Neuer All-in-One

Officedrucker Lexmark stellte kürzlich den Lexmark X8350 als «Premium Office All-In-One» vor.


Officedrucker Lexmark stellte kürzlich den
Lexmark X8350 als «Premium Office All-In-One» vor – eine gemäss dem
Hersteller einfach zu bedienende Kombination von Leistung,
Vielseitigkeit und Fotofunktionen. Das Gerät ist das erste
All-In-One-Gerät seiner Klasse mit 2,4-Zoll-LCD Farbdisplay und
Einschubschlitzen für Speicherkarten. Der X8350 bietet umfassende
Fotofunktionen sowie Möglichkeiten zum Drucken, Scannen, Kopieren und
Faxen sowie zur Verwaltung und gemeinsamen Nutzung von Farbdokumenten
und Fotografien. Die Druckleistung beträgt bis zu
25 Seiten pro Minute in Schwarz und 19 Seiten pro Minute in Farbe.

Marketing-Umstrukturierung bei Burda

Ab jetzt orientiert sich die Marketingstruktur stärker an Märkten; bisher waren die Verantwortlichkeiten in der Objekt- und Anzeigenleitung nach Titeln strukturiert.

Das Medienhaus Hubert Burda Media hat die
Vermarktungszuständigkeiten und die Marktausrichtung der Titel aus
seinem Geschäftsbereich Medien Park Verlage neu organisiert. Ab jetzt
orientiert sich die Marketingstruktur stärker an Märkten; bisher waren
die Verantwortlichkeiten in der Objekt- und Anzeigenleitung nach Titeln
strukturiert. Die Titel werden nun in fünf Sparten eingeteilt:
Entertainment, Women, Food, Garden und Living. Diese Bereiche nennt
Burda „Life Worlds“. Darin werden die bisherigen Objekt- und
Anzeigenleitungen zusammengefasst, jede „Life World“ wird jeweils von
einem Group Head geleitet.

Hingucker ohne Streuverlust

Versicherungen Wie fatal leichtsinniges Verhalten auf den Skipisten enden kann, führt derzeit die Agentur Ruf Lanz für die SuvaLiv mit Plakaten und einer Guerilla-Aktion vor Augen.


Versicherungen Diese Präventionsaktion
lässt wohl keinen kalt. Wie fatal leichtsinniges Verhalten auf den
Skipisten enden kann – 32 Prozent aller Sportunfälle in der Schweiz
sind Wintersportunfälle –, führt derzeit die Agentur Ruf Lanz für die
SuvaLiv mit Plakaten und einer Guerilla-Aktion in den Skigebieten vor
Augen. Lebensgrosse, täuschend echte Puppen fahren in dicker
Gipsrüstung im Sessellift rauf und runter und ernten mitleidige Blicke.
Hoffentlich auch von Rasern. 

AVD Goldach modernisiert

Weiterverarbeitung Die AVD Goldach, eine der grössten Druckereien der Schweiz, vertraut auch in Zukunft auf modernste Technologie von Müller Martini.

Weiterverarbeitung Die AVD Goldach, eine
der grössten Druckereien der Schweiz, vertraut auch in Zukunft auf
modernste Technologie von Müller Martini: Mitte Februar 2006 wird ein
neuer Klebebinder Corona C13 in Betrieb genommen, der mit kürzesten
Rüstzeiten höchste Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit und Flexibilität
garantiert. Der neue Klebebinder ist mit insgesamt 20 Stationen
ausgerüstet, die alle automatisch über Streamfeeder beschickt werden.
Die Steuerung der Klebebindelinie erfolgt zentral am Commander, der mit
einem neuen Touchscreen ausgestattet ist. Hier können alle
Auftragsdaten eingegeben und sämtliche Produktions- oder Wartungsdaten
am Bildschirm abgerufen werden.

Der Musenfreund

Lindo Ganarin will mit seiner Agentur Himbeer keine Werbung nach jedermanns Geschmack machen.

Lindo Ganarin will mit seiner Agentur Himbeer keine Werbung nach jedermanns Geschmack machen.Eine Himbeere kann süss oder sauer sein,
stachelig und fröhlich – immer aber hat sie etwas Verspieltes und
Naives. Ist Himbeer damit ein ideales Label für eine Agentur?
«Lindo Ganarin: Text, Konzept, Idee» stand über dem ersten
Firmenkonzept. Das hat Ganarin aber schnell wieder eingestampft, weil
es ihm zu langweilig schien. Jetzt hat der Paradiesvogel unter dem
Namen der roten Beere seine Agentur medial durchstarten lassen.
Adresse: Hintere Engehaldenstrasse in der Berner Tiefenau. «Hinten, eng
und auf der Halde: gleich drei Begriffe, die man nicht auf der
Visitenkarte lesen möchte. Aber leider gibt es in Bern halt keinen
Broadway… noch nicht.»
Wie muss man sich positionieren als Texter und Konzepter? Lindo
Ganarin, ADC-Gold-Gewinner und Mitbegründer der Extravaganza Fashion
Events, wollte für seine Agentur einen Fantasienamen, weil er Fantasie
als das wichtigste Element seines Wirkens betrachtet. Zudem hat Himbeer
für ihn ein ganz bestimmtes Aroma, «das man entweder mag oder eben
nicht». Werbung nach jedermanns Geschmack ist für Himbeer kaum von
Interesse.
«Ich will nicht alles machen, sondern mich spezialisieren. Für reines
Handwerk könnte ich mich auch wieder anstellen lassen», meint Ganarin.
Dass er damit «den Kopf etwas weiter aus dem Fenster streckt», ist ihm
bewusst. Aber: «Ich habe den Mut gefasst, eigenwillig aufzutreten. Und
damit auch ehrlich.»
Lindo Ganarin hat in Schwarzenburg mit einer KV-Lehre angefangen.
Später jobbte er dort in der Buchhaltung der Druckerei Gerber, die
unter Werbeagenturen für aufwändige Ausrüstarbeiten bekannt war. Das
Interesse war geweckt. In Bern konnte er sich in einer frisch
gegründeten Firma für Desktop-Publishing weiter entwickeln. Die
Grafiker hatten ihre Büros zufällig über den Räumen der Werbeagentur
Grimm. Ganarin bekam eine Chance als Berater, machte am Sawi die
Ausbildung – aber empfand das immer noch nicht als Happy End. «Es zog
mich ins Rampenlicht.»

Da der Hamlet in der Schauspielschule ihn nur kurz faszinierte, hat
sich der Traum etwas unterhaltender mit «Palace of Grace»
konkretisiert. Zusammen mit dem Werbefotografen Robert Lenz hat Ganarin
im Berner Gaskessel die berühmten «Kitschpartys» organisiert. Sie
wurden in den Neunzigern zum Kult und bildeten den Grundstein für die
Eventagentur Nabel. Deren Spezialität waren und sind die inszenierten
Ideen. «Es genügt nicht, einen Event nur zu organisieren. Es braucht
eine Dramaturgie, bei welcher der Gast an die Hand genommen und durch
den Abend geführt wird». Ein nachhaltiger Erfolg von Nabel war 1999 die
Lancierung der Extravaganza. «Die erste grosse Berner Fashion Show war
etwas, mit dem wir uns identifizieren konnten: Glamour und
Entertainment», erklärt Ganarin.

Unterhaltung ist inzwischen auch zu seinem Anliegen in der Werbung
geworden. Zwar hat Ganarin in den drei Jahren als Texter bei Contexta
auch an den ernsthaften Seiten des Werbehandwerks sein Gefallen
gefunden. An seiner Berufung hegt er jedoch keine Zweifel: «Die leichte
Muse ist meine grösste Stärke.» Wie ernst es Ganarin mit dem
Spassmachen meint, zeigt ein Blick ins Internet: Auf www.himbeer.ch
läuft zur Geschäftseröffnung das «unnötigste Gewinnspiel der Welt».
 
Ein Volltreffer ist Himbeers erster Kunde: ein Kostümverleih. Auch die
Agentur Nabel will weiter von seinen Ideen für unkonventionelle Events
profitieren. In Biel textet Ganarin zurzeit für Erdmannpeisker, weitere
Anfragen sind hängig. «Aber über ungelegte Eier soll man bekanntlich
nicht gackern», meint Ganarin, der überzeugt ist: «Es ist natürlich
frech, wenn ich daher- komme und die Filetstücke verlange. Aber es wäre
für viele Agenturen manchmal ein Gewinn, eine gewagte Idee extern
finden zu lassen.» Bei jemandem, der weniger Hemmungen hat und sich
nicht um die politische Korrektness schert – trotzdem aber weiss, dass
Werbung «eine Dienstleistung ist, bei der man etwas leisten muss».

Andreas Panzeri

Rüdigers Ideen

TV-Zeitschriften Neue Projekte aus dem Hause Hahn.

TV-Zeitschriften Neue Projekte aus dem Hause Hahn.Im August 2004 verkaufte der Verleger
Rüdiger Hahn seine Programmzeitschrift TVvier an Ringier. Im letzten
Herbst brachte Rüdigers Bruder Michael Hahn die beiden Titel TiptopTV
und TVlight heraus, die Ringier jüngst ebenfalls erwarb – und flugs
einstellte. Hat Ringier sich damit die Ruhe vor den Hahn-Brüdern
erkauft? Keineswegs, denn Hahn Rüdiger brütet wieder. Im Herbst 2006
laufe sein Konkurrenzverbot ab und er erwäge die Lancierung eines
wöchentlichen Programmtitels in Konkurrenz zu TVStar, Tele und
TVtäglich, sagt Rüdiger Hahn auf Anfrage. Es soll eine abgespeckte
Variante von TVvier werden, ergänzt mit einem starken Rätselteil, so
das Konzept.

Doch fest steht nichts. Denn noch ist Hahn mit TVvier in
Österreich beschäftigt, wo er auch einen 14-täglichen Programmtitel
erwägt. Zudem denkt er schon länger an weitere Schweizer Projekte – an
ein monatliches Konsumentenmagazin, für das er einen Namen habe
schützen lassen, sowie an ein wöchentliches Nachrichten- und
Lifestylemagazin. Füllen würde er es mit zugekauften Texten, auch
Zweitverwertungen, aus dem In- und Ausland. Er habe bei Tamedia
angefragt, ob das glücklose Facts zu haben sei. «Aber sie wollten nicht
verkaufen», sagt er. Die Lancierung erfolge frühestens nach der
Sommerpause. «Aber wir sind nicht unter Zugzwang», sagt Hahn.

Markus Knöpfli

Kulturchefin des Tages-Anzeigers wechselt Ressort

Claudia Kühner ist als Ressortleiterin der Kulturredaktion des Tages-Anzeigers zurückgetreten und wechselt in die Auslandredaktion.

Claudia Kühner ist als Ressortleiterin der
Kulturredaktion des Tages-Anzeigers zurückgetreten und wechselt in die
Auslandredaktion. Kühner habe somit eine Option eingelöst, die bereits
beim Stellenantritt vor zwei Jahren besprochen wurde, erklärte Roland
Schlumpf, stellvertretender Chefredaktor des Tages-Anzeigers gegenüber
Persoenlich.com. In Sachen Nachfolge Kühners war von Tamedia noch keine
Information zu erhalten.

Booz Allen: Digital TV kurz vor Durchbruch?

Bis 2010 sollen rund 60% der europäischen Haushalte Digitales TV (DTV) besitzen.

Der Markt für digitale Angebote in Europa
steht 2006 kurz vor dem Durchbruch. Bis 2010 sollen rund 60% der
europäischen Haushalte Digitales TV (DTV) besitzen. DTV löst demnach
Breitband-Internet als Haupttreiber der europäischen Digitalisierung
ab. Folglich sind kumulierte Investitionen der Industrie in Höhe von
rund 100 Milliarden Euro zu erwarten sowie die Schaffung von 100’000
neuen Arbeitsplätzen. Dies zeigt eine europaweite Studie der
internationalen Strategie- und Technologieberatung Booze Allen Hamilton.
Nachdem Kabel-TV-Anbieter bereits seit längerem Internetdienste und
Telefonie offerieren, drängen nun auch immer mehr
Telekommunikationsanbieter in den Fernsehmarkt. Letztere befinden sich
jedoch laut der Studie in einer privilegierten Startposition. Je nach
Land liegen die Umsätze der Telekommunikationsanbieter um das
mindestens siebenfache höher als die gesamten Umsätze der
Kabelindustrie dieser Länder. In Europa verfügen
Telekommunikationsanbieter über rund 151 Millionen Kunden. Im Vergleich
dazu liegen Kabelnetzbetreiber mit 51 Millionen weit zurück. Ein
funktionierender Wettbewerb erfordert, dass Kabel-TV-Anbieter die
notwendige Grösse erreichen, die im Konvergenzmarkt (Internet,
Telefonie und TV) ein Gegengewicht zu den Telekommunikationsanbietern
bildet. Langfristig gewinnt nur das Unternehmen, das dem Verbraucher
zuerst Zugang zu allen drei Diensten aus einer Hand zu guten
Konditionen bieten kann, prophezeit Booze Allen.

Vizeum neu für alle Bulgari-Marken

Die Bulgari S. A. hat sich nach einer Evaluation entschieden ihre Media-Aufgaben im 2006 Vizeum Switzerland AG anzuvertrauen.

Die Bulgari S. A. hat sich nach einer
Evaluation entschieden, ihre Media-Aufgaben im 2006 Vizeum Switzerland
AG anzuvertrauen. Vizeum betreut seit 2004 das Segment Parfum
von Bulgari und wurde im 2005 mit einer Shortlist-Platzierung in Cannes
geehrt. Nun verspricht sich Bulgari S. A. durch die koordinierte
Betreuung all ihrer Marken von Vizeum eine deutliche
Effizienzsteigerung.

Le Temps wird Amtsgeheimnisverletzung vorgeworfen

Gegen die Westschweizer Tageszeitung Le Temps läuft derzeit ein Strafverfahren aufgrund mutmasslicher Amtsgeheimnisverletzung.

Gegen die Westschweizer Tageszeitung Le
Temps läuft derzeit ein Strafverfahren aufgrund mutmasslicher
Amtsgeheimnisverletzung. In den letzten zwei Jahren soll das Blatt
diverse Artikel mit vertraulichen Informationen aus
gerichtspolizeilichen Ermittlungsverfahren im Bereich der
Terrorismusbekämpfung publiziert haben. Die Beiträge enthielten laut
dem Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) Hinweise auf
eine bundesinterne Quelle. Um diese zu ermitteln, reichte die
Bundesanwaltschaft Strafanzeige wegen Amtsgeheimnisverletzung gegen
Unbekannt und wegen Veröffentlichung amtlicher geheimer Verhandlungen
gegen den Journalisten ein. Mit den weiteren Ermittlungen wurde
Jean-Marc Schwenter betreut. Der alt Generalprokurator des Kantons Waadt wurde dazu vom Bundesrat zum
ausserordentlichen Bundesanwalt ernannt.

Le Lac neu im Tabloid-Format

Die Regionalzeitung Le Lac hat einen Relaunch erlebt.

Die Regionalzeitung Le Lac hat einen
Relaunch erlebt. Per sofort erscheint das Blatt mit neuem Layout und im
Tabloid-Format. Le Lac ist mit einer Auflage von 32’000 Exemplaren die
grösste zweisprachige Regionalzeitung rund um den Murtensee.

Radio Pilatus wieder ohne Programmleitung

Ivo Frei ist nicht mehr Programmleiter von Radio Pilatus.

Ivo Frei ist nicht mehr Programmleiter von
Radio Pilatus. Frei wurde nach eineinhalb Jahren aufgrund fehlender
Loyalität beurlaubt, wie die Neue Luzerner Zeitung (NLZ) berichtet. Für
den Zentralschweizer Radiosender ist dies der zweite schnelle Abgang
innert kurzer Zeit. Freis Vorgängerin Karin Müller war auch nur zwei
Jahre in ihrem Amt tätig. Radio Pilatus wird vorerst ohne
Programmleiter arbeiten. Man wolle sich einige Monate Zeit lassen und
eventuell auch die Organisationsstruktur überdenken, erklärte Joachim
Freiberg, CEO von Radio Pilatus gegenüber der NLZ.
get_footer();