Media Talent Award 2006

Am 2. Februar 2006 wird der Media Talents Award in Zürich verliehen. Sieben Agenturen bewerben sich um den ersten Schweizer Award für herausragende Mediaplanung.

(pr) Am 2. Februar 2006 wird der Media
Talents Award in Zuürich verliehen. Sieben Agenturen bewerben sich um
den ersten Schweizer Award für herausragende Mediaplanung.
 
Die Schweizer Kommunikationswelt kennt viele Events und Awards.
Allerdings keine für Medialeute. Gerade Mediaplanerinnen und –planer
leisten strategisch wie kreativ
oft hervorragende Planungsarbeit, finden jedoch weder Öffentlichkeit noch Reputation.
 
Das zu ändern haben sich Tamedia, bsw leading swiss agencies und das
Media Trend  Journal vorgenommen. Mediatalente müssen ihre
Plattform haben. Sie sollen der Fachwelt ihr Können unter Beweis
stellen. Aus diesem Grund findet in der Schweiz am 2. Februar 2006 der
erste „Media Talents Award“ statt.
 
„Media Talents“ ist der Schweizer Award für herausragende Mediaplanung
– innerhalb eines Tages. Morgens das Briefing, tagsüber die Arbeit und
Planung am praxisorientierten Fall, frühabends die Präsentation und
Jurierung und nachts die Preisverleihung.  
 
20 Mediaplanerinnen und Mediaplaner aus 7 Agenturen haben sich
angemeldet und nehmen die Herausforderung an. Sie werden am 2. Februar
in nur 7 1?2 Stunden eine praxisnahe Mediastrategie und Mediaplanung
erarbeiten. Anschliessend muss das Ergebnis vor der breit
zusammengesetzten Jury präsentiert und verkauft werden. Die
Preisverleihung findet im Rahmen der Party „tamedia goes kaufleuten“ am
selben  Abend statt. Tickets können unter
[email protected] bezogen werden.

10. Sportsponsoring-Kongress platzt aus den Nähten

Sportsponsoring liegt im Trend. Der diesjährige zehnte Sportsponsoring-Kongress in München sprengt alle bisherigen Rekorde.

Sportsponsoring liegt im Trend. Der
diesjährige zehnte Sportsponsoring-Kongress in München sprengt alle
bisherigen Rekorde. Einerseits haben sich bereits über 1000 Teilnehmer,
105 Referenten und 18 Aussteller registriert. Andererseits wird der
Kongress immer internationaler. So nehmen am 30. und 31. Januar
Sportexperten und Entscheider in Medien, Werbung und Agenturen aus über
zehn Ländern an der Veranstaltung teil, darunter die Schweiz,
Österreich, Holland, Luxemburg, England, Italien, Spanien, Slowenien,
Russland und China. Nicht nur die auf Englisch abgehaltenen Foren
locken das internationale Branchenpublikum an, sondern auch die
Verleihung des Marketing-Preises des Sports.

Erste europaweite Weblog-Befragung von PR und Kommunikationsmanagern

Euprera, die Europen Public Relations Education & Research Association hat die Ergebnisse der ersten europaweiten Umfrage zur Nutzung von Weblogs in PR und Kommunikationsmanagment durchgeführt.

Euprera, die Europen Public Relations
Education & Research Association hat die Ergebnisse der ersten
europaweiten Umfrage zur Nutzung von Weblogs in PR und
Kommunikationsmanagment durchgeführt. Für die Studie EuroBlog 2006
wurden 587 PR-Fachleute aus 33 Ländern online im November und Dezember
2005 befragt.
Deutlich erkennbar sei der Unterschied zwischen
Enthusiasten, die Weblogs einen weitreichenden Nutzen zuschreiben (u.a.
Konkurrenzbeobachtung, Monitoring, direkte Kommunikation) und den
„Anti-Bloggern“, die keine Vorteile für Unternehmen und Kunden
erkennen. 31 Prozent Weblognutzer stehen 26 Prozent Blog-Abstinenten
gegenüber. Bloss 4 Prozent der Befragten hatten noch nie etwas von
Weblogs gehört.
42 Prozent der Kommunikationsmanager, die derzeit noch
keinen Blog betreiben, wollen das allerdings innerhalb der nächsten 12
Monate
ändern. Dagegen stehen 32 Prozent, die nie ein Weblog starten möchten.
Die häufigst genannten Begründungen: Die Vorteile sind nicht klar (1/3)
und man hat keine personellen Kapazitäten (knapp 1/4).
Der PR-Forscher Dr. Ansgar
Zerfass, einer der wissenschaftlich Verantwortlichen der Studie, macht
nicht die Technologie, sondern den Mangel an Ideen und Konzepten für die Weblog-Skepsis verantwortlich.
PR-Veranwortliche und Agenturen müssten Anwendungszenarien mit einem
klaren Beitrag zur Wertschöpfung entwickeln, wird   Zerfass in der
zur Studie verfassten Mitteilung zitiert.

Lokale Werbung soll ersehnten DAB-Erfolg bringen

Seit kurzem versucht die SRG mittels einer Kampagne die Schweiz auf das digitale Radio DAB (Digital Audio Broadcast) aufmerksam zu machen.

Seit kurzem versucht die SRG mittels einer
Kampagne die Schweiz auf das digitale Radio DAB (Digital Audio
Broadcast) aufmerksam zu machen. Doch trotz Werbung schleppt der
Verkauf der benötigten Empfangsgeräte seit der DAB-Einführung im Jahr
1999: Laut SRG sind im Jahr 2005 rund 10’000 Geräte über den Ladentisch
gewandert. „Wir befinden uns noch immer in der Startphase“,
kommentierte Pietro Ribi, Mitglied der SRG-DAB-Projektgruppe, diese
Zahlen auf Anfrage der Werbewoche. Der harzige Verkauf der DAB-Radios
hat laut dem Radio Magazin auch Kritik an der aktuellen SRG-Kampagne
hervorgerufen. Das Geld werde verpulvert und der Start der
Werbemassnahmen sei unglücklich gewählt, da der DAB-Empfang nach wie
vor ungenügend sei. Dem zweiten Punkt stimmt auch Pietro Ribi zu. Der
bis anhin schlechte Indoor-Empfang solle aber bis März 2006 in 95% des
DAB-Gebiets optimiert sein. Pünktlich dazu starte die SRG mit weiteren,
lokalen
Marketingmassnahmen, um den Bekanntheitsgrad von DAB zu fördern. Auch
sieht Ribi für die Schweiz ein grosses Wachstumspotenzial, das zeige
die Zahl von 5 Millionen DAB-Hörern weltweit.
Zurzeit gibt es auf DAB
20 Sender, welche jedoch ausschliesslich zur SRG gehören. Im Laufe von
2006 wollen aber die ersten privaten Radiosender in den Markt
einsteigen. DAB wird auch als Übertragungstechnologie der Zukunft
bezeichnet, die mittel- bis langfristig das analoge UKW-Radio ablösen
soll. Entwickelt wurde das digitale Verfahren in Europa und wird
momentan in zahlreichen Ländern eingeführt. In England ist die
DAB-Verbreitung bis heute am weitesten fortgeschritten. Rund 85% der
Haushalte sind für den Empfang erschlossen, und das Angebot an
Radiosendern ist mittlerweile auf über 400 Stationen angewachsen.

Deutschland: Leser- und Reichweitenstudie

Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse ag.ma hat die aktuellen Leser- und Reichweitendaten der Zeitschriften und Magazine veröffentlicht.

Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse
ag.ma hat die aktuellen Leser- und Reichweitendaten der Zeitschriften
und Magazine veröffentlicht. Nach der Studie ma 2006 Pressemedien I
können Magazine zum Zeitgeschehen und Frauenzeitschriften sowie
Lifestylemagazine leichte Lesergewinne verbuchen. Ebenfalls gute
Ergebnisse verzeichnen fast alle Elternzeitschriften. Deutliche
Einbrüche sind im Segment der Jugendzeitschriften feststellbar.
Reichweitenführer bei den Wochenmagazinen ist nach wie vor Stern mit
einer stabilen Reichweite von 12,1 Prozent oder 7,84 Millionen Lesern
pro Ausgabe. Dahinter  folgen Focus mit 9,7 Prozent und 6,26
Millionen Lesern und Spiegel mit 9,3 Prozent und 6,04 Millionen Lesern.
Die Medienanalyse umfasst insgesamt 163 Zeitschriften.

Viva gewinnt Weltklasse Zürich

Die Zürcher Agentur Viva und der Verein für Grossveranstaltungen VfG haben einen Schulterschluss gebildet, um das internationale Leichtathletik-Meeting Weltklasse Zürich kommunikativ zu begleiten.

Die Zürcher Agentur Viva und der Verein
für Grossveranstaltungen VfG haben einen Schulterschluss gebildet, um
das internationale Leichtathletik-Meeting Weltklasse Zürich
kommunikativ zu begleiten. Infolge des Umbaus des Stadions Letzigrund
und der immer komplexeren Ansprüche von Medien, Sponsoren und Besuchern
habe man anspruchsvolle Aufgaben vor sich, heisst es in der Mitteilung.
Die Wahl fiel einerseits auf Viva wegen der vorhandenen Erfahrung im
Sportbereich, andererseits verspricht man sich Synergien, da Viva
bereits das Mandat der Stadt Zürich für die Begleitung des
Letzigrund-Neubaus hat.

ADCE Annual: Europas beste Werbung

Das Annual 2005 des Art Directors Club of Europe (ADCE) ist erschienen mit den Gold und Grand Prix Gewinnern aus den ADCE Mitgliedsländern.

Das Annual 2005 des Art Directors Club of Europe (ADCE) ist erschienen mit den Gold und Grand Prix Gewinnern aus den ADCE Mitgliedsländern.
Auf 325
Seiten ist die kreative Vielfalt Europas zu sehen, die Besten der Besten
aus Werbung und Grafik Design. Mucho – ein Team aus Barcelona zeichnet
für das Design des diesjährigen Annuals verantwortlich und hat es
gleich „The Annual of Annuals“ genannt. Zum ersten Mal ist der Inhalt
nach Kategorien und nicht mehr nach Ländern geordnet. Der Art Directors
Club gehört und wird gemanagt von seinen Mitgliedern, den
Kreativ-Organisationen in Europa.

Geschäftsführer des Verbands Schweizer Presse beteiligt sich an Swisscontent

Daniel Kaczynski, Geschäftsführer des Verbands Schweizer Presse, hat eine Minderheitenbeteiligung am Verlagsunternehmen Swisscontent Corp. erworben.

Daniel Kaczynski, Geschäftsführer des
Verbands Schweizer Presse, hat eine Minderheitenbeteiligung am
Verlagsunternehmen Swisscontent Corp. erworben. Gleichzeitig ist
Kaczynski der neue Verwaltungsrat des Unternehmens. Gemäss der
Nachrichtenagentur Sda behält der bisherige Alleineigentümer Fredy
Hämmerli seine Mehrheitsbeteiligung an Swisscontent. Der Verkaufspreis
der Aktien ist nicht bekannt. Benedict Luginbühl kehrt als Mitglied in
den Verwaltungsrat von Swisscontent zurück. Luginbühl hat die Sender
DRS3 und Virus verlassen, wo er als Programmchef tätig war.
Swisscontent ist einer der Schweizer Content-Anbieter für Online- und
Print-Medien im Bereich Wirtschaft und Finanz.

Keine Megaphones für die Schweiz

Am Wettbewerb des Jahrbuchs der Werbung beteiligten sich 420 Agenturen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum mit über 1100 Arbeiten.

Am Wettbewerb des Jahrbuchs der Werbung
beteiligten sich 420 Agenturen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum
mit über 1100 Arbeiten. Die Jury zeichnete 5 Wettbewerbsbeiträge mit
einem Megaphon aus, die Preisverleihung findet am 16. Mai in Berlin
statt. Nachdem sich die Zürcher Agentur Krieg Schlupp Springer &
Jacoby als Newcomeragentur des Jahres hervorgetan hatte, liess sich der
Schweizer Erfolg leider nicht fortsetzen. Den Preis für die Kampagne
des Jahres trägt die Agentur DDB, Berlin für ihre VW Golf GTI Kampagne
heim. Das Megaphon für die Plakatkampagne des Jahres darf Schitto
Schmolde Waack aus Frankfurt am Main für die Ausstellung „Der Zauber
des Alltäglichen“ in Empfang nehmen. Die Auszeichnung für die Website
des Jahres geht an die Frankfurter Neue Digitale, die für Adidas Sport
Style eine Modeschau im Internet realisiert hat. Und durch die
Megaphones für die Spots des Jahres dürfen sich Young & Rubicam
(nationaler Spot des Jahres für Sharkproject) und H’N’C Hunter und
Collectors (regionaler Spot des Jahres für Leipziger Verkehrsbetriebe)
geehrt fühlen. Der Wettbewerb wird vom Jahrbuch der Werbung jährlich
durchgeführt. In dem seit über 40 Jahres erscheinenden Jahrbuch werden
2006 erstmals auch Online-Projekte präsentiert.

Onfilm: Neue Agentur im Filmbereich

Michele Seligmann, vormals Producer bei Condor Communications, und Daniela Berther, freier Agenturproducer, haben die Onfilm AG ins Leben gerufen.

Michele Seligmann, vormals Producer bei
Condor Communications, und Daniela Berther, freier Agenturproducer,
haben die Onfilm AG ins Leben gerufen. Die Zürcher Agentur bietet
Agency Producing im Filmbereich und Service-Producing für ausländische
Filmproduktionen an. Zu Onfilms Kunden gehören Agenturen wie Krieg
Schlupp Springer & Jacoby und Vizner Borell.

Marketing-Ikone Blacksocks erweitert das Abo-Geschäft

Der Socken-Abo-Erfinder Blacksocks bringt jetzt auch T-Shirts nach Hause.

Die Online-Firma und Socken-Marketingmaschine Blacksocks führt jetzt auch T-Shirts im
Sortiment. Das 1999 in Zürich gegründete Unternehmen setzt darauf, die
Welt neben ihren Socken- auch von ihren T-Shirt-Sorgen zu befreien. Mit
der T-Shirt-Idee wird die Kernzielgruppe der Männer in urbanem Umfeld
und höherer Stellung angesprochen. „Auf eine T-Shirt-Diversifizierung
sind wir deshalb gekommen, weil einfache Baumwollshirts ebenso wie Socken auch
ein Produkt sind, das im stationären Handel stiefmütterlich behandelt
wird. 50 Prozent unserer Kunden tragen sie und wollen keine Zeit darauf
verschwenden, sie zu kaufen“, sagt Samy Liechti, Geschäftsführer von
Blacksocks, der Werbewoche. Laut Liechti funktioniert das
Verkaufskonzept des Unternehmens nur dann, wenn die Auswahl nicht zu
gross ist. Stattdessen setzt man auf Produktqualität. Liechti zufolge
ist das T-Shirt-Geschäft ein schönes Zusatzgeschäft zum Renner der
Sockenabos. Aber auch das Thema Unterwäsche sei noch nicht vom Tisch.
Blacksocks hat laut Eigenangaben 25 000 Kunden weltweit.

Agéfi: Grossaktionär Kairos ist nicht mehr Grossaktionär

Die Fondsgesellschaft Kairos hat ihre Beteiligung an der Westschweizer Wirtschaftszeitung Agéfi per 16. Januar weiter dezimiert.

Die Fondsgesellschaft Kairos hat ihre
Beteiligung an der Westschweizer Wirtschaftszeitung Agéfi per 16.
Januar weiter dezimiert. Sie hält nur noch rund 1,66 Prozent der
Publikation, meldet die Nachrichtenagentur SDA. Neu ist Kairos im
Besitz von 13 883 Inhaberaktien, was einem Stimmrechtsanteil von 1,6561
Prozent gleichkommt. Der auf den Cayman Islands ansässige Fonds hatte
seinen Anteil bereits Mitte Monat von 13,7 auf 7,58 abgebaut.
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