Volksinitiative gegen TV-Gebühren scheitert

Die Volksinitiative «Radio und Fernsehen - ohne Billag» ist nicht zustande gekommen. Das Initiativkomitee konnte nicht genügend Unterschriften für das Begehren sammeln, das eine Eigenfinanzierung von Radio und Fernsehen forderte.

Gemäss den Angaben auf ihrer Website brachten die Initianten in der am Dienstag abgelaufenen Sammelfrist nur rund 9500 Unterschriften zusammen. Die Unterschriftensammlung mittels Crowdfunding habe zu wenige Stimmberechtigte mobilisiert, hiess es auf der Internetseite der Organisation «Solidarische Schweiz» (SOS), die hinter der Initiative steht. Über das Scheitern des Begehrens hatten die Zeitungen Blick und Le Temps berichtet. Es ist dies bereits der zweite erfolglose Anlauf von SOS: Schon 2011 hatte die Organisation eine Initiative zur Abschaffung der Radio- und TV-Gebühren lanciert, die Unterschriftensammlung aber vorzeitig abgebrochen.

Zweite Initiative hängig

Für eine weitere Volksinitiative zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren läuft die Sammelfrist noch bis Mitte Dezember. Das Begehren will Subventionen für Radio- und Fernsehstationen verbieten. Empfangsgebühren sollen nicht mehr erhoben werden dürfen.
Derzeit habe man rund 63'000 Unterschriften beisammen, sagte der Co-Präsident des Initiativkomitees, Olivier Kessler, am Mittwoch auf Anfrage. Es werde schwierig, in den verbleibenden sieben Monaten die benötigten 100'000 Unterschriften zu sammeln, zumal man nicht auf die Unterstützung einer grossen Organisation zählen könne. Unterstützt wird die Initiative «Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren (Abschaffung der Billag-Gebühren)» von der Jungen SVP und den Jungfreisinnigen.

Das Schweizer Stimmvolk kann sich aber bereits am 14. Juni zu den Radio- und Fernsehgebühren äussern. Dann kommt die Revision des Radio- und Fernsehgesetzes, die ein geräteunabhängiges Abgabesystem vorsieht, zur Abstimmung. Für die Privathaushalte würde die Gebühr mit dem Systemwechsel von heute 462 Franken auf rund 400 Franken pro Jahr sinken. (SDA)

Teaserbild: Solidarische.ch
 

Havas baut Leitung der Kreation aus

Die beiden Havas-Kreativagenturen in Zürich und Genf bauen die Führung der Kreation aus. Neu und per sofort verstärkt Folker Wrage als Chief Creative Officer die Agentur.

Gemeinsam mit den bestehenden Creative Directors Michael Kathe (CD Zürich), Merlin Zuni (CD Digital) und Gabriel Mauron (CD Genf) erhält die Kreation mit ihm zusätzliche kreative Erfahrung und eine ausgewiesene Führungspersönlichkeit. Agenturchef Frank Bodin freut sich sehr über den Neuzugang: «Wir konnten mit Folker bereits erfolgreich als Freelancer zusammenarbeiten. «Creating Future» heisst unser Claim – ich bin überzeugt, dass Folker Drive und eine zusätzliche Dimension in die Agentur einbringt, von der unsere Auftraggeber nur profitieren können.»

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Folker Wrage studierte unter anderem Psychologie und absolvierte zahlreiche Lehrgänge an unterschiedlichen Universitäten, zuletzt das EMBA-Programm der Berlin School of Leadership, das er im Sommer 2013 erfolgreich abschloss. Er ist mit über 100 internationalen Awards ausgezeichnet, war Cannes-Jury-Mitglied 2007, ist Mitglied des ADC Deutschland und immer wieder gefragter Dozent. In der Freizeit kann man ihn als ganz passablen Tennisspieler antreffen oder auch mal als DJ.

 

Amanda Nikolic wird Station-Voice von «my105»

DDP: Erfolgreiche Schweizer Agenturen

Erfolgreicher Auftritt für Schweizer Agenturen beim Deutschen Dialogmarketing Preis (DDP): Vier Medaillen resultierten beim Deutschen Dialogmarketing Preis (DDP). Unser Deutschland-Korrespondent Peter Ehm war vor Ort.

Berlin/Zürich – Rosmarinschinken vom Saalower Kräuterschwein, gebratener Havelzander und zum Nachtisch lauwarmer Apfelstrudel: Am Menüangebot lag es sicher nicht, dass beim Deutschen Dialogmarketing Preis (DDP) keine so rechte Gala-Stimmung aufkommen wollte. Es holpert und stolpert im Dialogverbund. Bei der kleinen Schweizer Delegation allerdings knallten die Korken: Mit vier Medaillen war Suisse made in diesem Jahr in Berlin so erfolgreich, wie lange nicht. Für Havas Worldwide Zürich gab's Silber, für die Agentur am Flughafen und für Wirz Wietlisbach Dialog jeweils Bronze. Die Schweizer BMW-Kampagne von Serviceplan kassierte sogar Gold.

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Der DDP gehört seit über 30 Jahren im deutschsprachigen Raum zu den renommiertesten Auszeichnungen der Kommunikationsbranche. Im vergangenen Jahr gab's einen Preis-Relaunch: Ab sofort wurden die eingereichten Kampagnen sowohl von der Kreation, als auch von erzielten Effizienz bewertet (Werbewoche berichtete). «Wir wollen nicht nur schöne Bilder», so Patrick Trapp, der Präsident des Deutschen Dialogmarketing Verbandes, «sondern wir wollen auch wissen, was die Kampagnen konkret bewirkt haben.»

Hört sich gut an. Die Branche allerdings reagierte weniger euphorisch: Die Zahl der Einreichungen ging im Vergleich zu 2014 um fast 30 Prozent zurück. Jury-Chef Detlef Rump (rumpdialog) gab sich unerschrocken: «Ein Award muss Vorbild sein und ist mehr als nur Presse und Party.» Wenn die Grossen, wie Ogilvy, nicht mehr mitmachen, hätten kleinere und unbekanntere Agenturen mehr Chancen nach vorne zu kommen.

Aber auch international läuft es (noch) nicht rund: Der im vergangenen Jahr euphorisch angekündigte Schulterschluss der deutschen Dialogfunktionäre mit den Verbänden Österreichs und der Schweiz ist noch nicht umgesetzt. Präsident Trapp: «Es wäre wünschenswert gewesen, mit einem Knopfdruck alles zu erledigen. Aber es gibt technische Probleme. Wir werden weiter verhandeln.» Nachbarschaftliche Beziehungsprobleme in Zahlen: In diesem Jahr kam keine einzige DDP-Einreichung aus Österreich an den Start.

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Der Jury-Vorsitzende Detlef Rump vor den Schweizer Sieger-Kampagnen (Foto: Peter Ehm)

Die Schweizer dagegen waren in Berlin und konnten stolz die Heimreise antreten. Die Sieger:

• Gold kassierte BMW, Schweiz. Die Kampagne, Print gestützt, lief unter dem Titel «Boring News – die langweiligsten Nachrichten der Schweiz». Die Kampagne wurde in der Schweiz von Serviceplan Suisse entwickelt und realisiert.

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• Mit dem Kunden Avnet Ringleader holte sich Havas Worldwide Zürich DDP-Silber. Die Jury lobte: «Die NFC-Technologie in einem Ring zu verpacken und in eine stimmige Direktkampagne zu integrieren, hebt diese Arbeit hervor».

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• Bronze holte sich die Agentur am Flughafen (Altenrhein) mit dem Immobilienkunden T. Ruggiero & Söhne. Hier sprach die Jury von einem «Direct-Mail, bei dem die Botschaft spielerisch erlebbar gemacht wird» und lobte die «konsequente Reduktion, die Neugierde schafft».

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• Für die Schweizer Post und ihre Zürcher Agentur Wirz Wietlisbach Dialog gab's ebenfalls Bronze. Unter dem Titel «Briefwerbung ist spitze» verschickte die Agentur eine spezielle Bleistift-Box Die Jury: «Neben nützlichen Schreibgeräten enthält das Direct-Mail einen hervorragend umgesetzten Insight.» Die Arbeit im Bereich B2B hebe sich klar hervor.

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Beim diesjährigen DDP wurden in 22 Kategorien insgesamt acht Goldmedaillen sowie 18 Silber- und 28 Bronzeauszeichnungen vergeben. Agentur des Jahres wurde Serviceplan, vor Saint Elmo's und GKK (siehe Ranking). Der Preis in der Katgegorie «best in show» ging an Grabarz zweite Werbeagentur für ihre Ikea-Eröffnungskampagne Lübeck.

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Gold 4 Punkte, Silber 3 Punkte, Bronze 2 Punkte, Auszeichung 1 Punkt, Best in Show +2 Punkte)

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René Eugster (Agentur am Flughafen)

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Stefan Dätwyler (Wirz Wietlisbach Dialog)

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Peter Rehnke (Havas Wolrdwide); Fotos: DDP/Facebook
 

BCP: Tickets zu gewinnen

Best of Corporate Publishing, Europas grösster Kongress für CP und Content Marketing, findet am 18. Juni in München statt. Die Werbewoche verlost zwei Kombi-Tickets für Kongress und BCP-Award.

Der dreizehnte BCP-Kongress mit dem Titel «Inhalt zählt.» findet am 18. Juni 2015 in der Alten Kongresshalle in München statt. Im Anschluss werden die BCP-Awards verliehen. Das Kongressprogramm und alle weiteren Informationen zu Kongress und Preisverleihung finden Sie hier im PDF-Format. Die Anmeldung zu Kongress und Preisverleihung ist ab sofort nur online unter Bcp-award.com möglich.

Die Werbewoche verlost als Medienpartner zwei Kombi-Tickets für Kongress und Preisverleihung im Wert von je 850 Euro. Senden Sie bis Sonntag, 16. Mai 2015 um 22 Uhr ein Mail an [email protected] mit Angabe von Name und Anschrift, Firma, Funktion, sowie Telefonnummer. Die Daten werden wie immer nicht an Dritte weitergegeben.

Anreise und Unterkunft ist Sache der Teilnehmer. Hotel-Empfehlungen finden Sie auf Bcp-award.com.

Reto Peritz wird Redaktionsleiter Show beim SRF

Die Redaktion Show von Schweizer Radio und Fernsehen SRF erhält einen neuen Leiter: Reto Peritz tritt die Nachfolge von Tommy Sturzenegger am 1. Juli an.

Peritz wird Redaktionsleiter Show im Bereich Show & Events in der SRF-Abteilung Unterhaltung, wie SRF am Mittwoch mitteilte. Schon in den letzten Jahren habe er als Redaktor, Produzent und stellvertretender Redaktionsleiter verschiedene Unterhaltungssendungen betreut. Dazu gehören etwa «Happy Day», «Kampf der Orchester», «The Voice of Switzerland» und «Jeder Rappen zählt». Wie eine SRF-Sprecherin auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte, wechselt Sturzenegger im Laufe des Jahres zu B&B Endemol Schweiz und wird dessen Geschäftsführer. Er war seit 2001 für SRF tätig. (SDA)

Y7K erweitert Team

Die junge Zürcher Digitalagentur Y7K baut ihr Angebot weiter aus. Mit Sophie Grossmann als neuer Content Director soll das Potenzial des Zusammenspiels von hochwertigen Inhalten und digitalen Medien voll ausgeschöpft werden.

«Content wird immer mehr zum Thema, sei es auf Agenturseite oder bei unseren Kunden», erklärt Yves Sinka, Business Development bei Y7K. Um diesen neuen Bedürfnissen gerecht zu werden, baut Y7K eine eigene Content-Abteilung auf, welche konzipiert, produziert und vermarktet. «Für uns ist Content die Konzeption und Umsetzung von spannenden medialen Inhälten für sämtliche digitalen Kanäle», ergänzt Ruben Feurer, Art Director. Die Agentur profitiere dabei von einem weltweiten Netzwerk an Experten aus den Bereichen Writing, Fotografie, Film und Sound, Animation, 3D-Modelling und Illustration sowie Digital Art. Erste Erfahrungen im Bereich Content sammelte die Gruppe als Herausgeber des Kulturmagazins Quottom, der Digital Art Gallerie Neverland Space und verschiedenen Filmprojekten (Werbewoche.ch berichtete).

Fast zeitgleich mit der Einführung einer Content-Abteilung lanciert die Digitalagentur Y7K eine neue Website. Dabei begrüsst ein eigens für die Website kreierte Artwork von Adam Ferriss die User.

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Für den Aufbau und die Leitung von Y7K Content ist seit dem 1. April Sophie Grossmann verantwortlich. Sie konzipiert und leitet als Content Director Projekte im Bereich Content, PR und Marketing. Sophie war zuletzt Teil von VICE CEE, wo sie in der Konzeption und Umsetzung von Branded Content unter anderem für Adidas, Philips mitarbeitete. Zudem verantwortete sie die Pressearbeit des Unternehmens in der Schweiz. Weiter war sie bei VIU Eyewear in der PR und dem Marketing tätig.
 

SLK heisst drei Viertel der Beschwerden gut

Die Erste Kammer der Lauterkeitskommission (SLK) hat neun von 13 Beschwerden gutgeheissen und empfohlen, die beanstandete Werbung anzupassen oder einzustellen. Gleich vier Beanstandungen gab es im Fall einer Werbung für Naturkosmetik.

Der Beschwerdegegner sei ein gemäss eigenen Angaben von der Wirtschaft unabhängiger internationaler Informationsdienst für Konsumentinnen und Konsumenten und erachtete die SLK deshalb nicht als zuständig. Die SLK kam aber zu einem gegenteiligen Schluss. Zu eindeutig habe der Dienst auf seiner Website unter dem Titel «Chemiekeule statt Pflege: Was in unserer Kosmetik steckt» und in einer Infografik mit der Überschrift «Kosmetik: Diese Inhaltsstoffe machen dich krank» handelsübliche Kosmetikprodukte kritisiert, von deren Kauf abgeraten und im Gegenzug natürliche Produkte angepriesen. Gleichzeitig habe die Website als Werbeplattform für diese Naturprodukte gedient. Damit sei ein direkter Einfluss der Berichterstattung auf den Wettbewerb und damit die Zuständigkeit der SLK gegeben gewesen, heisst es in der Mitteilung der Kommission zur ersten Sitzung 2015.

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Screenshot Codecheck.info

Die SLK beanstandete in der Folge, dass der Eindruck erweckt worden sei, die kritisierten Kosmetika in der Schweiz könnten verbotene Inhaltsstoffe enthalten wie das Lösungsmittel 1.4 Dioxan. Dies sei irreführend und für den Hersteller der Kosmetika herabsetzend. Ebenso irreführend und herabsetzend sei gewesen, dass andere Inhaltsstoffe, die der Gesetzgeber bis zu einer gewissen Menge zulasse, pauschal als problematisch dargestellt worden seien. Als unlauter taxierte die SLK, dass der Informationsdienst auf angebliche wissenschaftliche Studien verwiesen habe, ohne diese näher zu spezifizieren oder auf gegenteilige Meinungen hinzuweisen. Ebenfalls gegen das Klarheitsgebot verstossen habe die Verwendung von Testergebnissen durch den Informationsdienst.

Mit fremden Federn geschmückt

Beanstandet wurde von der Kommission auch eine Konkurrenzbeschwerde gegen ein Bauunternehmen, das auf seiner Website mit Rohranlagen geworben habe, die von ihm nicht selbst verlegt worden waren.

Ebenfalls gutgeheissen worden sei die Beschwerde gegen einen Detailhändler, der in seiner Kommunikation ganz generell Weihnachtsbäume aus der Schweiz angepriesen hatte, obwohl diese nicht in allen seinen Filialen erhältlich gewesen seien.

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Weitere gutgeheissene Beschwerden betrafen unter anderem ein Gel, das schlanker machen soll, einen Magneten, der stärkere Erektionen versprochen habe, sowie eine Fitnesshose, die angeblich «sofort sichtbar schlanker» mache.

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Abgewiesen wurden dagegen zwei Beschwerden gegen Sexismus: Zum einen ein Plakat eines Matratzenherstellers mit dem Claim «Schlafen kann wie eine wunderbare Reise sein», zum anderen die Werbung einer spanischen Automarke, die ihr neues Modell mit dem Claim «A la recherche d'une espagnole bien roulée?» angepriesen habe. (SDA)
 

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Beschwerde abgewiesen: Riposa-Kampagne von Havas Worldwide Zürich

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Beschwerde abgewiesen: Seat-Kampagne (Bild: Tumblr/Sousentendu)

Telefonauskunft 1818 schliesst Callcenter in Biel

Die telefonische Auskunft 1818 stellt den Betrieb ihres Callcenters in Biel ein. Ein Sprecher bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht der NZZ.

Die Anrufe zu Auskunftsdiensten seien rückläufig, sagte der Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur AWP. Deshalb werde man die operative Geschäftstätigkeit intern verlagern. Konkret heisst dies: Anrufe aus der Schweiz werden künftig aus dem Ausland beantwortet. Deutschsprachige und englische Anrufe werden nach Österreich weitergeleitet, französische und italienische nach Marokko. Von der Schliessung in Biel sind laut dem Unternehmen bis zu 66 Mitarbeiter betroffen. 1818 Auskunft gehört wie ihre Schwestergesellschaften in Österreich, Frankreich, Irland und Grossbritannien zur kgb Gruppe. Das in New York ansässige Unternehmen bezeichnet sich laut NZZ als weltweit grösster Anbieter von telefonischen Auskunftsdiensten, die nicht von traditionellen Telekomkonzernen erbracht werden.

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In der Schweiz bietet Swisscom weiterhin einen telefonischen Auskunftsdienst unter der Nummer 1811 an. Die Konkurrenz 1818 wurde bekannt durch ihre Werbekampagne, die an die glorreichen 1970er-Jahre des Schweizer Skisports erinnert. Stars der Kampagne sind zwei Männer mit markantem Schnauz, die im 70er-Dress der Ski-Nati mit Startnummer 18 auftreten. (SDA)

Easyjet: 70 gute Gründe fürs grundlose Fernweh

70 Destinationen. 70 Chancen für Fernweh. 70 Gründe, den heimischen Herd mal erkalten zu lassen. Das ist Easyjet. Passend dazu hat Trio eine digitale Kampagne in 70 Episoden entworfen.

Jeder Spot soll die Reiselust der Binnenländler schüren, alle Traumziele sind zu erreichen mit Easyjet ab Genf oder Basel. Lust, den Bürostuhl gegen eine Sandbank zu tauschen? Destination Cagliari. Wollen Sie in Ihrem Keller nicht nur die Skiausrüstung übersommern? Easyjet fliegt nach Bordeaux. Und weil Sie am heimischen See keine Meeresfrüchte pflücken werden: Ab nach Asturien. Die Kampagne läuft bis zu den Sommerferien auf den Facebook-Seiten von Easyjet Genf und Basel. Sie soll die freundschaftlichen Bande zwischen der organgen Fluggesellschaft und ihren Fans stärken.

https://www.youtube.com/watch?v=ZRFz4sL9T2Q

Alle Spots zu Basel und Genf finden Sie auf Facebook.

Verantwortlich bei Easyjet Schweiz: Céline Saunier (Marketing Executive Northern Europe), Silvia Herrero (Marketing Manager Northern Europe). Verantwortlich bei Agence Trio: Alma Gudzevic (Beratung), Maël van der Woude (Art Director), Gaël Tran, Stefano Panzera, Jonas Cap et Julien Dewarrat (Illustration und Animation), Guillaume Roud, Yoann Cosson (Text). Verantwortlich bei OMD: Alexandra Christ.

 

Grund Nr. 8 für einen Flug ab Basel: Cagliari. Kulturelle und künstlerische Hauptstadt von Sardinien!Flüge sind verfügbar bis zum 24. Oktober.Reserviert Euch einen Flug nach Cagliari: http://bit.ly/1FTxV3A

Posted by easyJet Basel on Sonntag, 10. Mai 2015

Swiss Photo Award gekürt – Roland Tännler gewinnt Kategorie «Werbung»

Die Jury des Swiss Photo Award - EWZ Selection hat am Mittwoch in Zürich die Sieger in sieben Kategorien erkoren. Roland Tännler wurde als bester Werbefotograf ausgezeichnet.

Mit je 5000 Franken ausgezeichnet wurden Arbeiten in den Sparten Architektur, Editorial, Mode, Kunst, Free, Reportage und Werbung. Nominiert waren 21 Fotografen aus der ganzen Schweiz.

Der Swiss Photo Award ist mit dem Gesamtpreisgeld in der Höhe von 35'000 Franken einer der höchstdotierten Fotopreise der Schweiz. Seit 17 Jahren kürt er jährlich «die besten Arbeiten aufgrund ihres hohen handwerklichen und künstlerischen Niveaus», schrieben die Organisatoren in ihrem Communiqué. Die sieben ausgezeichneten Fotografen stammen aus der Deutsch- und Westschweiz. Es sind dies: Urs Biegler aus Zürich (Architektur), Christof Schürpf aus Luzern
(Editioral), Cyrill Matter aus Zürich (Mode), Laurence Rasti aus Onex (Kunst), Andrin Winteler aus Zürich (Free), Jean Revillard aus Les Acacias (Reportage) und Roland Tännler aus Zürich (Werbung). Alle Infos zu den Kategoriensiegern finden Sie unten. Die Ausstellung Swiss Photo Award im EWZ-Unterwerk Selnau ist vom 14. bis 31. Mai geöffnet. Zu sehen sind die Arbeiten aller nominierten Fotografen.

Werbefotografie / Fotopreis der Werbewoche

Veröffentlichte Arbeiten im Bereich der Werbung, wie zum Beispiel Kampagnen, Broschüren, Plakate, Geschäftsberichte, Onlinewerbung

Kategoriensieger: Roland Tännler, Zürich, mit «Zürich tanzt»

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Roland Tännler (Mitte) bei der Preisverleihung mit Veranstalter Romano Zerbini und Werbewoche-Chefredaktorin Anne-Friederike Heinrich (Foto: Thomas Stuckert, Werbewoche)

Kategorie: Werbung
Agentur: Studio Roth&Maerchy
Kunde: Verein Zürich tanzt / Präsidialabteilung der Stadt Zürich
Publikation: Plakate, Programmheft
Anderes: Online-Newsletter und Website
Bilder: 5

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Top 3: Gianni Pisano, Zürich; Michel Jaussi, Linn-Bözberg (Werbewoche.ch berichtete)

Shortlist: Fred Merz, Les Acacias; Geri Krischker, Zürich; Daniel Bolliger, Zürich;
Rita Palanikumar, Zürich; Nico Schaerer, Zürich; Stephan Schacher, New York

Jury: Oliver Burger, Verleger L'Officiel Schweiz und Partner/Inhaber Galerie Burger Stocker; Jörg H. Birker, Inhaber von Birker Creative Consulting

Architecture

Preisträger: Urs Bigler, Zürich
Zu den Fotos
weitere Top 3: Christian Flierl, Basel; Roman Weyeneth, Basel
Shortlist: Barbara Bühler, Vaduz; Markus Bühler-Rasom, Zürich; Lucia Frey & Bruno Kuster, Luzern; Andrea Helbling, Zürich; Damian Ineichen, Bonstetten

Editorial

Fotopreis der Sonntagszeitung
Preisträger: Christof Schürpf, Luzern
Zu den Fotos
weitere top 3: Christian Bobst, Zürich; François Schaer, Genève;
Shortlist: Markus Bühler-Rasom, Zürich; Lucian Hunziker, Basel; Mirjam Kluka, Zürich; Pascale Weber, Zürich

Fashion

Bolero Modefotopreis
Preisträger: Cyrill Matter, Zürich
Zu den Fotos
weitere top 3: Adrian Sonderegger & Jojakim Cortis, Zürich; Karine Welter & Oliver Rust, Zürich
Shortlist: Anoush Abrar, Epalinges; Mirjam Kluka, Zürich; Lauretta Suter, Weiningen; Lauretta Suter, Weiningen; Lauretta Suter, Weiningen

Fine Art

Fine Art Fotopreis des EWZ
Preisträger: Laurence Rasti, Onex
Zu den Fotos
weitere top 3: Julien Heimann, Tramelan; Markus Bertschi, Zürich
Shortlist: Mischa Christen, Luzern; Roger Frei, Zürich; Mathieu Gafsou, Lausanne; Brigitte Lustenberger, Bern; Andreas Mader, Winterthur; Cyril Porchet, Lausanne

Free

Fotopreis der Vereinigung Fotografischer GestalterInnen VFG
Preisträger: Andrin Winteler, Zürich
Zu den Fotos
weitere top 3: Samuel Rauber& Lukas Krenzer, Zürich; Salvatore Vitale, Cadro
Shortlist: Philipp Baer, Zürich; Peter Gartmann, Münchenstein; Eva Lauterlein, Vevey; Christian Reichenbach, Hausen am Albis; ThomasQuintero, Bern; Peter Wey, Baden

Reportage

Fotopreis des Tages-Anzeiger
Preisträger: Jean Revillard, Les Acacias
Zu den Fotos
weitere top 3: Beat Schweizer, Bern; Michaël Zumstein, Paris
Shortlist: Marcel Grubenmann, Küsnacht; Mario Heller, Muri; Tom Licht, Zürich; Micha Riechsteiner, Worb; Delphine Schacher, Begnins; Kristian Skeie, Le Mont sur Lausanne

 

Zu guter Letzt: Unverschämt effektiv

Um Marketing-Chefs von der Effektivität von JCDecaux’ Aussenwerbung zu überzeugen, ging eine belgische Agentur ziemlich dreiste, aber erfolgreiche Wege.

JCDecaux ist eines der weltweit grössten Unternehmen für Aussenwerbung. Eines der Kernkonzepte: Das französische Unternehmen errichtet und unterhält für Städte oder Verkehrsunternehmen Wartehäuschen, selbstreinigende Toilettenhäuschen oder Altglascontainer und erhält im Gegenzug die Einnahmen der dort angebrachten Werbeflächen.

In Belgien veranstaltet JCDecaux jedes Jahr Präsentationen, in denen aufgezeigt wird, wie wichtig und effizient Aussenwerbung auch heute noch ist und in Zukunft sein wird. Das Problem: Belgiens führende Marketing-Chefs sind dummerweise immer gerade verplant und haben leider nie Zeit, den Treffen beizuwohnen.

BBDO Belgien ging einen ziemlich frechen, aber doch äusserst kreativen Weg, um die Marketing-Herren und -Damen wachzurütteln. Ohne um Erlaubnis zu fragen druckte die Agentur von jedem Marketing-Leader ein einziges Plakat für einen einzigen Plakataushang, versehen mit Name, Funktion und einer JCDecaux-E-Mail-Adresse. Wenig überraschend, dass die gezeigten Personen durch die vielen Reaktionen, die sich bei Ihnen nach dem Grund des Aushangs erkundigten, bald auf die Aktion aufmerksam wurden und sich – teils verärgert – erkundigten, was es mit den Plakaten auf sich hat.

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Die Chefs wurden über den Hintergrund aufgeklärt: Seht nur, wie effektiv bereits ein einziges Plakat wirkt – stellt euch einmal vor, was eine grossräumige Plakat-Kampagne auslöst. Apropos effektiv: Das war auch die Kampagne. Restlos alle der gezeigten Marketer meldeten sich nach dem Aufklärungs-Mail für eine JCDecaux-Präsentation an. (hae)
 

https://www.youtube.com/watch?v=pzXCsB_4tPk

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