Cannes Lions wählt Lor Gold als Jury-Präsident

Lor Gold wird der erste Jury-Präsident der neuen Sales-Promotion-Kategorie.

Lor Gold wird der erste Jury-Präsident der
neuen Sales-Promotion-Kategorie, welche 2006 beim internationalen
Cannes Lions Festival eingeführt wird. Der Kreativdirektor der Agentur
Draft in Chicago ist seit 30 Jahren im Creative Marketing tätig. Wie es
in einer Mitteilung heisst, verfügt er über den richtigen Riecher, wenn
es darum geht, Kundenbewusstsein aufzubauen und Marken-Loyalität zu
fördern.

10 Jahre «Trend Magazin»

Diesen Freitag erscheint das «Trend Magazin» aus Anlass seines zehnjährigen Jubiläums in einem Rekordumfang von 116 Seiten.

(pr) Diesen Freitag erscheint das «Trend
Magazin» aus Anlass seines zehnjährigen Jubiläums in einem Rekordumfang
von 116 Seiten. Die Ausgabe enthält eine 16-seitige Beilage, welche auf
die Trends der letzten zehn Jahre und die Erfolgsgeschichte des «Trend
Magazins» zurückblickt.
Boutique-Inhaber Salvatore Nonnis und Drucker José Samanes riefen das
«Trend Magazin» 1995 als schwarzweisses A5-Szeneheft mit einer
Startauflage von 700 Exemplaren ins Leben. Ab 1998 wuchs das einstige
Ostschweizer Szeneheft unter der redaktionellen Leitung von Ferris A.
Bühler und Markus Tofalo zur heutigen Musik-, Mode- und
Lifestylezeitschrift der Deutschschweiz. Das monatlich erscheinende
«Trend Magazin» hat gemäss WEMF eine Leserschaft von 54’000 Personen.
Der runde Geburtstag wird diesen Samstagabend im St. Galler Elephant
Club mit vielen prominenten Gäste gefeiert.

Ringier lanciert Romandie Max

Das neue Anzeigenkombi von drei Zeitschriften positioniert sich als Alternative zu Le Matin Dimanche.

Am 8. Dezember startet der Medienkonzern
Ringier mit dem Inseraten-Kombi Romandie Max in der welschen Schweiz.
Der Anzeigepool von L’Illustré, L’Hebdo und TV8 soll laut
Medienmitteilung kostensparender und leistungsfähiger sein als das
Konkurrenzprodukt Matin dimanche von Edipresse. In Zusammenarbeit mit
der Lausanner Agentur Tasmanie lanciert Ringier das Kombi-Angebot durch
Werbung in der Fachpresse sowie durch eine E-Mail- und
Briefkastenaktion.

Rolf-Peter Zehnder übergibt Zeitungsverlag

Der Verleger regelt seine Nachfolge und übergibt per 1.1.2006 zwanzig seiner Gratistitel an die Firma seines Sohnes.

Der Verleger Rolf-Peter Zehnder regelt seine Nachfolge
und übergibt per 1.1.2006 zwanzig seiner Zeitungstitel an die Firma
Zehnder Print, welche seit sechs Jahren seinem Sohn Andreas gehört.
Teilweise erfolgt dies durch Übernahme der Aktiengesellschaften,
teilweise durch die Abtretung zahlreicher Verlagstitel. Die Zuger Woche
und die sich noch in der Probezeit befindende Basler Stadt-Zytig
bleiben weiterhin im Besitz von Rolf-Peter Zehnder. Das
Familienunternehmen verlegte 1964 mit dem Thurgauer-Wochen-Anzeiger die
erste Gratiszeitung der Schweiz. Heute umfasst die Gruppe 24
Zeitungstitel und beschäftigt 401 Mitarbeiter.

E-Mail und Webseiten prägen den Medien-Alltag

Eine repräsentative Befragung von Deutschschweizer Medienschaffenden untermauert die zentrale Rolle des Internet für die journalistische Arbeit.

(pr) Eine repräsentative Befragung von Deutschschweizer Medienschaffenden
untermauert die zentrale Rolle des Internet für die journalistische
Arbeit. Die «IAM/Bernet-Studie Journalisten im Internet 2005»
verzeichnet eine weitere Zunahme der Wichtigkeit von Web-Informationsquellen und E-Mail. Knapp 92 Prozent der Befragten nutzen
Web-Seiten täglich, E-Mail ersetzt immer stärker telefonische und
persönliche Kontakte. Neue Anwendungen wie Blogs finden kaum Beachtung.
Dieses Forschungsprojekt entstand in der Zusammenarbeit des Instituts
für Angewandte Medienwissenschaft IAM der Zürcher Hochschule
Winterthur mit Marcel Bernet Public Relations. Befragt wurden wie
bereits vor drei Jahren die aktiven Deutschschweizer Mitglieder des
Journalistenverbandes impressum. Aus den 3006 versandten Fragebogen
ergab sich eine repräsentative Stichprobe von 617 Antwortenden.

Nutzung nimmt weiter zu – Gatekeeper Google
Vor drei Jahren nutzten noch weniger als 80 Prozent der befragten
Journalistinnen und Journalisten Internet-Seiten täglich, heute sind
es 91.6 Prozent. Das Zeitbudget für diese Besuche liegt heute
mehrheitlich zwischen einer und drei Stunden täglich. Die fünf
wichtigsten Inhalte sind Suchmaschinen, Verwaltungs-Seiten,
Unternehmens-Seiten, Newsportale und Newsletter. Der Schlüssel zu diesen Inhalten heisst Google – 97 Prozent der
Befragten gaben an, dieses Portal zu nutzen. IAM-Projektleiter Guido
Keel sieht darin eine gefährliche Entwicklung: «Wer Google als einzigen Wegweiser einsetzt, erhält immer nur einen beschränkten
Zugang zu einem Thema. Medienschaffende sollten sich bewusst sein,
dass so aus einer Suchmaschine schnell eine Selektionsmaschine wird,
bei der unklar ist, nach welchen Kriterien die Auswahl erfolgt.»

E-Mail ist am wichtigsten
E-Mail hat sich im journalistischen Alltag als Kommunikationsmittel
weiter vorgedrängt. Dieser elektronische Kanal gewinnt stark an
Bedeutung, er bleibt aber auf dem dritten Wichtigkeits-Platz – dicht
hinter persönlichem Gespräch und dem Telefon. Schon auf dem zweiten
Rang liegt E-Mail hingegen beim Kontakt mit nicht persönlich
bekannten Informationsquellen.

Communiqués bitte elektronisch
Wie möchten Medienschaffende Informationen erhalten?
Medienmitteilungen und Einladungen wünscht sich eine klare Mehrheit
per E-Mail. Einzig bei Pressemappen steht die klassische Briefpost
noch auf dem ersten Rang. Trotzdem empfiehlt Marcel Bernet eine
individuelle Abstimmung: «Die Studie zeigt, dass PR-Verantwortliche
medienspezifische Inhalte auch auf elektronischen Kanälen anbieten
müssen. Entscheidend bleiben die individuellen Wünsche von
Journalistinnen und Journalisten.»

Internet auf dem Vormarsch – Blogs unbedeutend
Das Internet wird immer wichtiger – wo steht es im Vergleich mit
herkömmlichen Quellen? Die zunehmende Relevanz des Internets
verdeutlicht die Frage nach der Wichtigkeit von Informationsquellen.
Das persönliche Gespräch liegt an erster Stelle, gefolgt von
Tageszeitungen und Internet. Noch vor drei Jahren lag das Internet an
fünfter Stelle, mittlerweile hat es die eigene Ablage und die
Wochenzeitungen als Recherche-Quelle abgelöst. Praktisch gar nicht
genutzt werden neue Instrumente wie Blogs (Weblogs, online-Tagebücher),
Podcasts (online-Audio-Tagebücher) und RSS (online-Newsticker). Hier
ist das Angebot in der Schweiz noch sehr dünn. Die
nächsten Jahre werden zeigen, welche Anwendungen sich auch in der
journalistischen Arbeit etablieren. Ganz allgemein bewerten
Journalistinnen und Journalisten das Internet
als Erleichterung ihrer Arbeit und als Instrument, das ihre Arbeit in
Zukunft noch stärker prägen wird.

Praxistipps für Medien und PR-VerantwortlicheDie
Studie soll einen praktischen, wissenschaftlich fundierten
Beitrag für die Arbeit von Medienschaffenden und PR-Verantwortlichen
bieten. Deshalb enthält sie neben allen Detail-Analysen auch
praktische Schlussfolgerungen für die PR-Arbeit und Anstösse für die
Medienpraxis. Sie ist kostenfrei verfügbar über
www.iam.zhwin.ch/forschung und www.bernet.ch/index.php?studiemedien.
Die Erkenntnisse
sind frei zitierbar mit der Quellenangabe «IAM/Bernet-Studie
Journalisten im Internet 2005».

Schwer abschüttelbare Radio-Images

Capital FM wird als Neustart lanciert, da Radio Extra Bern an einem festgefahrenen Image gekränkelt habe, sagen die Macher.

Capital FM wird Radio Extra Bern ablösen
(vgl. Newsmail vom 7.12.05). Die Zeit sei reif für einen neuen Sender,
da in der Hauptstadtregion überdurchschnittlich viele Hörer und
Hörerinnen stets von einem Sender zum nächsten wechseln würden, glauben
die Verantwortlichen. In einer eigens in Auftrag gegeben Studie wurden
die Gründe dafür gesucht. «Wir wissen ziemlich genau, was wir den
heimatlosen Radionutzern bieten müssen, um sie an uns zu binden»,
betont Marc Friedli, der Leiter audiovisuelle Medien der Espace Media
Groupe, gegenüber der Werbewoche. «Dazu gehört alles, was ein Radio
ausmacht – ein Zusammenspiel von vielen verschiedenen Faktoren.»
Radio Extra Bern konnte den suchenden Radiohörern anscheinend nicht
bieten, was sie vermissten; die Quoten lagen in den letzten Jahren
unter jenen des Konkurrenten BE 1. Woran lag es? Friedli und sein Team
hätten festgestellt, dass die Radiostation imagemässig festgefahren
war. Eine Änderung in der Öffentlichkeit wahrnehmbar zu machen, sei
schwierig. «Extra Bern haftet, aus meiner Sicht nicht zu Recht, ein
verstaubtes und konservatives Image an», sagt Friedli. «Manche taten
uns als Schlagersender ab, obwohl wir tatsächlich seit Jahren keinen
einzigen Schlager gespielt haben.» Man wollte deshalb keinen
kosmetischen Relaunch, sondern einen kompletten Neuanfang. Dass dafür
auch ein neuer Name her müsse, sei früh festgestanden. Und obwohl der
neue Sender auf den alten Frequenzen, aus den alten Räumlichkeiten und
dem alten Mutterhaus (Espace Media) kommt, ist Friedli sicher, dass für
die Nutzer tatsächlich ein ungekanntes Hörerlebnis entstehen werde.
Der grösste Teil der alten Extra-Bern-Crew kommt zwar auch mit ins Boot
des neuen Radios, mit den frischen Leuten im Team und geänderten
Rollenverteilungen werde aber auch in der Moderation ein neuer Eindruck
entstehen, glaubt Friedli. Was allerdings Capital FM spezifisch
auszeichnet, die Details des neuen Konzeptes, wollen die Macher erst
kurz vor Sendestart am 23. Januar 2006 bekannt geben. Die neue Station
will in erster Linie nicht dem zweiten Berner Sender, BE 1, sondern DRS
3 Hörer abspenstig machen: «DRS 3 ist der grössere Player, da gibt es
einfach volumenmässig mehr zu holen.» Das Potenzial für einen neuen
Marktteilnehmer liege aber irgendwo zwischen dem jetzigen Extra Bern,
BE 1, DRS 3 und – am Rande – auch DRS 1.
Carole Scheidegger

NZZ fordert die Alphatiere heraus

Rubriken Die NZZ schafft den Bund NZZexecutive, der ausschliesslich am Wochenende erscheint.

Rubriken Die NZZ bündelt ihre Stellenanzeigen: Sie schafft den Bund NZZexecutive, der ausschliesslich am Wochenende erscheint.Bisher publizierte die NZZ Stellenanzeigen
sowohl in ihrer Mittwochs- als auch in ihrer Samstagsausgabe. «In den
letzten Jahren wurden die Stelleninserate aber immer häufiger am
Wochenende gebucht», sagt NZZ-Marketingleiter Christoph Bauer. Für den
Trend zum Wochenende sieht er drei Gründe: Zum einen die höhere
Beachtung, weil die Leser mehr Zeit haben. Zweitens haben sich die
Konkurrenten Tages-Anzeiger und SonntagsZeitung mit dem gemeinsamen
Stellenanzeiger Alpha längst auf das Wochenende eingeschossen. Und
schliesslich trug auch die Lancierung der NZZ am Sonntag zur
Konzentration am Wochenende bei. Die Folge: Die NZZ-Mittwochsausgabe
kam in diesem Jahr zusammengezählt auf bloss etwa 20 Stellenseiten –
und dies ausschliesslich dank dem Kombi mit der HandelsZeitung. «Das
ist kein Marktplatz mehr und zu wenig, um das Produkt noch separat zu
pushen», sagt Bauer.
Ab dem 7./8. Januar 2006 ist deshalb eine Angebotsbereinigung sowie
eine Bündelung angesagt. Nach dem Vorbild anderer Zeitungen schafft die
NZZ nun unter dem Titel NZZexecutive einen eigentlichen Stellenbund,
der künftig sowohl der samstäglichen NZZ als auch der NZZ am Sonntag
beigelegt wird. «Der Stellenmarkt bekommt ein neues Zugpferd», heisst
es dazu in einem Verlagsbrief an Agenturen und Kunden. Und weiter:
«NZZexecutive wird von einem innovativen Redaktionskonzept begleitet,
das die Aufmerksamkeit unserer über 638000 Leserinnen und Leser
garantiert.» Das bedeutet aber auch, dass künftig keine Monobuchungen
mehr möglich sind. Entsprechend entfällt das bisherige Kombi Executive
Weekend (NZZ und NZZ am Sonntag). Und mittwochs erscheinen ebenfalls
keine Stellenanzeigen mehr.
Zur Einführung kostet ein Schwarzweissinserat im NZZexecutive während
der ersten fünf Monate gleich viel wie dieses Jahr in der NZZ allein.
Ab 1. Juni bezahlt man dann 20 Prozent mehr. Dank der Einführung von
Fixformaten und einem integrierten Farbmillimeterpreis werden zudem die
Farbanzeigentarife um bis zu 50 Prozent gesenkt. «NZZ und Tamedia im
Fight um Stellenkunden», titelt dazu treffend der kleine
Anzeigenvermittler AdX in seinem Newsletter. Christoph Bauer doppelt
nach: «NZZexecutive wird im Kaderbereich weniger Streuverlust haben als
Alpha.» Dem Vernehmen nach wird die NZZ zudem im Frühjahr 2006 auch
eine Stellen-Website – analog zur Immobilien-Seite NZZdomizil –
aufschalten.
Welche Auswirkungen hat der Wegfall der Stellenanzeigen in der
NZZ-Mittwochsausgabe aber auf die mittwochs erscheinende
HandelsZeitung? «Die HandelsZeitung lässt sich neu mit NZZexecutive
kombinieren – dies unter dem Titel NZZexecutivePlus», sagt René
Grolimund, Anzeigenleiter bei der HandelsZeitung. Die Neuerungen bei
der NZZ sieht er positiv. «Von der Konzentration des
NZZ-Kaderstellenmarktes auf das Wochenende versprechen wir uns eine
Stärkung des gesamten Kombis», sagt er.

Markus Knöpfli

Merkel kämpft gegen Verbot von Tabakwerbung

Die deutsche Kanzlerin verteidigte in Luxemburg eine Klage, die noch von Schröder stammt.

Angela Merkel hat vor dem Europäischen
Gerichtshof eine Klage gegen das generelle Verbot von Tabakwerbung
verteidigt, die noch von Gerhard Schröder eingereicht wurde. Das Verbot
wurde vor zwei Jahren von den EU-Staaten beschlossen. Die neue deutsche
Koalition vertritt wie die vorhergehende Regierung die Meinung, dass
Tabakwerbung keinen Einfluss auf die Gesundheit habe, wie die Berliner
Zeitung berichtet. Offiziell richtet sich die Berliner Klage gegen die
Zuständigkeit der EU. Für vorbeugenden Gesundheitsschutz seien die
nationalen Regierungen und nicht die EU zuständig. Mit dieser
Begründung hatte die deutsche Regierung vor fünf Jahren schon einmal
ein europäisches Verbot für Zigarettenwerbung zu Fall gebracht. Der
Europäische Gerichtshof gab Deutschland Recht, schränkte aber ein, dass
Brüssel Regeln aufstellen dürfe, wenn nationale Werbeverbote den
Binnenmarkt stören würden. Auf diesen Satz stützt sich der neuerliche
Versuch der EU, Raucherwerbung zu untersagen. Deutsche Zeitschriften
mit Zigarettenwerbung dürften zum Beispiel im restriktiven Schweden
nicht verkauft werden, argumentiert die EU-Kommission. Die deutsche
Regierung hält dagegen, dass gerade Medien stark national orientiert
und fast ausschliesslich «ohne grenzüberschreitende Wirkung» seien, wie
die Berliner Zeitung weiter meldet. Das Urteil des Europäischen
Gerichtshofs wird im Sommer 2006 erwartet.

Wintereinbruch in Wallisellen

Sporthandel Voll wie die Regale und das Lager ist auch die Werbetrommel von Sportplausch Wider.

Sporthandel Voll wie die Regale und das
Lager ist auch die Werbetrommel von Sportplausch Wider. Und die rührt
wie gewohnt Publicis auf verschiedene Art: Zum einen mit zwei Motiven
für das Skisortiment – super-gleitfähige Racingskis sowie
Boards für Freaks, die zweispurig fahren möchten. Zum anderen gibt es
für die Freunde des rasanten Sports das erste Tuning-Kit für Bretter
und Bikes – ein Powerbooster von Mutter Natur: die guten alten Pommes
Chips. Und zu guter Letzt werden die Kunden mit einem Weihnachtspräsent
beglückt: Lourdes-Wasser für Weihnachtsferien ohne Knochen- und
sonstige Brüche.

Fussball-Profi bei Radio Basel 1

Dominique Herr ist neuer Fussball-Experte des Lokalsenders.

Dominique Herr ist neuer Fussball-Experte
bei Radio Basel 1. Der Ex-Profi-Fussballer wird in unregelmässigen
Abständen Ereignisse aus der nationalen sowie internationalen
Fussballwelt kommentieren. Herr bestritt in seiner Karriere über 300
NLA-Meisterschaftsspiele für den FC Basel, Lausanne und Sion. Darüber
hinaus trug er 53-mal das Trikot der Schweizer Nationalmannschaft.
Ausserdem war er bei der WM in den USA 1994 Stammspieler in der
Innenverteidigung. Zum ersten Mal wird er am Freitag, 9. Dezember, auf
Radio Basel 1 zu hören sein. In der Morgenshow sowie in der
Sportberichterstattung wird er zur Auslosung der Schweizer WM-Gruppe
Stellung nehmen.

JvM/Limmat gewinnt einen Global Award

Zum 12. Mal haben die New York Festivals die Global Awards für Gesundheitskommunikation verliehen.

Zum 12. Mal haben die New York Festivals
die Global Awards für Gesundheitskommunikation verliehen. Einer der
insgesamt 19 Awards geht an Jung von Matt/Limmat in Zürich für das
Anzeigensujet «Spritze» im Auftrag der Mentor-Stiftung, die in der
Drogenprävention bei Jugendlichen tätig ist. Ausserdem erreichte die
Agentur zwei Shortlistplätze mit den Anzeigen «Ausserirdische» und
«Joint» für das Elternmagazin Fritz und Fränzi. Jung von Matt ist der
einzige helvetische Preisträger an den Global Awards 2005. Laut der
deutschen Geschäftsstelle der New York Festivals sind lediglich sieben
Arbeiten aus der Schweiz eingereicht worden.

Gewinnshows auf Viva, Star TV und Sat1 waren illegal

Telefon-Gewinnspiele im Fernsehen sind illegal, wenn neben dem teuren Anruf nicht auch eine kostenlose Teilnahme für alle Zuschauer möglich ist.

Die Telefon-Gewinnshows, die Viva, Star TV und
Sat1 ausstrahlen, sind illegal, wenn
neben dem teuren Anruf nicht auch eine kostenlose Teilnahme für alle
Zuschauer möglich ist, urteilt die die Eidgenössische Rekurskommission
für Infrastruktur und Umwelt. Die
Teilnahme per Postkarte, welche die Sender bisher als Alternative
anboten, hält sie laut einem Bericht von 20 Minuten nicht für
gleichwertig. Die Gewinnspiele seien somit eine verbotene
lotterieähnliche Veranstaltung. Die
Produktionsfirma Voice Publishing mit Sitz in Rümlang wehrt sich gegen
diesen Entscheid. «Wir gehen mit ziemlicher Sicherheit vor
Bundesgericht», erklärte ihr Anwalt Werner Bodenmann gegenüber der
Gratiszeitung. Telefon-Spiele beschäftigen die Justiz seit einiger
Zeit. Bereits im Februar hatte das Bakom die 0901-Nummern solcher
Spielshows gesperrt. Doch seit einiger Zeit werden sie wieder
allabendlich ausgestrahlt. Seit Oktober können die Zuschauer neu auch
im Internet und via WAP mitspielen. Hansjost Zemp vom Zürcher
Statthalteramt glaubt jedoch, dass die Spielsendungen auch mit dieser
Option illegal bleiben. Es gebe immer noch Haushalte ohne Internet.
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