Prozessstandard

Veranstaltung Die MAN-Roland-Veranstaltungsserie PraxisDialog behandelt Fragen der täglichen Produktion.

Veranstaltung Die
MAN-Roland-Veranstaltungsserie PraxisDialog behandelt Fragen der
täglichen Produktion. Die nächste, vierte Veranstaltung widmet sich der
Einführung des Prozessstandards Offset in die Druckerei – von der
Vorstufe bis in den Drucksaal. Die Veranstaltung findet am 16. Februar
von 10 bis 15 Uhr im MAN Roland Graphic Center in Offenbach statt.
Teilnehmern entstehen nur Anreisekosten.

Beware of the axe!

Musik Reinhold verwendet einen heissen Hund in der Werbekampagne für Gitarren.

Musik In Zürich, dem Schweizer Mekka für
Gitarristen, hat Reinhold eine Werbekampagne gestartet mit der
Warnung:  «Beware of the axe!». Für Saxophonisten: «Axe» ist ein
Synonym für eine Elektrogitarre. Im Zentrum der Kampagne steht «Hot
Dog», eine Englische Bulldogge, die aus dem Firmenlogo stammt. Die
englische Bulldogge ist unkompliziert, liebevoll, ausgeglichen, sanft,
zart besaitet, gefühlvoll und dennoch hart gegen sich selbst, mutig und
unerschrocken, intelligent und sehr ruhig im Haus. Das sagen
Hundekenner. «Rock-Gitarristen sind zwar eher das Gegenteil davon: laut
und eher hart im Geben», sagt Reinhold-Chef und Gitarrenkenner Weber,
«das hat uns aber nicht davon abgehalten, das bestehende Logo mit der
bei Gitarristen weitherum bekannten Bulldogge zum Leben zu erwecken und
den Hot Dog zum Hauptdarsteller der Werbung für Gitarren zu machen. Hot
Dog sieht einfach so herrlich aggressiv und gleichzeitig ein bisschen
doof aus, die Musikerszene wird ihn einfach lieben.»

Kanton Jura will in Basel das Image aufbessern

Vom 24. April bis zum 21. Mai ist der Kanton Jura mit Plakaten und Tramwerbung in Basel präsent.

Vom 24. April bis zum 21. Mai ist der Kanton Jura mit Plakaten und Tramwerbung in Basel präsent. Dies ist eine der drei werbewirksamen Aktionen, mit denen die jurassische Regierung das Image des Kantons Jura fördern will. Durch das Riesenplakat im Hauptbahnhof Basel, der Plakatierung in grösseren Bahnhöfen von Stadt und Agglomeration und zusätzlicher Tramwerbung möchte der Kanton Jura die Öffentlichkeit sensibilisieren und die Beziehungen zwischen den beiden Regionen intensivieren. Ferner erhofft sich der Jura Effekte auf Tourismus und Wirtschaft. Zwei weitere Aktionen im Umfeld sportlicher Anlässe sind in der Romandie geplant. Für die Kampagne in Basel und die beiden Werbeaktionen in der Westschweiz wendet die Regierung 200’000 Franken auf.

Die Prinzen und die Presse

Kolumne Jürg Altwegg wundert sich über selbst auferlegte und verordnete Maulkörbe.

Kolumne Was der uneheliche Sohn von Albert II. mit der Ehe des französischen Innenministers zu tun hat.In seiner ersten Ausgabe des Jahres
vollstreckte Paris Match das Urteil im Prozess, den Albert II. gegen
das Magazin angestrengt hatte: In roten Lettern auf weissem Grund
musste es auf dem Umschlag veröffentlicht werden. In der ersten Instanz
war es noch drastischer ausgefallen: Die ganze Titelseite sollte für
die Prosa des Richters verwendet werden – und die Buchstaben drei
Zentimeter gross sein.

Der Fall ist klar: Paris Match hatte die Öffentlichkeit über die
Existenz eines unehelichen Sohnes von Albert II. informiert. Wenige
Tage nach der Veröffentlichung der Geschichte informierte Albert
seinerseits die Welt über den «Kleinen des Prinzen». An die Presse war
die Mutter gelangt. Den Prozess, den er in Deutschland aus gleichem
Anlass gegen die Bunte angestrengt hatte, verlor Albert II. hochkant.
Der Fall geht tatsächlich nicht nur die Franzosen an. Er hat eine
europäische Dimension. In Frankreich ist die Privatsphäre der Menschen
besser geschützt als in jedem anderen Land.  Doch das Gesetz wird
systematisch missbraucht.

Als Caroline, die Tochter von Fürst Rainier und der amerikanischen
Schauspielerin Grace Kelly, auf die Welt kam, begann eine neue Ära.
Erstmals wurden in Frankreich solche Fotos verkauft. Den Zuschlag bekam
damals France Soir. Nach der unfreiwilligen Premiere hat Caroline in
ihrem Leben auch für einen Rekord gesorgt: Sie hat rund 350 Prozesse
gegen Medien angestrengt und 95 Prozent von ihnen gewonnen. Mehr als
drei Millionen Schweizer Franken an Wiedergutmachung sind ihr
zugesprochen worden. Die Aufregung um das «Caroline-Urteil» in
Deutschland zeigt, dass die französische Rechtsprechung sehr wohl auch
die anderen Länder Europas zu beeinflussen beginnt.

Missbraucht wird das Gesetz auch von den Politikern. Beim Verfahren in
Paris gegen Paris Match handelte es sich um einen Zivilprozess. Dennoch
tauchte unvermittelt der Staatsanwalt auf und forderte eine
exemplarische Bestrafung. Es gehe, sagte er unverblümt, um den Schutz
der Kandidaten für die Präsidentschaftswahl. Gemeint war Sarkozy, der
Innenminister, der seine Ehe gewissermassen öffentlich führte, seine
Frau Cecilia zur Kabinettschefin machte, mit den Kindern ins Fernsehen
ging – aber der Presse mit Prozessen drohte, als Cecilia mit einem
anderen abgehauen war. Weil die französischen Zeitungen schwiegen, kam
Peter Rothenbühlers Lausanner Le Matin zu neuer Bekanntheit: Sarkozy
hat ihn eingeklagt.

Paris Match-Chef Alain Genestar hat in seinem Editorial den Auftritt
des Staatsanwalts zu erwähnen gewagt und diesen einen «einmaligen
Vorgang» genannt. In anderen Ländern beschreibt man so einen Skandal in
den Dimensionen von Watergate. Doch keine französische Zeitung hat
darüber eine Zeile verloren, alle haben Angst vor Sarkozy, dem nächsten
Präsidenten – der auch die Veröffentlichung einer in 25 000 Exemplaren
gedruckten Biographie von Cecilia verhinderte. Genestar garnierte
deshalb die Publikation des Skandalurteils mit einer
Solidaritätskampagne. Die Chefs der Frankfurter Allgemeinen Zeitung,
des Guardian, der Repubblica und von El Pais äusserten sich kritisch
zur Verurteilung. Auch Peter Rothenbühler kam zum Zug. Man darf daraus
schliessen, dass langsam so etwas wie eine europäische Öffentlichkeit
im Entstehen ist.

Es gibt eine zweite gute Nachricht. Inzwischen ist Cecilia zu Nicolas
zurückgekehrt, der Innenminister abends nicht mehr allein zu Hause.
Weil sich Sarkozy – zum Beispiel während der Krawalle in den Vorstädten
– wie ein gehörnter Macho aufgeführt hatte, ist dies politisch von
höchstem Belang. Die Journalisten wissen, sie dürfen wieder über
Sarkozys Privatleben schreiben. Nur der kleine Le Matin aus der Schweiz
hat die nationale Idylle und den wiedergefundenen Ehefrieden in der
Grande Nation mit einem kleinlichen Bericht gestört. Er veröffentlichte
einen Beitrag über die Umstände von Cecilias Rückkehr: Sie sei
eifersüchtig gewesen auf die neue Frau an Sarkozys Seite. Dass es sich
um eine – und welche! – Journalistin des Figaro handelte, wissen wir
auch nur dank dem Lausanner Boulevardblatt.

Jürg Altwegg ist Kulturkorrespondent der
Frankfurter Allgemeinen Zeitung mit Sitz in Genf. Dieser Tage erscheint
bei Hanser sein neues Buch «Ein Tor, in Gottes Namen».

Trainings bei der PMA

Weiterbildung Die Print Media Academy (PMA) der Heidelberger Druckmaschinen AG präsentiert ihren neuen Seminarkatalog für das Jahr 2006.

Weiterbildung Unter dem Titel «Was stärkt
und macht erfolgreich?» präsentiert die Print Media Academy (PMA) der
Heidelberger Druckmaschinen AG ihren neuen Seminarkatalog für das Jahr
2006. Darin werden über 70 verschiedene Trainings, Seminare und
Workshops angeboten. Das Seminarangebot ist in drei Themenbereiche
unterteilt: Vertrieb und Management, Branchenkompetenz sowie
Produktions- und Anwendungskompetenz. Der deutsche Seminarkatalog ist
verfügbar und kann per E-Mail ([email protected]), Tel. (0049
6221 925 011) oder Fax (0049 6221 924 929) bestellt, das Programm im
Internet unter heruntergeladen werden.

Ein echter Medienevent

Beteiligung Edipresse sichert sich Anteil an Eventveranstalter Live Music Productions.

Beteiligung Edipresse sichert sich Anteil an Eventveranstalter Live Music Productions.Das in der Westschweiz dominierende
Verlagshaus Edipresse hat sich mit 30 Prozent am Kultur- und
Freizeitveranstalter Live Music Productions (LMP) beteiligt. Edipresse
fokussiert damit auf wachsende Bedürfnisse in einem Markt, der vermehrt
Produkte aus dem Bereich Freizeit und Unterhaltung verlange, wie der
Konzern jüngst den Medien mitteilte. Konkret denken die
Edipresse-Strategen an Buch-, CD- oder DVD-Produktionen, an das
Mitveranstalten von Konzerten und weiteren Anlässen. Einen ersten
Schritt hat das Haus bereits mit der Lancierung der interaktiven CD
Multi-Matin im vergangenen Jahr gemacht, die schon zweimal in einer
Auflage von 100 000 Exemplaren Le Matin beigelegt wurde. «Multi-Matin
ist ein gutes Beispiel für unsere Absichten», sagt dazu Patrice
Matthey, Marketingverantwortlicher bei Le Matin und verweist auf die
starke Präsenz des Cirque du Soleil auf der Multi-Matin-CD. Der
berühmte Cirque wird, wie auch Holiday on Ice, Pink Floyd und weitere,
von LMP in der Romandie veranstaltet.

Der Einstieg von Edipresse ist vor dem Hintergrund des Markteintritts
des Pendlerblattes 20 minutes durch Konkurrentin Tamedia nicht zu
unterschätzen. Im bevorstehenden Kampf der Gratistitel 20 minutes und
Le Matin Bleu um Marktanteile hat der Verlag nun gute Argumente, wenn
es um die Gunst eines jungen Lesepublikums geht. Matthey wertet die
Beteiligung jedoch nicht als Reaktion auf Konkurrentin Tamedia. «Aber
es ist eine gute Vorbereitung auf die zu erwartenden Ereignisse», meint
er.

René Worni

Das Vegi-Restaurant Hiltl geht an die Börse

Gastronomie Wirz Werbung macht Lust auf vegetarisches Essen im neuen Hiltl – in den Räumen der alten Börse.

Gastronomie Wirz Werbung macht Lust auf vegetarisches Essen im neuen Hiltl – in den Räumen der alten Börse.Trends in der Gastronomie werden am
liebsten «à point» genossen. Ein veraltetes Styling hat ebenso wenig
Chancen wie ein verkochtes Essen. Die Halbwertszeit für ein neues Dekor
wird damit immer kürzer. Vor zwölf Jahren ist das Hiltl an der Zürcher
Sihlstrasse zum letzten Mal umgebaut worden. Zwar hat das legendäre
vegetarische Restaurant nach wie vor genügend Gäste angezogen. Weil
Rolf Hiltl mit seinen Tibits-Ablegern zu einem Trendsetter in der
Vegi-Szene geworden ist, soll jetzt aber auch das Stammhaus dem neuen
Lifestyle angepasst werden.

Das traditionsreiche Hiltl im Zürcher Stadtzentrum wird umgebaut. Und
zwar gründlich. Sowohl Liegenschaft als auch Innenhof werden erweitert.
Es wird mehr Sitzplätze geben. Den Köchen wird man bei der Arbeit
zusehen können. Neu kommen überdies eine Bar und eine Lounge dazu. Im
ersten Stock wird es eine hochklassige vegetarische Kochschule geben.
Die Bauarbeiten dauern neun Monate. Voraussichtliche Eröffnung des
neuen und grösseren Lokals ist im Spätherbst 2007.

Wehret fleischlichen Genüssen!
Damit aber Vegetarier während der Umbauzeit nicht plötzlich
fleischlichen Genüssen erlegen müssen, wird das Restaurant Hiltl
weitergeführt. Und zwar als Provisorium im ehemaligen Restaurant Alte
Börse beim Paradeplatz. Die Wirz Werbung hat den Umzug mit Aktionen am
alten und neuen Ort kommunikativ begleitet. Rund ums Mutterhaus gibt es
Plakate mit einem Hasen, der nur noch an einem Knochen nagen kann –
sollte er, will uns damit gesagt sein, nicht in die Börse umziehen.
Dort sind im ehemaligen Country-Lokal sämtliche Fleischgerichte aus der
Speisekarte gestrichen worden, die ansonsten grafisch noch völlig
gleich aussieht. «Damit wollen wir sowohl neue wie alte Gäste auf das
vegetarische Angebot gluschtig machen», erklärt CD Matthias Freuler.

Was mit dem Ausweichlokal nach dem Umbau passieren soll, kann noch
nicht pfannenfertig aufgetischt werden. Sicher ist nur, dass der
anderweitig vermietete Club im Nebenraum des Hiltl auch in Zukunft
nicht fleischlos sein wird.

Andreas Panzeri

Die Stimme von Bondy

Weblogs Nächste Woche kommen Jugendliche aus der Pariser Satellitenstadt Bondy nach Lausanne, um beim News-Magazin L’Hebdo Grundlagen des Bloggens zu lernen. Ab März sollen sie den «Bondy Blog» weiterführen.

Weblogs Nächste Woche kommen Jugendliche
aus der Pariser Satellitenstadt Bondy nach Lausanne, um beim
News-Magazin L’Hebdo Grundlagen des Bloggens zu lernen. Ab Märzsollen sie den «Bondy Blog» weiterführen.
«Bondy Blog», was hat es damit auf sich?
Bondy ist einer jener «schwierigen» Vororte von Paris, in denen letzten
Herbst Autos, Schulen und Quartierzentren in Flammen aufgingen. Auf
Initiative von Serge Michel, dem verantwortlichen Auslandredaktor des
Ringier-Magazins, stellte L’Hebdo ein aussergewöhnliches Projekt auf
die Beine. Seit dem 11. November weilen Hebdo-Journalisten der Reihe
nach in Bondy. Sie schreiben Reportagen für das Magazin und verfassen
ein journalistisches Tagebuch auf dem Web, den «Bondy Blog» ().

«Noch nie habe ich so viel Hoffnungslosigkeit angetroffen wie in
Bondy», sagt Auslandredaktor Michel Beuret, der als Reporter schon in
unzähligen Krisen- und Kriegsgebieten unterwegs war. Doch im Gegensatz
zur traditionellen Reportage aus einem Krisengebiet teilen die
Hebdo-Redaktoren nun schon seit Monaten das Leben der Bewohner des
Pariser Vororts Bondy mit seinem Kranz von «cités» (Siedlungen). Was zu
Beginn als Zusatzaktivität gedacht war, nämlich das Verfassen eines
Online-Berichtes in Tagebuchform, entwickelte sich zur Hauptsache. «Wir
haben kleine Berichte über den Alltag der Menschen in Bondy
geschrieben, haben ihnen das Wort erteilt und sind auf diese Weise zum
Spiegel ihres sozialen Unbehagens geworden.» Innert kürzester Zeit
richtete sich der «Bondy Blog» nicht mehr an die fernen Schweizer Leser, sondern wurde zur Lokalzeitung, die sich für
und mit den Leuten von Bondy entwickelte. Als Journalist Titus Plattner
Ende Januar an der Reihe war, nach Bondy zu reisen, zählte der «Bondy
Blog» 542 ausgedruckte A4-Seiten, 1317605 Zeichen, zwei Kilo Papier,
239 Nachrichten und 877 Kommentare.

Der Blick von aussen
Wieso dieser Erfolg? Michel Beuret ist sicher, dass der Blick von
aussen als Katalysator gewirkt hat. «Gewisse Probleme sind für die
einheimischen Medien einfach kein Thema, während wir als Aussenstehende
vielleicht ebenso sensibel auf Missstände reagierten wie die
Betroffenen.» Als Beispiel erwähnt Beuret die endlose Schlange vor dem
Regierungsgebäude: «Menschen, die seit Jahrzehnten in Frankreich wohnen
und arbeiten, müssen stundenlang in der Kälte warten, um ihre
Aufenthaltsbewilligung zu erneuern.» Die Hebdo-Journalisten liessen die
Betroffenen zu Wort kommen, sprachen sie auf die immer wiederkehrende
Erniedrigung an, und die Reaktion liess nicht auf sich warten:
«‹Endlich spricht jemand über uns und unsere Probleme›, hat man mir
wieder und wieder gesagt.»

Gerade weil der Blog nicht denselben Zwängen unterworfen ist wie ein
abgesicherter und ausgewogener Zeitungsartikel, sind sehr persönliche,
emotional gefärbte Mikroberichte entstanden. Etwa die Geschichte von
Dolly aus dem Kongo, die mit ihren zwei Kindern von Betreibungsbeamten
aus der Wohnung vertrieben wird und nur gerade zwei Plastiksäcke mit
dem Nötigsten mitnehmen kann.

Oder die Geschichte von Ahmed aus Algerien, der einen französischen und
einen arabischen Namen hat: Ein mit seinem arabischen Namen
unterzeichnetes Bewerbungsschreiben wurde abgelehnt, als Ahmed mit dem
französischen Namen unterschrieb, erhielt er die Stelle. So wurde der
«Bondy Blog» zum faszinierenden Kaleidoskop eines ungewöhnlichen journalistischen
Experiments – aber auch zu einer neuen Form von «engagiertem»
Journalismus: «Ohne das Einverständnis der Bewohner von Bondy, die
rebellierenden Jugendlichen inbegriffen, hätten wir nicht bleiben
können», zieht Beuret Bilanz; insgesamt dreimal wurde ein Reporter
tätlich angegriffen, Zwischenfälle, die das Experiment nicht in Frage
stellten. «Zu Beginn wurden wir oft gefragt, was bringt uns das, wenn
ihr über uns schreibt?» Die Jugendlichen hätten Bruch gemacht, um auf
sich aufmerksam zu machen: «Nach und nach haben einige von ihnen
gemerkt, dass man sich auch anders ausdrücken und bemerkbar machen
kann.»

Ende Februar geht das Experiment für die Hebdo-Redaktion zu Ende.
Zumindest in der jetzigen Form. Denn der «Bondy Blog» soll weitergehen.
Ein halbes Dutzend der am meisten interessierten Jugendlichen weilen ab
dem 13. Februar für ein paar Tage in Lausanne, wo sie einen Crashkurs
zu den technischen und journalistischen Grundlagen – Hilfe zur
Selbsthilfe – erhalten. Anfangs März dann werden ihnen die Schlüssel
des Blogs an der Rue Blanqui übergeben. Das Viertel, wo sich die
Miniredaktion in einer Einzimmerwohnung eingerichtet hat, ist
sinnigerweise nach Auguste Blanqui benannt, dem französischen
Revolutionär, der den Aufstand der «Commune» von 1870 anführte.

Helen Brügger

Magno unterstreicht die Farben der Natur

Wettbewerb Sappi zeigt die bemerkenswerte Vielfalt und Tiefe der Farben der Natur auf Magno.

Wettbewerb Sappi zeigt die bemerkenswerte Vielfalt und Tiefe der Farben der Natur auf Magno und präsentiert im Jahr 2006 über 700
Bilder aus dem Magno «Intensitäts»-Wettbewerb. Auf seiner Website
www.sappi.com/magno präsentiert der Papierkonzern jeden Monat neue
herausragende Beispiele. Die farbenprächtigen Fotografien von
Landschaften, Blumen, Tieren, Insekten und anderen Facetten der Natur
sind den 1100 kreativen Ideen entnommen, die von Fotografen, Grafikern
und Druckern aus der ganzen Welt eingereicht wurden.

Mit Grips statt Gips

WintersportRuf Lanz erinnert Skifahrer und Snowboarder daran, auf der Skipiste nicht zu rasen.

Wintersport Zum Auftakt der Skiferien
überrascht SuvaLiv mit einer originellen Präventionsaktion. In zehn
verschiedenen Skistationen ziehen lebensgrosse, täuschend echt wirkende
Puppen, die von Kopf bis Fuss eingegipst sind, die verdutzten Blicke
der Wintersportler auf sich. Die eingegipsten Pechvögel sollen
Skifahrer und Snowboarder daran erinnern, auf der Skipiste nicht zu
rasen. Diese Empfehlung ist von Ruf Lanz in Gips gegossen worden.

Cannes Lions Jury: 2 von 3 Schweizer Vertretern sind gewählt

Das International Advertising Festival von Cannes hat 2 der 3 Schweizer Vertreter für die Cannes-Jury bekannt gegeben.

Das International Advertising Festival von Cannes hat 2 der 3 Schweizer Vertreter für die Cannes-Jury bekannt gegeben. Im Bereich Print wird Jürg Aemmer, Creative Director und Mitglied der Geschäftsleitung bei Euro RSCG antreten. Die Radiojury wird durch Alexander Jaggy, Executive Creative Director und Teilhaber an Jung von Matt/Limmat verstärkt. Der Schweizer Sitz der Kategorie Direct wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Zum ersten Mal seien Schweizer Jury-Mitglieder der jungen Generation gewählt worden, auf diese Weise bleibe das Festival am Puls der Zeit, wird Matthias Luchsinger, Geschäftsführer der Cinecom und Swiss Representative der Cannes Lions zitiert. Das Festival findet vom 18. bis 24, Juni statt. Neben den Kategorien Film, Print, Outdoor, Cyber, Media, Direct und Radio werden dieses Jahr erstmals Preise in der Kategorie Sales Promotions vergeben.Lesen Sie das Interview mit Alexander Jaggy in der aktuellen Werbewoche oder klicken Sie
.

4C Business Campaigning mit zwei neuen Junior Campaignern

Die bis 2004 fast ausschliesslich in der strategischen Beratung und in der Ausbildung tätigen Zürcher Agentur weitete 2005 ihren Tätigkeitsbereich und dank Erfolg nun auch die Mitarbeiteranzahl aus.

Die bis 2004 fast ausschliesslich in der strategischen Beratung und in der Ausbildung tätigen Zürcher Agentur weitete 2005 ihren Tätigkeitsbereich und dank Erfolg nun auch die Mitarbeiteranzahl aus. Christian Rohrer und David Fust verstärken den Bereich Business Campaigning als Juniors, damit die Agentur die wachsende Nachfrage auch in Zukunft zu bewältigen vermag. Beide sind bereits mit dem Konzept des Business Campaigning vertraut, das strategische, interaktive Kommunikation und zielgerichtete Interventionen miteinander verbindet.
get_footer();