Hasbro wählt sich BMB

Der internationale Spiele-Konzern Hasbro hat sich nach einer Evaluation in seiner Bewerbung in der Schweiz für die Werbeagentur Baertschi, Meroni & Bolleter entschieden.

Der internationale Spiele-Konzern Hasbro
hat sich nach einer Evaluation in seiner Bewerbung in der Schweiz für
die Werbeagentur Baertschi, Meroni & Bolleter entschieden. Hasbro
führt bekannte Marken wie Monopoly und Trivial Pursuit im Portfolio.
Beim Entscheid war das gezeigte Engagement ausschlaggebend. Mit dem
Agenturpartner will Hasbro anspruchsvolle Ziele im hart umkämpften
Spielemarkt erreichen.

Le Matin Bleu nun offiziell in den Westschweizer Bahnhöfen

Die erste Westschweizer Gratiszeitung war bisher nur aufgrund einer Sondergenehmigung in den wichtigsten Westschweizer Bahnhöfen präsent.

Die erste Westschweizer Gratiszeitung war
bisher nur aufgrund einer Sondergenehmigung in den wichtigsten
Westschweizer Bahnhöfen präsent. Dies ändert sich nun dank einer neuen
einer Vereinbarung mit den SBB. Ab nächster Woche sind die 150
Boxen in den 40 Bahnhöfen nun offiziell bewilligt. Le Matin Bleu wurde am 31. Oktober 2005 lanciert und und
beherrscht mit einer Auflage von 100’000 Exemplaren und einer fast
doppelt so grossen Leserschaft den Pendlermarkt in der Westschweiz. Le
Matin Bleu wird über 400 Zeitungskästen in Bahnhöfen, an Bus- und
Tramstrationen bezogen.

Kartellamtschef Bröge zum Springer-Veto

Das Bundeskartellamt hat sein Veto gegen die Übernahme von ProSiebenSat.1 mit einer zu grossen Medien- und Werbemacht des Zeitungsverlags begründet.

Das Bundeskartellamt hat sein Veto gegen
die Übernahme von ProSiebenSat.1 mit einer zu grossen Medien- und
Werbemacht des Zeitungsverlags begründet. Es wäre zu einer gravierenden
Verschlechterung des Wettbewerbs gekommen. Eine Fusion Springers mit
dem grössten deutschen TV-Konzern hätte auf dem TV-Werbemarkt, dem
Lesermarkt für Boulevardzeitungen und dem Zeitungs-Anzeigenmarkt zu
einer nach dem Kartellrecht nicht genehmigungsfähigen Marktmacht
geführt. Ulf Bröge machte diese Mitteilung am Dienstag in Bonn, nachdem
der Springer Verlag bereits am Montag abend informiert hatte. Die
Sorge, dass wegen der harten Haltung des Kartellamts die Hälfte des
deutschen Privatfernsehens in ausländische Hände fallen könnte, hält
Bröge für nicht gerechtfertigt. Zudem gehöre ProSiebenSat.1 heute
bereits einem Ausländer.
ProsiebenSat.1 und die zu Bertelsmann gehörende RTL-Sendergruppe haben
auf dem Fernsehwerbemarkt eine gemeinsame marktbeherrschende Position
(Duopol) mit jeweils 40 Prozent Marktanteil. Der Lesermarkt der
Boulevardzeitungen wird bereits vom Springer Verlag mit der
Bild-Zeitung (ca. 80 Prozent Marktanteil) beherrscht. Im Markt der
deutschen Tageszeitungen ist Springer bereits mit einem Marktanteil von
rund 40 Prozent mit den Zeitungen Bild und Welt präsent.
Der Axel Springer Verlag kann nun binnen vier Wochen Beschwerde beim
Oberlandesgericht Düsseldorf einreichen. Ein Rechtsstreit könne bis vor
den Bundegerichtshof gehen. Will Springer ein überragendes Interesse
der allgemeinheit oder gesamtwirtschaftliche Vorteile geltend machen,
steht dem Verlag die Option einer Ministerialerlaubnis offen. Eine
solche geht über das reine Kartellrecht hinaus.

Standortmarketing Basel lanciert Claim für EM 2008

«Basel. Mehr als 90 Minuten.» Mit diesem Claim vermarktet sich die Region Basel als schweizerischer Hauptaustragungsort für die Fussball-Europameisterschaft 2008.

«Basel. Mehr als 90 Minuten.» Mit diesem
Claim vermarktet sich die Region Basel als schweizerischer
Hauptaustragungsort für die Fussball-Europameisterschaft 2008. Der
Claim samt Erscheinungsbild stammt vom Atelier Häfelfinger
(Gelterkinden) und kreisvier (Basel) und hat bisher rund 30 000 Franken
gekostet. Für 2006 sind weitere 300 000 Franken für Standortmarketing
budgetiert. Gemäss Informationen der SDA soll die positive Imageveränderung Basel
auch nach der Europameisterschaft 2008 zum touristischen
Interessenpunkt machen. Dabei wollen beide Basel einheitlich auftreten
und durch aktives Standortmarketing einen konkreten Nutzen aus dem
sportlichen Grossanlass ziehen. Ein erster Auftritt mit neuem Claim
erfolgt am 27. Januar 2006 anlässlich der Auslosung der
Qualifikationsgruppen für die EURO 08 in Montreux.

Frontwork verstärkt Verkaufsteam

Monika Zahnd verstärkt neu das Verkaufsteam der Agentur Frontwork mit Sitz in Winterthur.

Monika Zahnd verstärkt neu das
Verkaufsteam der Agentur Frontwork mit Sitz in Winterthur. Zahnd
betreut Grossdrucke, Displays und Montagen für die Region Bern. Bis
anhin war sie für das Stutz Image Center und das Photo Color Studio Max
Peter tätig.

Leichte Steigerung bei den Schweizer Werbeausgaben 2005

Die Ausgaben für Webung sind im Jahr 2005 im Vergleich zum Vorjahr um 1.5 Prozent gestiegen.

Die Ausgaben für Webung sind im Jahr 2005
um 1.5 Prozent gestiegen. Dies belegt der Advertising Index Switzerland
AIS der WEMF. Der gesamte Werbeumsatz erreichte 3,638 Mrd. Franken.
Die Nase vorn bei den Werbeausgaben hatte auch im Jahr 2005 die
Konsumgüterindustrie. Mit 768 Mio. Franken gab die Branche 0,8 Prozent
mehr aus als im Vorjahr. Die Werbeausgaben deutlich gesteigert haben
Dienstleitungsbetriebe (plus 53,1 Prozent auf 45,4 Mio.),
Finanzdienstleister (plus 21,9 Prozent auf 272,7 Mio.) und Verwaltung
(plus 14,2 Prozent auf 94,4 Mio.). Weniger in Werbung investiert haben
die Medien (minus 14,1 Prozent auf 97,9 Mio.) , Bürobedarf (minus 12,4
Prozent auf 66,5 Mio.) und KMU (minus 8 Prozent auf 105,2 Mio.).
Kleinanzeigen wurden für 574,1 Mio. Franken aufgegeben, was einem
Rückgang von 2,6 Prozent entspricht. Hier ging das Engagement von
Handel mit 7,7 Prozent und Verkehr mit 3,7 Prozent am deutlichsten
zurück.  

Lesch + Frei entwickelt CI  für Möbel Hubacher

Die Zürcher Werbeagentur Lesch + Frei entwickelt für Möbel Hubacher mit Sitz in Rothrist ein neues Erscheinungsbild.

Die Zürcher Werbeagentur Lesch + Frei
entwickelt für Möbel Hubacher mit Sitz in Rothrist ein neues
Erscheinungsbild. Das neue CI/CD-Design wird anlässlich der Eröffnung
des erweiterten Möbelhauses am 18. Mai eingeweiht.

Leo Kirch erzielt Teilerfolg gegen die Deutsche Bank

Der Bundesgerichtshof hat Kirch grundsätzlich Schadenersatz gegen die Deutsche Bank und deren Ex-Vorstandschef Rolf Breuer zugesprochen. Für die gesamte Pleite des Medienkonzerns sei Breuer nicht verantwortlich.

Der Bundesgerichtshof hat Kirch
grundsätzlich Schadenersatz gegen die Deutsche Bank und deren
Ex-Vorstandschef Rolf Breuer zugesprochen. Für die gesamte Pleite des
Medienkonzerns sei Breuer nicht verantwortlich. Die Deutsche Bank habe
aber ihre vertraglichen Pflichten gegenüber einer ihrer Kunden – im
wesentlichen der Printbeteiligungs GmbH, in der Kirch seinen Anteil am
Axel Springer Verlag verwaltete – verletzt. Etwaige Ansprüche Kirchs sind damit nicht auf Schäden des gesamten Medienkonzerns zu beziehen. Der
Bundesgerichtshof rät zu einer aussergerichtlichen Einigung. Die
Deutsche Bank war vor den Bundesgerichtshof gelangt, weil sie jegliche
Ansprüche für unbegründet betrachtet. Kirch dagegen hatte auf Revision
gedrängt, weil er anders als die Erstinstanz Oberlandegericht auch
Breuer selbst in der Haftung sieht.
Ursache der juristischen Auseinandersetzung ist ein Interview des
ehemaligen Deutsche-Bank-Vorstandssprechers Rolf Breuer vom 4. Februar
2002. Breuer hatte seinerzeit einem TV-Sender gesagt, „was alles man
darüber lesen und hören kann, ist ja, dass der Finanzsektor nicht
bereit ist, auf unveränderter Basis noch weitere Fremd- oder gar
Eigenmittel zur Verfügung zu stellen.“ Kirch wertete dies als
öffentliche Infragestellung seiner Kreditwürdigkeit und machte eben
diese Aussage für den Zusammenbruch seiner Unternehmensgruppe
verantwortlich.
Ob Kirchs Printbeteiligungs GmbH überhaupt ein Schaden entstanden ist
und in welcher Höhe die Bank dafür haften muss, wird in einem neuen
Prozess geklärt werden. Kirch muss dann belegen, dass ihm tatsächlich
ein Schaden entstanden ist. Kirchs Anwalt beziffert den Schaden zurzeit
mit 600 Mio. bis 1,5 Mrd. Euro.

Werbeausgaben Dezember 2005

Die Werbeumsätze Dezember 2005 liegen bei 293 Millionen Franken und haben im Vergleich zum Vorjahr um 3,8% abgenommen.

Die Werbeumsätze Dezember 2005 liegen bei
293 Mio. Franken und haben im Vergleich zum Vorjahr um 3,8
Prozent abgenommen. Deutlich höhere Werbeausgaben als im Vorjahr
tätigte im Dezember 05 die Branche Finanzen/Versicherungen (+ 38.1%).
Dagegen wurde weniger investiert von den Branchen Bekleidung/Schuhe (–
24.5%), Handel (– 16.7%), Telekommunikation (– 14.5%) und Verkehr
(– 14.0%). Die übrigen Branchen lagen im Dezember 05 mit ihren
Investitionen um maximal 10% über oder unter den Werbeausgaben des
entsprechenden Vorjahresmonats.
Die Übersicht nach Branchen und Medien für den Monat Dezember steht
seit dem 24. Januar unter www.wemf.ch online kostenlos zur Verfügung.

Neuer Head Financial Publications bei Neidhart + Schön

Reto Schneider wird neuer Leiter Financial Publications des Zürcher Medienhauses Neidhart + Schön Group.

Reto Schneider wird neuer Leiter Financial
Publications des Zürcher Medienhauses Neidhart + Schön Group. In seiner
Funktion übernimmt Schneider auch die Geschäftsleitung der
Tochtergesellschaft Via One.

„Radio Monte Carlo Swiss“ neu in der Deutschschweiz

Ab nächstem Donnerstag geht der über Kabelnetz verbreitete Sender "Radio Monte Carlo Swiss" auf Sendung.

(sda) Ab nächstem Donnerstag geht der über
Kabelnetz verbreitete Sender „Radio Monte Carlo Swiss“ auf Sendung. Er
wendet sich mit „anspruchsvollem Pop“ an 25- bis 45-Jährige.
Mit einer Party in Zürich wollen die Betreiber am Donnerstag den
Sendestart feiern, wie diese am Montag mitteilten. Hinter dem neuen
Sender stehen die Betreiber des früher gestarteten Kabelsenders „Radio
105″ für ein junges Publikum.
Für „Radio Monte Carlo Swiss“ hatte der Bundesrat bereits im Jahr 2000
die Konzession erteilt. Damals hiess er noch „Radio 105 Classic“. Die
beiden Sender sind zu 51 Prozent im Besitz der Music First Network AG
mit Sitz in Zürich. Der Rest ist im Besitz von „Radio Monte Carlo
Italy“.

Rechtschreibereform findet keine Ruhe

Der Berner Verein Sprachkreis Deutsch und Vertreter aus Presse, Schule und Literatur üben Kritik an der Reform der Rechtschreibereform.

Der Berner Verein Sprachkreis Deutsch
(SKD) und Vertreter aus Presse, Schule und Literatur üben Kritik an der
Reform der Rechtschreibereform, mit der sich der Rat für
Rechtschreibung derzeit befasst. In einem offenen Brief an den
Präsidenten der Schweizerischen Konferenz der kantonalen
Erziehungsdirektoren (EDK) fordern sie mehr Zeit für die Überarbeitung
und die Auswechslung der Schweizer Delegation im Rat für
Rechtschreibung. Die Unterzeichner fordern zudem eine Vernehmlassung zu
den Ratsempfehlungen, eine sprachwissenschaftliche Überprüfung des
ganzen Regelwerks und ein Moratorium, wie es der Kanton Bern verfügt
hat.
get_footer();