteten Produkt- und Angebotsgestaltung. Die Verwertung des Werbeinventars wird optimiert.
 

Neuer Geschäftsführer für die Blick-Gruppe

Der ehemalige Chefredaktor von Der Spiegel- und Spiegel Online, Wolfgang Büchner, wird Geschäftsführer der Blick-Gruppe in Zürich. Büchner übernimmt seine neue Aufgabe bei Ringier im Juli 2015.

Wolfgang Büchner (48) war vom 1. September 2013 bis zum 31. Dezember 2014 Chefredaktor des Nachrichtenmagazins Der Spiegel sowie von Spiegel Online. Zuvor leitete er als Chefredaktor die Deutsche Presse Agentur (DPA). Der aus Speyer am Rhein stammende Büchner begann seine Laufbahn als freier Mitarbeiter für seine Heimatzeitung. Anfang der neunziger Jahre schrieb er in Halle/Saale und Magdeburg für die Boulevard-Zeitungen Neue Presse/Express sowie die Bild-Zeitung, bevor er als Reporter und Dienstleiter für die Nachrichtenagenturen Associated Press und Reuters arbeitete. Vor seinem Wechsel zu DPA war Büchner acht Jahre lang bei Spiegel Online tätig, zuletzt als Co-Chefredaktor. Büchner wurde in Deutschland 2010 und 2012 vom Medium Magazin bei der Wahl «Journalisten des Jahres» zweimal zum Chefredaktor des Jahres gekürt.

Per Juli 2015 wird Wolfgang Büchner Geschäftsführer der Blick-Gruppe in Zürich und übernimmt von Alexander Theobald, Head Operations and Business Development, welcher die Funktion interimistisch ausgeübt hatte. Büchner wird direkt an Ringier CEO Marc Walder berichten.
Marc Walder: «Mit Wolfgang Büchner gewinnt die Blick-Gruppe einen europäischen Top-Journalisten. Büchner steht einerseits für journalistische Relevanz und andererseits für die digitale Transformation von Medienmarken. Gemeinsam mit den Chefredaktoren und deren Leitungsteams wird er die Weiterentwicklung der starken Publikationen Blick, SonntagsBlick, Blick am Abend, Blick.ch und Blickamabend.ch verantworten.»

Stilvoll durch die Nacht mit Valencia und Eve

Valencia Kommunikation hat für Eve die neue On-Pack-Promotion «Win a Styling EVEning» konzipiert und dafür die 4-Packs designt. Dazu gehörte auch die komplette Kreation begleitender Werbemittel für Print und digitale Medien samt der Organisation des Hauptpreises.

Das Party- und Apérogetränk Eve bringt Frauen zusammen und lässt sie gemeinsam mit Freundinnen entspannte Momente geniessen. «Sharing female moments» nennt Eve dieses Momentum, das die Marke Eve für sich besetzt. Dieser Markenkern wird in allen Werbemitteln und an allen Touchpoints zelebriert. So dreht sich auch die diesjährige On-Pack-Promotion um das gemeinsame Feiern eines schönen Abends, den Freundinnen unter sich geniessen.

EVE_PACKS

Zu gewinnen sind fünf «Ladies-Abende» inklusive Übernachtung, an denen je vier Freundinnen vom Starstylisten Clifford Lilley gestylt und von einem Chauffeur zum Nachtessen gefahren werden. Danach geht’s in einen Club, wo zu den neuen Eve-Flavours «Caipirinha» oder «Hugo» Party gemacht werden kann.

EVE_INSERATE

Die Promotion wird mit einem auffälligen Packagingdesign, einem Flyer, Inseraten und einem Newsletter beworben. Am Wettbewerb wird online teilgenommen, wofür auch die Microsite gestaltet und inhouse programmiert wurde.

EVE_WEBSITE
EVE_BANNER

Parallel zur Promotion gibt es noch eine 20-Prozent-Aktion im Coop, die mit grellen Coupon-Inseraten in der Coopzeitung und im 20 Minuten Friday beworben wird. Onlinebanner komplettieren die von Valencia realisierten Werbemittel. Die On-Pack-Promo läuft von Mai bis September 2015.

Verantwortliche bei Feldschlösschen: Juliana Furlan (Marketing Manager International Brands), Noëlle Wagner (Junior Brand Manager Eve). Verantwortlich bei Valencia Kommunikation: Simone Fluri (Creative Director), Nadine Gschwend (Junior Art Director), Guillermo Garcia (Senior Texter), Melanie Nolte (Senior Account Director), Ladina Bader (Junior Beraterin), Serdal Aktas (Teamleiter Polygrafie), Philipp Heitz (Digital Media Director), Michael Dietiker (Web Developer).

 

In Flagranti: Die Hauertkugeln ins Rollen gebracht

Die Hauertkugel gibt’s jetzt auch für Tomaten. Auf den Frühlingsbeginn konzipierte und realisierte In Flagranti für Hauert einen neuen TV-Spot für das beliebte Düngeprodukt.

Im Zentrum des Spots stehen die neuen Hauertkugeln und das Hauert-Eichhörnchen. Die Düngekugeln eignen sich speziell für Tomaten und Balkongemüse. Sie können mit den Setzlingen eingepflanzt werden und bleiben eine Saison lang aktiv. Tomaten und Balkongemüse erfreuen sich gerade in städtischen Gemeinschaftsgärten, auf Balkonen und Terrassen immer grösserer Beliebtheit. Die Spots sind ab Mai im TV zu sehen, natürlich in der Stadt und auf dem Land.

Verantwortlich bei Hauert: Philipp Hauert und Peter Oester. Verantwortlich für Strategie, Konzept und Realisation: In Flagranti Communication. Film: Boutiq.

 

Büro 4 kreiert «Politbox»-Kampagnendesign

Die Zürcher Agentur Büro 4 hat für SRF, RTS, RSI, RTR und SWI das Kampagnendesign des Politspiels «Politbox» kreiert: Logo, Naming, Quiz-App, Website, Social-Media-Plattformen und Bus-Tour.

Am 18. Oktober 2015 wählen die Schweizer Stimmberechtigten ein neues nationales Parlament. Seit dem 4.Mai 2015 kann man nun in einem Spiel sein Wissen beweisen und seine Meinung einbringen. Politbox verlinkt ein junges Publikum mit der aktuellen Schweizer Politik und dem Informationsangebot der SRG SSR (Werbewoche.ch berichtete). Die Zürcher Agentur Büro 4 konzipierte das gesamte Kampagnendesign. Daraus entsteht ein lebendiger Auftritt mit Quiz-App, Website und Bus-Tour durch die ganze Schweiz. Nächster Halt: Fribourg. Das Naming entwickelte Büro 4 in Zusammenarbeit mit Textcontrol, Zürich.

Unbenannt-1_55
Unbenannt-2_67
Unbenannt-3_60

PR-Frust: Zu wenig Mitarbeiter, zu viele Aufgaben

Zu viele Aufgaben für zu wenig Mitarbeiter: Das ist mit Abstand der grösste Frust-Faktor in deutschen Pressestellen. Mehr als 480 Mitarbeitende von Pressestellen haben an einer Umfrage teilgenommen.

Demnach geben 40 Prozent der Befragten an, dass sie die Fülle der Aufgaben nicht mehr zufriedenstellend bewältigen können. Auf Platz zwei: Fast ein Drittel (29 Prozent) ist davon frustriert, dass sich ihre Erfolge nicht eindeutig messen lassen. Auch mangelnde Wertschätzung der Arbeit sorgt für Unzufriedenheit im PR-Alltag. So beklagt knapp ein Viertel der Befragten (23 Prozent), dass PR vom Topmanagement nicht ernstgenommen wird (Platz drei). Knapp darauf folgt die Aussage, dass das Budget nicht reicht (21 Prozent).

Für vergleichsweise wenig Unmut sorgt hingegen das Gehalt. Nur knapp jeder Fünfte (18 Prozent) fühlt sich schlecht bezahlt. Noch positiver fällt die Beurteilung der persönlichen Weiterentwicklung am Arbeitsplatz aus. Hier sehen nur zehn Prozent der PR-Mitarbeiter keine Perspektive in ihrem Unternehmen und nur sieben Prozent bemängeln die starren Hierarchien.

news-aktuell-gmbh-was-am-pr-job-frustriert-zu-wenig-mitarbeiter-fuer-zu-viele-aufgaben

Quelle: Social Media Trendmonitor 2015

Der Social Media Trendmonitor ist eine Online-Befragung, die von der DPA-Tochter News Aktuell und Faktenkontor gemeinsam durchgeführt wird. Die beiden Unternehmen untersuchen regelmässig die aktuellen Tendenzen und Entwicklungen in der Kommunikationsbranche. Datenbasis: 488 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Pressestellen Methode: Online-Befragung, Mehrfachnennungen möglich. Befragungszeitraum: 1. Quartal 2015. Initiatoren der Umfrage: Newsaktuell.de; Faktenkontor.de
 

UPC Cablecom: Neue Kampagne, neue Agenturen

UPC Cablecom launcht eine Kampagne für das neue Mobile-Angebot – erstmals mit Scholz & Friends Zürich und Young & Rubicam Vienna.

UPC Cablecom will schon im kleinsten Abo überzeugende Leistung bieten. Das erklärt in der neuen Kampagne das Testimonial Carlos Leal: Er vergleicht mobiles Internet mit einem anderen Thema, bei dem man sich über Leistung für unterwegs freut – Fahrzeuge. Die Kampagne orchestriert diese Idee über verschiedene Disziplinen von TV bis Grossplakat, und auch Kinos stattet Carlos Leal einen überraschenden Besuch ab.

Auch bei der Umsetzung arbeitet UPC Cablecom mit einem bewährten Partner zusammen: Die TV-Produktion hat erneut Manifesto Films mit dem Regisseur Reto Salimbeni übernommen. Neu dagegen ist die Agentur – oder vielmehr die Agenturen: Die Kampagne, die in der Schweiz und Österreich zum Einsatz kommt ist das erste Ergebnis der Zusammenarbeit von UPC Cablecom mit Scholz & Friends Zürich und Young & Rubicam Vienna. Nach einem mehrstufigen Evaluationsprozess von UPC Cablecom in Zusammenarbeit mit Cherrypicker haben sich diese als neue Agenturpartner für den Schweizer und den österreichischen Markt durchgesetzt.

Verantwortlich bei UPC Cablecom: Ivo Hoevel (Chief Marketing & Products
Officer Schweiz/Österreich), Marcus Kikisch (Director Marketing Comm. & Brand Mgmt.), Ysabel Ammann (Marketing Communication Manager). Verantwortlich bei Scholz & Friends Zürich: Christian Vosshagen, Roger Dobmann, Wim Lanz, Sabine Bremermann, Thomas Müller, Sonja Jegen, Thomas Ammann, Lukas Frei (Kreation und DTP),
 Petra Moser, Tobias Baumann, Martin Samsel (Beratung & Strategie). Verantwortlich bei Manifesto Films: Reto Salimbeni (Regie), Shannon Mildon (Producer), Charlotte Hottinger (Client-Services), Nick Wenger, Tabea Bühlmann (Edit), Jürg Dummermuth (3D), Andy Weimer (Post-Produktion Supervisor). Verantwortlich bei Michael Munique Fotografie: Michael Munique Bei OMD See: Mia Pütz (Managing Director), Claudia Pracherstorfer (Account Director).
 

From Uri with Love

Die Agentur Herger Imholz produzierte einen Tourismus-Imagefilm für den Kanton Uri. Dieser wird ab sofort an der Expo Milano zu sehen sein.

Unter dem Titel «From Uri with Love» werden Landschaftsansichten des Kantons Uri in einer charmanten Geschichte verpackt. Der zwei Minuten lange Tourismus-Imagefilm wird an der Expo in Mailand als Kommunikationsmittel eingesetzt. Dies, um mehr Touristen in den Kanton Uri zu locken. Er wird in der Ausstellung der Gotthard-Kantone zu sehen sein. Die Hauptrolle spielt Madlen Arnold, Käserin und Schauspielerin aus Altdorf. Zu einem Gastauftritt kommt auch die Urner Skilegende Bernhard Russi als Golfer. Und selbstverständlich dürfen auch Wilhelm Tell und sein Sohn Walter nicht fehlen.

Die Urner Tourismusorganisationen werden den Imagefilm auch nach dem Ende der Weltausstellung in Mailand zu Werbezwecken einsetzen. «Er soll keine Eintagsfliege sein, sondern eine Mehrtagsfliege», so Sämi Imholz, Inhaber und Projektleiter von Herger Imholz.
 

Die Pressebilder können unter https://dl.dropboxusercontent.com/u/4480404/Pressebilder-From-Uri-With-Love.zip heruntergeladen werden.
 

 

get_footer();