Tamedia mahnt Oltner Tagblatt wegen Werbeaktion ab

Am Donnerstagmorgen verteilte das Oltner Tagblatt rund um den Bahnhof Olten 3000 Exemplare einer Zeitung mit dem Titel 40 Minuten.

Am Donnerstagmorgen verteilte das Oltner
Tagblatt rund um den Bahnhof Olten 3000 Exemplare einer Zeitung mit dem
Titel 40 Minuten, deren Layout stark an die Gratiszeitung 20 Minuten
erinnert. Hinter dem Blatt versteckt sich aber nicht etwa ein
Konkurrenzprodukt des Tamedia-Titels, sondern eine Spezialausgabe des
Oltner Tagblatts, welche gemeinsam mit der Zürcher Agentur Werbeanstalt
realisiert wurde. «Wir wollten die Bevölkerung zwischen Bern, Zürich
und Basel mit einem Augenzwinkern auf unsere Zeitung aufmerksam
machen», erklärt Markus Jörin, Leiter des Oltner Zeitungsverlags, die
Guerilla-Aktion. Doch bei Tamedia – wo das Blatt am Donnerstag
inklusive frischen Gipfeli auf den Schreibtischen lag – stiess die
Werbemassnahme auf wenig Begeisterung, wie Mediensprecherin Eta
Pavlovic auf Anfrage der Werbewoche bestätigte: «Das Oltner Tagblatt
wird von unserem Rechtsdienst eine Abmahnung erhalten.» Denn die Aktion
verletze das Markenrecht von 20 Minuten und sei als unlauterer
Wettbewerb zu bezeichnen. Markus Jörin zeigte sich anlässlich dieser
Reaktion etwas enttäuscht, denn man habe nicht gegen die Gratiszeitung
schiessen wollen: «Schade, dass man bei Tamedia nicht mehr Humor zeigt.»
Sonja Levy

Affinity-Primemedia verkauft für The Guardian und Libération

Am 1. Januar 2006 übernimmt Affinity-Primemedia den Anzeigenverkauf aller Werbeträger des englischen Verlages The Guardian für die Schweiz und Liechtenstein.

Am 1. Januar 2006 übernimmt
Affinity-Primemedia den Anzeigenverkauf aller Werbeträger des
englischen Verlages The Guardian für die Schweiz und Liechtenstein. Zu
den Produkten gehören unter anderem die Tageszeitung The Guardian,
Guardian Weekly und Weekend, die Onlinezeitung Guardian Unlimited,
Guardian Women sowie The Observer und Money Observer. Ebenfalls ab
Anfang 2006 ist Affinity-Primemedia verantwortlich für die
Anzeigenverkäufe der französischen Tageszeitung Libération, inklusive
des Onlinebereichs und den Beilagen wie Style und Montres.

«Das kann nur ein Inserat»: 12 Jungwerber-Ideen ausgewählt

Für seine Gattungsmarketingskampagne hat der Verband Schweizer Presse mit einem Wettbewerb frische Ansätze gesucht und gefunden.

Seit drei Jahren wirbt der Verband
Schweizer Presse unter dem Slogan «Das kann nur ein Inserat» für die
Einzigartigkeit von Anzeigen. Jedes Jahr dachten sich rund ein Dutzend
Werbeagenturen Produktvorteile für Inserate aus und stellten sich mit
ihren Sujets einem Publikumswettbewerb. Für das kommende Jahr setzt der
Verband auf frische Kräfte: Mit dem «Young Creative»-Wettbewerb wurden
nicht gestandene Agenturen, sondern Nachwuchswerber (bis Jahrgang 1977)
aufgefordert, den Slogan auf neue Art umzusetzen.
39 Einer- und
Zweier-Teams nahmen die Herausforderung an und reichten 78 Vorschläge
ein. «Weit mehr, als man bei einem erstmals durchgeführten Wettbewerb
erwarten kann» freut sich die Schweizer Presse in einer Mitteilung.
Dabei versprühe eine erfreuliche Anzahl von Ideen jene Frische und
Unbekümmertheit, wie sie hungrigen Jungkreativen vorbehalten sei. Die
Jury aus acht Top-Kreativen wählte praktisch einstimmig 12 Ideen aus:

«Fernsehdirektor/in gesucht» von Nils Hodel, «Response und Sampling»
sowie «Nur ein Inserat kann an jede Destination mitgenommen werden» von
Corinne Bresch, «Nur ein Inserat bleibt lange mit dem Konsumenten in
Kontakt» von Sylvie Lüscher und Sabina Meyer, «Ein Inserat hat als
einziges Werbemedium ein frei wählbares Format» von Isabelle Hauser und
Matthias Günter, «Inserate lassen ihren Kunden die Zeit, die sie
brauchen» von Anne Tüscher, «Nur ein Inserat kommt auch auf 56 x 30 mm
noch gross raus» von Alexander Jungo und Claudio Parente, «Ein Inserat
wird in genussvollen Momenten gelesen» und «Ein Inserat war, ist und
bleibt ein modernes Kommunikationsmittel» von Reto Oetterli und
Alischer Makarow, «…dein lebenslanger Begleiter» von Yvonne Weber und
Rim Sabo, «Nur ein Inserat kann stundenlang unterhalten – Golfclub» von
Stefanija Tuskanovic und Sabrina Böni sowie «Inserate bringen Träume
näher» von Achim Kaufmann und Alain Szerdahelyi.
Die Siegerteams
erhalten den Auftrag, ihre Anzeige zu realisieren und dafür ein Honorar
von je 5000 Franken. Die 12 Anzeigen erscheinen von Februar bis
September 2006 in über 100 Zeitungen und Zeitungen der deutschen und
welschen Schweiz sowie im Internet.

Ende März werden die Anzeigen von derselben Jury nochmals bewertet –
diesmal auch unter dem Aspekt «Qualität der Umsetzung». Die Schöpfer
der zwei besten Arbeiten dürfen am Wettbewerb «Best YET» (Young
European Team) vom 11. bis 13. Mai 2006 in Berlin teilnehmen.
Die Schweizer Leserinnen und Leser können die Sieger-Anzeigen des
Young-Creative-Wettbewerbs vom Oktober bis November 2006 jurieren. Der
Publikumspreis für das Siegerteam wird am 9. Januar 2007 überreicht, an
der Dreikönigstagung des Verbands Schweizer Presse.

Walder Werber gewinnt Neukunden zum Jahresende

Die Werbeagentur in Uster arbeitet neu für das Seminar Zentrum Sursee und die Clientis Bezirkssparkasse Uster.

Die Werbeagentur Walder Werber in Uster ZH
schliesst das Jahr mit Neugeschäft ab. Nach einer ausführlichen
Evaluationsrunde mit anschliessender Konkurrenzpräsentation unter vier
Agenturen wurde sie mit der Launchkampagne und dem Gesamtkonzept für
das Seminar Zentrum der Stiftung für Ausbildung Sursee betraut. Das
Seminar Zentrum Sursee wird laut Mitteilung in den nächsten acht Jahren
für 50 Millionen Franken umgebaut. Mit neuem CI/CD, Broschüren,
DM-Aktionen, Internet-Auftritt und Kundenbindungs-Massnahmen startet
die Kampagne ab Mitte März. Auf Walder Werber setzt auch die Clientis
Bezirkssparkasse Uster/Dübendorf. Sie feiert 2006 das 170-jährige
Jubiläum. Plakat- und Inseratekampagnen, Kinospots,
Direktmarketingaktionen sowie diverse Below-the-line-Aktionen werden ab
Ende Februar zu sehen sein.

Presserat tadelt KMU-Manager

Der Schweizer Presserat hält die Redaktion des Fachblattes KMU-Manager an, künftig bezahlte PR-Texte mit einer klaren Bezeichnung von redaktionellen Inhalten zu trennen.

Der Schweizer Presserat hält die Redaktion
des Fachblattes KMU-Manager an, künftig bezahlte PR-Texte mit einer
klaren Bezeichnung von redaktionellen Inhalten zu trennen. Damit
reagiert er auf eine Beschwerde, die der Engeli & Partner Verlag,
Herausgeber des KMU-Magazins, im Dezember 2004 einreichte. Darin hiess
es, die Leserschaft des KMU-Managers sei nicht in der Lage, bezahlte
und journalistische Informationen zu unterscheiden, da beide mit
identischer Typografie und identischem Layout verfasst würden. Die
Redaktion soll nun in Zukunft anstelle des nicht allgemein bekannten
Begriffs Publireportage eine klare Bezeichnung wie Inserat oder Anzeige
wählen, um PR-Texte zu kennzeichnen, lautet die Stellungnahme des
Presserats.

Ombudsmann rügt TSI

Mauro von Siebenthal fordert TSI auf, in einem neuen Beitrag ausgewogen über das Erfrischungsgetränk Outox zu berichten.

Mauro von Siebenthal fordert das Fernsehen
der italienischen Schweiz (TSI) auf, in einem neuen Beitrag ausgewogen
über das Erfrischungsgetränk Outox zu berichten, wie die
Nachrichtenagentur SDA meldet. In der Informationssendung „Il
Quotidiano“ vom 27. September 2005 stellte ein Bericht die Wirkung des
– laut Hersteller – ersten Anti-Alkoholgetränks der Welt in Frage, nach
dessen Konsum man fast wieder nüchtern sei. Von Siebenthal vermisst die
Erwähnung einer Studie, welche die Effizienz des Getränkes angeblich
beweise, wie er in einer Mitteilung schreibt. Weiter heisst es darin,
die TSI-Sendung habe gegen drei hauseigene Richtlinien verstossen und
zudem dem Getränkehersteller einen grossen Imageschaden zugefügt.

Wechsel im Marketing bei Cablecom

Roger Gehrig, bisher Director of Business Marketing, hat das Unternehmen verlassen.

Roger Gehrig, bisher Director of Business
Marketing des Kabelnetzbetreibers Cablecom, hat das Unternehmen
verlassen. An seine Stelle tritt Frank Boller, wie der Netzwoche-Ticker
meldet. Boller war zuletzt COO Wireline & Internet bei Sunrise und
zuvor CEO von Diax und Obtree. Der Wechsel sei eine Folge der
Ankündigung von Cablecom vom 8. November hinsichtlich der Integration
des Unternehmens in die Division Broadband, der neuen Mutterholding
Liberty Global, erklärte Pressesprecher Stephan Howeg laut Netzwoche.
Damals hatte Cablecom bekannt gegeben, dass bis Ende kommenden Jahres
15 % der 1750 Arbeitsstellen abgebaut werden.

Fachverlag lanciert Heiratsmagazin

In einer Auflage von 22'000 Exemplaren hat die B+L Verlags AG die Zeitschrift Swiss Wedding lanciert.

In einer Auflage von 22’000 Exemplaren hat
die im Zürcherischen Schlieren domizilierte B+L Verlags AG ein neues
Hochzeitsmagazin namens Swiss Wedding lanciert. Schwergewichtig handelt
das über 200 Seiten starke und voraussichtlich zweimal jährlich
erscheinende Hochglanzprodukt von den praktischen Aspekten, die es beim
Hochzeiten zu bedenken gilt: Brautmode, Schmuck, Reisedestinationen für
die Flitterwochen. Auch ein Ratgeberteil mit Checkliste fehlt nicht. Ab
sofort ist es für 8 Franken am Kiosk erhältlich. Der B+L Verlag gibt
eine Reihe von Fachzeitschriften unter anderem im Bereich
Industrieelektronik, Kommunikationstechnologie, Architektur und Bauen
heraus. 

F+W Communications öffnet Zürcher Büro

Die Berner Kommunikationsagentur ist seit 1. Dezember auch in Zürich zu Hause.

Die Berner Kommunikationsagentur F+W
Communications ist seit 1. Dezember auch in Zürich zu Hause. Peter
Lichtensteiner betreut die Mandate der Niederlassung, die sich in den
Räumlichkeiten des Business Club Contacts an der Weinbergstrasse
befindet. Das Büro in Ittigen bei Bern bleibt nach wie vor die
Hauptkontaktstelle.

Ganz der Alte: Zum Wohl!

Spirituosen Advico Young & Rubicam hat Cynar wieder entdeckt und präsentiert den Brand pur statt neumodisch gemixt.

Spirituosen Advico, Young & Rubicam hat Cynar wieder entdeckt und präsentiert den Brand pur statt neumodisch gemixt.Werbung für Alkohol darf nicht aus dem
Vollen schöpfen. Die mediale Verführung zum Trinken muss vor der
Publikation zuerst der Eidgenössischen Kommission für Alkoholfragen
vorgelegt werden. Noch vor dem Anstossen wegspülen kann man Werbung,
die Alkohol in Verbindung mit schönen Emotionen oder elegantem
Lifestyle zum Wirken bringt. Nicht gestattet sind Abbildungen mit
trinkenden Menschen. Diese sind nur erlaubt, wenn sie bei der
Herstellung von Alkohol gezeigt werden. In diesem Fall dürfen sie aber
nicht besonders schön sein. Bleibt für die Werbung also nur noch:
Reinen Wein einschenken oder sonstwie völlig nüchtern werben.

Politisch korrekt werben
Keine leichte Aufgabe also für Advico, Young & Rubicam, nach dem
Feiern des Budgetgewinns von Cynar die Freude über diesen Drink auch
einer breiteren Öffentlichkeit politisch korrekt vermitteln zu können.

Die Lösung haben CD Urs Schrepfer und AD Christian Bobst zusammen mit
ihrem Team in einem raffinierten Destillat aus altbewährten Ideen
gefunden. Die neue Kampagne von Advico Young & Rubicam für Cynar
präsentiert nämlich eine echte Neuigkeit: Das Alte.

«Alles neu!» heisst meistens der neuste Schrei der Werbung.  «Hier
schreien wir genau das Gegenteil zurück: den Anti-Neuigkeitswahn»,
meint Schrepfer. Das Layout und die Tonalität der Headlines für die
Cynar-Kampagne wirken deshalb wie eine Persiflage auf klassische
Neueinführungskampagnen. Denn Cynar ist nicht neu. Im Gegenteil, kaum
ein anderes Getränk hat sich in den letzten Jahrzehnten so wenig
verändert.

Genau das kommuniziert die neue Kampagne nun als grosse Stärke: «Jetzt
noch unveränderter. Bitter wie eh und je», lautet eine Headline und die
dazugehörige Baseline. Der Claim bringt die überraschende Botschaft auf
einen Nenner: «Cynar bleibt sich treu.» Für den Verbraucher ein
wohltuendes Versprechen, in einer Zeit, in der die meisten Produkte
ständig neu sein müssen.

Neu sollen bei Cynar also nur die Konsumentengruppen sein, die man
neugierig auf Cynar machen will. Dazu sollen treue Cynar-Trinker in
ihrem Trinkverhalten bestätigt werden.

Als passendes visuelles Stilmittel hat sich AY&R für eine leichte
Retro-Grafik entschieden, die aber trotzdem modern wirken soll. Da
Cynar kein teurer Drink ist, aber eine gewisse Wertigkeit hat, war es
auch wichtig, dass der Stern in dieser Grafik als Ironie erkannt wird.
«Der Stern darf auf keinen Fall für billige Aktionen
stehen», meint Schrepfer.

Da die Leute «das Gefühl haben, man sehe keine Cynar-Werbung mehr», wie
AY&R festgestellt hat, wollte man «keine leise Kampagne» machen.
Die erste verkaufsunterstützende Welle erscheint noch vor Weihnachten
mit Anzeigen in der SonntagsZeitung, in der NZZ am Sonntag, im Faces,
auf Plakatstellen sowie an POS in Bars und Restaurants. Hier finden
sich zum Beispiel «Bier»-Deckel, auf denen auf der Rückseite auch mit
einem ausführlicheren Text erklärt wird, wieso Cynar über all die Jahre
hinweg sein Rezept nicht verändert hat.

Cynar wird von der Campari-Gruppe auf den Markt gebracht. Diese hat
ihren Ursprung 1860 in Italien und beschäftigt heute 1500 Angestellte.
Ihre Produkte werden in 190 Ländern rund um die Welt verkauft, mit
Führung in Italien und Brasilien sowie einer starken Präsenz in den
USA, Deutschland und der Schweiz.

Bei AY&R herrscht Freude
Das Segment der Gruppe Campari umfasst drei Linien mit Spirituosen,
Wein und Soft Drinks. Die bekanntesten Marken im Portfolio sind neben
Campari inzwischen Cynar, Skyy Vodka, Aperol, Cinzano, Ouzo 12, Dreher,
Crodino und viele mehr.

Das Budget für Campari Schweiz ist seit neun Monaten bei AY&R. Der
Auftrag hat sich im Rahmen eines Agenturbesuchs des potenziellen Kunden
entwickelt.

Die Werber in Gockhausen freuen sich, dass Marketing Manager Peter
Schmid und Brand Manager Tamara Guldin bei Campari Schweiz «den mutigen
Ideen für die alt wirkende Kampagne sofort gefolgt sind». Um breit
abgestützt in den Werbefeldzug ziehen zu können, ist die Kampagne
vorgängig getestet worden. Ein gutes Gefühl sei es schliesslich
gewesen, dass auch der Abwart bei Advico in Gockhausen die Arbeit beim
zufälligen Entdecken der Sujets spontan als «gute Werbung» aufgenommen
hat.

Andreas Panzeri

Aufgefallen SexSells

Aufgefallen Männer lassen sich bekanntlich gerne den Kopf von Frauen verdrehen.


Accessoires Männer lassen sich bekanntlich
gerne den Kopf von Frauen verdrehen. Zu Recht und warum auch nicht. Die
Markenhersteller Diesel und Links haben diese Tatsache als Basis für
ihre Werbekampagne genutzt und zwei interessante Versionen männlicher
Verdrehungen kreiert. Beim Links-Schmuck weiss man allerdings nicht so
recht, ob es sich bei der geköpften Blonden um eine Gefolgin von
Schauspielerin Uma Thurman handelt, die zuletzt in Quentin Tarantinos
«Kill Bill» für Recht und Ordnung sorgte, indem sie den einen oder
anderen Kopf vom Rumpf löste. Wäre das der Fall, könnte der Genuss des
Kaviars Adams letzter sein, zumal ihre zweite Hand bereits in Position
für den Genickbruch ist. In einem regelrechten Schraubstock befindet
sich der Diesel-Beau. Zwei weibliche Beinpaare haben sich gefährlich um
seinen Kopf geschlungen. Bleibt zu hoffen, dass keine 90-Grad-Drehung
stattfindet. Interessant bei diesem Sujet auch die Vorstellung, wie das
Bild überhaupt geknipst werden konnte. Denn während er beim Shooting
stand, muss das horizontale Beinpaar geflogen sein… (ck)

Berner Radiomauser

Radio Um die eigene Crew auf die Konzeptänderung und die Hörer auf den Bruch mit der Vergangenheit vorzubereiten, stoppt Radio ExtraBern seine Moderation an Silvester.

Radio Um die eigene Crew auf die
Konzeptänderung und die Hörer auf den Bruch mit der Vergangenheit
vorzubereiten, stoppt Radio ExtraBern seine Moderation an Silvester.
Der Start als Capital FM erfolgt aber erst am 23. Januar 2006, exakt um
5.30 Uhr. Die gut 22-tägige (!) Mauserzeit wird mit einem
Nonstop-Musikprogramm überbrückt, das von Eigen- und vielleicht auch
von Fremdwerbung unterbrochen wird: Wer in dieser unmoderierten
Übergangsphase bucht, erhält 50 Prozent Freespace.
ExtraBern/Capital FM ist Mitglied des neuerdings erweiterten Swiss
Radio Pool (SRP), der jetzt in Bern gleich mit einem 22-tägigen Loch
starten muss. Diesen Mangel nimmt jedoch SRP-Sprecher Andreas Meili
gelassen. Hauptsache sei, die Berner Kollegen würden endlich ihr Radio
auf Vordermann bringen, meint er. Die Werbekunden lasse man in dieser
Zeit einfach wählen, ob sie bei Poolbuchungen das unmoderierte Berner
Programm mit 50 Freespace mitbelegen oder bloss die übrigen
Poolmitglieder zum Pooltarif minus ExtraBern-Tarifanteil buchen wollen.
(mk)
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