Michelle Bernhard wird News-Moderatorin

Michelle Bernhard moderiert ab Mitte Juni neu die «News» auf Tele Bärn. Sie tritt die Nachfolge von Claudine Fleury an.

Fleury geht nach mehr als sechs Jahren als Moderatorin und Produzentin bei Tele Bärn in die Schwangerschaftspause und wird sich danach anderen beruflichen Herausforderungen widmen, wie es in einer Mitteilung heisst.

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Die 28-jährige Michelle Bernhard ist seit Oktober 2010 als News-Videojournalistin bei Tele Bärn tätig. Im August 2012 übernahm sie als Produzentin und Moderatorin das damals neue Magazin «Fokus». Zudem produzierte und moderierte sie verschiedene Sondersendungen wie das «Gurtenspecial» oder die «Fashionweek».

Ruf Lanz: Plakatsäulen in Milchgläser verwandelt

Ruf Lanz hat für die Schweizer Milchproduzenten SMP die Leuchtdrehsäulen von Clear Channel überraschend genutzt - und sie in ein grosses, sich drehendes Milchglas verwandelt.

Zu sehen ist das erste Milchglas seit dem 18. Mai 2015 an der Schaffhauserstrasse in Zürich. Passenderweise direkt bei der Haltestelle Milchbuck.

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Die Print- und Outdoor-Kampagnen der Schweizer Milchproduzenten kommen seit 2006 aus dem Stall von Ruf Lanz. Im letzten Winter sorgte die Kreativagentur in den Skigebieten für Aufsehen. Dort wurden Plakate bei den Seilbahnstationen genau so platziert, dass es wirkte, als würde Milchkuh Lovely die ganze Seilbahn ziehen (Werbewoche.ch berichtete). Die Kampagne wurde mehrfach ausgezeichnet – unter anderem mit Gold bei den Epica Awards 2014 (Werbewoche.ch berichtete).

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Verantwortlich bei SMP: Charlotte Hofstetter (Leiterin Marketing), Martin Rüst (Leiter Werbung & Promotionen), Céline Jagisch (Projektleiterin Werbung Milch). Verantwortlich bei Ruf Lanz, Zürich: Danielle Lanz, Markus Ruf (Creative Direction), Marcel Schläfle (Art Direction), Florian Birkner (Text), Tanja Felix, Pascal Trütsch (Beratung), Tobias Stierli (CGI). Produktion: Attilio Meyer. Medienpartner Aussenwerbung: Clear Channel.

Kundenzuwachs und Pitch-Gewinne

Open Up, Partner & Partner, Wirz Corporate, Vademecom und Stailamedia vermelden Kundenzuwachs und Portfolioerweiterungen.

Open Up hebt mit Edelweiss ab

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Im Rahmen einer Agenturevaluation konnte open up ein Mandat von Edelweiss Air für sich gewinnen. Die Zürcher PR- und Kommunikationsagentur berät und unterstützt seit April die Fluggesellschaft bei der Medienarbeit rund um deren 20-jähriges Bestehen. Dazu gehört nebst Öffentlichkeitsarbeit für das Unternehmen auch die Medienarbeit für die Jubiläums-Zeppelintour.

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Partner & Partner: Twint Pitch-Gewinn

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Mit dem Handy bezahlen und dabei von Mehrwerten profitieren: Dies macht Twint noch in diesem Jahr in der Schweiz möglich. Twint – eine 100-Prozent-Tochtergesellschaft von Postfinance – ist die erste integrierte Applikation für bargeldloses Bezahlen. Im Herbst 2015 wird das digitale Portemonnaie für die ganze Schweiz lanciert. Als Leadagentur für Twint zeichnet sich Partner & Partner für die gesamte Kommunikationsstrategie der Lancierung verantwortlich. Für den Aufbau der Community wurde eine Content Marketing Kooperation mit Ron Orp eingegangen, dem urbansten Medium der Schweiz.

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Wirz Corporate: Economiesuisse gewonnen

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Wirz Corporate darf Economiesuisse ab sofort zu seinen Kunden zählen. Überzeugt hat ein dialogorientiertes Gesamtkonzept, das den Ansatz des Storytelling ins Zentrum stellt. Im Rahmen des Mandats überarbeitet Wirz Corporate nicht nur den Gesamtauftritt von Economiesuisse sondern konzipiert und realisiert auch zentrale Medien wie die Website, das Jahrbuch und das Verbandsportrait. Die verschiedenen Medien und Massnahmen sind an die breite Öffentlichkeit, insbesondere aber an die Politik und die Mitglieder gerichtet. Erste Arbeiten werden im Rahmen des Tags der Wirtschaft im kommenden September sichtbar werden.

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Amadeus Schweiz neu bei Vademecom

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Neu betreut Vademecom Amadeus, den führenden Softwareanbieter in der Reisebranche. Nachdem die Zürcher Agentur für PR und integrierte Kommunikation im vergangenen Jahr mit der Organisation des 20-Jahre-Jubiläumsanlasses beauftragt wurde, unterstützt sie das Unternehmen nun bei der Entwicklung einer integrierten Kommunikation. «Softwaretechnologien entwickeln sich rasend schnell, wodurch wir gegenüber unseren Kunden einen hohen Kommunikationsbedarf haben», erklärt Stefan Angst, Verkaufs- und Marketingleiter bei Amadeus Schweiz. «Ziel ist es, durch eine bessere Abstimmung der Massnahmen, eine höhere Beachtung zu finden und eine aktivere Kommunikation zu pflegen. Es freut uns, mit Vademecom einen agilen und sehr engagierten Partner gefunden zu haben.»

 


Stailamedia übernimmt die Vermarktung von Shazam

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Shazam und Stailamedia gehen eine exklusive Kooperation für den Schweizer Markt ein. Mit den Marketing-Produkten von Shazam baut Stailamedia sein Mobile-Portfolio weiter aus. Shazam verzeichnet in der Schweiz 6,3 Millionen Downloads und über 1,3 Millionen aktive Nutzer pro Monat und ist damit eine der grössten Entertainment Apps der Schweiz. Ab sofort bietet Stailamedia Werbetreibenden in der Schweiz Zugriff auf in-App Media Produkte und das Second Screen Produkt Shazam Connect. Die Shazam-Nutzer können über die App mit attraktiven Branding-Werbeformen angesprochen werden. Besonders innovativ ist Shazam Connect, das mittels Audioerkennung während TV Spots begleitende Second-Screen-Kampagnen auf dem Smartphone oder Tablet und damit direkte Interaktion mit der Kampagne ermöglicht.

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Zu guter Letzt: Rampensau

Wer nicht hören will, muss lernen: Argentinischen Park-Ignoranten wurde eine gute Lektion erteilt.

In Buenos Aires parkieren offenbar viele Autofahrer dort, wo es für Mitmenschen mit Gehbehinderung besonders störend ist: Vor den Rollstuhlrampen der Gehsteige. Vermutlich hatten die Fahrer in der Fahrschule einen Fensterplatz. Oder ganz einfach den falschen Fahrlehrer. Driver's School weiss es besser und hat den gewünschten Lerneffekt mit Hilfe der Agentur VML gleich mit einer viralen Kampagne verbunden, über die plötzlich ganz Argentinien sprach und die es nun sogar in die Schweiz geschafft hat. Um die falschparktierten Autos herum wurde in Windeseile eine Sprungschanze errichtet – für einen Extrem-Rollstuhlfahrer. Video gedreht, Rampe abgebaut, QR-Code ans Auto geklebt und fertig die Lektion, die man so schnell nicht mehr vergisst. Auch als Zuschauer. Gefällt! (hae)

Real Time Advertising: Die Schweiz holt auf

Noch vor wenigen Monaten waren die Werbeausgaben via Real Time Advertising in der Schweiz noch verschwindend gering. Dies hat sich im ersten Quartal 2015 deutlich geändert. Ein Gastbeitrag von Torben Heimann, Improve Digital.

Die Entwicklung zur Automatisierung des Anzeigenhandels setzt sich aktuell auch in Schweizer Medienunternehmen durch. Die Führungsetagen denken um und setzen immer mehr auf den Effizienz-Gewinn und die Optimierung der Inventareinkünfte durch Programmatic Advertising. Experten schätzen, dass der Anteil der RTA-Werbeausgaben in der Schweiz heute bei ca. 10 Prozent liegt. Zum Vergleich: In Deutschland liegen die Ausgaben aktuell bei ca. 20 Prozent. Und die Märkte entwickeln sich rasant weiter. Für Vermarkter und Publisher bedeutet dies, dass sie den Markt jetzt aktiv mitgestalten können. Der Schweizer Marktführer Tamedia geht mit gutem Beispiel voran: Das Medienunternehmen hat seine Programmatic-Strategie gefunden und im Unternehmen auf allen Ebenen von der Unternehmensleitung aus über die Sales-Abteilung hin zu Ad Operations implementiert. Schritt für Schritt baut Tamedia seine Premium-Programmatic Strategie weiter aus, nutzt programmatische Agenturbudgets und die Vorzüge der holistischen Inventaroptimierung. Tamedia bietet dabei ausschliesslich Inventar Schweizer Premium-Seiten programmatisch zum Kauf an – und das bei voller Transparenz. Ihre erfolgreiche RTA-Strategie setzt sich aus einer Kombination von Direct Sales und automatisierten Verkäufen zusammen – IAB Standardformate bis zu Grossformaten, Mobile und Video sind verfügbar. Der programmatische Kanal ist also gleichgestellt mit den klassischen Kaufmöglichkeiten und bietet den Vorteil der genauesten Zielgruppenansprache. Auf diese Weise schöpft das Unternehmen das volle Potenzial seines Inventars aus. RTA bietet den Vorteil, eigene Kampagnen in den maximalen Wettbewerb mit der Nachfrage aus dem RTA zu stellen. Dabei können dennoch zugesagte Volumina ausgeliefert werden. Der Publisher kann sich damit die höchsten Einnahmen sichern und gleichzeitig Werbetreibenden den höchsten Wert bieten.

Unsere Prognose für die Schweiz: im Jahr 2018 werden mehr als 50 Prozent der Werbebudgets in Programmatic Advertising fliessen. Um dies zu unterstützen, muss allerdings noch einiges geschehen. Mehr Schweizer Publisher und Vermarkter, nicht nur die grossen, müssen sich dem Thema öffnen, die Umsatzpotenziale erkennen und bewusst ihre individuelle Strategie finden. Ausserdem muss die Demand Seite ihre Vorhaben wahrmachen und zunehmend Budgets in Programmatic einsetzen, denn die Bereitschaft von Agenturen ist essenziell für den Erfolg von RTA. Demand- und Supply-Seite müssen die Bedürfnisse des anderen erkennen, darauf reagieren und so gemeinsam als Markt wachsen. Und obwohl die Technologie einige Aufgaben und Arbeitsschritte automatisieren kann, darf nicht vergessen werden, dass der menschliche Beitrag immer entscheidend sein wird. Auktions-Techniken, Regel-Definitionen und Yield Management werden auch zukünftig Analytiker und hochqualifizierte Optimierer erfordern. Massgeschneiderte, exklusive Werbeplatz-Angebote und Integrations-Geschäfte brauchen Fachkräfte für Vertrieb und Abwicklung. Plattformen müssen begriffen, umgesetzt und gemäss einer kommerziellen Strategie und operationeller Effizienz genutzt werden. SSP Anbieter unterstützen Unternehmen durch ihre Beratung bei dieser Umstellung vom traditionellen Anzeigenhandel zum Realtime Advertising. Effizientes effektives Marketing durch RTA belohnt dann am Ende alle Beteiligten: die Werbetreibenden, die Publisher und Vermarkter sowie die Konsumenten.

Torben Heimann ist Managing Director von Improve Digital, Europas führendem unabhängigen Anbieter von Realtime Advertising Technologie für Publisher. Improve Digital hat eine innovative Plattform entwickelt, mit der Medieneigentümer die Monetarisierung von Inventar und Zielgruppen für alle Bildschirmformate und auf sämtlichen öffentlichen und privaten Vertriebskanälen automatisieren und optimieren können. Das Unternehmen arbeitet weltweit mit mehr als 250 Publishern und Medieneigentümern zusammen, darunter Tamedia. Mit dem Schweizer Medienhaus hat Improve Digital die Zusammenarbeit im Mai ausgebaut und einen unbefristeten Vertrag unterzeichnet.
 

Ringier verkauft philippinisches Immobilien-Portal

Ringier und das philippinische Medien-Unternehmen Summit Media trennen sich auf den Philippinen von der Online-Immobilien-Plattform Myproperty.ph. Das Portal wird an das international tätige Immobilien-Portal Lamudi verkauft.

Myproperty.ph war 2010 von Ringier gemeinsam mit dem philippinischen Medienunternehmen Summit Media lanciert worden. Das Portal konnte gemeinsam mit Summit sehr rasch zu einer der grössten Classifieds-Plattformen des Landes aufgebaut werden. Aktuell werden rund 174’000 Immobilien auf dem Portal gehandelt. Der Verkauf an Lamudi, welches RE-Portale in mehr als 30 Ländern betreibt, erfolgt aus strategischen Gründen. Ringier unterhält keine weiteren Geschäftstätigkeiten auf den Philippinen. Lamudi will sowohl die Marke Myproperty.ph wie auch seine eigene Immobilien-Plattform, Lamudi.com.ph, nach der Übernahme als eigenständige Portale weiterführen.

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Gstaader Charme-Offensive in Zürich

«Wir kommen auf Sie zu.» Unter diesem Motto machten sich die Hoteliers aus der Region Gstaad am Mittwoch auf den Weg nach Zürich, um in Zeiten von Social Media und Schnelllebigkeit persönlich und charmant ein Zeichen für Gastlichkeit und Qualität zu setzen.

Ziel war es, Sympathien zu schaffen, neue Wege im Tourismus-Marketing zu beschreiten und gezielt mit potenziellen Gästen in persönlichen Kontakt zu treten.

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Um 6.45 Uhr trafen sich die 29 Teilnehmer am Bahnhof in Gstaad. Die heimlichen Stars der Aktion, die beiden Kühe von Bauer Willi Bach aus Saanen, waren da bereits seit gut einer Stunde auf dem Weg nach Zürich. Auf fünf Fahrzeuge verteilt und glänzend motiviert ging es Richtung östliches Unterland. Treffpunkt war das Romantik Hotel Europe in Zürich. Die Gäste staunten nicht schlecht, als sie die beiden, für städtische Verhältnisse doch eher exotischen Gäste aus Gstaad aus dem Viehtransporter steigen sahen. Nach einer kurzen Dusche und Makeup mit Blumenschmuck waren die Gstaader Top Models dann parat, die Hoteliers und Vertreter von Gstaad Saanenland Tourismus bei ihrem Marsch mit Leiterwagen und Berner Sennenhund durch das Seefeld-Quartier zu begleiten.

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Die Passanten reagierten erfreut und amüsiert auf die charmante Demonstration für die Gastlichkeit und genossen die angebotenen Spezialitäten der Region, Hobelkäse und Trockenfleisch.

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Der Mensch steht im Mittelpunkt

«Wir wollen unsere Kunden aus ihrem Alltag in unsere Markenwelt einladen und mit ihnen ins Gespräch kommen, um ihre Bedürfniswelt bei der Feriengestaltung noch besser kennen zu lernen», erläutert Marketingleiter Reto Tschannen die Motivation der Hoteliers, mit Sack und Pack in die Züricher Innenstadt zu reisen. «Die Inspiration für diese Aktion lieferte die Frage, wie wir uns in Zeiten überbordender Reizüberflutung effizient abheben und unsere Gäste optimal erreichen können», ergänzt Christian Hoefliger, Präsident des Hoteliervereins Gstaad Saanenland. «Denn unsere Kernkompetenz als Hoteliers ist und bleibt der Mensch und seine Bedürfnisse.»

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In mehrfacher Hinsicht eine Premiere

Die Aktion, die am 21. Mai in Lausanne wiederholt wird, steht auch im Zusammenhang mit der neuen Werbekampagne des Hoteliervereins Gstaad Saanenland und von Gstaad Saanenland Tourismus, die in mehrfacher Hinsicht ebenfalls eine Premiere darstellt. Die Konsumenten werden nicht wie üblich als passive Empfänger angesprochen.

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Ferienerlebnisse spielerisch selbst entdecken

Die Kampagne setzt auf interaktive Elemente und lässt den Kunden dank eines kreativen und humorvollen Ansatzes an einer spannenden Geschichte teilhaben. Sie sollen die Werte hinter der Marke Gstaad und die Palette möglicher Ferienerlebnisse spielerisch selbst entdecken. Menschliche Nähe, Herzlichkeit und Gastfreundschaft sind hier die zentralen Botschaften. «Der Gast steht dabei im Mittelpunkt und hat auch noch Spass dabei», skizziert Reto Tschannen die Kernaussagen. Gleichzeitig lädt die Kampagne zur virtuellen Suche nach der Kuh Tessa ein, die dem Gstaader Bauern Tinu aus dem Stall ausgebüchst ist (Gstaad.ch/Tessa). Wer sie findet, kann einen attraktiven Preis gewinnen.

Fotos: Mattias Nutt

Adello: Mobile Advertising auf Platz #1

Werbung auf Mobile Devices funktioniert, Branchen-übergreifend. Zwei Showcases von Adello zeigen, warum auf Smartphones und Tablets mehr Kreativität möglich ist als in anderen Mediengattungen und wie sich der Einsatz von Technologie ausübt auf die Wirksamkeit von Kampagnen.

Der Schweizer Musiker Seven (Sony Music) steigt von 0 auf Platz 1 der Album Charts ein, während «Die Bachelorette» dem TV-Sender 3+ den besten Primetime-Abend seiner Geschichte beschert. Beide Kampagnen erzielen Bestresultate und werden von Adello verantwortet, beiden Fällen gemeinsam ist die Nutzung der kreativen Templates und der Technologie des Schweizer Mobile Advertising Unternehmens.

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Von 0 auf 1 in der Hitparade: Audio Cube mit Video-Integration und Anbindung an iTunes verhilft dem Schweizer Künstler zum erfolgreichsten Album-Release seiner Geschichte.
Das Smartphone ist nicht nur der wichtigste mp3-Player für Musik, der darauf integrierte Music Store iTunes ist auch der wichtigste Absatzkanal der Musik-Industrie. Für das Major-Label Sony Music hat Adello ein neuartiges Werbe-Template erarbeitet, welches erstmals eingesetzt wurde für die Bewerbung des 16. Albums des Schweizer Soul-Künstlers Seven. Um Musik zu verkaufen, muss sie erlebbar gemacht werden, was auf dem Smartphone dank Tonspur und Music-Clip optimal inszeniert werden kann.

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Eine Swipe-Bewegung über das Werbemittel streamt den Refrain der aktuellen Hit-Single, der zugehörige Video-Clip startet automatisch. Neben einer Verlinkung auf Tourdates und Tickets verfolgt die Kampagne als primäres Ziel, Abverkäufe von Alben zu generieren, was dank der nahtlosen Anbindung an iTunes direkt aus dem Werbemittel geschieht. Das neuartige Kampagnen Set-Up verfehlt sein Ziel nicht: Das Album «BackFunkLoveSoul» beschert dem Aargauer Musiker mit Platz 1 in den offiziellen Schweizer Album-Charts den grössten Erfolg seiner Karriere.

3+: «Bachelorette»

Swipe Cube mit mehrdimensionaler Kalenderspeicherfunktion, multi Video-Integration und live Stream- Anbindung beschert dem Sender den besten Primetime-Abend seiner Geschichte.
 Zum Start der neuen Doku-Soap «Die Bachelorette» hat Adello für den Privatsender 3+ eine neuartige Werbekreation programmiert, welche die Debut-Staffel in der Zielgruppe bekannt macht und mittels direkt in der Ad Unit ausgesteuerter Video-Streams emotional positioniert. Eine Click to Calendar- Option speichert zudem alle Sendetermine der acht Folgen auf dem Smartphone ab und erinnert automatisch jeweils am Vorabend sowie am Vormittag des Ausstrahlungstages mit einem Push-Alert auf dem Homescreen an die Ausstrahlung der neue Folge. Der Cube unterstützt auch «Try before buy»: Ein Klick auf das Werbemittel öffnet das Echtzeit TV-Signal des Senders, als technischer Partner fungiert Zattoo.

Damit höchste Relevanz garantiert wird und der Content im live-Stream korrekt erscheint, wurde die Kampagne ausschliesslich synchron zur Ausstrahlung am TV geschaltet. Während Werbeunterbrechungen auf dem Sender wurde somit auch die Kampagne auf Mobile vorübergehend unterbrochen.

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Auch die Kombination dieser Massnahmen hat grosse Wirkung gezeigt und bescherte der TV-Station den besten Primetime-Abend seiner Geschichte: In der werberelevanten Zielgruppe der 15- bis 49- Jährigen konnte ein Marktanteil von 20,2 Prozent erreicht werden, was der doppelten Reichweite von SRF entsprach. Bei den 15- bis 34-Jährigen lag der Anteil sogar bei 28,6 Prozent.

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Beide Showcases basieren auf der Architektur des «Pushdown Swipe Cubes», einer Mobile Werbeform, welche Adello bereits im Juni 2013 entwickelt hat und die inzwischen zu den Standard Ad-Units im Schweizer Mobile-Werbemarkt zählt. Daneben hat Adello diverse weitere Werbe-Innovationen eingeführt wie Autostart Videostitial, Engage Pass oder Contractitial.
 

NZZ.ch wird schneller und nutzerfreundlicher

Die neue NZZ.ch-Website ist schneller, auf die Nutzerbedürfnisse zugeschnitten und optimal auf alle Endgeräte abgestimmt. Das Feedback der Leserinnen und Leser zu beta.NZZ.ch hat massgeblich zur Entwicklung von NZZ.ch beigetragen.

Die neue Website erfüllt nun die technischen Voraussetzungen für eine Reihe weiterer Verbesserungen, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Im November ging Beta.NZZ.ch online (Werbewoche.ch berichtete). Seither hat das NZZ.ch-Projektteam Tausende von wertvollen Rückmeldungen aus der Leserschaft erhalten, daraus Verbesserungen abgeleitet und laufend umgesetzt. Ab heute wird Beta.NZZ.ch nun NZZ.ch vollständig ablösen. Das Design der neuen Website haben NZZ-interne Produktdesigner in enger Zusammenarbeit mit Redaktion, Technologie und Marketing entwickelt. Das reduzierte Design und die Listen-Anordnung der Artikel erleichtern die Orientierung. Dank responsivem Design werden die Inhalte auf allen Endgeräten optimal dargestellt – egal ob sich die NZZ.ch-Leser beim Warten an der Tramhaltestelle schnell übers Smartphone informieren wollen, zu Hause mit dem Tablet eine Bildstrecke durchscrollen oder sich im Büro am Desktop einen Überblick über die Top-Themen des Tages verschaffen.

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Das Projektteam hat alle Elemente ausgehend vom kleinsten Bildschirm entwickelt. Erst wenn die Lösung auf dem Smartphone funktionierte, wurde sie auf die grösseren Formate übertragen. So sind auf NZZ.ch neu beispielsweise alle Elemente «touch-friendly», lassen sich also nicht nur per Mausklick, sondern auch per Fingertipp auf dem Smartphone oder Tablet aktivieren. Auf NZZ.ch können Leserinnen und Leser Artikel einfacher über Social Media teilen, und Kommentarfunktionen, Blogs und Videobeiträge sind neu auch für mobile Nutzer verfügbar. Zudem wird die NZZ.ch-Website neu dreimal schneller geladen.

Ausgangspunkt für weitere Entwicklungen

Neben den sichtbaren Verbesserungen wurden im Hintergrund von NZZ.ch signifikante technologische Optimierungen durchgeführt wie beispielsweise die Einführung einer neuen Paywall-Plattform. Es ist nun auch einfacher, sich anzumelden und zu registrieren. Die Umstellung auf die neue Version ist der Startpunkt für eine Reihe weiterer Entwicklungen in den kommenden Wochen und Monaten. Steven Neubauer, Geschäftsführer NZZ: «Mit der neuen NZZ.ch haben wir die technologischen Grundlagen geschaffen, um agil neue Produkte und Funktionalitäten umzusetzen und das publizistische Angebot für die NZZ-Kunden weiterzuentwickeln. Die heutige Umstellung ist erst der Anfang. Wir werden weiterhin hart an der Verbesserung der Usability und der Inhaltsangebote für unsere Leserinnen und Leser arbeiten.»

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Ein Beispiel hierfür ist das neue «Briefing», das sich auf NZZ.ch gerade in der Testphase befindet. Das Briefing ist eine aktuelle Zusammenfassung der Nachrichtenlage und bietet zu jedem Zeitpunkt das Wichtigste des Tages auf einen Blick. Anita Zielina, Chefredaktorin Neue Produkte: «Das Briefing ist ein abgeschlossenes Gefäss, das dem Leser in wenigen Minuten das Wichtigste zusammenfasst – so kurz wie möglich und so ausführlich wie nötig. Die ersten Rückmeldungen dazu sind vielversprechend.»

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Dritte Ausgabe Printzeitung: Printwerbung ausschlaggebend für Kaufentscheid

47,8 Prozent der Bevölkerung empfindet Inserate in Zeitungen als informativ. In der dritten Ausgabe der Printzeitung zeigen der Verband Schweizer Medien und Leo Burnett die Wichtigkeit der Mediagattung für den Abverkauf auf.

Nicht weniger als zwei Drittel der Leser bewahren Prospektbeilagen auf oder nehmen sie gleich mit zum Einkaufen ins Geschäft. Damit ist Printwerbung unverzichtbar für den Abverkauf. Diese und weitere  Argumente für die Printwerbung sind in der dritten Ausgabe der Printzeitung nachzulesen. Der Verband Schweizer Medien unterstreicht mit der Fülle der Argumente, wie wichtig die führende Mediagattung für die Werbeauftraggeber ist.

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So auch für Mark N. Backé, Leiter Marketing bei BMW Schweiz: «Zeitungsanzeigen sind für BMW genauso wichtig wie der Showroom». BMW investiert überdurchschnittlich viel in Printwerbung und gewinnt mit dieser Strategie in einem rückläufigen Markt weitere Anteile dazu. In weiteren Beiträgen werden zudem die Vorzüge der Fach- und Spezialpresse aufgezeigt, die vom Art Directors Club prämierten Anzeigenkampagnen vorgestellt und die genaue Planbarkeit der Printwerbung bis auf die lokale Ebene erklärt.

Verantwortlich beim Verband Schweizer Medien: Andreas Häuptli (Leiter
Marketing); Redaktion: Otto Meier, René Staubli. Verantwortlich bei Leo
Burnett Schweiz:
Johannes Dörig, Alba Rau, David Hugentobler, Pablo Schencke (Kreation), Isabelle Meier, Tobias Schoen (Beratung); Website: Update.

Zürcher Journalistenpreis 2015 vergeben

Christian Brönnimann (Tages-Anzeiger), Andrea Jeska (NZZ am Sonntag), Manuel Bühlmann und Oliver Wietlisbach (Watson) sowie Arnold Hottinger (Gesamtwerk) erhalten den Zürcher Journalistenpreis 2015. Die Auszeichnungen sind mit je 10'000 Franken dotiert.

Die Jury des Zürcher Journalistenpreises zeichnet in diesem Jahr drei Beiträge aus, die durch ihre sprachliche Qualität, ihre Form und Wirkung sowie die zugrunde liegende Rechercheleistung überzeugen. Christian Brönnimann erhält den Preis für seine Artikelserie zur Vergabepraxis von Informatik-Aufträgen beim Bund, die im Tages-Anzeiger erschien. Andrea Jeska bekommt die Auszeichnung für eine berührende Reportage aus einem Gefängnis für Kinder und Jugendliche in Uganda zugesprochen, welche die NZZ am Sonntag publizierte. Manuel Bühlmann und Oliver Wietlisbach werden für ihren Beitrag über die reale technische Überwachung eines Nationalrats und seiner Bewegungen ausgezeichnet, welche die Autoren auf dem Online-Portal Watson multimedial umsetzten. Mit dem Preis für das Gesamtwerk ehrt die Jury Arnold Hottinger, der als langjähriger Korrespondent der NZZ und als international anerkannter Nahost-Experte das Geschehen in dieser unruhigen Weltregion mit fundierten Berichten und Analysen aufmerksam begleitete.

An der Feier zur Preisverleihung, die am Dienstag, 19. Mai 2015, im Kaufleuten Zürich stattfand, ehrte die Jury unter der Leitung von Hannes Britschgi im Beisein zahlreicher prominenter Gäste aus Wirtschaft, Medien und Politik die fünf Medienschaffenden mit einer der wichtigsten Auszeichnungen für journalistische Texte in der Schweiz. Die Festansprache zum Thema Journalismus und Verantwortung hielt Markus Spillmann, der ehemalige Chefredaktor der NZZ. Ein satirisches Blitzlicht entfachte der Finanzkabarettist Chin Meyer.

Der Zürcher Journalistenpreis wurde in diesem Jahr zum 35. Mal verliehen. Jeder der vier vergebenen Preise ist mit 10'000 Franken dotiert. Ausgezeichnet werden jeweils hervorragende und wegweisende Arbeiten und Gesamtwerke, unabhängig davon, ob sie über einen Zeitungs-, Zeitschriften- oder Online-Kanal verbreitet werden. Die Vergabe des Preises ist dank Beiträgen und Spenden von Verlagen, Unternehmen und Institutionen möglich. Die Stiftung dankt für diese Unterstützung, insbesondere für die Beiträge von Migros, Google, Zürcher Presseverein und Presse- und Medienball.

Die ausgezeichneten Texte und Laudationes in der Broschüre zum Zürcher Journalistenpreis 2015

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