Staatsmehrheit bei Léman Bleu?

TV Im Zusammenhang mit der Rekapitalisierung des Genfer Lokal-TVs Léman Bleu untersucht das Bakom seit Mitte letzten Jahres zwei Beteiligungsgesuche.

TV Im Zusammenhang mit der
Rekapitalisierung des Genfer Lokal-TVs Léman Bleu untersucht das
Bundesamt für Kommunikation (Bakom) seit Mitte letzten Jahres zwei
Beteiligungsgesuche. Bisher konnte aber erst einer der beiden Fälle
«fast» beendet werden, sagte der zuständige Sachbearbeiter Yann
Lehmans. Beim fast fertig gestellten Dossier, das im Februar mit einem
Antrag des Bakom an das UVEK weitergeleitet werden soll, geht es um die
Grundsatzfrage, ob sich die öffentliche Hand mehrheitlich an einem
Sender beteiligen darf. Konkret will die Stadt Genf, die schon heute an
Léman Bleu beteiligt ist, ihren Anteil auf 51 Prozent erhöhen. Dies
könnte aber gegen den Artikel 93 der Bundesverfassung verstossen: «Die
Unabhängigkeit von Radio und Fernsehen sowie die Autonomie in der
Programmgestaltung sind gewährleistet.» Ein Entscheid des UVEK sei
gegen Ende März zu erwarten, meinte Lehmans.
Beim zweiten Dossier handelt es sich um das Gesuch des französischen
Medienunternehmers Philippe Hersant und seines Genfer Partners Stéphane
Barbier-Muller, die explizit als Privatpersonen je gut 15 Prozent des
Senders übernehmen wollen. (mk)

Bei Apple ist «Intel inside»

Hardware Computerhersteller Apple hat seine ersten, auf Intel-Prozessoren basierenden Rechner vorgestellt.

Hardware Computerhersteller Apple hat seine ersten, auf Intel-Prozessoren basierenden Rechner vorgestellt.Es war eine wegweisende Keynote, die
Apple-CEO Steve Jobs am 10. Januar zur Eröffnung der Macworld-Messe im
Mosconåe Center in San
Francisco abgehalten hat. Wegweisend deshalb, weil Apple mit der
Ankündigung zweier mit Intel-Prozessoren bestückter Rechner nach dem
Bekenntnis zu einem Prozessorwechsel im letzten Sommer nun Taten folgen
lässt.
Aber Apple wäre nicht Apple und Jobs nicht Jobs, wenn diese Nachricht
nicht fein verpackt und ausgeschmückt worden wäre. So muss denn der
neue Prozessor in den neuen, ansonsten äusserlich nur leicht
modifizierten Rechnern nach Jobs ein wahres Arbeitstier sein: Bis
doppelt so schnell wie der bisherige mit G5-Prozessoren ausgestattete
iMac soll das neue Modell arbeiten – und bis zu viermal schneller die
neuen MacBook Pro, die als PowerBook allerdings nie in den Genuss der
G5-Chips kamen.

Der Entscheid von Apple, auf Intel umzuschwenken, kommt nicht von
ungefähr: Die Tatsache, dass die neuen Intel-Chips in den portablen
Geräten problemlos verbaut werden können, soll den Computerhersteller
dazu veranlasst haben, nicht länger auf Prozessoren des
PowerPC-G5-Lieferanten IBM zu warten.
Ungewöhnlich aggressiv und offenbar nicht zur Freude von Intel ist ein
Werbespot zur Einführung der neuen Prozessoren, der die mit bisherigen
Intel-Prozessoren ausgestatteten Rechner quasi für dumm erklärt. Wie
auch immer: Die in der Schweiz erstmals anlässlich einer
Pressekonferenz gezeigten neuen Rechner lassen den Leistungssprung klar
erkennen, sind deutlich schneller als die Vorgängermodelle.

Nach PowerPC nun Core Duo
Die Core Duo genannten Prozessoren wurden von Intel neu entwickelt und
ebenfalls erst Anfang Januar vorgestellt. Der Name verrät, dass der
Chip mit zwei Cores (Verarbeitungseinheiten) ausgestattet ist. Das
Vorhandensein dieser beiden, eng miteinander verzahnten Cores erklärt
damit unter anderem die Performance-Steigerung der neuen Apple-Rechner.
Mit der Verwendung dieser Prozessoren verliert Apple aber ein Stück an
Exklusivität. Konnten die G5-Rechner die Pentium-PCs (nicht immer, aber
immer wieder) auf Distanz halten – derzeit tun das die Power Mac
Quad mit zwei ebenfalls als Dual-Core-Chips konzipierten G5-Prozessoren
–, wird dieser Trumpf zukünftig kaum mehr stechen. So hat die
IT-Plattform Heise recherchiert, dass seit Januar bereits
Core-Duo-Notebooks von Asus, Dell, LG und Samsung erhältlich sind, im
Februar folgen neben Apple Acer, Lenovo und Sony, im März dann Fujitsu
Siemens und MSI.

Der Wechsel hat noch einen weiteren Haken. Wie seinerzeit, als Apple
vom Motorola-Prozessor 68040 auf die PowerPC-Plattform umgestellt hat,
so ist es bei diesem Wechsel ebenfalls nur indirekt möglich,
Applikationen einzusetzen, die nicht an die Intel-Prozessoren angepasst
sind. Apple hat als Kompensation eine Rosetta genannte Technologie in
das neue, ebenfalls an der Keynote lancierte Betriebssystem Mac OS X
10.4.4 integriert, die dieses Manko für den Anwender unbemerkt
kompensiert. Wenn auch die Performance etwas darunter leidet, sind
damit zumindest die meisten bisher auf OS X lauffähigen Programme
einsetzbar.

Die Mac-OS-9-Emulation inklusive aller OS-9-Applikationen wird
zukünftig jedoch definitiv nicht mehr unterstützt. Vor allem sind
jedoch zahlreiche Pro-Applikationen von Apple (Final Cut Pro/Express,
Motion, Soundtrack, Aperture, Shake …) anfänglich den Intel-Macs vorenthalten. Diese sind in ihren
bisherigen Versionen vorerst nur auf der angegebenen Hardware
einsetzbar. Apple verspricht hier Abhilfe:  Anwender von deren
Pro-Software können nach der Verfügbarkeit so genannter
Universal-Applikationen (diese sind für PowerPC- und Core-Duo
gleichermassen und ohne Emulation geeignet) und gegen einen
Unkostenbeitrag ihre Pro-Applikationen in Universal-codierte Versionen
austauschen. Die entsprechenden Programme sollen schon im März dieses
Jahres verfügbar sein. Die meisten anderen Software-Anbieter bringen angepasste Mac-Applikationen erst mit neuen
Versionen/Updates auf den Markt. Erste Informationen dazu von Quark und
Adobe sind im Kasten Seite 23 aufgeführt.

Updates bei den iApps
Viele Anwender setzen Apple-Hardware nicht zuletzt wegen des modernen
Betriebssystems ein. Der Vorstellung neuer, auf die Intel-Plattform hin
optimierter Software wurde deshalb an der Keynote entsprechend viel
Zeit eingeräumt.
Neben der erwähnten Verfügbarkeit der Version 10.4.4 des
Betriebssystems liegen wichtige Applikationen für den Privatanwender
bereits als Universal-Programme vor. Hierzu zählen die zu den
Software-Sammlungen iWork und iLife auch iApps genannten Programme.
Diese wurden aktualisiert und mit der entsprechenden Jahreszahl
versehen.
Die Änderungen bei den iWork-’06-Applikationen Keynote
(Präsentationsprogramm) und Pages (Text-/Layoutprogramm) sind
weitreichend. Bei Keynote gefällt vor allem die Möglichkeit, die
einzelnen Slides/Folien auf einer Gesamtübersicht besser ordnen zu
können. Pages hat eine Seitenpalette bekommen, die dank Thumbnails
manch professionellem Programm gut zu Gesicht stünde. Besonders
praktisch ist hier die Verknüpfung mit der
Apple-Software «Adressbuch», um damit Dokumente in Serienbriefe
umwandeln zu können. Neu können mit Pages Fussnoten erstellt und am
Ende des Dokuments gesammelt sowie Kommentare/Notizen angebracht werden.

Sämtliche iLife-’06-Applikationen wurden deutlich mehr als rundum
erneuert. Die Änderungen hier reichen von der Verwaltung grösserer
Bilddatenbestände in iPhoto bis zu erweiterten Möglichkeiten bei der
Erstellung von Podcasts innerhalb der GarageBand-Umgebung und in
iMovie. iLife ’06 wird zusätzlich mit der Applikation iWeb ergänzt. Mit
dieser iApp lassen sich schnell und einfach Webseiten, Blogs und
RSS-Feeds generieren und auf die .mac-Adresse – einem Apple-eigenen
Webdienst – transferieren.

Jürgen Franck

Basler Beppis auch in Zürich trendy

Zeitschriften Der Basler C.F. Verlag hat nach nur sechs Monaten sein Gutschein-Magazin MonatsTipp an einen Zürcher Verlag verkauft, bleibt aber mit vielen Ideen aktiv.

Zeitschriften Der Basler C.F. Verlag hat
nach nur sechs Monaten sein Gutschein-Magazin MonatsTipp an einen
Zürcher Verlag verkauft, bleibt aber mit vielen Ideen aktiv.Als der MonatsTipp vor acht Monaten mit
einer Startauflage von 150 000 Gratisexemplaren im Wirtschaftsgebiet 31
startete, fiel das Heft aus dem jungen C.F. Verlag mit einer
innovativen Idee auf: Jede Seite (ausser den Umschlagseiten) ist von
oben bis unten perforiert, so dass ein zwei Zentimeter breiter Streifen
weggerissen werden kann. Darauf können Inserenten unmittelbar neben
ihrer Anzeige einen Gutschein drucken, der für die Leser leicht
heraustrennbar ist. Das Konzept stiess, obwohl punkto Ausführung
verbesserungsfähig, offenbar auf rege Nachfrage. Ein Kinobetreiber habe
ihm von mehreren hundert eingelösten Gutscheinen berichtet und ein
Restaurant habe «viele neue Gäste» bewirten können, schrieb der
Verleger Franco Ciringione in der zweiten Ausgabe. Und der Test-Bon für
seine eigene Tanzschule habe exakt 76 neue Schüler generiert, fügte der
ehemalige Chemikant hinzu.

Damals hatte Ciringione noch hochfliegende Pläne: Im September wollte
er seinen Titel nach Bern und später in weitere Grossagglomerationen
ausweiten. Doch so weit kam es nicht, es gelang ihm nicht, das Heft
monatlich herauszubringen. «Das Heft war für mich eine Nummer zu
gross», gesteht er heute. Finanziell habe die Sache zwar einigermassen
hingehauen, aber zeitlich sei die Rechnung nicht aufgegangen. So
erschien der MonatsTipp bestenfalls alle zwei Monate.

Doch unterdessen haben grössere Verlage bei ihm angeklopft. Auch
Ringier und Zehnder seien darunter gewesen, sagt Ciringione. Den
Zuschlag aber erhielt schliesslich ein im September gegründeter Verlag
in Zürich namens Zürich Verlags GmbH, an dem Ciringione selbst zehn
Prozent hält. Ein weiterer Mitbegründer namens Gregory Rickenbach ist
ein Compagnon von Ciringione, als Geschäftsführer fungiert ein Angelo
Cozzolino und als Investor habe man Warren Charles Sens, einen
58-jährigen Multimilliardär aus Utah und Besitzer einer Platinmine,
gewinnen können. Das sagt Rickenbach, und Ciringione bestätigt. Zwei
weitere Teilhaber sind noch dabei. Allen (ausser dem Mann aus Utah) ist
gemeinsam, dass sie maximal 26 Jahre alt sind. Keiner kommt aus der
Verlagsbranche.

Der neue Verlag liess den MonatsTipp kurzerhand fallen und lancierte
schon im Dezember ein neues Heft namens Monatstrends (Untertitel: Das
begehrte Gratismagazin in Zürich), diesmal für die Limmatstadt – mit
einer Auflage von 250 000 Exemplaren. Das Konzept entspricht dem des
MonatsTipp, doch kommen Layout und Gutscheine gehobener daher. Wieder
hat die Idee eingeschlagen, jedenfalls erstaunen die zahlreichen
Inserate (1/1-Seite vf kostet 4900 Franken) im 68-seitigen Heft – neben
einer handvoll journalistisch eher mittelmässigen Interviews. Dennoch
war das erste Magazin nicht ganz selbsttragend, sagt Rickenbach. Aber
er ist zuversichtlich. Voraussichtlich im März will man die Expansion
wagen und mit dem Monatstrends nach Basel zurückkehren. Bis im Sommer
sollen dann auch noch Luzern, Zug und Winterthur beglückt werden.

Markus Knöpfli

Der Kopf ist die Botschaft

Lokalfernsehen Cavegnwerbung hat für TeleZüri das echte Leben in acht Werbesujets gepackt.

Lokalfernsehen Cavegnwerbung hat für TeleZüri das echte Leben in acht Werbesujets gepackt.TeleZüri zeigt, was die Menschen
interessiert: Erfolgs- und Liebesgeschichten, Karrieren, Trends,
Schicksale, Ungerechtigkeiten und Katastrophen. All diese Ereignisse
sind beim Publikum mit bewährten und beliebten Programmgefässen bekannt
geworden. «SonnTalk», «SwissDate», ZüriNews», «Lifestyle» oder
«TalkTäglich» zeigen täglich Entertainment, News und Infos aus der
Nachbarschaft, aus Zürich, aus der Schweiz, aus Europa und aus der
ganzen Welt. «Die VJs und Moderatoren von TeleZüri berichten mitten aus
dem echten Leben. TeleZüri ist nah, aktuell, emotional und
unterhaltend», fasst Markus Cavegn das Briefing für seine neue Kampagne
zusammen.

Inszeniert hat er die Botschaft mit Sujets, die zu jedem dieser
Sendegefässe ein witzig unterhaltendes Symbolbild zeigen. Durch
Kombination der bekannten Köpfe von TeleZüri mit Menschen, die den
Stoff zu den Themen liefern, entstehen nicht nur auffällige
Ankündigungen für das jeweilige Sendegefäss. Die Umsetzungen
dramatisieren auch die Nähe, den Aktualitätsbezug sowie das «echte»
Leben, das TeleZüri ausstrahlt.  Alle Prints zeigen nur das
jeweilige Symbolbild zu einer Sendung sowie deren Titel und die
Sendezeiten. Auf weiteren Text hat Cavegn – mediengerecht für das
Bildmedium Fernsehen – verzichtet. Wie vielseitig und beinahe unendlich
die Möglichkeiten dieser Kampagne sind, zeigen vorerst acht realisierte
Sujets. Dabei werden Heiratswillige ebenso in Szene gesetzt wie
Feuerwehrleute, Politiker oder Nachtschwärmer.

Bei der Produktion der Sujets haben Cavegnwerbung und der Fotograf
Julien Vonier auf Details geachtet. Ein Bild mit einem Feuerwehrmann
etwa wurde bei der Zürcher Hauptwache mit «richtiger Action»
aufgenommen. Als TV-Geräte wurden nicht irgendwelche Bildschirme
gewählt, sondern Modelle, die zum Charakter der einzelnen Figuren
passen. Damit die Flimmerkisten auf den Körpern nicht künstlich
aufgesetzt wirken, wurden den Protagonisten Kartons in Form der
TV-Geräte auf die Schulter montiert. So konnte die Grafikerin Nora Fehr
bei der späteren Bearbeitung am Computer bereits einen richtigen
Schattenwurf vorfinden.

Doublette bereitet Sorgen
Nicht glücklich über die neue Kampagne von TeleZüri dürfte das
Schweizer Fernsehen sein. Nachdem das erste der acht Inserate letzte
Woche in 20 Minuten erschienen war, meldete sich der CD einer anderen
Zürcher Werbeagentur bei Cavegn und fragte schockiert, ob in dieser
Sache mit weiteren Sujets zu rechnen sei. Im Auftrag von SF hat besagte
Agentur eine «ziemlich ähnliche» Kampagne ebenfalls mit den Köpfen
bekannter Moderatoren in TV-Schirmen ausgeheckt. Ein Spot – für das
gebührenfinanzierte Schweizer Fernsehen – wird diese Woche bereits in
der Preisbrecherregion Südamerika gedreht.

Glücklich über die neue Kampagne für TeleZüri zeigt sich hingegen
Tarkan Özküp. Der Leiter Marketing und Verkauf hofft, dass mit der
neuen Werbung die Reichweite, die sich in der Zielgruppe 3+ von 2002
bis 2005 von 448589 Zuschauer auf 489014 steigern konnte, auch in
Zukunft eine derart positive Entwicklung zeigt.  
 

Andreas Panzeri

«Die meisten Mitarbeiter sind der Lowe treu»

Agenturen Nach dem Verlust des CS-Budgets nahm die Zürcher Agentur Lowe eine Strukturanpassung vor. Kurt Schmid ist wieder alleiniger Chef.

Agenturen Nach dem Verlust des
CS-Budgets nahm die Zürcher Agentur Lowe eine Strukturanpassung vor.
Kurt Schmid ist wieder alleiniger Chef.
WW:
Erich Baumgartner gibt als Grund für seinen Abgang strategische
Veränderungen innerhalb der Agentur an. Was sagt die Geschäftsleitung
zu dieser Begründung?
Kurt Schmid: Genau so ist
es. Diese Veränderung betrifft mehrere Aspekte. Ich werde wieder
operationell tätig werden, zuständig für Strategie und Kundenberatung,
wie ich das vor Baumgartners Eintstieg war. Wir haben zwei langjährige
Mitarbeiter in die Geschäftsleitung aufgenommen: Tony Hrnek und Rolf
Jeger. Keith Loell übernimmt die Leitung Kreation und wir haben uns für
eine neue Location entschieden, ab Ende Juni an der Ecke
Badenerstrasse/Langstrasse, im selben Gebäude, wo die Publisuisse
zuhause ist. Dazu kommt die Gründung der Unit Lowe Interactive, die von
Achim Jenner geleitet wird.

WW: Wieso wird die Stelle Erich Baumgartners nicht mehr ersetzt?
Kurt Schmid:
Wie jedes Unternehmen auch, muss sich Lowe die Frage stellen, wie man
mit dem zunehmenden Kostendruck umgeht. Die meisten Unternehmen haben
darauf reagiert, indem sie Hierarchien abbauen, junge Leute nachziehen.
Genau das machen wir bei Lowe auch.

WW: Der Verlust des Budgets Credit Suisse wird von vielen als Grund für Baumgartners Weggang gemunkelt. Was ist dran an diesen Überlegungen?
Kurt Schmid:Das
war der Auslöser, aber nicht der Hauptgrund. Wir haben ein talentiertes
Team, das jetzt nachrücken kann: Zweitens möchte ich ein Agenturleiter
sein, der selber aktiv am Puls ist, bei den Kunden und Mitarbeitern.

WW: Wie viele Personen sind vom CS-Budget betroffen?
Kurt Schmid: Ingesamt vielleicht zehn bis zwölf Personen.

WW: Werden diese Leute weiter der Agentur Lowe treu bleiben können und wollen?
Kurt Schmid: Schauen
Sie. Wir haben im letzten Jahr viele neue spannende Mandate gewonnen:
die K-Kiosk von Valora, Coop Mobile, e-balance von NZZ Online,
Winterthur Versicherungen in Deutschland, ein Teilmandat von Phonak,
von Greenpeace eine Kampagne für SOS Weltmeer, South African Airways
und Marks & Spencer. Das sind zwar keine Riesenmandate wie CS. Aber
sie schaffen jeden Tag Freude und Anerkennung. Die meisten der
Mitarbeiter sind der Lowe treu und eng verbunden und die Enttäuschung
bei einer Entlassung ist deshalb meistens gross.

WW: Wie soll der Verlust des CS-Budgets wettgemacht werden?
Kurt Schmid: Wettmachen?
Wachstum um jeden Preis habe ich gehabt. Glauben Sie mir, das ist wenig
befriedigend. Das kreiert einen Druck, der unserer Arbeit abträglich
ist. Wir haben feine Leute in der Agentur, und wir wollen eine feine
Agentur sein. Ein guter Partner für unsere Kunden, Werbung machen, die
man gerne hat und die effizient ist. Ich denke, unsere Arbeit für
Orange illustriert das gut. Diese Form von Kontinuität und Qualität
möchten wir überall einbringen.

WW:Valentina Herrmann wird frei für Lowe arbeiten. Auch eine Folge der neuen Situation?
Kurt Schmid: Ich
schätze Valentina Herrmann ausserordentlich. Sie hat einen wesentlichen
Beitrag für die kreative Stimulierung der Agentur geleistet. Sie wird
in der neuen Lowe eine tragende Rolle haben und weiterhin diverse
Kunden betreuen. Valentina ist ein unabhängiger Mensch. Sie möchte auch
eigene Projekte realisieren und das ist mit dieser neuen
Organisationsstruktur möglich.

Interview: Andreas Panzeri

ThermoFuse-Technik für VLF-Format

CtP Jetzt können die Vorteile der ThermoFuse-Technologie von Agfa auch in der Herstellung von Druckplatten für den Druck hoher Auflagen und von grossen bzw. VLF-Formaten genutzt werden.

CtP Jetzt können die Vorteile der
ThermoFuse-Technologie von Agfa auch in der Herstellung von
Druckplatten für den Druck hoher Auflagen und von grossen bzw.
VLF-Formaten genutzt werden. So hat Agfa jetzt mit der :Amigo eine neue
Druckplatte vorgestellt, die – wie die chemielose Druckplatte :Azura –
nach der Belichtung nur noch einen Reinigungsschritt erfordert, um die
nicht druckenden Flächen zu entfernen. Im Ergebnis erlaubt die
Druckplatte Auflagenhöhen bis 200 000 Drucke ohne Einbrennen bzw. bis
500 000 Drucke mit Einbrennen. Zudem lassen sich mit der :Amigo sehr
hohe Auflösungen drucken: 1- bis 99%-Punkte bei 200 lpi (78 Linien/cm),
240 lpi (94 Linien/cm) mit der Rastertechnologie :Sublima und ein
25-my-Punkt mit frequenzmodulierter Rasterung.

Canon Schweiz weitet Drucker-Segment aus

Laserdruck Neben fünf im letzten Oktober angekündigten Laser-Multifunktionsgeräten der Baureihe MF65xx stellte Canon Schweiz Mitte Januar weitere Laserdrucksysteme vor.

Laserdruck Neben fünf im letzten
Oktober angekündigten Laser-Multifunktionsgeräten der Baureihe MF65xx
stellte Canon Schweiz Mitte Januar
weitere Laserdrucksysteme vor. Die Modelle Laser Shot LBP3300 und 3460
sind klassische Schwarzweisslasergeräte mit Duplexdruck und 2400 x 600
dpi Auflösung. Daneben bringt Canon mit dem Laser Shot LBP5000 einen
günstigen Farblaserdrucker auf den Markt. Dieser setzt erstmals bei
Canon eine
All-in-one-Farbpatrone ein und ist dank seines vertikal ausgerichteten
Designs besonders Platz sparend konzipiert. Mit dem LaserBase MF8180C
wird Canon zudem als Neuheit ein Farblaser-Multifunktionsgerät
lancieren. Während die noch im letzten Jahr vorgestellten
Geräte im April auf den Markt kommen sollen, werden gemäss Canon die im
Januar vorgestellten Geräte bereits alle im März verfügbar sein.

Montäglicher Muntermacher

Marketing Die NLZ will montags die jungen Erwachsenen aufheitern und sie mit einem neuen Magazin in den Anfang der Woche begleiten.

Marketing Die NLZ will montags die jungen
Erwachsenen aufheitern und sie mit einem neuen Magazin in den Anfang
der Woche begleiten.Um die junge Zielgruppe der 19- bis
25-Jährigen verstärkt ansprechen zu können, beschreitet die Neue
Luzerner Zeitung (NLZ) neue Wege: Sie lanciert das Magazin Montag als
Wochenbeilage für junge Erwachsene ab 30. Januar jeden Montag, just
dann, wenn den Jungen noch die Wochenendparty in den Knochen steckt
oder sich der Muskelkater vom Skifahren meldet. Am Montag ist die
Tageszeitung jeweils am dünnsten. «Montag soll den jungen Leuten den
Wochenstart aufhellen. Es wird deshalb inhaltlich lustvoll und
unterhaltend daherkommen und viel Infoservice enthalten», sagt Arno
Renggli, der als Mitglied der Redaktionsleitung die Projektgruppe für
das neue Magazin leitet.
Mal schrill, mal ernsthaft
Die inhaltliche Stossrichtung des 24-seitigen Montag-Magazins im
Tabloidformat hat folgende Schwerpunkte: Es enthält Reportagen und
Interviews sowohl zu schrillen als auch ernsthafteren Themen,
vermittelt Ratschläge in den Bereichen Ausbildung, Karriere,
Partnerschaft oder Sexualität, bietet Serviceseiten zu Musik, DVDs,
Games, Website, Mode und Lifestyle und unterhält mit Cartoons und
humorvollen Kolumnen. Eine ganzseitige vierfarbige Anzeige kostet
brutto 10150 Franken.

Redaktion als Animator
Mit zum Montag-Gesamtkonzept gehören künftig auch montägliche
Afterworkpartys, bei denen junge Leute sich in gemütlicher Ambiance
gemeinsam DVDs reinziehen können. Die erste steigt schon am 30. Januar.
Mit dabei sind jeweils auch die drei jungen Macher des Magazins, eine
Redaktorin und ein Redaktor (beide 25-jährig) sowie der 29-jährige
Redaktionsleiter
Manuel Gübeli.
Montag löst übrigens das monatliche Magazin Take.off.ch der NLZ ab, das
eine jüngere Zielgruppe (14- bis 19-Jährige) angesprochen hat und
gemäss Renggli auf gute Resonanz gestossen war. Doch weshalb gibt die
NLZ auf, was Erfolg hatte? «Das hat mit Marketingüberlegungen zu tun»,
sagt Renggli. Zum einen kämen junge Erwachsene eher als potenzielle
Abonnenten der NLZ in Frage, zudem sei der monatliche Rhythmus für
Teenager nicht ideal gewesen. Am nächsten Montag wird die erste Ausgabe
von Montag denn auch breit gestreut – mit Kolporteuren vor Bahnhöfen
und vor höheren Schulen im ganzen Verteilgebiet. Doch das Magazin wird
nicht solo abgegeben, sondern jeweils zusammen mit der gesamten NLZ
oder einer ihrer Splitausgaben. «Montag soll klar als Produkt der Neuen
Luzerner Zeitung erkennbar sein», betont Renggli.
Auch am Kiosk ist das Magazin nicht einzeln erhältlich. Hingegen wird
erwogen, ob künftig die Möglichkeit angeboten werden soll, nur die
montägliche Ausgabe der NLZ zu abonnieren, natürlich mit Beilage.
Begleitet wird der Launch übrigens mit Inseraten sowie mit Radio- und
TV-Spots. 
 
Markus Knöpfli

Spidering oder Inserateklau?

Onlinerubriken Marcel Sennhauser, Geschäftsführer der Kleinanzeigen-Plattform Piazza.ch, stellt sich den Vorwürfen, dass Tamedia die Website mit fremden Inseraten mäste.

Onlinerubriken Marcel Sennhauser,
Geschäftsführer der Kleinanzeigen-Plattform Piazza.ch, stellt sich den
Vorwürfen, dass Tamedia die konzerneigene Website mit fremden Inseraten
mäste.WW: Swissclick
wirft Piazza.ch vor, seit letztem Oktober nicht nur Daten von
Bazarclick abzusaugen, sondern auch deren Inserenten ungefragt E-Mails zu senden. Was sagen Sie dazu?
Marcel Sennhauser: Swissclick
leitet daraus ja gar den Vorwurf ab, wir würden Spamming betreiben. Ich
verstehe das nicht. Denn wir verschicken nicht massenweise
automatisiert gleich lautende E-Mails, sondern schreiben individuell
Leute an, die in diesem Bereich interessiert sind. Deshalb ist der
Spamming-Vorwurf nicht gerechtfertigt. Und was heisst absaugen: Es ist
nicht so, dass wir das Inserat integral übernehmen.

WW: Sondern?
Sennhauser: Wir
publizieren deren Inserat wie ein Abstract auf Piazza.ch. Für das
Ausfüllen des Kontaktformulars verlinken wir es aber mit jener
Plattform, von der es stammt. Dadurch generieren wir diesen Plattformen
sogar Mehr-Traffic. Danach kontaktieren wir deren Inserenten via
Kontaktformular und schreiben ihnen, dass sie die Möglichkeit haben,
ihr Inserat auch auf Piazza.ch gratis zu schalten. Entscheiden sie sich
dafür, wird der Link auf Drittplattformen gelöscht.

WW: Wie reagierten die Inserenten bisher?
Sennhauser: Weil
das Inserieren auf Piazza.ch gratis ist, erstaunt es nicht, dass die
meisten kontaktierten Verkäufer spontan zusagen. Wenn einer aber nein
sagt, dann gilt sein Nein. Reagiert er auf unser E-Mail nicht, lassen
wir sein Inserat auf Piazza.ch verlinkt auf die Drittplattform.

WW: Sie sehen also keinen Konflikt mit dem Datenschutzgesetz oder mit dem UWG, wie dies Swissclick moniert (siehe unten).
Sennhauser: Nein,
wie erwähnt schreiben wir die Inserenten an. Damit beweisen wir ja,
dass uns der Kontakt zum Inserenten wichtig ist. Wir stellen übrigens
fest: Andere schreiben Piazza.ch-Kunden ebenso an, um sie auf ihre
Plattformen aufmerksam zu machen. Dann sperren wir sie. Das ist
technisch kein Problem, jede Plattform kann dies, Swissclick offenbar
auch. Allerdings bin ich erstaunt: Erstens dauerte es drei Monate, bis
sie es bemerkten, dann monierten sie es öffentlich und hatten es
zumindest bis letzte Woche noch immer nicht unterbunden.

WW: Bei gecrawlten Inseraten ist meist unklar, wie aktuell sie sind. Darunter könnte das Image von Piazza.ch leiden.
Sennhauser: Richtig,
man weiss sowieso nie, ob ein angebotener Gegenstand schon verkauft
ist. Und es gibt leider viele Plattformen mit uralten Inseraten.
Deshalb haben wir ein Team von sieben Personen, die permanent die
Qualität kontrollieren. Jedes Inserat, das reinkommt – egal ob gecrawlt
oder direkt geschaltet – wird inhaltlich überprüft und je nachdem
abgelehnt. Wir kontrollieren, ob Text und Bild übereinstimmen, ob die
Inserate gesetzeskonform sind, und wir korrigieren Schreibfehler. Zudem
löschen wir Mehrfachinserate und testen, ob die Verlinkung noch
funktioniert. Und falls der Inserent seine Anzeige nicht selber löscht,
verschwindet sie auf Piazza.ch automatisch nach maximal 60 Tagen. Denn
Qualität ist aus unserer Sicht wirklich sehr entscheidend.

WW: Wie wichtig ist das Spidering für Piazza.ch?
Sennhauser: Es
war vor allem am Anfang wichtig. Denn es bringt nichts, am Anfang mit
viel Werbedruck auf eine Plattform hinzuweisen, die nur wenige Inserate
hat. Darum suchten wir nach Möglichkeiten, um ein minimales
Inseratevolumen zu bieten. Anfangs haben wir auf 100 Prozent
Fremdinserate referenziert, mittlerweile sind es weniger als 40
Prozent. Dieser Anteil wird noch weiter zurückgehen, denn über 60
Prozent der Inserenten schalten nun ihre Anzeigen direkt auf Piazza.ch.
Und das nach nur drei Monaten!

WW: Gemäss
Bundesgericht ist der Inserateklau per Spidering erlaubt, wenn ein
bestimmer Mehrwert generiert wird. Worin besteht dieser bei Piazza.ch?
Sennhauser: Das
Bundesgericht hatte den Fall «anzeiger.ch» zu beurteilen, eine Site,
die integral Inserate Dritter kopiert. Werden Inserate nicht integral
kopiert, sondern bloss verlinkt, stellt sich die Frage des Mehrwertes
gar nicht. Aus Businesssicht besteht unser Mehrwert aber darin, dass
wir jedes Inserat auf seine Qualität hin überprüfen, bevor wir es
freischalten. Tamedia kann sich nichts anderes leisten als eine
qualitativ hoch stehende Plattform zu bieten. Daher kommt wohl auch die
Unruhe bei Swissclick: Bisher waren Kleinanzeigenplattformen
Kleinanbietern überlassen, doch nun erschliesst mit Tamedia ein
professioneller Anbieter diesen Markt. Aus Sicht von Tamedia ist dieser
Schritt allerdings nichts als konsequent, denn Kleinanzeigen sind ein
klassisches Verlagsgeschäft.

WW: Die
Klage, die zum erwähnten Entscheid führte, hatte Tamedia damals mit
Swissclick und andern Anbietern angestrengt. Warum greifen Sie nun zu
einem Mittel, das Sie vorhin bekämpft haben?
Sennhauser: Damals
ging es wie erwähnt um einen effektiven Inserateklau. Darum ging man
auch bis zur letzten Instanz. Doch nun ist für uns klar: Wenn das
höchste Schweizer Gericht unter gewissen Voraussetzungen sogar das
integrale Kopieren von Inseraten erlaubt, dann gibt es für uns keinen
Grund, auf den Einsatz von Suchtechnologien zu verzichten.

WW: Torpedieren
Sie mit dem Inserateklau nicht Ihr künftiges Businessmodell? Dereinst
soll das Inserieren auf Piazza.ch ja kostenpflichtig werden.
Sennhauser: Sobald
wir die Kostenpflicht einführen, veröffentlichen wir keine gespiderten
Inserate mehr. Und wir werden sicher nur Geld für eigene Inserate auf
Piazza.ch verlangen. Wir crawlen nur in einem Markt, in dem wir noch
nicht tätig sind. Bei etablierten Plattformen im Stellen- und
Immobilienbereich tun wir das hingegen nicht.

WW: Wann ist es mit der Kostenpflicht bei Piazza.ch so weit?
Sennhauser: Sicher
nicht heute oder morgen. Piazza.ch ist eine nachhaltige Investition von
Tamedia, man will diese Plattform über mehrere Jahre entwickeln. Die
Einführung der Kostenpflicht wird ein entscheidender Moment sein: Dann
wird sich zeigen, was den Inserenten Qualität wert ist. Entscheidend
ist also, ob man es schafft, eine qualitative Plattform zu betreiben,
so dass man später auch die Kostenpflicht einführen kann. Und wohl noch
wichtiger ist, ob man die Kraft hat, eine Plattform bekannt zu machen.

Spidering und Spamming
Die Vorwürfe von Swissclick: Tamedia hole mit einer Suchmaschine
Inserate von Bazarclick, der Schnäppchenbörse von Swissclick (so
genanntes Spidering/Crawling) und publiziere sie auf Piazza.ch, der
eigenen Onlineplattform für Kleinanzeigen. Zudem versende Tamedia den
Bazarclick-Inserenten ungefragt E-Mails (Spamming) und mache sie auf
Piazza.ch aufmerksam. Dies schrieb Swissclick-CEO Roger Baltensweiler
letzte Woche. Er sieht darin Verstösse gegen das Datenschutzgesetz und
gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) und prüft nun
rechtliche Schritte. (mk)

Markus Knöpfli

Kopflos Gay

Aufgefallen Ob es eine erfreuliche Entwicklung ist, dass es nun auch den Jungs an Kopf und Kragen geht, fragt sich Chandra Kurt.


Medien Weibliche Models sind sich ja
bereits gewöhnt, kopflos abgebildet zu werden. Ein teils bis ganz
entblösster Body reicht schliesslich, um das beworbene Produkt ins
richtige Licht zu rücken. Nicht wahr? Ob es eine erfreuliche Entwicklung ist, dass es nun auch den Jungs an
Kopf und Kragen geht, ist die Frage beim Anblick dieses Sujets.
Oder? Natürlich nicht, denn viel mehr interessiert, die Verpackung
beziehungsweise, was sich hinter oder unter ihr versteckt. Wer will da
schon ein Gesicht sehen? Zugegeben, diese Anzeige richtet sich
primär an männliche Kunden, wobei diese ja wiederum seit Jahren auf die
Werbewirksamkeit kopfloser Schönheiten schwören. (ck)

Keine Kampagne

Launch Das SI Style setzt auf ein geschicktes Vertriebskonzept.

Launch Das SI Style setzt auf ein geschicktes Vertriebskonzept.Ringier lanciert sein neues Schwesterblatt
der Schweizer Illustrierten, das Monatsmagazin SI Style ohne grössere
klassische Kampagne. «In der Startphase kommunizieren wir werblich
hauptsächlich über Direktmarketing-Anzeigen, -Beikleber und Ähnlichem»,
schreibt Thomas Passen, Leiter Werbe- und Lesermarkt Schweiz bei
Ringier. Denn es sei vordringlich, das Produkt als solches an die
Zielgruppe der 20- bis 40-Jährigen zu bringen. «Wir garantieren im
ersten Jahr eine vertriebene Auflage von 330 000 Exemplaren». Wie?
Zunächst werden alle Festabonnentinnen der Schweizer Illustrierten (SI)
mit der ersten Ausgabe von SI Style beglückt. Zudem erhalten sie die
Möglichkeit, SI Style für sich oder eine bekannte Person ein Jahr lang
kostenlos zu beziehen. Damit ist gut die Hälfte der Auflage versorgt.
Ferner wird SI Style jeweils in der Erscheinungswoche im Einzelverkauf
huckepack der SI zum normalen SI-Preis von 4.50 Franken beigelegt (das
sind weitere 40 000 Stück). Danach ist SI Style bis zur nächsten
Ausgabe am Kiosk auch solo erhältlich. Den Rest setzt Passen jeweils
mittels Zielversände und via «Partnerfirmen» und Trendlokale ab, in
denen die angepeilten Frauen verkehren. Eine erste Verteilaktion ist am
22. Februar an grossen Bahnhöfen vorgesehen. Eine grössere klassische
Kampagne plant Passen dagegen erst «auf Ende 2006 und Anfang 2007».

Markus Knöpfli

Prodir eröffnet Niederlassung in Paris

Prodir, ein Anbieter kreativ-hochwertiger Schreibgeräte für den Werbemittelmarkt, verstärkt mit einer neuen Pariser Niederlassung seine Präsenz in Europa.

Prodir, ein Anbieter kreativ-hochwertiger
Schreibgeräte für den Werbemittelmarkt, verstärkt mit einer neuen
Pariser Niederlassung seine Präsenz in Europa.
Seit 1. Januar 2006 steht den französischen Werbemittelhändlern lokaler
Prodir-Support zur Seite. “Wir sind glücklich darüber, die Eröffnung
unseres neuen Pariser Büros bekannt geben zu können,” freut sich
Raffaele Laurenti, Prodir Sales Manager Frankreich. “Gerade in diesem
design- und qualitätssensiblen Markt sehen wir gute Chancen für unsere
Produkte. Durch den erhöhten Bekanntheitsgrad, denn die Marke Prodir
dank der Teilnahme unserer Fahrer an der Tour de France geniesst, sind
wir überzeugt, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, um unser
Engagement zu intensivieren.“
Werbemittelhändler sollen vom persönlichen Support durch kompetente und
engagierte Gesprächspartner profitieren, die sich in der Region, dem
Markt und den Produkten auskennen: Neben Raffaele Laurenti wird
Nathalie Nunes die Händler tatkräftig unterstützen: von der Erstellung
von Angeboten über Musteranfragen bis hin zu gemeinsamen Kundenbesuchen.
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