Print-Media-Planer ab dem 15. Dezember verfügbar

Die Publicitas legt ihr Nachschlagwerk für die Werbeplanung mit aktualisierten Daten neu auf.

Die Publicitas legt ihr Nachschlagwerk für
die Werbeplanung mit aktualisierten Daten neu auf. Der
Print-Media-Planer erscheint dieses Jahr bereits zum 30. Mal und soll
ein kompaktes Wissen über den Schweizer Werbemarkt bieten. So werden
Basisinformationen über die Schweizer Bevölkerung, die
Medien-Gattungen, Informationen zur Internet-Nutzung sowie wichtige
Fachbegriffe aus der Werbewelt dargestellt. Im Zentrum der Publikation
steht der Schweizer Pressemarkt. Auch dieses Jahr sind sämtliche Titel,
die in der Mach Basic 2005 erhalten sind, aufgeführt. Der
Print-Media-Planer erscheint in einer Auflage von 10’200 Stück und ist
in deutscher und französischer Sprache erhältlich. Er kann gegen eine
Schutzgebühr von 30 Franken bei jeder Publicitas-Filiale oder direkt
bei Frau Pia Lüdi, Publicitas AG, Tel. 021 317 76 66, Fax 021 317 78
99, E-Mail bezogen werden.

Brutale Tierschutz-Spots dürfen nicht aufs eBoard

Die Affichage-Tochter eAd hat zwei Spots abgelehnt, die der Schweizer Tierschutz auf den grossen LED-Wänden in den Bahnhöfen von Basel, Bern und Zürich zeigen wollte.

Die Affichage-Tochter eAd hat zwei von
drei Spots abgelehnt, die der Schweizer Tierschutz auf den grossen
LED-Wänden (eBoards) in den Bahnhöfen von Basel, Bern und Zürich zeigen
wollte. Die Spots könnten dem Publikum ohne Vorwarnung nicht zugemutet
werden, sagte eAd-Geschäftsführer Ueli Ritschard gegenüber der
Nachrichtenagentur SDA. Einer der abgelehnten Spots zeigt einen
Marderhund, der zu Boden geschleudert wird, der andere einen
enthäuteten, aber noch lebenden Marderhund. Akzeptiert hat eAd einen
Spot, in dem ein Fuchs mit einer Metallschlinge aus dem Käfig gezerrt
wird. Die Szenen stammen gemäss SDA aus einem Dokumentarfilm über die
Pelzproduktion in China. Ausschnitte daraus waren diesen Frühling in
der Sendung «Kassensturz» von SF DRS gezeigt worden. Der STS will
damit auf die Produktionsbedingungen von Textilien mit Echtpelzbordüren
in China aufmerksam machen.

Tele Südostschweiz stösst wieder zum TNC

Das Tele News Combi startet verstärkt ins neue Jahr.

Das Tele News Combi (TNC) startet
verstärkt ins neue Jahr. Ab Januar 2006 tritt Tele Südostschweiz als
achter Regionalsender der Werbekombination bei, wie der Vermarkter
Radiotele mitteilte. Laut Marco Josi, Product Manager bei Radiotele,
fiel der Entscheid zu kurzfristig, um die Erweiterung der Abdeckung bei
der Tarifgestaltung für das 1. Halbjahr 2006 zu berücksichtigen. Auf
eine nachträgliche Änderung wurde verzichtet, da bereits Reservationen
in Millionenhöhe vorlagen. Tele Südostschweiz war bereits einmal
Mitglied im TNC, verliess das Kombi aber im 2002. «Das TNC hat in den
letzten Jahren grosse Erfolge gehabt», begründet CEO Silvio Lebrument
die Rückkehr seines Senders. Jetzt sei der richtige Zeitpunkt für eine
private nationale Werbeplattform analog zum SRG-Fernsehen. Eine
Bedingung der Teilnahme am Kombi sind verlässliche Verbreitungsdaten.
«Wir machen ab nächstem Jahr wieder voll bei Telecontrol mit», erklärt
Lebrument dazu. Dank Entwicklungen wie der Ausdehnung von Tele
Südostschweiz ins Glarus und der Einführung von DVB-T in Graubünden
seien die Zahlen heute einfacher zu erheben.

Branchenlösung für Rubrikenanzeigen kommt nicht zustande

Wegen mangelnder Investitionszusagen der Verlagshäuser ist das Projekt Class beerdigt worden.

Die Idee einer breiten
verlagsübergreifenden Plattform für On- und Offline-Rubrikenanzeigen
ist gescheitert. Das Projekt namens Class sei vom Leitungsausschuss
offiziell als beendigt erklärt worden, heisst es in einer Mitteilung.
Die Publicitas hatte Class (Classified Services Unit) Ende 2004
gemeinsam mit einer Gruppe von Verlagshäusern ins Leben gerufen. Die
Branchenlösung sollte insbesondere die nötige Infrastruktur entwickeln,
um den angeschlossenen Unternehmen eine möglichst effiziente
Verarbeitung von Rubrikeninseraten in Print und Online zu ermöglichen.
Anfang Mai wurden in einer offenen Ausschreibung interessierte
Unternehmen eingeladen, sich an der Gründung der Betreibergesellschaft
Class Service AG“ zu beteiligen. Die Finanzierung sei aber im
gewünschten Ausmass nicht zustande gekommen, heisst es. Zwar liege die
Anzahl der interessierten und investitionsbereiten Unternehmen über den
Erwartungen, doch die zugesagten finanziellen Beiträge reichen nicht
aus, um Class in der geplanten Form zu realisieren. Nach Informationen
der Werbewoche betrug der Finanzierungsbedarf insgesamt 13 Millionen
Franken. Davon sollten 2,5 Millionen als Aktienkapital, der Rest als
Aktionärsdarlehen eingebracht werden.
Die Initianten von Class prüfen nun, wie eine Kooperation im
Rubrikenmarkt in anderer Form ausgestaltet werden könnte. Die
Publicitas wird die bereits entwickelte Basistechnologie im Rahmen
ihrer Unternehmenseinheit Publiconnect  den Verlegern individuell
anbieten.

Neuer CEO beim Rechtevermarkter Team

Thomas Klooz ersetzt Richard Worth an der Spitze des Unternehmens.

Per Ende Jahr tritt Richard Worth als CEO des Luzerner TV-Rechtevermarkters Television Event And Media Marketing (Team) AG zurück. Er verlässt das Unternehmen laut einer Mitteilung aus persönlichen Gründen. Seine
Nachfolge übernimmt Thomas Klooz. Er ist seit 1992 Mitglied der
Team-Geschäftsleitung, zuletzt in der Funktion des Deputy CEO. Zudem
ist Klooz Mitglied des Verwaltungsrats von Team und der
Muttergesellschaft Highlight Communications.

Präsident für die Cyber-Jury der Cannes Lions bestimmt

Der Schwede Matias Palm-Jensen, Creative Director bei der Agentur Farfar mit Sitz in Stockholm, wird 2006 die Cyber-Jury des Cannes Lions Festivals leiten.

Der Schwede Matias Palm-Jensen, Creative
Director bei der Agentur Farfar mit Sitz in Stockholm, wird 2006 die
Cyber-Jury des Cannes Lions Festivals leiten. Palm-Jensen hat 2000 mit
Farfar eine Agentur für digitale Werbung gegründet, die heute Absolut,
Nokia, Heineken, Adidas, Red Bull und Warner Music zu ihren Kunden
zählen kann. Er ist als Geschäftsführer sowie als Creative Director
tätig. Palm-Jensen war bereits 2002 Mitglied in der Cannes-Cyber-Jury.

Scholz & Friends interessiert sich für Springer & Jacoby

In der deutschen Werbebranche bahnt sich eine Grossübernahme an.

In der deutschen Werbebranche bahnt sich
eine Grossübernahme an: Die Agenturkette Scholz & Friends prüft den
Kauf einer Mehrheit am Konkurrenten Springer & Jacoby (S&J).
Das berichten Manager Magazin, Handelsblatt und Netzeitung unter
Berufung auf Insider. Laut der Netzeitung bestätigten
«Verhandlungskreise», dass Sondierungsgespräche stattfänden. Ob
Verkaufsverhandlungen eröffnet würden, solle am Montag entschieden
werden. Konkret geht es um die Beteiligung der US-Werbeholding
Interpublic. Sie hält zwar 51 % des Kapitals, die Stimmrechte liegen
aber grösstenteils bei den Firmengründern Reinhard Springer und
Konstantin Jacoby, die zusammen mit 25 % beteiligt sind (den Rest
besitzen Management und Mitarbeiter). Laut dem Handelsblatt würde
Scholz & Friends die Agentur unter der angestammten Marke
weiterführen.

Cash Daily kommt ohne Schröder aus 

Laut der Süddeutschen Zeitung entscheidet die Ringier-Spitze in den nächsten Tagen, was mit dem Projekt «Cash Daily» geschehen soll.

Die Ringier-Spitze entscheidet in den
nächsten Tagen, was mit dem Projekt «Cash Daily» geschehen soll. Dies
schreibt die Süddeutsche Zeitung. Im September meldete die Bilanz, dass
das Wirtschaftsblatt Cash aus dem Hause Ringier expandiere.
Verschiedene Szenarien wurden herumgeboten: Die Bilanz schrieb, dass
eine tägliche Gratiszeitung mit 16 Seiten Umfang und eine rund
zwölfminütige TV-Sendung auf den Markt kommen würden; Ringiers Sprecher
Marco Castellaneta sprach gegenüber der Freiburger Tageszeitung La
Liberté von einer Multikanalplattform mit Internet und TV, die einmal
wöchentlich von einer gedruckten Zeitung ergänzt werden könnte. Für
Schlagzeilen und rote Köpfe sorgte vor allem das Gerücht, dass
Sponsoren des neuen Projektes auch im redaktionellen Teil bevorzugt
behandelt würden – was von Castellaneta als «Blödsinn» weggewischt
wurde. Bei Cash Daily keine Rolle spielen wird laut Süddeutscher
Zeitung Altbundeskanzler Gerhard Schröder, der von Ringier kürzlich als
persönlicher Berater angeheuert wurde.

Interims-Chef übernimmt Leitung von DRS 3 und Virus

Robert Ruckstuhl wurde am Freitag vom Verwaltungsrat der SRG zum Programmleiter von DRS 3 und Virus gewählt.

Robert Ruckstuhl wird neuer Programmleiter
von DRS 3 und Virus. Der 42-Jährige wurde am Freitag auf Antrag des
Radiodirektors Walter Rüegg vom Verwaltungsrat der SRG gewählt.
Ruckstuhl übernahm bereits im Oktober, nach dem Abgang von Bendicht
Luginbühl, die Gesamtverantwortung für die beiden Sender. Er trägt
damit die Verantwortung für 60 Stellen und managt ein Budget von rund
25 Millionen Franken. Mit seiner neuen Rolle wird er zugleich Mitglied
der Geschäftsleitung von Schweizer Radio DRS. Ruckstuhl amtete seit Mai
2003 als publizistischer Leiter von DRS 3 und Virus und war in dieser
Funktion auch Stellvertreter von Luginbühl. Seine Karriere bei Radio
DRS begann aber schon im April 2000 als Leiter des Regionalstudios
Ostschweiz. Zuvor der Germanist Programmleiter und Chefredaktor von
Radio Zürisee.

Achter Schweizer Preis für Dialogmarketing ist lanciert

In zwölf Kategorien sind Bronze-, Silber- und Gold-Awards zu holen.

Wer beim Schweizer Dialogmarketing-Preis
2006 auf dem Siegertreppchen stehen will, ist eingeladen, bis zum 31.
Januar 2006 seine besten Arbeiten einzureichen. Bronze-, Silber- und
Gold-Awards gibt es in den gleichen zwölf Kategorien wie beim
diesjährigen Preis zu gewinnen. Für den SDV-Innovationspreis, der zum
zweiten Mal ausgeschrieben wird, können die Teilnehmenden neu selber
Eingaben einreichen. Dieser Award zeichnet eine spezielle Lösung mit
hohem Neuheitsgehalt aus. Die Dialogmarketing-Ausstellung sämtlicher
eingereichter Arbeiten findet im kommenden Jahr in Zürich statt, und
zwar vom 24. bis 26. Februar 2006 im Maag-Areal. Für Kontinuität ist
auch gesorgt. Postmail engagiert sich erneut als Hauptsponsorin, Martin
Steiner amtet wieder als Jurypräsident und auch die Gesamtorganisation
bleibt in den Händen von 6280.ch, der Fabrik für Gestaltung Hochdorf.

Jürg Zentner dirigiert renoviertes Rockstar

Das neue Layout des Musikmagazins ist «kein schickes Designkleid, sondern eine speckige Lederjacke voller Sticker und Parolen».

Das Magazin Rockstar hat ein neues Gesicht
und mit Jürg Zentner einen neuen Chefredaktor. Der 33-Jährige, zuvor
Chefredaktor von Kult und Faces, wird unterstützt vom 23-jährigen
Michael Rechsteiner. Das neue Layout von Rockstar ist laut Zentner
«kein schickes Designkleid, sondern eine speckige Lederjacke voller
Sticker und Parolen». Renoviert wurde auch die Frontseite, zu deren
Konzept jetzt «eine Platte, ein Schreibfehler, eine Frau» gehören.
Inhaltlich soll den Rockstar-Lesern die ganze Show des Rock’n’Roll in
Printform geboten werden. Die umfasst «Rock’n’Roll-Lifestyle als
Warmup, Musik als Headliner, Kino als Special Act und diabolische
Botschaften aus der Hölle als Hiddentrack». Noch nicht ganz fertig
geworden ist allerdings die neue Website zum Heft. 

Virtual Network und Aufeminin.com verbünden sich

Zweck der Zusammenarbeit ist die Vermarktung der Werbeflächen auf dem Frauenportal Aufeminin.ch.

Virtual Network, ein Betreiber von
Internetportalen auf dem französischsprachigen Markt, und das auf
Frauen zugeschnittene Webportal Aufeminin.ch kooperieren. Zweck der
Zusammenarbeit ist laut Communiqué die Vermarktung der Werbeflächen auf
Aufeminin.ch. Virtual Network übernimmt ausserdem die
Smart-Adserver-Software in die eigenen Seiten. Dieses Tool für
integriertes Werbemanagement wird bereits beim femininen Portal
eingesetzt. Virtual Network bietet nun den Schweizer Inserenten drei
verschiedene Kategorien für ihre Werbeaktivitäten im
französischsprachigen Onlinebereich an. Für die Zielgruppe «Junge
Leute» positioniert ist der Pool mit den Seiten Musique.com, Jeux.com
und Humour.com, die zusammen 5,2 Millionen Page Impressions pro Monat
auf dem Schweizer Zielmarkt erzielen. Die Website Romandie.com mit 10
Millionen Page Impressions pro Monat soll die aktiven 20- bis
40-Jährigen ansprechen. Die Zielgruppe Frauen will das Portal
Aufeminin.ch (2,4 Millionen Page-Impressions pro Monat) abholen.
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