Vizner Borel inszeniert CRB als Teil von guten Bauten

Seit 1959 vereinfacht die Schweizerische Zentralstelle für Baurationalisierung CRB die Kommunikation zwischen den Interessensgruppen im Schweizer Bauwesen. Die Kampagne von Vizner Borel soll die Bekanntheit steigern und das Image festigen.

Dazu gehört unter anderem der im Baugewerbe unverzichtbare, umfassende Normpositionen-Katalog NPK, der von CRB herausgegeben wird. Oder der exklusive Vertrieb des Natural Colour Systems NCS, Europas meistverbreitetem Farbsystem. Um die Bekanntheit in den Zielgruppen weiter zu steigern und das Image von CRB als moderne, unverzichtbare Institution zu festigen, wurde die Agentur Vizner Borel beauftragt, eine entsprechende Kampagne zu entwickeln. Entstanden ist eine Reihe von Fachpresse-Anzeigen, die mit eindrücklichen Bildern und überraschenden Aussagen dramatisieren, dass CRB respektive NCS stets Teil von guten Bauten ist. Vizner Borel ist seit 2013 für CRB tätig und realisierte in dieser Zeit mehrere Kommunikationsmassnahmen im Business-to-Business Bereich.

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Verantwortlich bei CRB: Reto Helbling (Services, Mitglied der Geschäftsleitung), Daniel Pfeffer (Marketing und Kommunikation), Mónica Novoa (Marketing und Kommunikation). Verantwortlich bei Vizner Borel: Lajos Vizner, Guillaume Borel (Gesamtverantwortung), Florian Steiner (Konzept/Art Direction), Jürg Waeber (Konzept/Text), Fabian von Rechenberg (Beratung), Rainer Schaer (Fotografie).
 

Florian Knapp verstärkt CR Kommunikation

Seit Anfang Mai 2015 verstärkt Florian Knapp das Beratungsteam der Agentur CR Kommunikation. Der ausgebildete Diplom-Hotelier verantwortete zuletzt die Marketingkommunikation von Energie Wasser Bern.

Knapp studierte an der Hotelfachschule Lausanne und bildete sich anschliessend in Marketing und Kommunikation weiter. Zunächst blieb er seiner Branche treu und arbeitete insgesamt sieben Jahre in zwei Zürcher Gastronomie-Unternehmen. Dort war er im Sales und im Marketing für öffentliche Restaurants, Restaurants der Gemeinschaftsgastronomie und für Hotels tätig. Anschliessend wechselte Knapp in die Energiebranche. Zunächst war er bei Energie Wasser Bern als Projektleiter Sponsoring & Events tätig, seit 2010 verantwortete er als Leiter Marketingkommunikation die gesamte Off- und Online-Marketingkommunikation des Unternehmens. Zwischenzeitlich fungierte er zudem als stellvertretender Leiter der Unternehmenskommunikation und arbeitete in den Bereichen Medien- und Öffentlichkeitsarbeit mit. Nach sieben Jahren wechselte er nun zur Agentur CR Kommunikation, die den Kundenstamm im Energiesektor in den letzten Jahren stetig ausbauen konnte.
 

Zwei Böcke suchen den perfekten Moment

Ein Bock macht noch keinen Sommer. Bei zwei hingegen sieht die Sache schon wieder anders aus. Gian und Giachen bewerben im neuen Film von Jung von Matt/Limmat für Graubünden Ferien die schönste Jahreszeit.

Dazu hat Giachen eine scheinbar grosse Rede vorbereitet und wartet nur noch auf den perfekten Moment, diese vorzutragen. Denn zu sagen gibt es viel. Schliesslich bietet Graubünden nebst der fantastischen Bergwelt auch viele weitere Attraktionen – von kulinarischen Höhepunkten über Kunst, Kultur oder Shopping bis hin zur RhB-Strecke in Unesco-Welterbe-Qualität.
Der Spot ist seit dem 18. Mai 2015 in der Deutschschweiz im Einsatz.

Verantwortlich bei Graubünden Ferien: Gaudenz Thoma (CEO); Gieri Spescha (Head of Corporate Communication); Marc Held (Marketing & Corporate Communication); Mike Frei (Marketing & Corporate Communication). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Samuel Christ (Creative Direction); Mateo Sacchetti (Text); Lukas Frischknecht (Art Direction); Amaru Eslava (Grafik); Marco Dettling, Roman Meister, Martina Fäh (Beratung); Iris Kellenberger (Art Buying); Elefant Studios (Animation); Jingle Jungle (Sounddesign).
 

Daniela Shlezinger neu bei Microsoft Advertising

Microsoft Advertising Schweiz verstärkt die Multiscreen-Vermarktung: Daniela Shlezinger wechselt von Goldbach Media Switzerland und wird Account Executive.

In der Position als Account Excecutive ist sie bei dem weltweit agierenden Vermarkter von Digitalen Werbeflächen für die Weiterentwicklung und den Ausbau der Geschäftsbeziehungen mit bestehenden Werbekunden und Mediaagenturen sowie für die Neukundengewinnung in der Schweiz zuständig, wie es in einer Mitteilung heisst. Im Zentrum ihrer Tätigkeit steht die Vermarktung von integrierten Konzepten für das branding- und reichweitenstarke Multiscreen-Portfolio – bestehend aus MSN.ch, Skype, Xbox und Outook.com.

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Shlezinger wechselt nach sieben Jahren von Goldbach Media Switzerland zu der Microsoft Advertising Schweiz. Beim Vermarkter von elektronischen Medien TV, Video und Digital Out of Home war die 27-Jährige zuletzt Account Managerin für die Sender Kabel eins, ProSieben, SAT.1 und Sixx aus der ProSiebenSat.1-Gruppe sowie das Goldbach Videonetzwerk verantwortlich.

«Die Nachfrage nach Multiscreen-Werbeflächen steigt ungebrochen und die Bildschirme wachsen immer weiter zusammen. Vor diesem Hintergrund haben wir einen Kollegen gesucht, der sowohl in TV als auch in Online zu Hause ist und über tiefgehendes Know-how der Funktions- und Wirkungsweisen in beiden Märkten verfügt. Schliesslich hat Microsoft Advertising mit seinen Produkten MSN.ch, Skype, Xbox, Outlook.com sowie BING ein innovatives, zukunftsweisendes und tragfähiges Multiscreen-Portfolio, das weit über die Vermarktung reiner Webseiten hinausgeht. Mit Daniela haben wir die richtige Frau gefunden – sie verfügt über ein tiefes Produktverständnis und ist darüber hinaus exzellent mit Media-Agenturen und Marketern in der Schweiz vernetzt», so Vanessa Marr, Geschäftsführerin Microsoft Advertising Schweiz.
 

Bezahlte MWST wird zurückerstattet

Wer die Rechnung für die Radio- und Fernsehempfangsgebühren der Billag bereits bezahlt hat, erhält die Mehrwertsteuer zurückerstattet. Auf insgesamt 15 Millionen Franken belaufen sich die Rückzahlungen.

In Folge des Bundesgerichtsurteils vom 13. April 2015 unterstehen die Radio- und Fernsehempfangsgebühren nicht mehr der Mehrwertsteuer (Werbewoche.ch berichtete). Aus diesem Grund wird den Personen, die ihre Rechnung für den Zeitraum ab April 2015 bereits bezahlt haben, die Mehrwertsteuer rückerstattet. Die Billag wird den Entscheid des Bundesamtes für Kommunikation (Bakom) umsetzen. Den entsprechenden Gebührenzahlenden wird der Betrag, den sie zu viel entrichtet haben, von der nächsten Rechnung abgezogen. Sie werden demnach nicht benachteiligt gegenüber den Haushalten und Unternehmen, die im Mai eine Rechnung ohne Mehrwertsteuer erhalten, so eine Mitteilung vom Dienstag.

Die Beträge, die den Gebührenzahlern zurückerstattet werden, bewegen sich zwischen 95 Rappen und 10,35 Franken. Insgesamt muss die Billag Mehrwertsteuern von 15 Millionen Franken zurückerstatten, wie Radio Top in Erfahrung gebracht hat. Die Beträge werden den betroffenen Gebührenzahlern von der nächsten Rechnung abgezogen.
 

Nutzerzuwachs für Swisscows

Der Deutsche Landschaftsverband Rheinland macht 18'000 Nutzer «Google-frei» und wechselt zu Swisscows. Die Schweizer Suchmaschine bietet ab sofort auch einen anonymen Übersetzungsdienst.

Mehr und mehr Unternehmen wechseln – weg von etablierten Suchmaschinen. Gewinner sind die unabhängigen Suchdienste wie die Schweizer Swisscows. Der Grund: Die Datensicherheit. So fällte jüngst der Landschaftsverband Rheinland (LVR) die Entscheidung, 18'000 PC-Nutzer «Google-frei» zu machen. Die anonyme Suchmaschine aus der Schweiz Swisscows machte das Rennen. Auswahl und Umsetzung lagen in den Händen von LVR-InfoKom, dem Systemhaus des LVR. Die Umstellung erfolgte in kürzester Zeit, dabei war der administrative Aufwand gering. «Wir arbeiten beim LVR mit sensiblen Daten. Daher sind wir sehr an der vollen Anonymität einer Suchmaschine interessiert. Swisscows bietet darüber hinaus den besten Kompromiss zwischen Funktionalität, Kompatibilität und Schutz der Privatsphäre», erklärt Wolfgang Weniger, Geschäftsführer von LVR-Infokom. Das Systemhaus versorgt den gesamten Verband mit IT-Services, die auf die spezifischen Bedürfnisse des Verbands zugeschnitten sind. Als grösster bundesweiter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen betreibt der LVR alleine 41 Förderschulen, zehn Kliniken sowie zahlreiche Kultureinrichtungen. Neben der Protokollierung der Websuchen sprach auch die Speicherung der IP-Adresse gegen die weitere Nutzung der bisherigen Suchportale.

Semantische Suche

Die Nutzer profitieren von den speziellen Funktionen der Suchmaschine «Swiss Made». Dazu gehört auch die Data-Cloud genannte Wolkenansicht von vorgeschlagenen Eingrenzungen des Suchbegriffes. Mit Swisscows nutzt die LVR zudem mit der semantischen Suche die bisher fortschrittlichste Technologie. Die sogenannte intelligente Antwortmaschine ist eine Entwicklung der Schweizer Firma Hulbee, auch dort ist der Trend bei Unternehmen zu sicherer Websuche ungebrochen. «Die Schweiz als Banken- und Wirtschaftsstandort ist sensitiv. Etliche Banken und Unternehmen schliessen beispielsweise die Nutzung von Google-Diensten wie Translate aus, weil auch dort die eingegebenen Texte mit der IP-Adresse gespeichert und ausgewertet werden. Das ist extrem kritisch», sagt Andreas Wiebe, CEO von Hulbee. Daher bietet Swisscows ab sofort auch einen vollständig anonym nutzbaren Übersetzungsdienst an – ein weiteres Wechselargument für Unternehmen.

Ohne Gewalt und Porno

Aufwendige Filtertechnologien schliessen Gewalt- und pornographische Inhalte komplett aus den Suchergebnissen aus. Damit ist Swisscows auch als kindersicher einzustufen bzw. an öffentlichen Computern unkritisch einsetzbar. Das gilt auch für die zahlreichen Einrichtungen des Landschaftsverbandes Rheinland, wo die Rechner teilweise von wechselnden Nutzern verwendet werden. Swisscows wird dabei auf eigenen Serveranlagen in der Schweiz betrieben und ist damit ausserhalb der Reichweite anderer Staaten. Neben einer Bildsuche bietet Swisscows auch eine Musiksuche mit integriertem Player ebenso wie eine Videosuche.

Mit Swisscows ist die Websuche anonym, keine Userdaten werden gespeichert oder genutzt. Die strengen Datenschutzvorgaben der Schweiz ermöglichen die sichersten Server ohne Zugriff der EU oder den USA. Neben dem Suchfeld bietet eine Data-Cloud mit aktuellen Themen und Stichworten einen schnellen Zugriff auf Informationen. Die weiteren Funktionen umfassen eine vollständige Web- und Bildsuche, zudem ist Swisscows kindersicher. Erotik- und Pornoseiten sind nicht auffindbar – damit eignet sich Swisscows besonders auch für Kinder und Jugendliche. Swisscows-Betreiber ist Hulbee: das Unternehmen ist auf innerbetriebliche Softwarelösungen für die gezielte Suche nach Geschäftsdaten spezialisiert. Zudem hat es das Schweizer Preisvergleichsportal Kauftipp.ch entwickelt.

Zum Thema: «Userdaten interessieren uns nicht» – Interview mit Andreas Wiebe aus der Werbewoche Printausgabe.

Publicis: Neuausrichtung für Calanda

Publicis hat im Rahmen einer Neuausrichtung für Calanda die Strategie, eine Kampagne und die Website für «das von da oben» entwickelt.

Das Bier von da oben sticht in der Schweizer Bierlandschaft aus der Masse heraus: Urchig und kantig, kauzig und wild wie das Bündnerland selbst, hat es sich zu einem Botschafter weit über die Kantonsgrenzen hinaus entwickelt. Die neue Strategie und Kampagne bringen die Bündner Lebenseinstellung weiterhin zu denen «da unten». Eine Lebenseinstellung, die mehr auf dem «machen» als auf dem «erreichen» beruht und bei welcher der Versuch genauso viel zählt, wie der Erfolg selbst. Denn wer’s nicht versucht, hat eh schon verloren.

Fast schon legendär

Die neue Kampagne «Fast schon legendär» verweigert sich laut Mitteilung den gängigen Mechanismen der hiesigen Bierbrauer. Happy, shiny people beim Genussmoment sucht man deshalb vergebens. Was man findet, sind selbstironische Stories, wie sie das Leben schreibt. Schliesslich haben wir alle schon Situationen erlebt, die als «fast schon legendär» beschrieben werden müssen. Auch wenn es nicht perfekt geklappt hat, auch wenn man einen Rückschlag einstecken musste: Man war dabei und kann eine Bombengeschichte erzählen. Calanda sucht diese Geschichten und bietet allen Fast-Legenden in der Schweiz eine Plattform für ihre 15 Minuten Ruhm.

https://www.youtube.com/watch?v=8HpAm0DOsok

https://www.youtube.com/watch?v=YNyuorrN95w

Neuer Online-Auftritt als Hub

Im Zuge der strategischen Neuausrichtung und Kampagnenentwicklung wurde auch die Website Calanda.com einem kompletten Redesign unterzogen. Die fast schon legendären Geschichten von Usern, die Produkte von Calanda sowie weitere Aktivitäten rund um das von da oben werden auf der Plattform zentral gesammelt und stehen jederzeit zur Verfügung. Die Kampagne, die neben zwei neuen TV-Spots und der Website auch Online-Massnahmen beinhaltet, startete am 18. Mai.

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Verantwortlich bei Heineken Switzerland / Calanda: Nabil Nasser (Marketing Director Switzerland), David Kistler (Group Brand Manager), Ricardo Dillier (Brand Manager), Thomas Egger (Junior Brand Manager). Verantwortlich bei Publicis:Wim Roelfs, Lorenz Clormann (CD), David Lübke (Texter), Norihito Iida, Carlos Mejia (AD), Flavio Muff (Online Concept Developer), Dominik Locher (Grafiker), Matthias Koller (Beratungsgruppenleiter), Alexandra Stojanovic (Brand Director), Eliane Imbach (Brand Assistant), Matthias Müller (Senior Strategic Planner), Simon Grasser (Head of Digital), Tiago Dias (Head of Development), Sandro Ducceschi (Senior Developer) Andy Günter (Developer), Cubera Solutions (Development), Cem Van-Der-Schaar (Head of TV / Art Buying), Shining Pictures (Produktionsfirma), Marco Lutz (Regie), Maher Maleh (DoP).

Zu guter Letzt: Guter Rat ist bescheuert

Die homophoben Ratschläge einer Kummerkasten-Autorin wirken reichlich angestaubt. Die darauf folgende Empörungswelle in den sozialen Medien hingegen ist «ganz 2015».

Bernhard, 43 Jahre, ist ratlos: Sein Bruder will demnächst heiraten – und zwar einen Mann. Beides sind zwar «wunderbare Menschen», aber dennoch gibt es ein Problem: Bernhard und seine Frau haben ihren beiden Töchtern beigebracht, dass die Ehe «eine ernste Entscheidung zwischen Mann und Frau» sei. Des Bruders Wunsch, dass die Mädchen Blümchen streuen, scheint ernsthaft in Gefahr. Was tun?

Kummerkasten-Frau Barbara Eggert vom Anzeigenblatt OWL am Sonntag vom Westfalen-Blatt weiss Rat: Es müsse beim besten Willen nicht sein, Kinder an eine gleichgeschlechtliche Hochzeit einzuladen, denn «die Töchter würden durcheinander gebracht». Konkret: «Sagen Sie Ihrem Bruder, dass Ihre Kinder an der Feier nicht teilnehmen weil Sie nicht möchten, dass die Kinder verwirrt werden».

Ein «Guter Rat am Sonntag», für den sicherlich auch das glückliche Brautpaar – beides «wunderbare Menschen» – vollstes Verständnis hat. Apropos Verständnis: Das Netz hat davon wenig. User @panne_t twitterte einen Screenshot des Artikels. Hunderte Retweets, unzählige empörte Kommentare und ein paar Stunden später wird der Fall bereits auf reichweitenstarken Portalen wie Focus.de, Meedia.de und auf den meisten grossen Blogs aufgerollt. Ihre berühmten 15 Minuten hat sich Frau Eggert wohl etwas anders vorgestellt. Und schon fast könnte sie einem wieder etwas Leid tun mit ihren angestaubten Ratschlägen in einer Welt, in der innerhalb von Stunden plötzlich die halbe Welt mitliest, was irgendwo, irgendwann von irgendwem geschrieben wurde. (hae)

Update: In der Zwischenzeit hat das Westfalen-Blatt eine Stellungnahme zum Artikel von Eggert veröffentlicht: Link.

 

Swiss Marketing vereinfacht Organisationsstruktur

Der Verband Swiss Marketing passt seine Organisations- und Führungsstruktur den veränderten Anforderungen an. Nicole Beck-Taubenest konzentriert sich fortan auf die Leitung von Prüfungen und auf die Mitarbeit in der Berufsfeldanalyse.

Der Vorstand von Swiss Marketing und Nicole Beck-Taubenest (Bild) sind laut Mitteilung übereingekommen, die Aufgaben der Geschäftsstelle neu zu verteilen und die Organisations- und Führungsstruktur anzupassen. Im Zuge dieser Veränderungen gibt Nicole Beck-Taubenest ihre Verantwortung als Geschäftsführerin von Swiss Marketing per 31. Mai 2015 ab. Sie wird sich als Prüfungsleiterin der Verkaufsfachleute (VFL) und der Marketingfachleute (MFL) sowie als Mitglied der Projektgruppe Berufsfeldanalyse weiterhin für Swiss Marketing engagieren.

Die bislang von Nicole Beck-Taubenest wahrgenommenen Aufgaben werden auf die bestehenden Mitarbeitenden der Geschäftsstelle verteilt. Führungsaufgaben werden namentlich durch Jeanine Zimmermann als Leiterin Verbandswesen, Kirsten Koffre-Loss als Leiterin Prüfungswesen und Semra Kahraman als Leiterin Rechnungswesen/Buchhaltung/HR übernommen.

«Mit unserem jungen und motivierten Team sind wir personell sehr gut aufgestellt, um die anstehenden Dienstleistungen effizient und kompetent zu erbringen», so Uwe Tännler, Präsident Swiss Marketing.
 

Schwacher Werbemonat April

Nach dem starken Werbemonat März zeigt sich der April gegentrendig: Mit einem Werbedruck von 407,2 Millionen Bruttofranken verzeichnet der April ein Minus von 7,2 Prozent. Fast alle Branchen weisen einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahresmonat auf.

Gerade mal vier der 23 Branchen erhöhten ihren Werbedruck (Detailhandel +47,6, Pharma & Gesundheit +22 Prozent, Telekommunikation +2,0 Prozent, Reinigen +50,0 Prozent). Dies zeigt der Werbemarkt Trend Report 2015/04 von Media Focus.

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Entwicklung Werbedruck per April im Gesamtmarkt

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Werbedruck der Branchen mit Vorjahresvergleich

Schwacher Werbemonat – mögliche Ursachen

Der Rückgang des Werbedrucks im April ist über alle Medien hinweg sichtbar. Mehrere Faktoren können Grund für dieses Ergebnis sein. Zum Beispiel fiel Ostern in diesem Jahr auf Anfang und nicht wie im letzten Jahr auf Ende April. Somit kam es zu einer Verschiebung der Werbung für Ostersüssigkeiten (-37 Prozent VJ). Auch verzeichnet der Monat April deutlich weniger Werbetreibende als der Vorjahresmonat: Die diesjährigen Werbetreiben- den haben im Vergleich zum Vorjahr nahezu gleich viel investiert. Auch ins Gewicht fallen Einzelkampagnen mit hohen Budgets: Auffällig beispielsweise ist der Werbetreibende Politische Interessensgruppen mit einem deutlichen Rückgang von Minus 70 Prozent.

So waren es Themen wie der Gripen und der Mindestlohn, die mit entsprechenden Kampagnen im letzten Jahr werbetechnisch ausgeschlachtet wurden. Auch denkbar ist, dass der April als Anlauf für einen grösseren Werbedruck im Mai dient. Wir sind gespannt.

Der April war ganz schön Salt’ig

Orange heisst jetzt Salt. Und damit das jeder weiss, hat Orange kräftig die Werbetrommel gerührt. So schaffte es die Salt-Imagekampagne mit dem höchsten Werbedruck auf Platz eins in der Telekom-Branche. Weit dahinter liegend, mit weniger als die Hälfte Werbedruck, erreichte Swisscom Natel Infinity Plus den zweiten Platz der Produktrangfolge. An dritter Stelle befindet sich Samsung Galaxy S6 Edge. Salt warb über fast alle Medien hinweg: in Zeitungen (26 Prozent), Magazinen (3 Prozent), TV (28 Prozent), Radio (4 Prozent), Kino (4 Prozent), Internet (8 Prozent), Pla- katwerbung (26 Prozent) und in Digitalen Werbeflächen (1 Prozent). Betrachtet man die Rangfolge der Werbetreibenden, liegt Salt (mit sechs Produkten) auf Platz zwei (+133 Prozent VJ). Platz eins belegt nach wie vor Swisscom (+122 Prozent VJ), mit aber deutlich mehr Produkten (19). Insge- samt hat die Branche Telekommunikation diesen Monat ein kleines Plus von 2,0 Prozent erreicht. Mitunter zu verdanken ist dies der Werbeaktivität von Swisscom und Salt.

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Die Top Werbetreibenden und meistbeworbenen Produkte/Dienstleistungen (ohne Sortiments- und Imagewerbung) im April

Top 5 Produkte in der Branche Pharma & Gesundheit

Die Branche Pharma & Gesundheit verzeichnet mit einem Werbedruck von 15,5 Millionen Bruttofranken ein Werbeplus von 22,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Stark beworben wurden insbesondere zwei Mittel gegen Sportverletzungen. Wie die Suva in ihrer Medienmitteilung vom 14. April bekannt gab, verunfallen heute fast doppelt so viele Joggerinnen und Jogger wie noch vor 15 Jahren. Passend dazu befinden sich an der Spitze der Produktrangfolge die Produkte Perskindol Classic Gel und Voltaren Dolo Forte Emulgel. Platz drei erreicht die neue Schmerztablette Aspirin S, die mit einem noch schnelleren Wirkungseintritt wirbt. Scholl Velvet Smooth Express Pedi, das Produkt für hornhautfreie Füsse, schafft es auf Platz vier. Auf Platz fünf befindet sich die Website NU3.ch, die Körperbewussten zahlreiche Nährstoffprodukte anbietet.

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Entwicklung des Werbedrucks in den Medien im Vorjahresvergleich

 

ICC: Richtlinien für Native Advertsing

Die Werbe- und Marketingkommission der Internationalen Handelskammer ICC hat ihre bestehenden globalen Richtlinien um drei Prinzipien zum Native Advertising als neuer Werbeform ergänzt.

Diese sollen sicherstellen, dass Transparenz und das Vertrauen der Konsumenten auch bei modernen Werbeformen die unterhaltend oder newsorientiert sind gewährleistet bleiben. Native Advertising ist Werbung, die in redaktionelle Beiträge eingebettet ist und immer beliebter wird.

Die Internationale Handelskammer (ICC) hat globale Regeln (ICC Code of Advertising and Marketing Communications Practice) erlassen, an die sich Unternehmen im Geschäftsalltag halten sollen. Einzelne dieser Bestimmungen erhalten im Zusammenhang mit dem Native Advertising als neuer Werbeform eine noch zentralere Bedeutung. Anders als beispielsweise Bannerwerbung kann Native Advertising mit anderen Personen geteilt oder weitergeleitet werden. Da diese Werbeform in den redaktionellen Teil eingebettet und an das Nutzungsverhalten der Konsumenten angepasst wird, wirkt sie weniger aufdringlich und wird auch von den Werbeblockern nicht erfasst. Diese Werbeform wird daher zunehmend beliebter.

Drei Prinzipien stehen im Vordergrund, die in verschiedenen Regeln bereits im bestehenden ICC Code vorhanden sind:

  1. Werbung sollte als Werbung erkennbar sein, auch wenn diese im redaktionellen Umfeld eingebettet ist.
  2. Die Identität des Werbers ist klar feststellbar.
  3. Impressum (Offenlegung) ist prominent und für Konsumenten verständlich formuliert.

Die Einhaltung dieser Grundsätze gewährleistet, dass das Vertrauen der Konsumenten nicht durch mangelnde Erfahrung oder fehlendes Wissen ausgenützt wird. Die Konkretisierung Im Einzelfall bedarf jedoch immer einer seriösen Abwägung im entsprechenden Kontext und erfordert Respekt für innovative Werbeinhalte die unterhaltend sind oder einen Aktualitätsbezug haben.

Mit dem ICC Werbeempfehlungen sollen verfehlte Praktiken auf der ganzen Welt erfasst werden. So soll auch verhindert werden, dass die Regeln umgangen werden. Diese Regeln werden durch die Experten in der ICC Werbe- und Marketingkommission erarbeitet. Die Schweizer Experten für diese Kommission werden vom schweizerischen Nationalkomitee, ICC Switzerland, bestimmt, das seinen Sitz bei economiesuisse hat. Dort sind auch alle einschlägigen ICC-Empfehlungen erhältlich. Die ICC Empfehlungen dienen auch als Basis und Orientierung für die Schweizerische Lauterkeitskommission, welche als neutrale, unabhängige Institution gegen unlautere Werbung vorgehen kann.

ICC Guide on Native Advertising (vorerst erst in Englisch)

PRtools: Animationsfilm für Schindler

Vielfältiges Lehrstellenangebot und Karrierechancen in 90 Sekunden präsentiert: Ein Animationsfilm aus dem Hause PRtools zeigt Lehrstellensuchenden, was die Schindler Berufsbildung zu bieten hat.

Mit der Schindler Berufsbildung bietet Schindler Aufzüge Ausbildungsplätze für zwölf verschiedene Lehrberufe. Das Unternehmen gehört in der Schweiz zu den Top-Ausbildungszentren für technische und kaufmännische Berufe. Mit einem neuen Animationsfilm der Zentralschweizer Agentur PRtools präsentiert sich Schindler als praxisorientierter Lehrbetrieb mit vielfältigem Lehrstellenangebot und guten Karrierechancen. Und das in nur 90 Sekunden. «Der neue Animationsfilm bringt unsere Botschaften auf kreative Weise auf den Punkt.», so Christian Roth HR Manager Apprentice bei der Schindler Berufsbildung. Der Film wurde in drei Sprachen realisiert. Zum Einsatz kommt er auf der Website der Schindler Berufsbildung sowie an Informationsanlässen.

https://vimeo.com/122532431

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