Omas Abenteuer in Kapstadt

Inneneinrichtung Wirz Werbung hat für Micasa einen Imagespot mit Autos statt mit Möbeln gedreht.

Inneneinrichtung Wirz Werbung hat für Micasa einen Imagespot mit Autos statt mit Möbeln gedreht.Eine alte Frau will die Strasse
überqueren. Behutsam tastet sie sich mit ihrem Gehstock vorwärts. Das
Pärchen im ersten Auto vor dem Fussgängerstreifen wartet geduldig und
macht sich im offenen Sportwagen ans Schmusen. Ein Autofahrer weiter
hinten in der angestauten Reihe hat es aber eilig. Genervt drückt er
auf die Hupe. Das provoziert umgekehrt wieder die betagte Frau. Empört
über so viel Unhöflichkeit schlägt sie mit ihrer Handtasche gegen den
Kühler des ersten Sportwagens. Der Impuls löst einen Airbag aus. Das
schmusende Pärchen wird fast erschlagen. Eine Schrifttafel blendet ein:
«Bleiben Sie doch besser zuhause.» 

Es gibt immer wieder Tage, an denen man tatsächlich lieber zuhause
geblieben wäre. Vor allem dann, wenn man zuhause eine Inneneinrichtung
von Micasa stehen hat. Mit dieser Erkenntnis als Claim preist Wirz
Werbung zum dritten Mal den Vorteil des schön eingerichteten Coconing
an. Ein erster Spot dramatisierte, wie ein aufdringlicher 
Strandverkäufer Lust auf einen häuslichen Rückzieher macht. Der
letztjährige Film spielte in einer Pizzeria, wo ein Elternpärchen sich
wegen ihrem Filius in der Öffentlichkeit blamieren muss. Der dritte
Film der Kreativ-Crew von der Uetlibergstrasse knüpft inhaltlich an die
bestehenden Spots an und zielt mit einer unerwarteten Pointe noch
stärker auf die Lachmuskeln.

Mit dem frechen Humor sollen in einem ersten Schritt keine Möbel
verkauft, sondern im Kino ein frisches Image für das Einrichtungshaus
der Migros geschaffen werden. Ikea kommt beim jungen Publikum schon
lange mit seinem Witz an. Da will der direkte Konkurrent Micasa nicht
verschlafen mit einer biederen Bettenaktion auftreten. Für CD Matthias
Freuler passt der Spot mit seiner überraschenden Umsetzung auch sonst
stilistisch sehr gut in die weiteren Filme der Migros-Familie.

Gedreht wurde in Südafrika, obwohl das Set wie in Zürich aussehen soll.
Bedingt war das nicht durch eine grosse Freude am Reisen. Die Idee für
den Spot kam im Dezember. Im Januar musste bereits gedreht werden. Da
seit Wochen bei uns antarktische Temperaturen herrschen, wäre ein Dreh
mit dem für den Gag notwendigen Cabrio kaum möglich gewesen – dicker
Hauch beim Atmen ebenso wie beim Auspuff der Autos.

In Kapstadt herrschte ein viel drehfreudigeres Klima. Dafür gibt es
hier Linksverkehr. Regisseur Beni Kempf von Rosas n’Co hat das Problem
gelöst, indem er alle Szenen spiegelverdreht gedreht und beim Schneiden
dann wieder gespiegelt hat. Damit trotzdem alles richtig über die
Leinwand flimmert, sind für den Dreh alle Autonummern und anderen
Schriften im Hintergrund spiegelverdreht aus Zürich mitgenommen worden.

Trotz all diesem doch erheblichen Aufwand hatte die Crew beim Drehen
mit der 88 Jahre alten Dame aber viel Spass erlebt. Man durfte auch
einen ganzen Tag lang eine ganze Strasse absperren, erzählt Freuler,
der in Kapstadt den Claim «Bleiben Sie doch besser zuhause» zumindest
für einen Drehtag zwischen zwei Flugtagen fast vergessen hätte.

Andreas Panzeri

Kägi Söhne AG vertraut Metzgerlehner

Metzgerlehner Worldwide Partners hat in einer Konkurrenzpräsentation den neuen Marktauftritt der Kägi Söhne AG gewonnen.

Metzgerlehner Worldwide Partners hat sich in einer Konkurrenzpräsentation um den neuen Marktauftritt der Kägi Söhne AG gegen die Mitbewerber durchgesetzt. Leadmarken des Kunden sind Kägi-fret und Toggenburger. Erste Arbeiten sollen laut Mitteilung ab Frühling 2006 zu sehen sein.

Burda wächst dank Internet und Ausland

Der deutsche Burda-Konzern blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Gerade das Internet-Geschäft verlief mit einem Wachstum von 33 Prozent sehr zufriedenstellend, auch für 2006 erwartet der Verlag ein Wachstum von 25 bis 30 Prozent.

Der deutsche Burda-Konzern blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Gerade das Internet-Geschäft verlief mit einem Wachstum von 33 Prozent sehr zufriedenstellend, auch für 2006 erwartet der Verlag ein Wachstum von 25 bis 30 Prozent. Die bei Burda-Digital gebündelten Internetgeschäfte steigerten ihren Umsatz um 40 Mio. Euro, die Auslandsverlage um 35 Mio. und das Direktmarketing um 10 Mio. Insgesamt stieg der Umsatz um 3,5 Prozent auf 1,53 Milliarden Euro. Burda sieht sich seit der Übernahme der Verlagsgruppe Milchstrasse in Sachen Reichweite und Anzeigen- bzw. Vertriebsumsätze als klarer Marktführer. Die Zahl der Zeitschriftentitel wuchs im vergangenen Jahr um weitere 13 auf 252 in 19 Ländern an. Auch im traditionellen Geschäft rechnet Burda mit guten Perspektiven, im Anzeigengeschäft zeigten sich leichte Silberstreifen und die „Faszination Zeitschriften“ werde auch in Zukunft eine entscheidende Rolle spielen. Neue Verbreitungswege wie das Internet und der Mobilfunk böten für die starken Zeitschriftenmarken noch ein starkes Entwicklungspotenzial, heisst es in der Mitteilung.

Springer & Jacoby führt Deutschlands Kreativranking an

Die Hamburger Werbeagentur belegt den ersten Platz im Jahresranking der deutschen Designzeitschrift Page, die jedes Jahr die Ergebnisse der grossen deutschen sowie zweier internationaler Kreativ-Wettbewerbe auswertet.

Die Hamburger Werbeagentur Springer & Jacoby belegt den ersten Platz im Jahresranking der deutschen Designzeitschrift Page. Dafür werden jedes Jahr die Ergebnisse der grossen deutschen sowie zweier internationaler Kreativ-Wettbewerbe ausgewertet. Auf Platz 2 folgt mit der ebenfalls in Hamburg ansässigen Werbeagentur Jung von Matt der Vorjahressieger. Beiden Agenturen haben vor allem beim deutschen ADC-Wettbewerb viele Medaillen für kreative Kampagnen eingeheimst, wie Page mitteilt. Der dritte Platz geht an den Agenturverbund BBDO. 

PubliPresse definiert Preissystem für Leistungen neu

Der Bereich PubliPresse der PubliGroupe mit den vier Werbeunternehmen Publicitas, Publiconnect, Publimedia, Publimag und Mosse Media führt am 1. März ein neues Preissystem für ihre Dienstleistungen in diesen fünf Geschäftsbereichen ein.

Der Bereich PubliPresse der PubliGroupe mit den vier Werbeunternehmen Publicitas, Publiconnect, Publimedia, Publimag und Mosse Media führt am 1. März ein neues Preissystem für ihre Dienstleistungen in diesen fünf Geschäftsbereichen ein. Der Grund: Durch das breitere Werbeangebot und mögliche Kombinationen von Print-, Online- und Mobile-Werbung ist die Nachfrage nach Dienstleistungen individueller geworden. Dadruch sind die Anforderungen am Markt ständig gewachsen und die Komplexität in Sachen Angebote hat sich erhöht. Diese gestiegene Komplexität veranlasste die PubliPresse, durch klarere Strukturierung Transparenz ins Preissystem zu bringen.Unterschieden werden die im Inseratepreis inbegriffenen Dienstleistungen von denen, die kostenpflichtig sind. Die folgenden Dienstleistungen sind inbegriffen:
für die Werbeplanung notwendige Basisinformationen zu Printmedien und zum Werbeangebot auf dem Internet
eine erste Offertedie Beratung in technischen FragenWerberaumreservationenGut-zum-DruckÜbermittlung der Druck- und Online-VorlagenQualitäts- und ErscheinungskontrolleAnleitungen und ChecklistsKostenpflichtige Dienstleistungen beinhalten im Wesentlichen:Know-how Vermittlung und Beratung für Spezialfragen
Analyse und Interpretation von Verbraucherdaten und Werbeverhalten von MitbewerbernErstellen von individuellen Statistiken und Performance-MessungenGrafische Umsetzung von Inseraten, Bannerwerbung und ProspektenDiverse Dienstleistungen im Administrieren von WerbeaufträgenDa die unterschiedlichen Geschäftsberiecht nicht alle dieselben Dienstleistungen anbieten, wird auch die Information der Kunden unterschiedlich gehandhabt. Publicitas hat die Broschüre „Unsere Dienstleistungen auf einen Blick“ in gedruckter Version an die Kunden verschickt. Sie ist auch im Internet abrufbar (publicitas.ch > Services > Unsere Leistungen). Bei Publimedia und Publimag sind Preisdokumnentationen ebenfalls im Internet zu finden.

ProSiebenSat.1 mit deutlich gesteigertem Umsatz und Ergebnis

ProSiebenSat.1 legt einige Tage nach der geplatzten Übernahme durch den Springer-Verlag die vorläufigen Jahreszahlen für 2005 vor.

ProSiebenSat.1 legt einige Tage nach der
geplatzten Übernahme durch den Springer-Verlag die vorläufigen
Jahreszahlen für 2005 vor. Deutschlands grösstes kommerzielles
Fernsehunternehmen geht von einem Umsatz von 1,990 Milliarden Euro aus,
was einer Steigerung um 8,4 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der
Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) liegt bei 418,5
Millionen Euro und damit um 30 % höher als 2004. Auch der
Vorsteuergewinn und der Jahresüberschuss legten deutlich zu: ersterer
stieg um 61 % auf 350,7 Millionen Euro, letzterer um 65 % auf 220,9
Millionen Euro.
Die deutliche Steigerung von Ebitda und Vorsteuerergebnis führt das
Unternehmen auf den Umsatzanstieg im zweiten Halbjahr und insbesondere
im vierten Quartal zurück. Im letzten Viertel des vergangenen Jahres
wuchs der Umsatz der Gruppe um 18 % auf 636,0 Millionen Euro.

Neue Beraterin für int/ext Communications

Jasmin Fürstenberger, ehemals Kommunikationsleiterin Schweiz von Ciba Spezialitätenchemie, ist neu als Beraterin für die Basler Kommunikationsagentur int/ext tätig.

Jasmin Fürstenberger, ehemals
Kommunikationsleiterin Schweiz von Ciba Spezialitätenchemie, ist neu
als Beraterin für die Basler Kommunikationsagentur int/ext tätig. Die
erfahrene PR-Fachfrau wird ihr Know-how in der strategischen Beratung,
Konzeption, Planung sowie Umsetzung von Kommunikationsmassnahmen
einsetzen. Fürstenberger ist zudem Vorstandsmitglied der
Nordwestschweizerischen PR-Gesellschaft.

Sonntagszeitung hat laut Presserat Wahrheitspflicht verletzt

Unter dem Titel „Korruption: Scharfe Kritik am Bundesanwalt“ über einen OECD-Bericht zur Korruption in der Schweiz habe die Sonntagszeitung Betroffene nicht zu Wort kommen lassen und die Wahrheitspflicht verletzt.

Unter dem Titel „Korruption: Scharfe
Kritik am Bundesanwalt“ über einen OECD-Bericht zur Korruption in der
Schweiz habe die Sonntagszeitung Betroffene nicht zu Wort kommen lassen
und die Wahrheitspflicht verletzt. Zu diesem Schluss kommt der
Schweizer Presserat hinsichtlich einer Beschwerde des Bundesanwalts
Valentin Roschacher, der aufgrund des Artikels in die Kritik geraten
war. Wie die SDA meldet, habe der Schweizer Presserat beschieden, dass
die in der Sonntagszeitung erwähnte „scharfe Kritik“ dem OECD-Bericht
nicht zu entnehmen gewesen sei. Auch hätte das Blatt Roschacher das
Recht einer Stellungnahme gewähren sollen. Der Presserat gibt der
Sonntagszeitung aber teilweise Recht, weil Kommentare über die
Misserfolge der Bundesanwaltschaft klar als solche erkennbar seien.
Zudem wurde die Zeitung vom Vorwurf des falschen Zitierens
freigesprochen.

Alex Schmid Direct vergrössert Team

Die in Zollikon ansässige Agentur für Direct Marketing Alex Schmid weitet das Mitarbeiterteam aufgrund von Kundenzuwachs aus.

Die in Zollikon ansässige Agentur für
Direct Marketing Alex Schmid weitet das Mitarbeiterteam aufgrund von
Kundenzuwachs aus. Neu dabei sind Riccardo Dillier für British Airways
und Nespresso International, Rosanna Miele für den neugewonnenen Kunden
UBS und Altan Tural für Swisscom Fixnet und den international tätigen
Konzern Legrand. Margrit Baumer leitet neu das Profit Center „Baumer
Fundraising“.

Facing erfolgreich im Pitch um Edelweissfm

Die Zürcher Agentur Facing entwickelt den neuen Markenauftritt des ehemaligen UBS Logistikbereichs, der unter dem Namen Edelweissfm Anfang Jahr die operative Tätigkeit aufgenommen hat.

Die Zürcher Agentur Facing entwickelt den neuen Markenauftritt des ehemaligen UBS Logistikbereichs, der unter dem Namen Edelweissfm Anfang Jahr die operative Tätigkeit aufgenommen hat. Ausgangspunkt für die Markenentwicklung war der Firmenname Edelweiss Facility Management AG, Facing ging erfolgreich aus dem Pitch hervor. Die Agentur wurde nun mit der Entwicklung des umfassenden Corporate Design Programms beauftragt – mit Bildwelt, Korrespondenzmitteln, Website, Standortkennzeichnung und Fahrzeugbeschriftung.

Kuoni eröffnet Verkaufsstelle in Russland

Das Tourismus-Unternehmen mit Sitz in Zürich hat seine Geschäftstätigkeiten ausgeweitet.

Das Tourismus-Unternehmen mit Sitz in
Zürich hat seine Geschäftstätigkeiten ausgeweitet. Neu ist das Kuoni
Destination Management auch in Russland tätig und steuert die Verkaufs-
und Repräsentationsaktivitäten in Zusammenarbeit mit dem russischen
Partner TMI Consultancy über dessen Büro in Moskau. Mit diesem Schritt
wolle man mehr aktive Präsenz im aufstrebenden Markt Russland
erreichen, meldet Kuoni. Ausser in der Schweiz operiert das Unternehmen
in Europa, Asien, Afrika und den USA.

KPMG wechselt Head of Corporate Communications

Dominique Morel, 36, ist neuer Verantwortlicher für Corporate Communications bei KPMG Schweiz.

Dominique Morel, 36, ist neuer
Verantwortlicher für Corporate Communications bei KPMG Schweiz. Morel
ist bereits seit 2001 für den internationalen Verbund von
Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaften KPMG tätig, meldet die
SDA. Neu leitet er ein neunköpfiges Team von Kommunikationsfachleuten
in den Bereichen PR, Corporate Publishing, Corporate Marketing und
Internal Communications. Er löst in dieser Funktion Dr. Alfred
Raucheisen ab.
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