Cannes Lions haben einen neuen CEO

Das Werbefestival in Cannes stellt per 1. Januar 2006 mit Penny Reid einen neuen Chief Executive Officer (CEO) ein.

Das Werbefestival in Cannes stellt per 1.
Januar 2006 mit Penny Reid einen neuen Chief Executive Officer (CEO)
ein. Reid arbeitete zuletzt als Chairman bei Tequila London. Zuvor war
sie bei Saatchi & Saatchi, BMPDDB und TBWA/GGT tätig. Terry Savage,
der bisherige CEO der Cannes Lions, wurde vom britischen Medienkonzern
Emap, der das Festival im vergangenen Jahr übernommen hatte, zum
Executive Chairman befördert.

The Guide Company stellt internationale Weichen

Das Zürcher Verlagshaus wird mit der Publikation des Grazer Guides künftig auch in Österreich präsent sein.

The Guide Company, Zürcher Verlagshaus von
City und Event Guides, schreitet über die Landesgrenzen. So wird das
Unternehmen mit der Publikation des Grazer Guides künftig auch in
Österreich präsent sein. Das Geschäftsmodell von The Guide Company
basiert auf Lizenzvergaben an ausländische Interessenten und Partner.
So auch mit der Grazer Woche, die ab nun mit dem Ratgeber im
Pocket-Format durch Graz führt. Das Unternehmen plant, sein
internationales Angebot auszubauen. «Die Verhandlungen mit weiteren
ausländischen Partnern sind voll im Gange», erklärt Ursin Mirer,
Verwaltungsratspräsident von The Guide Company. Das Verlagshaus
publiziert derzeit City und Event Guides für über 13 Städte und
Destinationen in der Schweiz. Diese können auf der Website
heruntergeladen werden.

Y&R wirbt für Bacardi

Die Rum-Marke hat Young & Rubicam mit einer globalen Werbekampagne betraut.

Die Rum-Marke Bacardi hat
Young & Rubicam (Y&R) mit einer globalen Werbekampagne betraut.
Y&R wird die Kampagne in den Büros in New York und London betreuen.
Gemäss Adage.com ist die Agentur nur für den kreativen Bereich zuständig. Mediaplanung, Internetwerbung sowie
Below-the-line-Aktivitäten würden nicht von Y&R betreut werden. Das
Budget für die globale Werbekampagne wird auf 160 Millionen Dollar
geschätzt.

AdLINK kauft CibleClick Performance

AdLINK kauft CibleClick Performance SA, ein führendes Unternehmen im Bereich Affiliate Marketing in Frankreich.

(pr) AdLINK kauft CibleClick Performance SA, ein führendes Unternehmen
im Bereich Affiliate Marketing in Frankreich. Das Tochterunternehmen
der AdLINK, affilinet GmbH baut damit seine Position als eines der
führenden affiliate marketing Unternehmens in Europa aus.
Der Vorstand und Aufsichtsrat der AdLINK Internet Media AG haben heute
beschlossen, über ihr Tochterunternehmen affilinet GmbH bis Frühjahr
2006 eine Mehrheitsbeteiligung von 75% in zwei Schritten an CibleClick
Performances S.A., einem führenden Anbieter für performance-basiertes
Online Marketing in Frankreich, zu erwerben.
CibleClick bietet eine Full-Service-Dienstleistung im Bereich Affiliate
Marketing. Das Affiliate-Netzwerk von CibleClick verfügt über ein
ausgereiftes Produkt und umfangreiche Serviceleistungen für mehr als
200 werbetreibende Kunden (Advertiser) und über 25.000 Publisher.
Gemeinsam mit den Ländergesellschaften in Deutschland und England wird
affilinet damit in den drei wichtigsten europäischen Märkten ver-treten
sein und sich zu einem der führenden Netzwerke in Europa entwickeln.
Für das Jahr 2005 erwartet CibleClick einen Umsatz von ungefähr 13,5
Mio. EUR und ein positives EBIT. Der Kaufpreis für die 75% basiert auf
dem um Nettoschulden bereinigten EBIT für das Jahr 2005. Eine erste
Rate des Kaufpreises von knapp über 10 Mio. EUR wird noch in diesem
Jahr gezahlt, der niedrigere Rest nach Feststellung der Ab-schlüsse von
CibleClick für 2005. Die Gründer sowie einige Mitarbeiter bleiben mit
25 % an CibleClick beteiligt und leiten CibleClick weiter.
Über die Anteile der Gründer haben die Parteien Call- und Put-Optionen
verein-bart. Der Kaufpreis für die verbleibenden 25 % ist an die
künftig erzielten Ergeb-nisse von CibleClick geknüpft. Die Finanzierung
erfolgt aus eigenen Mitteln und mit Unterstützung der United Internet
AG, der Muttergesellschaft der AdLINK Internet Media AG, zu
marktüblichen Konditionen. In der Schweiz hält die
Gold-bachmedia-Gruppe 50% an der Schweizer Niederlassung von AdLINK.

Adlink entwickelt profil- und verhaltenbasiertes Geo-Targeting

Der Internetvermarkter hat ein neues System entwickelt, das Werbern dazu dienen soll, ihre Zielgruppe gezielter ansprechen zu können.

Der Internetvermarkter Adlink hat ein
neues System entwickelt. Das profil- und verhaltenbasierte
Geo-Targeting soll Werbern dazu dienen, ihre Zielgruppe gezielter
ansprechen zu können. Im Gegensatz zum Targeting, das auf die
IP-Adresse des Users abgestützt ist, existiert das Fehlerrisiko von
dynamisch vergebenen IP-Adressen bei dieser Methode nicht. Die Basis
für das neue System bilden die hinterlegten geografischen Daten oder
das geografische Suchverhalten der User (Postleitzahlen und Kantone).
Diese Informationen werden mittels Key-Wörter in den Banner-Tag
eingetragen und an den AdServer weitergeleitet. Dieser erfasst die
Werte und kann die entsprechend gebuchten Werbemittel ausliefern. Dem
User wird somit das Werbemittel angezeigt, das seinem Profil oder
Nutzungsverhalten geografisch gezielt entspricht.

Ex-Tochter Elephant Seven will Springer & Jacoby kaufen

Neben Scholz & Friends hat sich ein zweiter Interessent für die deutsche Werbeagentur Springer gemeldet.

Neben Scholz & Friends hat sich ein
zweiter Interessent für die deutsche Werbeagentur Springer & Jacoby
gemeldet: Die Elephant Seven AG gab am Freitag bekannt, dass sie ein
befristetes und bedingtes Übernahmeangebot gemacht habe. Elephant Seven
ist eine Agentur für E-Business und integrierte Kommunikation mit fünf
Niederlassungen in Deutschland und einer in Barcelona. Pikant an der
Geschichte: Elephant Seven war ursprünglich die Online-Tochter von
Springer & Jacoby, gegründet 1996. Ende 2002 wurde sie an die
börsenkotierte Digital Advertising AG verkauft, die nach dem
Zusammenschluss den Namen Elephant Seven übernahm.

UBS wird nationaler Förderer der Fussball-EM

Die Grossbank UBS hat eine Partnerschaft mit dem europäischen Fussballverband Uefa geschlossen.

Die Grossbank UBS hat eine Partnerschaft
mit dem europäischen Fussballverband Uefa geschlossen. Sie unterstützt
die Fussball-Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz als
einer von vier nationalen Förderern. Drei weitere werden noch gesucht.
Die UBS erhalte als Teil der Vereinbarung die Rechte am
Marketing-Programm für die EM 2008 in der Schweiz, teilte die Uefa mit.
Das beinhalte die komplette Palette an Marken, Logos und graphischen
Elementen. Dazu kümmere sich die Bank auch um das Ticketing und die
Premium-Hospitality-Pakete für Endverbraucher, Kunden und Mitarbeiter.
Die UBS ihrerseits schreibt, sie werde mit dieser Partnerschaft
«offizielle Bank» der EM und sehe vor, ihren Kunden attraktive Aktionen
zu offerieren. Mit dem nationalen Förderungsprogramm will die Uefa eine
exklusive Gruppe von Firmen gewinnen, die mit ihrem Service dazu
beitragen, das Turnier durchzuführen. «Die Unterstützung der
wichtigsten Unternehmen der beiden Gastgeberländer ist entscheidend, um
diese Veranstaltung den Fans näher zu bringen», so die Uefa.

Publicitas-Index weiter im Sinkflug

Wegen mangelnder Dynamik bei den nationalen Werbekunden setzt sich der Negativtrend der vergangenen Monate fort.

Im November ist der Publicitas-Index der
Werbeausgaben in der Tagespresse um 0,1 Punkte auf 93,2 Punkte
gesunken. Damit setzt sich der schwache Negativtrend der vergangenen
Monate fort. Zu bemerken sei, dass trotz dieses Rückgangs die Stellen-
und Immobilieninserate bemerkenswert gestiegen seien, kommentiert der Werbevermittler
Publicitas.  Das Volumen der Gelegenheitsinserate entspreche zudem
dank den im Zusammenhang mit den letzten Abstimmungen geschalteten
politischen Inserate ungefähr dem Vorjahresvolumen. In der kommerzielle
Werbung zeigten aber wie in den Vormonaten die nationalen Kunden
geringe Dynamik, was sich negativ auf die Index-Entwicklung auswirke.
Der Index der Stelleninserate ist von 132,8 auf 134,8 Punkte gestiegen.
Seine wiederholt positive Entwicklung widerspiegle den sich
abzeichnenden Aufschwung in den Hauptwirtschaftsbereichen und sei
repräsentativ für das gesamte Land, schreibt die Publicitas.

Weber Harbeke wirbt für Büchi Labortechnik

Für die weltweite Kommunikation ihrer Marke suchte die Firma einen neuen Partner.

Die Büchi Labortechnik AG in Flawil
entwickelt, produziert und vertreibt analytische Geräte für Labors in
der Chemie-, Pharma- und Nahrungsmittelindustrie. Für die weltweite
Kommunikation ihrer Marke suchte die Firma mittels
Konkurrenzpräsentation einen neuen Partner. Dabei konnte sich die
Zürcher Werbeagentur Weber Harbeke durchsetzen. Erste Arbeiten sind ab
2006 in der internationalen Fachpresse zu sehen.

Schweizer Aussenwerber ziehen gegen Wildplakatierung ins Feld

Das wilde Plakatieren füge den Aussenwerbeunternehmen Umsatzeinbussen in Millionenhöhe zu, sagt der Branchenverband.

Der Branchenverband der Aussenwerbung
(AWS) nimmt den Kampf gegen die Wildplakatierung in Schweizer Städten
auf. Das wilde Plakatieren fügt den Aussenwerbeunternehmen
Umsatzeinbussen in Millionenhöhe zu, wie AWS mitteilt. Der Verband
argumentiert damit, dass sich die Aussenwerber als Partner der
Gemeinden und Städte an bestehende Verordnungen und Gesetze halten
müssen, für die Konzessionsverträge Abgaben entrichten und mit hohen
finanziellen Investitionen für die städtebauliche Einordnung der
Werbeeinrichtungen sorgen. Die Wildplakatierung hingegen verursache
nicht nur finanzielle Nachteile, sondern schade dem Image der gesamten
Werbebranche. Die AWS hat deshalb einen Massnahmenkatalog beschlossen.
An erster Stelle stehen dabei Gespräche mit den betroffenen Städten, da
diese laut AWS über die rechtlichen Mittel verfügen, der illegalen
Wildplakatierung ein Ende zu setzen.

SDA-Redaktion akzeptiert neues Reglement

Die Gewerkschaften bedauern, dass kein Firmen-GAV zustande gekommen ist.

Die Wogen in der Redaktion der
Schweizerischen Depeschen-Agentur (SDA) haben sich geglättet. Der
Verwaltungsrat hat ein betriebliches Reglement verabschiedet, das
grundsätzlich auf dem Niveau des früheren GAV 2000 für Journalisten und
das technische Redaktionspersonal aufbaut und in einzelnen Punkten
sogar leicht darüber hinaus geht, wie die Gewerkschaften Comedia und
Impressum mitteilen. Vor knapp einem Monat gingen die beiden
Gewerkschaften an die Öffentlichkeit, um das fehlende Bekenntnis der
SDA-Leitung zur Sozialpartnerschaft zu beklagen.
«Mit dem jetzt akzeptierten Reglement können wir inhaltlich leben»,
sagte Impressum-Zentralsekretär Urs Thalmann gegenüber der Werbewoche.
«Bedauerlich ist, dass nicht die rechtlich verbindliche Form eines
Firmen-GAVs erreicht wurde. Immerhin kann die Redaktionskommission der
SDA das neue Reglement mitunterzeichnen.» Ausserdem habe der VR
zugesichert, dass das ausgearbeitete Papier mindestens fünf Jahre lang
gelten werde. Die Lösung sei auf Initiative der Geschäftsleitung beim VR
durchgekommen.
Noch in Diskussion ist das Lohnreglement, das bereits Ende November zu
reden gab. Eine erste Version, welche die Geschäftsleitung vorlegte,
wurde von der Redaktion mehrheitlich abgelehnt.
Kampfmassnahmen sind keine eingesetzt worden. In einer Urabstimmung hat
zwar eine Mehrheit der SDA-Redaktoren für eine Arbeitsniederlegung
votiert. Eine qualifizierten Mehrheit ist aber nicht erreicht worden,
wie die Gewerkschaften mitteilen. Da das verabschiedete Reglement
ausserdem als materiell gut taxiert wird, verzichtet die Belegschaft
auf eine Weiterführung des Konflikts.
Carole Scheidegger

Metro hat 18,5 Millionen Leser

Die Gratiszeitung stiess 2005 nach Russland, Portugal und Irland vor.

Täglich lesen heute 18,5 Millionen Leute weltweit Ausgaben der Gratiszeitungsfamilie Metro. Das entspricht einer Steigerung um 22 % gegenüber dem Vorjahr, wie die
Studie «TNS Worldwide Readership Survey» ergab. Metro konnte 2,3
Millionen Leser in Städten gewinnen, in denen das Unternehmen bereits präsent war. Dazu kommt eine Million Leser an neu
erschlossenen Standorten. Erstmals stieg das Medienhaus in Russland,
Portugal und Irland ein. Die Studie hat ausserdem gezeigt, dass gleich
viele Frauen wie Männer Metro lesen, 74 % unter 50 Jahren sind, 52 %
eine höhere Ausbildung vorweisen und 59 % der Leser täglich das
Internet nutzen.
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